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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pizzataxi für den Kaiser
Was läuft in der Mittagspause? Hinrichtungen. Verbrecher, darunter nicht wenige Christen, werden am Kreuz angezündet. Damit sie schön brennen, sind ihre Tuniken in Teer getränkt. Der bessergestellte Römer isst derweil zu Hause und freut sich auf den Nachmittag, die „Prime Time", wenn die Gladiatoren auftreten. Den Tod in der trägen...
Veröffentlicht am 13. Januar 2002 von Kunde

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Daumen nach unten!
Ich kann die positiven Rezensionen auf dieser Seite nicht nachvollziehen. Das Buch wirkt, als habe es der Autor an einem Wochenende hastig aus einigen anderen Büchern abgeschrieben. Es gibt keine klare Gliederung, statt dessen etliche inhaltliche Wiederholungen und einige Passagen, die schlicht nicht zum Thema gehören.
Fazit: Lieblos und oberflächlich...
Am 9. September 2002 veröffentlicht


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pizzataxi für den Kaiser, 13. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Gladiatoren: Kampfspiele auf Leben und Tod (Taschenbuch)
Was läuft in der Mittagspause? Hinrichtungen. Verbrecher, darunter nicht wenige Christen, werden am Kreuz angezündet. Damit sie schön brennen, sind ihre Tuniken in Teer getränkt. Der bessergestellte Römer isst derweil zu Hause und freut sich auf den Nachmittag, die „Prime Time", wenn die Gladiatoren auftreten. Den Tod in der trägen Mittagsschwüle bejubeln nur die Armen, die um ihre Sitzplätze fürchten - und Claudius, der angeblich so versessen auf die Spiele war, dass er sich sein Essen in die Kaiserloge liefern ließ.
Baker erzählt die Geschichte der todbringenden Spektakel lebendig und faktenreich. Entstanden als private Festspiele zum Totengedenken (munus), entwickelten sie sich unter Augustus zur Staatsveranstaltung mit dem Zweck der Staatserhaltung.
Baker stellt uns die einzelnen Kämpfertypen vor, u.a. in einem realistisch geschilderten Duell zwischen einem retarius (Netzschwinger) und dem secutor, einem gepanzerten Schwertkämpfer. Eingebettet ist das Ganze in das fiktionale Kapitel „Ein Tag in der Arena", das fast auf Thrillerniveau geschrieben ist.
Im Gegensatz zu Hollywood verliert der Autor auch die Hintergründe nicht aus den Augen. Wer waren die Gladiatoren? Wie wurden sie ausgebildet? Warum ergriffen sogar nobiles diesen Beruf? Und warum trieben sich immer wieder verheiratete Damen aus bestem Haus in Gladiatorenschulen rum?
Erhellend ist das Buch für alle, die bisher glaubten, in der Arena schlugen sich nur Duellanten die Köpfe ein. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus, wenn Baker die Tierhetzen (venationes) schildert. Dabei wurde an einem Vormittag die Staffage eines abendfüllenden Grzimek-Films gemetzelt. Der Höhepunkt waren nach Baker aber die Seeschlachten, sog. naumachia. Bis zu 20.000 Menschen sollen während einer Vorführung umgekommen sein. Und die Römer haben vor Begeisterung getobt...
Leise Töne schlägt Baker an, wenn es um die moralische Bewertung der Spiele geht. Zu Recht, denn diese hatten durchaus staatspolitische Funktion. In der kriegsarmen Kaiserzeit hielten sie die Überzeugung militärischer Überlegenheit lebendig. Ansatzweise macht Baker klar, dass der antike Mensch ein komplett anderes Weltbild und Menschenverständnis hatte. Da ist es zu billig, über die Spiele den Daumen zu senken.
Überdies: Hat nicht vieles aus den römischen Arenen überdauert? Würden wir nicht einschalten, wenn Tyson und Holyfield die Sache mal ohne Ringrichter klären könnten? Und sollte nicht manche Talkshow längst als Fightshow angekündigt werden? Die übelsten von der Sorte laufen ja auch zur Mittagszeit. Während sich Prolltussis an den Haaren ziehen, geht es uns wie Claudius. Wir sind fasziniert, kriegen den Hintern nicht hoch und rufen das Pizzataxi.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Daumen nach unten!, 9. September 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gladiatoren: Kampfspiele auf Leben und Tod (Taschenbuch)
Ich kann die positiven Rezensionen auf dieser Seite nicht nachvollziehen. Das Buch wirkt, als habe es der Autor an einem Wochenende hastig aus einigen anderen Büchern abgeschrieben. Es gibt keine klare Gliederung, statt dessen etliche inhaltliche Wiederholungen und einige Passagen, die schlicht nicht zum Thema gehören.
Fazit: Lieblos und oberflächlich. Daumen nach unten!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hilfreich, aber etwas unübersichtlich, 24. November 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Gladiatoren: Kampfspiele auf Leben und Tod (Taschenbuch)
Das Buch ist kurzweilig und leicht zu lesen, jedoch nicht unbedingt für schwache Nerven geeignet. Der Autor versucht nachhaltig, das Leben in dieser Zeit unter Commodus facettenreich
und lebendig zu beschreiben, schweift aber m.E. etwas vom Titel ab. Sicherlich werden die einzelnen Gladiatoren-Typen beschrieben, und das sehr gut (wobei ein paar wenige Bilder oder Zeichnungen sehr hilfreich gewesen wären), aber der Dreh-und Angelpunkt(und hier täuscht etwas der Titel), sind die Spiele auf Leben und Tod in dieser Zeit. Es werden ebenso die Hinrichtungen beschrieben als auch die Tierkämpfe. Wer sich nur für die Gladiatorenkämpfe interessiert, kommt mit diesem Buch nur zu 50 % auf seine Kosten, wer sich jedoch für die Spiele und die Lebensweise interessiert, der hat an diesem Buch 100 % Spass.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wenig Sachkenntnis, 22. Juli 2005
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gladiatoren: Kampfspiele auf Leben und Tod (Taschenbuch)
Das Buch glänzt besonders durch klischehafte Darstellungung und einseitige Schilderung römischer Herrscher.So werden über Nero,besonders krass über Caligula und auch über Commodus "Tatsachen" verkündet,die im wesentlichen der christlichen Propaganda entstammen,mit der heutigen Forschung aber nicht das geringste zu tun haben.Alles sehr reisserisch,Legenden als Wahrheit dargestellt(z.B. Zeugung des Commodus),Schilderung des Attalus bei Seneca entliehen usw.,endlose Auffüllungen durch Viten der verschiedensten Personen,kurz ein Buch auf unterem Niveau,dass die Meinung verfestigt,römische Herrscher waren irre,dem Sex und Suff ergeben.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erleuchtende Einblicke in die Psyche der "alten" Römer, 4. September 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gladiatoren: Kampfspiele auf Leben und Tod (Taschenbuch)
Alan Baker schafft es mit seinem Buch, dass einem die "netten und abwechslungsreichen" Tage der Römer, wenn sie das Kollosseum besuchen, um ein paar "Metzeleien" zu sehen, bildlich vor Augen stehen. Was für grausam und barbarisch ist, war für den Römer eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.
Es zeigte ihm, dass er mächtiger ist als die Natur und ihm alles Untertan ist. Dass Gladiatorenkämpfe ursprünglich zum Gedenken und zur Ehrung der Toten abgehalten wurden, ist rasch zur Nebensache geworden. Das Volk wollte Belustigungen und die bekam sie auch. Immer glanzvoller und aufwendiger mussten die Spiele sein.
Um sich zu beweisen, ließen sich auch schon einige der römischen Kaiser (Commodus, Caligula und Nero) dazu "herab" und metzelten auch einige der Gladiatoren nieder. Dass diese sich dabei gegen ihren Kaiser nur mit einem mickrigen Holzschwert verteidigen durften, steigerte den Unterhaltungswert.
Dieses Buch ist spannend und interessant. Man kann den Schweiß, das Blut und die Verzweiflung derer, die in den Arenen stehen und um ihr Leben kämpfen, spüren und sogar fast riechen. Es wird mit Vorurteilen und "Legenden" aufgeräumt und sogar Geschichtliches (Spartacus) wird geschildert. Sogar "Geschichtsmuffel" wird dieses Buch gefallen.
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Gladiatoren: Kampfspiele auf Leben und Tod
Gladiatoren: Kampfspiele auf Leben und Tod von Alan Baker (Taschenbuch - 12. April 2002)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,01
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