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38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn Verschwörungstheorien wahr werden
Halbgeheime Gruppen beherrschen und lenken im Hintergrund die Welt. Nationale Politiker als Marionetten einer höheren Elite. Monopole und Oligopole bei existenziellen Gütern wie Nahrung, Trinkwasser, Öl, und anderen entscheidenden Industrien wie Rüstung, Medien und vor allen Dingen den Banken. Gerade mal 6000 Leute verstecken sich hinter den anonymen...
Veröffentlicht am 20. Mai 2008 von Christian von Montfort

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24 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Seltsam hochaktuell
Im Dank zum Schluß führt der Verfasser namentlich 168 Personen an, die ihm alle hervorragende Ideen zu diesem Buch geliefert haben (darunter selbstverständlich auch Henry Kissinger und Colin Powell, von noch bekannteren Persönlichkeiten abgesehen). Das ist also rund ein Ideengeber pro drei Druckseiten. Welche Ideen hat der Verfasser dann selbst noch...
Veröffentlicht am 22. August 2008 von Volkmar Weiss


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38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn Verschwörungstheorien wahr werden, 20. Mai 2008
Von 
Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Halbgeheime Gruppen beherrschen und lenken im Hintergrund die Welt. Nationale Politiker als Marionetten einer höheren Elite. Monopole und Oligopole bei existenziellen Gütern wie Nahrung, Trinkwasser, Öl, und anderen entscheidenden Industrien wie Rüstung, Medien und vor allen Dingen den Banken. Gerade mal 6000 Leute verstecken sich hinter den anonymen globalen Fonds und Finanzkonstruktionen, und da alles in irgendeiner Form finanziert werden muss, können sie überall Einfluss nehmen.

David Rothkopf ist nicht einfach ein weiterer Verschwörungstheoretiker, sondern er war US-Staatssekretär für Industrie und Handel in der Clinton-Ära sowie Direktor bei "Kissinger and Associates". Er ist weit oben in den globalen Strukturen, ein Insider.

Was er beschreibt, sind Strukturen und Zustände, die eher mittelalterlichen Feudalsystemen ähneln als einer Demokratie, und man muss wohl Gutmensch, Journalist oder Politiker sein, um das nicht zu sehen. Rothkopf ist nicht der erste Autor, aber einer der hochrangigsten, der hier an die Öffentlichkeit tritt. Wer sonst soll solche Berichte schreiben, der US-Präsident persönlich?

Auf die Folgen geht er nicht ein, doch wir spüren sie alle täglich. Globale Verarmung und Umverteilung nach oben, Privatisierung öffentlichen Eigentums, Abwälzung von Milliardenverlusten auf die Allgemeinheit, Überschuldung von Menschen, Unternehmen und nahezu sämtlicher Nationen der Welt sowie ständig irgendwo Kriege, die ohne Bankenfinanzierung in diesem Ausmaß schlichtweg unmöglich wären. Darüber schreiben weitere Autoren, und man kann diskutieren, ob diese Elite aus Unfähigkeit oder Kalkül diese Krisen produziert. Dieses Buch jedenfalls ist ein erstklassiges Dokument, dass diese Strukturen existieren und "Demokratie" und Wahlen Augenwischerei für die Massen sind.

"Würden Wahlen etwas ändern, hätte man sie längst abgeschafft" (Quelle unbekannt, aber es passt hier gut)
"Gebt mir die Währung eines Landes, und es ist mir egal, wer dort die Gesetze macht." (Mayer Amschel Rothschild)

BUCHTIPPS
* Jean Ziegler, "Die neuen Herrscher der Welt" - Beherrschung der Welt über globale Finanzstrukturen und Organisationen wie IWF und WTO.
* John Perkins, "Economic Hit Man" - Wie nahezu sämtliche Nationen gezielt in die Schuldenfalle getrieben wurden, bis hin zu Geheimdienstattentaten auf 'unkooperative' Präsidenten.
* Reinhard Deutsch, "Das Silberkomplott" - Die Geschichte des Geldes und der Zentralbanken
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen „Mächtige verstehen einander immer, mögen sie auch verfeindet sein.“, 22. Januar 2013
Von 
Reineke Fuchs (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Super-Klasse: Die Welt der internationalen Machtelite (Taschenbuch)
David Rothkopf analysiert in seinem Buch „Die Super-Klasse“ die derzeitigen Machtverhältnisse in der Welt. Das Ergebnis stimmt den Leser durchaus nachdenklich, ergib doch die Bestandsaufnahme ein eklatantes Ungleichgewicht zwischen den sehr Mächtigen und den Machtlosen mit der gefährlichen Tendenz einer weiteren Spreizung der Verhältnisse. Doch nur bei einem Gleichgewicht der Kräfte können Frieden, Freiheit und Demokratie langfristig gesichert werden, kann es angemessenen Lebensstandard und Teilhabe für alle geben.

Jenseits jeglicher Polemik und Klassenkampf-Parolen beschreibt der Autor ganz nüchtern die Verhältnisse in einer globalisierten Welt, auch erteilt er den gängigen Verschwörungstheorien eine klare Absage, wer die Spielregeln selbst bestimmen kann, der braucht keine Verschwörung mehr. Er war unter der Clinton-Regierung selbst ranghohes Mitglied der amerikanischen Administration, er kennt die Verhältnisse in den Kreisen der sehr Mächtigen daher aus erster Hand. Die eingestreuten Anekdoten und selbst erlebten Ereignisse machen das Buch zu einem lockern Lesegenuss über ein ansonsten doch ernstes Thema.

Die Analyse der Macht holt sehr weit aus. Angefangen bei der Definition einer „Super-Klasse“, über die Entwicklung und die Geschichte der Machtverhältnisse bis zu den heutigen multinationalen Unternehmen reicht der Umfang und endet bei einer Psychopathologie des Erfolgs. Der Autor präsentiert hier nicht einfach seine „Wahrheiten“, sondern zeigt die Entwicklung auf und fordert den Leser damit auch auf, sich selbst ein Bild zu machen und seine Schlüsse zu ziehen. Das Wirken der Mächtigen kann nicht ausschließlich negativ beurteilt werden – Macht kann auch positives bewirken.

Mächtige hat es schon immer gegeben und wo Macht ist, da saugt sie wie ein Schwarzes Loch immer mehr Macht an. Aber jede Kraft erzeugt auch eine Gegenkraft, die das System im Gleichgewicht hält. Die aktuelle Globalisierung bringt dieses Gleichgewicht jedoch aus der Waage, das Kapital der Super-Klasse zum Beispiel ist weltweit mobil und kann sich seine Märkte mit den größten Gewinnaussichten global suchen. Arbeitnehmer, Kleinunternehmer und Regierungen sind dagegen weitgehend an ihre nationalen Grenzen gebunden. Darüber hinaus sind die Staaten durch ihre Verschuldung auf eine Kapitalzufuhr aus den Finanzmärkten angewiesen und somit sind die nationalen Regierungen inzwischen nicht nur ihren Wählern, sondern auch ihren Gläubigern verpflichtet, die sich häufig aus den Mitgliedern der globalen Super-Klasse rekrutieren.

David Rothkopf hat hier ein wirklich anregendes und nachdenklich stimmendes Buch geschrieben. Es zeigt aber auch, dass es keine einfachen Lösungen gibt. Umstürze, die nur zu einer Verschiebung der Macht von einer Super-Klasse zur nächsten führen, sind nicht die Lösung, auch wenn das von einigen politisch radikalen Gruppen so propagiert wird. Es braucht vor allem eine Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit, die von gegenseitiger Anerkennung und Respekt und nicht der einseitigen Vorteilsnahme geprägt ist. Eine weitere Grundlage für ein Gleichgewicht der Macht sind darüber hinaus solide Staatshaushalte und ein Geld, das nicht nur der Politik und den Mächtigen als Gestaltungsmittel dient, sondern noch echtes Geld ist, also Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel und neutraler Wertmaßstab.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Verschwörung, die keine sein soll, und doch eine ist!, 15. Februar 2010
Von 
Kankin Gawain "Bis übermorgen dann..." (Eutopia) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Super-Klasse: Die Welt der internationalen Machtelite (Taschenbuch)
Der Autor, David Rothkopf, war als Mitglied der Clinton-Administration selbst einmal ein Vertreter der "Super-Klasse", deren Beschreibung er mit dem vorliegenden Buch abgeben möchte. Dabei muss er sich ständig zu einem sehr merkwürdigen Spagat zwingen: einerseits muss er, um das Interesse seiner Leser aufrechtzuerhalten, schildern, wie eine Schicht von vielleicht 6.000 Menschen mehr Macht ausübt, als es viele milliarden Menschen zusammengenommen könnten. Andererseits muss er, seinen Informanten verpflichtet, jeden Eindruck einer Verschwörung der Mächtigen gegen das Gemeinwohl sofort fortwischen und einschlägige Fakten herunterspielen. Und hier verschwimmen ihm tatsächlich die Maßstäbe: Denn einerseits mag er recht haben, dass es keine "geheime Weltregierung" gibt, einen Club der Super-(Einfluss)reichen, die eine gemeinsames Programm besäßen oder sich für alle Mitglieder verbindlich organisierten. Anderseits gibt der Autor aber zu, dass es eben diese Elite, die er auf kaum mehr als 6000 beziffert, ist, welche in den meisten Fällen die Macht hat, zu bestimmen, welche Nachrichten, welche Themen, den Diskurs der weltweiten Öffentlichkeit bestimmen. Ob es Aids ist, der Klimawandel, der "Kampf gegen den Terrorismus" - eine ganz kleine Clique von Leuten, dummerweise zusammengesetzt aus Vertretern der internationalen Finanzwelt, der Regierungen und der Medien (welche die Regierungen kontrollieren sollte), hat die Macht, festzulegen, mit wem sich der vor "Tagesschau" und "Bild" sitzende Bürger eigentlich beschäftigen soll. Dabei entgeht Rothkopf, dass es nur eine einzige Macht gibt, die größer ist, als zwischen gegebenen Alternativen entscheiden zu können - nämlich die Macht, vorab schon die Themen, und damit die zu "wählenden" "Alternativen", bestimmen zu können, zu definieren, was öffentlicher Diskurs ist, welche Themen gesellschaftsfähig sind und welche nicht, welche Themen von allen zu beachten sind und welche brennenden Zeitfragen durch Nichtbeachtung zu verkümmern haben. Dass solche Dinge angesichts einer Weltbevölkerung, die in die Milliarden geht, von einer "handvoll" Menschen in Davos und anderswo festgelegt werden können und dammit für hunderte Millionen bestimmen, was in deren Köpfen herumgeistert, *ist* für mich eine Verschwörung gegen das Gemeinwohl, auch wenn keiner der Akteure dies jemals intendiert haben sollte.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lernen Sie die wahren Strippenzieher kennen!, 11. Juli 2008
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Es ist der ultimative Blick hinter die Kulissen der Macht, den David Rothkopf seinen Lesern verspricht: Wer zieht eigentlich die Fäden, wer entscheidet, wo es langgeht auf der Welt? Seine Antwort: Es sind nicht etwa nur jene, die global im Rampenlicht stehen. Zwar werden in diesem Buch viele berühmte Namen genannt, doch ebenso viele hat der Normalbürger wahrscheinlich noch nie gehört ' und trotzdem hängt das Schicksal von Millionen von Menschen und sogar die Zukunft des Planeten von diesen Entscheidern ab. Dass dazu nicht nur Wirtschafts- und Finanzbosse, Militärs, Medienmoguln und Religionsführer zählen, sondern auch Kriminelle der Terror-, Drogen- und Waffenschieberszene, also die so genannte Schattenelite, macht die Sache nicht angenehmer. Demokratie? Eine Illusion. Das Buch brilliert mit geschliffenen Formulierungen ebenso wie mit hochinteressanten Anekdoten. getAbstract empfiehlt es allen, die wissen möchten, wer die Strippenzieher der Globalisierung sind.
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24 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Seltsam hochaktuell, 22. August 2008
Von 
Volkmar Weiss - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Im Dank zum Schluß führt der Verfasser namentlich 168 Personen an, die ihm alle hervorragende Ideen zu diesem Buch geliefert haben (darunter selbstverständlich auch Henry Kissinger und Colin Powell, von noch bekannteren Persönlichkeiten abgesehen). Das ist also rund ein Ideengeber pro drei Druckseiten. Welche Ideen hat der Verfasser dann selbst noch beigetragen?

