Kundenrezensionen


31 Rezensionen
5 Sterne:
 (15)
4 Sterne:
 (9)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:
 (4)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die komplette Trilogie in einem Band
John Twelve Hawks verhält sich als Autor genauso, wie er es seinen Protagonisten im Buch anraten würde. Absolut anonym. Wie kolportiert wird, hält er selbst zu seinem Verlag und seinem Lektor Kontakt nur durch ein nicht zu ortendes Sattelitentelefon.
Ob dies einer echte Phobie oder nur einem 'Markenimage' geschuldet ist, sei dahingestellt...
Veröffentlicht am 30. März 2012 von M. Lehmann-Pape

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Thriller für 12jährige Mädchen
Ich lese und höre täglich Thriller, besonders mit dem Hang zur Science Fiction. Dieses Werk habe ich allerdings NICHT zu Ende gehört. Die Charaktere sind leblose Plastikhülsen, die Dialoge ein standartisierter, rudimentärer Einheitsbrei und die Dramaturgie ist kindlich-naiv. Ein Thriller für kleine Mädchen mit Vorliebe zu...
Veröffentlicht am 8. Mai 2012 von Kein Redaktionsfake


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die komplette Trilogie in einem Band, 30. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Traveler: Im Auge des Bösen (Broschiert)
John Twelve Hawks verhält sich als Autor genauso, wie er es seinen Protagonisten im Buch anraten würde. Absolut anonym. Wie kolportiert wird, hält er selbst zu seinem Verlag und seinem Lektor Kontakt nur durch ein nicht zu ortendes Sattelitentelefon.
Ob dies einer echte Phobie oder nur einem 'Markenimage' geschuldet ist, sei dahingestellt.

Dieses Verhalten jedenfalls eröffnet durchaus umgehend einen Weg in seine Traveler Geschichten hinein. In Anlehnung an die Gedanken George Orwells entwirft Hawks in seiner epischen Geschichte eine Parallelwelt, in der die Gruppe der 'Tabula' mittels technischer Überwachung die Welt zumindest kontrollieren, besser noch, beherrschen. Jeder Bürger dieser Gesellschaft wird umfassend auf allen möglichen technischen Weg überwacht. Durch Kameras, Peilsender, Röntgengeräte, durch Sensoren und so manches mehr (was in der Realität im Übrigen überwiegend tatsächlich bereits weitgehend möglich ist).

Den Tabula gegenüber stehen einige wenige 'Propheten', deren größte Kraft darin besteht, das Bewusstsein vom Körper abspalten zu können und in andere Parallelwelten zumindest geistig wechseln zu können. Ihre Sache ist die der individuellen Freiheit, die sie sich als Prophetenriege seit langer Zeit auf die Fahnen geschrieben haben und innerhalb derer sie ihre genetisch bedingten Fähigkeiten von Generation zu Generation weitergeben. Diese (kleine) Gruppe, die letzte Bastion der persönlichen Freiheit, nennt sich 'Traveler'.
Ihnen gehörten die beiden Hauptpersonen der Trilogie, die Brüder Gabriel und Michael, an. Brüder der Herkunft nach, aber nicht 'im Geiste', denn beide stehen nun auf den verschiedenen Seiten sich gegenüber. Michael ist ein Tabula geworden. Mehr noch, Michaels Ziel ist es, die Führung der Tabulas zu übernehmen. Gabriel demgegenüber kämpft mit den Travelern und ihren wenigen Getreuen seinen Kampf gegen den Verlust der Freiheit.

Die Geschichte eines Kampfes, die Hawks aus wechselnden Perspektiven, vornehmlich denen der beiden Brüder und deren Parteien schildert. Ansonsten entwickelt sich dieser Epos mit einer großen Prise fernöstlicher Mystik und Weisheit, mit Aliens, die irgendwann auftauchen werden, mit Weltenwanderungen zwischen 'Sphären', die durchaus auch zu verwirren verstehen im Ablauf der Handlung und ebenso mit einer Vielzahl von Elementen eines Abenteuerromans und der 'Quaste' (beginnend damit, dass ein Wettlauf der Brüder entsteht um den eigentlich für tot gehaltenen Vater zu finden), wie auch der des 'Bruderkampfes'. Natürlich findet auch eine Liebesgeschichte als einer der roten Fäden Aufnahme in das Buch.

