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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Juli 2013
Da es sich um die praktisch unveränderte Version der vormaligen Auflage handelt, kann ich meine Rezension an dieser Stelle nur wiederholen:

Chinery legt mit diesem Buch einen reich illustrierten (knapp 2400 Abbildungen!) Naturführer für die Insekten Europas vor - der mit Abstand artenreichsten Tierklasse. Beginnend mit einer sehr kurzen, nur 9 Seiten umfassenden Einführung zum Körperbau folgen eine 1 seitige systematische Übersicht und ein 4 seitiger Schlüssel zu den Ordnungen der Insekten, illustriert durch kleine schematische Strichzeichnungen. Das Herz des Buches stellt aber der 282 Seiten starke Spezielle Teil dar, in dem nicht weniger als 1600 Arten dargestellt werden (weitere ca 180 Arten werden zusätzlich im Text erwähnt; woher die Angabe "über 2300 Insekten" auf dem Buchdeckel stammt, hat sich mir nicht erschlossen). Als 'Bonus' schließen sich 10 Seiten mit den bekanntesten Gliederfüßern (Spinnen, Asseln, Hundert- und Doppelfüßer) an, die ja landläufig fälschlich auch oft zu den Insekten gezählt werden. Den Abschluß bilden ein 2 seitiger Glossar und der Register.

Einleitung: trotz seiner Kürze bringt er doch in komprimierter Form wichtige Begriffe zum Körperbau der Insekten. Der Schlüssel zu den Ordnungen ist sehr praxisorientiert und richtet sich an gut kenntliche Merkmale und ist gerade für "Neu-Entomologen" sicher sehr brauchbar.

Artenauswahl: ca. 1800 Arten werden vorgestellt - eine Fülle, die ich bisher sonst nirgends in einem einbändigen und durchgehend illustrierten Naturführer gefunden habe! Besonders reichhaltig sind die Kapitel über Schmetterlinge (ca. 500 Arten), Heuschrecken (85), Wanzen (140) oder Zikaden (50) ausgefallen; auch einige der in anderen Führern oft vernachlässigten Gruppen werden ausführlich gezeigt: Eintagsfliegen (20), Ohrwürmer (15) oder Köcherfliegen (30). Relativ knapp fallen hingegen die Abschnitte über die Hautflügler (220) oder Käfer (330) aus. Wenn auch im Buchtitel "Insekten Europas" angegeben ist, liegt der Schwerpunkt der Artenauswahl eher auf dem Gebiet Mittel- und Westeuropas.

Abbildungen: sie stammen von namhaften Insekten-Illustratoren und sind überwiegend sehr gut (besonders die Abbildungen zu den Zweiflüglern von FALK haben es mir angetan). Wenn eine solche Fülle von Insekten vorgestellt wird, kann man kaum mehr als 1 (ausnahmsweise 2) Abbildungen pro Art erwarten. Dennoch bringt LEWINGTON bei den zahlreichen Schmetterlingsdarstellungen sogar noch eine ganze Reihe von Raupen-Bildern.

Text: will man 1800 Arten auf 141 Doppelseiten (linke Seite Text, rechte Abbildung) vorstellen, bleibt nicht viel Platz für jede Art (immerhin werden im Mittel 12 - 13 Arten pro Doppelseite gezeigt). Da ist es nicht überraschend, dass nur spärliche Angaben zu bestimmungsrelevanten Merkmalen im Text gemacht werden (diese Bestimmung ist bei vielen Gruppen auch nicht ganz einfach und erfordert eine umfangreiche Beschreibung oft schwer fassbarer Merkmale - so z. B. bei den "Riesengruppen" der Zwei-, Hautflügler oder Käfer). Kurze Angaben zum Lebensraum und dem zeitlichen Auftreten werden gemacht. Dabei ist die Wahl des deutschen Namens in einigen Fällen durchaus diskussionswürdig.

Zusammengefasst handelt es sich um ein ausgesprochen reichhaltig illustriertes Insektenbuch, das als Ergänzung zu den eher nach "wissenschaftlichen" Kriterien aufgebauten Bestimmungsschlüsseln wie z. B. die "Exkursionsfauna, Bd. 2" von STRESEMANN & KLAUSNITZER überaus geeignet ist. Für einen Einsteiger mag die Fülle der Arten verwirrend sein (dabei ist angesichts der über 100 000 für Europa nachgewiesenen Insektenarten die Auswahl noch sehr begrenzt), aber es lohnt sich die Anschaffung, um sich einen ersten Eindruck über die Vielfalt dieser hochinteressanten Tierklasse zu verschaffen. Ich bin mir sicher, dass damit das Interesse geweckt ist, sich der einen oder anderen Insektengruppe zuzuwenden und sich dann ein entsprechendes "Spezialbuch" zuzulegen. Daher bleibt für mich der CHINERY immer wieder eine Fundgrube!
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"Der Chinery" war eines meiner ersten Bestimmungsbücher überhaupt. Es war damals die 2. Auflage von 1979 und sie hat mir seitdem immer wieder gute Dienste getan, wie man an den zerfledderten Seiten sieht. Jetzt habe ich die neue Ausgabe im Taschenformat und ich muss feststellen, dass sich vieles gegenüber der alten verbessert hat - ein wenig hat sich aber auch verschlechtert. Doch dazu später noch ein Wort.
Die vorliegende Taschenausgabe ist eine aktualisierte Ausgabe der Hardcover-Ausgabe von 1987. Gegenüber meiner Ausgabe von 1979 hat sich die Zahl der abgebildeten Arten mehr als verdoppelt.
Die Qualität der Zeichnungen ist erwartungsgemäß wieder hervorragend. Zwar zeigen Fotos die Körperhaltung häufig besser, aber zur genauen Bestimmung von Arten muss man das Tier in der Regel im Detail begutachten und da sind Zeichnungen unübertroffen in ihrer Präzision. Außerdem sind bei sehr ähnlichen Arten, die man nur mit Lupe oder sogar Mikroskop unterscheiden kann, immer nur die häufigsten abgebildet und es existiert dann ein Verweis im beschreibenden Text, dass es weitere, ähnliche Arten gibt. Bei insgesamt etwa 100000 beschriebenen Insektenarten in Europa musste sich der Autor notgedrungen auf eine Auswahl beschränken, und er hat die Aufgabe so gelöst, dass er sich auf auffällige und möglichst unverwechselbare Arten konzentriert, deren Verbreitungsgebiet einen Schwerpunkt in Westeuropa haben. Reine Mittelmeerarten wurden nicht aufgenommen. Insofern deckt sich der betrachtete geografische Raum stark mit der Fläche Deutschlands und gerade deshalb ist der Chinery auch so nützlich.

Es sind sämtliche Ordnungen und alle größeren Familien mit mindestens einem Exemplar vertreten. Selbst wenn man "seine" Art nicht wiederfindet, so sind die Chancen sehr hoch, dass man zumindest bis auf Familienebene vordringt. Die absolute Sicherheit, dass man keiner Fehlbestimmung zum Opfer gefallen ist, hat man sowieso nicht. Dafür ist die Auswahl mit 2% der Gesamtzahl dann doch zu gering. Aber auch hier muss man fairerweise feststellen, dass die allermeisten Insektenarten schlichtweg selten sind, und im Buch sind nun einmal eher die häufigen und auffälligen aufgenommen worden. Es ist ein Buch für Amateure und keine 30-bändige Monografie.

Aber genau beim Fachlichen hat mir die Ausgabe von 1979 teilweise besser gefallen. Zwar waren die Beschreibungen zu den Lebensräumen und charakteristischen Merkmalen der einzelnen Arten damals sehr unübersichtlich im Fließtext untergebracht (das ist in der neuen Ausgabe viel übersichtlicher und auch viel ausführlicher!), aber es gab zu einzelnen Ordnungen und Familien kurze Bestimmungsschlüssel, die teilweise noch s/w-Zeichnungen mit Details enthielten. Die sind in der neuen Ausgabe leider komplett weggefallen. Hier ist ein sehr nützliches Hilfsmittel aus meiner Sicht unberechtigt gestrichen worden. Ich kann es beurteilen, denn die Kurzschlüssel habe ich in der Praxis sehr oft gebraucht. Der Mangel wird teilweise dadurch behoben, dass in der neuen Ausgabe mehr Arten abgebildet sind, aber schade ist es trotzdem.

Mein Fazit: Der Chinery in der aktualisierten Ausgabe ist immer noch eines der umfangreichsten, an den Laien gerichteten Bestimmungsbücher für Insekten, mit hervorragenden Abbildungen. Es ist ein guter erster Filter, um sich einer Art zu nähern, bietet aber nicht genügend Detailtiefe, um eine sichere Bestimmung zu gewährleisten. Im Zusammenspiel mit einem klassischen Bestimmungsschlüssel lässt sich der Praxisnutzen allerdings noch erheblich steigern.
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am 5. Oktober 2012
Schöne detailreiche Zeichnungen - keine Schnappschüsse bei schlechtem Licht.
Kurze Charakterisierung jeder Ordnung und Familie.
Taxonomisch gegliedert (nicht etwa nach Namen oder Farbe sortiert).
Ich bin zwar kein Entomologe,aber denke dass Pareys Insektenbuch durchaus (biologisch)gehobenen Ansprüchen genügt. Das Pareys Vogelbuch übrigens auch.

Für den Hobbygärtner, der nur kurz schauen will um welchen Käfer es sich grob handelt, der auf den Rosen sitzt ist es vielleicht etwas überdimensioniert.
Auch für Familienausflüge ins Grüne nur bedingt geeignet, da die Fülle der Zeichnungen Kinder erschlägt, bzw. lateinische Namen auch frustrierend für Kinder sein können. Marienkäfer reicht da und nicht 12 Unterarten mit lat. Namen.

Ich auf jeden Fall werde in nächster Zeit genau darauf achten, wie die Schmeißfliege mit Vornamen heißt, die mich da belästigt ;)
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am 20. September 2013
Der Hauptgrund für diese Neuanschaffung war, dass sich mein altes Bestimmungsbuch - 1988 während des Studiums erworben - inzwischen einzelblattweise unter den Sitzen meines Dienstwagens befindet. Bei Pareys Buch der Insekten überzeugen die saubere Gliederung, die detailgenauen Zeichnungen (ein Foto bildet immer nur ein Individuum ab, bei einer Zeichnung werden die arttypischen Merkmale dargestellt) und die handliche Praxistauglichkeit. Auch viele Neuzuwanderer wie die Asiatische Tigermücke sind schon aufgelistet. Tolles Buch!
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am 30. April 2014
Ein wirklich fantastisches Bestimmungsbuch, allerdings mit z.T. viel zu kleinen Abbildungen!
Beim suchen von Tieren und eben bestimmen dieser, sind mir viele Abbildungen einfach zu winzig.
Warum gibt es hierzu keine Großausgabe lieber Kosmos-Verlag??? Auch ist der Taschenbucheinband
nicht ideal, da er nach mehreren "Durchsichten" zerknickt wird!

Für das Buch als solches gilt natürlich absolute Kaufempfehlung!!!!
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am 4. November 2014
Der Parey ist ja nun mal ein Klassiker. Er bietet eine sehr grobe Übersicht über die heimische Insektenwelt und zeigt für viele Taxa typische Arten. Wer die Welt der Insekten etwas genauer kennt, weiß, dass eine Bestimmung am Bild oft nicht möglich ist - deshalb sind vor allem große und auffällig gefärbte Arten abgebildet. Eine Außnahme stellen die Schmetterlinge dar - hier kann man viele häufige Arten mit diesem Buch identifizieren. Jedoch ist ein Schmetterlingsführer für diesen Zweck sicher zielführender ...

Die Abbildungen (Zeichnungen) sind großteils sehr schön, nur bei manchen Gruppen (z.B. Laufkäfer) unterschieden sich Orginal und Abbildung doch merklich. Zu den abgebildeten Arten gibt es sehr knappe Informationen zur Ökologie und Verbreitung.

Insgesamt eignet sich das Buch für den Einsetiger, der die Welt der Insekten um sich herum entdecken und erkunden möchte. Es bietet einen groben Überblick über die Vielfalt dieser Gruppe und zeigt viele häufige Arten. Einen Stern Abzug für die kurzlebigkeit des Buches - ist man einmal tiefer in die Insektenwelt eingedrungen, wird man mit diesem Buch wohl nicht mehr so häufig arbeiten und eher speziellere Literatur zur Hand nehmen. Gemessen an dem doch recht hohen Preis ist das für mich ein deutliches Manko.
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am 25. September 2015
Eine Fülle an hervorragend (von LEWINGTON und vielen anderen herausragenden Illustratore) dargestellten Arten. Sicherlich erlaubt es der knappe Text nicht, differenziert in die Bestimmung der weit über 2.000 vorgestellten Arten einzudringen - aber als Ergänzung zu den ansonsten spärlich illustrierten Bestimmungsschlüsseln (z. B. von KLAUSNITZER, BROHMER, BÄHRMANN oder CHINERY) hervorragend zu gebrauchen
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am 4. November 2013
Ein gutes, zusammenfassendes Buch für Insekteninteressierte. Alle allgemein vorkommenden Arten sind enthalten, will man sich jedoch in eine Insektengruppe vertiefen braucht man noch andere, speziellere Literatur.
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am 3. Februar 2016
Bin zwar keine Insektenspezialistin, aber als Biologin finde ich es schon toll, ein kleines günstiges Nachschlagewerk zu besitzen, wo man endeckte Tiere nachschlagen kann =) (Ich hab beruflich damit aber nix zu tun, finde Insekten aber durchaus spannend). Tolle Bilder!! Aber die Beschreibungen der Tiere sind meiner Meinung nach nix für Laien!! Ist eher für Biologen/Ökologen ausgelegt ;)
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