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am 18. Mai 2014
Die Kapitel von Anselm Grün in diesem Buch fand ich sehr inspirierend, und aus dem was er schreibt spricht echte, authentische Lebenserfahrung -- dafür hätte ich schon gerne fünf Sterne vergeben.

Ich muss sagen, dass mich die Kapitel von Petra Altmann wirklich ärgern. Was hier präsentiert wird, ist sehr oft ein idealisiertes Wunsch- und Zerrbild des wirklich Klosterlebens (und ja, ich habe aufgrund meiner Lebensgeschichte da den Einblick das sagen zu können)

Ein Beispiel: Auf Seite 151 schreibt sie "Warum gehen die Menschen in Kloestern in der Regel respektvoller mit ihren Mitschwestern beziehungsweise Mitbruedern um?" --- Ich habe wirklich den allergrößten Respekt für Ordensleute. Aber jeder, der Kloester ein wenig besser kennt wird bestätigen können, dass in Gemeinschaften in denen men eng aufeinanderlebt, ohne die Fluchtmöglichkeiten, die wir im Alltag haben, dass eben gerade in Kloestern der Umgangston auch mal sehr rau sein kann und gar nicht respektvoll. So sehr, dass das nicht alle aushalten können, und dass es auch Klostergästen durchaus auffällt -- die Nerven liegen da manchmal einfach blank -- stellen Sie sich vor, sie würden ihr ganzes Leben mit ihren Arbeitskollegen teilen. Es geht ja auch um etwas anderes -- eben gerade trotzdem als Gemeinschaft zu leben und diese Dinge auszuhalten, wo wir Alltagsmenschen nach der Arbeit in eine andere Privatwelt fliehen können und Abstand bekommen, den Mönche her eben nicht bekommen.

Ein anderes Beispiel: Seite 165: "dass ich in den Konventen selten übergewichtige Menschen gesehen habe" ... also in den Kloestern die ich kenne gibt es durchaus etwas rundere und lebensfrohe Mönche wie auch Nonnen, manche mit beachtlichem Bauchumfang, sicherlich nicht rank und schlank ... und Seite 33 "immer wenn ich mit Ordensleuten verabredet war, kamen sie auf die Minute zum vereinbarten Termin" --- immer? wirklich jeder? So so ....

Oder Seite 137 "Warum haben Menschen im Kloster mehr Durchhaltevermögen? Und warum werfen wir oft schnell das Handtuch" -- Ehen zerbrechen, und so gehen auch Mönche selbst nach Jahren -- auf jeden Fall zwei der Mönche in diesem Buch sind heute nicht mehr im Kloster. Das sage ich auch nicht als Vorwurf an jene beiden ... was mich ärgert ist, dass hier ein Idealbild vermittelt wird von Menschen, die angeblich frei von den Herausforderungen seien, die wir Alltagsmenschen haben.

Was mich an einer solchen Idealisierung wirklich ärgert ist, dass man hier ein Bild von einem paradiesischem Ort "Kloster" zeichnet und den mit der "rauen Alltagswelt" in Kontrast setzt. Wenn nun Menschen selbst ein Kloster kennenlernen, dann werden sie mit solchen Vorstellungen sehr schnell enttäuscht sein, wenn sie sehen, wie menschlich es dort zugeht. Mit all den Herausforderungen und Problemen, die man aus dem Alltag kennt. Aber Kloester sind eben Orte, an denen Menschen versuchen, sich auf andere Weise als im Alltag diesen Herausforderungen zu stellen -- ein Anselm Grün könnte nicht den Menschen so viel guten Rat geben, wenn er nicht all diese Herausforderungen kennen würde, wenn die Mönche alle so heilig wären, dass sie immer nur "nett und respektvoll" miteinander umgehen würden. Das was Mönche wie er vermitteln kommt aus der Lebenserfahrung mit genau den Herausforderungen, die es nach Petra Altmann in Kloestern gar nicht zu geben scheint.
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Unser Lebenshaus sollen wir nicht auf dem Sand unserer Illusionen bauen, gibt uns der Benediktiner-Mönch und Vielschreiber Anselm Grün in diesem Buch mit auf den Weg. Aber ist es nicht auch eine Illusion, zu glauben, dass wir Menschen außerhalb der Mauern eines christlichen Klosters etwas von den Mönchen lernen können? Damit meine ich nicht, dass es nichts von ihnen zu lernen gäbe. Aber haben wir überhaupt eine Chance, selbst wenn wir lernen wollen? In diesem Buch beschreibt Pater Grün das klösterliche Leben mit seinen Ritualen, die hier auf die uralten Regeln des Heiligen Benedikt zurückgehen. Anschließend versucht die Kommunikationswissenschaftlerin Petra Altmann uns jedes Mal diese Regeln in unser Leben zu übersetzen. Leider hat sich mein erster Eindruck beim Lesen immer mehr verfestigt. Spätestens als sie uns in die Methodik der Meditation einführen will, wird klar, dass sie von vielem vielleicht einmal gelesen oder gehört hat, es aber in Wirklichkeit nicht richtig versteht. Ihre Oberflächlichkeit will nicht so recht in dieses Buch passen. Oder doch?

