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Kundenrezensionen

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am 1. Mai 2012
Es ist inzwischen sehr schwer geworden, Bücher sachlich als Bücher zu rezensieren. Gerade Sachbücher im Hundebereich werden oft und gerne eher bewertet, indem eine Art Weltanschauung als Grundlage der Buchbewertungen dient. Darum versuche ich gerne, Bücher neutral zu bewerten. So auch dieses neue Buch von Bloch/Radinger. Trotzdem bleibt es nicht aus, meine persönliche Sichtweise einzubringen. Aber wie, gesagt, ich bemühe mich so neutral wie möglich zu sein, weil ich niemanden zu etwas überreden möchte oder vom Kauf abhalten, sondern ein Überblick des Inhaltes wiedergeben möchte.
Beim Inhalt des Buches muss ich auch feststellen wie ein Rezensent bereits vorher, dass ein Großteil bereits von Bloch an anderer Stelle publiziert wurde. Was ich allerdings nicht als negativ ansehe. Nur grundlegend neue wissenschaftliche Erkenntnisse bietet das Buch nicht. Muss es aber auch nicht. Es muss ja nicht immer alles neu sein. Interessant ist, dass die genannten und beschriebenen Erkenntnisse zum Sozialverhalten von Wolf/Hund einmal aus Bloch/Radinger Sicht in einem Buch zusammengefasst sind. So muss man nicht jede Hundezeitschrift und Veröffentlichung der letzten Jahre gelesen und gesammelt haben...
Im Prinzip lese ich Bücher und Veröffentlichungen von Herrn Bloch immer sehr gerne, weil Sie zum Nachdenken anregen und andere Blickwinkel eröffnen. Allerdings fällt mir auch immer stärker auf, dass sein Leitfaden bei der Erstellung von Schriften darauf ausgelegt ist, zu opponieren. So hat er schon vor sehr vielen Jahren mit seinen ersten Werken einen Grundstein gelegt, dass in der Hundeerziehung umgedacht wird und Hunde nicht nur durch brutale Härte erzogen werden, sondern das Lebewesen Hund ernst genommen wird. Beschäftigt man sich aber weiter mit seinen Werken, kann man immer wieder Widersprüchlichkeiten nicht unerheblichen Ausmaßes feststellen. Es scheint, als ginge es mehr ums Opponieren an sich, als um das Lebewesen Hund. Das ist aber nur mein persönlicher Eindruck über die letzen Jahre und Buchveröffentlichungen. Um das aber aufs aktuelle Buch zu übertragen. Wenn man die Kernaussage einmal zusammenfasst, geht es um die grundsätzlichen Unterschiede in den Sozialstrukturen der Menschen im Vergleich mit Wölfen bzw. Hunden. Insgesamt wird dieser Unterschied schön erläutert und schlüssig dargelegt. Tenor ist, dass sich das soziale Grundmodell der Hunde grundlegend vom Modell der Primanten (und so auch Menschen) unterscheidet. Vor allem in dem Punkt, dass Hunde nicht von einem, allmächtigen Rudelführer unterjocht werden, sondern, kurz gesagt, die Führungsstruktur flexibel ist. So weit, so gut - und in der Kernaussage des Buches eindeutig. Alles in Allem eine verständliche Kernaussage, der man als Leser folgen kann oder aber auch nicht. Interpretationsmöglichkeiten bleiben genug Raum. Merkwürdig wird es nur, weil sich die Autoren , wie schon erwähnt, selbst widersprechen. Zum Beispiel wird mit positiven Ausführungen auf einen Amerikaner eingegangen, der im Umgang mit Hunden sehr umstritten ist. Ich möchte auf diesen anderen Autor, Experten, hier nicht näher eingehen, eins ist jedoch auffällig. Der Amerikaner hat einen ganz einfachen Grundtenor im Umgang mit Hunden. Er arbeitet und philosophiert immer damit, dass der Mensch der Rudelführer sein muss. Einfach und klar, immer und in jeder Situation. Flexible Führungsstruktur ist bei ihm völlig verpönt und der alleinige Führungsanspruch wird oft auch mit sehr, sehr harten Mitteln durchgesetzt. Also im Prinzip genau die gegenteilige Sichtweise, die Bloch/Radinger im Prinzip immer publizieren. Wer jetzt aber eine zufriedenstellende Erläuterung dieser Gegensätze im Buch erwartet, wird enttäuscht werden. Was bleibt, ist die Verwirrung des informierten Lesers, bezüglich der Widersprüche. Und davon gibt es im Buch leider einige, dieses Beispiel ist nur sehr herausstechend. Leider hinterlässt dieses Buch mit gutem Ansatz aufgrund seiner Widersprüche, die aber mit hohem Selbstbewusstsein dargelegt werden und eigentlich Verwirren, einen negativen Beigeschmack. Und mir macht die positive Erwäh8ung des Amerikaners sogar etwas Angst. Angst im Bezug auf eine Entwicklung in der Hundeerziehung, die eindeutig ein Schritt zurück in die Zeiten ist, die Bloch vor ca. 20 Jahren verlassen hat. Will er die Zeiten zurückholen? Will er nur wieder opponieren? Ich weiß es nicht, bin aber als alter Bloch-Fan verwirrt und verunsichert und kann diesem Buch, trotz vieler guter Aussagen und Ansätze nur 3 Sterne geben. Weil die inhaltlichen Widersprüche für mich nicht nachvollziehbar sind. Leider...
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am 7. Mai 2012
Das Buch verspricht, die Ko-Evolution von Mensch und Hund zu beleuchten. Ein äußerst spannendes Thema, das bisher in Literatur und Forschung leider weitgehend ausgeblendet wird. So hatte ich mich auf dieses Buch richtig gefreut.

Doch meine Erwartung wurde enttäuscht: Die Ausführungen von Bloch und Radinger dümpeln an der Oberfläche. Man geht recht willkürlich mit den dargestellten Ausschnitten der Früh- und Vor-Geschichte um, wie auch mit der sehr selbstbewussten Interpretation derselben. In Halbsätzen werden Theorien ernst zu nehmender Wissenschaftler (z.B. Coppinger) kurzerhand ins Abseits gestellt. Ganze Epochen der Geschichte werden in halben Spalten "abgehandelt", was auch durch das eifrige Namedropping von Wissenschaftlern keinen Tiefgang erhält. Mich erinnert das ein wenig an den Stil der Zeitungen mit den großen Buchstaben. Schade.

Auch wenn ich den inhaltlichen Tenor der Autoren durchaus teile, kann ich nicht akzeptieren, wie platt und holzschnittartig in schwarz-weiß gemalt wird: Kaniden sind die Guten, Primaten das Gegenteil. Auch hier pickt man die ins Bild passenden Erkenntnisse, häufig noch aus der eigenen Feldforschung, heraus, nicht passende, z.b. das gelegentliche Vorkommen auch gnadenloser Rivalitätskämpfe unter Wölfsindividuen und -Gruppen, werden schlicht ausgeblendet.

Zugleich werden die Tausende von Jahren des Hundes als Arbeitshund bestenfalls am Rande gestreift. In dieser Zeit bildeten sich die Hunderassen heraus. Hier wurden vermutlich am stärksten die speziellen Anlagen der verschiedenen Hunderassen geformt, die wiederum zu den wesentlichen Wurzeln unserer heutigen Begleiter zählen. Diese bis 1900 andauernde Epoche meinen die Autoren ausblenden zu können. Am meisten verwundert dann der Versuch der Autoren, unmittelbar aus der Steinzeit der Co-Evolution Verhaltenstipps für den Hundehalter in einer heutigen deutschen Großstadt abzuleiten.

Nach "Wölfisch für Hundehalter" hatte ich schlicht zu hohe Erwartungen. Insbesondere sehe ich mehr Tiefgang für eine ernstzunehmende Behandlung des Thema als unbedingt notwendig. Ich persönlich kann daher das Buch nicht empfehlen.
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am 18. August 2013
Beim Lesen des Buches ist mir mein Herz sehr aufgegangen. Ich selbst bin Naturliebhaber und haben einen ausgesprochen emotionalen Bezug zu Tieren und Hunden. Der Wolf in seiner sozialen Lebensweise fasziniert mich ebenso. Dieser emotionale Bezug bringen auch die Autoren gut rüber. Mit Leidenschaft haben setzen sie sich für die Wolfforschung ein. Sie erzählen aussergewöhnliche Erlebnisse, die sich bei der Beobachtung von Wölfen ergaben. Leider versuchen sie noch eine Brücke zur Erziehung von Hunden zu schlagen, die insgesamt nicht in die Betrachtungsweisen zu den Wölfen passt, bzw der Zusammenhang nicht ganz deutlich wird. Es handelt sich deshalb um kein wissenschaftliches Buch, da es keine Forschungsergebnisse strukturiert weitergibt und auch keine wirklichen Zusammenhänge zur Hundehaltung gibt. Insgesamt ein gut lesbares Buch, mit Engagement geschrieben, was aufgrund des Titels hinter den Erwartungen bleibt. Empfehlenswert ist es allemal, der Preis jedoch zu hoch.
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am 12. Oktober 2012
Günther Bloch und Elli Radinger sind derart alte Hasen", wenn es um Bücher zu Wölfen und Hunden geht, dass es eigentlich verwunderlich wäre, wenn ein Rezensent von ihrem neuen Buch Affe trifft Wolf" nicht angetan wäre. Erstaunlich, welch neue und originelle Aspekte die beiden Autoren dem Thema Wolf-Hund-Mensch - denn das ist mit dem Titel gemeint-abgewinnen und auf den 190, wie üblich gut bebilderten Seiten wunderbarlesbar präsentieren können. Die Kapitel behandeln die so genannte Ko-Evolution (der Rezensent ist davon nicht überzeugt) zwischen Affen, Hundeartigen und Rabenvögel, die Domestikation zum Haushund, zur Kulturgeschichte Mensch-Hund, über Gefühle, Empathie und Moral und über Mensch und Hund im Haus. Das Buch wird mit einigen interessanten wussten Sie?"-Seiten, Begriffserklärungen, Wolfsliteratur und Quellenverzeichnis abgerundet. Viel Inhalt für wenig Geld.

Die konkurrenzlose Stärke der Autoren liegt in ihrer Erfahrung mit Hunden und dass sie Wolfsverhalten und verwilderte Haushunde aus eigener langjähriger Anschauung kennen. So ist der eigentliche Buchtext mit einer Reihe von Feldnotizen" angereichert, die bestimmte Aspekte von Wolfs- und Hundeverhalten beleuchten, jeweils mit einer Säule von Bloch zu Beobachtungen in Banff und in der Toskana und Radingers zum Yellowstone, etwa zu Wolfspersönlichkeiten, zum Jagdvehalten, zu Raben und Wölfen, zum Futterverstecken, etc. Für mich zählen diese Feldnotizen zu den kleinen Höhepunkten des Buches. Letztlich geht es dem Autorenteam darum, eine stimmige, gut untermauerte Geschichte zu erzählen, wie Wolf und Mensch zusammenkamen und wie dieses Bündnis mit der Hundwerdung stabilisiert wurde und bis in unsere heutige Kulturumgebung andauert und sich in dieser gestaltet. Der Text fußt auf der Lebens- und Arbeitserfahrung der beiden Autoren, die selten darum verlegen sind, auch deutliche Meinungen zu vertreten, diese aber auch durch Bezug auf die aktuelle wissenschaftliche Originalliteratur zu untermauern suchen..

Bloch und Radinger sind das, was man im Englischen wohl treffend als Naturalists" bezeichnet, und sie sind ganz herausragende Vertreter dieser Gattung. Ein bisschen weniger wissenschaftliches Brimborium im Buch wäre daher sicherlich mehr gewesen. Letztlich liegt für mich aber eine der Hauptstärken des Buchs in der Verbindung zwischen Wolf und Hund, in der gut vermittelten Erkenntnis, dass Hunde quantitativ modifizierte Wölfe sind und dass daher Wolfsverhalten und richtige interpretiertes wölfisches Sozialleben sehr wohl relevant sind für das Zusammenleben von uns Menschenaffen mit Hunden. So ist das Buch auch ein gutes Gegenmittel gegen allzu verkopfte und verschrobene, ideologisierte und anthropomorphe Zugänge zu Erziehung von Hunden und zum Zusammenleben mit unserem längstgedienten Tierkumpan. Man kann nur hoffen, dass dieses Buch besonders unter den jungen, manchmal etwas abgehobenen städtischen Hundeszenen Verbreitung findet und im Verbund mit früheren Büchern dieser Autoren seine Wirkung darin tut, Hunde wieder als das zu sehen, was sie sind und immer waren, nämlich als Bloch-Radingersche Wölfe.
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am 6. Mai 2012
Sehr gern las ich bisher immer Blochbücher und erlebte Vorträge. Die Art Blochs, dabei wie ein Rohrspatz auf andere zu schimpfen hat mich früher eher immer amüsierrt, weil sie eben wie ein Rohrspatz daher kam und nicht wie ein souveränes Wesen, das er selbst immer propagiert, um einen Hund zu führen.
Es ist wirklich schade, dass dieser neue Aufguss seiner Empörungen im Gegenzug viel weniger Eigenes entgegen zu setzen hat, als früher. Es werden viele Spekulationen und Vermutungen über die Evolution ausgesprochen und es wird zitiert, wer gerade den Inhalt des Buches unterstützen kann.
Weswegen ich jedoch das Buch mit nur einem Punkt quittiere, betrifft die unsäglichen Tipps zur Hundeerziehung. Zwei Hunde mit einer kurzen Leine ANEINANDER zu binden, damit der Althund dem Jungspund das Zurückkommen zum Menschen beibringt, ist mehr als unsinnig. Zuerst einmal widerspricht es dem dem ständigen Aufruf Blochs, dass der Hundehalter selbst endlich seine Verantwortung zur Erziehung wahrnehmen soll und sie nicht dem Althund aufBINDET. Einen Althund zu zwingen, den Jungspund an sich gebunden mit herum zuschleppen und umgekehrt, ist unsäglich und behindert die Entwicklung des jungen Hundes, der die Welt nach seinen Interessen entdecken möchte und den Althund, der seinen eigenen Interessen nachgehen will ungemein. Zudem dürften so nur noch Feldspaziergänge möglich sein, denn in allen anderen Gegenden hängen die Hunde nach 2 Metern um einen Baum verwickelt.
Weiterhin sieht man auf jedem Foto, auf dem die Autoren selbst zu sehen sind, mit welch schlechten Körperhaltungen sie aufwarten. Keine Spannung, keine Haltung. An einen Leithund erinnert das in keiner Weise. Dafür sieht man Günther Bloch mit einer Flexileine und am Halsband seines Hundes (nach oben) zerrend. Das diese Bilder ausgewählt wurden, zeigt erschreckend, wie wenig Sensibilität dem Hund gegenüber tatsächlich vorhanden ist.
Mein Vorschlag wäre, doch einfach bei den Beobachtungen zu bleiben, die in der Feldforschung von den Autoren gemacht werden. Das ist interessant.
Es ist jedoch etwas völlig anderes, uns Hundehalter zu belehren, obwohl wir im Feld garnicht vorkommen und es Herrn Bloch offenbar nicht bekannt ist, dass auch die Übertragung dessen, was er an wilden Hunden und Wölfen sieht, für die Hundereziehung eine eigene Erfahrungswelt (Training mit Menschen und Hunden) bedarf und nicht nur wilde abstruse Ideen, mit denen das Buch leider zahlreich angefüllt ist.
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am 22. Dezember 2012
Da mir die Gegenüberstellung von Primatenverhalten und Wolfsverhalten schon bei anderen Autoren begegnet ist (McConnell) und ich es faszinierend finde, hatte ich dieses Buch bestellt.
Leider hält sich der Autor viel zu viel damit auf zu bedauern, dass seine Arbeit in der Fachwelt nicht genügend Anerkennung findet und erschöpft sich immer wieder in Polemik gegen Kollegen. Schade! Die Beobachtungen an den Banff- und Yellowstonewölfen sind spannend. Die Übertragungen auf Hundeerziehung bleiben hingegen vage und wenig aussagekräftig.
Fazit: Nicht schlecht aber auch nicht wirklich erforderlich im Bücherschrank.
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am 19. Januar 2015
Warum haben sich vor langer Zeit ausgerechnet Hund und Mensch zusammengetan und bilden bis heute enge soziale Gemeinschaften? Warum sind es gerade die Nachfahren der Wölfe, die wir gerne als Familienhunde oder Arbeitshunde so schätzen? Unter evolutionsbiologischen Aspekten kann nur der Wolf auf eine soziale Vergangenheit zurück sehen, bei den nächsten Verwandten des Menschen, den Affen, ist eher Egoismus vorherrschend. Das vorliegende Buch beschäftigt sich damit, auf diese Fragen Antworten zu finden. Neben der Ko-Evolution von Affen, Kaniden und auch Rabenvögel werden die Domestikation des Haushundes, die Kulturgeschichte beider Arten sowie die sozioemotionale Beziehungsebenen beleuchtet.

Warum das alles für Hundehalter interessant ist? Aus den evolutionsbiologischen Erläuterungen werden Ableitungen für den Alltag zwischen Mensch und Hund hergestellt, die für ein harmonisches und problemloses Zusammenleben zu beachten sind. Dieses Buch ist kein Erziehungsratgeber, der mit DER Erziehungsmethode aufwartet, die alle möglichen Probleme auf einen Schlag löst – und das ist auch gut so, denn es gibt sie nicht, die EINE Methode, denn es gibt auch nicht DEN Hund, sondern jeder Hund ist neben seinen rassetypischen Eigenschaften ein Individuum, genau wie wir Menschen.

Wie auch in Wolfsrudeln gibt es bei den Hunden die geselligen Typen oder eher die Kopftypen, die ruhigen und abwartenden Individuen und die, die mit dem Kopf durch die Wand wollen. Das sollte uns Menschen nicht allzu fremd vorkommen, denn auch die Hundehalter unterscheiden sich untereinander beträchtlich. Unterschiedliche Typen verlangen unterschiedliche Herangehensweisen an das tägliche Zusammenleben; die Holzhammermethode namens Dominanz, die permanent durch den Oberaffen in der Mensch-Hunde-Beziehung ausgeübt wird, ist hier fehl am Platze. Daher bietet das Buch Anregungen und Überlegungen zu den verschiedenen Mensch-Hunde-Teams.

Das Buch ist durch seinen lockeren Schreibstil flüssig zu lesen, die zahlreichen Illustrationen lockern den Text zusätzlich auf. Die Verwendung von Fachbegriffen aus der Biologie hält sich in Grenzen, zusätzlich gibt es am Ende des Buches noch eine Erklärung der wichtigsten Begriffe. Wer noch weiter in die Evolutions- und Verhaltensbiologie vordringen möchte, kann sich über das Quellenverzeichnis weitere Anregungen holen.
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TOP 500 REZENSENTam 15. Mai 2012
Ich kann anderen Rezensenten hier so gar nicht folgen. Da wird verglichen mit anderen Bloch-Büchern, aber das passt bei diesem Buch so gar nicht meiner Meinung nach.
Das Buch wurde ja nicht von Bloch alleine gsechrieben, sondern es ist eine Gemeinschaftsaktion mit Ella Radinger. Beide sind sehr engagierte Wolfsforscher und hier sollte doch das Verhalten der Affen - Primaten mit dem der Wölfe-Caniden verglichen werden. Dann soll dies umgesetzt werden auf die Mensch-Hund-Beziehung. Das Buch erfüllt dies ganz und gar.Beschrieben werden typisch wölfische Verhaltensweisen und zwar für den Laien verständlich.
So wie ich es empfinde, war ja auch kein Buch für Fachleute angestrebt.

Anschaulich schildern die Autoren ihre Wolfsbeoachtungen im deutlich klaren Stil des Herrn Bloch, vergleichen mit eigenen Hunden und auch ihnen bekannten Hunden. Bloch schildert oft mit einem Augenzwinkern so wie man ihn kennt.
Z.T. werden diese Verhaltensweisen umgesetzt in Tipps für Hundehalter, aber nicht grundsätzlich, aber das war ja auch nicht Thema des Buches. Beide schildern auch einen typischen Tag in ihrem eigenen Leben mit ihren Hunden und geben auch Schwächen zu. Nobody is perfect. Ella Radinger beschreibt sehr genau und nachvollziehbar ihr Prinzip der Hausregeln. Toll, um sich als Hundehalter vor Augen zu führen wo es hängt.

Aus meiner Sicht liefern die Autoren ganz viel Hintergrundwissen zum Thema Wolf und Hund. Wieviel Wolf steckt in meinem Hund? Sie geben Tipps zum Hunde erziehen und das Ganze leicht zu lesen.

Ich freue mich noch diese Woche Bloch live zu erleben.
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am 31. März 2014
wie alle Bücher von Günther Bloch und Elli Radinger einfach klasse. Ein absolutes Muss für Wolfsliebhaber!

Dieses Buch kann ich jedem bestens weiterempfehlen!
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am 8. Januar 2014
Ein tolles Buch kann man super lesen und verstehen.
Wenn man dieses Buch gelesen hat verstehen sie
ihren Hund besser was er ihnen. manchmal sagen möchte
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