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5.0 von 5 Sternen Unheimlich, Ekelerregend und Furchtbar!
Carrie, Cory, Cathy und Christopher: Vier Geschwister, die ihr einsames Dasein auf einem Dachboden fristen. Nur weil ihre habgierige Mutter an ihr verschmähtes Erbe heran will. Überwacht werden alle von der alten Hexe Olivia, die Großmutter der vier Kinder.

Dieses Buch war der Durchbruchroman Andrews. Verstehen kann ich den Hype absolut, Andrews...
Veröffentlicht am 26. Juli 2009 von rebellyell666

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fehler zur Vorgeschichte
Nachdem ich gerade die Vorgeschichte 'Gärten der Nacht' gelesen hatte, war ich froh, dass ich auch den ersten eigentlichen Band dieser Tetralogie in meinem Regal hatte. Auch wenn ich die Umsetzung in der Vorgeschichte sehr vorhersehbar fand, war meine Neugierde geweckt.

Corinna und Chris haben inzwischen vier gesunde Kinder, zwei Mädchen und zwei...
Veröffentlicht am 26. Juni 2011 von Sarah F.


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fehler zur Vorgeschichte, 26. Juni 2011
Von 
Sarah F. (Norddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Blumen der Nacht (Broschiert)
Nachdem ich gerade die Vorgeschichte 'Gärten der Nacht' gelesen hatte, war ich froh, dass ich auch den ersten eigentlichen Band dieser Tetralogie in meinem Regal hatte. Auch wenn ich die Umsetzung in der Vorgeschichte sehr vorhersehbar fand, war meine Neugierde geweckt.

Corinna und Chris haben inzwischen vier gesunde Kinder, zwei Mädchen und zwei Jungen bekommen. Als Chris an seinem 36 Geburtstag bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt, muss Corinna ihre Eltern, Malcolm und Olivia um Hilfe bitten. Diese hatten sie verstoßen, da Corinna die Stiefnichte von Chris war und ihre Liebe somit auf Inzest beruhte. Olivia erlaubt Corinna wieder nach Hause zu kommen, aber nur unter der Bedingung, dass Malcolm nichts von den Bastarden erfährt. Die vier Kinder, der älteste ist 14, werden in einem verdunkelten Zimmer eingesperrt und müssen dafür sorgen, dass niemand etwas von ihrer Anwesenheit erfährt. Wie Tiere bekommen sie einmal täglich ihr Essen gebracht, müssen sich selbst beschäftigen und kommen niemals nach draußen. So verleben die Kinder Jahre, immer in der Hoffnung, dass ihr Großvater endlich stirbt, und sie wieder frei sind. Doch alles kommt anders.

Der Einstieg in dieses Buch war für mich eine kleine Auffrischung der Vorgeschichte. Die Vorgeschichte endet mit dem Einschluss der Kinder. Hier durfte ich zwar noch einmal ausführlich erleben, wie es für die Kinder war, wie sie den Tod des Vaters erlebt haben, aber im Grunde waren die ersten 50 Seiten einfach nur eine kleine Erinnerung, die der Autorin alles andere als gut gelungen ist. Von einer so bekannten Autorin, wie V. C. Andrews, erwarte ich, dass ihre Werke, besonders eine Saga oder auch nur die Vorgeschichte, zueinander passen und abgestimmt sind. Dies ist hier nicht der Fall und nachdem ich zwei Fehler entdeckt hatte, war ich ehrlich gesagt am Überlegen, ob ich mir den Rest wirklich antun wollte. In der Vorgeschichte stirbt Chris, als ihn ein Betrunkener überfährt, kurz vor seinem 36. Geburtstag. Im ersten Band der Saga ist er in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt, an dem zwar ein Betrunkener beteiligt ist, er diesem aber ausweichen konnte und im Grunde nur auf Grund eines Gegenstandes auf der Fahrbahn sich überschlug und in seinem Wagen verbrannte. Dies geschah an seinem 35. Geburtstag. Dies sind nur zwei der Fehler, die mir beim Lesen aufgefallen sind. Tut mir leid, aber von einer guten Autorin erwarte ich, dass sie das zuerst geschriebene Werk mit ihrem nächsten Teil abgleicht.

Nachdem ich mich zum Weiterlesen animiert hatte, wurde ich in den neuen Abschnitt geführt, der mir noch gänzlich unbekannt war. Beschrieben wird die Situation aus der Ich-Perspektive von Cathy, die Jahre später alles aufschreibt. Sie berichtet ausführlich, wie es war über Jahre in einem kleinen Zimmer eingesperrt zu sein. Ab diesem Zeitpunkt ließ sich die Geschichte zügig lesen, denn der Stil ist genauso leicht, verständlich und packend, wie im vorherigen Band. Aus diesem Grund hab ich das angefangene Buch auch in einem Zug durchgelesen.

Als Mutter und Leserin stellt sich am Ende des Werkes jedoch die Frage, wie authentisch die Geschichte verfasst wurde. Das Eltern gegen eine Ehe sind, zwar aus anderen Gründen, und somit auch bedenken wegen der Kinder haben, ist mir gar nicht so fremd. Trotzdem war es für mich unverständlich, wie man als liebende Mutter so handeln kann, und geliebt muss Corinna ihre Kinder am Anfang sehr. An diesem Punkt sage ich mir noch, dass es weltweit genug Rabenmütter gibt,denen ihr Wohl wichtiger ist. Unrealistisch ist jedoch, dass sich Kinder solange einsperren lassen. Chris ist am Anfang 14 Jahre alt und am Ende des Buches 17. Kein Heranwachsender würde sich über drei Jahre einsperren lassen. Spätestens bei der einen oder anderen Aktion, die die Großmutter durchführt, hätte sich ein so großer Junge gewehrt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in den 50er Jahren,wo die Geschichte spielt, es groß anders gewesen wäre.

Auch das Ausmaß der vorhandenen Inzest, welche sich immer wieder andeutet, habe ich mir im Verlauf der über 400 Seiten schlimmer vorgestellt. Zumindest habe ich persönlich mit früheren und mehrfachen Übergriffen gerechnet, was definitiv nicht der Fall. Für mich klang dies sogar extra eingefügt, damit es überhaupt vorkommt. Es wirkte für mich deplatziert. Augenscheinlich braucht die Autorin diese Fantasien in jedem Buch.

Wäre nicht dieser leicht unrealistische Ansatz, die Wiederholungen am Anfang und die gravierenden Fehler, würde mir das Buch wesentlich mehr zusagen. Nichtsdestotrotz kann ich es jedem empfehlen, den eine solche Thematik nicht abschreckt.

===Bewertung===
Inzest in Verbindung mit eingesperrten und gequälten Kindern ist schon ein heikles Thema, welches die Autorin mit mehr oder weniger großen Schwächen umgesetzt hat. Die gravierenden Fehler tragen dazu bei, dass es von mir drei Sterne bekommt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unheimlich, Ekelerregend und Furchtbar!, 26. Juli 2009
Von 
rebellyell666 "rebellyell666" (Münster) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Blumen der Nacht (Taschenbuch)
Carrie, Cory, Cathy und Christopher: Vier Geschwister, die ihr einsames Dasein auf einem Dachboden fristen. Nur weil ihre habgierige Mutter an ihr verschmähtes Erbe heran will. Überwacht werden alle von der alten Hexe Olivia, die Großmutter der vier Kinder.

Dieses Buch war der Durchbruchroman Andrews. Verstehen kann ich den Hype absolut, Andrews ist bzw. war zum Schreiben geboren. Anschaulich beschreibt sie Einzelheiten, die den Leser tiefer als gewollt in die Geschichte einsteigen lassen. Furchtbare Szenen werden durch den Einfallsreichtum der größeren Geschwister Cathy und Chris überdeckt, damit die Zwillinge Carrie und Cory keine Angst mehr haben. Ihre Mutter entfernt sich immer mehr von den Vieren; ihre Habgier übermannt sie, ihre Kinder sind ihr egal. Dabei beschreibt Andrews die Charaktere so hautnah, das man jeden Schritt, der sich auf das furchtbare Ende zu bewegt, mitgehen muss. Man ist gezwungen, den Anfang der Leidensgeschichte mit zu erleben. Dabei verschlägt es einem teilweise die Sprache, wie Andrews die Fäden in der Hand hält. Das Buch verwandelt sich von Kleinmädchenträumen, die die Ich-Erzählerin Cathy hat, in einen Thriller, der die Vier abstumpfen lässt. Und dann geschieht das absolut Schrecklichste, was man sich nie hätte überlegen können. Aber das müssen Sie selbst lesen, es lohnt sich! Egal, in welchen Andrews-Roman man einsteigt, es ist immer wieder ein Leseerlebnis. Auch die Ghostwriter-Romane bieten sich hier an.

Fazit: Ein erschreckendes Buch über Geld und Liebe. Darum drehen sich auch häufig die Gedanken von Cathy: Ob man mit Geld oder Liebe besser leben kann. Dazu kommt noch Olivia, die gottesfürchtige Großmutter und der Schatten eines Malcom Foxworth, der jeden Moment das Zeitliche segnen kann. Ein erschreckendes Bild über eine Familie, die verworren ist. Und die Schuldigen sind die vier Kinder, die sich schlussendlich befreien können???
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung von der ersten bis letzten Seite, 19. Mai 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Blumen der Nacht (Taschenbuch)
Wenn man dieses Buch anfängt zu lesen, kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Es ist überaus spannend geschrieben, und man möchte es nur verschlingen, um zu wissen, wie es weitergeht. Die vier Kinder Chris, Cathy, Carrie und Cory leben jahrelang in einem dunklen Zimmer und einer Dachkammer, verborgen und bald auch vergessen von der Außenwelt. Abgesehen von der unglaublichen Spannung, ist es so lebendig und gefühlvoll geschrieben, daß man selber die Außenwelt vergißt und in der Geschichte komplett versinkt. Das Ende ist absolut verblüffend, und man möchte sofort die Fortsetzungsromane beginnen, um zu wissen, wie das Leben und das Schicksal der Kinder, die langsam erwachsen werden, weitergeht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht süchtig, 24. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Blumen der Nacht (Taschenbuch)
"Blumen der Nacht" ist eins meiner absoluten Lieblingsbücher!! Es war mein Einstiegsbuch von V.C. Andrews und seit dem habe ich fast alle ihrer Bücher gelesen. "Blumen der Nacht" bleibt aber mein liebstes und ist noch heute etwas Besonderes für mich. Ich war absolut fasziniert von der erschütternden Geschichte, der drohenden Atmospähre in dem großen Haus und der empfindsamen Entwicklung zwischen Bruder und Schwester. Ich habe das Buch schon vor mehreren Jahren gelesen, habe die Szenen aber noch immer sehr bildhaft in Erinnerung. Ein Buch, dass man nie mehr vergisst!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Geschichte zum Miterleben, 12. Oktober 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Blumen der Nacht (Taschenbuch)
Diese Geschichte ist so fesselnd geschrieben, sodaß man von Anfang bis zum Ende das Gefühl hat mit auf dem Dachboden zu sein, in einer Ecke sitzend und alles mit beobachten kann. In der Mitte des Buches habe ich auch hin und wieder eine halbe Seite übersprungen, da es dort etwas zu detailliert geschrieben ist und man zu dieser Zeit eigentlich schon den Schluß wissen möchte. Es wäre spannend zu erfahren was aus den Kindern geworden ist, bzw. wie die Geschichte weitergeht, denn das bleibt irgendwie etwas offen. Einen Nachfolgeroman dieser Geschichte würde ich mir auf jeden Fall sofort besorgen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Seltsamer Buchtitel, aber tolles Buch, 22. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Blumen der Nacht (Taschenbuch)
Also vorab: Den Buchtitel finde ich extrem seltsam, irgendwie unpassend, aber das ist nur meine Meinung.

