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246 von 268 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist die BIBEL!
Dieses Buch wurde von Dr. Karp so sehr einfühlsam geschrieben, dass einem schon beim Lesen wirklich warm ums Herz wurde.
Die Umwelt redet einem ein, man solle sein Kind "weglegen", man verzöge es sonst ... bla bla bla.

Und Dr. Karp schreibt einen Satz: " Eine Kängeruhmutter verweigert ihrem Baby doch auch nicht einfach den Beutel!"...
Veröffentlicht am 14. April 2008 von Hanseatin

versus
252 von 305 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gefährliche "Ausschalteknöpfe" für Babys
Der Kinderarzt Harvey Karp findet nichts dabei, wenn ein ganz normal entwickeltes Baby am Tag allen Ernstes bis zu 20 Stunden stramm gewickelt wird (obwohl es im Durchschnitt nur ca. 14 bis 16 Stunden schläft). Sollte es etwa ein wenig zu viel geschrien haben, dann wäre das Wickeln/Pucken sogar richtig heilsam, denn Karp beansprucht für sich, den...
Veröffentlicht am 4. Mai 2011 von leo


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246 von 268 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist die BIBEL!, 14. April 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das glücklichste Baby der Welt: So beruhigt sich Ihr schreiendes Kind - so schläft es besser (Taschenbuch)
Dieses Buch wurde von Dr. Karp so sehr einfühlsam geschrieben, dass einem schon beim Lesen wirklich warm ums Herz wurde.
Die Umwelt redet einem ein, man solle sein Kind "weglegen", man verzöge es sonst ... bla bla bla.

Und Dr. Karp schreibt einen Satz: " Eine Kängeruhmutter verweigert ihrem Baby doch auch nicht einfach den Beutel!"
Dieser Satz und noch mehr einleuchtende, aber nicht mit erhobenem Zeigefinger geschriebene Sätze, haben meinem Mann und mir die Augen und das Herz geöffnet!

Unsere Tochter ist jetzt etwas mehr als 4 Monate alt und seine Methoden haben perfekt geholfen. Da ich eh nicht besonders für den Schnuller bin, brauchte unsere Maus nach 1. Pucken, 2. Seitenlage, 3. Sch...-Lauten und 4. Wiegen nicht mal unseren Finger zum Saugen.
Seit etwa 3 Wochen schläft sie fast ohne etwas alleine ein.
Es hat bei uns super funktioniert, so wie bei vielen anderen Eltern anscheinend auch. Deshalb möchte ich die Methoden gar nicht nochmal vertiefen.

Was ich noch sagen möchte, ist, dass es keine Wundermethoden sind, sondern so, wie er sie erläutert, total einleuchtend.
Was uns schon vor dem Lesen des Buches aufgefallen ist, dass unsere Tochter es immer gerne hatte, wenn insbesondere mein Mann sie beim Schreien nahm und einfach nur eingerollt in eine Decke in einer besonderen Position hielt. Dann schlief sie ein. Wir wußten nicht, liegt es am Geruch meines Mannes (keine Muttermilch), an seiner anderen Art??? Wir stellten fest, es war die Art, sie zu halten: eng wie im Mutterleib. Und die Art kam der nach Dr. Karp beschriebenen Methode unbewußt nach. Also hatte mein Mann vom Gefühl her schon das richtige gemacht, also perfektionierten wir dies anhand dieses Buches.
Aber dieses Buch ist mehr als nur dafür sorgen, wie sein Baby nicht mehr weint. Es tut gut, zu lesen, dass es richtig und wichtig ist, seinem Baby all seine Liebe zu geben und darauf zu sch..., was einem vielleicht die Schwiegereltern einreden wollen (sein Kind bloß nicht zu verwöhnen durch "Herumtragen"..).
Nach der Lektüre habe ich es nicht nur weiter so gemacht, unser Baby beim Weinen immer hochzunehmen, sondern auch noch voller STOLZ und SELBSTBEWUSSTSEIN!!!! Ich wurde zuvor von meiner Umwelt total verunsichert.
Als ich in dem Buch las, erkannte ich, was ein frisch geborenes Baby wohl fühlen muß. Und es weint keineswegs aus Berechnung, wie einem das andere Leute zum Teil weis machen wollen.

Der Autor differenziert aber auch zwischen Babys in den ersten Monaten und Kindern, die ihren Willen durchgesetzt haben wollen. Zweite müssen natürlich Werte vermittelt bekommen.

Unsere Tochter ist soo ein liebes freundliches gelassenes Baby. Weinen tut sie mittlerweile nur, wenn sie Hunger hat oder total müde ist. Eigentlich weint sie gar nicht mehr so richtig, sondern "hüstelt" eher, wenn ihr etwas nicht gefällt.
Danke, Dr. Karp. Ein Amerikaner, den ich wirklich mag!

Nachtrag: Unsere Tochter ist jetzt etwas über 5 Monate und schläft immer noch am besten, wenn sie zum Beginn des Einschlafens gepuckt wird. Auch beim Stillen, wenn sie manchmal recht unruhig ist aufgrund neuer Eindrücke (ab dem 4. Monat war ja die Umwelt soviel interressanter als Trinken :-)) , ist das Pucken ideal.
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168 von 195 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Wahnsinn!!!, 26. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Das glücklichste Baby der Welt: So beruhigt sich Ihr schreiendes Kind - so schläft es besser (Taschenbuch)
Mein Sohn hat nur noch gebrüllt. Er wollte nicht trinken, kein Tragen hat geholfen, kein Schaukeln, kein Schnuller - nichts!
Dann habe ich Dr. Karps Ratschläge befolgt:
- ihn fest eingewickelt
=> es hat drei Sekunden gedauert, und er hat aufgehört zu brüllen wie am Spieß. Dann hab ich ihn:
- in Seitenlage gelegt
- ihn geruckelt
- "Sch"- Geräusche an seinem Ohr gemacht
=> und keine 5 Min. später war er eingeschlafen!
Absolut irre!
Dieses Buch gehört in jede Familie!
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101 von 121 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es geht auch verständlich, 12. August 2010
Von 
Reiner Meiser "Firefly" (Saarbrücken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das glücklichste Baby der Welt: So beruhigt sich Ihr schreiendes Kind - so schläft es besser (Taschenbuch)
Babyratgeber! Insgesamt die billigste Schundliteratur, der ich jemals ausgesetzt war. Man wird MamaPapa, hat sich brav in das Thema eingelesen und stellt überrascht fest, dass alles ganz anders ist. Überrascht? Eigentlich sollte nichts überraschen. Babyratgeber A sagt Hü. Babyratgeber B empfiehlt Hott. Zeitschrift C hingegen favorisiert zum gleichen Thema ein klares Hottehü. Überraschend ist tatsächlich nur, dass nichts von alledem auch nur ansatzweise den ersten Praxistest besteht. Die Autoren ergehen sich in Empfehlungen wie, man sollte das Kind nicht in seinen Armen einschlafen lassen. Es könnte sich daran gewöhnen. Lieber Autor, wenn ich nächstes Mal nachts um 03.00 Uhr, mit verquollenen Augen versuche mein Baby zu schlafen zu bringen und es mir wieder einmal völlig egal ist, wo und wie es zur Ruhe kommt, werde ich mich zusammenreißen und Sie anrufen. Sie sind sicher bereit, Ihre starke Aussage in der Praxis umzusetzen. Kommen Sie doch bitte vorbei, legen Sie das Kind ins Bett und zaubern Sie es gekonnt in den Schlaf. Bei all diesen Autoren, aber auch Kinderärzten und sogar Hebammen (Sorry Mädels, ansonsten macht ihr einen tollen Job) muss man sich die Frage stellen, wie oft sie versucht haben, ihre tollen (sich allzu oft wiedersprechenden) Tips im harten Alltag durchzuziehen? Manchmal kann man wirklich den Eindruck haben, dass sich jeder aufgerufen fühlt Babyratgeber zu verfassen, der einmal eine Windel im Regal gesehen hat...und mein Baby kennen die sowieso nicht!

Man sieht, dass ich all diesen "Machwerken" eher kritisch gegenüberstehe. Was ich brauche ist, so blöd sich das anhört, eine Gebrauchsanweisung...eine Bedienungsanleitung in verständlicher Sprache. Klar, ein Baby ist keine Maschine und es funktioniert nicht, Knopf A zu drücken, um Reaktion B zu bekommen...oder doch? Was ich jedenfalls nicht brauche, ist eine Anhäufung von sich wiedersprechenden Aussagen, die mich nur völlig verunsichern. Genausowenig benötige ich halbausgegorene Handlungsanweisungen, die nicht bis zum Ende durchgedacht sind, aber als alleine seeligmachend verkauft werden.

Karp erklärt und begründet seine Aussagen und zwar so, dass ich es nachvollziehen kann. Er redet auch nicht von Knopf A und Reaktion B. Was er verspricht ist, dass man verschiedene Dinge miteinander kombiniert, die Wirkung zeigen, wenn man die für das eigene Kind passende Dosierung herausgefunden hat. Das ist glaubwürdig. Darüber hinaus geht er auch immer wieder auf die neuronale Entwicklung des Babys ein und vermittelt dem Leser, was der süße Fratz kann, nicht kann und wie er die Welt warnimmt. Gerade das fand ich besonders hilfreich. Um andere Werke zu diesem Thema zu verstehen, muss man mindestens in Kinderpsychiatrie promoviert haben.

Worunter das Buch ein wenig leidet ist die Übersetzung. Karp ist Amerikaner und dieses Buch ist im typischen Superlativ-Stil geschrieben. Die Vokabel "begeistert" wird regelrecht zu Tode geritten. Üblicherweise wird auch der Sprachstil europäischen Gepflogenheiten angepasst. Das wurde hier unterlassen. Wenn man sich daran nicht stört ist es ein wirklich hilfreiches Buch, mit verdammt vielen Tips, die man ausprobieren kann. Es ist ein Sachbuch, also spielt der Stil keine wirkliche Rolle. Wichtig ist der Inhalt und der stimmt. Ich will mich nicht als Literaturkritiker versuchen und beschränke mich auf die Sachinformationen. Nun muss auch dieses Buch noch den Praxistest bestehen...

to be continued...

Erster Praxistest der Fünf S. Das Zwiebelchen ist gefüttert, gewickelt und hat gebäuert, wie ein Mallorcaurlauber nach dem ersten Frühstücksbier, motzt aber immer lauter rum. 19.30 Uhr. Jawohl, die typische Zeit. Bis 21.00 Uhr ist Schreiphase. Das erste S mache ich eh. Baby steckt im Pucksack, was ich übrigens sehr empfehlen kann. Das zweite S ist der lautstärkenmäßig angepasste Schschschschschsch-Laut. Ein durchschlagender Erfolg! Schlagartig kehrt Ruhe ein, als hätte ich einen Schalter umgelegt.
Ich lege die Kleine in die Wiege und packe sie in die Seitenlage (Das dritte S). Wann immer sie das Gesicht verzieht mache ich Schschsch und der angedeutete Schrei kommt garnicht erst raus. Als viertes S schuckele ich nun an der Wiege rum. Es ist kein sanftes Schaukeln, sondern gleicht eher einer Fahrt über dickes Kopfsteinpflaster. Nach etwa 30 Sekunden folgt ein tiefes Seufzen und der Babykörper entspannt sich sichtlich. Um die Sache abzuschließen will ich nun das letzte S einsetzen...den Schnuller. Sie saugt ein paar Mal und spuckt ihn in hohem Bogen wieder aus, bleibt dabei aber völlig ruhig. Klare Ansage, Zwiebel hat noch Hunger. Ich schiebe 20ml nach und sie pennt sofort ein und wird nicht einmal beim Bäuern wach. Das fünfte S kann ich mir an der Stelle also sparen. Der Rest der Nacht verläuft extrem entspannt.

Ok. Das ist nicht der Normalfall. Üblicherweise brüllt unser Terrorbolzen durchgehend von 19.00 - 21.00 Uhr....mindestens...und damit haben wir noch Glück. Andere Eltern erleben das noch viel viel heftiger. Nach dem ersten Einsatz kann ich sagen, das hat erstaunlich gut funktioniert. In den Tagen davor war ich zur gleichen Uhrzeit halb taub und mit zerrütteten Nerven voll im Einsatz.

Mal schauen, was der zweite Tag bringt.
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252 von 305 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gefährliche "Ausschalteknöpfe" für Babys, 4. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Das glücklichste Baby der Welt: So beruhigt sich Ihr schreiendes Kind - so schläft es besser (Taschenbuch)
Der Kinderarzt Harvey Karp findet nichts dabei, wenn ein ganz normal entwickeltes Baby am Tag allen Ernstes bis zu 20 Stunden stramm gewickelt wird (obwohl es im Durchschnitt nur ca. 14 bis 16 Stunden schläft). Sollte es etwa ein wenig zu viel geschrien haben, dann wäre das Wickeln/Pucken sogar richtig heilsam, denn Karp beansprucht für sich, den "Beruhigungsreflex" (calming reflex) entdeckt zu haben, eine Art "Ausschalteknopf" (switch off) für Kinder. Und nach derartigen Knöpfen am Kind sucht Karp auf geradezu manische Weise. Jeder Medizinstudent im ersten Semester weiß nun aber, daß ein Reflex IMMER in einer Muskelbewegung besteht. Das ist aber das glatte Gegenteil von Einschlafen. Es gibt also gar keinen "Beruhigungsreflex" - und es kann ihn auch nicht geben. Karp benutzt pseudo-medizinischen Jargon, weil ihm jegliche empirische und medizinische Belege für sein propagiertes Wickeln/Pucken fehlen.

Er läßt konsequent auch alle negativen Aspekte dieser extremen Bewegungseinschränkung weg. Traditionelles Wickeln erhöht bekanntlich das Risiko für Hüftdysplasie. Das Risiko für Atemwegsinfektionen von gewickelten Kindern war in einer Studie um das Vierfache erhöht. Durch das lange Liegen besteht die Gefahr der Abplattung des Hinterkopfs. Mütterliches Beziehungsverhalten, affektive Zuwendung und Gegenseitigkeit werden durch Wickeln nachhaltig erschwert, wie anhand einer Untersuchung von Mutter-Kind-Dyaden bei einjährigen Babys festgestellt wurde. Wickeln geht mit verringertem Körperkontakt zwischen Kind und Mutter einher. Außerdem führt Wickeln bei normal entwickelten Babys zu einer verspäteten Gewichtszunahme nach der Geburt. Dieser Effekt wird von den Autoren der Studie auf den verringerten direkten Hautkontakt zwischen Baby und Mutter zurückgeführt. Das Wickeln verringert diesen Streß des Kindes durch die Geburt eben gerade nicht - es stellt das Kind nur oberflächlich ruhig, wie mehrere Studien der Wissenschaftlerin Bystrova gezeigt haben. Außerdem gibt es Hinweise darauf, daß der Laufbeginn bei gewickelten Kindern verzögert ist. Vitamin D-Mangel kann auftreten, wenn durch Wickeln zu wenig Sonnenlicht die Haut des Kindes erreicht.

Karp geht auf solche Kleinigkeiten erst gar nicht ein. Hauptsache das Kind ist ruhig - und das wird mit viel Herumhantieren, Zischen ("Shhh") und vor allem dem festen Einbinden ja auch erreicht. Karp liefert keinerlei wissenschaftliche Begründungen oder Fußnoten. Er weist einfach die Eltern an, ihre empathischen Fähigkeiten über Bord zu werfen und endlich mit dem Wickeln loszulegen. Und die zahlreichen positiven Äußerungen zu diesem gruseligen Buch geben ihm ja auch recht: Durch Einwickeln wird ein Baby (oft - nicht immer!) ruhig. Aber daß dieser Effekt als etwas Positives zu verstehen ist, dafür bleibt Karp jeden Beleg schuldig! Wenn man Babys Alkohol oder Mohn verabreicht - wie es er in der Geschichte der Kindheit oft getan wurde - erreicht man das Gleiche: ein ruhiges, schlafendes Baby. Aber als etwas Wünschenswertes sehen wir das heute nicht mehr.

Das ist für Karp aber nicht sehr wichtig. Denn Kinder, so weiß er zu berichten, empfinden ja noch gar nicht viel, z. B. keinen Juckreiz (S. 128, englische Taschenbuchausgabe). Karp weiß so etwas einfach (natürlich wieder ohne Beleg), obwohl es mittlerweile medizinische Lehrmeinung ist, daß Neugeborene Schmerzempfindungen haben. Juckreiz gehört zu diesen Empfindungen, und viele Mütter kennen Neugeborene mit Neurodermitis und deren Unruhe und ihr Kratzen. Der Kinderarzt Karp kennt so etwas offenbar nicht. Diese Ignoranz macht dieses Buch so gefährlich: Karp schreibt gegen das Mitempfinden der Mütter und Väter an. Und das offenbar recht erfolgreich. Da darf man auch schon mal Witzchen reißen über Babys, die so fest gewickelt seien, daß ihnen die Augen herauszuplatzen ("pop out") drohen (S. 118, englische Taschenbuchausgabe).

Fast alles, was im Internet mittlerweile an positiven Äußerungen zum Pucken zu finden ist, geht irgendwie auf Karp oder die noch autoritärere Ria Blom zurück. Und dann schreibt ein ahnungsloser Autor von der anderen ahnungslosen Autorin ab, und immer so weiter, bis eine hübsch irreführende Pseudo-Evidenz entstanden ist. Die Bücher dieser beiden Autoren sind gefährliche Machwerke ohne jedes wissenschaftliche Fundament. Vgl. hierzu und allgemein zum Thema Pucken: Frenken "Gefesselte Kinder" (2011).
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der reinste Hohn fuer Eltern mit einem Schrei-/ 24h- Baby :(, 30. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das glücklichste Baby der Welt: So beruhigt sich Ihr schreiendes Kind - so schläft es besser (Taschenbuch)
Um ehrlich zu sein bringt mich dieses Buch in Rage. Solch einen unwissenschaftlichen Bloedsinn habe ich seit langem nicht gelesen.

Zusammenfassen kann man dieses Buch in ein paar Saetzen:

Wenn dein Baby schreit, bist du selbst dran Schuld, da du die 5-S Regel nicht richtig anwendest, die aus Stillen/Nuckel, Seitenlage, Einwickeln, "Schhhhschhh"-machen und Schaukeln besteht.

Will der Autor einen wirklich fuer komplett unfaehig verkaufen? Fuer so etwas brauche ich kein Buch zu lesen, so etwas macht doch jeder von selbst (das Pucken aussenvor gelassen, da das Geschmackssache ist). Und ja, mein Kind hat sich im Tragetuch mit Sch-Lauten, Nuckel und sanften Schaukeln nicht beruhigen lassen! Statt Eltern mit einem Schrei-/24h- Baby zu beruhigen, dass man trotzdessen, dass das Baby sehr instabil auf Reize reagiert und viel weint, werden einem Vorwuerfe gemacht, dass man es einfach nicht richtig macht.

Wenn man seit Wochen nicht richtig geschlafen hat, das Baby 7h am Tag weint und man oft bis nachmittags nicht zum Essen kommt, da das Kleine einen vollkommen beansprucht, empfindet man dieses Buch als den reinsten Hohn.

Wenn doch alles so einfach waere und sich jedes Kind auf diese Art und Weise beruhigen laesst, wuerde jeder Kinderarzt sicherlich allen Eltern von Neugeborenen die Punkte kurz erlaeutern und Schreibabys wuerde es nicht mehr geben.

Meine Meiung. Betonen muss ich aber nochmals, dass ich dieses Buch nicht zu Ende gelesen habe, da sich bei mir waehrend des Lesens Aggressionen gegenueber diesen amerikanischen Schrott aufgebaut haben. Da stecke ich lieber meine Energie in das Tragen meines Babys, welches einfach sehr viel Naehe braucht.

PS: Hilfe hat uns die Dunstabzugshaube in der Kueche gegeben, bei der sich unser 24h-Baby aber auch nur im Tragetuch wippend beruhigen und schlafen konnte. Und so haben wir alles nach unserem Kleinen ausgerichtet und tragen ihn seit 10 Wochen rund um die Uhr im Tuch und schlafen mit ihm im Tuch auf einem Sofa in der Kueche mit dem Dunstabzug an. Weinen kommt seit dem er fast ausschliesslich getragen wird wesentlich weniger vor, wobei hier die Wachstumsschuebe ausgenommen sind. Und jetzt, da er langsam mobiler wird, moechte er auch endlich aus dem Tuch von selbst raus und laesst sich nachdem er 1h im Tuch geschlafen hat auch neben einem zum Schlafen ablegen. :) Um so etwas herauszufinden muss ich kein Buch von Harvey Karp lesen, sondern einfach auf mein Baby achten und sehr, sehr viel Durchhaltevermoegen mitbringen. Mir ist klar, dass wir dahingehend Glueck hatten herauszufinden, wie wirunseren kleinen Schreihals beruhigen koennen. Buecher, die den instabilen Zustand einiger Neugeborender beschreiben, wie zB "Das 24 Stunden Baby" oder "So beruhige ich mein Baby: Tipps aus der Schreiambulanz" (hier gehe ich auch nicht mit allen Punkten mit), haben mir da wesentlich mehr geholfen und auch Trost gespendet.
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87 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Selbstbeweihräucherung, 21. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Das glücklichste Baby der Welt: So beruhigt sich Ihr schreiendes Kind - so schläft es besser (Taschenbuch)
Wir haben das Buch gekauft, in der Hoffnung, unserem Neugeborenen zu helfen, wenn es sich nachts nach dem Essen aufregt und rumschreit. Im Prinzip ist das Konzept des Buches sehr simpel. Wenn das Baby schreit, diese 5 Dinge auf einmal tun:

-Stillen/Nuckel
-Seitenlage
-Einwickeln
-"Schhhhschhh"-machen
-Schaukeln

Das soll angeblich einen absurd postulierten "Beruhigungsreflex" auslösen.
Es gibt nur leider eine Menge Probleme mit dem Buch. Im Prinzip hat es nämlich außer dem Obigen, was man auch woanders lesen kann, nichts zu sagen. Und deshalb füllt es der Autor mit überheblich klingenden Beschreibungen eigener Großtaten, überflüssigen Beispielen seiner Kunst und vor allem endlosen Wiederholungen. Er führt 3 Wege zum ruhigen Kind an, die aber am Ende alle drei (!!!) nur jedes Mal die 5 Punkte sind. Hält der Autor seine Leser für bescheuert? Und in dem Stil geht es durchs ganze Buch, so dass man es fast nicht komnplett durchlesen kann.
Was allerdings noch problematischer ist, ist die Rechtfertigung für seine "Therapie". Da werden dann Dinge behauptet, wie, dass bei Naturvölkern Babys nicht schreien, was wohl eher auf oberflächlicher Untersuchung als auf Wahrheit beruht. Ebenfalls plättet er mit seiner Theorie über das Schreien, wie von vielen Rezensenten angesprochen, die Unterschiede im Schreien. Ein Baby kann aufgrund von Bauchschmerzen schreien. Es kann auch einfach aufgeregt sein, etc. Natürlich hat er Recht, wenn er fehlende Emotionskontrolle bei Babys als einen Hauptfaktor für das Schreien in den ersten Lebensmonaten ausmacht. Aber auch wenn es ein Grund ist, heißt das nicht, dass der Auslöser etwas ganz anderes sein kann (Bauchschmerzen, Reflux, Langeweile, Überreizung, Müdigkeit, Kälte, Wärme, ...).
Von daher würde ich das Buch kein zweites Mal kaufen.
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75 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch kann Leben retten, 10. Januar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das glücklichste Baby der Welt: So beruhigt sich Ihr schreiendes Kind - so schläft es besser (Taschenbuch)
Ohne dieses Buch hätten wir uns fast vom Balkon gestürzt. Wochenlang hielten wir hilflos ein schreiendes Kind im Arm - wobei uns die „gutgemeinten" Ratschläge den Rest gegeben haben. Ich bin durch Zufall auf das Buch gestoßen und habe es aufgrund der Rezensionen gekauft. Und ich muss sagen: ES FUNKTIONIERT. Endlich waren wir in der Lage unseren Sohn zu beruhigen, zudem schlief er mit der Methode sofort 5-7 Stunden nachts durch. Nach 16 Wochen war der Spuck dann vorbei und nun lässt sich unser Sohn, auf ohne eingewickelt zu sein, ganz einfach beruhigen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider war mein Kind schon zu "alt"., 16. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das glücklichste Baby der Welt: So beruhigt sich Ihr schreiendes Kind - so schläft es besser (Taschenbuch)
Ich habe das Buch gekauft da war mein Sohn schon 6 Monate. Leider habe ich nirgends gelesen das es eigentlich nur für die ersten 3 Monate sinnvoll ist dieses Buch zu kaufen. Schade.
Meine Probleme fingen nämlich erst da mit dem schlafen meines Kindes an.
Ansonsten sind sehr viele Wiederholungen in diesem Buch.
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63 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hilfe für geplagte Eltern von sog. Schreikindern, 1. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Das glücklichste Baby der Welt: So beruhigt sich Ihr schreiendes Kind - so schläft es besser (Taschenbuch)
Endlich räumt mal einer einer mit Vorurteilen auf!
Wie viele Eltern von Schreikindern haben nicht schon gehört, dass man ein Kind in den ersten Monaten "halt schreien lassen" müsste, weil es Koliken hätte?
Wenn dem so wäre, warum gibt es dann Völker, bei denen Babys keine Schreiattacken haben?
"Ihr Kind hat halt Blähungen!" Wenn dem so wäre, warum dann immer abends? Und warum schreien dann in Ländern wie Mexiko nicht alle Kinder dauern, wo doch die Mütter dort viele Bohnen, Zwiebeln und sowas essen?
"Das Hirn ihres Babys ist einfach noch zu unreif!" Wenn es an der Unreife des Gehirns läge, müssten alle Frühgeborenen Schreikinder sein, aber auch die fangen erst etwa zwei Wochen nach dem eigentlichen Geburtstermin an, wenn überhaupt!
Dr. Harvey Karp hat alle diese Argumente entkräftet und erklärt, was es mit den Schreiattacken von vielen Kindern in den ersten drei Monaten auf sich hat. Und das Beste ist: er liefert auch ein Rezept, dass hilft, um dem Baby und den Eltern zu helfen.
Es ist kein Hokuspokus, sondern einfach ein Nachahmen der Umstände in der Gebärmutter mit einfachen Mitteln.
Uns hat es schon am zweiten Tag geholfen!
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch!!!, 13. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Das glücklichste Baby der Welt: So beruhigt sich Ihr schreiendes Kind - so schläft es besser (Taschenbuch)
Ich fasse mich kurz, weil ich nicht wirklich was Neues berichten kann. Aber es ist mir ganz wichtig allen Lesern mitzuteilen, dass die Tipps Einwickeln, Seitenlage, Ssssch, Schuckeln und Saugen tatsächlich helfen. Wenn unser 5 Wochen alter Junior wieder mal nicht in den Schlaf findet, wickeln wir ihn in einen langen dünnen Schal (nach der Anleitung aus diesem Buch, geht ruck zuck), befolgen die anderen Ratschläge und er schläft innerhalb von SEKUNDEN!!! Unglaublich!
Falls Sie also überlegen - dieses Buch ist spitze und bei uns funktionieren die Ratschläge. DANKE!!!
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