Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Prime Photos Philips Multiroom Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen33
4,7 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 28. November 2012
“Doch ein Zurück in eine Welt vor dem Internet [...] gibt es nicht mehr. Es nützt daher wenig, sich gegen eine Welt mit Internet zu wehren, stattdessen sollten wir uns mit ihr beschäftigen, sie kennen(lernen), sie aktiv zum Besten formen und uns gemeinsam mit unseren Kindern: kümmern.” Netzgemüse, Seite 145

Damit ist im Grunde eigentlich alles gesagt. Jedenfalls über das Internet und unsere Elternaufgaben.

Ich habe Netzgemüse sehr gerne gelesen. Ein bißchen hatte ich mich als Bloggerin und Mutter bereits mit dem Thema auseinander gesetzt und vieles, was beschrieben wird, ist ohnehin nicht neu für mich. Ich kenne und benutze Facebook, Twitter, YouTube und noch einige andere Plattformen seit einigen Jahren – auch erinnere ich mich lebhaft an Lebensphasen, in denen ich eher damit beschäftigt war, bei Monkey Island weiter zu kommen, als meine Französischvokabeln zu lernen. Mir ist auch durchaus der Reiz – das Suchtpotential – bewusst und dennoch habe ich durch das Buch noch einiges gelernt. Ich möchte das Buch aber auch all denjenigen wärmstens empfehlen, die sich im Gegensatz zu mir im Internet nicht zuhause fühlen – ja, die vielleicht sogar eher Berührungsängste mit dem Internet haben.

Für mich persönlich ist das Buch so wunderbar, weil es völlig unaufgeregt berichtet. Es ist hype- und hysteriefrei. Zudem hat es etwas, was ich sehr schätze: Es zeugt von einem durchweg respektvollen Miteinander zwischen Eltern und Kindern. Gut zu sehen an Kapitelüberschriften wie Vertraue deinem Kind so wie dir selbst (S. 247ff) und Tschüss, Kontrolle! Hallo, Gemeinsamkeit! (S. 260ff).

Ich habe z.B. sehr gerne Jesper Juuls "Das kompetente Kind" und Herbert Renz-Polsters "Kinder verstehen" gelesen. Beide haben gemeinsam, dass Kinder nicht als Tabula Rasa gesehen werden, die von den ach so erfahrenen und klugen, niemals irrenden Eltern geformt werden müssen. Diese Autoren gehen davon aus, dass Kinder gut und richtig sind und nicht erst zu irgendwas gemacht werden müssen. Die meisten Bücher dieser Art beschäftigen sich aber eher mit Kindern im Alter von 0 – 6. Bücher, die sich mit der Eltern-Kinder-Lebenswelt jenseits des Schuleintritts beschäftigen, sind rar. Das ist ein weiterer Grund warum ich Netzgemüse gerne gelesen habe.

Mir geht wirklich das Herz auf, wenn ich lesen kann, dass es andere Eltern gibt, die ihre Kinder ernst nehmen, die ihnen vertrauen, die sie begleiten und stärken. In vielen Gesprächen mit anderen Eltern bin ich erschüttert, wie wenig Kindern vertraut wird und ich finde es nach wie vor befremdlich, dass die Welt des Internets offenbar als parallel existierend neben der echten Welt gesehen wird. Auch das arbeitet Netzgemüse wunderbar heraus. Warum sollen im Internet andere Regeln gelten? Warum soll man dort anders kommunizieren, vertrauen, misstrauen, hinterfragen etc.

D.h. Netzgemüse bejubelt nicht das Internet, sondern es führt LerserInnen zu den verschiedenen Haupthaltestationen des Internets und beleuchtet viele Aspekte – sowohl Chancen als auch Risiken und es gibt Beispiele, wie man mit eben diesen umgehen kann. Völlig undogmatisch.

Ich freue mich, dass es neben dem viel diskutierten, sehr lauten Manfred Spitzer nun zwei sanfte Stimmen gibt, die einen Gegenpol zum Thema Das-Internet-ist-der-Untergang-des-Abendlandes-und-wird-unsere-Kinder-alle-verderben gibt.
11 Kommentar|42 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Mai 2016
Ich erlebe, wie sich mein Enkel mit 9 Jahren für bestimmte Videospiele begeistert und dabei alles in seiner Umgebung vergessen kann.
Diese Intensität und Ausdauer ist überraschend. Nur wenige Eltern und Großeltern zeigen für dieses Verhalten Verständnis.
Das Buch war für mich der Gesprächspartner, den ich gebraucht habe, um differenziert das Verhalten des Enkels und anderer Kinder in diesem Alter zu betrachten. Ich habe das Buch gelesen und ziehe es immer wieder heran, wenn ich gelegentlich Zweifel habe.
Das Buch empfehle ich allen Eltern und Großelter - am besten auch Lehrern - , von denen die meisten übefordert sind bei der Beurteilung des Spielverhaltens ihrer Kinder. Die Kinder brauchen unser Verständnis und unsere Regeln.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. November 2012
Inhalt:
„Für unsere Kinder ist das Internet so natürlich wie Leitungswasser.“
(Tanja und Johnny Haeusler)
Diesen Satz kann man in der heutigen Zeit ohne großen Zweifel unterschreiben. Schon die Kleinsten flitzen durch das Internet, Videospiele sind Alltag und auch das Smartphone gehört immer und überall dazu. Wie sollten Eltern mit schier endlosem Medienzugang umgehen? Wo heißt es Grenzen setzen, die Zügel in die Hand nehmen und dem Kind die Verantwortung abzunehmen, wo allerdings die Selbstständigkeit lassen? Diese und andere Fragen versucht das Buch “Netzgemüse” zu beantworten.

Meine Meinung:
Eine der wichtigsten Botschaften, die dieses Buch vermitteln möchte, ist: sprechen Sie mit Ihren Kindern! Damit wäre das Buch gut zusammengefasst, allerdings hat es noch ein paar mehr Seiten, die in Kapitel aufteilt wurden. Man schreitet mit den Autoren viele wichtige Internetphänomene ab, sei es jetzt Facebook oder YouTube, alles wird genauer unter die Lupe genommen, aber auch Videospiele und Smartphones finden ihren Platz. Es ist nicht immer nur der Umgang mit dem Internet, der thematisiert wird, sondern auch generell, welche Auswirkungen die neuen Medien auf Kinder haben.

Was ich gut fand, dass eben die Botschaft vermitteln wird, dass man mit seinem Kind, egal wie selbstverständlich Internet für es sein sollte, trotzdem über die Dinge spricht, die es dort erlebt und sieht. Sicherlich ist es immer eine Altersfrage und irgendwann merkt man als Eltern, dass man die Zügel locker lassen muss, was die Autoren auch selbst einsehen, aber ganz nebensächlich davon, ist es wirklich wichtig, immer im Kontakt mit dem Kind zu bleiben.

Allerdings gibt es dann auch die große Schwäche: in dem Buch ist nichts Neues. Wer Nachrichten sieht, sich manchmal ein Magazin schnappt, ein paar Erziehungsratgeberregeln liest oder der Gleichen, der wird aus dem Buch nicht mehr viel für sich holen können. Wer selbst intensiver Internetnutzer ist, auch der wird sich eventuell ein bisschen gelangweilt fühlen, weil es doch eher Erklärungen für jemanden sind, der sich in der medialen Welt nicht so auskennt.
Für Einsteiger ist es sicherlich durchaus ein gutes Werk, um sich mal mit der Vielfältigkeit der angebotenen Medien auseinanderzusetzen.

Fazit:
Für Computer/Internetunwissende sicherlich ein gutes Buch, damit man seinen Kindern den richtigen Umgang mit den neuen Medien beibringt, für alle die ein gewisses Wissen schon mitbringt, ist es doch eher eine langweilige und zähe Sache.
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 50 REZENSENTam 2. Dezember 2012
Eltern, die sich realistisch unaufgeregt, abseits von Verteufelungen oder Lobgesängen, mit dem Internet auseinandersetzen möchten, sollten zu diesem Buch greifen. Hier schreiben Eltern, die das Internet von Anfang an kennen, seine Segnungen ebenso wie seine Probleme, praktisch und lebensnah, verständlich und hilfreich.

