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Kundenrezensionen

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am 17. Februar 2016
Zusammenfassung:
Natalie war die Liebe seines Lebens. Doch sie hat ihn verlassen, hat wie aus dem Nichts einen anderen Mann geheiratet, und Jake Fischer war am Boden zerstört. Bei ihrem Abschied musste er Natalie zudem schwören, sie zu vergessen, sie nie mehr zu kontaktieren. Doch als sechs Jahre später etwas Unglaubliches geschieht, bricht Jake sein Versprechen - und macht sich auf die Suche nach ihr. Eine Suche, die seine eigene gutbürgerliche Existenz für immer zerstört. Und die ihm offenbart, dass die Frau, die er zu lieben glaubte, nie wirklich existiert hat ...

Cover:
Bevor ich das Buch angefragt hatte, habe ich es immer und immer wieder gesehen, und jedesmal dachte ich mir "Was für ein interessantes Cover". Auf der einen Seite so düster aber auch irgendwie mysteriös. Das Cover zeigt einen bewölkten Himmel, unter ihm eine Reihe von Häusern aus Holz und davor eine Menge Gräser.

Kathas Meinung:
Auf dieses Buch war ich wirklich sehr sehr gespannt, da ich bis dato noch nie von dem Autor Harlan Coben gehört bzw Bücher gelesen habe. Jetzt frage ich mich, wieso eigentlich nicht???? Hab echt was verpasst!!

Der Einstieg in die Geschichte fand ich sehr leicht, da der Schreibstil des Autors sehr flüssig und angenehm zu lesen ist.

Erzählt wird die ganze Geschichte aus der ICH-Perspektive (wobei der Hauptprotagonist auch ab und zu den Leser direkt anspricht) von Collegeprofessor Jake Fisher, der sich auf die Suche nach seiner einzigen großen Ex-Liebe Natalie macht. Er hatte ihr vor 6 langen Jahren versprochen müssen, nachdem sie plötzlich von heute auf morgen einen anderen Mann geheiratet hat, sie niemals zu suchen oder zu kontaktieren.

Die Suche beginnt, als Jake erfährt, dass der Ehemann von Natalie gestorben ist. Denn jetzt fühlt er sich nicht mehr an sein Versprechen, welches er Natalie vor 6 Jahren gab, nicht mehr gebunden und möchte sie wiedersehen um ihr sein Beileid auszusprechen. Doch jeder Leser merkt gleich, dass er sie natürlich immer noch liebt und sie wahrscheinlich zurückhaben möchte.

Im ersten Moment erscheint der Tod des Ehemanns für den Leser nicht besonders merkwürdig, aber nach und nach entdeckt Jake immer mehr mysteriöse Entdeckungen, die auch nicht zu den damaligen Erzählungen von Natalie passen, die wie vom Erdboden verschwunden ist.

Die ganze Zeit fragt man sich, WO ist denn diese Natalie überhaupt? Was hat es sich mit ihr aufsich? Werden die zwei sich wiederfinden, und vor allem werden sie am Ende wieder zueinander finden?

Das Buch ist wirklich durchgehend spannend, mir wurde zu keiner Zeit langweilig, ganz im Gegenteil. Ich konnte gar nicht mehr das Buch aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was als nächstes passiert. Von daher kann ich jedem der Thriller mag dieses Buch nur empfehlen und es wird mit Sicherheit nicht mein letztes Harlan Coben Buch sein.

Deswegen vergebe ich für dieses Buch auf jeden Fall 5 Sterne!

Vielen Dank an die Verlagsgruppe Random House, dass sie mir dieses tolle Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
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Jakob ist College-Professor in Lanford. Eigentlich führt er ein unspektakuläres Leben. Bis er eines Tages eine Todesanzeige eines ehemaligen Studenten seines Colleges liest. Dieser Student ist genau der, den seine große Liebe Natalie vor sechs Jahren geheiratet hat. Mit der Bitte, sie in Ruhe zu lassen, verabschiedet sich Natalie am Tag ihrer Hochzeit von Jake. Diesem Wunsch kommt er sechs Jahre lang nach. Nun ist Todd tot unnd Jake möchte wissen, wie es Natalie geht. Er fährt zur Beedigung und sieht die trauernde Ehefrau. Ab hier beginnt sich sein Leben rasend schnell zu ändern und er gerät immer tiefer in einen Strudel aus Lügen und Geheimnissen. Wer ist Freund und wer ist Feind? Und wo ist Natalie?

Harlan Coben kenne ich als einen Krimi-Autor. Seine Bücher sind nie so, dass ich sie im Genre Thriller einordnen würde, aber immer recht ansprechend. Die Geschichte an sich ist ok erzählt, der Gedankengang nachvollziehbar, wenn auch an manchen Ecken die Erklärung ausbleibt bzw. nicht ausreichend ist. Mir persönlich gefällt das Ende überhaupt nicht, da es meiner Meinung nach überhaupt nicht zu den Erklärungen in der Geschichte passt. Hier war Herr Coben inkonsequent.

FAZIT: Im Ganzen gesehen ist "Ich finde Dich" ein netter Zeitvertreib für die düsteren Stunden.
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am 17. Januar 2016
Das Cover verspricht einen sehr düsteren, in der Natur spielenden Thriller. Leider finde ich dieses Bild nicht ganz gelungen. Düstere Stimmung sollte es haben, aber es vermittelt nicht ganz das, was sich hinter diesem Thriller verbirgt. Auf das Cover reduziert, hätte ich jetzt mit einem "Küsten-"Thriller gerechnet (Ferienhäuser und Grasdünen-Deich).
Die Schreibweise finde ich sehr gut gewählt. Die ICH-Perspektive macht den Text "persönlicher". Der Leser weiß fast bis zum Schluss nicht so recht, auf was er sich hier einlässt. Die verrücktesten Spekulationen haben Platz und man versucht mit dem Protagonisten Jake Licht ins Dunkel zu bringen. Es werden mehrfach falsche Fährten ausgelegt und man muss wieder bei (fast) Null beginnen.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Man leidet mit Jake und kann sehr gut nachvollziehen, dass ihm alles keine Ruhe lässt und er endlich verstehen will, was damals vor sechs Jahren geschehen ist. Allerdings hat er auch Züge an sich, die mir als Leser Angst gemacht haben.
Bendedict, obwohl nur eine Nebenfigur, ist ein wirklich toll ausgearbeiteter Charakter. Auch mit ihm fühlt man immer wieder. Sein eigenes Schicksal lässt nicht kalt und man hat das Gefühl, als heimlicher Beobachter das Leben der einzelnen Figuren mitzuerleben.
Vielen Fragen waren zu Beginn offen bzw. wenn sie beantwortet wurden kamen die nächsten auf den Leser zu. Doch am Ende löst sich der Knoten und der Aha-Effekt setzt ein.

Fazit:
Dieser Thriller lebt vor allem durch seine Charaktere. Diese machen die Geschichte zu einem wahren Erlebnis und man bangt mit ihnen in jeder Situation und auf jeder einzelnen Seite. Ein wirklich gelungener Thriller und so ganz anders, als ich dachte.
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am 21. Juli 2015
Hörbuch, 10 Stunden, 37 Minuten gesprochen von Detlef Biederstedt

"Glauben Sie an Liebe auf den ersten Blick?"

Jake Fisher 29 Jahre alt, hat die Figur eines Footballspielers, er ist Professor für Politikwissenschaften am Lanford College. Er lässt uns teilhaben an einer Hochzeit, der seiner großen Liebe. Denn Natalie heiratet Todd, das auch noch ganz plötzlich. Wenige Tage zuvor war Natalie mit Jake glücklich, trennt sich grundlos, um urplötzlich ihre alte Liebe Todd zu heiraten. Jake verspricht Natalie, nie wieder Kontakt mit ihr aufzunehmen.

Jake leidet unendlich und erzählt in Ichform, wobei er auch den Leser direkt anspricht, wie er Natalie kennenlernte und welch glückliches Paar sie waren. – Sechs Jahre später, Jack leidet immer noch, erfährt er in den Universitätsbekanntmachungen, Todd ist verstorben. Jack nimmt das zum Anlass, sein Versprechen zu brechen. Vielleicht hat er nun wieder Chancen bei Natalie. Doch zu seinem Erstaunen stellt er bei der Beerdigung fest, die Witwe ist gar nicht Natalie, Todd ist seit langem mit einer anderen Frau verheiratet gewesen, hat erwachsene Kinder. Was wurde hier gespielt? Wo ist Natalie? Er begibt sich auf die Suche und stößt auf eine Mauer des Schweigens. Die Suche wird immer turbulenter

Jake wird in einen Strudel hineingezogen, geht bis über seine Grenzen hinaus, auch seine Grenzen des gesellschaftlichen Denkens wanken. Ein blumig geschriebenes Buch, humorvoll, es macht Spaß, Jake zu folgen. Allerdings bleibt er für mich bis zum Ende nicht ganz zu erfassen als Person. Das Ende: Es war mir ein wenig banal, wenn auch schlüssig. Wäre ich Jake, so wäre das für mich ab der Beerdigung die einzige schlüssige Lösung gewesen. Warum kam der UNI-Professor nicht von allein darauf?
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Juli 2014
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Man fühlt sich von Anfang an mitten drin und fiebert durch die spannende Jagd mit Jake mit.

Während er auf der Suche nach seiner großen Liebe Natalie ist, verstricken sich immer mehr Menschen um in herum in eine für Jake und den Leser, verwirrende Geschichte. Auch wenn es ein Thriller ist, kommt dieses Buch ohne ekelhafte, extrem blutige, oder schaurige Szenarien aus. Auch für jüngere Thriller Freunde geeignet (finde ich).

Der Stil von Coban ist so spannend, dass man dieses Buch eigentlich nicht wirklich aus der Hand legen möchte.
Mir hat auch das Ende gut gefallen, also die Auflösung des Ganzen.
Ich möchte hier aber auf keinen Fall weiter auf die Geschichte eingehen und würde auch allen empfehlen, denen der Klappentext gefällt, das Buch einfach zu lesen und nicht durch eine Rezension schon Teile des Buches zu erfahren und sich den Lesespaß zu nehmen.

Es wird jedenfalls nicht mein letztes Buch von diesem Autor bleiben.
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am 17. Juli 2015
+++ meine Meinung +++

Der Protagonist dieses Werks ist Jake Fisher. Er ist Professor an einer Universität und führt uns durch das Buch mit all seinen Gedanken, Eindrücken und Empfindungen. Dabei ist er oft selbstkritisch und realistisch aber auch gelegentlich etwas stur und in meinen Augen auch ab und an etwas naiv.

Die Geschichte beginnt mit ein paar liebevollen Szenen mit Jake und Natalie und endet mit der plötzlichen Hochzeit von Natalie und einem angeblich alten Liebhaber. Dann findet man sich 6 Jahre später wieder. Jake entdeckt auf der Universitätsinternetseite die Todesanzeige dieses mysteriösen Liebhabers und fängt an zu recherchieren. Er bricht sein Versprechen, sie nie mehr zu kontaktieren, und nimmt Kontakt zur Witwe auf, die sich aber nicht als Natalie entpuppt. Daraufhin versucht er, der ganzen Sache auf den Grund zu gehen und merkt erst sehr spät, dass er sein Leben mit aufs Spiel setzt. Doch von Natalie fehlt jede Spur. Er gibt aber nicht auf, denn er liebt sie noch immer. Wird er Natalie rechtzeitig finden und ihrem Geheimnis auf die Spur kommen? Gibt es ein Happy End? Was hat seine Universität mit der ganzen Sache zu tun? Und warum kann er auf einmal seinem besten Freund nicht mehr trauen? Um dies heraus zu finden, müsst Ihr selbst in dem Buch versinken.

Ich habe mich schnell rein lesen können. Man spürt förmlich die Liebe der beiden – wie es knistert. Umso trauriger ist man, dass sie plötzlich jemand anderen heiratet und fragt sich, warum… Erst im Laufe der Geschichte stolpert Jake über zahlreiche Puzzleteile, die sich später immer mehr zusammen fügen und über diese Wendung ist man schon verwundert.

