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5.0 von 5 Sternen Ein spannender zweiter Fall für Kommissar Nils Trojan
Max Bentow, der bereits mit seinem Debüt "Der Federmann" gute Erfolge zu verzeichnen hatte, knüpft mit "Die Puppenmacherin" nahtlos an seinen Erstling an. Erneut schickt er den Berliner Kommissar Nils Trojan ins Rennen, der diesmal einen Serienmörder dingfest machen muss, dessen Methoden überaus ungewöhnlich sind. Doch egal, wie dieser seine Opfer...
Veröffentlicht am 29. August 2012 von Dorit Wiebke (Media-Mania)

versus
106 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiegespalten, da spannend, aber...
Bezüglich der Inhaltsangabe, denke ich, muß ich keine Angaben mehr machen.

Der zweite Roman von Max Bentow ist - wie "Der Federmann" auch - sehr spannend geschrieben. Die Cliffhanger am Ende eines Kapitels sowie die ohnehin recht kurzen Kapitel laden ein, immer weiter lesen zu wollen.

Die Idee, mit PU-Schaum zu töten, war (für...
Veröffentlicht am 14. August 2012 von Nicole Krumm


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106 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiegespalten, da spannend, aber..., 14. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Puppenmacherin: Ein Fall für Nils Trojan 2 - Psychothriller (Kommissar Nils Trojan, Band 2) (Broschiert)
Bezüglich der Inhaltsangabe, denke ich, muß ich keine Angaben mehr machen.

Der zweite Roman von Max Bentow ist - wie "Der Federmann" auch - sehr spannend geschrieben. Die Cliffhanger am Ende eines Kapitels sowie die ohnehin recht kurzen Kapitel laden ein, immer weiter lesen zu wollen.

Die Idee, mit PU-Schaum zu töten, war (für mich) eine neue und zugleich sehr gute, wenn auch gruselige Idee, hierfür also ein dickes Lob! Immer wieder lief mein Kopfkino auf Hochtouren!

Was mich jedoch an dem Buch stört, und weswegen ich auch 2 Sterne abgezogen habe: Das Ende!

Max Bentow lockt einem gekonnt auf eine falsche Fährte, doch dann kommt letztendlich "Kommissar Zufall" zu Hilfe und er auf die richtige Spur. Die Spur, die er findet, empfinde als konstruiert (kann es leider nicht näher beschreiben, ohne zu spoilern).

Ab dann geht alles Schlag auf Schlag. Er kennt genau alle nächsten Schritte, fährt gezielt zum richtigen Ort, findet was er sucht (natürlich ohne Unterstützung anzufordern) und es kommt zum Showdown. Dieser ist nach meinem Geschmack zu sehr in James-Bond-Manier gehalten (auch hierfür kann ich leider keine konkreten Beispiele anführen, ohne zu spoilern).

Eine "Nebengeschichte" des Buches wird aufgegriffen, jedoch am Ende - für mich unbefriedigend - aufgelöst bzw. besser gesagt: nicht aufgelöst. Dies habe ich im Nachhinein als überflüssig empfunden.

Unterm Strich vergebe ich drei Sterne, da das Buch wirklich sehr spannend, packend und auch flüssig geschrieben ist, jedoch das Ende das für mich bis dahin sehr gute Buch abschwächt.

Daher 3 Sterne!

P.S. Aus Erfahrung weiß ich, dass nun die "Nicht-hilfreich"-Klicks folgen. Dies finde ich zwar schade, da die Rezension meine ganz persönliche Meinung zu dem Buch darstellt, lässt sich wohl aber nicht vermeiden :-)
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannender zweiter Fall für Kommissar Nils Trojan, 29. August 2012
Max Bentow, der bereits mit seinem Debüt "Der Federmann" gute Erfolge zu verzeichnen hatte, knüpft mit "Die Puppenmacherin" nahtlos an seinen Erstling an. Erneut schickt er den Berliner Kommissar Nils Trojan ins Rennen, der diesmal einen Serienmörder dingfest machen muss, dessen Methoden überaus ungewöhnlich sind. Doch egal, wie dieser seine Opfer quält und tötet, entscheidend für die Ermittlungen ist, warum er es tut. Und so jagt Nils Trojan einem Motiv hinterher, das erst sehr spät zutage tritt und damit dem Täter ausreichend Zeit lässt, seine perfiden Pläne in die Tat umzusetzen.

Gelesen wird das Hörbuch von Axel Milberg, dessen unverwechselbare Stimme gut zu der Person der unkonventionellen Kommissars Nils Trojan passt. Denn letztendlich ist er es, der im Mittelpunkt des Geschehens steht, während Täter und Opfer ungebührlich blass erscheinen. Ein sicherlich gewollter Effekt des Autors, der es ermöglicht, die Spannung bis zum Äußersten zu Treiben und seine Hörer an die rasant verlaufenden Ermittlungen zu fesseln. Lediglich das Ende des Thrillers lässt ihn wieder zu Atem kommen, wirft aber gleichzeitig neue Fragen auf. Ein Finale, das unmissverständlich darauf hinweist, dass der Autor mit Nils Trojan noch längst nicht am Ende ist und der Hörer auch in Zukunft noch viel von dem Berliner Ermittler erfahren wird.

Fazit:
"Die Puppenmacherin" ist ein fesselnder Thriller um einen charismatischen Ermittler, dem eine ungewöhnliche Mordserie zu schaffen macht. Eine gute Empfehlung für Fans deutscher Thriller, die mehr Wert auf Spannung als auf Tiefgang legen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen och nö..., 19. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Puppenmacherin: Ein Fall für Nils Trojan 2 - Psychothriller (Kommissar Nils Trojan, Band 2) (Broschiert)
Gerade durch den Federmann gekämpft, wartete schon die Puppenmacherin auf meinem Schreibtisch.

Und, was soll ich sagen... Duplizität der Ereignisse.

Der Protagonist nervt erneut mit unterdrückter Sehnsucht nach seiner Therapeutin und die Brutalität behält wieder die Oberhand gegenüber der Spannung (obwohl die Puppenmacherin spannender war, als der Federmann) Was mich aber wirklich störte, war die Tatsache, dass wenn nichts mehr geht, der Zufall überstrapaziert wird, um den Fall abzuschließen - natürlich wieder in Einzelkämpfer-Rambo Manier.

Der Autor hat ohne Frage Talent. Diese überflüssigen und unglaubwürdigen Actioneinlagen braucht er eigentlich nicht. Und wenn ein Plot den Zufall braucht, um aufzugehen, stimmt etwas mit eben diesem Plot nicht.

Da auch "Die Puppenmacherin" auf der Spiegel-Bestsellerliste stand, stehe ich mit meiner Meinung wohl ziemlich alleine da. Aber Geschmäcker sind halt verschieden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch Fall Zwei Nils Trojan fand ich klasse, 23. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch mit dem zweiten Fall hat mich Max Bentow schnell gefesselt. Alleine die Idee Bauschaum als Tatwaffe einzusetzen ist schon mal etwas anderes. Sofort stellt man sich die Frage, ob Josephin Maurer tatsächlich schon wieder im Visier eines Täters steht und ob der damals verunglückte wirklich zurecht als Mörder ermittelt wurde. Systematisch scheint er den Freundeskreis von Josephin auszuschalten, und sie damit noch viel dünnhäutiger zu machen, als sie ohne ist. Fürs Nils steht fest, er muss diese Frau beschützen, doch leider gerät sie durch eine schlampig durchgeführte Schutzmaßnahme doch wieder in die Fänge des Täters.
Nils hat im Band zwei eine eigene Geschichte zu verarbeiten, an die ihn ein Polaroid heranführt, dass ihm seine Mutter in der Stunde ihres Todes übergeben hat. Auf dem Foto sein Vater mit einem später entdeckten Mordopfer. Was hat sein Vater mit der Geschichte zu tun? Er ist sich sicher, dass er ihn als kleiner Junge kurz vor der Tat aus dem Haus der jungen Frau kommen gesehen hat.
Auch sein Verhältnis zu Jana wechselt im persönlichen und professionellen Bereich hin und her. Die Psychologin hat noch mit dem gelösten Fall aus Band eins, Der Federmann zu kämpfen und kann sich nicht dazu durchringen, eine private Beziehung zu ihrem Patienten Nils aufzubauen.

Fazit:
Wie oben beschrieben, steigt man auch im zweiten Fall sehr schnell in die Story ein und ist mitten im Geschehen. Sehr rasanter Thriller, der mit seinen Ideen und Wandlungen zum Teil sehr überrascht. Einzig die Aufklärung, bei der der berühmte Kommissar Zufall sein Bestes gibt, kam am Ende zu rasch. Hier hätte ich persönlich mir gewünscht, dass Nils selbst durch ein Indiz auf die Umstände aufmerksam wird. Der Kauf des dritten und vierten Falles wird nicht lange auf sich warten lassen, Max Bentow hat das Zeug zu einem meiner Lieblings-Thriller-Autoren zu avancieren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen empfehlenswert, spannend und glaubhaft, 21. August 2013
Mit 8 Audio-CDs bzw. 1 MP3 CD und 555 Minuten ist das Hörbuch recht umfangreich. Es handelt sich um die vollständige Lesung des Nachfolgethrillers von "Der Federmann". Die Geschichten sind in sich abgeschlossen, man kann also auch mit der "Puppenmacherin" beginnen. Die Charaktere lernt man schnell kennen. Nils Trojan ist ein Berliner Kommissar, der mit einem außergewöhnlichen Fall betraut wird. Der Täter erstickt seine Opfer mit Bauschaum, indem er die Masse in Mund und Nasenlöcher sprüht. Der Vorgang weist Parallelen zu einem Fall aus dem Vorjahr auf, bei dem eine junge Frau in einem Keller gefangen gehalten und mit Bauschaum eingesprüht wurde. Glücklicherweise konnte sie entkommen, der Täter starb an einem Autounfall. Doch die neuen Fälle weisen Merkmale der alten Fälle auf, so daß die Möglichkeit besteht, daß im vergangenen Jahr entweder vom falschen Täter ausgegangen wurde oder ein Nachahmer sein Unwesen treibt. Immer mehr kristallisiert sich das ehemalige Opfer, Josephine Maurer, als Schlüssel zur Lösung des Falls heraus. Diese ist nach den Erlebnissen des vergangenen Jahres schwer traumatisiert und verschanzt sich hauptsächlich in ihrer Wohnung. Als dann nach und nach Menschen aus ihrer direkten Umgebung auf dieselbe Art und Weise erstickt werden, beleuchtet Trojan Josephines Lebensumfeld und Vergangenheit und stößt dabei auf hilfreiche Zusammenhänge. Interessant, sehr tiefsinnig und glaubhaft ist hierbei die Psyche der beiden Protagonisten dargestellt, sehr gut auch die Art und Weise wie der Sprecher Axel Milberg den Text liest. Seine Stimme weist unendliche Nuancen auf, sei es beim reinen Beschreiben eines Tatorts, dem Quasseln einer Pflegeheimbewohnerin oder dem Gespräch zwischen Psychotherapeutin und Patient.
Die Geschichte ist spannend, detailreich und gewissenhaft geschrieben. Sie ist glaubhaft, es finden sich keine Logikfehler. Schauplatz ist Deutschland. Man hat das Gefühl, die Ermittlungsarbeit und die Handlungen der Opfer und Täter könnten sich tatsächlich so abgespielt haben. Hollywood ist in dieser Geschichte weit weg, und das FBI ermittelt in Deutschland nicht.
Nach ca. 2/3 der Geschichte hat man das Gefühl, es löst sich jetzt alles, es kommt zum Showdown. Doch man irrt sich, es geht genauso spannend weiter. Faszinierend, wie Bentow es schafft, die Spannung so lange zu halten. Und dann macht er dem Leser noch ein Geschenk: er lässt den Täter zu Wort kommen und die Geschichte in einem Rückblick aus seiner Sicht erzählen. Jetzt wird dem Leser einiges klar, man erkennt Zusammenhänge. Auch wenn man deswegen keine Sympathie zum Täter entwickelt, so ist es doch befriedigend, Antworten zu bekommen.

Fazit:
Das Buch "Die Puppenmacherin" ist ein sehr empfehlenswerter, spannender und glaubhafter Thriller. Er enthält ebenso temporeiche wie emotionale Abschnitte. Die Geschichte ist ungewöhnlich und detailreich geschrieben. Volle Punktzahl.

Rezension © 2013 by Christine Herzog für BookOla.de
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5.0 von 5 Sternen Für mich sogar besser als der Federmann!, 2. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Puppenmacherin: Ein Fall für Nils Trojan 2 - Psychothriller (Kommissar Nils Trojan, Band 2) (Broschiert)
Nachdem ich von "Der Federmann" so begeistert war, musste natürlich gleich das zweite Buch von Max Bentow her. Die Kurzbeschreibung versprach eine wirklich spannende Story und die habe ich auch gekriegt.

Nils Trojan lernen wir in diesem Buch etwas näher kennen, es werden leichte Andeutungen auf seine Vergangenheit gemacht, was mir sehr gut gefallen hat. Denn ich denke, dass sich sehr viel mehr hinter dem Komissar verbirgt, als es zunächst den Anschein hat. Für mich ist er ein Charakter mit wirklich sehr viel Tiefgang, was ihn einfach nur sehr sympathisch macht.

Der Fall ist dieses Mal sehr spannend, es ist einfach etwas, von dem man nicht so viel gelesen hat. Da hat sich der Autor wirklich etwas sehr erschreckendes einfallen lassen! Man ist schockiert von der Grausamkeit des Täters, aus dessen Sicht an einigen Stellen auch die Geschichte erzählt wird. Ich fand sehr gut, dass der Täter nicht einfach nur als Mörder abgestempelt wurde, sondern auch als Mensch, wenn auch ein ziemlich schrecklicher.

Die Beziehung zwischen Jana Michels und Nils ist ziemlich kompliziert. Ich natürlich habe mir die ganze Zeit gewünscht, dass ihre Beziehung etwas vorankommt, jedoch ist die liebe Jana ziemlich stur...:D Die Beziehung der beiden verleiht der sonst trüben Stimmung etwas positives, was ich wirklich sehr gut finde, da Humor in Max Bentow's Büchern nicht wirklich vorkommt. Für seine Bücher muss man schon in Stimmung sein.

Wie auch bei "Der Federmann" fand ich das Ende etwas zu schnell abgehandelt, was das Lesevergnügen jedoch nicht wirklich getrübt hat. Das ist aber auch nur Meckern auf höchstem Niveau...

Mit "Die Puppenmacherin" konnte mich Max Bentow nun voll und ganz von sich überzeugen. Ich werde auf jeden Fall auch sein nächstes Buch lesen, das noch dieses Jahr erscheinen soll. Ich freue mich jedenfalls schon wahnsinnig darauf!
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4.0 von 5 Sternen „Ausschäumen“, 12. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Puppenmacherin: Ein Fall für Nils Trojan 2 - Psychothriller (Kommissar Nils Trojan, Band 2) (Broschiert)
Eine durchaus ungewöhnliche Methode des Mordens legt Max Bentow seinem neuen Thriller um den Berliner Kommissar Nils Trojan zu Grunde. „Ausgeschäumt“ wird eine Frau in einem Keller gefunden. Mit Bauschaum bewegungsunfähig gemacht, mit eben demselben Schaum in Mund und Nase erstickt.

Eine Art des Tötens, die durchaus einen klaren und benennbaren Hintergrund im Leben des Täters hat. Was sich allerdings erst viel später und durchaus ein wenig überraschend herausstellen wird. Zunächst ist nur klar, dass diese Art zu Töten schon einmal versucht worden ist.

Josephin Maurer hieß damals das Opfer, dass nur durch Zufall und mit knapper Not dem Tod entkam, den Täter bis heute allerdings nicht wirklich beschreiben konnte. Nur aufgrund von Indizien scheint es erwiesen zu sein, dass der, bei einem Verkehrsunfall getötet, Karl Junker damals die „Dose Schaum schüttelte“.

Josephin, immer noch stark traumatisiert, lebt zurückgezogen in ihrer Wohnung, hat sich dem Amigurumi, dem Stricken kleiner Puppen nach japanischer Tradition verschrieben und eigentlich genug damit zu tun, ihre Beziehung zu ihrem Freund Milan einigermaßen erträglich zu gestalten, zu ihm und ihrem alten Leben zurückzufinden.

Doch nun erhält sie unversehens einen anonymen Anruf, der sie in Todesangst versetzt.
„Komm zu Karli. Komm zu Karli“, sagt die Stimme. Und das sind genau jene Worte, mit denen der Täter damals sie langsam, bei den Füßsen beginnend, mit Bauschaum begann, einzusprühen.

Als weitere Tote auftauchen, wird Nils Trojan klar, dass hier ein perfides Spiel in Gange ist, dass seine Wurzeln im damaligen Geschehen haben muss. Jener Nils Trojan, der selber noch an den Folgen seines letzten Falles leidet, der bei Jana Michels einerseits in psychologischer Behandlung sich befindet, den andererseits eine viel tiefere Beziehung mit der Psychologin ebenfalls aus seinem letzten Fall heraus verbindet.

Alles in allem eine Gemengelage, die Mentow durchaus glaubwürdig aus der inneren Zerrissenheit und Verwundung seiner Protagonisten heraus zu schildern vermag. In diesen „Psychogrammen“ und in den direkten und klaren Schilderungen des brutalen Sterbens durch Ersticken und der weiteren Umstände der Morde sind auch die Stärken dieses Thrillers zu finden. Stärken, hinter denen die Ermittlungsarbeit und auch die zu lange und zu erläuternde Schilderung der eigentlichen Motive des Täters ein stückweit abfallen.

Manche Fortschritte und klärenden Wendungen des Falles wirken doch künstlich konstruiert (oder „vom Glück verfolgt“), auch das eigentliche Motiv hinter den Morden scheint doch ein wenig dick aufgetragen zu sein. Das Finale allerdings bietet solide Action und eine bildkräftige Schilderung des gefährlichen Einsatzes von Trojan fast in Bond Manier.

Insgesamt biete Max Bentow einen soliden und in den Protagonisten und deren inneren Entwicklungen und Bedrängungen überzeugenden Thriller, der eine andere, neue perfide Art des Tötens bildkräftig in den Raum zu setzen vermag. In der Spannungskurve und den Fortschreitenden Ermittlungen fällt der Thriller allerdings hier und da ein wenig ab.
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3.0 von 5 Sternen Zu langatmig, 14. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Puppenmacherin: Ein Fall für Nils Trojan 2 - Psychothriller (Kommissar Nils Trojan, Band 2) (Broschiert)
Wer den Thriller Die Puppenmacherin" von Max Bentow liest, sollte viel Geduld mitbringen. Zwar überzeugt der Autor durch seine Geschichte, allerdings nicht von seinem Geschriebenen. Er bezieht seinen Leser dennoch mit ein, aber lässt diesen auch oft im Regen stehen. Sein Spannungsaufbau bleibt oftmals plötzlich stehen und als Leser muss er sich die Frage gefallen lassen, warum er diese Sprünge wagt, die oftmals nicht nachzuvollziehen sind. Und offensichtlich hat Bentow einen Fabel für Bauschaum, der versprüht sich gleich Lawinenartik auf seine Opfer. Und sein Protagonist Trojan" der zeitweise mehr mit sich beschäftigt ist hat offensichtlich auch ein psychisches Problem damit, welches sich nicht einmal im Epilog aufklärt.
Trotzdem ist die Puppenmacherin" ein gelungener Thriller und real nachvollziehbar. Und für Freunde der Verwirrungen sicherlich eine Genuss, dennoch nichts für schwache Nerven. Wer sich beim Lesen zu sehr im Geschriebenen als stiller Betrachter mit einbeziehen lässt, wird so manches Mal vor Schreck den Blick vom Buch lenken und es am liebsten weglegen wollen. Doch die Neugier verhindert diesen Schritt und am Ende stellt sich genau das heraus, was etwa in der Mitte des Buches bereits klar war. Aber es ist dann sicherlich auch interessant wie Trojan" dem Übeltäter auf die Spur kommt, wenn dieser Thriller auch teilweise zu langatmig erscheint.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thriller, 24. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Puppenmacherin: Ein Fall für Nils Trojan 2 - Psychothriller (Kommissar Nils Trojan, Band 2) (Broschiert)
Ich habe das erste Buch von Max Bentow (Der Federmann) auch gelesen und war begeistert. Das Buch "Die Puppenmacherin" ist noch spannender und aufwühlender als "Der Federmann). Von Anfang an war ich von der Geschichte gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Das Buch lässt sich nicht so schnell aus der Hand legen. Man muss nicht das erste Buch gelesen haben, denn die Puppenmacherin ist ein für sich abgeschlossenes Buch und die Handlung knüpft nicht an das erste Buch an. Die Figur des Kommissars Trojan ist sympathisch und authentisch, auch wenn man zum Schluss öfters schmunzeln muss, was er doch alles in jeder nur erdenklichen Situation leisten kann, auch wenn er schon arg angeschlagen ist. Trotz allem kann ich nur positives anmerken. Ich war von Anfang an begeistert und wollte nach dem ersten Buch unbedingt den Nachfolger lesen. Hat sich auch wirklich gelohnt. Die Spannung baut sich von Anfang an gut auf und lässt auch nicht in der Mitte oder zum Ende des Buches nach. Lange wird man in die Irre geführt, wer denn nun der Mörder ist. Wirklich gut gemacht. Der Schreibstil von Max Bentow ist klasse, mir gefällt er außerordentlich gut. Freue mich schon jetzt auf sein hoffentlich baldiges neues Buch. Also unbedingt lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zur letzten Seite - auf einen Ruck durchgelesen, 23. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Puppenmacherin: Ein Fall für Nils Trojan 2 - Psychothriller (Kommissar Nils Trojan, Band 2) (Broschiert)
Es ist lange her, dass ich von einem Buch so gefesselt war, um es in einem Zug an einem Tag durchzulesen. Max Bentow hat es mit "Die Puppenmacherin" heute geschafft. Heute morgen gekauft und gerade die letzte Seite gelesen. Zu spannend um es nach kurzer Zeit wieder weglegen zu können...zwar hilft am Ende etwas sehr der Zufall mit jedoch hat es in seiner Glauwürdigkeit die Nase deutlich vor vielen anderen Thrillern und Krimis, die ich gelesen habe, deren Enden auf die Schnelle hingeklatscht wurden und die Enttäuschung groß war. Ich kann es sehr empfehlen und werde mir auch die drei anderen Bücher von Max Bentow zu Gemüte führen.
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