Wenn ein Mann in ein Benediktiner-Kloster eintritt, dann kommt er in eine Welt mit festen Regeln und eingeschliffenen Abläufen. Er hat keine Chance, aus diesem System auszubrechen, es sei denn, er geht wieder. Gibt es eine härtere Erziehung?

Ich hatte beim Lesen schon bald das ungute Gefühl, dass hier nicht ehrlich mit uns umgegangen wird. Auf der einen Seite verklärt uns Pater Grün das Leben im Kloster. Auf der anderen Seite begrüßt uns Frau Altmann im Wunderland unserer Illusionen. Wäre es nicht schön, wenn wir dies und das aus dem Leben der Mönche in unser Leben integrieren könnten? Ach ja, es wäre schön. Nur wie? Die Lösung klingt einfach und wird uns von den Mönchen vorgemacht. Wir müssen, wenn wir etwas in unser Leben neu einpassen wollen, zu Ritualen greifen. Wollen wir zum Beispiel täglich eine halbe Stunde spazieren gehen oder Zeit für uns haben, dann müssen wir uns diese Zeit ausnahmslos jeden Tag nehmen. Denn jede Ausnahme bringt uns mit zunehmender Geschwindigkeit von unserem Ziel weg. Halten wir das Ritual eine ausreichend lange Zeit durch, dann wird es sich in uns verankern. Die Zeit bis dahin ist jedoch sehr schwer. Aber nur so funktioniert es.

Die Mönche haben es einfach. Sie leben in einer autoritären Struktur und haben sich dem entsprechenden Druck freiwillig unterworfen. Wir müssen hingegen meist gegen unsere Umgebung arbeiten, wenn wir etwas aus dem Klosterleben übernehmen wollen. Leider wird diese einfache Wahrheit von den Autoren sorgfältig umgangen. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass selbst solche Bücher dem Zeitgeist Tribut zollen, unsere Illusionen bedienen und naive Rezepte verbreiten, anstatt uns mit klaren Worten zum einfachen, aber unbequemen Kern der Sache zu führen. Und dieser Kern besteht darin, dass Mönche oder Nonnen in ihrem Leben einem gewissen Drill unterworfen sind. Abläufe werden stetig wiederholt und somit ins Unterbewusstsein so tief eingeschliffen, dass man sie schmerzlich vermissen würde, wenn sie fehlen.

Ehrlich gesagt lese ich solche "Lebensberatungs-Bücher" meistens unter einem ganz bestimmten Aspekt. Es verblüfft mich nämlich immer wieder, dass Menschen den Expertenhabitus anderer einfach so akzeptieren und ihre angeborenen Instinkte, die man manchmal auch als normalen Menschenverstand bezeichnet, vergessen. Pater Grün hat sein ganzes Erwachsenenleben im Kloster zugebracht. Man könnte auch formulieren, dass er dem "normalen" Leben ausgewichen ist. Er gibt uns aber dennoch in seinen Werken permanent Ratschläge wie wir ein Leben führen sollen, das er nur von anderen kennt. Und wer sich einmal intensiv praktisch mit einigen Vorschlägen der Autorin befasst hat, der wird sehr schnell merken, dass sie vieles niemals selbst versucht haben kann.