+++ Fazit +++

Ein gelungener Thriller mit vielen energiegeladenen Stellen und einem roten Faden bis zur letzten Seite. Zwischendrin ist es mir auch mal zu langatmig – aber vielleicht war ich auch nur zu ungeduldig, weil ich dringend wissen wollte, wie alles ausgeht. Am Ende passen die Puzzleteile zusammen, auch wenn es zwischendurch doch sehr verwirrend ist, und alles ergibt einen Sinn. Ich fühlte mich gut unterhalten und fand es interessant, wie Jake oft selbstkritisch an die Sache ran ging. Selten musste ich auch mal den Kopf schütteln, da ich mir dachte, wie doof kann man sein. Aber ich denke das gab dieser Story die notwendige Würze.

Der Autor hat es verstanden, die entsprechenden Stellen spannend und fesselnd zu gestalten. Ich bin begeistert von dem Buch und wollte es nur ungern zwischendrin aus der Hand legen.

Das Buchcover finde ich sehr ansprechend und strahlt in meinen Augen eine innere Ruhe aus, die aber gar nix mit dem Thriller zu tun hat. Dennoch hätte ich im Buchladen danach gegriffen und es auch gekauft, da der Text des Buchrückens mich angesprochen hat.

Im Buch ist außerdem eine Leseprobe zu seinem nächsten Thriller >>Ich vermisse Dich<< im Anschluss zu finden. Ich selbst habe darauf verzichtet, da ich mir das Buch so oder so ordern werde, denn der Autor konnte mich für sich begeistern.

Klare Buchempfehlung – es lohnt sich!
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Vor sechs Jahren hat Jake seine große Liebe Natalie bei deren Hochzeit das letzte Mal gesehen. Damals nahm Natalie ihm das Versprechen ab, fortan keinen Kontakt mehr zur ihr und ihrem Ehemann Todd zu suchen. Der College-Professor hat sich all die Jahre schweren Herzens daran gehalten. Bis die Todesanzeige von Todd auf seinem Rechner erscheint. Fortan fühlt sich Jake nicht mehr an sein Versprechen gebunden und begibt sich auf die Suche nach seiner großen Liebe. Doch Natalie ist wie vom Erdboden verschwunden, alle Spuren verlaufen im Sande. Und plötzlich sieht Jake nicht nur seine Existenz bedroht.

Harlan Coben steigt mit der Hochzeit von Natalie und Todd in seinen Thriller ein, was für den Ich-Erzähler Jake auch nach sechs Jahren immer noch schmerzhafte Erinnerungen hervorruft. Eisern hat er sich jedoch an sein Versprechen gehalten und in dieser Zeit ein beschauliches Leben geführt, welches kaum über die Grenzen des Campus‘ der Lanford-Universität hinausreichte. Der bei seinen Studenten äußerst beliebte Professor ist immer noch Single und verbringt seine Freizeit meist mit seinem besten Freund Benedict.

Dieses ruhige Leben lernt man anfangs im Thriller auch kennen, doch dies ändert sich recht schnell mit dem Auftauchen der Todesanzeige. Ab da nimmt die Spannung kontinuierlich zu und der Thriller wird von Harlan Coben packend erzählt. Jakes Entschluss, sich nicht mehr an sein Versprechen gebunden zu fühlen und deswegen zur Beerdigung von Todd zu fahren, ändert schlagartig sein bisheriges Leben. Der charmante wie sture Professor ist regelrecht geschockt, als er bei der Beerdigung feststellen muss, dass es sich bei der Witwe von Todd nicht um Natalie handelt. Schlimmer noch, keiner der Anwesenden kennt seine große Liebe.