In direkter Weise bildet Hawks allerdings vor allem bestehende Realitäten ab, die er, gut recherchiert und detailliert dargestellt, in diese überhöhende abenteuerliche Geschichte mit einfließen lässt. Wie den Travelern selber geht es ihm um den unabdingbaren Wert persönlicher Freiheit und individuellen Lebens gegenüber einer Gesellschaft, die mittels Kameras, Datenvorratsspeicherung, biometrischen Ausweisen und vielem mehr die Menschen in ihr möglichst 'gläsern' gestalten möchte. Dies ist die eigentlich interessante Seite der Darstellungen. Zu sehen, was und wieweit es jetzt schon möglich wäre, eine umfassende Bobachtung und Überwachung der Menschen in den westlichen Zivilisationen durchzuführen.

Das Buch ist ein Plädoyer für die individuelle Freiheit in einer immer stärker vernetzten und überwachten Welt, das (mit einigen Längen) abenteuerliche mit weisheitlichen Elementen mischt und so durchaus für eine anregende Unterhaltung sorgt, die Geduld des Lesers aber teilweise auch ganz schön fordert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr authentischer und visionärer Roman., 4. März 2006
Von 
Bettina Engster (Kassel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Traveler: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich hatte das Buch gekauft und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Der Autor kreiert eine Gesellschaft, die permanent durch Kameras, Kreditkartenauszüge und Mikrochips überwacht wird, ohne dies zu merken oder bewusst zu erleben. Die Tabula haben die Kontrolle über die Gesellschaft übernommen und beherrschen die Politik, die Polizei und Sicherungssysteme der Nationen. Ihre Gegner sind zum einen die Traveler, die seit Jahrhunderten von Ihnen verfolgt und ermordet werden, da sie durch Ihre Fähigkeit zur Transzendenz in andere Sphären zu ideologischen Gegnern werden und die Beschützer der Traveler, die Harlekin. Die Harlekin sind Kämpfer die seit frühester Kindheit dazu erzogen werden ihre Gegner effektiv und emotionslos zu töten.
Maya, die Tochter eines mächtigen Harlekins, versucht ein normales Leben abseits der Auseinandersetzungen zu führen. Doch dann bekommt sie von ihrem Vater den Auftrag in die USA zu reisen, um dort ein Bruderpaar ausfindig zu machen, die möglicherweise die Gabe der Traveler besitzen. Nachdem ihr Vater ermordet aufgefunden wird, entschließt Maya sich dazu, dem Wunsch ihres Vaters nachzukommen und ein Wettlauf gegen die Zeit und die Tabula beginnt.
Das beeindruckendste an dem Roman ist, dass die beschriebene Technik zur Überwachung nichts futuristisches an sich hat, diese Möglichkeiten zur Überwachung bestehen bereits und werden teilweise genutzt.
Der Roman ist aufregend und spannend geschrieben und das Ende lässt die Vermutung zu, dass dies erst der Anfang von Mayas und Gabriels Geschichte sein wird.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Action, Spannung und Lust auf Mehr!, 18. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Traveler: Roman (Gebundene Ausgabe)
Puh, durchatmen. Ich habe gerade den "Traveler" zu Ende gelesen
und bin einfach nur begeistert.
Am Anfang dachte ich nur, ob der Autor es wirklich schaffen würde, das rasante Tempo, das er an Tag legt, zu halten. Aber der Spannungsbogen steigt tatsächlich bis zum Schluss an. Und durch die wunderbar beschriebenen Charaktere entwickelt sich das Buch zu einem waschechten Pageturner. Der Verlag macht seinem Namen mit diesem Buch alle Ehre.
Der Plot ist einfach mitreissend, wobei der Autor nicht den Fehler macht, seitenlange trockene Erklärungen über diese (noch) fiktive Zukunftsvorstellung abzugeben, sondern dies nach und nach, sozusagen zum langsamen Verdauen, in die Handlungen mit einstreut.
Alle Komponenten einer guten Story sind gegeben: Aüßere und innere Konflikte, der zarte Beginn einer Romanze, ohne im Kitsch abzudriften (siehe Matrix) und actionreiche Spannung.
Das Kopfkino lief bei mir zumindest beim Lesen auf vollen Touren, und ich sehne jetzt schon die Fortsezung herbei, denn es handelt sich ja nur um den Beginn einer Trilogie.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Science Fiction Roman der Extraklasse, 12. April 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Traveler: Roman (Gebundene Ausgabe)
Bei "Traveler" handelt es sich um ein Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte. Nachdem ich anfangs das Buch nur kurz anlesen wollte, hat es mich in seinen Bann gezogen und so sind aus dem kurzen Anlesen einige Stunden geworden. Der Schreibstil des Autors (dt. Übersetzung) ist sehr angenehm, so dass man sich die Handlung sehr gut vorstellen kann. Die Handlung ist sehr dynamisch und man findet kaum eine Stelle im Buch, die einem träge vorkommen würde. Die Verknüpfung von fiktiven und realen Elementen ist dem Autor sehr gut gelungen. Der Roman ist sozialkritisch und macht sehr nachdenklich. Somit ist das Buch auch für Leser geeignet, die sich weniger für Science Fiction begeistern. "Traveler" gehört ganz sicher zu meinen Lieblingsbüchern und da es sich um eine Trilogie handelt, bin ich selbstverständlich auf die nächten Bände gespannt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Matrix meets Highlander - spannender Actionthriller, 4. Oktober 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Traveler: Roman (Gebundene Ausgabe)
Mochten Sie die Matrix-Filmtrilogie? Erinnern Sie sich noch gerne an den Film „Highlander“? Mögen Sie Martial Arts? Sind Sie der Verschwörungstheorien noch nicht überdrüssig? Dann könnte „Traveler“ von John Twelve Hawks ein Roman sein, der Ihnen einige unterhaltsame Stunden beschert. „Traveler“ ist nicht eindeutig einem Genre zuzuordnen; um ein Science Fiction zu sein, liegt er zu nah an der heutigen Realität, das Gleiche gilt für das Genre Fantasy, obwohl der Roman sicher einige Fantasy-Elemente enthält. Am ehesten kann man „Traveler“ wohl als Actionthriller bezeichnen.

