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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fragen und Antworten
Richard David Precht hat bereits mit seinem Buch "Wer bin ich und wenn ja wie viele" meine volle Aufmerksamkeit erhalten und er führt die gleiche Aufbereitung eines Themas mit diesem Buch fort.
Für alle, die sich schon mal die Frage gestellt haben... was Liebe eigentlich wirklich ist... kann dieses Buch eventuell hilfreich sein. Zur wunderbaren Abwechslung...
Veröffentlicht am 21. Februar 2011 von Sonja Putz

versus
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Muss man ein weiteres Buch über die Liebe schreiben? Und wenn ja, wie viele?
Man kann sich der gewaltigen Herausforderung, ein Buch über Liebe zu schreiben, stellen, aber man hat schon verloren, bevor man überhaupt einen Satz geschrieben hat. Bei diesem Thema wird unsere Gesellschaft gespalten. So auch die Leser dieses Buches. Es ist mein drittes Buch von Precht, und ich muss sagen eindeutig das Schlechteste. Aber trotz allem mag ich...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2011 von P. Roman


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Muss man ein weiteres Buch über die Liebe schreiben? Und wenn ja, wie viele?, 30. Oktober 2011
Von 
P. Roman (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Liebe: Ein unordentliches Gefühl (Taschenbuch)
Man kann sich der gewaltigen Herausforderung, ein Buch über Liebe zu schreiben, stellen, aber man hat schon verloren, bevor man überhaupt einen Satz geschrieben hat. Bei diesem Thema wird unsere Gesellschaft gespalten. So auch die Leser dieses Buches. Es ist mein drittes Buch von Precht, und ich muss sagen eindeutig das Schlechteste. Aber trotz allem mag ich seine Bücher und das hauptsächlich deshalb, weil seine Bücher zum Denken nicht nur einladen, sondern richtig fordern.

Struktur
Wenn man bereits andere Bücher von R. D. Precht gelesen hat, ist man eine gewisse Struktur gewohnt. Die gewohnte Struktur ist in diesem Buch nur ansatzweise zu finden. So ist zB das Inhaltsverzeichnis nicht vollständig (es werden nur die Kapiteln, nicht aber die Unterkapiteln angeführt) und ein Begriffsverzeichnis fehlt Komplet. Die Themenanordnung lässt den gewohnten roten Faden vermissen und der teilweise unorthodoxe Satzbau stört den Lesefluss. So gesehen ist nicht die Liebe sonder das Buch unordentlich.

Inhalt
Inhaltlich kann man Herrn Precht die ständige Besserwisserei vorwerfen. Die Hälfte des Buches erscheint mir für das Thema überflüssig und wird von mir in der Kategorie Wissensprotzerei eingegliedert. Speziell in der ersten Hälfte des Buches, kritisiert der Autor so gut wie alle und alles. An manchen Stellen wird es sehr mühsam überhaupt weiterzulesen, denn die ständige Kritik einfach nur nervt.

Botschaft
Die Quintessenz diese Buches lautet: 'Wir wissen, dass wir nur sehr wenig über die Liebe Wissen!' Gleichzeitig versteck dieses Buch eine Botschaft, die zwischen den Zeilen so gut wie in jedem Kapitel anzutreffen ist: 'Die evolutionäre Psychologie ist schlecht bzw. sehr schlecht!!!' Um so öfter man es aber erwähnt, um so unglaubwürdiger wird diese Aussage.

Fazit
Wer die Geduld aufbringt und das Buch zum Ende liest wird trotzt aller Kritik mit guten Denkansätzen belohnt. Und wer Bücher, die zum Nachdenken einladen, so wie ich liebt, der kommt garantiert auf seine kosten.
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141 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein unordentliches Buch, 10. April 2009
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Darf man Bücher aus dem einfachen Grund nicht mögen, weil wir uns von ihnen nicht angesprochen fühlen? Ich meine ja. Aber nach dem Warum? zu fragen, kann die Lektüre wieder spannend machen. Nachdem ich also nach den ersten dreißig Seiten zu ahnen begann, dass mich das neue Buch von Richard David Precht kaum begeistern wird, wechselte ich die Lesehaltung. Das fiel mir auch deshalb nicht allzu schwer, weil ich bereits ziemlich fest davon überzeugt war, dass mir der Autor zum Thema Liebe nicht so viel Neues mitzuteilen hat, wie Titel und Klappentext suggerieren. Denn Precht sichtet ja vor allem bestehendes Material, um es dann nach vorgenommener Bewertung in gut oder schlecht wieder ins Regal zu stellen. Und damit bin ich schon beim ersten Grund meines Widerwillens gegen solche Bücher: Ich unterstelle Herrn Precht eine schulmeisterliche Haltung. Das ist bei Philosophen zwar keine Seltenheit, aber nicht zwingend. Zudem gibt es unterhaltsamere, geistreichere und spannendere Formen der Belehrung. Bei Peter Sloterdijk, dessen Aufruf, das Leben zu ändern, ebenfalls auf meinem Bücherstapel liegt, stolpere ich wenigstens jede Seite über so viele überraschende Formulierungen und Gedankengänge, dass ich Missliebiges in Kauf nehme oder übersehe. Aber Richard David Precht spielt nicht in der gleichen Liga. Dafür hat er den Nerv, anderen Autoren vorzuwerfen, sich an neurowissenschaftlichen Diskussionen zu beteiligen, obwohl sie nur eine Professur in Psychologie vorweisen können. Wahrlich ein starkes Stück von einem Publizisten, der nie eine naturwissenschaftliche Fakultät von innen sah. Da dies auch für Elke Heidenreich gilt, kann ich ihre Lobhudeleien auf den feschen Philosophen etwas besser einordnen.

Selbstverständlich darf Herr Precht das Attribut "belesen" für sich in Anspruch nehmen. Aber bloß weil seine Bücherabteilung "Evolutionäre Psychologie" so gut dotiert ist, darf er daraus noch lange nicht schließen, er habe das Gelesene automatisch begriffen. Auch wenn mich seine Breitseiten gegen Pease & Pease, Gray und andere Sachbuchscharlatane freuen, ist nicht alles Blödsinn, was renommierte Evolutionspsychologen und Soziobiologen geschrieben haben. Aber Blödsinn ist es, sich als Philosoph so aufzuführen, als habe man den Stein der Weisen gefunden, bevor sich andere überhaupt auf die Suche machten. Statt unzähligen Autoren schnoddrig an den Karren zu fahren, hätte Precht auch den positiveren Ansatz wählen können, das Phänomen Liebe unter Zuhilfenahme von Gleichgesinnten sorgsam einzukreisen und zu bestaunen. Aber vielleicht ist Richard David Precht für ein solches Vorgehen zu selbstverliebt. Das würde auch erklären, warum er sich herzlich wenig darum kümmert, ob seine Leser so viel Zeit aufbringen wollen, Ordnung in sein Argumentationswirrwarr zu bringen. Ich meine, es sei primär Aufgabe des Autors, das Wesentliche herauszuschälen und in eine leicht verständliche Form zu bringen. Max Frisch hatte alt gediente Germanistikprofessoren auch deshalb gegen sich aufgebracht, weil er sie der akademischen Arroganz bezichtigte. Und weil ich Herrn Precht auch vorwerfe, er höre sich allzu gern reden, schließe ich hiermit meine Begründungen ab, warum mich sein Buch nicht anspricht.

Mein Fazit: Was den Lesern im Gedächtnis haften blieb, die Prechts Buch über die Liebe ein Meisterwerk finden, würde mich wundernehmen. Bei mir hinterließ der dicke Wälzer das ungute Gefühl, hier wolle ein umtriebiger und mediengewandter Philosoph der Welt wieder mal zeigen, wer die Deutungsmacht innehat und den Menschen versteht. Da lese ich lieber Sloterdijk oder den guten alten Goethe.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ohne Erwartungen läuft in der Liebe gar nichts ..., 24. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Liebe: Ein unordentliches Gefühl (Taschenbuch)
... meint Richard David Precht. Er schlägt in seinem Werk einen Bogen von der Biologie (den Genen) über die Psychologie (evolutionäre Psychologie) bis zur Soziologie (Liebe im gesellschaftlichen System). Precht errichtet ein populär-philosophisches Panoptikum der Liebesbetrachtungen aus vielen bekannten und wenigen skurrilen Weltsichten. Dabei wirkt der Starphilosoph oft oberlehrerhaft und wertend (»Selbstgenügsamkeit ist aller Dummheit Anfang«) oder sinnlos verallgemeinernd. Es scheint, als ob er seine eigenen, beschränkten Erfahrungen und seine Lebensgeschichte in der westeuropäischen Mittelschicht als Leitbild für die Liebe in der Welt verkaufen will. Von einer philosophischen Annäherung an 'die Liebe' erwarte ich jedoch eine kulturunabhängige Betrachtung.

Precht geißelt die populären Bücher der Bestellerautoren Allan und Barbara Pease, er polemisiert ständig gegen die Vertreter der evolutionären Psychologie, er untersucht die Auswirkungen der Medien auf die Wahrnehmung von Liebe. Das alles mag zutreffend und einleuchtend sein, bedeutet aber noch lange nicht, dass Prechts Buch damit inhaltlich gehaltvoller wird oder ist. Er schwankt in seinen Begrifflichkeiten, ist oberflächlich in seiner Analyse oder Synthese, ja schablonenhaft in seinen Herleitungen; er beschreibt vieles, ohne zu begründen, ohne tiefer zu hinterfragen oder Hintergründe wirklich zu beleuchten.

Dabei zeigt sich eine bemerkenswerte Diskrepanz zwischen unserer wirtschaftlich orientierten Gesellschaft und seiner Philosophie: sie nähern sich an! »Kinder dienen im Regelfall nicht dem Familieneinkommen, sondern sind zumeist frei wählbarer Luxus.« Worin unterscheidet sich dieser Satz noch von banalem, Interesse getriebenem Politikergerede? »Jeder Mensch will schön sein.« Hat Precht zu oft Heidi Klums Castingshow gesehen? »Aus sexuell als attraktiv wahrgenommenen Wesen werden Mamis und Papis.« Woher weiß Precht denn das?

Treibt Precht sich zu oft und zu erfolgreich in den Medien herum, um Realität und Schein nicht mehr unterscheiden zu können? Seine Behauptungen mögen in seiner selektiven Wahrnehmung, seinem Lebensumfeld zutreffen, doch schon andere Milieus oder andere Kulturen tangieren seine Äußerungen nur peripher. Schade; denn das Buch liest sich insgesamt locker. Und von Wer bin ich - und wenn ja wie viele? war ich mehr als angetan.
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nur für Hausgebrauch, 25. September 2011
Wer sich die bisherigen Rezensionen durchliest, stellt fest, dass es hier eindeutig zwei Tendenzen gibt: Rezensenten mit wissenschaftlichem oder universitärem Hintergrund geben schlechte Noten, Otto-Normalverbraucher findet's gut.
Die Lektüre erklärt das schnell: Schwierig zu verstehende Theorien werden unterhaltsam von ihm als Blödsinn dargestellt, und das mag dem Einen oder anderen durchaus entgegenkommen.

Offensichtlich hat Precht aber das meiste der aufgeführten Theorien gar nicht selbst verstanden.
Im Zentrum der Precht'schen Kritik der ersten 100 Seiten steht zum Beispiel die Evolutionstheorie, bzw. die moderne Variante wie sie von Dawkins u.a. heute interpretiert wird - wo Precht nach allen Regeln der Kunst daneben greift. Fatalerweise geht sein Gedankengebäude von einem blöden (durchaus landläufigen) Übersetzungsfehler aus. Das Wort "fit" in dem Ausdruck "Survival of the fittest" bedeutet eben nicht das gleiche wie das deutsche Wort "fit" (gesund, sportlich, schön usw.) sondern eher "tauglich", "angepasst" oder "geeignet" und das in Bezug auf einen bestimmten Lebensraum. Precht fragt sich (und den Leser) ständig - von seinem persönlichen Übersetzungsfehler ausgehend -, warum sich eigentlich nicht nur sportliche Alphatypen (also "fitte" Typen) fortpflanzen, sondern offensichtlich auch andere mit ganz anderen Eigenschaften. Und kommt konsequenterweise zum Schluss, dass die Evolutionsbiologie in Bezug auf den Menschen wohl kompletter Unsinn sein muss. Das ist natürlich kompletter Unsinn. Der Lebensraum des Menschen ist eben kein Sportplatz, sondern eine äußerst komplexe Lebensumwelt.

PS. Ich bin auf Precht durch seine für mich doch vergleichsweise überzeugenden Beiträge im Fernsehen aufmerksam geworden - sehe ihn nun aber nach der Lektüre dieses Buchs sehr viel kritischer.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fragen und Antworten, 21. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Liebe: Ein unordentliches Gefühl (Taschenbuch)
Richard David Precht hat bereits mit seinem Buch "Wer bin ich und wenn ja wie viele" meine volle Aufmerksamkeit erhalten und er führt die gleiche Aufbereitung eines Themas mit diesem Buch fort.
Für alle, die sich schon mal die Frage gestellt haben... was Liebe eigentlich wirklich ist... kann dieses Buch eventuell hilfreich sein. Zur wunderbaren Abwechslung - es ist kein Ratgeber es ist eine mehr oder weniger wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Liebe. Ergebnisse aus der Hirnforschung der Philosophie und der Psychologie und Evolutionsbiologie versuchen nicht nur eine Antwort auf die Frage - was ist Liebe zu geben - sondern ein bißchen auch die Frage zu beantworten, warum Männer und Frauen unterschiedlich empfinden und sich anders entwickelt haben...
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115 von 135 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen echt genervt, 9. August 2009
Von 
Peter Hundert (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich bekam das Buch geschenkt, habe mit grossem Interesse zu lesen begonnen und recht schnell gemerkt, dass mich Herr Precht wirklich nervt:
Im Stakkato werden Theorien, Ansätze und Lebenswerke von Wissenschaftlern und Philosophen aller Disziplinen auseinander genommen und abgewertet, schnell kommt aber das Gefühl auf, dass ausser zynischem Spott einfach weiter nichts dahinter steht: Der Leser wird in Kenntnis gesetzt, wie naiv, unpassend und blauäugig doch Dieser und Jener sei, aber zum Ausgleich fühlt man sich nach der erfolgten Demontage nirgends von Precht abgeholt: Eigene konstruktive Arbeit bleibt er einfach schuldig. Ich stelle mir wiederholt und immer dringender die Frage, woher Herr Precht all die Weisheit und Kompetenz bezieht, sich simultan mit dutzenden klugen Spezialisten derart anzulegen.
Ich will mal zusammen fassen: Wer Lust auf jede Menge blasierte Überheblichkeit hat und mal so richtig in Selbstmitleid und schlecht aufgestellter Pauschalkritik schwelgen möchte, wird bei Herrn Precht sicher auf seine Kosten kommen. Ich für meinen Teil muss dieses Buch nicht bis zum vermutlich bitteren Ende lesen und schreibe lieber meine allererste Amazon-Rezension, um mich im Anschluss mit sortierteren und positiveren Büchern zu befassen. Grrrr!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mittelmäßig, 4. Juni 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Liebe: Ein unordentliches Gefühl (Taschenbuch)
Ein Kritiker in der faz hat das Buch passend als "kognitive Massenkarambolage" zusammengefasst. Das triffts auch ganz gut...
Precht schafft es sich selbst in ca. 350 seiten als unfähig darzustellen, wie es sonst wohl kaum ein Kritiker geschafft hätte. Er beweist in seinen flachen zusammenfassenden Äuserungen und Kommentaren (teil ad hominem), dass er weder Evolution begriffen hat noch Soziologie und Psychologie - und Philosophie leider auch nicht - zumindest kommt das einem so rüber, wenn man den Abschnitt über Adorno oder ähnliches liest.
Zwei Sterne verleih ich dem Werk, weil er zumindest den ein oder anderen Gedanken äußert über den es sich lohnt nochmal nachzudenken.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Informativ, 28. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Liebe - Ein unordentliches Gefühl (Audio CD)
Wenn nichts schief gehen kann, kann auch nichts gut gehen......