Dennoch: Sieht man einmal von der sexuellen Entsagung ab, dann leben Mönche und Nonnen tatsächlich sehr viel natürlicher als die meisten von uns. Dieses schön gestaltete, aber durch Frau Altmanns Kommentare etwas langatmige Buch erinnert uns an viele einfache Wahrheiten und an eine Lebensweise, die viel gesünder ist als das, was die meisten von uns praktizieren. Wenn wir jedoch mehr als einen intellektuellen Seufzer aus diesem Werk ziehen wollen, dann können wir vom Klosterleben auch die Methodik erlernen, wie wir wenigstens Teilbereiche unseres Lebens besser gestalten können. Allerdings benötigen wir dazu eine gehörige Portion Selbstdisziplin.

Ich habe aus diesem Buch viel über das Leben in einem christlichen Kloster gelernt. So ganz nebenbei hat sich auch wieder einmal eine ganz einfache Wahrheit bestätigt. Ohne einen gewissen Drill geht nichts im Leben. Doch diese uralte Wahrheit bedient leider unsere Illusionen nicht. Tief im Inneren wissen wir aber, dass es immer so war und immer so sein wird.
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am 23. August 2007
Der bekannte Benediktiner-Pater, Autor und Referent Anselm Grün hat in Zusammenarbeit mit der Kommunikationswissenschaftlerin Petra Altmann ein wunderbares Hand-, Lese- und Inspirationsbuch über innere Ausgeglichenheit und äußere Ordnung verfasst. Viele Ordensregeln vom Leben im Kloster können auch uns außerhalb der Klostermauern zeigen, wie wichtig im Tagesablauf z. B. Struktur und Rhythmus, das Zwischenmenschliche - ebenso wie Bewegung und Ernährung sind. Auch hinter den Klostermauern sucht man die Gesellschaft mit anderen, aber auch Zeit für sich und für Stille. Sport hat im Kloster gleichfalls eine Bedeutung wie gesunde Ernährung, und auch Feste werden gefeiert, wie sie fallen.

In dem wunderschön gestalteten, mit vielen Farbfotos angereicherten, aufwendigen Band mit Banderole finden sich viele Anregungen und nachdenkenswerte Einsichten, wie man sein inneres Gleichgewicht finden kann. Innere Ausgeglichenheit und äußere Ordnung sind Grundvoraussetzungen, um mit sich selbst im Reinen zu sein.

Alles im allem ein äußerlich wie innerlich sehr wertvolles Buch über das Leben in der Benediktiner Abtei Münsterschwarzach und in der Zisterziensierinnen Abtei Waldsassen, an dem auch zahlreiche Insider mitgewirkt haben. Pater Anselm Grün - vom Verlag als "Deutschlands bekanntester Mönch und Managementberater" bezeichnet - ist in diesem wunderbaren Band jetzt für jedermann zugänglich.
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am 22. August 2007
Dem Autorenteam Grün/Altmann gelingt es, die Werte des klösterlichen Lebens lebendig und eindrücklich
zu vermitteln. Dem Leser wird ganz klar das richtige Handwerkszeug mitgegeben, mit dem ein ausgeglicheneres und bewußteres Leben in dieser chaotischen Zeit gelingen kann. Kein esoterisches Geschwafel, sondern handfeste Tips aus einer jahrhunderte alten klösterlichen Tradition. Bravo!
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am 4. Oktober 2015
Was Pater Anselm Grün und Petra Altmann hier vorlegen, finde ich äusserst lesens- und empfehlenswert! Nicht nur wegen den spannenden Aufnahmen aus der Benediktinerabtei Münsterschwarzach und der Zisterzienserinnenabtei Waldsassen, sondern vielmehr wegen des tiefgründigen Dialogs in vielen Facetten aus männlicher und fraulicher Sicht. Und wer sich die Frage nach gelingender Lebensführung stellt, kann in diesem schlichten Buch nützliche und nachhaltige Antworten oder zumindest Hinweise finden.
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am 1. November 2015
Die Beschenkte interessiert sich für einen Klosterurlaub . Damit sie sich darauf vorbereiten kann und einen kleinen Einblick in das Thema bekommt.
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am 26. Juni 2015
Geschenk ist gut angekommen.
Beschenkter hat sich sehr gefreut.Immer wieder gerne von Pater Anselm Bücher kaufen.
Sehr zu empehlen. Toll
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am 7. September 2012
Dieses Buch ist eine Kostbarkeit. Man wird nachdenklich
und ist dankbar für manche Anregungen, die man im
eigenen Leben umsetzen möchte.
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am 7. Mai 2010
Ich kauf es mir noch mal, weil ich es verschenkt habe, aber kurz drin rumgeblättert habe. Schön
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