„Traveler“ spielt in einer Zeit, in der jede Bewegung mit Überwachungskameras gefilmt wird, jedes Telefonat abgehört wird, jeder Zugriff im Internet verfolgt wird, jeder Einkauf registriert wird und jede Reise nachvollziehbar ist, d.h. in einem Raster bzw. einem System der totalen Überwachung. Mit Hilfe der zur Verfügung stehenden Überwachungsmethoden versucht eine seit über 2000 Jahren bestehende geheime Bruderschaft, zu der Ex-Militärs, Wissenschaftler, Ex-Geheimdienstler etc. gehören, die Herrschaft über die Welt zu erlangen. Im Wege stehen Ihnen dabei die Traveler, Menschen mit der besonderen Fähigkeit in andere Sphären zu reisen. Aufgrund dieser vererbbaren Fähigkeit haben die Traveler einen anderen Blick auf die Welt und das Leben und kämpfen seit jeher gegen die Vernichtung von Selbstbestimmung und Freiheit durch die Bruderschaft, genannt „Tabula“. Unterstützung haben sie dabei lediglich durch die Harlequins, eine Kriegerkaste, die ihr Leben dem Schutz der Traveler verpflichtet hat. Von den Travelern sind nur noch wenige übrig geblieben. Die zwei Brüder Michael und Gabriel Corrigan sind die Nachfahren eines Travelers, wissen aber weder von den Fähigkeiten ihres Vaters, noch sind sie sich ihrer eigenen Fähigkeiten bewusst. Die Bruderschaft nimmt die Verfolgung der Brüder Corrigan auf, um diese als letzte Traveler in ihre Gewalt zu bringen und für ihre Ziele der absoluten Macht über die Welt einzuspannen. So beginnt für Maya, Tochter eines Harlequins, die sich eigentlich von der Blutsverpflichtung, die spirituellen Führer zu schützen, lösen wollte, ein Kampf gegen die Zeit, mit dem Ziel, die Freiheit der Menschen zu retten.

Die Welt der totalen Überwachung, die John Twelve Hawks präsentiert, erinnert eher an die Matrix-Trilogie als an Orwells „1984“. Was sie aber für den Leser besonders bedrohlich macht, ist, dass der Autor nahezu ausschließlich Überwachungsmethoden beschreibt, die bereits heute eingesetzt sind oder zumindest technisch machbar wären. Etwas seltsam mutet allerdings die Tatsache an, dass die Harlequins sich in ihrem Kampf neben moderner Schusswaffen und Messern vor allem Schwerter bedienen. Der Autor erzählt uns die Geschichte um Maya und die letzten Traveler im Wesentlichen aus der Sicht von Maya, den Travelern und den Freunden, die Maya und die Traveler im Kampf gegen die Bruderschaft finden. Hawks Protagonisten sind glaubwürdig ausgearbeitet und reflektieren sich und die Gesellschaft, allerdings fehlt in nachdenkenswerten Passagen zumeist die Tiefe, die für einen literarischen Stellenwert unabdingbar wäre. Diese Tiefe wird zwar über mystische Bezüge insbesondere in der Namensgebung der Protagonisten angedeutet, kommt aber sonst nicht zum Tragen. Die Kritik des Autors an Überwachung und moderner Konsumgesellschaft und Unterhaltungsindustrie, die er lediglich als Baustein zur Verhinderung eines selbstbestimmten Lebens sieht, gerät häufig zu plakativ und fügt sich damit nicht harmonisch in die Geschichte ein.

Sprachlich liest sich „Traveler“ schlicht, aber flüssig und flott, die Sprache ist dem hohen Erzähltempo angepasst. Die gelegentlich eingesetzten Cliffhanger sind geschickt und dezent eingearbeitet, insbesondere der abschließende, der die Leser gespannt die bereits angekündigten beiden Folgebände erwarten lässt, auch wenn dieser erste Band der Trilogie in sich geschlossen erscheint.

John Twelve Hawks sieht sich selbst nach Angabe der Verlags im Buch als Mensch, der außerhalb des Rasters lebt. Wer er ist und was er gemacht habe, spiele keine Rolle, „Traveler“ spräche für ihn. Diese Aussage und die überdeutliche Kritik in seinem Roman wird allerdings ad absurdum geführt, wenn man den Vermarktungsaufwand insbesondere des amerikanischen Originals betrachtet und dabei feststellt, dass das Buch einen eigenen Trailer hat, die Filmrechte bereits verkauft worden sind, künstlich geschaffene Websites der im Buch erwähnten Institutionen und Organisationen existieren und ein umfangreiches Blog von Maya im Internet zu finden ist. Das macht den Leser eigentlich nachdenklicher als der Roman selbst...

