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Kundenrezensionen

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am 22. Februar 2005
Ich habe "Das elegante Universum" gelesen, bin selbst Stringtheoretikerin, und habe mich unwahrscheinlich über die anschauliche Tiefe von Greenes Beschreibungen gefreut.
Für interessierte Leser - unbedingt auch Laien - möchte ich hier kurz erwähnen, dass Greene in diesem Buch die Grundlagen der Quantenmechanik noch einmal aufrollt, sowie die der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie. Dabei erläutert er die Gedanken anschaulich, benutzt intelligente Graphiken und fasst die Grundgedanken in überschaubare Kapitel und auch ausserphysikalische anschauliche Beispiele zusammen.
Weiter schreitet er dann fort zu dem Konzept der Symmetrien in der Physik, der Supersymmetrie, String-Theorie und Superstring-Theorie, beschreibt die Hoffnung der übergreifenden M-Theorie und der Supergravitation, wieder alles formellos und in Graphiken veranschaulicht. Schließlich beendet er das Buch noch mit einem Kapitel zur sogenannten "String-Kosmologie", einem der jüngsten Tochterbereiche der Stringtheorie.
Neben exakten und dennoch stets formelfreien Erklärungen, erzählt Greene auch aus seinem Alltag, aus der Geschichte der Superstringrevolutionen und wie er sie erlebte.
Insgesamt stellt das Buch meiner Meinung nach einen großen Überblick über die moderne Physik dar. Es finden sich darin viele exzellente anschauliche Beispiele und unvergessliche Graphiken - womit ich meine, dass sie so eindringlich gewählt sind, dass man Zusammenhang und Inhalt nicht vergessen wird.
Das Buch ist sicherlich anstrengend zu lesen, weil die Konzepte natürlich schwierig zu verstehen sind, auch, wenn sie gut erklärt werden. Man wird also durchaus länger brauchen, um das Buch ganz zu lesen. Wenn man sich diese Zeit aber nehmen möchte, dann finde ich insgesamt dieses eines der besten populärwissenschaftlichen Bücher unserer Zeit - meiner Meinung nach übertrifft es sogar Stephen Hawkings Werk "Eine kurze Geschichte der Zeit", weil es breiter ist, witziger und persönlicher geschrieben und auch, weil es noch näher an die aktuellen Forschung angrenzt - ganz exzellent und für interessierte Leser - vollkommene Laien unbedingt eingeschlossen - absolut zu empfehlen.
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am 17. Februar 2007
Man kennt das Dilemma mit populärwissenschaftlichen Büchern: Zumeist findet sich außer einfacher Sprache und wenigen Beispielen, die vielleicht ansatzweise zum Denken auffordern, wenig. So hat auch Brian Green vollständig auf Formeln verzichtet und gibt zunächst eine sehr leicht verständliche Einführung der Relativitätstheorie und der Quantentheorie, um diese dann in der Stringtheorie zusammenzuführen. Das alles gelingt in hervorragender Leichtigkeit und unbekümmerter Sprache: Das Buch reisst auch jene mit, die schon bei einfacher Schulphysik überfordert waren. Vielleicht muss man deshalb gerade diese Leistung Brian Greens so hervorheben, dass es ihm gelungen ist, ein vortreffliches Werk für den interessierten Laien zu schreiben. Ich selbst habe das Buch genossen und selten aus der Hand legen können.

Andererseits zeigt beispielsweise Roger Penrose, dass man auch durchaus schwere Mathematik an den Leser bringen kann. Ich selbst habe mehrere wissenschaftliche Einführungen und Erläuterungen zur Relativitätstheorie und Quantenmechanik durchgearbeit und mich dann an den Lehrbüchern zur Stringtheorie versucht. Tatsächlich ist die Mathematik dieser faszinierenden Theorie so kompliziert, dass man sie nur in mühseligster Arbeit ansatzweise nachvollziehen kann.

Eben deshalb bietet sich hier Brian Green an: Man weiß zwar nichts über die tatsächliche vorderste Wissensfront der Stringtheorie, kann aber doch im Groben und sehr inspiriert mitreden. Vor allem aber merkt man, dass Brian Green selbst ein Begeisterter ist - und diese Begeisterung überträgt sich durch das gesamte Buch auf den Leser. Ich würde mir nichtsdestotrotz ein Werk wünschen, dass höherere Schulmathematik nicht scheut, um differenzierter an die Stringtheorie heranzuführen - wenn das überhaupt möglich ist.
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am 10. Mai 2005
Physik ist nicht meine Lieblingsnaturwissenschaft. In der Schule fehlte mir wohl ein Lehrer, der es verstand, mir das Faszinierende dieser Disziplin verständlich zu machen.
Umso besser, dass es Autoren wie Brian Greene gibt, die sowohl herausragende Wissenschaftler als auch brillante Erzähler und Lehrer sind. Von Einstein, dem Entdecker der Relativitätstheorien, geht die Reise über Heisenberg und die Quantenphysik bis zur Superstring-Theorie, dem Steckenpferd, oder vielmehr: Spezialgebiet des Autors. Auf dieser auch heute noch nicht von allen Physikern akzeptierten Theorie liegt denn auch der Schwerpunkt des Buchs. Anschaulich beschreibt Greene, wie es zur Entwicklung der Theorie kam, wie sie abgelehnt, zum Teil verworfen und wiederbelebt wurde. Und natürlich erklärt Greene die Theorie - so leicht "verdaulich" wie irgend möglich.
Auch seine Beschreibungen der Relativität und der Quantenmechanik sind hervorragend geglückt, sodass man im Einstein-Jahr durchaus auch zu Greenes Werk greifen kann, um sich mit Einsteins Beiträgen zur modernen Physik vertraut zu machen.
Trotzdem dürfte das Buch nicht jedermanns Sache sein. Ein paar Grundkenntnisse der Physik sind zum Verständnis erforderlich und ebenso die Bereitschaft, sich intensiv mit dem Gelesenen auseinander zu setzen. Zudem lässt sich die Superstring-Theorie nicht experimentell bestätigen, sondern nur über höchst komplizierte mathematische Gleichungen (die allerdings im Buch nicht auftauchen), wodurch sie einen rein abstrakten Charakter erhält.
Darüber helfen die anschaulichen, humorvoll vorgetragenen Erläuterungen hinweg. Ob freilich der ironische Witz des Physikers Greene angemessen ins Deutsche übersetzt wurde, weiß ich nicht - ich habe die englische Originalversion gelesen.
Ein nicht umsonst preisgekröntes Buch, das unser Verständnis der Welten im Großen, dem Kosmos, und im Kleinen, dem Inneren der Atombausteine, revolutionieren kann.
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am 1. Januar 2014
Brian Greene ist ein exzellenter Erzähler wenn es um anschauliche Erklärungen moderner Physik geht. Das Buch beginnt mit einer populärwissenschaftlichen Einführung in die (spezielle und allgemeine) Relativitätstheorie sowie die Quantenmechanik und arbeitet sehr schön die Widersprüche zwischen beiden Theorien heraus und damit die Notwendigkeit, eine neue beide vereinigende Theorie zu entwerfen. Im zweiten Teil wird eine solche Theorie erkläret, die String-Theorie, auch populärwissenschaftlich, mit ihren wichtigsten Konsequenzen: verborgene Dimensionen, Supersymmetrie, Heerscharen von ``Elementarteilchen'', ... Es werden auch prinzipielle Ansätze für experimentelle Verifikation vorgestellt.

Leider hat sich Ende der 2000er Jahre die Euphorie für die Stringtheorie deutlich gedämpft, nachdem führende Stringtheoretiker eingestehen mussten, dass man in der Theorie soweit sie jetzt bekannt ist, nur wenig voraussagend quantitativ berechnen kann (``Not even wrong'' als bekanntestes Zitat). Seitdem hat auch der Absatz des Buches gelitten. Trotzdem ist es immer noch eine spannende Einführung und wer weiss, vielleicht finden sich ja eines Tages noch experimentelle Spuren, die auf die Stringtheorie hinweisen.
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am 10. Mai 2006
Die Superstringtheorie ist wirklich schwer zu verstehen, weil sie sich so völlig von unserer alltäglichen Wahrnehmung unterscheidet. Brian Greene hat sich die Mühe gemacht, den physikinteressierten Laien an diese komplexe Materie Schritt für Schritt heranzuführen. Man kann mit Hilfe seiner anschaulichen Vergleiche tatsächlich die Grundzüge der Superstringtheorie erfassen.