Auf Seite 126 lesen wir die immer wieder gestellte Frage: Warum gehen Menschen absichtlich in ein Internetforum mit gewalttätigen Inhalten und unterhalten sich darüber? Die Antwort zeigt die ganze Bandbreite der Möglichkeiten, von Selbsttherapie bis Bedeutung, von Sensationsgier bis Altruismus. Die Autoren wissen um die nicht versiegende Bedeutung von Gewalt, die Auseinandersetzung damit findet in allen Medien statt, es kommt darauf an, den Kindern eine realistische Auseinandersetzung damit zu ermöglichen.

Besonders gefallen hat mir die Beschreibung von Facebook und der heute auf Schulhöfen grassierende soziale Zwang, es auch zu nutzen. Alle tun es, jeder will dabei sein. Es ist wichtig, die Möglichkeiten und Fallstricke zu kennen, alles wird hier gut erklärt. Und: es werden Alternativen genannt wie z.B. tivi.de, joindiaspora.com oder zurker.com, die wohl transparenter arbeiten und auch mehr Wert auf Datenschutz legen.

Wissen ist Macht, das Internet als Lebensraum, YouTube, Schutzräume und Schmutzräume, Videospiele, Spielregeln, Smartphones, Kindersicherungen...dieses Buch klärt auf, zeigt Möglichkeiten und Gefahren, ganz hervorragend! Es verurteilt nicht oder fordert zum Verzicht auf. Lesen schädigt die Augen wurde von unseren Vorvätern ins Feld geführt, wenn es darum ging, Bücher zu verteufeln. Das Internet schädigt ebenso wenig, wenn wir lernen, es als Ort zu sehen, der heute einfach dazu gehört, den wir alle durchdringen und besser verstehen müssen.

Die digitale Revolution ist keine technische, sondern eine gesellschaftliche, stellen die Autoren am Ende fest. Wie wahr. Und wie wenig ist bislang in die Lehrpläne eingeflossen. Hier besteht nach Ansicht der Autoren dringend Handlungsbedarf, den sie selbst in der Schule ihrer Kinder z.B. vorleben. "Zwei Jahre später war mein Respekt vor Lehrern enorm gewachsen. Denn acht quirlige Kinder in einem Raum dazu zu bringen, auch nur zehn Minuten konzentriert zuzuhören oder gar an ein oder derselben Sache zu arbeiten, war mir in dieser Zeit schwergefallen, dass ich manchmal nachts schweißgebadet aufwachte bei dem Gedanken daran, ich müsste mich um 30 kümmern." Besonders amüsant die Methode, wie Herr Häusler die Kinder dazu brachte, wieder zuzuhören, als er das Internet erklärte: durch das Ausstecken der Internetverbindung!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 19. November 2012
„Den Spielplatz Internet haben wir nie besuchen können, denn es gab ihn für uns noch gar nicht. Die Internet-Planschphase werden uns unsere Kinder also für immer voraushaben.“
_
Podcasts, Weblogs, Sound-Dateien, Videocasts, WhatsApp, IM+, …
Diese Begriffe sind nicht etwa kreativ erfundene Neologismen oder Bestandteile einer gänzlich anderen Sprache, wie auch heute noch ein nicht unwesentlicher Teil der Elterngeneration möglicherweise annimmt. Als Teile der Digitalisierung gehören sie zur crossmedial vernetzten Lebenswelt unserer Kinder und nehmen maßgeblich Einfluss auf ihre Gedanken- und Gefühlswelt, ja ihre gesamte Persönlichkeit. Umso dringlicher wird dabei die Frage, was es eigentlich bedeutet, in der heutigen internetgeprägten Gesellschaft aufzuwachsen.
_
Fest steht, dass Kinder und Jugendliche unter diesen Voraussetzungen einen neuen, digitalen Orientierungssinn entwickeln; neue technische Kompetenzen, von denen wir nur träumen können. Die beiden Autoren versuchen in ihrem Band eine Brücke zwischen den Generationen zu schaffen und den Wissensvorsprung der Jüngeren durch ebenso informative wie ironische Erklärungen einzuholen. Demnach wird ein Internetforum beispielsweise als „virtuelles Äquivalent zum Vereinstreffen und Stammtisch, zur Expertenrunde und Selbsthilfegruppe“ treffend charakterisiert. Ziel aller Erklärungen ist es, die Frage nach der elterlichen Verantwortung neu zu diskutieren. Ein angesichts potenzieller Gefahren und bevorstehender Kontrollverluste durchaus berechtigtes Vorhaben. Anonymität, Pseudonymität oder die Weiten der Smartphones zählen ebenso zu den thematisierten Feldern wie die grenzenlose Kommunikation via Facebook oder leicht zugängliche, pornographische Inhalte. Leser erhalten somit einen umfassenden Einblick in die wichtigsten Tools des Internet.
_
Positiv zu bewerten ist die Tatsache, dass mit dieser Lektüre ein längst überfälliger, an aktuellen Fragestellungen orientierter Ratgeber rund um das Thema Erziehung und Erwachsenwerden im Web 2.0 vorliegt. Auf äußerst amüsante und dennoch informative Weise erhalten Eltern neue Denkanstöße und Verhaltensperspektiven. Ohne das Internet zu verteufeln, bieten die beiden Autoren einen realistischen Abriss über Chancen und Nutzen sowie Grenzen und Gefahren, denen man sich stellen sollte und früher oder später auch stellen muss.
_
Fazit: Neue Funktionen der Erziehung 2.0, mit denen es sich auseinanderzusetzen gilt, bevor die virtuelle Büchse der Pandora von Seiten unserer Kinder geöffnet wird. Sehr zu empfehlen!
0Kommentar|14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Februar 2013
Als meine Tochter (13) im letzten Jahr im Zuge eines Schulprojektes zum ersten Mal ein Potcast ins Netz stellen wollte, hatte ich eine der schwersten Entscheidungen in meiner Erziehung zu treffen. Ich habe selber nur wenig Erfahrungen mit dem Internet und dann hört man Vieles, was einem Angst machen kann. Auf der anderen Seite war es ein offizielles Schulprojekt und ich will meiner Tochter natürlich alle Möglichkeiten bieten, Erfahrungen in einem geschützten Raum zu machen. Damals hatte ich das Buch noch nicht gelesen, also habe ich ein paar Freunde und Kollegen gefragt. Die verbreiteste Meinung war, es gibt ein paar Schutzmaßnahmen, die man berücksichtigen sollte, ganz kann man Risiken nicht vermeiden aber verbieten ist keine Lösung. Also habe ich mit dem Projektleiter telefoniert und mir erklären lassen, welche Schutzmaßnahmen in dem Projekt vorgesehen sind, und dann meine Einwilligung gegeben. Ich habe viel Spaß beim Ansehen des Potcast gehabt, die Kinder haben mit viel Phantasie und Humor ihre kleine Geschichte erzählt.
Diese kleine Episode soll zeigen, dass ich ganz und gar mit den Autoren übereinstimme, und dass obwohl ich noch mal 10 Jahre älter bin, kein Facebook Account habe und Youtub erst von meiner Tochter kennengelernt habe. Alle Eltern, die unsicher im Umgang mit dem World Wide Web sind, können sich in diesem Buch Antworten auf ihre Fragen holen.
Die Initiative, diese Bewertung zu schreiben, kam auch aus dem Buch. Nicht nur konsumieren, sondern auch etwas hineingeben, in die große Erfahrungswelt Internet.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Januar 2013
Ich (50) habe den Computer als "Arbeitsgerät" kennen gelernt, die Kinder heute erleben ihn in den unterschiedlichsten Formen (Notebook, Smartphome, Konsole, Tablet ...) als "Alltagsgegenstand" und Spielzeurersatz, somit als zum Leben dazugehörend. Ich hab die Sichtweise der Jugend auf die Geräte und die Programmangebote jetzt besser verstanden und es wird mit helfen den Generationenkonflikt klein zu halten :-)). Schön, wenn sich Eltern so mit dem Umfeld der Kinder beschäftigen, und sich gerne auf ihre Ebene begeben - auch um von ihnen zu lernen ! Ich habe das Buch sofort weiter empfohlen.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Mai 2015
Vor eineinhalb Jahren habe ich dieses Buch angeschafft und voller Bewunderung für dieses moderne, offene Elternpaar gelesen, das es nicht nur technisch voll drauf hat. Genauso wollte ich es auch haben! Eine super Mehrgenerationen-WG auf Augenhöhe, bunt, kreativ, kommunikativ, trotz -oder dank- ausgiebiger Medien-Nutzung! Das Internet intelligent und eigenverantwortlich nutzen, sich nicht von der Spieleindustrie ködern lassen und gleichzeitig zusammen mit dem Nachwuchs ganz neue Kontinente entdecken! Gelassenheit statt Kontrolle - toll! Minecraft - wir kommen!!

Irgendwie hat das aber nicht ansatzweise geklappt... War ich zu wenig aufmerksam? Habe ich nicht ausgiebig genug mit meinen Kindern über ihre Robocraft-Sozialisierung gesprochen? Ich weiß es nicht! Liegt es vielleicht daran, dass die Psychologen, die für die Gamingindustrie arbeiten, acht Stunden am Tag zur Verfügung haben, um meine Kinder süchtig zu machen, während ich zwischendurch doch noch mal ein paar Fischstäbchen braten muß? Mein Fazit: Familie Haeusler hat recht, Jugendliche User entwickeln Internetkompetenz. Aber das braucht Zeit. Bis es soweit ist, gibt es viele Klippen, die umschifft werden müssen. Von Kindern und Eltern. Leider nicht immer im selben Boot!
22 Kommentare|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Februar 2013
Wobei es bei der Überschrift nicht um mein Gekrakel hier, sondern um den Inhalt dieses Buches geht.
Dieses Buch gehört auf den Nachttisch jedes Elternteils eines angehenden oder bereits aktiven Netzneubenutzers / -bewohners.
Hier haben sich wirklich Eltern hingesetzt und berichten von ihren Erfahrungen bei der Aufzucht ihres "Netzgemüses" und sie geben Tipps auf was man achten muss und welche Schritte vielleicht auch nicht so erfolgreich sind.
Das schöne dabei ist, dass man sich sicherlich als Lesender mit dem Internet auseinander setzen muss, aber nicht bereits ein Experte sein muss um den Inhalt des Buches verstehen und anwenden zu können. Es werden hier keine Ängste geschürt, sondern Wege aufgezeigt für einen vernünftigen Umgang miteinander und mit dem Internet und der ein oder andere offline Tip ist auch mit dabei.

Viel Spass beim Lesen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Mai 2013
Ein tolles Buch, dass Eltern viele Sorgen nimmt, ohne alle Probleme kleinzureden. Patentrezepte gibt es darin nicht, aber viele hilfreiche Gedanken und Vorschläge, von denen wir einige auch schon adaptiert haben. Das wichtigste ist sicherlich, das Internet und elektronische Medien nicht grundsätzlich zu verteufeln und nur die Gefahren zu sehen. Man muss halt den Kindern den richtigen Umgang damit vermitteln - und ihn eventuell als Erwachsener auch erstmal lernen. Spannend fand ich zum Beispiel, dass Kinder die "offiziell" facebook benutzen dürfen, sich meist sehr gut mit den Privatsphäre- und Sicherheitseinstellungen auskennen und diese auch nutzen; Kinder, die dort heimlich unterwegs sind, dagegen nicht. Also lieber Offenheit und miteinander besprochene Regeln statt kategorische Verbote.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden