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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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Ein spannendes Buch, auch deshalb spannend, weil der Autor in der Lage ist, mitreißend zu schreiben. Er nimmt mich also mit in sein Erleben der großartigen Wunder und Prophezeiungen der katholischen Kirche. Ich bin evangelisch, und habe gerade deshalb mit großem Interesse dies Buch gelesen. Das ist mir leicht geworden, weil Andreas Englisch außerordentlich vorsichtig an alle unerklärbaren Geschehnisse herangeht. Andererseits: auch bei diesem Autor kommt der Punkt, an dem es heißt: Die Antwort ist glauben.
Am Ende bin ich hin- und hergerissen zwischen Bewunderung für den glaubenden katholischen Christen und einer Menge Ressentiments und Zweifel, die ihren Grund in meiner christlichen Sozialisation haben.
Dennoch kann ich jedem empfehlen, dies Buch zu lesen.
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am 7. Januar 2010
Ich habe das Buch auf Empfehlung gelesen und war sehr gespannt, ob ich darin wirklich etwas Sattelfestes zum Thema "Prophezeiungen der katholischen Kirche" erfahren würde.

Zuerst der positive Teil meines Fazits:
Das Buch ist sehr kurzweilig, teilweise sogar spannend geschrieben. Man merkt dem Autor an, dass er Erfahrung im Schreiben von Büchern hat. Auch streut er immer wieder kleine Anekdoten aus seinem Arbeitsleben im Vatikan ein.

Die Beschreibung der diversen Wunder/Erscheinungen gelingt ihm gut und er wägt "pro und kontra" gut ab, ohne eine abschließende Beurteilung der Begebenheiten abzugeben.

Nun der negative Teil:
So flott das Buch geschrieben ist, so sehr zweifelt man an den präsentierten Fakten. Es ist viel "Hörensagen" dabei und auch eine Verschwörungstheorie darf natürlich nicht fehlen - so könne der Befehl für das Attentat von 1981 auf Papst Johannes Paul II. auch aus dem Vatikan gekommen sein...

Fraglich wird es auch an der Stelle des Buches, wo Papst Paul VI. anläßlich des schlechten Gesundheitszustandes von Bischof Albino Luciani (dem späteren Papst Johannes Paul I.) gesagt haben soll: "Dann stirbst Du eben als Bischof und nicht als einfacher Priester."
Laut Buch fielen diese Worte bei der Ernennung Lucianis zum Bischof von Venedig (1969) durch Paul VI.
In anderen Quellen (wikipedia, Guido Knopp) wird der Satz aber dem Papst Johannes XXIII. zugeschrieben. Was auch wesentlich mehr Sinn macht, denn dieser Papst hatte Luciani schon 1958 zum Bischof von Vittorio Veneto ernannt - und DAVOR war Luciani Priester gewesen.

Auch wird geschrieben, die Wahl Johannes Paul II. sei quasi eine völlige Überraschung gewesen. Laut Knopp ("Vatikan") sollen aber schon beim vorangegangenen Konklave (nur wenige Wochen zuvor) schon einige Kardinäle für den Polen gestimmt haben. Auch soll laut Knopp selbst Johannes Paul I. nach seiner Wahl Verwunderung darüber geäußert haben, warum man nicht Kardinal Karol Wojtyla gewählt habe.

Letztlich baut der Autor auch einige persönliche Erfahrungen ein, die für ihn und seine Familie emotional sehr belastend waren (drohender Verlust des Jobs nach einem Badeausflug am brasilianischen Strand und der Tod der Mutter). Auch hier soll - in mehr oder minder starkem Ausmaß - die Vorsehung am Werke gewesen sein.
Prinzipiell ist die Frage, ob solche privaten Details in ein Sachbuch überhaupt reingehören. Und dann dafür göttliche Vorsehung zu bemühen, wirkt etwas konstruiert.

Insgesamt ein kurzweiliger Einstieg in das Thema - mehr aber nicht. Gerade noch drei Sterne.

Schade!
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am 21. Juni 2014
Der Autor Andereas Englisch schreibt als Kenner und beleuchtet hierbei kritisch, trotz der Nähe zu handelnden Personen und der Institution Kirche, Geschehnisse. Als Gläubiger, welcher wie jeder Gläubige immer mit dem Zweifel ringt, wägt er das Für und Wieder nachvollziehbar für den Leser ab. Dies macht das Buch erlebbar und man könnte den etwaigen Schlussfolgerungen des Autors problemlos folgen. Welche Schlüsse ein Leser daraus zieht, mag offen sein. Auf jeden Fall ist dieses Buch für Gläubige, als auch für Ungläubige -die es bekanntermaßen nicht gibt- eine lesenswerte Bereicherung.
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am 1. Juni 2010
Seit ich dieses Buch eine Stunde lang durchgeblättert habe in einem Buchladen, hatte ich dieses Buch auf meiner Wünschliste. Besonders die Stelle über Kibeho, Ruanda, hat dazu beigetragen. Meistens liest man über Wunder und vermeintliche Wunder in Zeitschriften, Magazine, Zeitungen, oder sie werden ordentlich ausgekaut in ein schlecht laufendes Deutsch. Dan muß man wirklich durchbeißen, oder das Buch weglegen.

Andreas Englisch - dies ist das erste Buch das ich von ihm las - hat einen flotten Stil. Er schreibt Fakten, die er untersucht hat, und vermischt die mit persönliche Erinnerungen und Erfahrungen. Für denjenigen, der (noch) kein Wissen hat um die Wunder in der Römisch Katholischen Kirche, ist dieses Buch ein guter Einstieg. Einige wichtige Orte und Personen werden beschrieben, der Leser darf selbst entscheiden ob er glauben möchte dass Gott hier wirkt, oder dass alles bloß Zufall ist. Tiefere theologische Ausführungen macht Englisch - er ist nun auch kein Theologe, sondern Journalist - in diesem Buch nicht. Auch von der Länge her sind die Kapittel nicht zu lang. Maximal bis 30 Seiten, und das kann man leicht bewältigen. Dieses Buch werde ich weiterreichen in meinem Freundeskreis!
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am 18. September 2014
Wieder gelingt es Andreas Englisch, ein interessantes Thema auf leichte Weise zu beschreiben, so dass es auch jeder Laie sofort versteht.
Das Buch ist unterhaltsam und vermittelt einem viele neue Erkenntnisse.
Ein schwieriges Thema so zu Papier zu bringen, dass es jeder versteht, vermag nicht jeder.
Andreas Englisch ist einer der Autoren, die genau diese Gabe besitzen, so dass seine Bücher auch als Urlaubslektüre gut geeignet sind. Man erholt sich und bekommt gleichzeitig Wissen vermittelt. Was will man mehr?
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am 7. Juli 2016
Es ist sehr spannend dieses Buch, von einem Autor den ich persönlich gut kenne, zu lesen. Chronologisch beschreibt der Autor viele Áusserungen von Papste die in der Retrospektive als "Voraussagen" interpretiert werden können.
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am 22. April 2011
Ich habe von Andreas Englisch schon das Buch "Gottes Spuren - die Wunder der Katholischen Kirche" gelesen und muss sagen das Buch Gottes Spuren war deutlich besser. Hier im Buch Wenn Gott spricht wird mehr über das Leben des Andreas Englisch erzählt aus seiner sicht als wie aus sicht der Kirche, ich gebe es zu ich mache es nicht gerne ein Buch in der Mitte aufzuhören aber diesmal tat ich es ausnahmsweise und legte es auf die Seite. Der Titel zog mich in seinen Bann aber der Inhalt war nicht das was ich erwartete.
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am 28. Dezember 2012
Wer dies liest, sollte wissen, dass Andreas Englisch ein seriöser Journalist und langjähriger Vatikankorrespondent ist, der vom Atheismus zum Glauben fand durch die schlichte Menschlichkeit und das heroische Leiden des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. Er hat es dann genauer wissen wollen, akribisch recherchiert und nach und nach entdeckt, welche Schätze der christliche - und insbesondere katholische - Glaube birgt. Dabei kommen erstaunliche Fakten zutage, die die Kirche nicht an die große Glocke hängt. Wer sich darauf einlassen will, dem empfehle ich auch "Der Wunderpapst" vom selben Autor. Englisch schreibt so spannend, dass man die Bücher verschlingt. Und zuletzt vielleicht gläubig wird.
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am 5. Oktober 2012
Prophezeiungen gibt es seit Anbeginn der Menschheit und ihren Mythen, Legenden und Religionen. Erinnern wir uns an die biblische Prophezeiung ein Messias – der Sohn Gottes würde uns am Tag des jüngsten Gerichts besuchen, oder Moses der vor den Pharao (wahrscheinlich) Ramses vor den Zorn Gottes warnt. Die Prophezeiungen aus dem alten Testament sind uns wohlbekannt, daneben gibt es noch unzählige andere Seher und Deuter die manchmal in versteckten und verschlüsselten Botschaften zu uns sprechen, manche erklären das sie das Wort Gottes verkünden, andere hingegen plappern vielleicht nur von kommenden Situationen deren logische Konsequenz aus der Gegenwart resultiert.

Prophezeiungen sind tief mit uns „gläubigen“ oder auch „ungläubigen“ Menschen verwurzelt. Genauso wie die Religion bewegen sie sich in zwischen Wahrheit und Fiktion, und der Zwischenraum ist ausgefüllt mit den Hoffnungen und Ängsten der Menschen die aus reinem Optimismus daran glauben möchten.