Von da an entwickelt sich der Thriller immer mysteriöser, fesselnder, temporeicher und absolut unvorhersehbar. Da man immer auf dem gleichen Wissenstand wie Jake ist, hat man lange Zeit absolut keine Vorstellung davon, welche Richtung der Thriller einschlagen wird, geschweige denn, welches Geheimnis Natalie umgibt. Denn dass es hier eines geben muss, ist schnell klar. Warum sonst kann oder will sich niemand an Natalie erinnern und warum wird plötzlich Jakes Leben bedroht? Diese Fragen bleiben fast bis zum Schluss unbeantwortet, die Auflösung ist dann jedoch absolut nachvollziehbar und schlüssig umgesetzt. Wobei mir das Ende dann doch ein wenig zu seicht war, dies ist jedoch Geschmacksache.

Im Verlauf des Thrillers ändert sich nicht nur das Leben von Jake, auch seine Einstellung zu verschiedenen Themen verändert sich, sein Schwarzweiß-Denken nimmt ab. Diese Entwicklung ist glaubhaft beschrieben, allerdings bleiben hierbei die weiteren Mitwirkenden ein wenig blass. Dies stört jedoch kaum, da der Fokus voll und ganz auf den College-Professor ausgerichtet ist.

Fazit: Ein spannender, bald auch temporeicher Thriller, der mit einer unvorhersehbaren Story aufwarten kann.
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am 22. März 2014
Zur Story: „Nur 3 Monate hielt die scheinbar grenzenlose Liebe zwischen dem jungen Professor für Politikwissenschaften Jake Fischer und der Malerin Natalie Avery, genau bis zu dem Tag, an dem sie aus heiterem Himmel einen Schlussstrich zog, ihm das ihrer Beziehung unterbreitete, um einen Neuanfang mit ihrer Jugendliebe zu starten. Am Tag ihrer Hochzeit war Jake zugegen, um sie noch einmal zu sehen, zu sehr schmerzte der Verlust. Völlig gefühlskalt verlangte sie noch auf der Hochzeit von Jake, sie in Zukunft Ruhe zu lassen, sie ihr neues Leben leben zu lassen. Er gab ihr dieses Versprechen, wenn gleich jeder Tag ein Tag des Schmerzes, des Verlusts war. Sechs Jahre hielt er sein Versprechen, bis zu dem Tag, als er auf der College-Webseite die Todesanzeige von Natalies Mann sah. Als er heimlich der Beerdigung beiwohnte, sah er sich bestätigt das Versprechen gebrochen zu haben, denn die Frau am Grab war nicht Natalie. Was Jake mit der Missachtung des Versprechens losgetreten hat, die Steine die er damit ins rollen brachte, war ihm zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bewusst, doch sein Leben sollte sich nun auf Dramatischste ändern…“

Wer einen Roman von Harlan Coben liest wird schnell feststellen, dass er nicht für das Blutvergießen in großen Mengen steht, er auf diese Effekthascherei fast gänzlich verzichtet, er es vor allem auch gar nicht nötig hat.

*Mein erster Roman von ihm war damals „Das Grab im Wald“, und dieser sorgte dafür, dass es nicht sein letzter war, den ich in die Hände nahm.*

Seine Stärke ist das zu Papier bringen einer ausgeklügelten und spannenden Story, die ohne das Tränken der Umgebung durch das Lebenselixier auskommt. Coben sorgt in erster Linie mit der von ihm erschaffenen Atmosphäre, dem Feeling und dem Thema an sich dafür, dass ihm der Leser die Worte von den Lippen saugt, jeden einzelnen Buchstaben von den Seiten klaubt. Cobens Geschichten entwickeln sich dabei niemals in nur eine Richtung, gradlinig und null acht fünfzehn sind Fremdwörter für ihn. Ein abdriften vom eingeschlagenen Weg nach links und rechts gehören dabei förmlich zum guten Ton, und es ist einfach sein Stil, dem Leser immer wieder Fallen zu stellen, ihn immer wieder aufs Glatteis zu führen, ihm das sicher geglaubte Ufer zu entreißen.