Zugegeben, man muß schon ausgeschlafen an das Werk herangehen, aber man wird mit Anekdoten aus dem Innenleben des Wissenschaftsbetriebes belohnt und mit Forschungsergebnissen über den Aufbau und die Entstehung des Universums, die erstaunlich sind und den geistigen Horizont um mehrere Dimensionen erweitern. Greenes Begeisterung für sein Forschungsgebiet ist ansteckend und wer die entsprechenden Artikel in "Spektrum" oder "Bild der Wissenschaft" verfolgt, bekommt hier eine erstklassige Zusammenfassung neuester Arbeiten der Quantenphysik und Astronomie.

Sieben Sterne für dieses großartige Sachbuch und am Besten gleich noch Greenes Nachfolgeband "Der Stoff aus dem der Kosmos ist" mitbestellen. Beide Bücher gehören unbedingt in die Hausbibliothek.
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am 22. Mai 2007
Keine Frage, wenn Sie "Das elegante Universum" lesen, brauchen Sie eine naturwissenschaftliche Vorbildung.

Der erste Teil des Buches erfahren Sie leicht verständlich und fesselnd die Problematik der Theory of Everything. Dieser Teil ist zeitlos und auch noch lesenswert, falls die Stringtheorie in einer Sackgasse endet.

Für den zweiten Teil brauchen Sie eine mathematisch-physikalische Ausbildung oder viel Geduld, dieser Teil ist erschöpfend detailiert. Falls Sie diesen nicht mehr lesen, werden Sie trotzdem das Buch aus der Hand legen und sehr zufrieden sein, endlich zu wissen wo sich Quantentheorie und Releativitätstheorie nicht vereinigen lassen und wie eine 5. Dimension wirklich ausschauen könnte.
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am 24. August 2006
Über dieses Buch kann man eigentlich nur in Superlativen sprechen, aber das wäre langweilig. Für den an neueren physikalischen Entwicklungen interessierten Leser kann man nur sagen: ein MUSSSSSS!

Mit einer nahezu beängstigenden Leichtigkeit und gewandter Sprache (auch an den Übersetzer ein großes Lob!!) führt Brian Greene durch die Welt der klassischen Physik Newtons über Einsteins Relativitätstheorien hin zu den Details der nur schwer vorstellbaren Planck-Welt, um von dort den absolut faszinierenden Weg der Stringtheorie anzugehen. Sicher kein Buch für den Physik-Anfänger, aber für den Interessierten mit ein wenig Vorbelastung eine geniale Fundgrube aktuellen Wissens. Ich kann nur vor diesem Buch warnen: wenn Sie es in die Hand nehemen, werden Sie es freiwillig nicht wieder weglegen!!
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am 11. Februar 2002
Hawking erwähnt dieses Buch in seiner Literaturliste von 'Das Universum in der Nusschale' - und das nicht von ungefähr: Stellt es doch die Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Stringtheorie bis etwa 1999 dar und gibt Ausblick auf die Forschungsfelder im 21. Jahrhundert. Greene erarbeitet in seinem Buch die Hintergrunddetails, die bei Hawking nur essayhaft gestreift werden. Er untermauert dies durch zahlreiche Analogien aus dem Makrokosmos um das 'unvorstellbare' anschaulich zu machen. Allerdings hält er das nicht strikt durch und so erfordert das Lesen ab der Hälfte des Buches strenge Konzentration und mehr Abstraktionsvermögen (deswegen 4 Sterne) - allerdings ohne die Mathematik überzubetonen. Die wird in den Anmerkungen abgehandelt denen man aber nicht unbedingt folgen muß, will man die Zusammenhänge verstehen. Man wird aber wirklich belohnt mit den aktuellsten Erkennnissen aus der Feder eines Autors der selbst einige der Grundlagen der 2. Superstringrevolution ab 1995 mitgelegt hat. Dieses Buch steht bei mir nach dem Lesen im Regal um immer wieder herausgenommen zu werden um einzelne Kapitel nochmal nachzulesen, ganz sicher!
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Bereits im ersten Kapitel bringt Brian Greene das Problem auf den Punkt. "So, wie sie gegenwärtig formuliert sind, können allgemeine Relativitätstheorie und Quantenmechanik nicht beide richtig sein. Die beiden Theorien ... wollen partout nicht zueinander passen."

Die allgemeine Relativitätstheorie beschreibt den Makrokosmos und die Quantenmechanik den Mikrokosmos. Bestimmte Fragestellungen im Bereich schwarzer Löcher erfordern die gleichzeitige Berücksichtigung beider Theorien. Ziel der Superstringtheorie ist es, die beiden Grundpfeiler der theoretischen Physik miteinander zu vereinen. Brian Greene gehört zu den führenden Physikern auf diesem Gebiet. Er beschreibt in diesem populärwissenschaftlichen Buch den Stand der Forschung.

Strings sind eindimensionale Objekte und können mit schwingenden Saiten verglichen werden. Die bisher bekannte Abfolge der Bausteine von Atomen über Protonen, Neutronen und Elektronen bis hin zu Quarks wird durch schwingende Fäden, den Strings, ergänzt. Autor Greene erläutert, dass die Auswechselung von punktartigen Materiebausteinen durch Strings der Unvereinbarkeit von Quantenmechanik und allgemeiner Relativitätstheorie ein Ende setzt. Nach den Erkenntnissen der Physiker kann dieser Ansatz dazu führen, dass die fundamentalen Bausteine und Kräfte der Natur erklärt werden können, wobei klar ist, dass die Physik nur das "wie" und nicht das "warum" erklären kann. Die mathematischen Grundlagen des physikalischen Modells sind äußerst komplex. Für eine hinreichende Beschreibung sind 11 Dimensionen erforderlich, von denen die meisten engräumig aufgewickelt sind. Es wird mit Näherungsformeln gearbeitet, da eine exakte Beschreibung nicht möglich ist. Ob diese jemals möglich sein wird, wird die Zukunft zeigen. Es mangelt an durchführbaren Experimenten zur Überprüfung der Theorie. M.E. existieren, ähnlich wie bei der Erforschung des Bewusstseins, prinzipielle Grenzen. Sämtliche Messwerkzeuge bestehen aus den gleichen elementaren Bausteinen, wie der zu messende Gegenstand selbst. Es gibt keinen unabhängigen Beobachter. Jedenfalls mangelt es nicht an dem notwendigen Enthusiasmus der Forscher, den Rätseln der Natur auf die Spur zu kommen.

Im Bereich populärwissenschaftlicher Literatur gibt es große Qualitätsunterschiede auf dem Büchermarkt. "Das elegante Universum" kommt zwar ohne Formeln aus, gehört aber zweifelsohne zu den anspruchsvolleren Werken dieser Art. Der Autor besticht in Klarheit und Ausführlichkeit seiner Erklärungen. Natürlich sind der Vorstellungskraft Grenzen gesetzt, da unsere eigene Wahrnehmung auf 3 Raumdimensionen beschränkt ist. Das Buch ist gleichermaßen für Fachleute und (an physikalischen Fragestellungen interessierte) Laien geeignet. Ich habe zum Thema mehrere Bücher gelesen, aber keines, welches im Hinblick auf Verständlichkeit mit diesem Buch mithalten könnte.
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am 19. April 2016
Ich bin relativ neu in der Thematik und auch ziemlich beschränkt, was die Physikkenntnisse angeht.
Umso bemerkenswerter ist es, dass ich dieses Buch mich so gefasst hat. Ich musste zwar einige Kapitel wiederholen (ist bei dem Thema glaube ich ziemlich normal), trotzdem habe ich im Endeffekt alles verstanden.
Top!!!
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