„Traveler“ ist ein actionreicher, spannender Thriller mit gesellschaftskritischen Ansätzen, der dem Leser den sicher kommenden Film bereits vorab im Kopf präsentiert. Der Roman ist sicher kein literarisches Highlight und beinhaltet eigentlich nichts Neues, kombiniert aber bekannte Zutaten gekonnt zu guter Unterhaltung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leben außerhalb des Rasters, 18. Juni 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Traveler: Roman (Gebundene Ausgabe)
Dieser spirituelle Sci-Fi-Thriller, erster Band einer Trilogie, handelt von dem „Raster“ (engl. „grid“), einem weltumspannenden Überwachungssystem auf der Grundlage bereits existierender Technologien. Die „Tabula“, ein verbrecherischer Geheimbund, nutzt die Technologien des „Rasters“ dazu, die Welt in ein globales, von ihr kontrolliertes Gefängnis zu verwandeln. Mit Hilfe des „Rasters“ kann die „Tabula“ ihre Gegner auf der ganzen Welt orten und ausschalten. Das sind vor allem die „Traveler“, die über seelisch-geistige Fähigkeiten verfügen, mit denen sie die herkömmliche Realität verlassen und in andere Dimensionen der Wirklichkeit „reisen“ können. Es gelingt nur wenigen „Travelern“, mit Hilfe der geheimnisvollen Bruderschaft der „Harlequins“ zu überleben. Die „Harlequins“ bilden eine kleine, kriegerische Gemeinschaft von Menschen, die sich zum Schutz der „Traveler“ und zum Kampf gegen die „Tabula“ verschworen haben. In Hawks Roman macht sich der „Traveler“ Gabriel auf eine Reise quer durch die USA , um seinen Bruder aus den Händen der „Tabula“ zu befreien. Dabei wird er von dem schwertkämpfenden „Harlequin“ Maya begleitet, deren Name, wie zahlreiche Elemente in diesem Roman, mit Bedacht der Mythologie und alter Weisheit entlehnt ist. Es gibt viele Hindernisse zu überwinden und Gefahren zu bestehen, so dass Hawks modernes Märchen auf über fünfhundert Seiten nie langweilig wird, sondern echte Spannung aufbaut. So, wie die Handlung auf einen äußeren Endkampf von apokalyptischem Ausmaß hin steuert, der wohl dem dritten Band der Trilogie vorbehalten bleibt, machen die Helden innere Entwicklungen durch. Der „Traveler“ ist ein eindrücklicher Appell für ein angstfreies, bewusstes Lebens jenseits des „Rasters“ – jenseits aller Raster, Thriller und Entwicklungsroman in einem. Die Geheimbünde in dem Roman sind frei erfunden. Der Hintergrund – der Kampf um die menschliche Seele – mutet hingegen höchst real an.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch hats in sich!, 16. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Traveler: Roman (Gebundene Ausgabe)
Am Anfang dachte ich mir wirklich: Ach schon wieder so ein Verschwörungsbuch von irgendeinen Möchtegern-autor. Ich wollte das Buch eigentlich nicht lesen doch dann warf ich einen Blick hinein und las einmal das erste Kapitel. Und dann hat es mich gepackt. Alleine das erste Kapitel war so gut geschrieben, dass ich einfach nicht genug davon bekam. John Twelve Hawks hat es geschafft, Spannung, Tempo und Inhalt in perfekten Einklang zu bringen. Doch nicht nur das erste Kapitel war toll geschrieben, nein, das gesammte Buch.
Man wird auf jeden Fall nicht enttäuscht wenn man sich nach dem ersten Kapitel erhofft, das es so weitergeht. Dieser Schreibstil ist fantastisch, die Story vom Buch fenomenal und man hat sofort Lust auf einen zweiten Teil.
Traveler stellt Matrix vollkommen in den Schatten und ist defenitiv eine Liga höher! Die Story wird auch wirklich genial mit Jesus verknüpft. Hat mir wirklich gut gefallen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Thriller für 12jährige Mädchen, 8. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Traveler: Gekürzte Lesung (Audio CD)
Ich lese und höre täglich Thriller, besonders mit dem Hang zur Science Fiction. Dieses Werk habe ich allerdings NICHT zu Ende gehört. Die Charaktere sind leblose Plastikhülsen, die Dialoge ein standartisierter, rudimentärer Einheitsbrei und die Dramaturgie ist kindlich-naiv. Ein Thriller für kleine Mädchen mit Vorliebe zu "Twilight".... Ich muss immer mehr feststellen, dass die Auszeichnung "Bestseller" in den meisten Fällen ein abwertendes Urteil für mich bedeutet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Big Brother ist jetzt schon Schnee von Gestern..., 9. Oktober 2012
Von 
V. Dahmen "Wer zu lesen versteht, besitzt den... (Meist in meiner eigenen Welt....) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Traveler: Im Auge des Bösen (Broschiert)
Worum es geht:
Jede Bewegung wird gefilmt, jedes Telefonat abgehört, jede Spur im Internet verfolgt - mit Hilfe eines Systems der totalen Überwachung versucht die geheime Bruderschaft der Tabula die Herrschaft über die Welt zu gewinnen. Nur die Traveler, eine Riege von Propheten, vermögen die Pläne des Geheimbundes zu durchkreuzen. Denn die Traveler haben die außergewöhnliche Gabe, in andere Sphären zu reisen und sich so jeder Kontrolle zu entziehen. Und sie kämpfen für die Freiheit und Selbstbestimmung der Menschheit.
Doch die beiden Brüder Michael und Gabriel Corrigan sind die letzten Nachkommen der Traveler. Von der Bruderschaft gejagd, scheinen sie kaum eine Chance zu haben, deren Machtergreifung noch zu verhindern.
Wäre da nicht Maja, stolze Nachfahrin einer Kriegerkaste, die ihr Leben dem Schwertkampf und dem Schutz der Traveler gewidmet hat.
Doch Michael läuft zur Bruderschaft über und steigt in die höchsten Sphären der Macht auf. Als Gabriel erfährt, dass sein totgeglaubter Vater Matthew noch lebt, macht er sich zusammen mit Maya auf, um ihn zu suchen. Auch Michael macht sich auf die Suche nach seinem Vater - um ihn zu töten, denn er sieht seine neue Macht innerhalb der Bruderschaft gefährdet. Für Gabriel und Maya beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit - denn sie wissen: Michael und seine Schergen sind ihnen dicht auf den Fersen...

Zunächst ist mir sehr postiv aufgefallen, dass der Autor ein leider sehr aktuelles Thema interessant angeht und mit den Mythen der Welt auf glaubwürdige Weise verknüpft.
Natürlich ist TRAVELER ein Fantasy/Science Fiction Roman. Allerdings ist die Welt, die der Autor beschriebt heute schon in vielen Teilen der Welt bittere Realität.
Auch die Sequenzen, die in den "Sphären" spielen, sind glaubwürdig und werfen aktuelle Glaubensfragen auf, über die man nachdenken sollte.

Grundsätzlich ist der Schreibstil des Autors angenehm, fließend und leicht verständlich. Von Zeit zu Zeit benötigt der Leser vielleicht einen einfachen Duden um ein wissenschaftliches Wort nachzuschlagen (zumindest ging es mir so - man verzeihe mir meine Unwissenheit...) und auch Wikipedia könnte zwischenzeitlich zurate gezogen werden, um sich Hintergrundwissen zu Dingen wie "Quantencomputern" zu holen.
Der Autor wechselt in der dritten Person zwischen unzähligen Erzählern hin- und her, was aber nicht verwirrt, wie man jetzt annehmen könnte. Die Story wird geradlinig weitererzählt und niemand erzählt ein Geschehnis zweimal.

Die Charaktere sind unheimlich glaubwürdig und haben alle ihre eigenen Ziele und Beweggründe. Niemand ist eigentlich aus tiefster Seele "böse", alle haben ihre Gründe, auf, ich erlaube mir den Wortklau, die dunkle Seite der Macht zu wechseln. Selbst die größten Bösewichte bekommen im Laufe der Geschichte ein Gesicht und einen Grund.
Ich mag Gabriel und Maya wirklich sehr. Sie kommen mir nach insgesamt über 1.000 Seiten vor wie alte Freunde und ich kann ihr gesamtes Verhalten sehr gut nachvollziehen.

Einen Punkt verliert das Buch auf Grund des recht unbefriedigenden Endes (hier soll natürlich nicht zuviel verraten werden) und auch aus dem simplen Grund, dass es 300 Seiten weniger auch getan hätten. Vielleicht hätte ich nicht so empfunden, wenn ich die drei Teile einzeln gelesen hätte. So muss ich leider gestehen, dass ich bei der Hälfte des dritten Buches erstmal 3 Monate pausiert habe. Mir hing das Ganze einfachn nur noch zum Hals raus. Das Buch ist wirklich gut, aber es reichte dann erstmal.

