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104 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Information interessant - Änderung unrealistisch
Das Buch beschreibt in weiten Teilen 1:1 das Verhalten des Mannes, mit dem ich seit 10 Jahren versuche, eine "Beziehung" zu führen.

Es tut gut, (nochmals) nachzulesen, dass diese Verschleierungs-, Abblock-, Nicht-auseinander-setzen - Taktiken auch von anderen Menschen wahrgenommen werden - grade wenn "mauernde Männer" versuchen, die Wahrnehmung der...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2009 von Sonnenuhr

versus
56 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber...
.. nicht allumfassend.
Der Anfang des Buches ist zu sehr mit rhetorischen Fragen und Wiederholungen gepflastert, was so in der Art sicherlich nicht nötig wäre.
Obwohl das Buch an Frauen adressiert ist, sollte es durchaus von betroffenen Männern gelesen werden, denn mir wurde dadurch erst bewußt, dass ich zu diesem Typus von Mann gehöre...
Am 12. Dezember 2005 veröffentlicht


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104 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Information interessant - Änderung unrealistisch, 17. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum Männer mauern: Wie Sie Ihren passiv-aggressiven Mann besser verstehen und mit ihm glücklich werden (Taschenbuch)
Das Buch beschreibt in weiten Teilen 1:1 das Verhalten des Mannes, mit dem ich seit 10 Jahren versuche, eine "Beziehung" zu führen.

Es tut gut, (nochmals) nachzulesen, dass diese Verschleierungs-, Abblock-, Nicht-auseinander-setzen - Taktiken auch von anderen Menschen wahrgenommen werden - grade wenn "mauernde Männer" versuchen, die Wahrnehmung der Partnerin zu untergraben (was? das habe ich nie gesagt). Irgendwann beginnt man ja wirklich, an sich selber zu zweifeln.

Das Verständnis dafür, WARUM ein Mann mit Feindseligkeit, Erniedrigungen, Verdrehungen reagiert auf die Frau, die er dem Anschein nach eigentlich liebt, wird durch dieses Buch durchaus gegeben.

Die Vorschläge allerdings, wie eine Partnerin mit so einem Mann "glücklich" werden kann, halte ich für ziemlich unrealistisch, mit Verlaub: schon fast für naiv. Das erfordert m.E. Märtyrerinnen- bzw. Mutter-Theresa - Qualitäten..... LEIDER!

Ich kann mich den Rezensentinnen nur anschließen, die bereits schrieben: sollte ihnen so ein mauernder Mann (gefühlsmäßig) nahekommen: nehmen Sie schleunigst Reißaus!!! Das ist das einzig Wahre, um sich vor den enormen zerstörerischen Kräften solcher Menschen in Sicherheit zu bringen.

Bzw.: sollten sie so mutig/hoffnungsvoll/optimistisch sein, dass Sie meinen, er würde sich mit ihrer Hilfe ändern: behalten sie IHRE EIGENEN Bedürfnisse gut im Auge und sorgen sie gut FÜR SICH - ER wird es nämlich nicht tun bzw. können.......
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448 von 465 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warten Sie nicht zu lange - lesen Sie dieses Buch!, 29. September 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Warum Männer mauern: Wie Sie Ihren passiv-aggressiven Mann besser verstehen und mit ihm glücklich werden (Taschenbuch)
Sind Sie in einer Beziehung (wie auch immer geartet - als Partnerin, Freundin, Geliebte, Kollegin) mit einem Mann und fragen sich: warum kann ich diese Beziehung nicht mit Freude genießen, warum leide ich nahezu permanent, warum fühle ich mich wie durch den Fleischwolf gedreht? Dann lesen Sie dieses Buch und Sie werden wahrscheinlich die Antwort darin finden.
Ich hatte viele Jahre eine Beziehung zu einem Mann, die hauptsächlich auf der Basis von Emails beruhte. Gesehen haben wir uns relativ selten. Das eigenartige war, dass ich nie wußte, woran ich bin - dass ich ständig Angst hatte, er würde die Beziehung plötzlich und unvermittelt abbrechen. Dabei waren alle emails außerordentlich herzlich geschrieben und gab er in Gesprächen unserer Beziehung eine extrem hohe Bedeutung. Verwirrend und schmerzhaft war für mich auch, dass er durch großartige Worte und Ankündigungen immer wieder Hoffnungen schürte, Erwartungen, Wünsche und Illusionen produzierte. Aber was dann tatsächlich stattfand, war nur ein enttäuschender Bruchteil dessen. So betonte er auch immer, wieviel er an mich denkt. Aber er vergaß dann Dinge, die man unter diesen Umständen normalerweise nie vergessen würde. Im Grunde genommen versprach er etwas, aber entzog sich gleichzeitig wieder den Erwartungen, die durch diese Versprechungen bei mir entstanden. Insbesondere die bewußten oder unbewußten Unterlassungen waren die heftigsten Verletzungen, die ich bisher erlebt habe. Beschwerden meinerseits wurden entweder ignoriert, durch eine "Opfersituation" begründet, oder als mein eigenes Problem auf mich zurückgelenkt. Erst in der ständigen Wiederholung wurde mir sein Verhaltensschema klar und kam ich zu der Frage: Was will dieser Mann eigentlich von mir? Warum verhält er sich so indifferent und widersprüchlich? Als ich ihn die Frage stellte, bekam ich natürlich keine Antwort, sondern konnte er wieder geschickt ein Ablenkungsmanöver fahren.
Das Buch "Wenn Männer mauern" ist mir noch in der älteren Ausgabe begegnet. Da hatte es noch den (wie ich finde besseren) Titel "Ich weiß nie woran ich mit dir bin" (unter dem neuen Titel hätte ich das Buch nicht in die Hand genommen). Und so habe ich während des Lesens den ganzen Berg von destruktiven Mechanismen erkannt. Und wie Wetzler gut schreibt: Männer mit dieser Struktur verhalten sich wie der Springer auf dem Schachfeld: zwei Schritte vor, dann einen zur Seite. Schon in den ersten Tagen unserer Beziehung bekam ich davon eine quälende Kostprobe.
Wetzlers wichtiger Hinweis ist auch, man sollte in Bezug auf Trennungsgedanken die Beziehung auf der Basis von Tatsachen beurteilen und nicht auf der Basis von Hoffnungen. Und dann erkennt man vielleicht plötzlich, dass man sich nur Hoffungen macht, und dass es anstatt der Tatsachen nur ein Vakuum gibt. Die Lehre für mich aus dieser Zeit ist: Den eindeutigen Anzeiger für die wahrhaftigen Gefühle eines Partners findet man in Taten. Worte sind erstmal nur Worte.
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141 von 148 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Therapeutin oder Partnerin?, 6. August 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum Männer mauern: Wie Sie Ihren passiv-aggressiven Mann besser verstehen und mit ihm glücklich werden (Taschenbuch)
Trotz der reißerischen und daher zunächst abschreckenden Aufmachung habe ich mir im vergangenen Jahr dieses Buch gekauft, und zwar aufgrund der Rezensionen hier bei amazon.

Der Autor beschreibt nicht nur den "mauernden" Mann in all seinen Facetten (viele Aha- Effekte beim Lesen ließen mich das Verhaltensmuster des neuen Mannes an meiner Seite als solches bestätigt wissen), sondern auch, welche Frauentypen dafür prädestiniert sind, (z. T. sogar zeitlebens immer wieder) auf einen solchen zu treffen.

"Beim nächsten Mann wird alles anders"?- Mitnichten, solange die Leserin nicht erkennt, inwiefern und auf welche Weise sie das passiv- aggressive Verhalten ihes Partners unbewusst fördert.

Scott Wetzlar erwähnt hier und da ansatzweise die Kindheitserfahrungen des mauernden Mannes als ursächlich für dessen Beziehungsverhalten. Deren Existenz allein führt meiner Meinung nach noch lange nicht zu einer Lösung der Probleme beim Zusammenleben mit ihm, solange dieser seine unerledigten Aufgaben von Beziehung zu Beziehung mit sich schleppt.

An Tipps zum Umgang mit dem passiv- aggressiven Partner spart der Autor nicht. Bei der Lektüre des Buches beschlich mich immer wieder der Verdacht, dass der Partnerin jedoch einseitig sehr viel Verständnis und Einfühlungsvermögen abverlangt wird, während der "mauernde Mann" in der Zwangsjacke seiner Kindheitserlebnisse gefangen bleibt.

Mehrfach fragte ich mich beim Lesen, ob ich Partnerin oder Therapeutin sein möchte, und diese Frage sollte sich jede Leserin stellen, denn es geht auch einfacher und entspannter als mit einem "Mau(er)rer".

Wenn er Sie allerdings liebt und merkt, dass er seine Spielchen mit ihnen nicht spielen kann, wird er ggf. sogar seine Mauern einreißen. Das setzt neben Vertrauen und Offenheit (Neuland für ihn) voraus, dass er wirklich dazu bereit ist, die Beziehung mit ihnen aktiv mitzugestalten, einen Richtungswechsel zu vollziehen und dranzubleiben, anstatt sich immer wieder zurück zu ziehen, wenn es "eng" (im Sinne von nah) wird. Kurzum, die Bereitschaft zur Mitverantwortung ist gefragt, und diese ist nicht gerade die Paradedisziplin des mauernden Mannes.

Das Buch gibt insgesamt einen recht guten Einblick in und Überblick über die destruktiven Verhaltensweisen passiv- aggressiver Zeitgenossen, die uns übrigens nicht nur in Liebesbeziehungen begegnen, sondern überall, auch an uns selbst. Pathologisch wird das Ganze dann, wenn jemand dieses Muster immer und überall lebt.

Beurteilen Sie, wie der Autor rät, die Beziehung nach dem, was sie ihnen jetzt und hier gibt, nicht nach dem, was sein könnte, denn das Leben ist zu kurz, um sich ewig Hoffnungen zu machen!

Therapeutin (Helferin) oder Partnerin?

Diese Frage, liebe Leserin, müssen Sie sich selbst beantworten. Das kann ihnen niemand abnehmen, am allerwenigsten der passiv- aggressive Mann (aufgrund seiner Passivität). ;-)

Ergänzung (04.01.2010)

Meine Erfahrung mit einem mauernden Mann hat mich zu einem der glücklichsten Menschen auf dieser Erde gemacht, denn da sich der Gute nicht bewegte, musste ich mich umso mehr bewegen, um ihn und letztendlich mich selbst in meinen eigenen (mir zuvor unbewussten) Mauern zu erkennen.

Das Buch kann einen ersten Hinweis dafür liefern, warum frau an einen Mau(er)er geraten ist. Was wollen die Mauern uns in diesem bestimmten Lebensabschnitt mitteilen?

Es ist an der Zeit, sich zu bewegen und die eigenen einst schützenden Mauern zu verlassen, um sich neu zu orientieren auf Neuland, dem großen, weiten Terrain der Freiheit. Im anderen erkennen wir uns selbst. Der mauernde Mann ist der Spiegel der mauerden Frau.

Beide sitzen hinter ihren alten Verletzungen reglos gefangen. Nur, wer den Mut aufbringt, sich selbst im mauernden Mann zu erkennen, wird frei. Wer immer wieder an diesen Männertyps gerät, hat sich, liebe Geschlechtsgenossinnen, selbst noch keinen Zentimeter aus den eigenen verdeckten Wunden der Kindheit heraus bewegt.

Nehmt den mauernden Mann an als Heraus- Forderung an, denn damit nehmt Ihr Euch selbst an.
Therapiert Euch selbst an oder mit ihm- an den Mauern entscheidet sich, ob es eine Zukunft geben kann oder ob die Vergangenheit weiterhin die Oberhand hat.
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich eine Aufklärung, bevor man den Verstand verliert!, 28. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Warum Männer mauern: Wie Sie Ihren passiv-aggressiven Mann besser verstehen und mit ihm glücklich werden (Taschenbuch)
Das Buch gibt gute Aufschlüsse über die Dynamik der passiven Aggression, der Gleichgültigkeit, des Schweigens, der nicht vorhandenen simplen Verständigung, der fehlenden Öffnung, der Gefühlskälte und Rücksichtslosigkeit, der Selbstzentriertheit, kurz der emotioanlen Unreife dieser Kandidaten. Dieses destruktive Verhaltensmuster wird von Wetzler auch hinsichtlich seiner Ursachen beschrieben und es gibt viele gute Beispiele, wodurch man beim Lesen innerlich immer wieder nickt und zu sich sagt: ja, genau so ist das!
Passiv-aggressives Verhalten erzeugt beim Gegenüber (Frau) dann auch eine destruktive Dynamik, weil Frau ständig im Nebel steht oder stehen gelassen wird, bei jeder Kleinigkeit, und irgendwann nur noch Trauer und Wut spürt und nichts tun kann. Eine Dynamik der "versteckten Machtspiele".

Das Buch ist auf jeden Fall eine Erleuchtung und Aufklärung, was los ist, wie es zu solchen absurden Situationen überhaupt kommt, auch wenn man mit einem PA garantiert niemals glücklich wird, denn dies würde vorraussetzen, dass man sich in die ewig-einseitig, für alles Verständnis aufbringende (für Was, es wird nichts gesagt), ewig-einseitig Geduldige, ewig-einseitig starke und einseitig-altruistische "Mutter-Theresa-Rolle" stilisiert, in welcher keine Frau sein möchte. Es ist also weniger eine Anleitung des möglichen UMGANGS, eher eine Aufklärung und Hilfe sich dann letztlich auch zu lösen oder zu trennen, denn eine Weiterentwicklung oder gar ein positives Verhältnis, ist bei aller Geduld, sanfter Handhabung und Verständnis nie wirklich gegeben, weil passiv bleibt der PA in jeder Hinsicht, auch wenn er sich gerne öffnen würde.
Die "Arbeit" und "Konstruktivität" müssten Sie in jedem Fall also alleine leisten für das Verhältnis!

Lesen Sie, begreifen Sie und gehen Sie, eine andere Wahl würde zu viel verlangen, Sie zerstören, Sie müssten sich selbst nahezu aufgeben oder mit KO-EXISTENZ anstatt einem Miteinander gut klar kommen!
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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich, aber wahr..., 29. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Warum Männer mauern: Wie Sie Ihren passiv-aggressiven Mann besser verstehen und mit ihm glücklich werden (Taschenbuch)
Wenn man noch nie mit einem passiv aggressiven Mann zu tun hatte, wird man dieses Buch für Science Fiction halten. Aber ich kann nach über 10 Jahren mit solch einem Mann sagen: es stimmt jedes Wort!
Als wäre der Autor bei mir im Kasten gesessen und hätte mitgeschrieben!
Nicht nur unsere Beziehung wird beschrieben, auch seine Kindheit (Beziehung zur Mutter), sein Verhalten gegenüber den eigenen Kindern und sein Verhalten im Berufsleben.
Fazit: das Buch bringt es auf den Punkt, ist sehr gut geschrieben (ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, lag aber wahrscheinlich auch daran, dass es mich so 1:1 betroffen hat)
Die Frage, wie man mit so einem Mann glücklich wird (darum habe ich es eigentlich gekauft) wurde nicht beantwortet. Den Tipp den PA zu einer Therapie zu bringen bewerte ich ebenfalls als Science Fiction. Ein Mensch, der sich selbst als fehlerfrei erlebt, alles verdrängt, verdreht, verleugnet, anderen die Schuld gibt, verspricht aber nichts davon einhält, geht nicht, um die Beziehung zu retten in Therapie. Da soll doch der andere gehen, weil der hat ja das Problem damit. Der PA erlebt sich selbst mit einer tatsächlich "verrückten" Wahrnehmung und macht damit aber seine ganze Umgebung verrückt.
Weiters wird beschrieben, dass diese Menschen nicht lieben können, sondern nur "lieben" mit dem Zweck geliebt zu werden (eine schmerzhafte, aber heilende Erkenntnis). Sind sie sich der Liebe des anderen sicher, ist es mit den eigenen Gefühlen schon wieder vorbei und sie beginnen ihr irres Spiel. Versucht der andere sich zu lösen, wird die Liebe bei Ihnen wieder eingeschaltet wie ein Lichtschalter und sie versuchen alles um den anderen wieder von sich zu überzeugen. Bis der andere wieder in Liebe entflammt...usw. Dieses Spiel wird bis zum Exzess betrieben,findet kein Ende und bringt den Betroffenen an den Rande des Wahnsinns.
Unter anderem hat mir dieses Buch geholfen mich zu lösen und ich kann nur jeder Frau sagen: die Bemühungen sind sinnlos, mit den Jahren wird das Verhalten des PA schlimmer und das Leben ist ohne so einem Mann schöner! Weil es wieder ein Leben ist in der eigenen Realität und nicht in dem selbstgebauten Kosmos des PA.
...das Buch sollte den Untertitel haben: "glücklich wird man mit einem passiv aggressiven Mann nur, wenn man ihn verlässt"...
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95 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen!!!, 24. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Warum Männer mauern: Wie Sie Ihren passiv-aggressiven Mann besser verstehen und mit ihm glücklich werden (Taschenbuch)
Absolut hilfreiches Buch.

Als erstes möchte ich mal drauf hinweisen, dass der Titel des Buches etwas irritierend ist. Es geht hier nicht um Männer und ihre Verhaltensweisen im allgemeinen, sondern nur um Männer mit einer passiv-aggressiven Persönlichkeitsstörung! Alle, die mit dem Buch nichts anfangen konnten, haben meiner Meinung nach genau diesen Fakt nicht verstanden. Es gibt natürlich auch Frauen mit einer solchen Persönlichkeitsstörung, aber der Autor hat legitimerweise die Betrachtung auf die Männern beschränkt und schaut auf sie aus der Sicht der Partnerin, der Schwester, der Freundin, der Tochter, der Kollegin oder der Vorgesetzten (Frauen dürften wohl auch die Hauptkäufer solcher Bücher sein!). Scott Wetzler beschreibt dabei ausführlich was passive Aggression ist, wie sie sich äußert, was die möglichen Ursachen dafür sind, er macht verschiedene Vorschläge für den Umgang mit solchen Personen und er beschreibt drei verschiedene Frauentypen, die auf solche Art Mann besonders "hereinfallen" und wieso. Er behandelt hauptsächlich die Probleme in der Partnerschaft, aber auch im Berufsleben.

Ich habe mich gerade von genau solch einem passiv-aggressiven Mann getrennt, weil ich seine "komplizierte Art" (seine Lügen, Beleidigungen, Verletzungen, seinen Rückzug, sein Schweigen usw.) nicht mehr ertragen habe! Mir hat das Buch total geholfen, viele Vorkommnisse und Verhaltensweisen zu verstehen und es hat auch mir (so wie eine andere Rezensentin bereits schrieb) den Gang zum Therapeuten erspart. Ich hab es aber erst nach der Trennung komplett durchgelesen (hatte es mir vorher schon gekauft). Typisch am passiv-aggressiven Mann ist es u.a. Tatsachen abzustreiten, zu verdrehen und letztendlich den Spieß umzudrehen und der Partnerin die Schuld zuzuschieben, so dass die Frau anfängt an sich selber zu zweifeln (War es nicht vielleicht doch meine Schuld das dieses oder jenes so vorgefallen ist?). Deshalb ist es wohl für die meisten Leserinnen die größte Erleichterung, in dem Buch die Struktur und Systematik der passiven Aggression aufgezeigt zu bekommen und damit die Selbstzweifel in Bezug auf diverse Situationen ablegen zu können und endlich Klarheit statt der vorhandenen Verwirrung zu bekommen. Dabei sind die zahlreichen Beispiele von Scott Wetzler aus seiner Praxis als Psychologe hilfreich, die sich durch das gesamte Buch ziehen. Sehr oft denkt man "Genau so war das!" oder "Genau so ist er." Ich finde, das Buch ließt sich sehr gut (auch wenn das ein oder andere wiederholt wird) und ist für Laien total verständlich geschrieben. Ich habe schon lange nicht mehr so schnell hintereinander weg ein Buch durchgelesen!

Meiner Meinung nach gibt es kaum Bücher über dieses Thema! Also unbedingt kaufen und unbedingt lesen, aber nur wenn man vom passiv-aggressiven Mann "betroffen" ist!
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nah am Leben mit hoher Trefferquote - GELUNGEN!, 3. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Warum Männer mauern: Wie Sie Ihren passiv-aggressiven Mann besser verstehen und mit ihm glücklich werden (Taschenbuch)
Dieses Buch ist sein Geld allemal wert gewesen! Da meine Familie voll von diesem Männertypus ist, habe ich hier wirklich viele wertvolle Einsichten gewinnen können, insbesondere wenn es einem darum geht, die Hintergründe und Ursachen für ein solches Handeln verstehen zu wollen. Mit den praktischen Tipps fürs künftige eigene Verhalten in entsprechenden Situationen ist es allerdings nicht ganz so einfach. Liegt aber wohl eher in der Natur der Sache, als dass es ein Mangel des Buches ist. Mit Menschen umzugehen, die sich so vehement wehren und auf Ablehnung bzw. negatives Denken gepolt sind, ist immer schwer. Daher ist eine besonders hervorzuhebende Leistung des Autors m. E., dass er den Betroffenen Mut macht und zur Durch-/Umsetzung der eigenen Bedürfnisse und Pläne rät. Dies ist kein Ratgeber der Klasse "Wie kriege ich meinen Mann zurück" oder ähnliches. Es geht hier vielmehr um das Erkennen und Durchbrechen ungesunder Denk- und Handlungsstrukturen bei den Männern, mit denen man im Alltag zu tun hat. Ich finde es lobenswert, dass ausgerechnet ein Mann dieses Buch verfasst und so seine Erkenntnisse all den Menschen zur Verfügung gestellt hat, die regelmäßig unter den äußerst treffend beschriebenen Situationen und Gegebenheiten leiden (müssen). Vielen Dank, Scott Wetzler!
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WUNDERBAR, trotz irreführenden Titel !!!, 22. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Warum Männer mauern: Wie Sie Ihren passiv-aggressiven Mann besser verstehen und mit ihm glücklich werden (Taschenbuch)
Das Buch bringt "haufenweise" ERLEUCHTUNGEN in ihren Alltag. Ich finde es für Männer UND Frauen SEHR HILFREICH. Denn, ich bin beim Lesen auch auf "versteckte Spielchen", die ich selbst "betreibe" gestoßen. Es ist ein etwas irreführender Titel. Ich hätte es mir deshalb fast nicht gekauft. Der Titel: "Ich weiß nie woran ich bei Dir bin" würde es TAUSENDMAL BESSER beschreiben, was darin alles zu finden und zu entdecken ist. Es deckt versteckte, unbewußte Beziehungsmuster auf, worunter Männer , wie Frauen leiden. Natürlich sind manche Dinge "Männertypisch", doch das Buch spricht BEIDE GESCHLECHTER an. Ich rate dieses Buch dringend zu kaufen, wenn SIE SELBST "Probleme" haben, sich manchmal fragen: "Was geht hier vor sich??" Und, auch für Eltern von Kindern ist es SEHR LESENSWERT. Die Dinge die darin beschrieben werden , begegenen einen überall.
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126 von 134 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich hilfreich!!!, 19. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Warum Männer mauern: Wie Sie Ihren passiv-aggressiven Mann besser verstehen und mit ihm glücklich werden (Taschenbuch)
Ich kam per Zufall zu diesem Buch - habe einfach nur bei Amazon gestöbert!
Es ist einfach der Hammer. Dieses Buch trifft zu 90 % die Beziehungsprobleme, die ich mit meinem Freund habe. Ich hatte fast das Gefühl, der Autor hat das Buch über ihn geschrieben. Eine absolut zutreffende Beschreibung seiner Verwirrspielchen, Rückzugtaktiken, grundlosen Wutausbrüche, Manipulationen usw. Beim Lesen überfällt einen eine Mischung aus plötzlicher Erkenntnis, Trauer, Wut, Hilflosigkeit und Hoffnung.
Mir hat das Buch geholfen zu erkennen, dass ich nicht selbst das Problem bin, sondern mein Freund eines hat. Ich weiß nun, dass sein Verhalten nur ein Schutz vor Verlassenwerden und Schmerz ist, dass es aus tiefen Verletzungen in der Vergangenheit resultiert.
Inzwischen bin ich dank diesem Buch wieder stärker geworden, lasse keine Zweifel an mir mehr zu und lass mich auch nicht verwirren. Ich habe Verständnis für seine unangemessenen Reaktionen entwickelt, lasse aber auch meinen eigenen Ärger zu. Ich versuche die beschriebenen Tipps umzusetzen: keine Opferrolle annehmen wegen der Gefahr der Verhaltensbestätigung, vernünftig und sanft zu kritisieren - dabei niemals den ganzen Mann sondern nur ein Verhalten, Vertrauen geben, Entscheidungsmöglichkeiten zeigen, um keine Abhängigkeitsgefühle aufkommen zu lassen usw...
Es wird superschwierig und anstrengend werden, aber ich habe noch Hoffnung für uns. Ich kann mir gut vorstellen, dass wie beschrieben, das passiv-aggressive Verhalten nachlässt, wenn der Mann endlich Vertrauen fast.
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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es war eine kleine Erleuchtung..., 9. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Warum Männer mauern: Wie Sie Ihren passiv-aggressiven Mann besser verstehen und mit ihm glücklich werden (Taschenbuch)
... diesen Ratgeber zu lesen...

Wenn man wirklich an ein Exemplar des passiv-agressiven Mannes geraten ist, erkennt man ihn schon auf den ersten Seiten wieder und deswegen wars der erste Ratgeber, den ich von vorne bis hinten verschlungen hab

ich selbst hatte mehrere Erkenntnisse, die sich zum Teil mit denen der anderen Rezendenten hier decken:
- ich bilde mir das alles nicht ein und ärgere mich grundlos oder zettel einfach so Streit an, wie mir oft gesagt wurde
- auch wenn es sich ein bischen merkwürdig anhört: ich war so erleichtert, dass die Symptome, die mein Mann an den Tag legt, nicht total individuell sind und damit auch nicht mehr so wahrscheinlich ist, dass die Probleme allein an unserer Konstellation liegen
- ich scheine auch passiv-agressive Verhaltensweisen an den Tag zu legen; ob die jetzt gespiegelt sind oder nicht ist zur Bekämpfung derselben auch eher unwichtig

Auch wenn lange nicht alle Verhaltensweisen (gott sei dank) auf meinen Mann, meine Gegenpartrolle oder meine eigenen passiv-agressiven Muster passen, ich konnte aus diesem Buch viel darüber lernen, wie ich erkenne, wenn ich oder mein Partner sich so verhalten und wie ich es zumindestens vermeide, dass die "Diskussionen" wieder nach Schema F ablaufen... und allein die Veränderungen des Ablaufes von typischen Streitereien war schon ein großer Schritt, der auf beiden Seiten zur Neuorientierung führen mag :-)

ich bin noch in der Testphase, aber das Buch hatte viel, dass ich sofort anwenden konnte... und damit mein ich nicht mal unbedingt die Lösungsansätze des Autors, die auch für mich viel von "ich-muss-Mutter-Theresa-werden" und "mich in Zukunft selber unterbuttern" hatten, sondern alleine weil man die ablaufenden Mechanismen erkennt und so eher eingreifen kann...

Leider hab ich aber auch den Eindruck, dass ein wenig vorschnell mit dem Thema "Beziehung beenden" umgegangen wird..
Ich hab mich im Zuge der Streitereien auch oft wie Xhantippe persönlich benommen; hab ich ja Glück, dass er sich keinen Ratgeber über den Umgang mit Xhantippen gekauft hat und dem Rat folgte, sich schnellstmöglich von so einer zu trennen... ;-) manchmal bedingt Benehmen sich ja auch schließlich :-)
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