Kundenrezensionen


70 Rezensionen
5 Sterne:
 (46)
4 Sterne:
 (6)
3 Sterne:
 (4)
2 Sterne:
 (5)
1 Sterne:
 (9)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


52 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klarer gehts nicht!
Endlich wird mal klar und deutlich die Beziehung zwischen Erwachsenen und Kindern erklärt und wie wichtig es ist, dass ein Kind Kind sein darf. Dies kann nur geschehen, wenn die zu erziehende Person die Verantwortung auf sich nimmt und dem Kind altersangemessene Strukturen gibt. In diesem Buch wird klar, dass es eben nicht schädlich für das Kind ist ihm...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2009 von Yvonne liest

versus
81 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Solche Bücher müssen nicht sein ...
Winterhoffs "Warum unsere Kinder Tyrannen werden" ist ein beängstigend erfolgreiches Buch. Es hat bis dato über 200 Kundenbesprechungen auf Amazons Homepage erfahren und ist zu einem Beststeller unter den Erziehungsratgebern des letzten Jahrzehnts geworden. Halt: Es wollte ja kein Erziehungsratgeber sein! Auch Band 2 der Winterhoff'schen Kinderanalyse sperrt...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2010 von Amazon-Kunde


‹ Zurück | 1 2 37 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtiges Buch, schon fast zu spät!, 30. Oktober 2009
Ich freue mich über die Ausführungen von Dr. Winterhoff. Zwar ist manches redundant in seinem Buch, aber ich denke es ist absichtlich von ihm so gemacht worden, weil er seine Botschaft verbreiten will und davon überzeugt ist und das finde ich redlich und klug.

Er scheint tatsächlich zu hoffen, daß die kinder- und jugendpsychiatrische Sicht auf die Entwicklung unserer Kinder gehört werden sollte, das sie nicht Gehör findet ist meine bittere Erfahrung. Außerdem hat er einen wichtigen Gedanken, den des Gemeinwesens in seinem Buch nicht unerwähnt gelassen. Gerade bei der Phobie in unserem Land vor solch unerhört vernunftiger Vokabel ist er meiner Ansicht nach unwahrscheinlich, dass es zu dem notwendigen Wandel in den Institutionen Schule und Kindergarten kommt.

Leider kann ich deshalb den Optimismus von Dr. Winterhoff nicht teilen. Ich denke für unsere Jugend und damit für das deutsche Volk (wenn es denn ein solches noch gibt) ist zum grössten Teil der Zug schon abgefahren. Die ganzen Versuche Deutschland in Zukunft lebensfähig zu halten, werden von der Politik, die nur noch auf Sicht agiert, den Mainstream-Medien die an der Verdummung des Landes den größten Anteil haben und der dominierenden (west)deutschen Ideologie, daß Kinder am besten bei der Mutter aufgehoben sind, weiter verschlimmert.

Mir fehlen aber besonders die Darstellungen über das sogenannte Prekariat. Denn hier ist ebenfalls , nach meinen Beobachtungen aus der Klinik, keine Anleitung der Kleinsten gegeben die wichtigsten lebenspraktischen Fähigkeiten zum Leben in der Gesellschaft zu erlernen. Ich sehe täglich Kinder aus diesen von der Gesellschaft vergessenen Gesellschaftsschicht. Ich kann den genannten Beziehungsfallen des Dr. Winterhoff noch die grausamen Bindungsstörungen hinzufügen, die ich regelmäßig diagnostizieren und behandeln muß. Sie entstehen, wenn überhaupt keine Struktur im täglichen Leben und in der Erziehung vorhanden ist. Wenn der betrunkene Vater einmal schlägt und dann wieder nicht. Wenn die niemals stillende, weil rauchende Mutter ständig wechselnde Männer nach Hause bringt und nicht unterbinden kann, daß ihre Tochter mißbraucht wird. Wenn der Säugling in seiner schmutzigen Windel schreit und weint und eine Schnapsflasche zum Spielen bekommt. Wenn Kinder hungern oder dursten, weinen oder sich freuen, aber keiner da ist, der ihre Gefühle wahrnimmt, spiegelt, sie tröstet oder in den Arm nimmt.

Wenn wir also auf einen Notstand hinauslaufen, dann in einer noch ganz anderen Dimension als Dr. Winterhoff befürchtet. Die Mittelschicht kann ihre Kinder nicht mehr angemessen erziehen, da sie ständig glaubt die Selbstständigkeit zu fördern, sei der Stein der Weisen. Das Prekariat (oder wie Marx es genannt hat das Lumpenproletariat) kann und will überhaupt nicht mehr fördern.

Das ist wahrlich etwas überspitzt und möglicherweise auch nicht statistisch vollständig zu belegen, aber es ist meine klinische Wahrnehmung. Die ständig steigenden Zahlen der notwendig gewordenen Heimeinweisungen ist beredtes Zeugnis dieser Tendenz. Ich mache übrigens nicht dieser Schicht einen Vorwurf, sondern dem deutschen Staat, der sich weiterhin weigern wird die notwendigen Gelder in die Kommunen zu pumpen um eine adäquate Betreuung für Kleinkinder (ab dem 1 Lebensjahr), Schülern und auch Studenten zu gewährleisten.

Und hier schließt sich der Kreis und die Rezension des Buches. Auch dies wurde als ein Ausweg von Dr. Winterhoff genannt. Aber er wird sicher nicht begangen werden. In unserem Land finden nämlich nur die privatwirtschaftlichen, nie die volkswirtschaftlichen Kosten Berücksichtigung.

MfG
Dr. A. Schmidt
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tyrannen müssen nicht sein, 31. März 2009
Das zweite Buch von Michael Winterhoff "Tyrannen müssen nicht sein" hat mich sehr stark mitgenommen und mich zum Nachdenken gebracht.
Winterhoff geht in diesem Buch vor allem auf die Konzepte "Kind", Kommunikationsstörungen, Zukunftsaussichten und Auswege ein. Am Anfang erläutert er kurz den Begriff der Erziehung und die einzelnen Entwicklungsstufen des Kindes. So erhält der Leser einen kurzen Überblick, worum es dem Autor in diesem Buch geht. Anschließend stellt er die vier Konzepte "Kind" dar: "Kind als Kind", in welcher das Kind noch als solches gesehen wird, "Kind als Partner", in welcher das Elternteil das Kind auf einer partnerschaftlichen Ebene betrachtet, "Ich will vom Kind geliebt werden", in welcher das Elternteil alles tut, damit es vom Kind geliebt wird und "Das Kind ist Teil meiner selbst", in welcher das Kind als eigener Körperteil betrachtet wird. Im Anschluss erläutert Winterhoff mögliche auftretende Kommunikationsstörungen zwischen den einzelnen Beziehungselementen: Lehrern, Kindern, Schülern, Eltern und Großeltern. Das folgende Kapitel ist den möglichen Entwicklungen unserer Gesellschaft gewidmet, in welchem vor allem der Faktor Zeit und Zeitdruck eine Rolle spielen. Am Ende seines Buches erklärt der Autor Auswege und Schritte, die zu tun wären, um die Beziehungsstörungen aufzuhalten.
Seit einiger Zeit beobachte ich schon, dass viele Eltern nicht mehr mit ihren Kindern klarkommen oder dass Lehrer in den Schulen keine Chance mehr haben, die Schüler zu unterrichten. Bisher hatte ich mir noch keine Gedanken darüber gemacht, warum genau das in unserer Gesellschaft passiert. Michael Winterhoffs Buch hat mir Aufschluss über die Erziehungsentwicklungen gegeben und ich hoffe, dass ich diese, wenn ich eigene Kinder haben sollte, umsetzen kann. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, denn Kinder gehen jeden etwas an, da sie unsere Zukunft sind.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Begeisterung, die mich beim Lesen, 26. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tyrannen müssen nicht sein: Warum Erziehung allein nicht reicht - Auswege (Taschenbuch)
des ersten Tyrannen Buchs packte und animierte, gleich drei weitere Winterhoffbücher zu bestellen, ist inzwischen in großen Ärger umgeschlagen. Würde ich das erste Buch noch mit 4 Sternen bewerten - ein Punkt Abzug, weil mir die konkreten Beispiele fehlen - so sind die Nachfolgewerke ein reiner Abklatsch des bereits Gesagten. Immer wieder das Gleiche, nur anders verpackt, reine Geldschneiderei!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hilfreiche und gleichzeitig mahnende Worte!, 4. November 2010
Ich bin von dieser Winterhoff-Lektüre sehr angetan, denn sie will nicht verteufeln, geht den aktuellen Erziehungsproblemen aber auf den Punkt. Mich als Mutter lässt dieses Buch mein eigenes Verhalten hinterfragen und regt mich zu Veränderungen an. Mir hat es geholfen, meine Erziehung etwas zu verändern, so dass ich mich besser fühle, auch wenn ich dabei weiß, dass es gut für mein Kind ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Warum dieses Buch allein nicht reicht!, 11. Oktober 2010
Auch ich habe die ersten beiden Bücher gelesen - mit Interesse und kritischem Blick auf meine Erziehung, Kindergarten und Grundschule. Leider glaube ich, dass dieses Buch allein nicht reicht, um dieser doch sehr umfangreichen Problematik (siehe "Zahlen- Daten- Fakten" auf [...]) gerecht zu werden. Die Gesellschaft hat sich grundlegend verändert und unsere Kinder spiegeln genau diese Ego-Gesellschaft wider. Unternehmen, die selbsständige und kompetente Mitarbeiter, spezialisierte Fachkräfte fordern, stehen allem voran. Die Bildungspolitik reagiert, indem die Kinder schon im frühesten Alter zu Selbsständigkeit und Kompetenz erzogen werden (z.B. Buchreferat 3. Klasse GS). Kindern wird keine Zeit des Erlernens mehr gegeben, müssen funktionieren - wie Erwachsene. Es ist in meinen Augen also weniger ein Problem der Erziehung, sondern ein gesellschaftliches, denn auch die Erwachsenen meiner Generation (Jhg. 70), die im Durchschnitt nur noch 1,5 Kinder in die Welt setzen, lassen in der Werte- und Moralerziehung zu wünschen übrig: eine Generation, die sich selbst verwirklichen möchte auf Kosten der Kinder. Hinzu kommt die immer größer werdende Kluft zwischen arm und reich (Erziehung ist aufgrund von Erwerbszwang nicht ausreichend möglich). Der von Herrn Winterhoff so angeprangerte Mittelstand stirbt nämlich zunehmend aus!
Alles in Allem tun sich mir Fragen über Fragen auf, nachdem ich jetzt beide Bücher gelesen habe: Wie sieht es denn in anderen europäischen Ländern aus? Welchen Einfluss hat letztendlich die selbst erfahrene Erziehung? Was ist mit Neigungen und Veranlagungen wie Schüchternheit, mangelndes Selbstbewußtsein,...?
Ist das vom Autor aus verkaufstechnischen Gründen so gewünscht? Alle drei Bücher hätte man in eines packen können, was dem Autor allerdings finanzielle Einbußen gebracht hätte. Also alles nur Marketing?
Auf das dritte Buch habe ich definitiv keine Lust mehr.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tyrannen müssen nicht sein, 7. Oktober 2009
Von 
Das Buch hat mir an vielen Stellen vor Augen geführt, welche Fehler man doch als Eltern immer wieder unbewußt macht. Ich habe leider den ersten Teil nicht gelesen, was aber in diesem Fall auch nicht unbedingt notwendig war. Der Autor beschreibt - auch an Beispielen - recht einfach, wo innerhalb der Familie und Schule/Kindergarten gravierende Fehler gemacht werden.
Super - jederzeit zu empfehlen.
Es soll jedoch niemand erwarten, Ratschläge in Erziehungsfragen zu bekommen. Die gibt es hier nicht! Resultat ist allerdings eine kritische Selbstanalyse, der sich jeder während und nach der Lektüre stellen sollte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen klare Worte, 16. Juli 2014
Von 
Tanja Rohrbach (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Tyrannen müssen nicht sein: Warum Erziehung allein nicht reicht - Auswege (Taschenbuch)
Als ich einen Mann mit 12 jähriger Tochter kennen lernte und feststellen musste an eine gestörte Familie geraten zu sein, informierte ich mich intensiv zu dem Thema Erziehung und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern.
Erst dieses Buch schilderte genau die Probleme, mit denen ich mich gerade konfrontiert sah.
Einige meiner eigenen Gedanken zum Thema fand ich bei M. Winterhoff wieder und bestätigten mich, mit meiner Prognose nicht so verkehrt zu liegen.
Sein Buch zeigt psychologische Hintergründe, sodass ich die Zusammenhänge in der Familie verstehen konnte. Die Abwehrmechnismen in dieser Familie setzten ebnso promt ein, wie er es beschreibt, als ich anfing mein Wissen dem Vater des Kindes mitzuteilen.
Gegen mögliche Lösungen völlig resistent macht diese Familie weiter wie bisher.
Die Tochter tut mir wirklich leid, denn sie steht in der Welt ohne "Rückrat". Wahrscheinlich wird sie nie Situationen aushalten können, die sich nicht nur nach ihr richten. Sie ist jetzt schon eine enorme Belastung für ihre Umwelt mit wenig Sozialkompetenz. Ihr Vater findet das alles normal und arbeitet erfolgreich an einem starken Abhängigkeitsverhältnis, dazu gehören Bettnässen und der Schnuller eines Babys.
Schade, dass viele Eltern nicht wahr haben wollen oder sehen, dass sie ihre Kinder mit partnerschaftlicher Erziehung überfordern. Kinder müssen nicht alles wissen, müssen nicht alles selbst entscheiden und gewisse Grenzen haben noch keinem geschadet.
M. Winterhoff polarisiert natürlich sehr mit seinem Buch. Gegen mögliche Anfeindungen wappnet er sich und gibt klare Statements ab. Wer die nicht versteht, will sich einfach aufregen über seine Worte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Psychologie, 23. Juli 2009
Ich habe die Bücher in der geschriebenen Chronologie gehört und ich bin sehr begeistert. Alle angesprochenen Themen konnte ich in meinem Umfeld wiedererkennen und denke, daß ich für die Erziehung meines 1,5 Jahre alten Sohnes gegen etwaige "Tyrannei (der Begriff wird im Buch richtig erklärt)" mit Sensoren ausgestattet wurde, daß diese nicht passiert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nichts Neues, 25. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im zweiten Buch liest man nichts Neues.

Es ist weniger provokant formuliert, die Aussagen werden relativiert und nochmals untermauert. Es dient meiner Meinung nach hauptsächlich dazu auf kritische Stimmen zum ersten Buch Stellung zu nehmen.

Ich fand es interessant, würde es aber nicht noch einmal lesen. Das ersten Buch ist um Längen besser.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Treffend - leider !, 12. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tyrannen müssen nicht sein: Warum Erziehung allein nicht reicht - Auswege (Taschenbuch)
Schonungslos beschreibt Winterhoff die verschiedenen Facetten, in denen der alltägliche Wahnsinn des Umgangs mit Kindern erlebt werden kann: Das Versagen von Eltern, Schule/Kindergarten und Gesellschaft bei der Aufgabe, Kindern das Heranwachsen zu selbständigen und sozial kompatiblen Menschen zu ermöglichen. Er spannt einen Bogen von den Erziehungsmodellen vergangener Jahrhunderte bis in die Neuzeit und zieht Vergleiche zum heutigen Aufwachsen des Nachwuchses. Fazit: Auch heute werden unsere Kinder durch eine auf den ersten Blick sehr liberale Erziehung häufig überfordert und allein gelassen. Seine Forderung nach Grenzen umfasst nicht nur das Verhalten der Kinder, sondern auch und insbesondere das der Erwachsenen. Kinder brauchen Anleitung und Halt - sowohl als Anker und wie auch als Grenze. Ein besonders schönes Beispiel verwendet Winterhoff bei Überlegungen zu dem Begriff "Schützling": Das Kind als Schützling des Erwachsenen befindet sich naturgemäß immer in einer hierarchisch untergeordneten Position, erfährt dadurch aber Schutz und Anleitung wie ein Sportler von seinem Trainer: Einer gibt die Linie vor, der andere befolgt sie. Für Winterhoff sind Kinder "Lebensanfänger", deren Fortschritte gelobt und anerkannt, aber auch kritisiert werden können und müssen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 37 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Tyrannen müssen nicht sein: Warum Erziehung allein nicht reicht - Auswege
Tyrannen müssen nicht sein: Warum Erziehung allein nicht reicht - Auswege von Michael Winterhoff (Taschenbuch - 14. Dezember 2010)
EUR 9,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen