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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Astronomie - Kosmos - Sterne - einzigartig gespiegelt in alten Kulten und Kultstätten, 8. Dezember 2012
Von 
Jaun Hans-peter "hanspeterjaun" (Steffisburg / Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kosmische Kultstätten der Welt: Von Stonehenge bis zu den Maya-Tempeln (Gebundene Ausgabe)
Hat in den 1950er und 1960er Jahren der Start und die ersten Highlights der Raumfahrt ein neues Interesse an Astronomie und Kosmos geweckt, so vermittelt uns der Autor im vorliegenden Buch eine faszinierende Sicht auf Sterne und Kosmos, jedoch aus historischer, insbesondere aus kulturhistorischer Sicht.

Diese reich illustrierte Arbeit berichtet nicht bloss über Sonne, Mond, Planeten und Sterne, sondern sie führt uns ein in die Welt alter Völker, in deren Sichtweise des Himmels in Verbindung mit ihrem Leben im Spiegel der Tages- und Jahreszeiten. Der Autor stellt weltbekannte und weniger bekannte archäologische Stätten vor und erklärt der staunenden Leserschaft den Stellenwert des Himmels in frühgeschichtlichen Kulturen im Verhältnis zu den frühesten wissenschaftlichen Erkenntnissen im Themenkreis Astronomie und Kosmologie. Angesichts der Fülle an Beispielen, die auf Grund neuer Entdeckungen und Funde nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erheben, dürfte bei der Leserschaft das Verständnis reifen, den Stellenwert der aktuell heiss geführten Diskussionen um das Ende des sogenannten Maya-Kalenders zu relativieren wie auch zu versachlichen. Offenheit und Transparenz spiegeln sich im letzten Kapitel, welches auf wenigen Seiten "spekulatives Gedankengut" aus der Archäoastronomie aufgreift. Sein kurzgefasster Blick in die Zukunft lässt hoffen, dass sich eines Tages der Kreis zwischen Vergangenheit und Zukunft schliessen lässt?!

Diese Arbeit verdient Respekt, weil es dem Autor gelungen ist, seiner Leserschaft eine vielseitige Fülle von Informationen zu vermitteln. Obwohl er nicht auf alle Fragen eine Antwort kennt, bzw. nicht alle für diese Thematik relevanten Fragen aufgreift, würdigen 5 Sterne diese Werk in angemessener Weise. Ausserdem erweisen sich ein Glossar, ein sehr beachtenswerter Index und das Literaturverzeichnis als wertvolle Hilfen, um auch Laien die Nutzung dieses Buches zu erleichtern.

Wer über ausreichend historische und naturwissenschaftliche Grundkenntnisse verfügt, dem kann diese Lektüre wärmstens empfohlen werden. Aber erst der Besuch der vorgestellten Kultstätten vermittelt uns eine konkrete Ahnung vom Leistungsvermögen unserer Vorfahren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Archäoastronomie zum "Anfassen", 8. Februar 2014
Von 
Sabine DB "Sabine DB" (Mainz Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kosmische Kultstätten der Welt: Von Stonehenge bis zu den Maya-Tempeln (Gebundene Ausgabe)
Was haben Kultstätten wie Stonehenge oder Maya-Tempel mit dem Kosmos zu tuen?
Das habe ich mich gefragt bevor ich dieses Buch gelesen habe und das Buch entdeckte.

Mir war die Archäoastronomie nicht bekannt. Es ist das Studium der Astronomie alter Kulturen.

Auf dieses Buch wurde ich durch die darin anthaltenen wundervollen Fotos aufmerksam. Das Titelbild reizte mich das Buch zu lesen.

Ken Taylor hat es geschafft, dass ich mich mit einem Gebiet beschäftigt habe, das mich noch nie interessiert hat.
Der Autor hat mich entführt in eine Wissenschaft, die fasziniert.

Nach dem Lesen des Buches, das mich schon beim ersten Durchblättern angesprochen hat, weiss ich nun um die Zusammenhänge zwischen alten Kultstätten und der Astronomie.
Alte Kulturen haben Sonne, Mond und Sterne aufmerksam verfolgt und auch in ihre Mythologie eingebaut.
So wurden viele bekannte und unbekannte Kultstätten nach deren Lauf erbaut und ausgerichtet.

Das Buch ist aufgeteilt in die Kapitel
- Einleitung
- die Sonne-unser Lebenslicht
- der Mond-Spiegel unserer Seele
- Sterne und Planeten-unsterbliche Körper.

Etwa 50 Kultstätten sind diesen Kapiteln zugeordnet und zu jeder wird sehr gut verständlich warum sie genauso ausgerichtet wurde, wie sie nun da steht.
Als Leser erfährt man jede Menge über die Kultur, die die Kultstätte erbaut hat, über die dazugehörenden kosmischen Einflüsse und vieles mehr.
Veranschaulicht wird dies immer mit tollen Zeichnungen und faszinierenden Fotos. Die Mischung von Text, Fotos und Zeichnungen passt sehr gut.

Meine Empfehlung für alle Leser, die sich entweder schon für Themen dieser Art interessieren oder auch bereit sind sich von einem durch und durch faszinierenden Buch und einem tollen Thema in den Bann ziehen zu lassen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehen und glauben - alte Rituale, neue Erkenntnisse, 4. November 2012
Von 
HeikeG (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kosmische Kultstätten der Welt: Von Stonehenge bis zu den Maya-Tempeln (Gebundene Ausgabe)
"Seit Jahrtausenden nimmt die Sonne auf den Rhythmus unseres Alltagslebens und den Wechsel der Jahreszeiten Einfluss. Auch heute noch unterscheiden wir uns kaum von unseren frühen Vorfahren, die zum Himmel emporblicken, seine Geometrie zu verstehen lernten und diese Erkenntnisse auf ihr Leben anwendeten." In den ältesten Bauwerken der Menschheit kann man immer wieder auf klare Beziehungen zum Sternenhimmel stoßen und viele wichtige Kultstätten und heilige Orte der Erde, die sich zumeist als Knotenpunkte erweisen, an denen sich kosmische Kräfte zentrieren und ein astroarchäologisches Zusammenwirken stattfindet, sind durch besondere derartige Objekte markiert. Seit 1969 widmet sich das multidisziplinäre Fach der Astroarchäologie, das neben Archäologie und Astronomie auch das Studium verschiedenster Fächer wie Geologie, Klimakunde und Technik sowie Geschichte, Kunst und Religion umfasst, der Astronomie alter Kulturen.

Die Pyramiden in Mexiko, die Kultstätten der Mayas und der Inkas, die Steinkreise im schottischen Stonehenge, Lourdes in Südwestfrankreich oder auch Arkaim in der südlichen Uralsteppe haben astronomische Ausrichtungen auf himmlische Fixpunkte und sprechen deutlich von der Beziehung zwischen Kosmos und Mensch. Manchmal ist das Zusammenspiel von Architektur und himmlischen Ereignissen so fesselnd und stringent, dass unzählige Menschen moderne Pilgerfahrten an diese Stätten unternehmen. Das reich illustrierte Buch gibt einen Überblick über derartige astronomische "Kommunikationpunkte", die die alten Architekten integrierten. Dabei legt der Autor jedoch kein verstärktes Augenmerk auf optische und visuelle Überreizung seiner Leser, sondern Ken Taylor vermittelt kompetent und informativ viel Hintergrundwissen über Aufbau, Konstruktion und "Wirkungsweise" derartiger Kultstätten.

Gegliedert in drei große Kapitel (Die Sonne - Unser Lebenslicht / Der Mond - Spiegel unserer Seele / Sterne und Planeten - Unsterbliche Körper) erzählen die mehr als 60 vorgestellten Plätze auf der ganzen Erde von ihren Beziehungen zu Sonnenwenden, Tagundnachtgleichen, Jahreskreisfesten, zu so genannten Mondstillständen und - finsternissen, bis hin zu Planetenbewegungen, Sternbildern und ihrer Orientierung an Himmelspolen und - richtungen. Gezeigt werden nicht nur weltweit berühmte und allseits bekannte archäologische Wunder wie Stonehenge, die ägyptischen und mittelamerikanischen Pyramiden oder die Monolithen der Osterinseln, sondern auch intimere und weniger bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Medicine Wheels (Medizinräder) in Nordamerika/Südkanada - ein ehemals heiliger Ort der Prärieindianer -, alte Felsmalereien in Australien, die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck in Sachsen-Anhalt oder die "Sichtrohre" von Karahunj in Armenien und die rätselhaften Zeichnungen auf Grenzsteinen im Baskenland. Am Ende jedes Kapitels geht Ken Taylor zudem auf die jeweilige Gottheiten ein, indem er eine Auswahl von Geschichten präsentiert.

Das vorliegende Buch öffnet ein kleines Fenster zur Vergangenheit und gewährt uns dadurch einen Einblicke in die Hoffnungen, Sehnsüchte und Ängste unserer Vorfahren. Doch auch für die Gegenwart ist das Wissen der Astroarchäologen von Bedeutung. So ist etwa das am 12. Oktober 2007 eingeweihte Armed Forces Memorial in Alrewas, Staffordshire, in England, astronomisch ausgerichtet. Am 11. November um 11 Uhr (Veterans Day) - dem Zeitpunkt, als die Kampfhandlungen an der Westfront zu Ende des Ersten Weltkrieges 1918 eingestellt wurden - dringt das Sonnenlicht durch einen Schlitz in der Ummauerung in die Gedenkstätte, scheint durch ein Portal (symbolisch ein Tor in eine bessere Welt) und erhellt den Kranz in der Mitte in Gedenken an all jene, die seit 1. Januar 1948 im Militärdienst gestorben sind.

In dem Buch "Kosmische Kultstätten der Welt" des Archäologen Ken Taylor erfährt das Verhältnis der Menschheit zum "Himmel" und damit zu unserem Universum eine neue Wertschätzung.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses schöne Buch ..., 1. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kosmische Kultstätten der Welt: Von Stonehenge bis zu den Maya-Tempeln (Gebundene Ausgabe)
zusammen mit Harald Leschs Kosmologie für Fussgänger war das Buch ein schönes Weihnachtsgeschenk, das anscheinend auch Freude bereitet hat. Auch die einfache und schnelle Besorgung durch amazon sollte erwähnt werden.
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Kosmische Kultstätten der Welt: Von Stonehenge bis zu den Maya-Tempeln
Kosmische Kultstätten der Welt: Von Stonehenge bis zu den Maya-Tempeln von Ken Taylor (Gebundene Ausgabe - 10. September 2012)
EUR 29,99
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