Kundenrezensionen


11 Rezensionen
5 Sterne:
 (5)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


49 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr Informativ
Das Buch ist sehr gelungen.
Es beschreibt erstmal die Entstehung der Zahl, warum sie entstanden ist, wozu sie benötigt wurde und wie die Menschen ohne diese Zahl leben konnten.
Es folgen interesante Berichte über Gottesbeweise, Weltvorstellungen (Ptolemäus und Kopernikus) und die Zahl 0 in der Mathematik, nämlich Differential und...
Veröffentlicht am 6. Mai 2002 von dark-immortal

versus
70 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fakten in Ordnung, Aufbereitung fragwürdig bis lachhaft
Das Buch ist in Ordnung, wenn es um pure geschichtliche Fakten geht, wird aber zur Katastrophe, wann immer Herr Seife sich ein persönliches Urteil dazu erlaubt. Ja, die Menschen des Altertums kannten die Null als Ziffer nicht, aus pragmatischen (man fängt logischerweise bei 1 an zu zählen) oder aus philosophischen (die Null hat in Geometrie und Natur keine...
Veröffentlicht am 17. Januar 2008 von Klapauzius


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

70 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fakten in Ordnung, Aufbereitung fragwürdig bis lachhaft, 17. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Zwilling der Unendlichkeit: Eine Biographie der Zahl Null (Taschenbuch)
Das Buch ist in Ordnung, wenn es um pure geschichtliche Fakten geht, wird aber zur Katastrophe, wann immer Herr Seife sich ein persönliches Urteil dazu erlaubt. Ja, die Menschen des Altertums kannten die Null als Ziffer nicht, aus pragmatischen (man fängt logischerweise bei 1 an zu zählen) oder aus philosophischen (die Null hat in Geometrie und Natur keine Repräsentation) Gründen. Und nein, das hat absolut nichts mit Dummheit, Furcht oder gar Hass gegenüber der Zahl 0 zu tun. Wann immer Seife solches postuliert (wahrscheinlich in dem vergeblichen Bestreben, in einem Sachbuch so etwas wie Dramatik zu entwickeln), verliert er jede Glaubwürdigkeit.

Seine Bemerkungen zu unserer "falschen" Zeitrechnung sind erst recht völlig albern. Seine Argumentation ist, da Kilometerzähler, Stoppuhren etc, bei 0 anfangen, sollte man auch bei der Jahreszählung bei 0 beginnen, und auch wenn man Äpfel und Birnen zählt soll der erste Apfel nicht mehr der erste, sondern der nullte sein. Wie bitte, was? Herrn Seife ist wohl noch gar nicht aufgefallen, dass auch Kilometerzähler und Stoppuhr nicht bei 0 zu zählen beginnen. Wenn sie eine 0 zeigen, stehen sie noch. Wenn sie das Zählen beginnen, starten sie, wie jeder normale Mensch auch, bei 1. Oh ja, Programmierer sind da eine Ausnahme, denn in den meisten Programmiersprachen beginnt die Indizierung bei 0. Das hat aber rein gar nichts mit dem völlig falschen Grund zu tun, den Seife dafür angibt (Anmerkung 8 in Kapitel 2). Wer programmiert eine Schleife mit Zähler 1 bis 9 und meint, 10 Schritte ausgeführt zu haben? Das Problem dabei wäre nicht die fehlende 0, sondern die fehlende 10. Das heißt, der eigentliche Grund wäre einfach nur Inkompetenz.

Und nur weil der Durchschnittsmensch es faszinierend findet, wenn gleich alle vier Ziffern auf einmal beim Jahreswechsel kippen, heißt das noch lange nicht, dass das neue Jahrtausend damit beginnt. Herr Seife mag es gefallen oder nicht: Ein Kind wird erst nach ABLAUF seines ersten Jahres ein Jahr alt (bis dahin ist es, tatsächlich, Null), und so wird auch ein Jahrtausend erst nach ABLAUF des 1000sten Jahres wirklich 1000 Jahre alt.
Wo da ein "Kalenderfehler" steckt, weiß Seife nur allein. Die Begründung dafür hat er sich mit dem Holzhammer zusammengestrickt.

Und so geht das in einem fort. Im nächsten Kapitel über die Entwicklung des modernen Dezimalsystems in Indien sieht Seife plötzlich bezüglich der Bedeutung der Null als Platzhalter riesige Fortschritte... obwohl das, seiner eigenen Aussage nach, bereits bei den Babyloniern üblich war. Die hatten zwar ein auf 60 basierendes System, doch ist das im Hinblick auf die Geschichte der Zahl 0 und ihre Funktion als Platzhalter beim Rechnen total belanglos.

Mit al-Chwarismis Algebra und deren Verbreitung in Europa ist die Geschichte der Null als Zahl eigentlich (nach nicht einmal der Hälfte des Buches) zuende.

Seife setzt seine "Biographie" fort, indem er im Folgenden weitere Einflüsse der Null auf die Kultur beschreibt. So erklärt er zum Beispiel, dass die Null die Kunst revolutioniert habe, indem er auf geradezu haarsträubende Art einen Zusammenhang zwischen der Null, der Undenlichkeit und der Fluchtpunktperspektive (!) konstruiert.
Es folgt ein Abriß europäischer Kulturgeschichte und sich das weiter entwickelnde Weltbild sowie die Fortschritte in der Mathematik und Physik bis in unsere Zeit. Natürlich kommt auch da die Null hin und wieder vor (schließlich ist sie ja aus der heutigen Wissenschaft gar nicht mehr wegzudenken), allerdings hat das nur noch ganz am Rande mit der Geschichte dieser Zahl zu tun und verfehlt somit klar das Thema.
Seife tut zwar so, als wäre es anders - indem er die Null in jeder einzelnen überschrift und in ungefähr jedem zweiten Satz mal mehr, meist weniger sinnvoll (in etwa so wie bei dem Beispiel mit dem Fluchtpunkt) unterbringt - das ändert an den Tatsachen aber nichts.

Das heißt nicht, dass der zweite Teil des Buches schlecht ist... eigentlich ist er sogar besser als der erste, immerhin erzählt Seife hier nicht gar so viele fadenscheinige Halbwahrheiten. Nur mit dem Titel des Buches hat das alles nichts mehr zu tun.

Von all dem abgesehen atmet der Stil dieses Buches eine ungeheure Arroganz. Etwa wenn Seife großzügig herablassend erklärt, man dürfe den mittelalterlichen Mönchen ihre Dummheit nicht zum Vorwurf machen, sie hätten es ja nicht besser gewusst. Oder wenn er dem mathematisch unbedarften Leser meint erklären zu müssen, dass Minus mal Minus tatsächlich (sogar heute noch!) Plus ergibt.

Fazit: Es gibt Bücher, die Wissenschaft und Mathematik erklären können, ohne dass im Bestreben, Spannung und Unterhaltsamkeit hineinzubringen, die Fakten verzerrt oder gar ganz falsch dargestellt werden. Zu diesen Büchern gehört "Zwilling der Unendlichkeit" leider nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


49 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr Informativ, 6. Mai 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zwilling der Unendlichkeit: Eine Biographie der Zahl Null (Taschenbuch)
Das Buch ist sehr gelungen.
Es beschreibt erstmal die Entstehung der Zahl, warum sie entstanden ist, wozu sie benötigt wurde und wie die Menschen ohne diese Zahl leben konnten.
Es folgen interesante Berichte über Gottesbeweise, Weltvorstellungen (Ptolemäus und Kopernikus) und die Zahl 0 in der Mathematik, nämlich Differential und Integralrechnung (=Infinitesimalrechnung). Es werden kurz die komplexen Zahlen dargestellt (mit ihnen kann man die Gleichung x²=-1 lösen), die allgemeine und spezielle Relativitätstheorie erläutert, die Quantentheorie -> was Licht überhaupt ist (Welle oder Teilchen?) und zum Schluß noch die wohl spannenste Theorie der derzeitigen Physik: die Superstring-Theorie.
Das beste jedoch ist, dass es dem Autor gelingt, diese ganzen Theorien und Sachverhalte dem Leser einfach und verständlich nahezubringen. Dass er dabei nicht zu tief ins Detail geht versteht sich von selbst, jedoch gibt er ein großes Literaturverzeichnis für Literatur an, die tiefer ins Detail geht. Dieses Buch kann ich nur jedem empfehlen auch wenn er sich nicht für Mathematik oder Physik interessiert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch so ein herrliches Mathebuch..., 19. Dezember 2005
Von 
isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Zwilling der Unendlichkeit: Eine Biographie der Zahl Null (Taschenbuch)
... anschaulich und einleuchtend präsentiert Charles Seife die Geschichte der Null und ihrer Zwillingsschwester, der Unendlichkeit. Diese beiden Extremistinnen des Zahlensystems sind nicht nur schwer vorstellbar, sie zerschmettern zudem fröhlich die schönsten geometrischen Leitsätze, wenn sie mit ihnen in Berührung kommen. Auf einmal ist es möglich zu beweisen, daß Winston Churchill eine Mohrrübe war. Charles Seife tut das tatsächlich im Anhang seines Buches. Es ist sehr amüsant und lehrreich.
Insbesondere die Null und die mit ihr verbundenen Vorstellung der Leere war bei den alten Griechen dermaßen unbeliebt, daß sie in ihrer auf Geometrie begründeten Mathematik sogar verboten wurde. Jahrhundertelang trat die Mathematik des Abendlandes darum auf der Stelle, bis sich von Osten kommend die Null endlich durchsetzen konnte. Dabei kommt sie uns heute so selbstverständlich vor, daß wir uns ein Leben ohne Null gar nicht mehr vorstellen können.
Dieses Buch zu einem als schwierig verschrieenen Thema ist äußerst unterhaltsam geschrieben. Es werden interessante Geschichten zu den berühmten Mathematikern früherer Zeiten erzählt, die sich mit der Null beschäftigten. Der alte Aristoteles kriegt ordentlich Fett weg und wir lernen den einen oder anderen Namen aus dem Physikunterricht in völlig neuem Zusammenhang kennen. Doch auch die Moderne kommt nicht zu kurz. Wurde doch noch im Jahr 1997 ein kompletter Flugzeugträger tagelang durch eine kleine Null lahmgelegt.
Besonders ist Charles Seife für seine wunderbaren Herleitungen und anschaulichen Beispiele zu loben. Die großartigen Abbildungen erklären alles was man wissen muß mit den einfachen Mitteln der Schwarz-Weiß Graphik. Das Buch kann richtig Freude an der Mathematik erwecken. Zum ersten Mal habe ich meinen schulischen Abscheu vor Algebra überwunden und mich freiwillig mit den Grundlagen der Infinitesimalrechnung beschäftigt, ja sogar Vergnügen an ihr gefunden. Doch das ist noch längst nicht alles! Mit Leichtigkeit werden die drei Hauptsätze der Thermodynamik erklärt in die Geschichten um Null und Unendlich einbezogen und dazu ein spannender Ausflug in den Weltraum zu den schwarzen Löchern unternommen. Hier werden alle Querdenker glücklich gemacht. Autor Charles Seife wagt sich von Kapitel zu Kapitel weiter vor und unversehens nimmt er den Leser mit in die Bereiche der Relativitätstheorie und der Quantenmechanik. Genau am Grenzbereich zwischen Relativitätstheorie und Quantenmechanik treffen wir wieder auf die Null. Sie wohnt im Innersten der Schwarzen Löcher, wo sie allerhand Merkwürdigkeiten erzeugt, die uns wieder vor ähnliche Probleme stellt, wie bei der Entwicklung der Infinitesimalrechnung. Als Lösungsansatz gibt uns der Autor sogar noch eine Einführung in die String-Theorie und der Leser ist wissenschaftlich auf dem neuesten Stand angekommen.