Weniger gefallen hat mir auch, dass wichtige Charaktere plötzlich und unerwartet von der Bildfläche verschwinden, nur damit 300 Seiten weiter irgendwer mal am Rande einwirft "Der Doktor wurde nach einer Flucht über drei Kontinente schließlich in China eliminiert.". Punkt. Hallo? Schade. :-(

Die Qualität des Buches... nunja, ich habe schon besseres gesehen. Das Titelbild ist recht nett gestaltet und passt zum Inhalt, auch die Seitenklappen sehen mit der verwischten New Yorker (?) Skyline toll aus, aber die Seiten sind millimeterdünn und reißen schnell, wenn man nicht aufpasst.
Allerdings kann man sich bei einem Preis von UVP 14,99 EUR für über tausend Seiten auch nicht wirklich beschweren.

Fazit: Das Buch regt zum nachdenken an und besticht leider durch traurige Aktualität und Authezität. Ich empfehle den Kauf des Buches für Leute, die sich mal etwas tiefer mit unserer Angstgesellschaft befassen wollen und einen ordentlichen Triller mit Fantasyelementen lesen möchten.

Facts am Rande (falls es jemanden interessiert... :-))
Seitenzahl: 1412 (!!!)
Erscheinungsjahr: 2005 (Traveler Band 1)
Originalsprache: Englisch UK
Weitere Bücher vom Autor: 6 (Forth Realm Triologie - meines Wissens nach nicht ins Deutsche übersetzt und die TRAVALER Triologie)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tabula Rasa, 30. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Traveler: Gekürzte Lesung (Audio CD)
Tabula Rasa
Maya hat das, was man gemeinhin als Kindheitstrauma bezeichnet. Ihr Vater hatte recht eigenwillige Auffassungen darüber, welche Kenntnisse man im Leben braucht. So gehörte die Ausbildung in Kampfsportarten, an Waffen aller Art, Einbruchstechniken und körperlicher Ertüchtigung in extremo zum Pflichtprogramm. Um den Ausbildungsstand seiner Tochter zu kontrollieren, lies er sie gelegentlich von gedungenen Schlägern überwachen und angreifen, bis sie gelernt hatte, ihre Augen überall zu haben, auf kleinste Anzeichen einer Änderung des Umfeldes zu achten und ihr die ständige Alarmbereitschaft in Fleisch und Blut übergegangen war. Denn ihr Vater war einer der letzten noch lebenden Harlequins und dieses Gewerbe ging schon immer vom Vater auf die Nachkommen über. Und so wurde aus Maya ein skrupellose Tötungsmaschine. Dafür ist sie ihrem Vater dankbar. Doch sie hasst ihren Vater dafür, was er ihr angetan hat.
Maya und ihr Vater werden ständig beobachtet, und sie wissen dies auch. Denn eine weltweit im geheimen operierende Gruppe, Tabula genannt, hat Pläne, in denen die Harlequins keinen Platz mehr haben. Denn diese beschützen die Traveller, Menschen, die zwischen den Dimensionen wechseln können und eine Art Heilsbringer sind. Die Tabula währt sich kurz vor ihrer Ziel, der Ausrottung dieser Personen. Doch es mehren sich Gerüchte, dass es zwei Überlebende gibt, welche die Anlagen eines Travellers in sich tragen: die Brüder Michael und Gabriel Corrigan. Maya muss sie finden, davon überzeugen, dass sie die Gabe haben, und vor der Tabula beschützen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn auch die Tabula sucht nach den Beiden.
Hawks und sein Alter Ego Maya legen alle rein
Gekonnt spielt der Autor mit den durch den Klappentext geweckten Erwartungen des Lesers/Hörers.Fintenreich schildert John Twelve Hawks eine mögliche Zukunft, in welcher der normale Bürger durch eine übermächtige Organisation kontrolliert wird. Nur die Traveller stellen eine Gefahr da. Und die Harlequins, die diese, mit einem ähnlichen Kodex wie einst die japanischen Samurai ihre Lehnsherren, beschützen, wenn nötig bis zum eigenen Tod. Was zunächst als moderne Variante von „1984" klingt, hat nur am Rande eine ähnliche Thematik. Hier geht es weniger um das Leben des Einzelnen in einem Überwachungsstaat, sondern es ist ein reinrassiger Action-Thriller mit erstaunlichem Tiefgang. Einerseits merkt man deutlich, dass der Autor besonderen Wert auf die Choreographie der Kampszenen gelegt hat, denn diese sind sehr detailliert, spannend und nervenaufreibend. Diese ohnehin schon schweißtreibenden Passagen bekommen durch den atemlosen Vortrag von Heikko Deutschmann noch spannender und aufreizender rüber. Man glaubt fast, vor dem inneren Auge mitzuerleben, wie Maya im Schwertkampf über ihre Feinde obsiegt oder zu außergewöhnlichen Mitteln greifen muss, um sich aus einer verzwickten Lage zu befreien. Dabei geht es nicht ohne Opfer ab. Aber es bietet sich auch die Gelegenheit für Heldentaten von Personen, von denen man diese am wenigstens erwartet hätte. Auch hier vertont Heikko Deutschmann gekonnt den Wandel vom unsicheren und vorsichtigen „Normalo", der sich nicht traut, Widerstand zu leisten bis zum an die eigenen Fähigkeiten glaubenden, tapferen Helden. Und dies ohne falschen Patriotismus oder fragwürdiger Motivation.
Dies liegt zum einen natürlich am schnellen, wie mühelos Dramatik zaubernden Schreibstil, zum anderen aber auch an der Sicherheit, mit der Hawks seinen Charakteren Glaubhaftigkeit und Lebendigkeit einhaucht, ohne abgegriffene und ausgeleierte Stereotypen des Superhelden und des Mauerblümchens zu bemühen. Maya ist nur eine Tochter von Millionen und nun in die Rolle des letzten Harlequins reingerutscht. Michael und Gabriel ereilt das gleiche Schicksal, alleine dadurch als Traveller abgestempelt zu sein, weil ihr Vater dieselbe Gabe hatte. Die gleichschaltende Tragik der Protagonisten im Gegensatz zu den mit schnellen Schnitten durchgeführten Kampfszenen bringt dem Hörer bzw. Leser die Figuren näher, beleuchtet sie in einem weicheren Licht und lässt ihn auch am Schicksal derjenigen Personen mitleiden, welche eigentlich unsympathisch oder „Das Böse" verkörpern.
Der Versuch eines Blicks hinter die Kulissen
Es kann bei einem solchen Thema natürlich nicht ohne Anspielungen gehen. Das vom Autor verwendete Pseudonym „Twelve Monkeys" kann man als eine witzige Anspielung auf Terry Gilliams apokalyptisches Weltuntergangsszenario „Twelve Monkeys" verstehen. Maya, die letzte Samurai/Harlequin, trägt ausgerechnet den Namen eines von den Konquistadoren ausgerottetem südamerikanischem Indianervolk. Michael und Gabriel sind die Namen zweier Erzengel, welche für völlig gegensätzliche Handlungsweisen stehen. Beispielsweise sind beide bei der Zerstörung Sodoms zugegen und auch ihre Attribute könnten verschiedener nicht sein: Michael symbolisiert das Feuer, Gabriel das Wasser. Diese und viele weitere Anspielungen sind jedoch für die Dramatik des Romans und den exzellenten Spannungsbogen von völlig nebenrangiger Bedeutung und schmälern keinesfalls das Vergnügen an einem ausgefallenen Action-Thriller, der bestimmt auch als Verfilmung einigen Spaß bereiten wird.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Traveler: Roman
Traveler: Roman von John Twelve Hawks (Gebundene Ausgabe - 15. Februar 2006)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,01
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen