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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alle Ausserirdische, wir Menschen...
Man(n) sollte dieses Buch nicht verwechseln mit Ratgebern a la 'Wie rede ich mir eine Frau gefügig' oder 'Powerflirten- eine Frau in einer Nacht'.
Hier gibt es in erster Linie praktische Hinweise, wenn die Kommunikation in einer Partnerschaft nicht funktioniert.
Dies ist auch kein wissenschaftliches Buch für Pyschologen, sondern eine Hilfe und...
Veröffentlicht am 20. August 2007 von Hans-Jörg Mosch

versus
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nett, aber zu harmlos
Das Buch liest sich wirklich nett, etwas umschweifig aber es fehlte mir der Stachel. Zu einem solchen Buch greift man eher nicht aus Langeweile, sondern weil man mit seiner Beziehung unzufrieden ist. Wenn sich die Venusfrau und ihr Marsianer aber schon richtig ineinander verhakt haben, hilft dieses Buch wohl kaum noch. Dafür es es zu harmlos. Die Venusfrau ist doch...
Veröffentlicht am 1. Februar 2010 von B. Teggemann


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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alle Ausserirdische, wir Menschen..., 20. August 2007
Von 
Hans-Jörg Mosch (Marburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Man(n) sollte dieses Buch nicht verwechseln mit Ratgebern a la 'Wie rede ich mir eine Frau gefügig' oder 'Powerflirten- eine Frau in einer Nacht'.
Hier gibt es in erster Linie praktische Hinweise, wenn die Kommunikation in einer Partnerschaft nicht funktioniert.
Dies ist auch kein wissenschaftliches Buch für Pyschologen, sondern eine Hilfe und Anleitung für den 'Alltagsmenschen': der Autor versteht es gut, den Leser/ die Leserin auf die zwei Geschlechter zu sensibilisieren und benutzt hierfür das Bild der unterschiedlichen Planeten, auf denen die zwei Geschöpfe unterschiedlich kommuniziert und andere Bedürfnisse hatten. Alles ist gut nachvollziehbar und Mr. Gray tappt nicht in die Falle, dass alle Männer gleich wären und Frauen ebenfalls.
Das Buch birgt kaum Gefahren und regt an, sich selbst zu hinterfragen, ob mein Gegenüber tatsächlich immer so denkt und fühlt wie ich selbst...das ist die häufigste Falle.
Hier wird einem der einfache Blick über den alltäglichen Tellerrand ermöglicht und dürfte für die meissten Leser neue Erkentnisse und Möglichkeiten für einen anderen Umgang mit dem anderen Geschlecht bieten.
Warum hier nur immer davon ausgegangen wird, dass alle Menschen eine schlimme Kindheit und gefühlskranke Eltern hatten?
Das ist ein praxisbezogenes Buch und auch worst-case-Menschen finden sich hier wieder.
Das Szenario Mars/Venus liefert diese Unterschiede in Reinkultur...spannend nun die (Ver-)Mischung auf Erden: aber hier hilft der Rückbezug wieder.
Schuld wird hier auch ausgeblendet- Verständnis für den anderen ist das Ziel (und auch die Akzeptanz des eigenen Verhaltens).
Hier wird auch schön gedeutet, warum Mann und Frau sich trotz der Unterschiedlichkeit gut ergänzen und bei gutem 'Zusammenspiel' zu jeweiligen Höchstleistungen treiben. Ja, echte Liebe macht uns zu besseren Partnern/Menschen...
Und dieses Buch will den Weg weisen, 'Wie' und 'Wohin' sinnvollerweise mit unserer Liebe.
Als wissenschaftliches Buch fraglich, zum Verständnis und zu Hilfe für 'Normalos' gut geeignet!
Für mich jedenfalls ein toller Lesespass!!!
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53 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super für alle Ehepaare mit Kommunikationsschwierigkeiten, 29. August 2005
Von Ein Kunde
Als ich in diesem Buch zu lesen begonnen hatte, wollte ich es erst wieder beiseite legen. Irgendwie war es mir am Anfang zu blöd geschrieben. Aber ich habe nicht aufgegeben und bin heute froh darüber es bis zu Ende gelesen zu haben.
Dieses Buch vermittelt Männlein wie Weiblein an simplen Beispielen, dass deren Gehirne vollkommen unterschiedlich funktionieren. Man könnte auch sagen: "Wir Männer senden und Empfangen auf UKW, die Frauen jedoch senden und empfangen auf Mittelwelle. Deshalb können wir einander nur "richtig" verstehen, wenn wir auf die Frequenz des anderen umschalten (können). Ansonsten sind dauernde Missverständnisse vorprogrammiert.
Unsere Ehe war geradezu ein Paradebeispiel dafür. Seit dem wir beide dieses Buch gelesen haben, verläuft diese viel harmonischer. Wir verstehen einfach besser, was der andere "wirklich" damit meint und möchte, wenn er dies und das sagt.
ABER VORSICHT!
Auf keinen Fall sollten sie nach dem "gemeinsamen" Lesen des Buches den Fehler machen und denken: "Mein Partner weiss doch jetzt, dass ich das und das nicht so gemeint habe, als ich es gesagt habe. Ich kann doch nichts dazu, wenn er es immer noch falsch versteht." Wenn sie das tun, dann haben sie die Botschaft dieses Buches nicht verstanden!
SENDEN "S I E" in Zukunft in der Frequenz, die Ihr Partner (oder aber jemand Fremdes) auch verstehen kann und versuchen sie außerdem in desse Frequenz zu empfangen. (Dann klappts auch mit dem Nachbarn...)
Heute denke ich immer erst einmal darüber nach, was der Andere wirklich von mir will bzw. mir mit seinen Worten sagen möchte ehe ich ihm antworte. Und im Zweifelsfall, frage ich einfach noch einmal nach.
Mein Tipp also:
Lest es und bildet Euch eure eigene Meinung. Uns hat es jedenfalls sehr geholfen unsere Partnerschaft und auch den Umgang mit anderen Menschen zu verbessern.
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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gut gelungen - sagt eine Frau aus Mainz..., 10. Januar 2005
Von Ein Kunde
Als ich dieses Buch zum ersten Mal laß war ich unvoreingenommen, ohne Erwartungen, nicht hilfesuchend und so fand ich es sehr amüsant, leicht verständlich und oft auch zustimmend was die weibliche Sichtweise angeht (immerhin bin ich eine Frau und denke ich verstehe meine Spezies :-)). Habe mich aber auch öfters gefragt: so sind die Männer???? Daraufhin habe ich dieses Buch einem Mann geschenkt und anschließend mich mit ihm und mit anderen männlichen Freunden über den Inhalt des Buches unterhalten. Es war erstaunlich, die meisten Männer stimmten zu und sagten: Im großen und ganzen "ticken" wir so und fanden es interessant wie eine Frau angeblich 'so "tickt". Es hat mir einfach noch mal deutlich bewusst gemacht "Männer sind anders, Frauen auch" und obwohl ich anfangs diese Mars-Venus Geschichte eher nervig fand, hilft es mir heute in Situationen mit Männern, Dinge die ich einfach nicht begreifen und nachvollziehen kann als gegeben hinzunehmen mit dem Zusatz "Männer sind eben vom Mars". Das macht das Leben leichter!!! Ich muss nicht immer und immer wieder versuchen zu analysieren, warum ein Mann in gewissen Situation anders reagiert oder handelt als ich es erwarten würde! Es ist einfach so! Wir sind verschieden und dieser Unterschied kann auch sehr bereichernd sein. So gönne ich heute auch meinem Mann seine Höhle in die er sich zurückziehen kann und beziehe es nicht gleich auf mich wenn er nicht reden will. Vielleicht habe ich die Ausnahme erwischt, wer weiß, aber ich habe es geschafft, dass er sich nicht mehr tagelang dorthin verkriecht sondern gerne mit mir spricht... Das ist doch auch was, oder???
Ich lese immer wieder gerne Passagen aus diesem Buch und es bringt mich zum schmunzeln...
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr hilfreich., 13. Oktober 2001
Nachdem sich meine Freundin von mir getrennt hatte, habe ich nach allen möglichen Gründen und Erklärungen gesucht. Eher zufällig bin dann auf dieses Buch gestoßen, dessen Titel ich irgendwann schon mal gelesen hatte. Schon nach den ersten Seiten habe ich mich und meine Freundin darin wieder erkannt und mir sind alle möglichen Dinge auf einen Schlag klar geworden. So konnte ich auf einmal alles, was wir uns gegenseitig an den Kopf geworfen haben und unser Verhalten einordnen und habe gemerkt, was wir - ohne es genau zu wissen - falsch gemacht haben und was wir uns ungewollt gegenseitig angetan haben. Für mich persönlich war dieses Buch eine sehr große Hilfe und ich kann es nur jedem weiter empfehlen. Nicht nur denjenigen, die eine Trennung hinter sich haben! Gerne hätte ich auch eine Rezension zum Buch von Gerald G. Jampolsky "Die Kunst zu vergeben" geschrieben. Leider habe ich es bei amazon.de nicht gefunden. Es greift ähnliche Aspekte auf. Nachdem ich beide Bücher gelesen habe, empfinde ich auch kein Bauchweh mehr und die kann auch die Verantwortung für das übernehmen, was ich zu der Trennung beigetragen habe.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jeder kennt die Probleme, aber auch die Ursachen ?, 7. April 2006
Eigentlich sollten die typischen Probleme zwischen Mann und Frau, die in dem Buch beschrieben sind, jedem bekannt sein. Bei mir zumindest haben immer wieder die "Glocken geläutet" und ich erinnerte mich an typische Szenen aus meinem Leben. Die interessanten Erklärungsversuche für die Hintergründe der Probleme machen es leichter "gewisse typische unverständliche" Verhaltensweisen des anderen Geschlechtes zu verstehen und damit umzugehen.
Bestes Beispiel:
Frau hat ein Problem und erzählt es Mann.
Mann probiert zu helfen und schlägt Lösung vor.
Sie denkt: "Er glaubt das Problem ist so leicht zu lösen, er nimmt mich nicht ernst".
Sie wünscht sich Zustimmung und Bestätigung für ihr Problem.
Ich habe das Buch im Bekanntenkreis - bei Problemen - mehrfach empfohlen und stets positive Rückmeldung erhalten.
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37 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das andere Geschlecht verstehen lernen, 12. Juli 2001
Männer sind anders. Frauen auch. Eine Tatsache, die heute oft vergessen wird. Wenn wir uns das öfter bewußt wären und auch verstehen würden in welchen Bereichen wir uns unterscheiden, dann könnten wir es uns in unseren Beziehungen oft leichter machen. John Gray hat in diesem Buch (und auch in seinen anderen) einen guten Versuch gestartet Unterschiede aufzuzeigen ohne zu werten oder ohne einen Schuldigen zu finden. Er weist uns liebevoll darauf hin Mann und Frau sind anders, aber das ist OK. Er zeigt uns wo wir anders sind und wie wir einander verstehen können und er gibt uns den Gedanken, daß unsere Verschiedenheiten eine wunderbare Ergänzung sind, so wie sich 2 Hälften eines Puzzels ineinander fügen, die doch ganz anders geschnitten sind, aber perfekt passen.
Dieses Buch ist leicht verständlich und auch die Beispiele lassen einen manchmal wissend schmunzeln, wenn man gewisse Situationen erkennt und man sie nun von einer anderen Sichtweise verstehen lernt.
In seinen Späteren Büchern faßt John Gray die wichtigsten Aussagen am Ende eines Abschnittes zusammen, was zum besseren Verstehen beiträgt.
Ich kann das Buch allen empfehlen, denen es wichtig ist eine Beziehung zu führen, die auf gegenseitiges Verständis aufbaut und die gemeinsam an einer dynamischen Beziehung arbeiten wollen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Männer sind anders, Frauen auch - wir wussten's schon immer, 5. September 2001
Von Ein Kunde
Was wir schon immer wissen wollten ( Sollten ! ), wieso die Kommunikation zwischen Mann und Frau so oft am tatsächlichen vorbeiführt... Mittels dieses Buches können Männer lernen, das Frauen sich mitteilen müssen ! um sich gut zu fühlen ebenso wie die "Handwerkerkappe" zum Mann gehört, nebst der immer wieder kehrenden Phase des Allein sein wollens ( natürlich in der dafür vorbestimmten Höhle ) Haben wir dieses Buch gelesen, dann, ja dann sind wir auf dem besten Wege, die soooo vermisste Faszination aus vergangenen Tagen für's andere Geschlecht wieder zu fühlen. Nicht radikale Emanzipationsgedanken sondern der gegenseiteige Respekt sowie der Wunsch nach dem Verstehen des anderen Geschlechts machen dieses Buch zu einem wirklich lesenswerten Ratgeber in Sachen Mann & Frau.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigentlich ist dieses Buch eine Kommunikationshilfe zwischen den unterschiedlichen Geschlechtern., 1. März 2009
Von 
John Gray erklärt mit entsprechenden Texten, was "Frau" sagt und eigentlich meint und was "Mann" dann versteht oder verstehen will. Die Frauen wollen gerne mit ihrem geliebten Partner bis ins letzte verschmelzen. Die Männer wollen nur eine funktionierende Beziehung, wenn Probleme auftauchen wollen Sie diese sofort lösen, da sie der Meinung sind alles muß funktionieren wie eine Maschine. Sie bieten daher ganz viele Lösungen an oder banalisieren das Problem. Die Frau wollte sich eigentlich den Frust von ihrer Seele reden oder nur in den Arm genommen werden...und fühlt sich völlig mißverstanden und nicht geliebt!
Gray zeigt das Männer sich mal zur Beruhigung oder Problemlösung in ihre Höhle zurück ziehen, dann aber vergessen der Frau zu sagen, das sie sich mal zurückziehen müssen. Die Frau versteht, den plötzlichen Rückzug nicht, sondern fühlt sich nicht geliebt und nicht beachtet...
Andererseits zeigt der Autor wie man seine Wünsche und seinen Ärger so formuliert, das der Andere einen auch versteht und sich nicht angegriffen fühlt. Ferner erklärt Gray, wie auf einmal in einer gut funktionierenden Beziehung der innere "Mülleimer" aufgeht und Verletzungen aus der Vergangenheit auftreten und die bestehende Beziehung überlagern und wie man dieses Problem beseitigt.

Fazit: Dieses Buch sollten alle lesen, dann gäbe es weniger Mißverständnisse in den Beziehungen!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frauen und Männer scheinen nicht vom selben Stern zu sein.:-), 27. Januar 2009
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Dr. John Gray ist Paar- und Familientherapeut. In seinem sehr lobenswerten Buch zeigt er die Ursachen der vielen Missverständnisse zwischen Männern und Frauen auf, die nicht selten zu unergiebigen Streitereien und Kummer führen.
Gray macht unmissverständlich klar, dass die männliche und weibliche Sprache zwar dieselben Wörter verwenden, jedoch werden sie von Männern und Frauen unterschiedlich in Zusammenhang gestellt und mit verschiedenen Bedeutungen gebraucht.
Das männliche Selbstverständnis definiert sich durch die Fähigkeit etwas Greifbares hervorzubringen, während das weibliche Selbstverständnis sich durch Gefühle und die Qualität von Beziehungen definiert.
Während Männer in der Regel zielbewusst sind, sind Frauen wohl eher beziehungsbewusst.
Frauen sollten sich klar machen, dass ein Mann sich durch Hilfsangebote von einer Frau angegriffen fühlt. Offenbar vermittelt sie ihm das Gefühl von Inkompetenz. Männer wollen Probleme generell selbst lösen. Wenn sie nicht um Hilfe bitten, sollte man sie mit Hilfsangeboten besser in Ruhe lassen.
Wenn Männer gestresst sind, ziehen sie sich zurück, währenddessen Frauen sich in gleicher Situation emotional mitteilen möchten. Je gestresster Männer im Alltag sind, umso mehr werden sie von ihren Problemen gefangengenommen und umso intensiver ziehen sie sich zurück. Frauen sind gut beraten gestresste Männer in Ruhe zu lassen. Sie brauchen die Distanz für ihre Problemlösung und um Stress abzubauen. Frauen sollten in solchen Zeiten nicht die Gefühlsbeziehung in Frage stellen.
Mit Stress gehen sie generell anders um. Sie suchen die Kommunikation zum Stressabbau.
Männer und Frauen sollten sich diesen Unterschied in der Stressbewältigung verdeutlichen und entsprechend miteinander umgehen.
Während Männer primär gebraucht werden wollen und Frauen gerne Ratschläge erteilen, möchten Frauen in erster Linie liebevoll behandelt werden. Die unterschiedlichen Prioritäten führen nicht selten zu Dissonanzen.
Frauen sollten sich klar machen, dass die tiefste Angst eines Mannes diejenige ist, dass er nicht gut genug ist oder inkompetent sein könnte.
Man sollte sich um eine klare, liebevolle Kommunikation bemühen, denn ihr Gegenteil ist wohl das größte Problem in Beziehungen.
Der Autor zeigt anhand vieler Beispiele, dass die Sprachbotschaften zwischen den Geschlechtern leider allzu häufig falsch verstanden werden. Es ist deshalb sinnvoll sich um beide Sprachen zu bemühen und Sprachverständnis nicht als gegeben voraussetzen.
So ist es für Frauen nicht selten äußerst verwirrend, dass Männer überhaupt nicht reagieren, weil sie meinen, das Problem oder einen Sachverhalt noch nicht genügend durchdacht zu haben, um eine angemessene Antwort zu finden.
Grundsätzlich möchten Männer, dass man ihnen vertraut, während Frauen emotional umsorgt werden wollen.
Bei Männern wechselt das Bedürfnis nach Intimität mit dem nach Autonomie ab. Gray zieht den Vergleich mit einem Gummiband. Es scheint ein instinktiver Drang zu sein sich immer wieder zurückzuziehen, weil Männer offenbar nur ein begrenztes Maß an Nähe vertragen können. Frauen sind gut beraten dies zu erkennen und nicht zu klammern. Klammern führt zu sinnlosen Streitereien. Der Autor resümiert, dass zu viel Nähe bei einem Mann zu launischem Verhalten, Reizbarkeit, Passivität und Abwehrhaltung führt.
Männer scheinen laut Grays Beobachtungen in erster Linie Vertrauen, Akzeptanz, Anerkennung, Bewunderung, Zustimmung und Ermutigung zu benötigen, während Frauen Fürsorge, Respekt, Hingabe, Wertschätzung und Sicherheit brauchen. Damit möchte Gray keineswegs andeuten, dass Frauen auf Vertrauen, Akzeptanz etc. verzichten möchten. Sie stehen bei ihnen bloß nicht an erster Stelle.
Wie vermeidet man Streit? Die Grundregel ist, dass man das Pro und Contra eines Gegenstandes erläutern sollte, anstelle sich zu streiten. Verhandeln ist oberstes Gebot.
Gray hält fest, dass das Geheimnis zu Vermeidung rücksichtsloser Kämpfe eine liebvolle Kommunikation darstellt. Nicht was man sagt ist verletzend, sondern wie man es sagt. Männer sollten im Dialog mit Frauen darauf achten fürsorglich, respektvoll und bestätigend zu kommunizieren.
Der Autor nennt vier Strategien, mit denen man sich im Allgemeinen vor Verletzungen zu schützen sucht und zeigt, dass alle vier Strategien nichts taugen, sondern es nur wirklich sinnvoll ist, einen Streit im Keim zu entdecken und zu ersticken.
Interessant sind die Informationen (die geheimen Gründe) weshalb Männer und Frauen streiten. Gray zeigt auch hier durch seine breitgefächerten Beobachtungen, dass er viel Lebenserfahrung besitzt.
Der Autor fasst Hauptursachen für die Entstehung eines Streits zwischen Mann und Frau zusammen und reiht 77 Methoden aneinander, wie Männer bei Frauen Pluspunkte sammeln und dadurch Streit vermeiden können. Diese Methoden habe ich mit großem Vergnügen gelesen und kann sie soweit bestätigen.:-)
Männer scheinen einfacher zufriedenzustellen zu sein, denn hier liest man nur 26 Methoden.
Gray zeigt zum Schluss seiner Betrachtungen viele Möglichkeiten auf wie man schwierige Gefühle dem Gegenüber mitteilt und man auf vielfältige Art den Zauber der Liebe lebendig hält.

Ein Buch, das sich zu lesen lohnt. Die Bebachtungen Grays sind alles andere als an den Haaren herbeigezogen. Es lohnt sich mit ihnen ideologiefrei auseinander zu setzen.

Empfehlenswert.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seelen-Spiegel fuer jedermann !, 17. Mai 1999
Von Ein Kunde
Wunderschoenes Buch, dass ich inzwischen dreimal gelesen habe. Bei jedem Durchgang sieht man neue Passagen, die man selbst schon auf aehnlicher Weise durchschritten hat und wiederzuerkennen glaubt. Drei Freundinnen und zwei Freunde waren allesamt positiv angetan von dem Buch. Bereits einige Male haben negativ aufgeladene Situationen durch Vergleiche mit erlaeuterten Situationen aus diesem Buch zur Entladung beigetragen und man erkennt auch eigene Fehler und gesteht sie doch mal ein. Einfach weil es hilft sich selbst und die Handlungen der/des Gegenueber anders sehen zu koennen als auf den ersten Blick. Anfangs teilte ich auch die Ansicht, es wiederhole sich vieles, aber meiner Meinung nach sind gerade die Nuancen in den unterschiedlichen Situationen das Wesentliche an den Absaetzen, welches ich erst beim zweiten und dritten mal mitgelesen habe. Ausserdem war es eine gute Hilfe nach einer Trennung. Trauern UND verstehen und etwas dagegen tun koennen indem man lernt den anderen etwas besser zu interpretieren. Das beste an dem Buch: Es wird mit keinem "Geschlecht" abgerechnet, es sind einfach alle so wie sie sind.
Holger.
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Männer sind anders, Frauen auch
Männer sind anders, Frauen auch von John Gray (Taschenbuch - 1. Mai 1993)
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