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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
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am 5. Mai 2011
Als Hirnwichserei bezeichnet Giulio Giacobbe einen Zustand des Nachdenkens, dessen Objekt sich nicht auf die Realität bezieht beziehungsweise nichts damit gemein hat. So sind dies zum Beispiel Wunschvorstellungen für die Zukunft oder das Hängen an der Vergangenheit.

Ursache dieser (meist zwanghaften) Hirnwichserei seien gewisse Spannungen im Gehirn, welche sich in Schocksituationen aufbauen können, und welche nach Entladung streben. Diese Entladung geschieht, sofern keine direkte, physische Möglichkeit besteht (z.B. das Erwidern einer Ohrfeige), hauptsächlich durch die Gedanken. Ist also die Möglichkeit, die Spannungen in der Realität aufzulösen, nicht gegeben, werden diese mithilfe des Durchdenkens der erwünschten Situation gemildert und mit der Zeit abgebaut. Darum muss man nach einer Schocksituation auch immer wieder an diese zurückdenken und kann sich nicht einfach wieder davon befreien.

Hirnwichsereien, sagt Giacobbe, teilt man in positive und negative, also solche, die angenehme Gefühle verursachen, und solche, die unangenehme, unerwünschte Gefühle verursachen. Das größte Problem mit der Hirnwichserei ist, dass die erwähnten Spannungen zwar durch Gedanken abgebaut werden, sich durch den emotionalen Beigeschmack ebendieser Gedanken wieder aufbauen können - ein Teufelskreis!

Diesen zu durchbrechen* lehrt uns Giacobbe in seinem kleinen Meisterwerk, und zwar auf freche, unverschämte Art und Weise. Das Buch ist derartig durchsetzt mit Giacobbe's unschuldigem Plauderhumor, dass ich stellenweise nicht anders konnte als laut loszulachen. Anfangs störten mich die langen Fußnoten zwar ein wenig, mit zunehmender Seitenanzahl gewöhnte ich mich allerdings daran und lernte diese kleinen Einlagen zu schätzen. Giacobbe beherrscht es meisterhaft, von einem ernsten, wissenschaftlichen Thema auf unterhaltsamen Nonsens überzuwechseln - und umgekehrt!

Das Lesen dieses Buches war mir ein Hochgenuss - ich habe mich dabei amüsiert und gleichzeitig viele neue, interessante Dinge dazugelernt, welche mir in Zukunft dabei helfen werden, mich von der Sucht der geistigen Onanie zu lösen, um stattdessen das Leben - und die Realität - zu genießen!
Giacobbe's Buch "Zum Buddha Werden In Fünf Wochen" bietet übrigens eine tolle Ergänzung zu dem vorliegenden Werk.

*Die Methode, die der Autor hier vorstellt, beruht auf einem Wechsel der Aufmerksamkeit. Man beobachtet nicht mehr nur das Objekt, sondern die eigene emotionale Reaktion darauf, und gewinnt so Distanz. Die emotionale Energie kann dann problemlos abfließen und hat keine Macht mehr über den Menschen, was diesem viel Leid erspart. Das Beobachten des eigenen Denkens wiederum entzieht diesem die Energie und hindert es so daran, ziellos herumzuwandern. Der Leser lernt Schritt für Schritt, wahre Bewusstheit zu entwickeln und sich (so würde ich es ausdrücken) die realen Gegebenheiten nicht mehr so "zu Herzen zu nehmen". Eine Technik übrigens, die in östlichen Religions-Systemen (z.B. Buddhismus) und Wissenschaften (z.B. Yoga) bereits vor mehreren tausend Jahren verbreitet war. Giacobbe bringt derartige Methoden und deren Hintergründe auch dem psychologischen Laien näher, sodass dieser sie für sich nutzen kann.
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am 19. August 2007
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Das Buch ist irgendwie ... grandios. Giacobbe, Psychologe und Psychotherapeut, greift in seinem Buch das wichtige Thema der "negativen Grübelei" und Depression auf - aber ganz anders als sonst so üblich. Für diejenigen, die sich an einer mehr als saloppen - und manchmal vulgären - Schreibweise nicht stören, ist dieses Buch ein Geschenk. Denn gerade durch diese scheinbar oberflächliche Schreibweise ebnet er den Zugang und macht es gleichzeitig für den Leser leichter, sich diesem Thema zu stellen.

Er nähert sich Schritt für Schritt dem Thema, gibt Einblicke über die Natur und das Wesen der "Hirnwichserei" (also der Gedanken, die keinerlei Bezug zur Realität haben - wie übertriebene Sorgen oder Ängste, das ständige Planen von Dingen etc.), des Gehirns (warum wir "hirnwichsen"), führt Gründe an, warum wir davon ablassen sollten und nähert sich dann der östlichen Weisheitslehren und zeigt, wie diese uns helfen können, von der "Hirnwichserei" abzulassen, zu uns selbst zurück zu kommen, uns auf das zu besinnen, was wirklich wichtig ist und wie wir lernen, uns auf den Augenblick zu konzentrieren.

Hirnwichserei vereint summa summarum die Problematik der ständigen Grübelei und Depression und - als Lösungsangebot - die Meditation. Aha-Erlebnisse wechseln sich beim Lesen mit einigen Lachern ab, sodass es einem leichter fällt sich mit sich selbst zu konfrontieren. Ein amüsant-ernstes Leseerlebnis für alle, die sich aus ihrer negativen Gedankenmühle befreien wollen!
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am 23. August 2012
Ein freches, interessantes, am Ende auch schönes Buch. Eine echte Überraschung! Im Grunde geht es um Neurosen und Depressionen, und wie man diese mithilfe buddhistischer Techniken vermeiden oder bekämpfen kann. Aber nicht im trockenen Lehrbuchstil, sondern frech, rotzfrech! Wer es gelehrter haben möchte, wird aber auch bedient, und wer es harmonisch und anschaulich haben will, kommt am Ende des Buches auch auf seine Kosten. Der Autor wechselt nämlich von mal zu mal seinen Schreibstil. Allein das ist schon amüsant. Und mehr noch: Der Autor führt die Probleme und Lösungen, die er beschreibt, gleich in seinem Schreibstil mit vor - ziemlich intelligent gemacht, muss ich sagen!

Probleme sehe ich weniger in dem, was das Buch darstellt, als eher in dem, was das Buch nicht sagt. Die beste Lösung für Probleme, die einem auf der Seele liegen, ist natürlich die Lösung dieser Probleme. Nichts ist therapeutischer, als tätiges Arbeiten auf eine solche Lösung hin. Und nichts vermeidet Neurosen besser, als eine klare Orientierung, wozu man lebt, und was man erreichen möchte. Auch sind die buddhistischen Techniken für Fälle von Verdrängung wenig geeignet, weil diese aufgearbeitet werden müssen; man sollte Verdrängtes nicht unter Sanftheit verdecken. Auch eine weltanschauliche Begründung für die vorgestellte Technik fehlt natürlich, wenn man sie ihres buddhistischen Kontextes entkleidet. Überhaupt wird das analytische Nachdenken völlig unterbewertet. Es ist nämlich sehr wohl wichtig, um eine weltanschauliche Basis zu haben, um Frieden zu finden; um überhaupt die Welt richtig einschätzen zu können, und Irrtümer über sich und die Welt zu vermeiden, die in Neurosen führen können (z.B. Fähigkeit zur Selbstkritik, Engstirnigkeit bei Blick auf die Welt). Und Genies finden ihre Entdeckungen auch nicht allein durch Intuition, sondern durch 1 % Inspiration und 99 % Transpiration, wie es so schön heißt ... - dennoch, ganz klar: Leseempfehlung! Allein schon des Spaßfaktors wegen!
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am 29. November 2006
Ich bin ein Mensch, der sich oft in einem negativen Gedankenkarussell wiedergefunden hat und ich leide mein halbes Leben darunter. Der Punkt ist, dass man in einem solchen Zustand keine Lösung und keine Verbesserung erreichen kann! Es ist auch äusserst fraglich, ob einem da ein Psychotherapeut helfen kann, besser ist es, herauszufinden woran das eigentlich liegt, und wie man sich selbst aus ziesem zerstörerischen Verhalten befreien kann.

Dieses Buch bietet die Möglichkeit dazu. Zugegeben, der Humor des Autors ist nicht immer nachvolziehbar, aber er erklärt sehr genau, warum unser Gehirn solche Negativspiralen erschafft und welche Auswirkungen dies auch auf den Körper hat.

Die gute Nachricht ist: Sie sind nicht daran schuld.

Letztlich kann man sich nur selber helfen, hier ist es möglich.

Ich habe heute nach langer Zeit erstmals wieder den Tag genossen und mein inneres Gleichgewicht gefunden.

Daher: Wenn Ihnen diese Thematik bekannt vorkommt, unbedingt kaufen, vor allem zu diesem Preis!!
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TOP 1000 REZENSENTam 16. Juli 2008
So, ich hab für die paar Seiten dann doch recht lange gebraucht.
Das lag daran, daß dieses Büchlein zwar sehr stark anfängt, dann aber auch sehr stark nachläßt.
Die anfangs witzige Art und Weise und die sehr amüsanten Fußnoten, wurden im Laufe des Buches so extrem ausgereizt und übertrieben, daß ich bei jeder Fußnote mit den Augen rollte und mich ernsthaft zwingen mußte, sie zu lesen.
Das Buch beinhaltet tatsächlich sehr viele Infos, zum Thema Meditation, Hirnabschalten, Entspannen, Leben genießen, Art zu Denken, etc, war für mich jetzt aber so nichts wirklich Neues, da ich mich schon recht lange mit Autogenem Training und den verschiedenen Formen des Yoga auseinandersetze.
Irgendwie hatte ich bei dem Titel etwas anderes innovativeres und gänzlich Neues erwartet. Vermutlich waren meine Ansprüche da einfach zu groß.
Ich hab mich zwar durchaus gut unterhalten, die letzten Seiten aber nur noch grob überflogen, währen mein Hirn fröhlich mit anderen Dingen vor sich hinwichste...

Für Menschen, die sich mit der Thematik noch nie befaßt haben, würde ich sagen, stellt das Buch einen guten Einstieg dar. Für alle anderen birgt es zu wenig neue Erkenntnisse.....leider.
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am 8. März 2009
Es gibt kein dazwischen. Entweder man liebt es oder man hasst es. Ich bedaure, dass ich mit Giacobbes Lebensberater zur Hirnwichserei nichts anfangen konnte. Und ich habe mich wirklich bemüht.

Der Autor beschreibt, woran man einen Hirnwichser erkennt, was Hirnwichserei ist und warum Hirnwichser hirnwichsen. Die gute Nachricht zu erst: Sie können nichts dafür. Aber nun die schreckliche Nachricht: Sie sind unheilbar verloren. Doch trotzdem; machen Sie sich das Leben etwas angenehmer und kaufen sie sich dieses Buch. Es wird ihnen einen Spiegel vorhalten und wenn sie darin eine hässliche Fratze sehen, dann denken sie mal drüber nach. Und deshalb schreibt Herr Giacobbe noch was dazu, warum es besser ist, mit der Hirnwichserei aufzuhören und gibt eine Ausblick - mehr nicht - wie Betroffene das anstellen sollen. Das Büchlein ist gespickt mit Publikumsbeschimpfung, man mag das humorvoll finden, man kann aber auch aufstehen und gehen. In 90 Fußnoten auf 157 Seiten stellt der Autor sein eigenes Talent zur Hirnwichserei unter Beweis und versucht seine Leser damit zum Narren zu halten. Was wirklich gut ist, das ist die Gliederung des Buches und die Parabel. Dafür gibt es den zweiten Stern.
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am 24. April 2014
Nach einem schreiend komischen Vorwort und 1. Kapitel, die zum Titel des Buches passen (und beim "Blick ins Buch" zu lesen sind), verliert sich der Autor immer mehr in Bedeutungschwere. Es geht um Meditieren und noch mehr Meditieren und Erleuchtung, so genau kann ich es aber nicht sagen, denn die zweite Hälfte des Buches habe ich nur noch überflogen. Ich habe noch nie ein Buch gesehen, wo das was versprochen und das, was geboten wird, so extrem auseinanderklaffen. Wer ein witziges Selbsthilfebuch sucht, sollte die Finger hiervon lassen. Wer ein Buch über Meditation sucht, sollte vielleicht zugreifen und sich von Titel/Vorwort nicht stören lassen, denn ich glaube, hier wird ein ganz guter Zugang dazu geboten.
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am 23. September 2005
Ich frage mich, ob der Rezensent, der hier nur einen Stern vergeben hat, sich bei der Lektüre als Hirnwichser erkennen konnte. Möglicherweise betrifft es ihn einfach nicht (solche Menschen gibt es tatsächlich!). Für alle, die selber zu viel grübeln, ist es ein wunderbares Buch. Gerade die unsinnig-komischen Abschweifungen unterstreichen, was im Kopf eines Hirnwichsers passiert. Wir sind einfach zu verliebt in unsere Gedankenkonstrukte, als dass wir einem solchen Blitz nicht nachgehen könnten, weil er vielleicht nicht zum Thema gehört (oder uns gar vom Kern der Sache ablenken könnte...). Insofern spielt der Autor mit der Eigenart des Lesers und macht sie ihm auf ironische - und, wie ich finde, sehr gelungene - Weise bewusst. Wer die Vielfältigkeit solcher Gedankenspiralen kennt und sich selbst manchmal fragt, warum er nicht einfach aufhören kann, über ein "Problem" bis ins Kleinste und immer wieder und noch weiter nachzudenken, der wird sich in diesem Buch wiederfinden, es verstehen und wahrscheinlich sogar lieben. Es hat ein bisschen was von einer Therapie bei einem besonders humorigen Berater. Und das hilft, sich das Problem einzugestehen.
Der Autor beschreibt anschließend zwei Wege, seine Gedanken im Zaum zu halten, wenn man sich dazu entschließen sollte. Denn sie sind ja nicht unbedingt ohne Vorteil - und ob es ein Problem ist, und ob wir dieses lösen wollen, entscheiden wir schließlich selbst.
Entscheidet man sich für den Weg der Meditation, ist es sicherlich irgendwann notwendig, sich weiter speziell mit diesem Thema zu befassen. Das Buch bietet hierfür allerdings einen guten Einstieg an.
Alles in allem ein wunderbares Buch: erfrischend, originell und heilsam.
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am 30. Juli 2007
das besondere an diesem Buch: es befasst sich in leichter Form mit einem eigentlichen schweren Thema. Etwas so derart wichtiges auf leichte Art zu vermitteln soll im Grunde bewirken, dass auch Personen die für dieses Thema schwer zugänglich sind, einen Anstoss erhalten.

Ich habe das Buch in der Originalfassung (italienisch) gelesen. Diese Fassung enthält auch den einen oder anderen überzogenen Spruch. Die deutschen Übersetzer haben das ganze jedoch auf die Spitze getrieben.

Für mich ein wertvolles Buch. Negative Gedanken sind nur Gedanken und entsprechen meist nicht der Wirklichkeit. In diesem Sinne ....
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am 14. September 2008
Spannend, geschrieben. Humorvoll und eine wirklich gute Möglichkeit von dem worüber man sich schon sein ganzes Leben lang geärgert hat loszukommen.
Ich dachte bisher Buddismus ist etwas für die Esoteriker. Das Buch hat meine Meinung geändert.
Dafür bin ich sehr dankbar.
Es gibt viele praktische und einfache Tipps im Buch. Einer davon hat mit geholfen meine schlaflosen Nächte zum Verschwinden zu bringen.
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