Ein immens wichtiger und weiterer Punkt, der zu Cobens Erfolgsgeheimnis beiträgt ist die Tatsache, dass er die Geschichte Jake in der ersten Person erzählen lässt. Es bedarf nur ein paar Worte aus eben diesem Mund, das Eis ist gebrochen und eine hohe Sympathiewelle schwappt auf den Leser über. Genau das ist meinen Augen die Krux, Figuren zu kreieren, die gleich zu Beginn des Romans, sozusagen mit dem ersten Kontakt, mit ihrer Art Eindruck beim Leser schinden, und ihn fortan für gesamte Dauer des Buches an sich binden.

„Ich finde Dich“ ist ein typischer Harlan Coben Roman, der mich aufgrund der oben erwähnten Eigenschaften innerhalb von ein paar Minuten in seinen Bann zog. Das eigentlich für den Abend geplante „nur Anlesen“ des Buches schlug fehl und ich sah mich, zu diesem Zeitpunkt wirklich nicht geplant, umgehend in der Geschichte gefangen, aus der ein Loseisen wirklich schwer fiel.

*Harlan Coben ist im Übrigen der erste Autor dem es gelang, mit dem Edgar Allan Poe Award, dem Shamus Award und dem Anthony Award die drei wichtigsten amerikanischen Krimipreise gleichzeitig zu gewinnen, und das wie ich meine zurecht.*

Mein Fazit: „Wenn es ein Buch schafft, mich auch außerhalb der Zeit, die ich mit dem selbigen verbringe, mir über den weiteren Verlauf Gedanken zu machen, ich im Geiste einige Szenarien bezüglich dem wieso, weshalb und warum ablaufen lasse, dann hat der Autor alles richtig gemacht. Für mich ist „Ich finde Dich“ das Buch des Monats März, und gehört ohne Wenn und Aber zu den Romanen der Kategorie *Must read*."
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am 15. Juli 2015
Ein düsteres Buchcover verrät schon einiges. Dunkle Wolken, ein paar Fischerhäuser und gewaltige Grasbüschel im Vordergrund. Romantisch ist es nicht, denn dieser Thriller ist spannend und unheimlich. Schon der Anfang mit Jake Fisher, sitzend auf einer alten Kirchenbank und seine große Liebe... Man meint dabei zu sein. Sie hat einen anderen geheiratet, Nathalie und ihr Mann wollen nur, dass Jake sie in Ruhe lässt. Das Versprechen hat er ihr gegeben. Jake hat es sechs Jahre lang geschafft. Dann bricht er sein Versprechen. Jake Fisher, ein Professor an der Universität in Massachusetts ist die eigentliche Hauptfigur des Romans. Der Schreibstil ist Klasse. Angemerkt sei noch, Jake hat sein Versprechen sechs Jahre lang gehalten, durch eine Todesanzeige im Internet, fühlt er sich plötzlich befreit. Seine Suche nach Nathalie beginnt. Es wird ein langer Weg, denn gibt es Nathalie wirklich. Der Leser findet es heraus denn die Suche verbirgt spannende Abschnitte. Das Buch ist im Wilhelm Goldmann Verlag München erschienen. Ich finde dich, ist ein spannender Thriller, denn Jake begibt sich trotz mehrerer Warnungen auf eine verhängnisvolle Suche, die nicht nur sein Leben für immer verändern wird!
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am 9. März 2014
Kurzbeschreibung:
Natalie war die Liebe seines Lebens. Doch sie hat ihn verlassen, hat wie aus dem Nichts einen anderen Mann geheiratet, und Jake Fischer war am Boden zerstört. Bei ihrem Abschied musste er Natalie zudem schwören, sie zu vergessen, sie nie mehr zu kontaktieren. Doch als sechs Jahre später etwas Unglaubliches geschieht, bricht Jake sein Versprechen – und macht sich auf die Suche nach Natalie. Eine Suche, die seine eigene gutbürgerliche Existenz für immer zerstört. Und die ihm offenbart, dass die Frau, die er zu lieben glaubte, nie wirklich existiert hat …
(Quelle: Page & Turner)

Meine Meinung:
Eigentlich hat der Collegeprofessor Jake Fischer ein ganz zufriedenes Leben. Er ist recht beliebt bei seinen Studenten und sein Beruf füllt ihn aus. Bis zu dem Tag an dem Jake die Todesanzeige eines ehemaligen Studenten auf der Homepage des College liest. Dieser war ausgerechnet der Mann, der vor nunmehr 6 Jahren seine große Liebe Natalie geheiratet hat. Während dieser 6 Jahre hat Jake Natalie nie vergessen. Und so beschließt er auf die Beerdigung zu gehen um Natalie sein Beileid auszusprechen und zu sehen wie es ihr nun geht.
Dann aber der Schock auf der Beerdigung. Die Frau hinter dem Sarg ist gar nicht Natalie, sondern eine Jake vollkommen Unbekannte. Da Jake aber wissen möchte wo Natalie ist beginnt er nachzuforschen, sie zu suchen. Doch es gestaltet sich als unsagbar schwierig, denn Natalie scheint einfach wie vom Erdboden verschluckt, unauffindbar …

Der Thriller „Ich finde dich“ stammt aus der Feder des bekannten Autors Harlan Coben. Ich persönlich kannte bis zu diesem Buch kein Werk des Autors und so bin ich doch ohne jegliche Erwartung an das Buch herangegangen.

Der Protagonist Jake ist ein Collegeprofessor in Lanford. Er führt ein angenehmes Singleleben, sein Job füllt ihn aus. Bei seinen Studenten ist Jake durchaus beliebt. In seiner Freizeit zieht er sehr gerne mit seinem Freund Benedict um die Häuser. An seiner großen Liebe Natalie hängt Jake noch immer sehr. Er musste vor 6 Jahren mit ansehen wie sie einen anderen geheiratet hat. Aber vergessen konnte er sie einfach nicht, unmöglich. Als er nun vom Tod von Natalies Ehemann liest keimt neue Hoffnung in ihm auf. Er ist danach beinahe schon besessen davon Natalie ausfindig zu machen, was sich als nahezu unmöglich und vor allem auch gefährlich herausstellt.
Benedict ist Jakes guter Freund in allen Lebenslagen. Er steht ihm bei und versucht ihm wo immer er kann zu helfen.

Die anderen im Buch vorkommenden Personen bleiben eher nebensächlich, man erfährt so gut wie keine Details über sie. Dies stört aber ganz und gar nicht, es ist ja Jakes Geschichte, seine Suche nach Natalie.

Der Autor hat es mir mit seinem Schreibstil zu Beginn sehr schwer gemacht. Ich musste mich erst daran gewöhnen, dann aber kam ich gut und flüssig durch die Seiten.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Jake in der Ich-Perspektive. Hierbei wird man als Leser auch des Öfteren direkt angesprochen und so ins Geschehen mit einbezogen. Man weiß als Leser aber immer nur so viel wie Jake und tappt genau wie er sehr lange Zeit im Dunkeln.
Die Handlung an sich fand ich zu Beginn eher ruhig, teilweise schon recht zäh. Man wird erst mal eingeführt, lernt Jake kennen und erfährt Details über sein Leben und seine Liebe zu Natalie. Diese Seiten ziehen sich in meinen Augen doch schon sehr. Ab dem Zeitpunkt als Jake die Todesnachricht liest steigt die Spannungskurve aber merklich an. Die Handlung ist komplex, teilweise recht verwirrend, gefährlich und nervenaufreibend. Man rätselt mit Jake mit, möchte herausfinden was mit Natalie wirklich passiert ist. Harlan Coben kommt in seinem Thriller ganz ohne Blutvergießen aus, er setzt eher auf die psychologischen Aspekte und fesselt den Leser so ans Geschehen.

Das Ende und die damit verbundene Auflösung der aufgekommenen Fragen ist nachvollziehbar und schlüssig. Es passt zur Gesamthandlung und hat mich persönlich zufriedengestellt.

Fazit:
„Ich finde dich“ von Harlan Coben ist ein unblutiger aber dennoch nervenaufreibender Thriller.
Nach verhaltenem etwas zähem Beginn weiß der Autor mit einem wirklich gut gestalteten Protagonisten und einer fesselnden Handlung zu punkten und hat mir spannende Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
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