Die Vergangenheit kann man nicht ändern, die Gegenwarten beeinflussen und die Zukunft....? Nun ja die Zukunft ist nicht greifbar und ändert sich mit jedem Tag! Sieht man allerdings die Prophezeiungen mit religiöser Perspektive, so spricht man von der Botschaft Gottes durch einen Propheten, einen heiligen Mann, es können aber genauso arme Hirtenjungen und Mädchen sein?! Gott scheint nicht besonders wählerisch zu sein, manchmal taucht auch die „Mutter“ Gottes auf und weist uns Wege und (oder) Auswege, ggf. warnt sie die Menschheit auch. Die Wissenschaft der oftmals betitelte Erzfeind der Religion belächelt eher müde diese Thesen, oder verhält sich mathematisch eher logisch und rational.

Andres Englisch der seit 1987 Vatikan- Korrespondent in Rom ist und engen Kontakt zu dem Jahrtausend-Papst Johannes Paul II. und auch zu dem deutschen Papst Benedikt XVI hegt, interpretiert die Worte und die Taten der „heiligen“ Männer als Gottes Botschaft. Waren oder sind einzelne tief gläubige Menschen oder gar Diener der katholischen Kirche Botschafter Gottes – spricht Gott bis heute so mit seinen Schafen und hatte dies schon Auswirkungen auf historische Ereignisse?!

Kritik

Andreas Englisch der Autor des Buches ist an erster Stelle Journalist. Mit seinem intensiven Wissen rund um die Interna des Vatikans der Millionen von Menschen fasziniert, gehört er mit zu einem der wenigen Vertrauten der Kirchlichen Kurie.

In seinem vorliegenden Buch gibt es eine Meng e an Wundergeschichten rund um Jonhannes Paul II. und das amtierende Oberhaupt der katholischen Kirche Benedikt XVI. Zwar betont Andreas Englisch immer wieder das man die Prophezeiungen entweder aus der Perspektive eines gläubigen Christen sehen kann, oder als Realist dieser Vorhersehungen logisch rational erklärbar sieht. Zwar gibt sich der Autor die Mühe es neutral zu sehen, doch merkt man nach wenigen Seiten sehr schnell das Andreas Englisch überzeugt ist, dass Gott durch den Menschen seine Botschaften sendet.

Andererseits kritisiert er die oftmals konservative Politik des Heiligen Stuhls und berichtet von einigen Insiderwissen, was sich durchaus kritisch liest.

„Wenn Gott spricht“ von Andreas Englisch hat mich nicht überzeugen können. Vielleicht liegt es daran das ich zwar gläubig, aber nicht naiv bin, dass ich durchaus unterscheiden kann von logischen Konsequenzen aus Handlungen heraus Situationen zu interpretieren und Details erkennen kann, dass es sich hier um keine Prophezeiung handeln kann, sondern nur durch menschliche Schlussfolgerungen.

Die Leserschaft wird das Buch sehr konträr sehen. Die einen werden sagen; „Das ist keine Vorhersehung, sondern nur das Resultat von Ereignissen“, andere hingegen wirklich gläubige Menschen werden sich in ihren Gedanken sicherlich dort wiederfinden wohin die Botschaften auch Gelangen soll.

In hohen Respekt und da pflichte ich dem Autor bei spricht er von den Entscheidungen und politischen Beeinflussungen von Papst Johannes Paul II, der mit Sicherheit Katholischen Oberhaupt wie auch politischer Monarch seines Kirchenstaates war und es verstanden hat Religion manipulierend einzusetzen.

Viel Interessanter geht es im Buch zu wenn der Autor über die Abläufe und Prozesse innerhalb der vatikanischen Mauern spricht. Sicherlich gibt es zu diesem Thema viel Literatur, aber Andreas Englisch hat durchaus Talent das unterhaltsam für den Leser aufzuarbeiten.

Fazit

„Wenn Gott spricht“ von Gott spricht ist nur bedingt empfehlbar. Wer sich mit dem Thema „Botschaften durch Gott“ oder Prophezeiungen beschäftigen möchte, dem sei von diesem Buch abzuraten. Vielmehr handelt das Buch von den Leben und den Handlungen der beiden Päpste und sekundär erst um irgendwelche Vorhersehungen die man logisch erklären deuten und erklären kann.

Wer allerdings viel wissen möchte wie es in Kirchenkreisen zugeht der wird an dem Buch gefallen finden, denen hier liegt das große Wissen von dem Autor und da kann er wirklich eindrucksvoll und mit Bravur erzählen.

Autor

Andreas Englisch, geboren 1964 in Werl, lebt seit 1987 als Vatikan-Korrespondent in Rom. Er hatte engen Kontakt zu Papst Johannes Paul II. und gehört zu den sechs Journalisten, die Benedikt XVI. auf allen Reisen begleiten dürfen. Er ist Autor der Bestseller „Johannes Paul II.“ und „Habemus Papam“ und „Die Wunder der katholischen Kirche.

Michael Sterzik
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am 14. Januar 2014
Leider ist er nicht mehr Vatikankorrespondent. Andreas Englisch schreibt sehr fesselnd, wenn man zu lesen beginnt kann man nicht aufhören. Sehr sehr sehr empfehlenswert!
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