Jeder der gern naturwissenschaftliche Bücher liest oder schon Robert Kaplans "Geschichte der Null" gerne gelesen hat, wird an diesem Buch Vergnügen finden. Die Taschenbuchausgabe macht es zu einem preiswerten Buchgeschenk.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In der Geschichte super, am Schluß eher lau, 25. Januar 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zwilling der Unendlichkeit: Eine Biographie der Zahl Null (Taschenbuch)
Die Geschichte der Zahl Null bis ins 19. Jahrhundert ist eine außerordentlich spannende Historie, die Darstellung strotzt vor spannenden Details und ist super zu lesen. Für mich eins der spannendsten und besten Bücher zur Geschichte des menschlichen Denkens.
Eher enttäuscht war ich über die Verknüpfung mit aktuellen Themen wie Licht, Urknall etc., das war für mich des Guten zuviel.
Da sind Bücher von Feynman um Welten besser und spannender.
Wegen der ersten drei Viertel jedoch absolut zu empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Falscher Titel, 22. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Zwilling der Unendlichkeit: Eine Biographie der Zahl Null (Taschenbuch)
Der erste Teil des Buches ist, wie schon öfter erwähnt, an sich durchaus gelungen. Die geschichtliche Entwicklung der Null ist gut erzählt und sehr informativ. Hier werden sogar mathematische Grundlagen in der Mathematik der Reihen, Folgen und Mengen erklärt, wobei es dabei absolut nie langweilig zu werden droht.
In Bezug auf die Aussagen zur Kalenderrechnung muss ich einen Rezensenten widersprechen: Der Autor hat schon Recht mit dem was er in Bezug auf den Jahrtausendwechsel sagt. Um beim Beispiel des Kindes zu bleiben: Ein Kind wird nach Ablauf des ersten Jahres tatsächlich ein Jahr alt. Das erste Jahr ist aber der Zeitraum von null bis eins. So wird das Kind nach hundert Jahren nach dem hundertsten Jahr (99-100) auch hundert Jahre alt. Auf den Kalender übertragen bedeutet dies: Würde man bei Null anfangen zu zählen, hätte der Jahrtausendwechsel tatsächlich im Jahre 2000 stattgefunden, da dann das zweitausendste Jahr (1999-2000) zu Ende gegangen wäre. Fängt man aber, wie im Gregorianischen Kalender üblich, bei eins an zu zählen, war der Jahrtausendwechsel wirklich nach Ablauf des Jahres 2001.
Später versucht der Autor die Null in der Kunst zu finden: Dass ein Punkt nulldimensional ist und in der Kunst der Fluchtpunkt verwendet wird, hat erstmal wenig miteinander zu tun. Hier zwangsweise eine Verbindung zu konstruieren ist in der Tat abenteurlich.
Im Laufe der folgenden Kapitel werden noch Themen wir die Differential, Infinitesimalrechnung, imaginäre Zahlen und Mengenlehre aufgegriffen. Diese Themen werden auch sehr gefällig beschrieben.
Überhaupt nicht gefallen hat mir hingegen der letzte Abschnitt des Buches, indem die üblichen Verdächtigen der Physik (Relativitätstheorie, Quantenmechanik und Stringtheorie) beschrieben werden. Dass ein weiteres Buch sich diesen Themen widmet, ist an sich ja nicht verwerflich (obwohl diese Themen nur sehr sehr oberflächlich behandelt werden und gerade soviel gesagt wird, dass man meint alles verstanden zu haben). Die Rolle der Null wird auch hier überbewertet. So wird zum Beispiel von der Null im Zusammenhang mit schwarzen Löchern berichtet. Niemand weiss wirklich, was sich in einem schwarzen Loch genau abspielt. Alle Theorien in der Physik haben einen Gültigkeitsbereich. Und bisher ist es nicht gelungen, eine Theorie zu entwerfen, die im Zentrum eines schwarzen Loches gültig bleibt. Die Ungültigkeit der Theorien äussern sich meistens in divergierenden Termen, sodass am Ende unendlich oder eben null herauskommt. Hier aber der Null eine Bedeutung bei der Beschreibung eines schwarzen Loches zuzuschreiben, ist weit hergeholt. Die Null muss auf diese Weise gleich an mehrern Stellen ihren Kopf hinhalten (Urknall, Masse des Elektrons, Nullpunktsenergie), was zum Ende hin einfach nur noch so wirkt, als wären dem Autoren die Themen rund um die Null ausgegangen. Das auch noch die dubiose Theorie der Nutzung der Vakuumenergie als Energiequelle der Zukunft aufgegriffen wird, verstärkt diesen Eindruck erheblich.
Wer sich zudem für die (nebenbei bemerkt: sehr kontrovers diskutierte) Stringtheorie interssiert, findet auch dazu weitaus bessere Bücher. Hier sie auf das Buch von Brian Greene verwiesen.

Zusammenfassend wird das Buch einer Biographie der Null bei weitem nicht gerecht. Allerding lädt der mathematische und geschichtliche Teil des Buches doch zum Schmökern ein. Den physikalischen Teil kann man hingegen ruhig auslassen. Zu den dort behandelten Themen gibt es genügend und auch genügend bessere Bücher.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Einblick in die Welt des Nichts und des Unendlichen, 29. September 2014
Charles Seife bietet eine Geschichte der Mathematik und auch der Physik und Chemie und stellt dabei wichtige Meilensteine und Forscher beider Wissenschaften bis in die Neuzeit vor. Sein roter Faden ist dabei der Umgang der Menschen mit der 0, wie sie immer wieder Fragen und Probleme aufgeworfen hat und welche Wege gewählt wurde, um dem Phänomen des Nichts gerecht zu werden. Dabei kommt das Buch in Bereiche, die durchaus philosophischen oder religiösen Charakter haben, vor allem wenn immer wieder deutlich wird, wie nah das Nichts beim Unendlichen liegt und wie die Unterschiede zwischen beidem immer mehr verschwinden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Null-Halbe, 29. Juli 2007
Von 
Norbert Waas (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zwilling der Unendlichkeit: Eine Biographie der Zahl Null (Taschenbuch)
Das Buch wird seinem Untertitel ("Eine Biographie der Zahl Null") nur in den ersten Kapiteln gerecht.
Die Entstehung, die Ablehnung, die Irrungen und Wirrungen, Sackgassen und Visionen dieser nicht nur mathematischen, sondern hochgradig politischen und religiösen Ziffer werden beschrieben. Schön erzählt werden Geschichten und geschichtliche Auswirkungen der Null.
In der zweiten Hälfte geht es aber eben nicht mehr um den Weg und die Wirkung der Null in der Geschichte, sondern zunehmend um mathematische oder physikalische Beispiele, in denen eben auch mal eine Null vorkommt.
Die Auswirkung starker Gravitationskräfte auf das Licht oder der kelvinsche Nullpunkt sind sicher interessant - und auch interessant geschrieben - aber sie haben nichts mehr mit der Biographie der Null zu tun. Daher von mir nur drei Sterne. Charles Seife schreibt kurzweilig, aber ab der Mitte ist es das, was man früher in der Schule "Themaverfehlung" nannte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Nicht ganz einfache Kost, 23. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zwilling der Unendlichkeit: Eine Biographie der Zahl Null (Taschenbuch)
Wer sich dieses Buch zu Gemüte führt, sollte doch Kenntnisse in der Mathematik mitbringen oder ein wenig Verständnis für diese.
Es ist nicht immer ganz einfach zu lesen, aber dafür enthält es sehr viele Informationen zur Geschichte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Zwilling der Unendlichkeit, Charles Seife, 6. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zwilling der Unendlichkeit: Eine Biographie der Zahl Null (Taschenbuch)
Eine interssante und sehr gute Übersicht über die Geschichte der Null und zugleich eine Auffrischung der Kenntnisse in vielen Zweigen der Mathematik
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Tolles Buch!!, 26. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zwilling der Unendlichkeit: Eine Biographie der Zahl Null (Taschenbuch)
Dieses Buch hat mir richtig gut gefallen! Es war interessant geschrieben und man erfährt viel über die Geschichte der Mathematik allgemein und nicht nur über die Null. Außerdem ist es verständlich geschrieben, sodass, ich als Abiturientin alles verstehen konnte. Würde das Buch jedem empfehlen, der Spaß an Mathematik und Sachbüchern hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Zwilling der Unendlichkeit: Eine Biographie der Zahl Null
Zwilling der Unendlichkeit: Eine Biographie der Zahl Null von Charles Seife (Taschenbuch - 1. Februar 2002)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,72
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen