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Kundenrezensionen

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am 20. Mai 2006
Dem Autor geht es darum, anhand von vielen Beispielen und wissenschaftlichen Experimenten nachzuweisen, dass kollektive Intelligenz ein Schlüssel zu besseren Entscheidungen ist.

Dabei konzentriert er sich auf drei wichtige Arten von Problemen:

a) Kognitionsprobleme; d.h. um das Finden von Antworten auf Fragestellungen.

b) Koordinierungsprobleme; d.h. um das Finden von Möglichkeiten Verhalten zu koordinieren.

c) Kooperationsprobleme; d.h. um Lösungen um das Zusammenarbeiten von Menschen mit Eigeninteressen zu ermöglichen.

Damit "die Masse" diese Probleme besser löst als z.B. ein Expertenzirkel, sind aus seiner Sicht vier Bedingungen zu erfüllen:

1) Meinungsvielfalt

2) Unabhängigkeit der Meinungen des Einzelnen (frei sein von der Beeinflussung durch andere)

3) Dezentralisierung

4) Aggregation (ein Mechanismus bündelt die individuellen Urteile zu einer kollektiven Entscheidung)

Im ersten Teil des Buches beleuchtet Surowiecki seine Theorie der kollektiven Intelligenz. Aus Unternehmenssicht interessant sind insbesondere

1) der Ansatz mit Entscheidungsmärkten bessere Entscheidungen in Unternehmen herbeizuführen.

2) Personaler dürften sich auch im allgemeinen zu wenig klar sein, welches Potenzial in Neuankömmlingen im Unternehmen steckt. Diese Mitarbeitergruppe hält Surowiecki für wichtig, um die in vielen Unternehmen existierenden vorherrschenden Meinungen in Frage zu stellen. Die gescheitesten Gruppen seien die, die aus Personen mit unterschiedlichen Perspektiven bestünden.

3) Sind wirklich die Unternehmen mit den klügsten Mitarbeitern die besten im Markt? Auch das Fachwissen und -kompetenz überbewertet wird, zeigt der Autor an einigen Beispielen auf.

Surowiecki gibt im zweiten Teil seines Buches viele Beispiele, die allerdings auch sehr ausführlich behandelt und besprochen werden. An vielen Stellen innerhalb eines Kapitels kommt es zu Wiederholungen. Die Kapitel hören meist unvermittelt auf. Ein wenig mehr redaktionelle Überarbeitung (und eine bessere Übersetzungsarbeit) hätte dem Buch, insbesondere im zweiten Teil, gut getan.
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Die Tatsache, dass Gruppen unter bestimmten Umständen bessere Ergebnisse liefern können als einzelne, teilweise sogar bessere als das beste Mitglied der Gruppe, ist schon interessant, und darum ist das Buch auch lesenswert.
Allerdings reicht diese eine Wahrheit nicht aus, um damit 343 Seiten durchgehend spannend zu füllen. Das heißt: Das Buch hat leider "Längen".

Im ersten Teil wird beschrieben, wann und warum Gruppen die besseren Entscheider sind, im zweiten Teil wird differenziert und dargelegt, wann und wie Gruppen gegenüber Einzelnen versagen. Und auch darin zeigt sich ein stilistischer Mangel: die spannende Kernaussage müsste eigentlich in der zweiten Hälfte des Buches ausgebreitet werden statt schon in der ersten - um den Spannungsbogen zu halten. Aber dann wäre das Buch umso weniger lesbar, da man sich erst einmal durch das, nun zweite, weniger interessante Kapitel "durcharbeiten" müsste.
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am 14. April 2015
Der Autor begeistert sich zu Beginn ausführlichst für die mathematische Banalität, dass der Durchschnitt eines von vielen Menschen geschätzten Wertes (in diesem Fall das Gewicht eines Ochsen) dem tatsächlichen Wert näher kommt, als die Schätzung einzelner "Fachleute". Dieses ist banal, da sich falsche Schätzungen gegenseitig aufheben - um so mehr, je mehr Menschen beteiligt sind. Die Leserin wundert sich über die Begeisterungsfähigkeit des Autors - und nach gefühlten 20 Seiten gibt er sogar zu, dass es sich um eine mathematische Banalität handelt - wozu also gleich ein Buch schreiben? Im gleichen Kapitel nennt er den Publikumsjoker bei Wer-wird-Millionär als weiteres Beispiel für die "Weisheit der Vielen" - eine Abstimmung über die Möglichkeiten a-b-c-d ist aber etwas völlig anderes als die Berechnung eines Durchschnittswertes. Genauso unstringent und unsauber in der Argumentation geht das Buch weiter. Der Autor verliert sich in langatmigen Beispielen - der Leser verliert den Überblick, was der Autor mit seinem Beispiel belegen wollte und welche Thesen er überhaupt vertritt. Und wie die "Weisheit der Vielen" in alltäglichen Gruppensituationen genutzt werden kann, weiß ich immer noch nicht. Ich habe aber auch nach der Hälfte des Buches kapituliert!
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am 19. November 2005
Große Gruppe ist besser als Expertenmeinung! Ist das etwa so billig und immer so??
James Surowiecki nennt dieses Phänomen "Die Weisheit der Vielen" und das gleich lautende Buch fasziniert mich sehr.
In diesem ausserordentlich spannenden Buch zeigt er, dass die Weisheit der gesamten Gruppe besser als die beste Lösung des Experten sein kann - aber nicht muss! Wichtig sei, dass die Gruppe vielfältig gemischt sei und alle Individuuen unabhängig und autonom, d.h. ohne Absprachen entscheiden. Dann sei eine exaktere und kreative Lösung der Gesamtgruppe möglich. Surowiecki zeigt an einer immens großen Beispielfülle aus Alltag, Wirtschaft und Gesellschaft, dass die Menge eine intelligentere Lösung liefern kann.
Aber das Buch ist kein Manifest auf die alleinige Macht der Gruppe. Der Autor vergisst nicht, dass Gruppen auch irren können.
Der erste Teil des Buches ist der Theorie gewidmet ist: wie äußert sich das Phänomen bei a) Kognitions- b)Koordinierungs- und c) Kooperationsproblemen.
Der zweite Teil verfolgt Fallstudien aus den Bereichen Verkehr, Wissenschaft, die Columbia-Katastrophe, Unternehmen, Märkte und Demokratie.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Oktober 2010
Wer ist nun schlauer, die Masse oder der Einzelne? Dieser Frage geht der Wirtschaftsjournalist James Surowiecki nach und stellt fest: Die Masse ist schlauer, die Weisheit der Vielen der Klugheit des Einzelnen überlegen. Anhand zahlreicher Beispiele aus den verschiedensten Bereichen versucht Surowiecki diese These zu belegen. Ein Sammelsurium, aus dem jeder Leser neue Erkenntnisse schöpfen kann. Allerdings: In der Kürze liegt die Würze - und gerade hier tut sich Surowiecki teilweise schwer. Das Buch weist Längen auf - insbesondere im zweiten Teil ', die den Lesefluss teils erheblich stören und einen vor die Entscheidung stellen: Weglegen oder weiterlesen? Wer weiter liest und den zweiten Teil erreicht (hier wird dargelegt, in welchen Situationen Gruppen scheitern und Einzelne überlegen sind), wird vor eine Geduldsprobe gestellt. Zahlreiche Wiederholungen innerhalb der einzelnen Kapitel trüben das Lesevergnügen. Dennoch ist "Die Weisheit der Vielen" alles in allem lesenswert. Als Leser gewinnt man neue Erkenntnisse. Ein wenig mehr Kurzweile wäre gut, mehr redaktionelle Überarbeitung notwendig. Punktverlust und daher nur vier Sterne.
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am 4. April 2015
Wie die Masse und Gruppendynamik wirkt. Ein Buch, dass nicht zu wissenschaftlich an das Thema ran geht und damit auch einfach nur interessierten Lesern ohne wissenschaftlichen Hintergrund die Vorteile und Nachteile von Gruppen und deren Dynamiken näher bringt.
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am 13. März 2010
...aber mehr auch nicht.

Dem Autor sei zu Gute gehalten, daß er viel Hintergrund- und Recherche-Arbeit geleistet hat. Viele Studien und Experimente werden angesprochen, die interessant nachzuvollziehen und entspannt zu lesen sind. Dies sorgt zumindest für abwechslungsreiche Lektüre.

Kommt er mit seinem Buch jedoch zum Punkt, sprich: Warum sind die Gruppen denn nun klüger? Nun, die Antwort auf seinen Buchtitel bleibt er schuldig, denn über das Fazit: "Nun, das ist ja jedem klar und aus dem Alltag bekannt." geht es leider nie hinaus. Gleichwohl immer leicht zur Hand an akademischer Literatur, leistet er sich hier großmütig den Luxus, keine handfeste Conclusio zu liefern.

Ein nettes Buch, das aufgrund der viele Beispiele interessant zu lesen ist, aber leider keine neuen Ansätze bzw. eine greifbare Antwort auf den eigenen Titel liefert.
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Vom Verhaltensforscher Konrad Lorenz stammt der Satz, man könne den Tag nicht besser beginnen, als sich von einer lieb gewonnenen These zu verabschieden. James Surowieckis Buch wäre eine angenehme Frühstückslektüre für Lorenz, behauptet der Journalist doch, dass der ewige Ruf nach den Experten direkt in den Abgrund führe. Um zu guten Entscheidungen zu kommen, sei nichts so geeignet wie heterogen zusammengesetzte Gruppen. Und nichts führe leichter zu falschen Urteilen als Vertrauen in Expertenteams. So beherzt ficht Surowiecki für seine These, das man nicht einzuhaken wagt, wenn seine Argumentation schwächelt oder seine Anekdoten und Geschichten nur noch mittelbar mit seiner These zu tun haben. Was nach der kurzweiligen Lektüre bleibt: Konfrontation ist ergiebiger als Konformität und homogen besetzte Teams gehören abgeschafft. Schon für diese Erkenntnis gebührt Surowiecki Dank. Wir empfehlen das Buch daher allen Befürwortern von Expertenkommissionen und allen Managern, die das Potenzial ihrer Kollegen besser einsetzen wollen, indem sie auch mal zusammen mit den persönlichen Lieblingsfeinden ein Problem zu lösen versuchen. Lassen Sie sich überraschen!
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TOP 50 REZENSENTam 25. Januar 2007
Allen hier angeführten Besprechungen möchte ich hinzufügen, dass dieses Buch zum Wichtigsten überhaupt gehört in der jetzt kommenden vernetzten, demokratischen Zeit. Das amerikanische TIME Magazin hat zur Person des Jahres 2006 uns alle gewählt, wir alle, die im Internet unterwegs sind und beginnen, eine neue, demokratische partizipative Zeit zu leben & zu arbeiten. Dabei erklärt das TIME Magazin in den einleitenden Sätzen (googlen Sie nach "Time Person of the year"), dass die Geschichte der Menschheit bislang eine (nach Thomas Carlyle) Geschichte großer Männer war.

Das hat jetzt ein Ende. Und dieses Buch liefert eine perfekte Vorlage dafür, die vor allem für unsere Politiker im Hinblick auf die unsägliche Elite-Diskussion lesenswert wäre. Mir war das nicht bewusst, aber ich erlebe es täglich im Netz. Was in mir bei diesen Netzarbeiten täglich wächst, ist die Demut. Denn andere wissen vieles besser als ich. Und ich kann zuhören und wir gemeinsam daraus lernen. Und alle Menschen haben eine angeborene Neigung zur Hilfe! Es gibt wohl nichts Schöneres, als anderen etwas beizubringen. Das Netz ist voller wunderbarer Lehrer!

Arno Schmidt sagte in den 50ern wie schön es wäre, wenn sich alle Gehirne der Menschen vernetzen könnten. Sein Traum ist heute Realität. Die wahre Befreiungskraft und demokratische Teilhabe eröffnet die vernetzte Weisheit der Vielen, die im Internet unterwegs sind. Die sich endlich nicht mehr ein X für ein U vormachen lassen. Die TIME hat übrigens seit 2007 ein neues Redaktionskonzept, in dem teilnehmende Blogger zu Journalisten aufrücken. Die Weisheit der Vielen hat also schon Einzug gehalten in klassischen Institutionen. Ihre Kraft steht erst am Anfang. Dieses Buch sehe ich als Pflichtlektüre für alle, die sich mit dem Internet ernsthaft & positiv auseinandersetzen wollen. Das heißt natürlich nicht, dass man die möglichen negativen Effekte nicht sieht. (Siehe hierzu meine Rezension zu "Denkanstöße 2007"). Aber die Weisheit der Vielen kann dem Egoismus einiger weniger langfristig den Garaus machen.
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am 31. Januar 2009
Gerade in diesen Tagen ein Buch voller Spannung und Erkenntnissen, das Hinweise liefert auf die Absurdität des überholten Managementsystems. Mit dem hierarchischen Führungsprinzip Einzelner (Lehmann Brother) aus der Frühzeit der Industrialisierung sind Unternehmen mit ihren komplexen Strukturen heute weder beherrschbar noch erfolgreich zu führen. Das Wissen ist nicht neu (u. a. Kevin Kelly 1994, Harvard Business 1996), aber exzellent recherchiert und intelligent zusammengeführt. Ein Buch für alle, insbesondere für Manager die aus der Neuzeit ihre Lehren ziehen und denen endlich bewusst wird das es im 21. Jahrhundert eines neuen Selbstverständnisses, neuer Managementkulturen bedarf.
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