Kundenrezensionen


15 Rezensionen
5 Sterne:
 (11)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:
 (3)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es geht um den Menschen
Ein Buch, das unbedingt geschrieben werden mußte und das mir als körperbehindertem Menschen schon kurz vor Vollendung des 48. Lebensjahres trotz derzeit noch "gesicherter Pflege" den Angstschweiß aus den Poren treibt.Die Zustände, die die beiden Autoren schildern, sind zwar nicht neu, aber dennoch unbegreiflich.

Endlich schreibt es mal...
Veröffentlicht am 8. August 2008 von Peter Raeggel

versus
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Klagen allein reicht nicht!
Herr Fussek und Herr Schober verfügen zweifellos über profunde Kenntnis der Szene und der Wirklichkeit im deutschen Pflegesektor. Die dargelegten Missstände sind wohl kaum ernsthaft zu bestreiten oder zu widerlegen.
Für Leute mit wenigen Vorkenntnissen in diesem Bereich bietet das Buch gute Einblicke in das System der Altenpflege in Deutschland...
Veröffentlicht am 5. Juni 2009 von Hansim Glück


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es geht um den Menschen, 8. August 2008
Von 
Peter Raeggel (Olsberg-Bigge) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ein Buch, das unbedingt geschrieben werden mußte und das mir als körperbehindertem Menschen schon kurz vor Vollendung des 48. Lebensjahres trotz derzeit noch "gesicherter Pflege" den Angstschweiß aus den Poren treibt.Die Zustände, die die beiden Autoren schildern, sind zwar nicht neu, aber dennoch unbegreiflich.

Endlich schreibt es mal jemand: In der Pflege und in sozialen Berufen überhaupt haben das Streben nach Gewinn(maximierung) und "Kosten-Nutzen-Denke" nichts zu suchen. Es ist der Mensch, der im Mittelpunkt zu stehen hat.

Einen Stern Abzug für das ständige Einprügeln auf den Tierschutz. Die Tatsache, daß es dort engagierte Menschen gibt, die auch schon einiges für ihre Sache erreicht haben, obwohl in der Pflege alter und hilfsbedürftiger Menschen noch zu viel im argen liegt, benutzen die Herren Fussek und Schober um den Skandal noch fetter zu machen, wohl wissend, daß sich nicht jede(r) um alles kümmern kann und ebenso wohl wissend, daß der von ihnen geschilderte Pflegealltag mit Personalmangel, überflüssiger Fixierung, Sedierung etc. pp. an sich schon Skandal genug
ist. Warum sonst wohl dieses Buch?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Klagen allein reicht nicht!, 5. Juni 2009
Herr Fussek und Herr Schober verfügen zweifellos über profunde Kenntnis der Szene und der Wirklichkeit im deutschen Pflegesektor. Die dargelegten Missstände sind wohl kaum ernsthaft zu bestreiten oder zu widerlegen.
Für Leute mit wenigen Vorkenntnissen in diesem Bereich bietet das Buch gute Einblicke in das System der Altenpflege in Deutschland und seine Funktionsweise.

Positiv ist meines Erachtens, wie die Mechanismen und Wirkungsweisen des Systems aufgezeigt werden; das Zusammenspiel der beteiligten Akteure und insbesondere die kommerziellen Interessen und Motive dahinter.
Dennoch - oder gerade deswegen - halte ich den Begriff "Pflegemafia" im Titel für äußerst irreführend und grundfalsch: der Begriff unterstellt den beteiligten Parteien eine aktive kriminelle Absicht und suggeriert das Bild einer verschworenen Gemeinschaft, die zum Zwecke der eigenen Bereicherung alte und hilflose Menschen quält und ausbeutet.
Bei der Lektüre wird jedoch deutlich - und das ist die Stärke des Buchs - dass die Akteure aus ihrer Sicht, nämlich im rein wirtschaftlichen Sinn, überaus "rational" handeln: wo Geld verdient wird, bleibt die Moral auf der Strecke, das mag zwar traurig sein aber eben leider auch logisch, wie man in jedem Wirtschaftssektor beobachten kann. Von einer Mafia" kann hier also keine Rede sein. Ein Romantiker, wer den "moralischen Kapitalismus" fordert.

