wintersale15_70off Hier klicken mrp_family Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WSV

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen58
4,7 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 22. Februar 2004
Ein tolles Buch. Es erzählt die Geschichte eines stolzen Tuaregs, der strikt nach den Gesetzen seiner Tradition lebt. Das Abenteuer beginnt als ein Gast von ihm von Militärs in seinem Zelt getötet, ein anderer entführt wird. Der Tuareg fühlt sich den uralten Gesetzen seines Stammes verpflichtet und muss sich auf eine aberwitzige Odysee durch die Sahara begeben, um den verschleppten Gast zu befreien.
Das Buch ist packend geschrieben. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Fasziniert lernt man über das aussterbende Volk der Tuareg, ihre trickreiche Anpassung an das Leben in der Wüste und warum es für sie keinen schöneren Platz auf der Erde gibt. Man bekommt Einsichten über ihre schwierige Position zwischen Tradition und der sich immer schneller wandelnden "Außenwelt" und den daraus entstehenden Konflikten.
0Kommentar26 von 28 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Mai 2007
Mein erstes Buch als Wüstenfan! Ich habe es vor meinem ersten Wüstentrekking gelesen, um mich ein wenig darauf einzustimmen - seitdem lässt mich die Wüste nicht mehr los! Ich weiß nicht, ob dieses Buch nun als Einstieg geeignet ist, aber es hat mich fasziniert, dass eine Kultur so stark an ihren Prinzipien festhält. Es regt zum Nachdenken an, ob wir modernen" Zivilisationen nicht schon ein Teil unseres Selbst aufgegeben haben. Was sind denn unsere Prinzipien, ich meine nicht die persönlichen sondern die unserer Kultur, auf die wir stolz sein können?

Leben mit und in der Natur - eine Lebensweise, die die meisten Europäer längst vergessen haben...für die Tuareg ist es Alltag...Gehen Sie auf die Reise mit Gacel Sayah...

Es handelt sich um ein ernstes Thema, trotzdem ist es z.T recht witzig beschrieben...wie z.B. jemand, der noch nie zuvor ein Auto gesehen hat, versucht, eins zu bewegen...Konfrontation mit der Modernen Welt, kein Volk kann sich jetzt noch davor verschließen - aber können althergebrachte Bräuche und Sitten im Einklang mit dem 20. Jahrundert existieren?

Das überraschende Ende steht wirklich erst im letzten Satz! Gänsehaut...
0Kommentar8 von 9 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Oktober 2006
Das Buch ist spannend und bewegend. Obwohl der Autor offensichtlich eine klare Position hat, bezieht er weder Stellung für die eine noch für die andere Seite. So werden die Beweggründe der Beteiligten, allen voraus natürlich des Protagonisten, stets deutlich und nachvollziehbar. Der Autor enthält sich jeglicher Wertung, lässt diese jedoch in den Aussagen einzelner Nebenpersonen durchschimmern. Denoch bleibt dem Leser genug Raum für die eigene Auseinandersetzung: Rechtfertigt das Gastrecht wirklich die Ermordung Unschuldiger? Bringt Gacel seine Familie leichtfertig in Gefahr? Oder muss ein Mann tun, was ein Mann tun muss?

Vazquez-Figueroa ist ein begnadeter Erzähler, der in seinem Buch kein Wort zu viel und keins zu wenig schreibt. Viele scheinbaren Nebensächlichkeiten erhalten im Gesamtzusamenhang plötzlich einen zentralen Stellenwert. Und so wird das scheinbar Vermeidbare letzlich doch unvermeidbar. Der Held, getragen und getrieben von seiner jahrhundertealten Tradition und seinem moslemischen Glauben, kann nicht anders handeln. Egal, wie er sich entscheidet, er ist ein tragischer Held. Und sein Schicksal ist vorherbestimmt.
0Kommentar7 von 8 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Juli 2014
Ich habe dieses Buch bereits vor Jahren gelesen und finde auch nach erneutem Lesen, dass dieses Buch eine der spannensten Geschichten beinhaltet, die je geschrieben wurden.
Es ist bemerkenswert, mit wie wenigen Worten es dem Verfasser gelingt das ganze Panorama detailiert zu beschreiben und wie schnell man selbst in die Gefühlswelt des Protagonisten eintaucht. Man fühlt, versteht und leidet förmlich mit. Ausserdem ist der Roman so unglaublich spannend, dass man glatt alles um sich herum vergisst.
Sicherlich lässt sich anhand verschiedener Beschreibungen und Ereignisse im Buch in etwa bestimmen, zu welcher Zeit es spielt, aber im Grunde ist das nicht wichtig; die Geschichte ist einfach zeitlos. Gleichzeitig erscheint sie einem aber auch von einer erstaunlichen Aktualität zu sein.
Der gesamte Roman ist recht schnörkellos geschrieben, es gibt so gut wie keine Nebenhandlung, die Haupthandlung trägt das Ganze aber mit einer unglaublichen Konsequenz; man glaubt zu wissen, wie es weitergeht, hofft es kommt anders und fiebert bis zum Ende mit.
0Kommentar2 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Januar 2001
Das Buch habe ich bereits mit mehreren Jahren Pause nun schon zweimal gelesen und bin immer noch beeindruckt und begeistert.
Als junger Bursche war ich bereits mit Weltenbummlerdrang per Anhalter auf eigene Faust in der Wüste von Algerien, Tunesien, Libyen und Sinai, nicht als Tuareg, aber doch mit ein wenig Vorahnung, Vorbildung und geistigen Verständnis für die Wüstenbewohner und dieses Buch. Ich wurde von einer Schlange gebissen und wurde tagsüber in der Glut der Sonne gekocht.
Dieses Buch schildert nun dies alles und noch viel mehr über die im Grunde ehrenhaften Sitten und Gebräuche, die uns hier ziemlich und bedauerlicher Weise oft abhanden gekommen sind. Leider führt das ehrenhafte Verhalten und die kaum vorstellbaren übermenschlichen Strapazen sowie die Grundidee von diesem Gacel Sayah letztlich zu nichts, sogar zur Vernichtung all dessen was er im Grunde erhalten wollte und sicher tauchen Fehlentscheidungen auf, aber auf jeden Fall kann man an vielen Stellen aus diesem Buch einiges lernen. Sicherlich fragt man sich, mußte das Buch so enden? Aber wer hat nicht manchmal eine gute Idee, weil man es so gelernt hat und es wurde schon immer so gemacht, wie man es jetzt vorhat, man verennt sich darin und scheitert damit und danach ist man wieder schlauer. Selbst große Staatsmänner machen diese Erfahrung.
Beeindruckend und vorstellbar ist der geschilderte Überlebenskampf des Tuareg in der Glut der Sonne und ohne Wasser in der Wüste und somit wünsche ich jeden Leser dieses Buches mit seinen eigenen Gedanken Freude daran
0Kommentar18 von 23 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. August 2009
Selten hat mich ein Buch so gefesselt wie dieses.
Der Autor lässt vor einem die Wüste in all ihrer Pracht und Schönheit aber auch ihrer Grausamkeit und Gefahr auferstehen.
In wunderschöner Sprache erzäht er das Abenteuer von Gacel Sayha, einem der letzten ehrenhaften und freien Tuareg und bringt dem Leser dabei die Lebensweise dieser imposanten Menschen näher. Beschreibt ihren Alltag in der Wüste und ihre uralten Gesetze.
Gleichzeitig wird dem Leser eine spannede Abenteuergeschichte geboten, die den Targi Gacel in die politischen Verwirrungen seines Landes verstrickt.
0Kommentar1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juli 2003
Ein einzigartig geschriebenes Buch. Einfach geschrieben, aber einfühlsam, gefühlsbetont, stimmungsvoll, als ob man selbst dabei ist und die Geschichte erlebt hat. Seit ich dieses Buch gelesen habe, bin ich ein Fan von Alberto Vazques-Figeroa. Dieses Buch hat ihn zu Recht bekannt gemacht. Jede einzelne Phase, die in diesem Buch beschrieben wird, ist so authentisch, dass man glaubt "mitten drin zu sein". Ein Erlebnis, was mir auch von Freunden und Bekannten, denen ich dieses Buch empfohlen oder geschenkt habe, mitgeteilt haben. Ein Bestseller, der leider nicht so populär gemacht worden ist, wie Bücher von Grisham oder Clancy. Vazques-Figeroa ist allerdings ein Mythos, wenn man sich mit der Geschichte dieses Mannes beschäftigt.
0Kommentar4 von 5 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. April 2014
Ein spannender, bewegender und nachdenklich machender Roman mit ungewöhnlichem Ausgang, der tiefe Einblicke in die traditionelle (Über-)Lebens – und Denkweise der Tuarg, eines aussterbendes Wüstenvolk, vermittelt. Zwei Gäste des Tuareg – auf Befehl der derzeit herrschenden Regierung wird vom Militar vor Ort einer der beiden im Zelt des Tuareg getötet und der andere entführt Die Geschichte lebt und entwickelt sich aus der Konfrontation traditioneller - für das Überleben in der unendlich weiten und lebensfeindlichen Wüste notwendigen lebenswichtigen - Ehrbegriffe der Tuarg und der tatsächlich gelebten Moral der modernen Menschen und Politiker.
.
Die die Beweggründe der Beteiligten für die jeweilige Handlungsweise werden vom Autor stets deutlich und nachvollziehbar dargestellt. Der Leser muss selbst innerlich Stellung beziehen. Rechtfertigt die extrem massive Verletzung des Gastrechts die Ermordung zahlreicher (Militär-)Personen ? Ist die Rettung des Entführten um jeden Preis notwendig - auch auf die Gefahr hin, das eigene Leben zu verlieren oder dass die gesamte eigene Familie dabei untergeht ?

Das Buch ist spannend, in einer bildhaften Sprache geschrieben, die den Autor als einen „großen“ Schriftsteller ausweist..

Die Umsetzung in das Ebook-Format ist aber gelinde gesagt sehr „lieblos“. Es werden viele Worte aus der Sprache der Tuareg verwendet, die im Anhang erklärt sind. Leider klappt in der Kindle-Version (App für Android-Smartphon) der Sprung zum Anhang und wieder zurück zur Lesestelle bei diesem Buch überhaupt nicht, so dass einiges vom „Flair“ des Buches auf der Strecke bleibt. (Dass eine technische Umsetzung möglich ist, zeigt im positiven Sinne die Bücherreihe „Die Entdeckung des Ostpols“ von Reginald Grünenberg.)
Ebenso fehlen fehlt in der Regel der Abstand innerhalb der Kapital zu Unterkapitel (bei Wechel zwischen den Erzählsträngen/Orten), so dass man häufiger zurückblättern muß. Den Lesefluss hemmen auch zahlreiche fehlende, zu viele oder zusammengeschriebene Worte, die nicht zusammen gehören.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juni 2003
"Tuareg" ist wirklich ein ausgezeichnetes Buch, auch wenn man sich, wie ich, eigentlich nicht so sehr für Nordafrika interessiert. Der Autor beschreibt nicht nur den Handlungsverlauf, sondern bringt dem Leser auch die Kultur dieses kriegerischen Wüstenvolks näher, wobei sich das Bild eines stolzen Nomadenstammes entwickelt, dem die alten Gesetze der Wüste heilig sind, erstens wegen der Tradition und zweitens, um überhaupt zu überleben.
Das Buch erzählt die Geschichte des Targi Gacel, der zwei Fliehende bei sich aufnimmt, dann von der Armee überrascht wird, die einen Fremden tötet und einen anderen mitnimmt. Für Gacel gibt es nur eine Möglichkeit, weiterhin ein wahrer Tuareg zu sein: Da er für die Sicherheit seiner beiden Gäste verantwortlich war, muss er dem Verschleppten helfen und Rache nehmen. Dies tut er auch, aber es bedeutet schließlich das Ende seiner alten Welt.
Bitter-ironisch dann das Ende, denn es passiert wirklich das, was man auf keinen Fall erwartet hätte...
0Kommentar6 von 8 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. August 2007
Eine Reise in eine völlig andere Welt. Ich habe das Buch von einer Freundin empfohlen bekommen und seitdem immer wieder gerne selbst verschenkt.
Bisher hat es jeder "verschlungen". Absolut empfehlenswert!
0Kommentar4 von 5 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

8,99 €
13,30 €