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146 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erste Klasse.
Kyosaki steht in den USA in Kritik. Er liefere "Binsenweisheiten" und sein "Reicher Vater" hätte nie existiert.

Mir ist das ganz egal, aus seinen Büchern habe ich sehr viel Gewinn ziehen können und sie sind eine gute Motivationsquelle.
Was Kyosaki schreibt hat jedenfalls weit mehr Hand und Fuß als was 95% der Schreiberlinge zum Thema...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2007 von Capt.Ahab

versus
31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Seher
Kennen Sie das Heft "Der Seher" aus der Comic-Reihe von Asterix und Obelix? Dann werden Sie bei diesem Buch viel Bekanntes hören. Kiyosaki ist ein Meister darin, die Ängste der Leute zu seinem Vorteil zu nutzen, insbesondere die Ängste der Mittelschicht vor dem sozialen Abstieg. Das Buch zeigt nicht, wie man ein Unternehmen aufbaut, einen Geschäftsplan...
Veröffentlicht am 21. November 2011 von johannes eichstätter


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146 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erste Klasse., 15. Oktober 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rich Dad, Poor Dad (Taschenbuch)
Kyosaki steht in den USA in Kritik. Er liefere "Binsenweisheiten" und sein "Reicher Vater" hätte nie existiert.

Mir ist das ganz egal, aus seinen Büchern habe ich sehr viel Gewinn ziehen können und sie sind eine gute Motivationsquelle.
Was Kyosaki schreibt hat jedenfalls weit mehr Hand und Fuß als was 95% der Schreiberlinge zum Thema Geld ablassen.
Schon alleine für die Erklärung das das Eigenheim kein Asset sein muss verdient der Mann einen kleinen Orden. Sicher eine Binsenweisheit. Aber die wenigsten denken über solche Binsenweisheiten nach!! Und das ist es was entscheidet!

Ich hatte auch zwei Väter. Einen Reichen, und einen Armen, allerdings in einer Person.
Mein Vater war Unternehmer im Dienstleistungsbereich. Bei meiner Geburt ein Konditorgeselle der mit Gelegenheitsjobs auskommen musste, so arm das meine Eltern sich von meiner Babynahrung miternährten weil ihnen nach allen Abzügen gerade mal 90 D-Mark im Monat übrig blieben. - Über einige Jahre erschuf er aus dem Nichts ein Unternehmen mit über 70 Mitarbeitern. Der Lebensstandard stieg, aber das Geld auf den Konten nicht so erheblich wie man erwarten würde. - Ein Unternehmer im "S-Quadrant" nach Kyoksaki. Immer selbst, immer ständig, was sich in kaputten Nerven und Knochen äußerste.
Was ihn vom wirklich großen Erfolg abhielt war seine mangelnde finanzielle Ausbildung und sein Denken das tlw. immernoch laut Kyosaki "poor" war.

"Suche dir einen sicheren Arbeitsplatz, geh zum Staat oder einem Großkonzern, der füttert dich durch." Musste ich auch am Ende meiner Schulzeit anhören. Und ich wusste doch schon damals das es nicht wahr sein konnte. Mein Vater wartete immernoch auf den Lottogewinn - auch wenn er es schon längst geschafft haben hätte können. - Ihm ging es finanziell wirklich nicht schlecht, aber das Geld rinn ihm nur so durch die Finger und verschwand im Nichts. Großes Eigenheim, 2 Eigentumswohnungen, mehrere Autos aber es waren Dinge die statt Geld einzubringen nur Geld kosteten.

Es ist tatsächlich nicht wirklich entscheidend wieviel man verdient, sondern wieviel man davon für sich behält.

Ich kann "Rich Dad poor Dad" nur empfehlen, es ist eins der besten Bücher die ich gelesen habe. Nicht am besten geschrieben, aber es enthält sehr viele "Lernenswerte" Dinge. Auch durch Kyosakis weitere Bücher "Cashflow Quadrant" und "Rich Dads Guide to Investing" habe ich viel gelernt und neue Denkanstöße bekommen über die Dogmen der Finanzbranche und sogenannter "Berater" und den Unsinn den sie uns erzählen. Weg vom Mainstream.
Auch weiterführende Tips zu Büchern anderer Autoren werden gebeten die mir ebenfalls sehr dabei geholfen haben mir über meine Fehler klar zu werden - und darüber was ich bisher falsch und richtig gemacht habe - nicht nur in finanziellen Dingen.