Der Schreibstil war hin und wieder etwas holprig und für meinen Geschmack nicht ganz ausgereift bzw einfach nicht so, wie es für mich "gut" erscheint; die Geschichte zwischen drinnen doch etwas lang und manchmal auch etwas weilig und schleppend. Etwas die Spannung genommen hat mir meine Mama, die das Buch schon kannte und mir vorarb wichtige Infos lieferte... (aber dafür kann die Autorin ja nichts und deswegen fließt das nicht in die Bewertung ein).

Alles in allem eine Geschichte, die sich flüssig und gut lesen lässt, allerdings kein literarisches Meisterwerk. Aber so schnell für Zwischendurch reicht es allemal.

Das Buch hatte aber so was Packendes, dass ich es an einem Tag ausgelesen hatte und deswegen bekommt es 4 Sterne von mir!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut fesselnd!, 5. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Blumen der Nacht (Taschenbuch)
Diesen Roman habe ich vor fast fünf Jahren auf einem Urlaub in Tunesien gelesen und noch heute lese ich es immer wieder gerne. V.C. Andrews schafft es auf erstaunliche Weise eine Geschichte zu entwickeln, die unvorhersehbare Wendungen enthält. In einem Augenblick habe ich noch Mitleid mit der Mutter der vier Kinder und im nächsten Augenblick verfluche ich sie ebenso wie die unterkühlte Großmutter. Vor allem das Spiel mit den Träumen der Kinder , mit ihrem Erwachsenwerden in und Erwachen aus einer eigenen Welt, fern von allem Normalem, berührte mich tief.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine unglaubliche Geschichte, 11. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Blumen der Nacht (Taschenbuch)
Ein spannendes mitreissendes Buch mit einer unglaublichen Handlung, auch wenn man sich manchmal fragte, ob es auch realistisch genug ist. Dass eine Mutter wegen Geld ihre Kinder verleugnet ist unvorstellbar. Anderesseits seit Natascha Kampusch halte ich vieles für möglich. Lese gerade den Nachfogerband, bin gespannt, ob dieser auch so gut ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Absolut bedrückendes, mitreißendes Buch - heikles Thema und doch so fesselnd, dass es einen nicht mehr los lässt. 4,5 Sterne!, 8. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Blumen der Nacht (Broschiert)
Ich wusste gar nicht recht um was es geht, als ich mit dem Lesen dieses Buches begann. Klar, ich hatte den Klappentext gelesen und fand die Vorstellung 4 Kinder auf einen Dachboden einzusperren um an Geld zu kommen mehr als erschreckend, sodass ich neugierig war was genau dahinter steckt.
Mehr als spannende 500 Seiten später habe ich nun wohl so jedes Gefühl mit dem Buch durchlebt. Der Schreibstil ist so außerordentlich fesselnd und die Geschichte so grausam und herzzerreißend, dass mir dieses Buch im Alltag ständig im Kopf rumschwirrte, bis ich abends endlich weiterlesen konnte. Bis zum Schluss bleibt es spannend und lässt den Leser nicht mehr los.

Zum Inhalt: Als ihr geliebter Vater bei einem Autounfall ums Leben kommt, steht die Familie Dollanganger vor dem nichts. Schweren Herzens entscheidet sich Mutter Corinna mit ihren vier Kindern zurück zu ihren Eltern zu gehen. Foxworth Hall ist ein Ort des Reichtums, aber auch ein Ort der Glaubensstrenge und Kälte. Die vier Kinder werden von ihrer Großmutter in einen Seitenflügel gesperrt, während Corinna versucht ihren kranken Vater für sich zu gewinnen. Sie braucht das Erbe um sich und die Kinder durchzubringen, doch würde ihr Vater etwas von der Existenz seiner Enkel erfahren, würde sie überhaupt kein Geld bekommen. Es beginnt ein Versteckspiel voller Grausamkeiten und Schicksalsschläge, die aus Kindern notgedrungen Erwachsene macht...

Ich möchte eigentlich so wenig wie möglich über das Buch sagen. Jeder soll es so erleben wie ich es getan habe: möglichst ahnungslos und von jeder neuen Szene geschockter als noch von der letzten. Was der Autorin hier gelungen ist, ist ein grausames Meisterwerk, eine Geschichte, die mich so tief berührt hat, wie es schon so lange kein Buch mehr geschafft hat.
Was den Kindern hier angetan wird ist so unverständlich, so unverzeihlich, dass es dem Leser im Herzen richtig weh tut. Man leidet von der ersten Sekunde an mit diesen starken Charakteren und mehr als einmal standen mir die Tränen in den Augen, als ich wieder über diese unvorstellbaren Dinge lesen musste.

Was dieses Buch für mich schwierig machte war der Punkt der inzestuösen Beziehung der beiden ältesten Kinder. Das Thema ist natürlich mehr als heikel und ohne das Buch gelesen zu haben hätte ich spontan immer gesagt, dass ich darüber nichts lesen würde, weil es so abstoßend ist. In Verbindung mit dieser Geschichte allerdings ist es etwas so ganz anderes. Man bringt als Leser fast Verständnis für die verstoßenen Kinder auf, kann ihre Gefühle und Verwirrtheit durchaus irgendwie verstehen, auch wenn genauso klar ist, dass es verboten ist und niemals geschehen darf.
Teilweise wird an solchen Stellen die Sprache auch recht vulgär, was den ein oder anderen Leser vielleicht stören könnte, aber wenn man genauer darüber nachdenkt, passt auch das einfach perfekt zur Situation.
Die Autorin hat einfach einen Weg gefunden den Leser mit herausragenden Charakteren und einer bildhaften Sprache in dieser Geschichte selbst gefangen zu halten. Ich konnte erst wieder richtig auftauchen als ich wusste, wie der erste Lebensabschnitt der Kinder beendet ist.

Schön fand ich auch, dass der 1. Band so ganz abgeschlossen ist. Es ist wirklich ein Abschnitt der zuende geht, auch wenn der Leser nun nicht weiß, was die Zukunft für die Kinder bringt, waren die letzten schockierenden Szenen (die wirklich ein so heftiges, beeindruckendes und überraschendes Ende darstellten) doch ein perfekter Abschluss für das 1. Buch und lassen den Leser so nicht hilflos zurück. Zwar habe ich nun große Lust auf den 2. Teil, bleibe aber zumindest mit keinen offenen Fragen zurück, was ich dem Auftaktband einer Reihe hoch anrechnen möchte.

Fazit: Dieses Buch hat mich sprachlos zurückgelassen. Gerade der Schluss wurde zu so einem atemraubenden Höhepunkt, dass es mir einen richtigen Stich ins Herz gegeben hat. Ich bin voll in diese Geschichte integriert, die Charaktere wurden so gezeichnet als würde es sie wirklich geben und so fiebere ich immer noch mit und hoffe, dass Cathy und ihre Geschwister endlich mal etwas Glück im Leben haben werden.
Ich muss weiterlesen und mir auch die weiteren Teile dieser Reihe unbedingt besorgen. Sie ist einfach etwas besonderes, grausam und heikel, teilweise sogar abstoßend und doch kommt man - ersteinmal gefangen in der Geschichte - einfach nicht mehr von ihr los.
Wer sich auf eine solche Geschichte einlassen kann, dem kann ich sie nur wärmstens ans Herz legen, ich habe bisher noch keine bessere Familiensaga gelesen, die mich einerseits so aus dem Konzept gebracht hat und andererseits mein Herz so sehr berühren konnte. Ich bin sprachlos.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer, 25. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blumen der Nacht (Broschiert)
einfach nur hammermäßig, immer wieder gern, würde ich immer wieder kaufen, liest sich sehr gut, braucht man aber alle Bände
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Blumen der Nacht
Blumen der Nacht von Virginia C. Andrews (Taschenbuch - 1988)
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