Auch im Buch sind viele Seiten der Aufzählung und Schilderung gewidmet, wem der Verfasser alles schon persönlich begegnet ist, vor allem in Davos. Er ist offensichtlich vollständig davon überzeugt, daß sich die Bedeutung seines Buches allein schon aus dieser Tatsache erklären dürfte.

Das einzige Buch über Elitetheorie, daß der Verfasser in einem Schnellkurs zu Beginn seines Studiums jemals in der Hand hatte, ist "The Power Elite" von Mills (1956). Rothkopf bezieht sich ausdrücklich und mehrfach auf dieses Buch. Vilfredo Pareto, Robert Michels und andere - völlige Fehlanzeige, davon hat Rothkopf noch nie gehört oder etwas gelesen. Das kann man in Elitesoziologie: Eine Einführung von Michael Hartmann viel besser nachlesen.

Das Buch ist ohne jede statistische Aufstellung, ohne jede Tabelle oder Grafik, die Fußnoten beziehen sich meist nur auf Internetangaben oder Zeitungsartikel.

Zur Elite gehört der, der gerade viel Geld hat und viel Macht. Wird er morgen abgewählt oder gestürzt, dann gehört er eben nicht mehr dazu. Das ist die simple Eliteauffassung des Verfassers. Dennoch ist das Buch sehr bemerkenswert. Schon als Beweis, wie oberflächlich das Wissen ist, mit dem Personen in absoluten Spitzenfunktionen in der Regel ausgestattet sind und man von dieser "Elite" nicht die notwendigen vorausschauenden Lösungen - etwa der langfristigen Energieversorgung für die Weltwirtschaft - erwarten kann. Für Telefonieren, Intrigieren, Händeschütteln und Schnellem-Geld-Verdienen verbraucht diese Elite soviel Zeit, daß für nachhaltige Elitebildung nur in Ausnahmefällen Zeit und Sinn bleiben dürfte.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Öffnet einem die Augen, 3. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Super-Klasse: Die Welt der internationalen Machtelite (Taschenbuch)
für die Vorgänge der letzten Jahre.
Dieses Buch ist so dicht an Informationen und so spannend geschrieben, dass eine längere Rezension wenig hilfreich ist.
Jeder politisch und wirtschaftlich interessierte sollte dieses Buch als Pflichtlektüre sehen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Analyse der weltweiten Eliten, 3. Oktober 2008
Eines der aufschlussreichsten Bücher der letzten Jahre über weltweite politische Eliten nebst Kritik an der Verflechtung von Wirtschaft und Politik, beispielsweise in den USA. Kenntnisreich und glänzend geschrieben - der Autor ist Insider und war in der Regierung Clinton tätig. Sehr empfehlenswert für aller politisch Interessierte!
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Die Super-Klasse: Die Welt der internationalen Machtelite
Die Super-Klasse: Die Welt der internationalen Machtelite von David Rothkopf (Taschenbuch - 9. November 2009)
EUR 9,95
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