Alleine durch Kyosakis Art zu denken, werde ich jeden Monat "reicher" - auch wenn es noch keine Unsummen sind, ich sehe optimistisch in die Zukunft. Welche Krisen auch kommen mögen.

Das vietnamesische Sprichwort
"Das Geld geht durch Haus des Armen, wie Wind durch eine verfallene Hütte" ist nur zu wahr.

Ein anderer Rezesent schrieb:
"Denn Mr.Kiyosaki vertritt doch allen Ernstes die Ansicht Geld sei Illusion und könne daher aus dem Nichts erschaffen werden!"

Das ist nunmal die Wahrheit, wer weiß was "Giralgeld" ist und immernoch nicht versteht was Kyosaki meint, und warum sein Geld jedes Jahr weniger Wert wird - Der kann nicht durchblicken.
Unser Geldsystem besteht nur aus Illusionen, sonst würde doch niemand bunt bedruckte Papierscheine annehmen für die man nichtmal etwas bekommt wenn man sie bei der Bank vorlegt. - Auf dem Euro sind nichtmal die Gebäude drauf echt.

Kyosaki, arg amerikanisch? Natürlich, Kyosaki ist Amerikaner.
Kein "guter Schreibstil"? Viel Wiederholung? Eindeutig. - Die Wiederholung hat imho sogar ihr Gutes, man prägt sich vieles leichter ein - und das Kyosaki kein "literarisches Schwergewicht" ist, das schadet überhaupt nicht.

5 Sterne und eine persönliche Empfehlung. Wenn doch nur alle "schlecht geschriebenen" Bücher inhaltlich so gut wären.
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75 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch, aber nicht dieser Verlag!, 22. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Rich Dad, Poor Dad (Taschenbuch)
Ich möchte hier gar nicht auf inhaltliche Stärken dieses Buches eingehen, da diesbezüglich in den anderen Rezensionen sehr viel zu finden ist. Mir jedenfalls wurde sehr geholfen, da dieser Ratgeber so ziemlich alle Punkte im Themenkomplex Erfolg und Reichtum behandelt. Ich habe sehr viele Schnittmengen im Vergleich zu Bodo Schäfer, Napoleon Hill und Christian Bischoff entdeckt, nur dass sie hier am besten vermittelt werden. Allerdings gibt es ein Problem, welches bisher noch nicht vollständig behandelt wurde: Die Übersetzung. Dieses Buch wurde 2001 unter dem Titel "Reichtum kann man lernen" vom MVG Verlag in die deutsche Sprache übersetzt. Diese Ausgabe habe ich ausgeliehen und begeistert gelesen. In dem Glauben, das vom Goldmann-Verlag 2006 neu aufgelegte Werk "Rich Dad, Poor Dad" wäre inhaltlich identisch (so in anderer Rezension genannt), zog ich es des Preises wegen der alten Auflage vor. Ein Fehler, wie sich herausstellte, denn zwar basieren beide Übersetzungen auf dem gleichen Buch, sind aber inhaltlich verschieden. Meiner Meinung nach ist die Übersetzung vom Goldmann-Verlag deutlich missglückt, man hat sich sehr bemüht, den Wortschatz und Schreibstil so sehr zu vereinfachen, dass ein sehr kindhaft anmutender Text resultierte. Für den Lesefluss und die positive Resonanz, welche bei mir ausgelöst wurde, ist mir "Reichtum kann man lernen" deutlich förderlicher. Daher empfehle ich nach Möglichkeit die alte Auflage, da sie den nach wie vor großartigen Inhalt besser und glaubwürdiger zu vermitteln weiß.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen hoch interessant und inspirierend, 13. Juni 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rich Dad, Poor Dad (Taschenbuch)
Der Autor Robert T. Kiyosaki beschreibt verschiedene Lebensentwürfe und verischiedenartige Ansätze über den Umgang mit Geld.
Er beschreibt einerseits die "Tretmühle" in der sich die meisten Menschen befinden, Schule, Uni, sicherer Job, Geld Konsum, mehr Geld, mehr Konsum, um dann am Ende seines Lebens festzustellen, dass man jede Menge Kram angesammelt hat und sein Leben für das abzahlen von Krediten und das zahlen von steuern verschwendet hat.

