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63 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Mir ging ein Licht auf. Der Chef der größten Bank der Welt ist strohdumm!"
Diese Bemerkung schreibt der Autor Steve Eisman zu, der auf diese Weise ein Gespräch mit dem Chef der Bank of America über den amerikanischen Markt für minderwertige Hypotheken kommentierte. Eisman war einer der ganz wenigen Akteure in der amerikanischen Finanzwelt, der schon vor 2005 begann, massiv auf einen Zusammenbruch des Marktes für...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2010 von Dr. R. Manthey

versus
22 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend langatmig und unverständlich für Laien der Finanzbranche
Ich hatte mir dieses Buch als "Laie der Finanzwelt" gekauft, weil ich mir erhofft hatte, auch einmal die Zusammenhänge zu verstehen, die zur großen Finanzkrise 2008 geführt haben. Vom Inhalt bin ich jedoch sehr enttäuscht:
1. Wer sich mit Finanzbegriffen wie "Default Swaps", "leerverkaufen" usw. nicht auskennt, der versteht den gesamten Inhalt...
Veröffentlicht am 9. August 2011 von Ulrich Mayer


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63 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Mir ging ein Licht auf. Der Chef der größten Bank der Welt ist strohdumm!", 19. Oktober 2010
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Diese Bemerkung schreibt der Autor Steve Eisman zu, der auf diese Weise ein Gespräch mit dem Chef der Bank of America über den amerikanischen Markt für minderwertige Hypotheken kommentierte. Eisman war einer der ganz wenigen Akteure in der amerikanischen Finanzwelt, der schon vor 2005 begann, massiv auf einen Zusammenbruch des Marktes für Subprime-Kredite zu wetten.

Dieses Buch schildert nicht nur die Geschichten und Einsichten dieser extremen Einzelgänger, sondern liefert damit auch den Beweis, dass die Implosion des amerikanischen Finanzsystems sehr wohl schon lange vor 2007 absehbar war. Die Schilderungen in diesem Buch lassen ganz nebenbei auch die Ahnungslosigkeit, die Korruptheit und den Grad der moralischen Verrottung dieses Systems erahnen. Wenn man bisher nicht verstehen konnte, wie genau die Krise von 2007/2008 entstand, dann erhält man mit diesem Buch ideologiefreie Einblicke in die wirklichen Zusammenhänge.

Im Text wird mehrfach das extreme Beispiel eines Erdbeerpflückers erwähnt, der ein Jahresverdienst von ungefähr 14.000 Dollar nachweisen kann und dennoch einen Hypothekenkredit von über 750.000 Dollar erhält. Wer zum Teufel, so fragt man sich, leiht denn diesem Menschen soviel Geld, wo doch sofort klar ist, dass er es so nie wieder sieht? Die Antwort ist banal und erschreckend zugleich. Leute, die solche Kredite vergaben, verkauften sie sofort an Großbanken weiter und waren damit in der Regel jedes Risiko los.

Die Großbanken wiederum packten diesen Schrott in großen Paketen zusammen und legten zur Tarnung oben ein paar gute Anleihen darüber. Dann ließen sie sich das von einer Rating-Agentur bewerten. In diesen Agenturen sitzen Leute, die wie Beamte agieren, keine wirkliche Ahnung von diesen wunderbaren Finanzinnovationen besitzen und deswegen natürlich nicht über vernünftige Bewertungsmodelle für solche Konstruktionen verfügen. In der Folge erhielten diese synthetischen Anleihen (CDOs), die zum größten Teil aus Schrottpapieren bestanden, die höchste Bewertung von AAA. Damit galten sie als risikolos. Nach ihrer Verbriefung als Wertpapier wurden sie handelbar.

Man konnte mit diesem Zeug so lange gute Gewinne machen, wie die Häuserpreise in den USA stiegen. Michael Burry, war wohl der erste bedeutende Hedgefondmanager, der sich Prospekte solcher Papiere ansah und ihre Explosivität begriff. Er verstand, dass die meisten Schrotthypotheken einen Lockzins hatten, der zwei Jahre galt. Danach setzten Marktzins und Tilgung ein. Das wiederum würde dann sofort mit ziemlicher Sicherheit zum gleichzeitigen Platzen vieler solcher Papiere führen. Doch genau dieser Vorgang war bei der Konstruktion der CDOs als sehr unwahrscheinlich angesehen worden.

Burry überlegte, wie er gegen die CDOs spekulieren kann und brachte Leute bei Goldman Sachs und der Deutschen Bank dazu, entsprechende Kreditausfallversicherungen zu konstruieren oder bei anderen zu besorgen. Jemand der eine solche Versicherung verkauft, hat damit automatisch für den Gegenwert des entsprechenden CDOs geradezustehen, wenn dieses platzt. Goldman Sachs ließ sich diese Versicherungen vom weltgrößten Versicherer, der AIG, verkaufen und gab sie weiter. Die AIG hatte aber offenbar keinen Plan, wie die CDOs wirklich aufgebaut sind und behandelte sie mit Modellen, die man für gewöhnliche Verbraucherkredite benutzt. Als man dort endlich merkte, was man eigentlich versicherte, hatte man bereits im Versicherungsfall für 50 Milliarden aufzukommen.

Die Palette erschreckender Ahnungslosigkeit auf der einen und krimineller Energie auf der anderen Seite war enorm, denn während die einen überhaupt keinen Durchblick zu haben schienen, mussten andere ganz genau wissen, dass die Bewertungen ihrer Konstruktionen ein einziger Betrug waren. Auf die Frage, wer denn diesen Schrott am Ende kaufe, antwortete ein amerikanischer Händler der Deutschen Bank, der Burry und Eismann Kreditausfallversicherungen anbot: "Düsseldorf. Die dummen Deutschen. Sie glauben an Ratingagenturen. Sie glauben an die Regeln." (S. 119).

Michael Lewis hat mit seinem Buch die ganze Bandbreite zwischen Blindheit und moralischem Verfall im amerikanischen Finanzsystem offengelegt. Dazu gehört zum Beispiel auch das Verhältnis von Eigen- und eingesetztem Fremdkapital, das sich wohl über 1 zu 30 einpegeln dürfte. Ein Verhältnis, das jenseits von Gut und Böse ist, jedoch offenbar keiner Regelung unterliegt.

Wenn man das Buch genau liest, versteht man auch, dass bei dieser Krise kaum "entfesselte Märkte" im Spiel waren. Im Gegenteil. Was sich hier abspielte, passierte in ungeregelten, völlig undurchsichtigen und manipulierten Kanälen, für die man das Wort Markt nicht benutzen will.

Obwohl man besser dran ist, wenn man wenigstens weiß, was ein CDO ist, liest sich dieses sehr gut geschriebene Buch für Interessierte mehr als spannend, weil es aus der persönlichen Perspektive von klarsichtigen Außenseitern verfasst wurde und somit den ganzen kriminellen Irrsinn, der auch den deutschen Steuerzahler noch lange beschäftigen wird, jenseits von platten Mainstream-Ansichten darstellt.

Fazit.
Ein sehr erhellendes Buch, das die amerikanische Subprime-Krise aus der Sicht von Leuten schildert, die massiv und erfolgreich auf den Zusammenbruch des Hypothekenschwindels spekuliert haben.
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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der große (Aus)Verkauf, 22. Oktober 2010
Um es kurz zu machen: Das Buch ist einfach Megaklasse. Es liest sich wie ein Roman, an manchen Stellen bildhaft wie ein Comic und der Erkenntnisgewinn ist riesig. Michael Lewis beschreibt seine Protagonisten sehr anschaulich. Ihre Handlungen, ihre Wandlungen, ihre Erkenntnisse und ihre Urteile. Und diese fallen mehr als eindeutig aus. Was auffällt ist, dass in dem Buch an mehreren Stellen von "den dummen Deutschen in Düsseldorf" die Rede ist. Und das Urteil über die Händler, die Rating Agenturen, die Investmentbanken fällt dazu wirklich nicht besser aus. Aber was noch mehr auffällt ist, dass selbst die handelnden Akteure offenbar selbst das herannahende Unheil nicht gesehen haben, oder vielmehr nicht sehen wollten. Zum Beispiel beschreibt Lewis sehr anschaulich ein Treffen von 7.000 Händlern und Akteuren in Bezug auf den Handel mit den "Schrottanleihen", die alle nur in eine Richtung dachten: Aufwärts! Das es auch mal abwärts gehen könnte, entsprach offenbar nicht ihrer Gedankenwelt. Nur mehr eine Handvoll von Beteiligten hat "schon" im Januar 2007 in die andere Richtung gedacht. Von der großen Mehrheit verachtet, verspottet und im wahrsten Sinne des Wortes für verrückt erklärt, haben sie sich trotzdem in Ihren Ansichten und Handlungen nicht beirren lassen. Dass sie an der Krise auch noch prächtig verdienen würden, hat damals noch niemand geahnt.

Das Buch ist auch für den "Laien" durchaus verständlich. Es ist in der deutschen Übersetzung sehr anschaulich geschrieben. Der zum Teil ironische, manchmal auch etwas sarkastische Witz verleitet wirklich zum Lachen. Wenn der Hintergrund und die folgenden Ereignisse nicht so traurig wären. Und an anderen Stellen liest man die Ausführungen mit großen Augen und offenem Mund. So offen wird hier von sprichwörtlichem "Betrug" geschrieben, dass einem die Spucke wegbleibt. Insgesamt also auch zu dem Lehrmaterial noch eine Spitzenlektüre mit hohem Unterhaltungsgewinn.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Begeisterung! (Doch die Täuschungen gehen weiter), 4. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein großes Lob für dieses Buch, weil es auf der einen Seite das erste Buch ist, das tatsächlich die genauen Details der Konstruktion der CDOs erläutert und auf der anderen Seite aus Sicht derjenigen geschrieben ist, die früh erkannt haben, dass da etwas nicht stimmen kann.

Ich hatte im Zuge der Krise stets gedacht, es gäbe da viele Spezialisten, die genau wüssten, was abläuft, nur dass ich nicht an sie heran komme. Jetzt ist mir dieser Zahn gezogen. Niemand wusste etwas Genaues. Das macht dann auch die Faszination dieses Buches aus, diese Schilderung der Suche nach den Fakten.

Großartig ist auch die Schilderung der Short-Spekulanten. Man muss schon ein Mensch und ein Charakter wie Eisman oder Burry sein, um so etwas zu machen. Und ich weiß genau, dass 99,9% aller Marktinteressierten weder so sind noch so sein wollen. Tragisch auch der Ausgang für diejenigen, die alles als Erste gewusst haben: Sie sind fortan Außgestoßene. "Dabei war nichts anderes passiert, als dass er Recht behalten und die Welt sich geirrt hatte und die Welt ihn dafür hasste."

Für die Normalos wird es sich deshalb auch zukünftig als besser erweisen, sich erneut auf der falschen Seite zu befinden. Von daher irritiert das große Lob für dieses Buch sehr. Die Täuschungen gehen also unvermindert weiter.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Erzählung der Geschichte der Finanzkrise, 25. Dezember 2010
Das Buch beschreibt wirklich, wie eine Handvoll Trader die Welt verzockte. Die Wall-Street Investmentbanken hatten die Ratingagenturen Standard & Poors und Moody's irgendwie dazu gebracht, haufenweise faule Anleihen mit AAA, also als risikolos, zu bewerten. Damit war es möglich geworden, mittellosen Amerikanern Kredite in Billionenhöhe zu verhökern. Immer wieder werden die Beispiele des Erdbeerpflückers mit dem 750'000 $ Kredit oder der Stripperin in Las Vegas mit ihren 5 Eigenheimen genannt. Die mittellosen Amerikaner hatten das Spielchen nur zu gern mitgemacht und auf Aufforderung der vergebenden Kreditinstitute falsche Angaben über ihre Bonität gemacht, um die Kredite zu erhalten. Die Maschinerie der Wall Street Banken, die diese Kredite dann in angeblich risikolose Wertpapiere verwandelte, war so kompliziert, dass Investoren aufgehört hatten, die Risiken einzuschätzen. Das Problem hatte solche Ausmasse angenommen, dass es ein verheerendes Ende nehmen und beträchtliche soziale und politische Folgen haben musste. Reihenweise gingen die Investmentbanken der Wall Street wie auch die Anleger der faulen Anleihen in der ganzen Welt pleite bzw. fuhren verheerende Verluste ein. So entstand die Finanzkrise. Weltweit mussten die Staaten Billionen investieren, um das Finanzsystem und die Firmen am Leben zu halten - die Zeche zahlten die Steuerzahler.

Obwohl viel kriminelle Energie in die Entwicklung dieses Geschäfts mit sogenannten Subprime-hypothenkenunterlegten Anleihen gelegt wurde, erkennt man auch, dass die ganze Maschinerie den Wall Street Banken letztendlich selbst um die Ohren flog. Es gab zahlreiche Beispiele, die belegen, dass die einflussreichsten Investmentbanker der Wall Street das Geschäft überhaupt nicht verstanden und somit die Katastrophe auch nicht verhindern konnten. Alle waren nur getrieben von der eigenen Gier. Interessant ist aber hier die Erkenntnis, dass die meisten Verlierer in diesen Wetten trotzdem reich wurden! Es gab auch eine kleine Zahl Gewinner in diesem Geschäft, nämlich diejenigen Analysten der Hedge Fonds, die den Betrug früh durchschauten und dagegen spekulierten. Aber das waren erstaunlich wenige. Michael Lewis erzählt die ganze Geschichte anhand der Erlebnisse dieser Hedge Fonds Manager. Das Buch bekommt dadurch einen persönlichen und sehr zugänglichen Stil. Die Geschichte wird dadurch auch gut nachvollziehbar. Einer dieser Manager berichtet über seine Recherchen, um das anrüchige Geschäft zu durchschauen. "Wir haben wochenlang gebraucht, um dieses System zu durchschauen, weil es so bizarr ist. Verdammte Scheisse, das ist der blanke Wahn. Das ist Betrug ! Vielleicht lässt sich das nicht vor Gericht beweisen, aber es ist und bleibt Betrug ! " Und noch ein unglaubliches Zitat: "Es gab einfach nicht genug Amerikaner mit mangelhafter Bonität, die einen Eigenheimkredit aufnahmen, um den Hunger der Investoren auf das Endprodukt zu stillen. Sie haben einfach welche erfunden - hundert mal soviele wie es gab ! Und das war der Grund, warum die Verluste des Finanzsystems so viel höher waren als die Summe der minderwertigen Anleihen."

Die Übersetzung lässt zu wünschen übrig. Der Text ist häufig nur schwer nachvollziehbar zu lesen. Ich empfehle, das Buch im Originaltext in Englisch zu lesen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend! Liest sich wie ein Krimi..., 24. Dezember 2010
Durch ein Inserat in einer Finanzzeitung bin ich auf dieses Buch gestossen und finde, jeder der detaillierte Informationen über die Ursache der Finanzkrise erfahren möchte, dem empfehle ich dieses Buch. Warum? 1. Ist es sehr unterhaltsam und spannend geschrieben. 2. Werden Fachbegriffe auf verständliche Art und Weise erklärt. 3. Als jemand, der selbst in der Finanzbranche tätig ist, denke ich, ist dieses Buch voll aus der Realität geschrieben. Nun zum Inhalt: Das Buch behandelt den Zeitraum von 2003 - 2009. Es geht um einzelne Fonds-Manager, welche vor dem Ausbruch der Krise gegen minderwertige Hypothekenanleihen spekulierten. Dem Leser wird aufgezeigt, wie der ganze Mechanismus eigentlich funktionierte; von der einzelnen Hypothek bis auf die daraus konstruierten Hypothekenpapiere, welche von den grossen Investmentbanken in grossem Ausmass verkauft wurden und schlussendlich zum Ausbruch der Finanzkrise führten. Es handelt von Personen, welche schon lange vor dem Ausbruch realisierten, dass eines Tages die Finanzmärkte zusammenbrechen würden. Die Geschichte eines jeden Einzelnen dieser Fondsmanager wird eindrücklich und unterhaltsam erzählt. Wärmstens zu empfehlen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar, 28. Januar 2011
Wunderbar geschrieben, informativ und unterhaltsam. Es mangelt trotz den teils schockierenden Umständen und dem Versagen bzw. vielmer der Ahnungslosigkeit der "Experten". Auch nicht am Humor des Autors (in einer Fußnote "Lieber Leser, wenn Sie es bis hierher geschafft haben, haben Sie sich nicht nur einen Orden verdient, sondern.." köstlich) und das Thema wird so gut aufgearbeitet und beschrieben, das es auch für einen in der Materie nicht ganz so bewanderten Leser leicht verständlich ist, und man lernt in jedem Fall umfassend und schockierend eine Menge über die Umstände um die 'moralisch einwandfreien' an den Märkten gehandelten "Güter" die zu diesem Desaster geführt haben.

Nur ein Nachteil hat dieses Buch: Wann wird es wieder ein Buch aus der Wirtschaft geben, welches trotz der Komplexität so faszinierend und informativ geschrieben ist. Na hoffentlich bald :) - Eine absolute Empfehlung!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Finanzkrise für jeden erklärt..., 13. Mai 2011
Das Buch ist genial!

Wie eine andere Bewertung schrieb: "Es liest sich wie ein Roman, an manchen Stellen bildhaft wie ein Comic und der Erkenntnisgewinn ist riesig." Dem kann ich nur 100% zustimmen!

Michael Lewis schafft es in seinem Buch die Handlungen seiner "Helden" und auch der großen (verhassten) WallStreet-Banken so gut, klar und auch für Laien verständlich zu beschreiben, dass man super nachvollziehen kann, was dort passiert ist. Trotz der schweren Materie wirkt das Buch nicht wie ein Sachbuch o.ä. - und das obwohl man es wohl als Lehrbuch nutzen könnte, wenn man die Handlungen erklären will, die zur bisher größten Finanzkrise geführt haben.

Die deutsche Übersetzung ist ebenfalls genial! An den richtigen Stellen ironisch, manchmal auch sarkastische geschrieben/ übersetzt bleibt man immer gut gelaunt, auch wenn man gerade liest wie Milliarden Dollar vernichtet werden. :-)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Urlaubslektüre, 9. Juli 2011
Wer ein nüchternes Sachbuch erwartet, wird enttäuscht sein. Das Buch ist im amerikanischen Stil wie ein spannender Roman im Genre der Historienromane geschrieben und beschreibt anhand von einer Handvoll Charaktere das grosse Pokerspiel an der Wallstreet und Umgebung. Der deutsche Untertitel des Buches ist irreführend, weil im Buch genauso wie in der Realität nicht bloss eine Handvoll die Finanzwelt verzockte, sondern Hunderte, wenn nicht gar Tausende von Investmentbankern beteiligt waren. Insgesamt spannende Urlaubslektüre.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rasant erzählt, hintergründig ausgeleuchtet, 7. Januar 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dass die Finanzwelt sich in eine tickende Bombe verwandelt, wenn Zehntausende "Finanzberater" über Jahre Millionen (U.S.-)Bürger/inne/n Kredite aufschwatzen, die deren Einkommensverhältnisse bei weitem sprengen und die als Wertgrundlage für Anleihen gelten, die wiederum von Pensionsfonds, Firmen und anderen Anlegern auf der ganzen Welt gekauft werden: Soweit hatte ich die Dynamik der jüngsten Mega-Krise schon als Zeitungsleser erfasst. Mit seiner rasanten Wall Street-Doku gibt Michael Lewis aber Antworten auf die viel spannenderen Fragen dahinter: Wie kann es passieren, dass die hellsten Köpfe von den renommiertesten Universitäten der USA eine Katastrophe nicht rechtzeitig erfassen, die heute jeder Wirtschaftskunde-Fachlehrer seinen Schülern zu erklären weiß? Oder: Warum fuhren viele, die die Katastrophe kommen sahen, die XL Stretch-Limousine der Wall Street-Finanzwelt unbeeindruckt an die Wand? Ein Lehrbuch über die Macht systemimmanenter Kräfte, die am Ende hochbegabte Talente als hoch wirksame Destruktoren dastehen lassen. Alles ein bissl sehr personalisiert - sprich: sehr amerikanisch - auf den Punkt hin erzählt. Aber wie es scheint kompetent. Und jedenfalls erhellend.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bisher beste Buch zur Finanzkrise...., 18. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... das ich gelesen habe (Die Unfehlbaren, Fool's gold, Die Woche in der Jerome Kervil...). Teilweise etwas reisserrisch, aber mit den meisten Informationen über CDO und wie sie (nicht) funktioniert haben. Das Buch läßt sich leicht und flüssig lesen. Ein paar Finanzmarktkenntnisse können allerdigs nicht schaden. Der Abschuss von Lehman kommt etwas kurz im Buch; dass wird detaillierter in "die Unfehlbaren" geschildert.
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