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Kundenrezensionen

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Profund in den Sachfragen, detailreich bezüglich der Forschungshistorie, schnell und angenehm zu lesen, zu schwierige Passagen kann man schadlos überlesen. Der Schreibstil sollte für viele Kollegen beispielhaft sein!!!

Allerdings ist es kein wirklich stringentes Buch, eben aus einzelnen Skripten zusammengestellt: dadurch wiederholt sich einiges (dieses aber durchaus aus verschiedenen Blickwinkeln, was der Vertiefung durchaus dient). Deshalb aber zu viel der guten Wiederholungen bei Stringtheorie und Weltformel im letzten Abschnitt - das hätte gestrafft werden können.
Die Abbildungen sind leider von schlechter Qualität - das ist vielleicht nicht wichtig: es hätte aber ein viel schöneres Buch werden können...
11 Kommentar| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Januar 2014
500 Seiten geballtes Wissen.

Der Autor spannt einen gigantischen Bogen vom Mikrokosmos über das Gottesteilchen, Antimaterie, Dunkle Materie bis hin zu einer Theorie von Allem, der viel zitierten Weltformel.

Wer Rüdiger Vaas als langjährigen Astronomieredakteur (mit Schwerpunkt Kosmologie) der Zeitschrift bild der wissenschaft kennt, weiß, was er oder sie erwarten kann.

Zeile für Zeile fesselnd, den Leser nie überfordernd, gepaart mit einigen originellen Ideen (zB S 60 - was ist Materie?) wird pralles Wissen vermittelt. Absolut genial.

Man darf gespannt sein auf die nächsten Jahre und Jahrzehnte.

Das absolut beste Buch was ich bis dato zum Thema Welterklärung usw gelesen habe

Hyperspace
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Frage: Was haben Harry Potter, das iPad und die moderne Teilchenphysik gemeinsam? Antwort: Vor einer Neuerscheinung bilden sich lange Schlangen und Medienhypes.

Populistische Panikmache geisterte im Jahr 2008 durch viele Medien, je näher das Datum der Inbetriebnahme des Large Hadron Colliders (LHC) rückte. Kaum eine Tageszeitung ließ im September einen derartigen Artikel aus. Die Gesprächsthemen in vielen Büros verlagerten sich weg von "Tatort" oder "GZSZ" in eine Richtung, von der Physiker noch vor Monaten nur träumten. Das "dunkle Zeitalter der Desinformation und Ignoranz" (Zitat Physik-Nobelpreisträger Robert B. Laughlin) schien für kurze Zeit gebrochen. Man diskutierte über unser Universum, schwarze Löcher oder über das ominöse Higgs-Teilchen. Der sonst eher im "Dunklen" agierende Wissenschaftszweig erfuhr eine nie geahnte Popularität. Doch nicht immer verliefen diese Gesprächsrunden mit dem verständnisnotwendigen Wissen.

Bis zu seinem vorläufigen Abschalten im letzten Jahr lieferte der LHC eine Unmenge an Daten und auch neuen Erkenntnissen. Seine Experimente geben einen Einblick in eine bisher unerreichbare Region von Raum und Zeit, der unser Weltbild revolutionieren könnte. Und: Am 4. Juli 2012 gaben die Physiker die Entdeckung eines neuen Teilchens bekannt. Es ist aller Wahrscheinlichkeit nach das seit Jahrzehnten gesuchte Higgs-Boson - "das Quant eines Felds, ohne das es keine Masse gäbe, keine Atome und kein Leben. Dieses Feld durchzieht alles, auch dieses Buch, und ist vielleicht der Schlüssel zu einer unbekannten Realität, zu verborgenen Dimensionen und einer 'Weltformel'." wie Rüdiger Vaas schreibt. Der Wissenschaftsreporter, Astronomie- und Physik-Redakteur bei "Bild der Wissenschaft" und versierte Kenner der modernen Kosmologie begleitet den Leser auf dem langen Weg von der 1964 am Schreibtisch postulierten Existenz bis zur vermutlichen Entdeckung im CERN. Aber er spannt den Bogen noch um einiges weiter, von den ersten Spekulationen griechischer Philosophen über Naturgesetze und Atome bis zum modernen Standardmodell der Elementarteilchenphysik, von der eigenartigen Gegenwelt der Materie - der Antimaterie - über das seltsame Schattenreich der Dunklen Materie, die sich nur über ihre Schwerkraft bemerkbar macht, bis hin zum Geheimcode der Natur - der Symmetrie. Schlussendlich greift er auch noch die gleichermaßen exotischen wie faszinierenden Versuche zur Findung einer Weltformel auf. Superstrings und M-Theorie scheinen hierbei die führenden Kandidaten einer "Theorie von Allem" zu sein.

Über 500 Seiten, für den Laien zum Teil schwer verständliche Materie, versucht Rüdiger Vaas dem physikaffinen Interessierten fassbar und anschaulich zu erklären. Über große Strecken gelingt ihm das auch gut bis sehr gut. Allerdings sollte ein gewisses Maß an naturwissenschaftlichen Grundkenntnissen beim Leser vorhanden sein, sonst geht man im Wust von Fermionen, Quark-Gluonen-Plasma, Spin und Quantenchromodynamik gänzlich verloren und dürfte vor allem von den letzten Kapiteln restlos überfordert sein. Immer wieder unterstützen Grafiken und Illustrationen den nicht einfachen Part oder der Autor flicht sogenannte Exkurse ein, die ein Thema noch tiefgreifender und ergänzender betrachten, Entwicklungen erläutern und in einen großen Zusammenhang stellen. Ganz nach dem Motto des Physik-Nobelpreisträger von 1979 Steven Weinberg: "Das Bestreben, das Universum zu verstehen, hebt das menschliche Leben ein wenig über eine Farce hinaus und verleiht ihm einen Hauch von tragischer Würde."

Fazit: Die Neugier ist eine der stärksten und konstruktivsten Triebkräfte des menschlichen Handelns. Jeder sollte sich das Staunen bewahren und immer wieder nach dem "Warum" fragen. Es gibt eigentlich nichts erfüllenderes für den Geist, als immer ein Suchender zu bleiben. "Wir sehen uns in einer befremdlichen Welt leben. Wir möchten verstehen, was wir um uns herum wahrnehmen, und fragen: Wie ist das Universum beschaffen? Welchen Platz nehmen wir in ihm ein, woher kommen und wohin gehen wir? Warum ist es so und nicht anders?", fragte sich einmal Stephen Hawkings. Er hat keine Scheu vor den großen und grundlegenden Fragen, die alles andere als bescheiden klingen: "Mein Ziel ist einfach: das vollständige Verständnis des Universums - warum es ist, wie es ist, und warum es überhaupt existiert." Diesen Anspruch wird sich der bekannte Astrophysiker wohl nicht vollständig erfüllen können. Denn wie bemerkte schon der britische Biologe und Philosoph Thomas Henry Huxley: "Das Bekannte ist endlich, das Unbekannte unendlich. Geistig stehen wir auf einer kleinen Insel inmitten eines Ozeans von Unerklärlichkeiten. Unsere Aufgabe ist es, in jeder Generation ein bisschen mehr Land trocken zulegen." Das Buch von Rüdiger Vaas leistet jedenfalls einen kleinen Teil, das Unerklärliche auch dem interessierten Laien verständlich zu machen.
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am 26. März 2014
Der Autor scheint vom Fach zu sein. In einer sehr umfangreichen Zusammenstellung beleuchtet der Autor die Teilchenphysik in hochaktueller Weise. Er geht auf die Geschichte der Teilchenphysik ein und verrät viele Anekdoten über die Entdecker, die natürlich auch viele Fehler oder amüsante Irrtümer begangen haben bevor der Erfolg kam. So haben Experimentalphysiker von Theoretikern gelernt und umgekehrt. Am besten gefiel mir der Abschnitt über Antimaterie, sowie das Positronium (Elektron gebunden an ein Positron) oder das Protonium (Proton gebunden an ein Antiproton).

Dann beginnt auch ein Abschnitt über Kosmologie und Materie. Nur ein kleiner Teil der Materie des Weltalls ist sichtbar. Der Rest könnte laut Autor und einem Heer von Theoretikern als schwach wechselwirkenden Teilchen bestehen. Dazu liefert das Buch eine Tabelle.

Um den aktuellen Stand der Teilchenphysik zu beurteilen ist das Buch prima. Formeln und tiefere Zusammenhänge liefert der Autor jedoch nicht. So kann man das Buch auch nicht gerade als Physikbuch bezeichnen sondern nur als populärwissenschaftlichen Ausblick auf die gegenwärtige Erkenntnis. Trotz dem halte ich das Buch für lesenswert.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. Juni 2014
Nachdem ich schon ein anderes Buch des Autors gelesen habe und begeistert war, habe ich auch dieses über 500 Seiten starke Buch angetan.

Cern gab 2012 die Entdeckung der Gottesteilchen (Higgs-Boson) bekannt.
Der Nobelpreis wurde 2013 an die Forscher Higgs und Englert verliehen. Darum spricht man auch von Higgs-Teilchen.
Die Teilchenphysik ist eine rundum spannende Materie. Diese bekam nun auch noch die Bestätigung der Arbeit von Higgs einen Auftrieb.

Leider hat mich dieses Buch nicht ganz so überzeugt wie das andere Buch des Autor (Hawkings Universum), das ich gelesen habe.
Dieses Buch ist für Laien, ich bin keine Physikerin nur Naturwissenschaftlerin, schwer zu lesen. Teilweise finde ich die Texte auch sehr lang und trocken geschrieben.

Nicht falsch verstehen, der Inhalt an sich ist einfach super, obwohl es ab und an Wiederholungen gibt.
Der Schreibstil macht es dieses Mal sehr anstrengend das Buch zu lesen.

Es ist eher ein Buch für Fachleute, gewünscht hätte ich mir wieder ein für jedes Publikum verständliches Buch zu dem spannenden Thema.
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am 6. Juni 2016
Mein Interesse an diesem Buch rührte aus meinem Wissensdurst über die Entstehung des Universums - unseres Universums - und aus dem Wunsch her, die ach so geheimnisvolle Welt der Quantenmechanik ein wenig besser zu verstehen (wenn so etwas für jemanden, der kein Physik-Studium absolviert hat, überhaupt möglich ist). Vorweg: Viele Dinge waren für mich schlicht nicht nur eine, sondern mindestens die von der String-Theorie postulierten elf Dimensionen zu hoch - vor allem eben diese String- bzw. M-Theorie (oder, besser formuliert: die Beschreibung derselben in Rüdiger Vaas' Buch). Dennoch habe ich viele Dinge gelernt, die mir bisher so nicht bekannt waren, so z.B., dass die Experimente am LHC des CERN durchaus auch praktischen Nutzen für die Menschheit haben können, etwa in Gestalt medizinischer Anwendungen - und dass sie (entgegen manchen Behauptungen in den Medien) keinerlei Gefahren für die Erde bzw. deren Bevölkerung darstellen (Stichwort: Schwarze Mini-Löcher).

Schwierig ist auch die von Rüdiger Vaas gelieferte Interpretation der geschilderten Theorien und der zugehörigen Experimente zu verstehen. Beispiel Higgs-Boson: Zunächst beschreibt er die anfängliche Zurückhaltung der CERN-Wissenschaftler, nachdem sie sich relativ sicher waren, dieses lang gesuchte Teilchen nachgewiesen zu haben. Dann beschreibt er ausführlich, weshalb man sicher sei, es gefunden zu haben, um an späterer Stelle zu erläutern, man habe zwar ein Teilchen (bzw. dessen Spuren) gefunden, doch man könne längst nicht sicher sein, ob es nun das gesuchte Higgs-Boson sei - oder ob es möglicherweise nicht nur ein Higgs-Boson gebe, sondern deren mehrere, und dass man eben nicht sicher sein könne, welches man nun wirklich gefunden habe. Das erweckt den Eindruck, als sei dieser Teil der Wissenschaft ebenso unbestimmbar wie der Aufenthaltsort der Elektronen, die einen Atomkern umkreisen. Dies setzt sich in extremer Weise bei seiner Beschreibung der String-/M-Theorie fort: Einmal wird sie als mögliche Grundlage einer "Theorie von Allem" nahezu glorifiziert, dann wieder werden die vielen in ihr angelegten Widersprüche und Ungereimtheiten sowie die Tatsache beschrieben, dass sie zwar eine ganze Menge verschiedener Szenarien in verschiedenen Universen erklären könne, nicht aber die Zustände in unserem eigenen - jedenfalls bis jetzt nicht.

Besonders problematisch finde ich, dass Rüdiger Vaas immer wieder betont, man dürfe sich durch Rückschläge in der Entwicklung der geschilderten Theorien bzw. Erklärungsansätze nicht entmutigen lassen; es sei in jedem Fall wichtig, weiter zu forschen. Gleichzeitig gibt er aber auch zu, dass z.B. aus der String-/M-Theorie zwar erkenntnistheoretisch enorm viel zu gewinnen ist; ein konkreter Nutzen für die Lösung der drängenden Probleme der Menschheit wird jedoch nicht beschrieben. Beschrieben wird aber wohl, dass mit den derzeit vorhandenen Forschungseinrichtungen eine experimentelle Bestätigung bzw. Falsifizierung dieser Theorie (die, wie er ebenfalls zugibt, streng genommen noch nicht einmal eine in sich geschlossene Theorie im strengen Sinne ist) nicht möglich ist, ja dass es sogar zweifelhaft ist, ob mit den der Menschheit zur Verfügung stehenden Ressourcen jemals entsprechende Maschinen gebaut werden können. Hier stellt sich mir die Frage, ob Forschung um der reinen Erkenntnis willen den enormen finanziellen und sonstigen Aufwand (z.B. Energieverbrauch) rechtfertigen kann, der für die Verifizierung bzw. Falsifizierung dieser Theorie (und auch anderer, weniger komplexer Theorien) notwendig wäre, oder ob sich nicht Forschung jedenfalls in der heutigen Situation der Menschheit zunächst einmal auf die Eruierung von Möglichkeiten konzentrieren sollte, wie die möglicherweise sogar ihre eigene Existenz bedrohenden Probleme der Menschheit gelöst werden können.

Fazit: Wer kein Physik-Studium absolviert hat, wird größere Teile des Buches von Rüdiger Vaas vermutlich nur mit einem resignierten Kopfschütteln überfliegen (können). Wer sich also für die Materie interessiert, aber die genannte Voraussetzung nicht erfüllt, sollte sich keinen allzu großen Zuwachs an Erkenntnissen erwarten. Wer jedoch bereit ist, den Sinn von Wissenschaft dahingehend zu hinterfragen, welche Ressourcen für welche Zweige bzw. Richtungen von Wissenschaft bereitgestellt werden sollten, wird in diesem Buch nach meiner Meinung viele Ansätze für kritische Anmerkungen finden. Insofern ist dieses Buch durchaus hilfreich und sinnvoll für die Führung oder besser erst einmal Initiierung eines gesellschaftlichen Dialogs über diese Fragen und bekommt deswegen auch von mir vier Sterne.
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am 31. Dezember 2014
Das bei Bild der Wissenschaft anfallende Material nutzt der Redakteur seit einigen Jahren als Buchautor um übergreifende Themen in einem verständlichen Zusammenhang zu präsentieren. So hat er auch den ersten Nachweis des Higgs-Teilchens am CERN zum Anlass genommen, um zur darauf erfolgten Nobelpreis Verleihung an Higgs und Englert im Dezember 2013 zeitgleich dieses mehr als 500 Seiten umfassende Werk herauszubringen.

Der Leser wird zunächst in zugehörige Aspekte der Erforschung des Mikrokosmos eingeführt, beginnend mit ersten Anfängen der Atomtheorie in der Antike bis hin zur neueren Geschichte des europäischen Kernforschungszentrums CERN. Auch beim Bericht der Entdeckung versorgt Vaas die Leser ständig mit kleinen Exkursen und unterhaltsamen Zusatzinfos (u.a. steigende Zahl beteiligter Forscher bei Entdeckung von Elementarteilchen, Hintergründe des Pseudonyms Gottesteilchen). Da auch am CERN der Fokus nun auf Fragen zur Antimaterie und der dunklen Materie gerichtet werden soll, setzt Vaas sein Buch mit einer Exkursion ins Dunkel dieser Schattenwelten fort. Auch wer die zugehörigen Beiträge in Bild der Wissenschaft gelesen hat, erhält in der Zusammenführung den Eindruck einer spannenden Kriminalgeschichte, deren Täter im Nebel operieren und kurz vor ihrer Enttarnung stehen.

Ähnlich spannend wird dann auch die über das Standardmodell hinausgehende Suche nach einer auch die Gravitation einschließenden Weltformel geschildert. Zunächst wird man mit der exotischen Welt der Strings als derzeit favorisiertem Ansatz bekannt gemacht. Sie scheinen eher den ästhetischen Ansprüchen von Theoretikern als sonstigen Kriterien von Einfachheit und Nachprüfbarkeit zu genügen. Vaas führt die konkurrierenden Entwicklungsstränge und die wachsende Kritik in einer überschaubaren Diskussion zusammen. Speziell vielfältige Einbindungsmöglichkeiten von Zusatzdimensionen scheinen den Traum eindeutiger Antworten aus der Stringtheorie aber zerplatzen zu lassen.

Vaas glaubt dennoch, dass der Traum einer umfassenden Weltformel noch nicht ausgeträumt ist, und gibt verschiedene Ansätze, warum eine solche Theorie bei weitem nicht alles erklärt. Neben unbekannten Anfangsbedingungen, zufälligem Entstehens im Rahmen der kosmischen Inflation oder völligen Fehlens im Fall eines ewigen Universums will er aber auch nicht ausschließen, dass es gar keine fundamentale Theorie gibt und die Wissenschaft ein unabschließbares Unternehmen bleibt. Aber auch eine erhärtete Weltformel schreibt Vaas abschließend wäre nur ein System von Regeln und Gleichungen. Hawking zitierend fragt er, wer bläst den Gleichungen den Odem ein und führt sie zur Existenz. Auch wenn das fast religiös klingt, fehlt die Frage nach dem Sinn. Vaas vermutet die Welt als eher absurd, als zu hoffen, dass ein höherer Sinn wie z.B. die Liebe genau diese Welt zu ihrer Realisierung benötigt.
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am 13. Oktober 2014
Der anspruchsvolle Titel entspricht dem gehaltvollen Inhalt des Buches.

Authentische Berichte über wissenschaftliche Experimente (z.B. von CERN und anderen Institutionen), sind leicht verständlich und durchaus nicht langweilig.

Neuster Stand des Wissens über den "Teilchenzoo"

Der Autor ist langjähriger Kenner der Forschergemeinde.
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am 6. November 2014
Ein eizigartiges Buch , sehr verständlich gechrieben und auch für Laien sehr verstänlich, Dieses Buch sollte jeder Technik
Interessesierte lesen.
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am 8. November 2014
Ich lese dieses Buch gerade,und muss leider sagen das es sehr anstrengend zu lesen ist ! Es ist eine hochspannende Materie die da behandelt wird,und die mich sehr Interessiert. Ich habe schon viele Populärwissenschaftliche Bücher der Physik und Astronomie gelesen ,da gibt es natürlich höhen und Tiefen von Autoren,und natürlich mein begrenztes Wissen . Dieses Buch hatt aber leider einen viel zu trockener Schreibstil. Ich möchte keinesfalls das Wissen und das Können des Autors schmählern ,aber man kann Populärwissenschaft besser zum Leser rüberbringen. Er schweift viel zu oft in Nebensächlichkeiten ab, und versäumt es Interessante Aussagen näher zu erklären ,ohne in die hohe Welt der Wissenschaft abzuschweifen. Da lässt er mich als Laien auf der Strecke. Ich kenne sehr gute Artikel von Ihm in Wissenschaftsmagazienen , da kann er es besser.
zb. stellt er die Frage was ist Materie , und gibt es diese überhaupt ? Aber dann kommt nur starker Toback ,für Experten geschrieben.Da kenne ich von anderen Naturwissenschaftlern faszienierende Erklärungsversuche bei denen man aus den Staunen nicht mehr hinauskommt, und nur noch weiterlesen will.
Eine ehrliche Meinung eines Wissensbegieriegen Laien . Hoffe sein nächstes Buch wird besser.
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