Die Erkenntnisse aus dem Buch sind wohl weitgehend zutreffend und tief bestürzend, doch sind sie leider weder neu noch lassen sich daraus wirklich Schlüsse für eine bessere Gestaltung der Pflege ziehen. Die Lösung kann nicht in der Verteufelung der Akteure als Mafiosi liegen; sie muss aufzeigen, wie ein System rational handelnder Menschen organisiert werden muss, damit am Ende eine gute Pflege herauskommen kann. So müsste beispielsweise die grundlegende Frage gestellt werden, ob sich Menschlichkeit in der Pflege mit Gewinnstreben überhaupt vereinbaren lassen.
Die Lösungsvorschläge der Autoren beschränken sich jedoch auf den Verweis auf "gute Heime", die es trotz der schwierigen Umstände ja schließlich auch gebe. Damit bleiben sie im System verhaftet und zeigen keine Alternative auf.

Die Herren Fussek und Schober verfügen sicherlich über reichhaltige und zuverlässige Quellen für ihre Schlüsse. Es ist schade, dass viele Themen eher anhand von allzu plakativen Beispielen, Einzelmeinungen und stellenweise suggestiven Interviews bearbeitet werden. Die fehlende wissenschaftliche Aufarbeitung macht die Aussagen hinterfragbar.
Eine etwas nüchternere Darstellung der Ergebnisse würde es dem Leser erleichtern, seine eigenen Bewertungen vorzunehmen, so dass sich die Autoren ihre lehrerhaften und betroffenheitsheischenden Kommentare (die großzügig eingestreut werden) sparen könnten. Der Stil erinnert teilweise eher an Skandalreportagen in einschlägigen populären Blättern denn an seriöse Berichterstattung.

Fazit:
Das Buch ist informativ; es stellt die Zustände in der deutschen Altenpflege leicht verdaulich dar und illustriert sie anhand vieler Beispiele. Unzweifelhaft ist es geeignet, Betroffenheit und Bestürzung auszulösen.
Um breitere Leserschichten zu erreichen, mag es vielleicht auch gerechtfertigt sein, provozierende Vergleiche mit Tierpflegeheimen und andere plakative Beispiele einzubringen. Es ist sicherlich kein Schaden, wenn das Thema dadurch bis zu den Stammtischen transportiert werden kann.

Für diejenigen aber, die selbst in der Altenpflege oder in angrenzenden Bereichen tätig sind und unter den Zuständen leiden, ist das Buch ernüchternd, da es keinerlei konstruktiven Vorschläge für eine Verbesserung der Situation anbietet; weder auf der Ebene des Gesamtsystems der Pflege, noch auf der praktischen Ebene.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


45 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Entäuschend - Lektüre mit geringem Nutzwert, 24. März 2008
Enttäuschend. Ich hatte mehr erwartet. Das Buch gibt anhand einer Reihe von Einzelbeispielen einen sicherlich zutreffenden, manchmal etwas langatmigen Bericht über Probleme in der stationären Altenpflege. Allerdings basiert es im Wesentlichen auf bereits bekannten Veröffentlichungen und Beiträgen der beiden Autoren. Es informiert, prangert an und regt zum Nachdenken an, enthält aber wenig Neues. Wer eine glasklare Ursachenanalyse und darauf basierend durchdachte Lösungskonzepte bzw. Verbesserungsvorschläge erwartet wird enttäuscht.
Eine Darstellung mafiöser Strukturen oder eine stringente Durchleuchtung von kommerziellen Verstrickungen zwischen Heimbetreibern, Ärzten, Pharmaindustrie und anderen Beteiligten, wie es der Titel und Untertitel suggeriert, erfolgt nicht. Das "...schwer durchschaubare System öffentlicher Finanzierung..." bleibt schwer durchschaubar, da es nicht näher erläutert oder gar verständlich für den Leser aufbereitet wird. Die von dem Buch mehrfach selbst aufgeworfene Frage warum ein Pflegeplatz bis zu 3.500 EUR kostet wird nirgends beantwortet. Eine Darstellung oder gar Analyse der Kostenstrukturen und -anteile fehlt nämlich.
Ursachen für Missstände wie z.B. Renditestreben, inkompetentes Leitungs- und Pflegepersonal, fehlende und fachliche geeignete Mitarbeiter in Kontrollorganen, mangelnde Transparenz,Sektoregoismen usw. werden zwar angeführt. Sie bleiben jedoch allzu oft allgemein und oberflächlich. Interdependenzen oder komplexe Systemzusammenhänge werden vernachlässigt oder zu sehr vereinfacht. Eine differenzierte Ursachenanalyse erfolgt leider nicht.
Folgerichtig können auch keine brauchbaren Verbesserungs- oder Lösungsvorschläge aufgezeigt werden. Es bleibt bei allgemeinen Forderungen und Thesen, die sicherlich richtig sind, aber eben leider nicht zu Ende gedacht werden. Zwei Beispiele hierfür: 1.) Verbesserung der ärztlichen Versorgung in Pflegeheimen durch Heimärzte bzw. Praxisnetze. Eine gute, sinnvolle Forderung. Aber ab welcher Größenordnung ist dies zweckmässig (im Buchbeispiel sind es Einrichtungen mit 160 Plätzen und mehr)? Wie erfolgt die Finanzierung? Wie überwinde ich Sektoregoismen? Wie soll dies bei kleineren Einrichtungen oder in ländlicheren Regionen in denen schon heute z.T. eine ärztliche Unterversorgung festgestellt wird, gewährleistet werden? oder 2.) Mehr Transparenz durch Veröffentlichung von MDK-Berichten. Berichte die im Übrigen - wie ebenfalls in dem Buch an anderer Stelle dargelegt - von unterbesetzten, fachlich oft nicht hinreichend qualifizierten Mitarbeitern erstellt werden. Dies wird nun aber nicht weiter problematisiert. Wie aber sollen qualifizierte faire Berichte sichergestellt werden? Wie soll mit Betreiberstellungnahmen zum Bericht umgegangen werden? In welchen Zeitabständen sollen Prüfungen und Veröffentlichung erfolgen, damit sie aussagekräftig sind? Wie sollen bundesweit vergleichbare und für den Laien verständliche Berichte aussehen? Wie messe und dokumentiere ich Lebensqualität?
Fazit: Das Buch schildert zutreffende Zustände und Probleme im Pflegesektor. Aber mit viel mehr als Einzelbeispielen und oberflächlichen Ursachenverweisen warten die im Grunde kompetenten Autoren leider nicht auf. Das wiederum macht die Lektüre trotz des eigentlich spannenden Themas unbefriedigend und ihren Nutzwert gering.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen habe mehr erwartet, 20. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Netz der Pflegemafia - Wie mit menschenunwürdiger Pflege Geschäfte gemacht werden (Taschenbuch)
Das Buch ist teilweise patetisch und veraltet in der Darstellung. Pflege ist mehr und vielfältiger als nur die Pflege in den Heimen.
Konkrete gangbare Wege werden nicht angestoßen
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Menschenunwürdige Pflege, 4. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Netz der Pflegemafia - Wie mit menschenunwürdiger Pflege Geschäfte gemacht werden (Taschenbuch)
Hilfreich und spannend für jeden der sich dafür interessiert. Würde es jederzeit wieder kaufen. Ich hatte mit einem Pflegefall zu tun und in diesem Zusammenhang ergaben sich für mich enorme Schwierigkeiten. Der, der es nicht selbst erlebt, dem kann man es nicht beschreiben..
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen realitätsnah..., 2. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
So sieht die Realität in der Pflege, in Deutschland, aus! Ich kann denn beiden Autoren nur recht geben, die alten Menschen werden oft von ihren Angehörigen einfach ins Heim "abgeschoben" und dort unter teilweise menschenunwürdigen Bedingungen "gepflegt"...und alle schauen weg. Aber solange in der Politik u. Gesellschaft kein Umdenken stattfindet, wird sich am derzeitigen "Ist-Zustand" nichts, aber auch gar nichts ändern! Es verdienen zuviele daran. Das Buch ist absolut lesenswert, da es an anonymisierten Beispielen beschreibt, wie sich alle Beteiligten die Situation "schön" reden. Traurig aber wahr...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Im Netz der Pflegemafia, 5. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Netz der Pflegemafia - Wie mit menschenunwürdiger Pflege Geschäfte gemacht werden (Taschenbuch)
Kein leichter Inhalt. Sollte aber von möglichst vielen gelesen werden, um einen Eindruck zu erhalten, was sein kann. Aus eigener Erfahrung: immer Präsenz zeigen, auch wenn dies Mühe bereitet. Viele Probleme können zu Beginn noch gut gelöst werden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen pflegebedürftig? ja, das passiert den anderen...., 24. Mai 2010
herr fussek trifft den nagel mal wieder auf den kopf.

mit typischer vogel-strauss-taktik versucht jeder in unserer "westlichen zivilisierten welt", dieses unschöne thema über die letzten lebensjahre zu verdrängen.
niemand befasst sich mit dem unausweichlichem und wundert sich dann, wenn es schon seit jahren zu mißbrauch und menschenunwürdigen zuständen kommt und man das irgendwann am eigenen leib spühren darf.
doch wenn niemand interveniert, kann sich die "pflege-mafia" weiterhin schamlos an den leistungsträgern - nämlich uns allen - bedienen, und den alten menschen das restliche leben zur hölle machen.

claus fusseks forderungen sind simpel: "gutes essen, bewegung, frische luft, führsorge", also dinge, die in unserer welt, die voll ist mit moralisierenden gutmenschen, selbstverständlich sein müssten.

geboten wird gleichgültigkeit, schlechte verpflegung, mangelnde hygiene. und natürlich der oberlehrer-ton, mit dem alte menschen nebst angehörigen zum schweigen gebracht werden.
wir sind schon so weit, dass die junge genereation für ihre eltern keine zeit mehr hat. es muss gearbeitet, gestritten und gebuckelt werden. kinder werden schon nicht mehr erzogen, sogar fürs kinder-kriegen fehlt die zeit und oft das geld, also wo soll bitte die zeit und die führsorge für unsere eltern herkommen? schliesslich wollen wir ja alle unser "eigenes leben" führen. freiheit, spaß, party, urlaub. hurra.
unter diesen umständen sind unsere eltern + großeltern genötigt, irgendwann im pflegeheim dahin zu vegetieren. heimpflege durch die familie - so, wie es tausende jahre funktioniert hat - ist nicht "chic" und wird politisch auch gar nicht gewollt. wie sonst erklärt es sich, dass ein heimplatz mit vielen tausenden euro angerechnet wird, aber die pflegeperson daheim mit nur wenigen hundert euro abgespeist wird, obwohl der aufwand und die aufopferung mind. genauso groß sind? mal ganz davon abgesehen, dass diese zeiten für die eigene rente nicht angerechnet werden....
dazu kommt die oft unwürdige vergütung der pflegekräfte. und nur wer beim großen betrug mitmacht, hat einen sicheren arbeitsplatz. gewissenhafte pflegekräfte werden rausgemobbt. und die milliarden versanden im system aber kommen weder dem alten menschen noch der pflegekraft zu gute.

der autor moniert zu recht, dass gemeinden mit den bauten neuer sportarenen werben aber gleichzeitig ausgaben für pflege, kindergärten etc gekürzt werden müssen, dass die menschen mit dem thema "alter+pflege" viel zu gleichgültig umgehen und der "pflege-mafia" damit die besten voraussetzungen geschaffen werden, sich schamlos zu bedienen.

einige rezensenten meckern rum, weil herr fussek keine lösungen aufzeigen würde. SO kann man schliesslich auch argumentieren, um die lobby brav bestehen zu lassen.
dabei wäre die beste lösung, diese mißstände abzuschaffen. nicht nur viel laberei sondern "in die tat umsetzen".....denn wenn man wg dieser probleme erst eine kommission einsetzt, kommen wir zu folgendem ausspruch:
"hätten wir zur erschaffung der welt eine kommission einberufen, wären wir heute noch nicht fertig".

faselt bitte nicht länger über die menschenrechtsverletzungen irgendwo in guantanamo oder im iran. kehrt vor euren eigenen türen und wendet eure hohen ideale lieber bei unseren eltern+großeltern an. und nie vergessen: irgendwann sind auch wir an der reihe...

5 sterne:-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grausame Wahrheit, 3. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Netz der Pflegemafia - Wie mit menschenunwürdiger Pflege Geschäfte gemacht werden (Taschenbuch)
Ginge es um einen fiktiven Roman, könnte man sagen : tolles Buch ! Aber leider kann ich dieses Buch, bzw die Thematik alles Andere als toll oder gut bezeichnen. Nein, das ist Kritik an dem Buch selbst, sondern an der bitteren Realität, wie unmenschlich hinter den Türen mit Menschen umgegangen wird, die hilfsbedürftig sind und sich oftmals fremden Menschen anvertrauen müssen, weil für sie in den meisten Fällen keine andere Wahl besteht. Was könnte man daran gut bezeichnen ? Nichts.

Es schmerzt zu wissen, dass wir immer mehr einer in einer Ellenbogengesellschaft leben und dass sich viel zu wenige Menschen mit dem Thema Hilfsbedürftigkeit, Betreuung und Pflege beschäftigen. Wir denken, das passiert nur den "Alten", und es ist alles für einen selbst noch so weit weg. Bei einem selbst wird es schon werden. Wird es das ? Warum sollte es ? Wird die Gesellschaft in einigen Jahren wieder menschlicher werden ? Eher nicht. Warum sollten die nächsten Generationen für uns mehr tun, wenn sich jetzt schon so wenig um die Bedürfnisse kranker Menschen gekümmert wird ? Man muss nicht ein bestimmtes Alter erreicht haben, um anderen Menschen hilflos ausgeliefert zu sein. Es kann einem in jedem Alter treffen. Und dann ?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert und erschütternd, 13. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Im Netz der Pflegemafia - Wie mit menschenunwürdiger Pflege Geschäfte gemacht werden (Taschenbuch)
Es geht um ein Problem, das uns früher oder später fast alle einmal angehen könnte: Leben im Pflegeheim. In unserer Gesellschaft sind Pflegebedürftige zu einer lukrativen Einnahmequelle geworden. Finanzinteresse von Kleinunternehmern und Großkonzernen haben Vorrang vor Pflegequalität und Würde des Menschen, sowohl vor der des Pflegebedürftigen, als auch vor der des Pflegepersonals. Ein Glück, dass es kirchliche Träger von Pflegeheimen gibt, wird mancher denken. Falsch gedacht. Auch denen geht es vor allem ums Geld. Und die Regierungen von Bund und Ländern schauen zu.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Im Netz der Pflegemafia - Wie mit menschenunwürdiger Pflege Geschäfte gemacht werden
EUR 9,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen