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Kundenrezensionen

36
4,5 von 5 Sternen
Gottes Spuren: Die Wunder der katholischen Kirche
Format: TaschenbuchÄndern
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. März 2007
Ich habe mir das Buch, sehr gespannt nach "Johannes Paul II" und "Habemus papam", gekauft und war zuerst enttäuscht. Es kommt ganz anders daher als die anderen Bücher von Andreas Englisch, viel ruhiger und irgendwie trockener. Aber wenn man es liest, dann rücken auf einmal die Wunder in den Vordergrund, und das Thema wird richtig spannend. Dicht nebeneinandergestellt liest man von den von der katholischen Kirche anerkannten Wundern. Vergleiche drängen sich auf, ebenso wie die Frage, ob Gottes Handeln einer für Menschen erkennbaren Logik folgt?

Heiter ist die Lektüre gelegentlich doch auch: der "echte" Andreas Englisch blitzt durch bei seiner immer wiederkehrenden Empörung, wie Maria in Fatima den beiden kleinen Kindern ihren baldigen Tod voraussagen konnte.

Das Buch ist wunder-bar, es hilft glauben und ist eine unbedingte Empfehlung.
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51 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. März 2007
Andreas Englisch, seit 1987 Korrespondent im Vatikan und Autor des Buches "Gottes Spuren. Die Wunder der katholischen Kirche", hat auch mehrere Bücher über den 2005 verstorbenen Papst Johannes Paul II. verfasst und ist einer der renommiertesten Kenner des kirchlichen Staatswesens. Englisch, der verheiratet ist, hat einen Sohn. Durch ihn, seinen Sohn Leonardo, kam Englisch dazu, dieses großartige Buch zu schreiben. Aber nun der Reihe nach... .

Das Werk gliedert sich, wie ich es sehe, in vier große Teile:

Englisch beginnt im ersten Teil mit der Schilderung eines Wunders, das durch den in Italien hoch verehrten Pater Pio - wie der heilige Franziskus Träger der Wundmale Christi - an der Frau eines Elektrikers bewirkt wurde und dem Schicksal dieser Frau eine völlig unerwartete Wendung gab. Sodann kommt Englisch zum Gebiet des Exorzismus, das in Italien viel diskutiert wird, in Deutschland aber kaum mehr bekannt ist. Abschließend stellt er die Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II. vor, die beide, jeder für sich allein, mit Wundern in Verbindung gebracht werden.

Zweites großes Thema Englischs sind die Marienerscheinungen. Er geht dabei zunächst auf das kirchlich nicht anerkannte Medjugorje ein und stellt den Zusammenhang mit der Blut weinenden Muttergottesstatue im italienischen Civitavecchia dar. Darauf folgen ausführliche Berichte über die Wunder von Lourdes, Fátima und Guadalupe, dem Ort der ersten dokumentierten Erscheinung, einem Stadtteil des heutigen Mexiko-Stadt. Dieser Abschnitt lässt die Fähigkeit der Muttergottes erkennen, aktiv ins Weltgeschehen einzugreifen und auf das Schicksal einzelner Menschen, wie etwa auf das von Päpsten, Einfluss zu nehmen.

Im dritten Teil wendet sich der Autor, brillant in der Darstellung und in seinen Kenntnissen der Kirchengeschichte, den wichtigsten Reliquien der Christenheit zu. Stationen der "Reise", zu der uns Englisch einlädt, sind unter anderem: die in der Bibel dokumentierten Heilungswunder Jesu, die Geschichte der Heiligen Kreuzes und ein Bericht über das Grabtuch von Turin. Hier führt der Autor neben den wissenschaftlichen Gegenargumenten auch die - mich als Leser überzeugenden - Gesichtspunkte aus der Forschung an, die dafür sprechen, dass es sich bei dem Turiner Tuch tatsächlich um das Grabtuch Jesu handelt.

Schließlich, dies der vierte Abschnitt des Werks, erzählt Andreas Englisch die Geschichte seines ganz persönlichen Wunders, die mit einem gewissen Pater Pietro und der Entstehung eines Klosters zusammenhängt. Am Ende dieser Geschichte macht Englisch eine überraschende Entdeckung - eine Entdeckung, die er als definitive Spur Gottes zu deuten versteht... .

Das Buch ist so packend, dass es sich auch und vor allem für am Glauben zweifelnde Menschen empfiehlt. Hat man diese außergewöhnliche Abhandlung gelesen, liegt, so meine ich, der Schluss nahe: Gott selbst ist es, der Wunder wirken kann, wenn wir als Menschen uns ihm nur öffnen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. September 2008
Für Gläubige eine Unterstützung, für Ungläubige wahrscheinlich einfach zu mangelhaft belegt, bzw. zu wenig wissentschaftlich fundiert. Aber die Begebenheiten lesen sich spannend und ich habe immer von Englischs privaten meinungen profitieren können. Für mich persönlich ein wunderbares Buch, vor allem die letzte Episode hat mich tief bewegt. unbedingt empfehlenswert, aber nichts für Skeptiker.
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34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Januar 2007
Ich habe lange überlegt, ob ich mir dieses Buch kaufen soll. Das Thema ist interessant - aber ist Andreas Englisch auch der richtige Autor dafür? Seine belletristischen Versuche scheinen ja ziemlich misslungen zu sein, folgt man den amazon-Rezensionen dazu; aber hier liest sich sein Stil angenehm flüssig und gut. Nun, da ich "Gottes Spuren" ganz gelesen habe, bleibt ein zwiespältiger Eindruck zurück. Manchmal scheint dem Autor auch hier die Phantasie durchzugehen, etwa wenn er einen Exorzismus in Venedig beschreibt, bei dem die Besessene mit sehr vordringlichen weiblichen Attributen ausgestattet ist. Gelungen finde ich dagegen die Einbettung seiner persönlich gehaltenen Schilderungen in den historischen oder theologischen Zusammenhang. Es macht schon Sinn, mal nachzulesen, was Papst Benedikt XVI. so alles gesagt und geschrieben hat, als er noch Kardinal Ratzinger und für den "rechten Glauben" zuständig war. Und an manchen Wundererscheinungen bleibt nach Englischs Darstellung kaum noch ein Zweifel, dass sie entweder glatt erfunden oder "von interessierter Seite" gesteuert, mindestens aber interepretiert wurden. Am Ende gelangt der Autor dann zu einer Art persönlichem Erweckungserlebnis, bei dem er für sich selbst "entscheidet", dass eine Welt, in der es einen Gott gibt, eine bessere ist. Da das (s)eine persönliche Meinung ist, kann man schwer etwas dagegen sagen. Zu hoffen bleibt aber, dass Andreas Englisch sich auch die nötige Distanz zur "Institution Kirche" behält, die in diesem - schon auch sehr informativen - Buch immer wieder an anderer Stelle durchklingt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. August 2011
Das Buch von Andreas Englisch "Gottes Spuren - Die Wunder der katholischen Kirche - nahm ich während unseres Spanienurlaubes mangels sonstiger spannender Lektüre eher zufällig in die Hand (meine Frau hatte es ausgeliehen). Laut Register interessierten mich zunächst die letzen Seiten, wo Herr Englisch von seinem wohl persönlichen Wunder berichtete mit dem abseits lebenden Pater Pietro in den Sybillischen Bergen der Umgebung von Rom.
Danach beschloss ich von vorne anzufangen. Das Buch zog mich in seinen Bann und war mir eine wirklich spannende Lektüre. Obwohl ich katholischen Glaubens bin, wusste ich diese Fakten nicht. Etwa habe ich nun verstanden warum Papst Johannes Paul der II. so rasch selig gesprochen wurde. Dessen Leidensweg wurde offenbar nach seiner eigenen Bewertung von der Mutter Gottes in den zahlreichen Fatima-Erscheinungen von 1917 vorhergesagt.
Für mich persönlich gibt es keinen Zweifel, dass auch heute noch Wunder regelmäßig geschehen, etwa von Heilwundern höre ich Vielfältiges.
Pater Pietro war überzeugt davon, dass "Er dort oben" Herrn Englisch einbezogen hat in sein Gotteswerk, das er selbst in mühsamer langjähriger Arbeit vorbereitet hat - der Autor Andreas Englisch hatte daran Zweifel, die aber zunehmend wichen.
Das Buch hat mich so beeindruckt, dass ich es bereits einmal verschenkt und mir selbst die gebundene Ausgabe für meinen Eigenbestand zugelegt habe, um irgendwann mal wieder hineinschauen zu können.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Mai 2007
spannend, flüssig, fesselnd, interessant & objektiv:

Genau so sehe ich das Buch. Meine Frau hat es fast an einem Tag durch gelesen; ich habe mich auch in jeder freien Minute darauf gestürzt.

Ich kenne die beiden anderen Bücher des Autoren nicht, aber nach dieser Lektüre würde ich sie mir ohne Zögern kaufen.

Die Kritik eines Vorrezensenten, es wäre schlecht recherchiert und zu einfach geschrieben, kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Englisch bemüht sich in jedem Kapitel alle verfügbaren Fakten darzustellen und seine Schreibe finde ich sehr klar & flüssig (mit Schaverstand zu schreiben muss sich ja nicht mit "einfach zu lesen" beissen - hier gelingt es vorzüglich.)

Es ist zudem unsinnig, dem Autoren in einem Fall vorzuwerfen, er würde zuviel über sich schreiben, um es ihm im anderen Fall dann wieder vorzuwerfen (was denn nun?).

Ich finde es hier einfach objektiv, wenn jemand versucht nicht nur Fakten darzustellen, sondern auch seine und andere Kritiken & Zwefel mit einzubringen.

Es dürfte auch klar sein, dass ein Buch, obgleich schon in nicht geringem Umfang, nicht in der Lage ist ALLE Wunder der Kirche darzustellen; das halte ich auch nicht für nötig.

Mich persönlich hat das Buch sehr zum Nachdenken angeregt über Gott & die Welt; obgleich ich mich sicher nicht als besonders gläubig oder religiös bezeichnen würde. Gerade weil Englisch auch zweifelt und uns teilhaben lässt an seiner persönlichen Suche nach der wahrheit.
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2006
Zuerst habe ich mich ein bisschen darüber gewundert, dass so viel von Exorzismus die Rede ist, sozusagen als Kehrseite der Wunder. Sogar Papst Johannes Paul II. war als Exorzist aktiv! Tatsächlich kommt einem da manches unfassbar vor - wie bei den "Wundern" eben auch. Bei dem Autor, dessen klug strukturiertes, flüssig geschriebenes Buch ich in drei Tagen gelesen habe, klingt manchmal an, dass er sich selbst darüber wundert (!), dass die katholische Kirche sich wirklich offiziell mit diesen Dingen beschäftigt, auch wenn sie keineswegs jede Wundererscheinung anerkennt. Dieses "Sichwundern", "Staunenkönnen" macht ihn einerseits neugierig, andererseits auch offen dafür, was er aus nächster Nähe erfährt. Und als Vatikankorrespondent ist er ja näher dran als die meisten anderen. Am Ende deutet er sogar an, dass ihm selbst ein Wunder widerfahren sein könnte. Wenn man das so liest, möchte man es "kaum glauben" (wie vieles in diesem Buch - auch der Autor "glaubt" ersichtlich nicht alles, was ihm da begegnet). Aber wie der Autor das dann beschreibt - das muss einfach jeden anrühren bis ins Herz (wenn er dennn eines hat).
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. September 2009
. . . ist das Buch für diejenigen, die definitiv dem Titel folgen und "GOTTES SPUREN" bestätigt sehen wollen. Da der Autor an ungezählten Stellen - trotz seitenlanger spannender Aufführung von Details (im Sinne von "Fakten") einen Bericht mit Möglichkeitsfloskeln beendet ("das soll so geschehen sein"), fragt sich, was wird mit diesem Buch bezweckt? Dem Titel fehlt ein sinngebendes Satzzeichen, nämlich das FRAGEZEICHEN: "Gottes Spuren??".
Mit einem solchen Titel darf sich ein Autor - wie geschehen - wohlig in spannendste Berichte und gänsehauterzeugende Vermutungen verlieren und es ist dann auch verständlich, wenn mit Skepsis geendet wird. Die Bereitung ist unbefriedigend, weil suggeriert wird, daß der Inhalt bereits die "Hürden" der gängigen Skepsis überwunden hat und nur zweifelsfreie Ereignisse vorliegen.
So bleibt der Autor - trotz mehrfach geäußerter Kirchennähe - äußerst "menschlich" zweifelnd. Da gibt es bei fast allen geschilderten Begebenheiten Details, wie bei der "Maria von Guadeloupe/Mexico", die für sich genommen, so erdenfern und wesensfremd wie nur irgend etwas sind, daß unverstandene Randbeobachtungen den Hauptbefunden nicht mehr im Geringsten ihre Wahrheit nehmen könn(t)en. Da werden in tausendfach vergrößerten Pupillen einer 1531 entstandenen Mariendarstellung "fotografisch genaue Abbildungen eines dramatischen Höhepunktes sichtbar" (inklusive lichttechnischer- und augentypischer Verzerrungen) und die Welt zerbricht sich den Kopf, ob es nicht doch einen Pinsel hätte geben können, um das zu "malen". Jeder, der die dazu passende - viele Jahrzehnte nach der Begebenheit entstandene Geschichte dazu liest, ahnt, daß sie vermutlich von "gutmeinenden", "glaubensdurstigen" Menschen ausgeschmückt sein kann, aber nicht ausgeschmückt sein muß! Und so geht es mit vielen wunderlichen Begebenheiten in diesem Buch: wird an einer Stelle eine Ungereimheit entdeckt, hat sie die seltsame Macht, die zuvor erkannte "Wahrheit" - sie mag noch so erheblich sein! - wieder zum Einsturz zu bringen.
Zusammengefaßt: Allen Berichten haftet ein "nicht von Menschenhand"-Detail an, so daß jedermann das Recht hat, an eine große Macht zu glauben, die in der Lage ist, physikalische Gesetze außer Kraft zu setzen.
Was in erster Linie zur EHRFURCHT führt, zur DEMUT führen kann und - nicht unbedingt - zu dem Namen des christlichen GOTTes führen muß (aber darf!). Ob es für einen persönlichen Glauben zur Vorbedingung wird, daß es so etwas gibt, wage ich zu bezweifeln, eine Kirche mag sich darüber definieren und gerät damit - wie ebenfalls beschrieben - immer wieder in die größten Nöte!
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am 11. März 2009
Der Autor erzählt auf spannende, informative und unterhaltsame Weise über seine Erfahrungen als Vatikan-Korrespondent mit Wundern der katholischen Kirche. Er fängt mit Pater Pio an, fährt mit spannenden Berichten über Exorzismus fort, fragt sich ob Päpst Wunder wirken und behandelt dann ausführlich die bekannteren Marienerscheinungen und deren Heilwunder. Darauf werden die wichtigsten Reliquien beschrieben (Kreuz Jesu, Lanze des Longinus, Grabtuch von Turin) und dann ziemlich haarsträubend über den Verbleib des Leib Christi spekuliert (den Teil überspringen gläubige Menschen am besten). Den Abschluss und neben den Exorzismusberichten Spannungshöhepunkt des Buches bildet eine märchenhafte Wunderbeschreibung über einen Kapuzinerpater, der in jahrzehntelanger Arbeit allein mit Gottes Hilfe und primitivsten Mitteln und praktisch ohne Geld ein großes Kloster mit Kirche in abgelegenen Bergen erbaut hat.

Über all diese Begebenheiten berichtet Andreas English vom journalistischen/agnostischen Standpunkt aus. Er selbst scheint trotz seinen Erlebnissen nicht einmal an Gott zu glauben, was schon ein wenig verwundert. Darin liegt die größte Schwäche des Buches. Aufgrund seiner Unentschiedenheit ist es zwar für Gläubige und Ungläubige annehmbar, aber da der Autor den Glauben an Gott und Wunder nicht oder nur sehr bedingt hat, kann er denselben auch nicht vermitteln, d.h. der Leser bleibt im Zweifel, wenn er davor schon unentschieden war. Ein zweifelnder Glaube ist so gut wie kein Glaube, weil solange man zweifelt, kann man nicht tatkräftig werden (entsprechend dem Glauben handeln) und von der Seligkeit des Glaubens bleibt man auch ausgeschlossen. Wer sich erhofft, von den Zweifeln erlöst zu werden und nun zu erfahren, ob an den Wundern was dran ist (oder nicht), dem ist dieses Buch wenig Hilfe.
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Dezember 2006
Glaube versetzt bekanntlich Berge. Aber nicht immer sind es Engel, die der Himmel auf die Erde schickt. Es wimmelt leider auch von Bestien, Dämonen und Monstern. Dieses Buch ist eine spannende Lektüre, gerade weil der Autor Andreas Englisch schreibt, er sei in seiner Kindheit und Jugend nie mit Bösem und folglich nie mit Exorzismus in Berührung gekommen. 1987 ging er als Korrespondent nach Rom und begleitete seither Papst Paul II. und Papst Benedikt XVI. auf Auslandsreisen.

Das macht ihn glaubwürdig, überzeugend und spannend. Als Korrespondent des Vatikanstaates, dessen Bücher „Johannes Paul II.“ und „Habemus Papam“ Bestseller wurden, begibt er sich in diesem Buch auf die Spuren der „Vertreter Gottes auf Erden“, die Päpste. Der Weg führt ihn zu Exorzisten, die nicht nötig wären, wenn es das Böse nicht gäbe.

Aber auch zu den Wundern und Wunderheilern, an Stationen wie Lourdes, Fatima, Jasna Gora. Sowie Regionen des Bösen, an denen sich Aberglauben, Hexen, Magier, Voodoo und Teufelanbeter treffen.

Ein einzigartiges Buch für Menschen, die sich für das Gute und Böse zwischen Himmel und Erde und die unsichtbaren Dinge dazwischen interessieren.
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