... und dann beschreibt er wie "es die Reichen machen"... Die Unterscheidung von Vermögen und Verbindlichkeiten, das Geld für sich arbeiten zu lassen. Das zu lernen was man nicht in der Schule lernt, nämlich wie geht man mit Geld um.

Fazit: Wirklich ein sehr interessantes Buch. Gibt aber trotzdem nur vier Sterne, da das Buch aus dem amerikanischen Übersetzt wurde und interessante Sterschlupflöcher bezüglich Immobilienerwerb des amerikanischen Steuerrechts erleutert, hilft mir aber in Deutschland nicht viel.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reichtum kann man lernen, 24. Oktober 2008
Von 
Dirk Westerheide "dreamwest11" (Jávea (E), Schwerte (D)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rich Dad, Poor Dad (Taschenbuch)
Ich fasse meine Rezension kurz, denn alles Wesentliche wurde bereits gesagt. Im Negativen, wie auch im Positiven.
Ganz sicher, Robert T. Kiyosaki polarisiert. Und das ist auch so beabsichtigt, denn würde er seinen Lesern nur altbekannte, leicht verdauliche Kost um den Milchbart schleimen, dann hätte dieses Buch seinen Zweck verfehlt. So neigt er sicher mal zu Übertreibungen und die oft kritisierten, gebetsmühlenartigen Wiederholungen dienen dazu, dass sich das Gelesene in die Gehirne einbrennt.
Eines muss man ihm lassen: Er hat es geschafft, komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge einfach darzustellen, nicht zuletzt auch durch Grafiken, die wirklich jeder versteht. Dies fasst er in einfache Formeln zusammen; Sätze, die sich jeder merken kann. Darum sind ein paar Geschichten konstruiert - ob sie nun stimmen, und tatsächlich so stattgefunden haben, sei einmal dahingestellt. Wichtig ist, dass sie ihre Absicht erreichen. Der Mensch lernt nunmal besser, wenn er den Lernstoff in kleine Geschichten verpackt serviert bekommt.
In den USA hat Robert Kiyosaki einige Kritiker, die nichts Besseres zu tun haben, als auf Hawaii nach der tatsächlichen Existenz eines "Rich Dad" zu forschen, mit dem Ergebnis, dass es einen Mann, auf den die Beschreibungen passen, dort nie gegeben hat. Ich finde das ehrlich gesagt etwas albern, denn diese Leute haben den Punkt verpasst, um den es wirklich geht: Nämlich Menschen ein Konzept an die Hand zu geben, mit dem sie realistisch wohlhabend werden können. Es ist doch vollkommen egal, ob die Geschichte stimmt oder nicht! Die Leute glauben auch nicht an den Weihnachtsmann und freuen sich trotzdem, wenn er die Geschenke bringt.
Der Zweck heiligt die Mittel. Robert Kiyosaki hat seine Konzepte nicht erfunden, sondern sie aus der realen Wirtschaft entlehnt, und wer die beschriebenen Prinzipien konsequent anwendet, dem bleibt gar nichts anderes übrig, als reich zu werden: In Vermögenswerte investieren und Verbindlichkeiten meiden. Einen anderen Weg gibt es nicht. Punkt.
Von Kiyosaki können sich ein paar selbsternannte deutsche Geldgurus, Money-Coaches und vor allem auch Pop-Titane, die uns mit ihren halbwahren Weisheiten behelligen, getrost eine Scheibe abschneiden. Er steckt sie alle in den Sack.
Ein kleiner Tipp noch: "Rich Dad, Poor Dad" ist inhaltlich identisch mit "Reichtum kann man lernen". Der neue Verlag hat sich beim Titel an das amerikanische Original gehalten. Spart euch also das Geld für "Reichtum kann man lernen", das ohnehin nur noch gebraucht (teilweise zu astronomischen Preisen) zu haben ist.
Ich würde mich sehr freuen, wenn alsbald auch die übrigen Bücher von Kiyosaki auf Deutsch erscheinen.
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Seher, 21. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rich Dad, Poor Dad (Taschenbuch)
Kennen Sie das Heft "Der Seher" aus der Comic-Reihe von Asterix und Obelix? Dann werden Sie bei diesem Buch viel Bekanntes hören. Kiyosaki ist ein Meister darin, die Ängste der Leute zu seinem Vorteil zu nutzen, insbesondere die Ängste der Mittelschicht vor dem sozialen Abstieg. Das Buch zeigt nicht, wie man ein Unternehmen aufbaut, einen Geschäftsplan erstellt, Marketing betreibt, seine Finanzen ordnet, Geld anlegt etc... was macht es dann? Es will das Bewusstsein wecken, Geld so zu betrachten, wie die Reichen es tun, weil man mit diesem Bewusstsein reich werde.
Irgendwie wirkt es tatsächlich beflügelnd, und man hat den Eindruck, mit wenig Auwand und nur ein bisschen Mut könne man der in diesem Buch viel bescholtenen "Tretmühle" entgehen und sich zu einem sorgenfreien Leben aufschwingen.

Tatsächlich sind die Ratschläge in dem Buch unter Fachleuten umstritten und werden abwechselnd als "dämlich", "schlecht" und "gefährlich" eingeschätzt.
Die Lebensgeschichte, die den roten Faden des Buches bildet, in dem ein 9-Jähriger von einem Finanzgenie in die Geheimnisse der Finanzwelt eingeführt wurde, sind komplett erlogen. Weder gibt es einen Hinweis auf das angebliche "Imperium" von "Rich Dad" auf Hawai, noch lässt sich erkennen, wie der Autor selbst seine Ratschläge beherzigt hätte. Tatsächlich hat er lieber sichere Anstellungen bevorzugt, ein Kleinst-Unternehmen mit Geldbörsen in den Sand gesetzt und außer seinen Ratgeberbüchern und seinem Spiel über die Welt der Finanzen (bei Amazon schlappe 195€) keine erkennbaren größeren Einnahmequellen.

Wer sich genauer mit Kiyosaki beschäftigen möchte, sollte unbedingt auch die Kritik auf der englischen Wikipedia lesen, unter "kiyosaki fraud" googlen (diesen Rat habe ich aus einer anderen Rezension und habe dort Erstaunliches gefunden) und nach einem Artikel der Wochenzeitung "Die Zeit".

Es gibt ein anderes Buch, in dem ich sehr solide und vor allem erprobte Grundsätze über eine gute berufliche Lebensplanung gelesen habe: "Think Big" von Ben Carson. Der Autor ist schwarz und hat es in Amerika zu einem der berühmtesten Neurochirurgen der Welt gebracht. In dem Buch beschreibt er die Prinzipien, die seine Mutter ihn gelehrt hat. Seine Mutter war eine ungebildete aber unglaublich weise Frau, die als Putzfrau bei den Reichen arbeitete und gezielt danach fragte, wie sie reich geworden sind und das Leben der Reichen beobachtet hat. Die Erkenntnisse dieser Frau waren das Beste, was ich je über Karriereplanung gelesen habe.
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78 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Neuer Aufguss von Altbekanntem., 23. September 2007
Von 
Holger van Husen (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rich Dad, Poor Dad (Taschenbuch)
Eigentlich müsste der Titel des Buchs "Rich Dad, Very Rich Dad" lauten, denn sein "Poor Dad" war keineswegs arm, sondern lediglich ein gut verdienender Regierungsangestellter, dem es trotzdem zu Lebzeiten nicht glückte finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen. Kiyosakis Ansatz anhand zweier unterschiedlicher Perspektiven herauszuarbeiten, wie allein die Ansichten und Einstellungen in Bezug auf Geld zu wirtschaflichen Erfolg bzw. Misserfolg führen, empfand ich insgesamt als gelungen. Positiv fiel mir dabei auf, dass er ganz klar den Unterschied zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten darlegte und dem Leser dringend ans Herz legt stets Vermögenswerte zu kaufen. Seine Strategie: Nur Vermögenswerte generieren Cashflow bzw. zusätzliche Einnahmen, die letztendlich zur finanziellen Freiheit führen. Die Zusammenhänge zwischen Einnahmen, Ausgaben, Vermögenswerten, Verbindlichkeiten und Zahlungsströmen werden sehr schön mit kleinen Diagrammen veranschaulicht. Zum Schutz der Vermögenswerte und zur Verringerung der Steuerzahlungen rät er das Vermögen in eine Gesellschaft einzubringen, die man selbst kontrolliert. Seine Ausführungen zur Geschichte der Steuern in Amerika gefiel mir in diesem Zusammenhang sehr gut. Kontinuierliche Erweiterung der finanziellen Kenntnisse durch Weiterbildung hält er für unerlässlich.

Negativ fielen mir mehrmals seine Plattitüden in Kombination mit einem militärischen Impetus auf. Schablonenhafte und wenig glaubwürdige Beispiele vom amerikanischen Immobilienmarkt gepaart mit einem schlichten Erzählstil erinnern besonders auf den Seiten 162-164 und 173 eher an eine US amerikanischen Märchenstunde als an reale Geschäftsabschlüsse. Allerdings lässt der aktuelle Zustand vieler US Hypothekenfinanzierer darauf schließen, dass es bei vielen "Privatinvestoren" derart naiv zugegangen sein mag. In diesem Fall ist "Rich Dad, Poor Dad" das Begleitbuch zur US Hypothekenkrise. Naive und finanzschwache Privatinvestoren suchen das schnelle Geld in kreditfinanzierten Immobiliengeschäften im Irrglauben, dass die Preise für Häuser ins Unermessliche steigen. Die Dotcom-Economy der Jahre 1996-2001 lässt grüssen.

Mein abschließendes Fazit: Im Grunde handelt es sich um einen neuen Aufguss aus den Inhalten der Bücher "Denke nach und werde reich", "Der Weg zur finanziellen Freiheit" und "Der Reichste Mann von Babylon". Die Art und Weise wie Kiyosaki diese Inhalte in seiner Geschichte verpackt, lässt sie weniger stringent und strukturiert erscheinen. Mit diesem Buch kann man zwar nicht viel falsch machen, allerdings würde ich die Lektüre der zuvor genannten Bücher bevorzugen.
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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der UNTERSCHIED zwischen Investment und Verbindlichkeit, 28. Februar 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Rich Dad, Poor Dad (Taschenbuch)
Bevor ich dieses Buch gelesen hatte stand für mich eins immer klipp und klar fest: Fang so früh wie möglich an ein Haus zu bauen bzw schaff dir dein Eigenheim. Der Autor beschreibt leicht verständlich und für jeden nachvollziehbar, warum ein selbsbewohntes Haus niemals ein Ivestment sondern eindeutig eine Verbindlichkeit ist. Das Ziel dieses Buches ist es die richtige Einstellung zum Geld zu bekommen. " Alles was Geld in meine Tasche bringt ist eine Investition, alles andere nur eine Verbindlichkeit". Ich persönlich habe nach diesem Buch meine Einstellung grundlegend geändert---- und siehe da, seitdem wächst mein "Cash Flow". Lesen Sie dieses Buch, befolgen sie die Ratschläge und sie werden sehen, dass der Traum der finanziellen Freiheit, Realisierbar wird.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So und nicht anders, 6. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Rich Dad, Poor Dad (Taschenbuch)
Und zwar wirklich! Bücher über das Reichwerden gibt es zweifellos wie Sand am Meer. Viele haben sicher einige gute Ideen an Bord. Andere dreschen eher in die Phrasenschiene und einige ganz üble Exemplare dienen sogar mehr zur Egopflege ihrer oft sehr berühmten Autoren und ziehen dem Leser lediglich ihr hart erarbeitetes Geld aus der Tasche.

Doch für das was Robert T.Kiyosaki hier schreibt würde ich ihm gerne irgendwann einmal persönlich danken. Denn so und nicht anders funktioniert es wirklich mit dem reich werden oder besser gesagt der finanziellen Unabhängigkeit. Keine Patentrezepte, sondern eine spezielle Art zu denken, zu handeln und sich zu bilden gibt er einem auf den Weg. Außerdem ist er so ehrlich und zeigt auf, dass es Jahre wenn nicht Jahrzehnte dauert und eine Menge Disziplin bedeutet, wenn man reich werden will.

Ich persönlich habe dieses Buch vor ca. 5 Jahren während meiner Studienzeit entdeckt und es war ein wahrer Augenöffner. Die Theorie des Kapitalflusses sollte jeder verinnerlichen, auch wenn man das Ziel Millionär nicht anstrebt. Und wenn man bedenkt,was für ein Mist heutzutage alles in den Schulen unterrichtet wird, was man nie wieder brauchen wird, sollte dieses Buch dort eigentlich Pflichtlektüre sein. Denn heutzutage ist die Kapitalflusstheorie noch wesentlich aktueller, als zu der Zeit (Mitte der Neunziger) als das Buch geschrieben wurde, wenn man sich mal Passiva wie Ratenkredite für Konsum, Handyverträge/Klingeltonabos, Autoleasingraten, etc. und alles andere, was sich viele Leute heutzutage in ihre Passivaspalte "einbuchen" ansieht, was speziell in den letzten Jahren aufkam und oft schon Teenager in die Schuldenfalle lockt.

Die Beispiele, die der Author anführt um seine Aktivaspalte zu befüllen, sind heute aktueller denn je. Die einzige Einschränkung ist hierbei, dass sich der amerikanische Immobilienmarkt und seine Rahmenbedingungen erheblich von dem deutschen oder auch anderen in der Welt unterscheidet. Hier ist die Entwicklung des finanziellen Genius besonders gefragt, BEVOR man mit dem Investieren anfängt. Meine bevorzugte Wahl sind Aktien. Wenn man einmal in der Materie drin ist, empfindet man es als unglaublich, wie viele Leute sich von den Medien beeinflussen lassen, die wegen der "Krise" jede Woche eine andere Sau durchs Dorf treiben. Als Resultat legen diese Leute ihr Geld dann zu Zinssätzen von 0,5% an, weil das angeblich sicher ist, während es massenhaft grundsolide Firmen gibt, bei deren konstanten Dividendenausschüttungen man auf 6 bis 7% kommt.

Als einzigen Kritikpunkt muss ich anführen, dass das Konzept des "Geld für sich arbeiten lassen", an manchen Stellen zu radikal propagiert wird. Denn wenn niemand mehr selbst arbeiten geht, bleibt ja irgendwann alles liegen und wenn sich Berufsgruppen wie Polizisten oder Ärzte nur noch streng ökonomisch verhalten ist dass sicher auch nicht in Herrn Kiyosakis Sinne, falls er mal auf einem OP Tisch liegen sollte. Aber ich bin mir sicher, dass er das auch nicht so absolut betrachtet, immerhin ist er zunächst auch als normaler Angestellter tätig gewesen.

Vielmehr, und damit möchte ich diese Rezension auch beenden, sollte man neben seinem normalen Job ein paar weitere Eisen im Feuer haben, um sich auf diese Weise weitere Cashflows zu sichern. Ich bin nach dem Studium konsequent damit angefangen, mir meine Aktivaspalte aufzubauen. Während meine alten Kommilitonen ihr Geld oft ohne nachzudenken ausgeben / anlegen, habe ich konsequent investiert und kann mich bereits nach drei Jahren über einen schönen Batzen extra Geld freuen, was jährlich aus meiner Aktivaspalte auf mein Konto fliesst.

Starten Sie durch!

PS: Mittlerweile wird ja, wie man hier auch an einigen anderen Rezensionen sieht, Kiyosaki immer öfter der Lüge bezichtigt, z.B. hätte er seinen Reichtum nicht durch seine Investitionen sondern durch seine Bücher erlangt.

Dazu folgende Richtigstellung: Insbesondere in seinem Nachfolgewerk Cashflow Quadrant (was ich übrigens auch wärmstens empfehle) stellt Kiyosaki seinen Werdegang folgendermassen dar: Zunächst hat er als Angestellter bei einem Kopiererhersteller im Vertrieb gearbeitet, nachdem er seinen Dienst beim Militär beendet hatte, Ende der 70er kam seine erste eigene Firma (Geldbörsen für Surfer), die nach einigen Jahren im Bankrott endete. 1985 baute er sich dann die RichDad PoorDad Schulungssysteme auf und konnte die Produkte (Brettspiele, Bücher, Seminare, etc.) weltweit lizensieren. Anfang der 90er fing er dann an, sich mehr und mehr auch um Investitionen in Immobilien und Aktien zu kümmern.

Fazit: Kiyosaki selbst sagt hier, dass sein heutiger Reichtum den Ursprung in seiner Ausbildungsfirma hat. Einige Leute sollten also vielleicht mal genauer nachforschen, bevor sie andere der Lüge bezichtigen.
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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein verwandelnder Ansatz zum Thema Geld, 30. November 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Rich Dad, Poor Dad (Taschenbuch)
Ich hatte wirklich viel Spass mit dem Buch 'Rich Dad Poor Dad' ' Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen.
Es war für mich eine neue Art Geld zu betrachten. Dieses Buch erzählt von Robert Kiyosaki schildert die Geschichte von Roberts echtem Vater und dem Vater seines besten Freundes. Sein wirklicher Vater, 'armer Vater', arbeitete für sein Geld, während sein 'reicher Vater' das Geld für sich arbeiten ließ.

Kiyosaki erklärt, dass selbst jemand mit viel Geld auf der Bank arm sein kann, denn obwohl sie finanziellen Wohlstand auf der Bank haben, sind sie dennoch im Geiste arm, da sie jetzt Angst haben, all ihr Geld zu verlieren.

Ich liebe es, dass Kiyosaki sagt 'Es geht nicht darum, was du verdienst, es geht darum, was du behälst'. Wenn du 100.000 $ verdienst und 125.000 $ ausgibst, dann bist du arm. 'Rich Dad Poor Dad' lehrt dich, wie eine reiche Person zu handeln, zu denken und zu sein, anstatt wie eine arme Person.

Ein weiteres veränderndes Buch, dass mir viel Vergnügen bereitet hat, ist 'Being Here: Modern Day Tales of Enlightment' von Ariel & Shya Kane. Es ist ein Buch voller inspirierender Kurzgeschichten und bisher leider nur in Englisch erhältlich.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel Rauch um Nichts, 26. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Rich Dad, Poor Dad (Taschenbuch)
Ich habe auf einer Party die Empfehlung für dieses Buch erhalten und danach umgehend gelesen, da mich das Thema grundsätzlich interessiert. Auch den Kern gebracht hat es jedoch nur wenig Neues zu bieten als der Leitsatz "Halte Deine (Fix)-kosten im Griff, meide Schulden und investiere Dein gespartes Geld mit einer unternehmerischem Attitude - oder werde am Besten gleich erfolgreicher Unternehmer". Die Tipps stammen aus dem Vor-New-Economy- und Vor-Real-Estate-Crash in den USA und sind nur bedingt in die hiesige Anlagepraxis übertragbar: Zum einen werden Immobilientransaktionen in Deutschland stark mit Gebühren und Abgaben belastet, zum anderen gibt es Deutschland keine mit den USA vergleichbare risikoorientierte Gründerkultur. Darüber hinaus gelten andere Steuergesetze. Wer Geld übrig hat ist m.E. bei verschiedenen Publikationen besser aufgehoben wie z.B. Davin F. Swensen (Unconventional Success). Tatsache ist jedoch, dass sich viele Menschen für eine selbstgenutze Immobilie hoch verschulden, bis zu ihrem Rentenbeginn ihre Hypotheken tilgen und dadurch keinerlei freies Kapital für andere Anlageformen haben. Sie gehen damit erhebliche Klumpenrisiken ein, ohne sich dessen bewusst zu sein. Für diesen Personenkreis ist das Buch ein guter "Wake-Up-Call", der zum Nachdenken anregt.
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Rich Dad, Poor Dad
Rich Dad, Poor Dad von Andrea Panster (Taschenbuch - 11. Dezember 2006)
Gebraucht & neu ab: EUR 28,00
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