Die Liebe von verschiedenen Perspektiven aus be- und durchleuchtet. Empfehlenswert für alle Menschen, die etwas über Verliebtsein und die Liebe erfahren wollen. Im Idealfall sollten es Paare (auch in spe) hören - getrennt voneinander ;o)

Sehr schön ist das Demontieren der unzähligen Beziehungsratgeber - unschön die (zum Glück) kurzen Musikeinspieler.
Wissen unterhaltsam und verständlich näher gebracht über ein Thema, das jeden Menschen betrifft und angeht.
Das Lesen hätte mich vielleicht etwas ermüdet- das Hören ganz und gar nicht.

Werde es auf jeden Fall nochmals hören - die vielen Informationen kann man nicht so einfach verarbeiten (ich zumindest nicht).
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Precht beweist mal wieder Qualität, 31. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Liebe: Ein unordentliches Gefühl (Taschenbuch)
Richard David Precht - Liebe Ein Unordentliches Gefühl (Sachbuch)

Vorerst zu skeptisch, um dieses Buch überhaupt zu lesen, wurden meine Erwartungen überraschend weit überstiegen. Precht beweist mal wieder sein können ;)

Es geht in diesem Buch um die Liebe. So durchleuchtet Precht Fragen wie: 'Wie entstand Liebe?', 'Inwiefern wirkt sich Liebe hormonell auf den Körper aus?', 'Wie Beeinflussen die Medien und bestimmte Begriffe unsere Vorstellung über die Liebe?''

Viele verschiedene Wissenschaften, wie Philosophie, Biologie, Psychologie, Anthropologie und Soziologie kommen in diesem Buch zu Einsatz, um solche und viele andere Fragen zu beantworten. Somit analysiert Precht auf eine äußerst informative Art und Weise und macht aus dem Buch etwas Wichtigeres als einfache Unterhaltungsliteratur ' Man lernt eine Menge! Doch gerade wegen seiner Skepsis bekommt man nicht auf alle Fragen eine eindeutige Antwort. Aber das Lesen lohnt sich, gerade weil er nicht alle Wissenschaftlichen Erkenntnisse hinnimmt, sondern alles hinterfragt und sich um die bestmögliche Objektivität bemüht.

Das man nicht auf jede Fragen eine Antwort findet, ist jedoch nicht nur der unsicheren Wissenschaftlichen Belegung mancher Fragen zu verdanken, sondern auch teilweise der Unübersichtlichkeit mancher Abschnitte dieses Buches. So kristallisiert sich nicht alles eindeutig heraus, sondern wird einem häppchenweise präsentiert, wodurch ein Fazit meistens nicht eindeutig ist.

Fazit: Das Buch kommt der Qualität seiner anderen Sachbücher sehr nahe. Lesen lohnt sich also! ;)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswert, 30. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Liebe: Ein unordentliches Gefühl (Taschenbuch)
Populärwissenschaftlicher Literatur-Review spannend interpretiert von einem sehr sprachgewandten Autor. Mitdenken gefragt, nichts für Querleser. Sehr gut auch die Beschreibung mittlerweile widerlegter wissenschaftlicher Thesen, die zu ihrer Zeit ihren Autoren viel Ruhm und Geld eingebracht haben, obwohl sie falsch sind. Die letzten Kapitel etwas langatmig, alles in allem jedoch absolut lesenswert. Einzelne relativ schlechte Kritiken sind mir unverständlich. 4 Sterne.
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Liebe: Ein unordentliches Gefühl
Liebe: Ein unordentliches Gefühl von Richard David Precht (Taschenbuch - 24. Mai 2010)
EUR 9,95
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