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Kundenrezensionen

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am 24. April 2009
Mir gefällt sehr die Provokation, die Sprache, der Holzhammer, vor allem, wenn es um das Tierleid geht und um die Industrienahrungsmittel. Ich weiß nicht, ob es so etwas schon mal gegeben hat. Frech, frisch und selbstbewusst. Nur sind in dem Buch sehr viele Widersprüche, die es gerade für Neulinge, noch nicht so gut bzgl. der angesprochenen Themen informierte LeserInnen wenig vertrauenswürdig bzw. zuverlässig als Informationsquelle macht. Schade, schade, schade, ich meine, es wäre toll, wenn das Buch genau so frech wäre, aber mit weniger Fehlern und mehr seriöser Untermauerung der Argumente. Obwohl ich die grundlegende Haltung absolut unterstütze, wünsche ich eine starke Überarbeitung des Buches.
Folgende Punkte sind mir als ungereimt oder schlichtweg falsch aufgefallen:

a) An einer Stelle wird behauptet, für Vegetarier seien Algen (Spirulina) zu empfehlen, um den Vitamin B 12-Bedarf zu decken. Richtigstellung: Man sollte konsequent zwischen Vegetariern mit Ei und Milchprodukten auf dem Speiseplan und Veganern unterscheiden. Vegetarier leiden an keinem Vitamin B 12-Mangel. Und mittlerweile weiß man, dass Algen kein verwertbares Vitamin B 12, sondern sog. Analoga enthalten und sogar gefährlicherweise die Aufnahme von echtem B 12 verhindern können. Weiter hinten wird dann richtigerweise auch erwähnt, das Vitamin B 12 nicht aus pflanzlicher Ernährung zugeführt werden kann.

b) Das empfohlene Bioobst und -gemüse usw. lebt von der Verwendung von organischem Dünger aus der Tierhaltung. Wie soll man als Veganer diesen Widerspruch auflösen?

c) Es werden Sportler genannt, die angeblich Vegetarier seien. Boris Becker ist sicher kein Vegetarier. Das ist lächerlich. Vielleicht hat er mal irgendwo einen Sojaburger gegessen, als er nicht mit seinem Privatflieger samt Familie zum mal eben schnell chic Krabbenessen einen Trip in eine Metropole gemacht hat.

d) Es wird geschrieben: Trinken, trinken, trinken sie! - Weiter hinten heißt es dann korrekterweise: Es mit dem Trinken nicht zu sehr übertreiben, schwemmt wertvolle Mineralien aus, zwei Liter reichen.

e) Auf S. 199 steht was vom Lab aus Kälbermägen und den Alternativen wie Zitronensaft oder pflanzliches Lab. Da sollte stehen, dass sehr viele Käse mit mikrobiellem Lab hergestellt werden. (Okay, Milch ist eh nicht vegan, aber wie sieht es aus mit Mikroben als Lab statt aus Kälbermägen? Ist das wenigstens vegetarisch?)

f) S. 212: Spenden Sie Blut. Auf diese Weise können Sie gleichzeitig Leben retten und abnehmen. - Häh?

g) S. 207: Man solle sich nicht wundern, wenn man die Autorinnen mal bei Junkfood und Bier sehen würde. Schließlich seien sie nicht perfekt und wollen ihr Leben auch genießen. - Äh, hallo!? Vorher wird geschwärmt, wie beglückend so ein Leben als skinny bitch sei und wie lecker und genussreich die empfohlenen (alternativen) Lebensmittel - und dann läuft doch wieder alles auf >hier: Kasteiung - da: Genuß< hinaus? Ich meine, dass eine alternative Ernährung wirklich befriedigend und genußvoll sein kann. Die Autorinnen sind aber doch nicht so davon überzeugt? Verstehe ich nicht.

h) Gleich zu Beginn steht, dies sei kein Diätbuch. Auf S. 220 steht, wenn man nicht das entsprechende Bewusstsein habe, könne es mit Diäten ja gar nicht klappen und man bleibe eben fett. Also doch Langzeitdiät statt erfüllender neuer Lebensweise? Verstehe ich auch nicht.

i) Weiter geht es ab S. 221 mit esoterischem Gesülze über Chakren und aberwitzigen Geschichten aus irgendeinem Machwerk. Beispiel: Frau bekommt Brust- und Eierstockkrebs, weil ihr Mann sie ablehnt, nicht mit ihr schläft und ihr sagt, ihr Anblick stoße ihn ab. Wow. So einfach ist das. Und eine andere bekommt Brustkrebs, weil ihr Mann Affären hat. Welch schlichtes, mechanistisches Weltbild!

j) In den Listen erlaubter Zutaten tauchen sehr viele stark verarbeitete Lebensmittel auf, die ich nicht als Alternative zur konventionellen Ernährung sehen würde, nur weil sie vegan sind. Zwar steht da wiederum an anderer Stelle, man solle auch den Angaben in diesem Buch nicht trauen (hm), sondern selbst denken und alles prüfen, aber dann werden eben doch Dinge wie Sojasdesserts, Schoko- und Vanille-Sojadrinks, Crunchy, Pops, Weetabix empfohlen, die ja in der Regel vor Süßmitteln oder Zusätzen strotzen. Das sind keine natürlichen Lebensmittel. Das sind zusammengepanschte Industriekonserven. Vegan oder bio hin oder her.

k) Die Autorinnen sagen, man müsse nicht hungern, wenn man sich nur an die erlaubten Lebensmittel halte, alles sei ganz einfach - an anderer Stelle sagen sie aber, man dürfe halt von diesem und jenem nicht zu viel essen und müsse aufpassen ... Was nun? Außerdem gibt es einen Speiseplan für die ersten drei Wochen, wie sie die Diätlinge alle kennen. Das widerspricht sich.

l) Manche Empfehlungen bleiben sehr amerikanisch an den Nahrungsergänzungen hängen (siehe Spirulina-Fresserei) - zwar heißt es, man solle erst einen Arzt fragen, wenn man Nahrungsergänzung nehmen möchte, aber sie tauchen immer wieder mal auf als Lösung (evtl. Zusätze in Lebensmitteln). Das hat mit einer natürlichen Ernährung nichts zu tun.

m) Ein Kapitel behandelt das Thema Fasten, wie toll das sei. Äh, es hieß doch, man müsse nicht hungern? Nun also doch, um sich "zu reingen"?
Das Fasten ist sehr umstritten. Durch das Hungern stellt der Körper auf Notsituation um - Alarmstufe rot, ich verhungere! Und das soll gesund sein? Das ist Stress. Zum anderen nehmen Fastlinge schnell ab, aber auch sehr schnell wieder (noch mehr) zu, wenn nicht super penibel vorgegangen wird beim Wiedereinstieg ins Essen. Das alles haben Millionen Dicklinge durchexerziert - wirklich nichts Neues und auch nichts Erfolgversprechendes. Selbst wenn Heilfasten bei manchen Krankheiten wie Rheuma und Diabetes neuen Untersuchungen zufolge positive Effekte haben kann, wären das dann medizinische Erfolge - zum nachhaltigen Abnehmen ist Fasten nicht geeignet.

Ja, es tut mir echt leid, dass die Autorinnen den Themen wie Tierschutz und Vorsicht vor Industrienahrungsmitteln mit solchem Kontext eher einen Bärendienst erweisen.
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am 12. Januar 2016
Vorweg: ich bin seit mehr als zwei Jahren vegan unterwegs, vorher habe ich mich vegetarisch ernährt. Ich bin Mitte 50, die Wechseljahre liegen hinter mir und mit einem Gewicht vo 76 kg bei 172 cm Größe bin ich schwerer/dicker, als ich sein möchte. Die vegane Ernährung mag ja bei dem einen oder anderen dazu führen, dass er/sie "von selber" abnimmt. Nicht bei mir. All die Nüsse, Avocados, Hülsenfrüchte! Die köstlichen Gemüsegerichte! Die wunderbaren veganen Kuchen und Kekse! Veganes Eis!! Also, wie gesagt: die uns (fast) allen von Weightwatchers her vertraute "Obst- und Gemüse-Flatrate" - so viel man möchte ohne "Anrechnen" - funktionierte hier wider Erwarten nicht. Insofern habe ich mir ein paar Tips, Rezepte, Vorgehensweisen erhofft, die über das hinausgehen, was der gesunde Menschenverstand mir schon sagte. Leider Fehlanzeige. Zum Einen gefällt mir der Ton ganz und gar nicht: ich bin schon in der Lage, das zu wechseln, aber ich hatte das Gefühl, die Wortwahl, die Schnoddrigkeit versucht, über schlecht recherchierte Hintergründe hinweg zu täuschen. Ob sachliche Fehler drin sind, kann ich nicht beurteilen: dazu kenne ich die nackten Zahlen zu wenig. Dennoch war das mein Eindruck: "große Schnauze - nichts dahinter". Außerdem muss ich nichts von sadistischen Praktiken in Schlachthöfen lesen. Ich finde es sensationslüstern, zu beschreiben, wie Arbeiter einem Schwein den Rüssen abschneiden "wie eine Salami" und so weiter, in allen entsetzlichen Details. Klar gibt es Sadisten, das will ich gar nicht abstreiten. Die Zustände sind sicher nicht für Sensibelchen geeignet. Aber irgendwelche ekelhaften Vorfälle in diesem Buch auszubreiten, finde ich total daneben. Das würde mich nicht dazu bringen, auf Fleisch zu verzichten - äße ich noch welches. Ich vergleiche das Buch mal mit "Tiere essen" von Jonathan Safran Foer, mit "Anständig essen" von Karen Duve, mit der China Study, mit "Ich bin dann mal vegan" von Dr. Bettina Hennig und anderen Veröffentlichungen der letzten Jahre. Da ich die alle gelesen habe, brauchte ich an sich keine sachlichen Informationen zum Thema Massentierhaltung o.ä. mehr. Ich wollte ein paar coole, evtl. witzige Ratschläge haben. Die habe ich nicht bekommen. Bei näherer Betrachtung war es auch dumm von mir, so etwas anzunehmen: "Skinny Bitch" heißt so viel wie "Dürre Schlampe". Möchte ich das sein? Ähhhhhh... eher nicht.
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am 22. Dezember 2012
Seit Juli 2011 esse ich kein Fleisch mehr und befasse mich z. Zt. mit Ernährung und einer Flut von Büchern, die es zu gesunder Ernährung, Vegetarisch oder Vegan, Bio/Ökologie gibt.

Jetzt habe ich den amerikanischen Bestseller Skinny Bitch durchgelesen und muss sagen, dass ich etwas zwiegespalten bin. Der Titel "Skinny Bitch - Die Wahrheit über schlechtes Essen, fette Frauen und gutes Aussehen" wurde, wie von den Autoren bestätigt, als reißerische Verkaufsförderungsmaßnahme eingesetzt. Natürlich nur, weil sich die Autorinnen um die Gesundheit der Frauen so dermaßen sorgen machen und so der Skinny Bitch Lifestyle in die Welt getragen werden muss, damit alle einen Knackarsch bekommen und supergesund werden.

Für mich gab es nicht so viel Neues zu entdecken. Ein gesunder Menschenverstand weiß, dass Obst und Gemüse gesünder sind als Alkohol und Buttercremtörtchen (ja, auch ich schwächel noch, arbeite aber an mir). Es wird natürlich viel auf den amerikanischen Markt eingegangen, der dortigen Lebensmittelindustrie, Lobbyisten etc. Ab und an wird auch auf Europa verwiesen. Geschockt haben mich einige Auszüge vom Buch Slaughterhouse, auf die in Skinny Bitch verwiesen wurde. Wirklich schrecklich!

Was ich manchmal störend empfand, war die direkte Ansprache der Leser und die war schon manchmal radikal - man solle aufhören zu jammern, seinen Hintern bewegen. Wenn Sie das nicht tun, bleiben Sie Ihr lebenlang fett, schalten Sie Ihr Gehirn ein etc. Vielleicht benötigt es der amerikanische Leser, würde mich nicht wundern in einem Land, wo Eltern eine Fastfood-Kette verklagen, weil ihr Kind so dick geworden ist. hmm - die Autorinnen sagen ja auch von sich, dass sie keinen Beliebtheitspreis gewinnen möchten.

Mir war es manchmal zu viel Getue. Ich weiß natürlich nun ganz genau wie ich eine Skinny Bitch werde - vegane Ernährung, kein Kaffee, kein Alkohl und viel Sport. Ich muss sagen ich bin meilenweit davon entfernt - ein Leben ohne Kaffee - (noch) unvorstellbar!

Mal ganz nett zu lesen, aber als ernsthafter Ratgeber ist es nicht so mein Ding gewesen. Da warten noch andere Bücher auf mich.
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am 2. März 2015
Dieses Buch gehört zu den wenigen, bei denen ich mich nach dem Lesen trotz des günstigen Preises so richtig über den Kauf geärgert habe. Sogar 6,99 EUR sind für diese Sammlung an "Stammtischparolen" zu viel!
Ich lebe seit einiger Zeit vegatarisch, habe viele Bücher mit ähnlichem Inhalt mit Genuss gelesen (Anständig leben, Unverbissen vegetarisch, Tiere essen, etc.) und kann mich durchaus mit dem Gedanken einer veganen Ernährung anfreunden, aber dieses Buch zum Thema ist einfach nur schlecht:
a) Der Schreibstil ist sehr Zicken-Terror lastig (O-TON: los, bewegt den Hintern; wer nicht auf Fleisch verzichten kann bleibt eben ein fetter Looser)
b) Die zahlreichen Tippfehler (hier ein Buchstabe vergessen, dort ein Buchstabe zuviel) haben mich beim lesen sehr irritiert.
c) Die vegane Lebensweise wird als "Gral der Schönheit/Schlankheit" verherrlicht, ohne das ernsthaft auf Basis von Fakten zu erläutern. (O-TON: Wer vegan isst wird automatisch schlank und nie mehr krank)
Ich hab den ganzen Unsinn schon fast wieder verdrängt, und wenn das Buch nicht so kurz gewesen wäre, ich ich es sicher nicht zu Ende gelesen. Und wenn ich mich mit dem Thema Ernährung/Diät/Vegetarismus/Veganismus die letzten Monaten nicht sehr beschäftigt hätte, würde dieses Buch mich eher in Richtung einer fleischlastigen Paleo-Erhnährung treiben.
Sparen Sie sich Ihre Zeit und Ihr Geld.
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am 21. Februar 2012
Dieses Buch habe ich ehrlich gesagt verschlungen. Jedoch muss ich vorwarnen dass der Titel Skinny Bitch: Die Wahrheit über schlechtes Essen, fette Frauen und gutes Aussehen - Schlanksein ohne Hungern! irreführend ist. Die Autorinnen selbst geben es am Ende in einem P.S. zu.
Es handelt sich eher um einen Ratgeber für ein gesundes um umweltbewusstes Leben bzw. einen Lifestyle-Change, bei dem das Abnehmen eine zusätzliche positive Randerscheinung ist.

Zu Beginn ist die Schreibweise genau das, was einen fesselt. "Sie müssen gesund leben, wenn sie dünn werden wollen. [...] Jetzt tun Sie bloß nicht so überrascht! Sie können nicht Mist in sich hineinfuttern und dann noch erwarten, davon dünn zu werden." (S. 9)

Daraufhin folgen einige Kapitel über die negativen Auswirkungen auf den gesamten Organismus von Süßungsmitteln, Limonaden, Nikotin und Junkfood. Das interessante ist hierbei, dass wirklich auf die Entstehungsgeschichte und die Geldmacherei der jeweiligen Industrien eingegangen wird, sodass mir manchmal der Atmen fast stockte. Einige davon kam mir schon aus meinen Wirtschaftsvorlesungen bekannt vor, z.B. dass
einige Produkte mit ihrer gesunden Wirkung werben, diese jedoch nicht vorhanden sein muss oder sowieso schon bei dem equivalenten Otto-Normal-Produkt vorhanden ist. Besonders bekannt ist das beim Beispiel Joghurt. Jeder normale Naturjoghurt verbessert die Verdauung und hat positive Eigenschaften auf die Darmflora, dazu braucht man nicht unbedingt den bis zu 150% teureren probiotischen Joghurt.

Was ich jedoch überraschend fand war, dass im Rahmen dieser Erkentnisse immer und immer mehr auf Tierquälereien und die negativen Seiten des Fleischkonsums eingegangen wird. Dies passiert so stark während Hälfte des Buches, sodass man sich in einem Vegan-Überzeugungsbuch wiederfindet. Ja,nicht nur Vegetarier, sondern Vegan. Mit Tipps wie man schnell und einfach einer werden kann und wie sinnvoll und toll es doch ist für Dich und Deinen Körper und die Industrie immer nur Müll darüber erzählt weil sie Geld scheffeln möchte.

Trotz dieser Kritikpunkte konnte ich einige interessante Punkte mitnehmen.

Es war sehr nett zu lesen und sehr interessant und ab und an wurde mir schon ein schlechtes Gewissen eingetrichtert. Vieles kennt man schon, hier hat man alles geballert mit einer Faust in das Gesicht des Lesers, dass er sich schämen sollte.

Prädikat: Nett. Aber kein Must-have im Bücherschrank.
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am 21. April 2016
Skinny Bitch hat mich verändert. Ehrlich. Habs im September gelesen und seit dem ekelt es mir vor Milch- und Fleischprodukten. Im Kopf hats klick gemacht und es verändert wirklich die Ansicht über spezielle Lebensmittel. Und lustig formuliert ist es auch noch
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am 24. Februar 2009
ich bin wirklich froh, das ich mir dieses buch gekauft habe.

in dem buch skinny bitch geht es nicht nur darum, dünn zu werden (wie die autorinnen in ihrem nachwort nocheinmal "zugeben"), es geht vielmehr darum, die menschen aufzurütteln und ihnen zu verkörpern, was sie eigentlich essen.

sie beschreiben, wie mit den tieren im zuchthaus umgegangen wird
("schweine werden in siedend heißes wasser getränkt", "rindern wird ein bolzen in den kopf gejagt und sie werden oft noch bei bewusstsein aufgehängt, dabei verbluten sie elendig")

wie uns die lebensmittelindustrie hintergeht, uns manipuliert und nur auf ihren profit aus ist

es ist das beste buch, das ich in dem bereich ernährung jemals gelesen habe!
von dem schreibstil her fühlt man sich persönlich angesprochen, jedoch merkt man auch, das sich die autorinnen gut informiert haben, über das, was sie schreiben.

das buch rüttelt auf in eine welt, die doch lebenswert sein soll, sowohl für mensch als auch für tier.
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am 7. Februar 2016
... oder die Wahrheit über unnötiges Kalorienzählen!

Sehr auf den Punkt gebracht, beschreiben die Autoren, wie man ohne
unsinnige Crash-Diäten, mit dem Einhalten
von einfachsten Regeln schlank wird und es auch bleibt, ohne doofes Kalorienzählen, ohne Lowcarb-Fakediät und Konsorten.

Schwarzer Humor trifft Ehrlichkeit!
Ob man danach wirklich zum Veganer mutiert weiß ich nicht, aber es öffnet
die Augen. Sie fordern auf, zu essen, was Mutter Natur für uns wachsen lässt und zwar in guter Bioqualität und mahnen uns, industriell verarbeitete Nahrungsmittel weitgehend zu meiden. So einfach ist es tatsächlich!
Frisch kochen, Obst und Gemüse saisonal und wenn es geht überwiegend regional, einkaufen und auf tierisches Eiweiß und
Fett verzichten.Dann hat man die halbe Miete. Der Faktor Sport und Bewegung ist jedoch nicht unwichtig, was ein klein wenig zu kurz kommt. Die wüsten Schilderungen über die Quälerei in der Massentierhaltung und in den Tötungsfabriken, haben in so einer Art Buch - meiner Meinung nach - eher nix verloren. Mittlerweile weiß so gut wie jeder, wie schlecht es den Tieren da geht, ich weiß nicht ob es so Hilfreich ist zu wissen, dass es sadistische Menschen gibt, die diese armen gequälten Tiere auch noch foltern, vor ihrem Tod...

Mein Fazit: Gut und flüssig zu lesen, kann tatsächlich helfen die Ernährung umzustellen und sich jeden Tag aufs Neue selbst zu hinterfragen. Weil im Endeffekt, sind wir es, die es in der Hand haben, ob wir ne Skinny Bitch werden ...
4 Sterne, einen Stern ziehe ich ab, wegen der unnötigen Tierquälszenen und dass Sport und Bewegung zu kurz kam.
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am 1. Februar 2016
Fand das Buch schrecklich, jeder der sich gerne beleidigen lässt wird es lieben...!
Man hätte im Klappentext wenigstens darauf hinweisen können das es anscheinend die Biebel einer Veganen Sekte ist, jeder der nicht vor hat Vegan zu leben wird in diesem Buch niedergemacht und als fettes Stück Sch**** das es nicht anders verdient hat bezeichnet...
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am 12. Mai 2009
...oder die Veränderung wenigstens eingeleitet.

Das Buch gehörte meiner Freundin, ich hab rein geschmökert und bin dran geblieben. Danach hab ich noch zwei weitere Bücher gelesen, die in diesem erwähnt werden: "Fit for Life 2" und "Wir fressen uns zu Tode"...

Heute bin ich - mit wenigen kleinsten Ausnahmen alle zwei Wochen mal (Butter etc.) - Veganer.

Absolut überzeugend!

Übrigens: Ich bin sehr sportlich, laufe viel und mach Hanteltraining - das mit der Eiweißlüge stimmt auf jeden Fall, ich hab in drei Monaten veganer Ernährung kein einziges Gramm Muskelmasse verloren.
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