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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich bin Biologe. Und obgleich das Klischee nicht stimmt, dass wir Biologen uns allesamt mit allem auskennen, was da kreucht und fleucht und blüht und sprießt, stimmt immerhin soviel, dass ich ein ganzes Regalbrett voller Bestimmungsbücher habe. Als mir im Vine-Club dieses Buch angeboten wurde, hätte ich daher fast weitergescrollt. Noch eins? Wozu?
Aber dann fiel mein Blick auf den Zusatz „für Ting-Stift“. DAS leuchtete sofort ein. Wer’s nicht kennt: Der Ting-Stift ist ein Gerät von Format und Größe eines dicken Kulis, das über einen Infrarotsensor in der Spitze Codes ablesen kann, die für das Auge unsichtbar auf eine Seite gedruckt sind. Wird ein Code erkannt, dann spielt der Stift die entsprechende Klangdatei ab. Ich kannte das bis dahin nur von Kinderbüchern, die auf diesem Wege, wie man das heutzutage nennt, „interaktiv“ werden. Der Nutzen für einen Tier- (und Pflanzen-) Führer war offensichtlich.

Doch zunächst zum Buch. Der Kosmos Tier- und Pflanzenführer ist ohne Register 521 Seiten dick und beschreibt auf jeder Seite zwei Arten. Etwas mehr als die Hälfte (bis Seite 292) sind Tiere, der Rest Pflanzen und Pilze. Zu jeder Art sind unter dem deutschen der wissenschaftliche Name, Größe und Hauptbeobachtungszeit angegeben. Dann folgt ein Text mit etwa acht Zeilen, der Wissenswertes, teils Anekdotisches über die Lebensweise beschreibt, und darunter ein Hauptphoto von ca. 5cm x 3cm, sowie ringsrum noch einige kleinere Zusatzphotos. Am äußeren Seitenrand gibt es ein kleineres (2,8cm x 2cm) Photo der Art in ihrem Habitat, Infos zu Vorkommen und Merkmalen und eine Verbreitungskarte.
Bei den Tieren und Pflanzen ist die Auswahl der dargestellten Arten sehr umfassend. Mir sind auf den ersten Blick keine Lücken aufgefallen. Umgekehrt kann man fragen, wie sinnvoll es ist, Arten aufzunehmen, die im deutschsprachigen Raum nicht vorkommen und auch ohne Buch leicht zu erkennen sind, wie Elch, Rentier oder Rosaflamingo. Mager und willkürlich ist dagegen die Auswahl der Pilze. Allerdings würde wohl ohnehin niemand, der Pilze ernsthaft sammeln und bestimmen will, auf dieses Buch setzen.

In meinem Regal stehen nebendran die direkten Vergleichskandidaten. Der Kosmos Naturführer ist keine Konkurrenz im eigenen Haus: Er ist eher eine Übersicht über Lebensräume und ökologische Zusammenhänge und ist überhaupt nicht als Bestimmungsbuch gedacht. Im Wettbewerb steht das Buch hingegen mit dem BLV Tier- und Pflanzenführer. In dem Vergleich würde ich, wenn man nur das Druckwerk betrachtet, das BLV-Buch knapp bevorzugen. Es ist konservativer und strenger, dabei aber auch übersichtlicher gestaltet. Indem dort immer drei, nicht vier, Arten auf einer Doppelseite beschrieben werden und die größeren Photos immer rechts stehen, kann man den BLV-Führer rasch durchblättern, um eine Art zu suchen. Mit dem Kosmos-Buch stelle ich mir eine Artbestimmung recht schwer vor. Da muss man ziemlich hin und her blättern, und dem Text fehlt auch die beim BLV-Buch übliche Gliederung in Größe, Aussehen, Vorkommen, etc.. Den Kosmos-Führer muss man vielleicht eher als Kompendium betrachten, in dem man Wissenswertes über eine Art finden kann, die man bereits kennt. (Dass der wahre Biologe zum Bestimmen ohnehin den Rothmaler oder den Schmeil-Fitschen sowie den Brohmer nehmen würde, interessiert den Laien eher nicht.)

Aber: Die große Stärke des Kosmos Tier- und Pflanzenführers ist der Ting-Stift. Er liefert Klangbeispiele nicht nur zu fast allen Vögeln und Säugetieren, sondern auch zu Fröschen und Kröten sowie Grillen, was ja auf den ersten Blick nicht selbstverständlich ist. Und die Klangbeispiele sind üppig: Ungefähr eine Minute lang geht das immer weiter und weiter; selbst auf einer Vogelstimmen-CD, die ich besitze, geht das nicht so lang. Und das Tolle ist, dass der Akku-betriebene Ting-Stift auch unterwegs funktioniert. Man kann also, was sonst wohl mit keinem Medium möglich ist, in freier Natur den Vogelgesang, den man hört, direkt mit der Aufnahme vergleichen, und dazu noch die Informationen lesen und das Photo ansehen, wenn man den Piepmatz gerade mal zu Gesicht bekommt. Das ist etwas, was ich mir seit langem gewünscht habe, und ich werde im gerade begonnenen Frühling bestimmt oft mit Buch und Stift draußen sein.

Fazit: Als Pilzbuch unbrauchbar; für Insekten ist das Konkurrenzprodukt von BLV besser, aber für Vögel und Säugetiere ein ungeheuer hilfreiches Buch.
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Wenn man in der Natur unterwegs ist gibt es viel zu beobachten. Nicht über alles aber weiß man Bescheid, und so ist es bei uns „Tradition“, dass, wenn wir Wandern, meist ein Naturführer im Rücksack ist, mitunter auch die Becherlupe, weil wir von „Natur“ *g* aus neugierig sind.

Der Kosmos-Verlag hat in dieser Richtung ein umfassendes Sortiment – und so hatten wir letztens einen kompakten Tier- und Pflanzenführer entdeckt, weil der alte schon viele Jahre auf dem Buckel hatte und ein Austausch unumgänglich war, da sich die Seiten schon verabschiedeten usw.

BESONDERHEIT:

Konzipiert für den Einsatz eines Ting-Stiftes. Hiermit kann man, wenn man über ein solches Gerät verfügt, zu den meisten der abgebildeten Tiere und Arten die Gesänge, Rufe oder Laute hören. Zuerst muss das auf der Rückseite befindliche Aktivierungs-Logo berührt werden, das die Funktion sozusagen in Gang setzt. Der Stift muss nun mit dem einem PC mittels USB-Kabel mit dem Internet verbunden werden. Der Stift erkennt den Naturführer und die Audio-Dateien werden auf den Stift übertragen. Der Stift kann nun vom PC getrennt werden – alle Daten sind darauf gespeichert. Nun muss man lediglich auf das jeweilige Symbol tippen mit dem Stift und schon wird sozusagen gelesen und man kann die einzelnen Rufe usw. hören.

Inhalt und Gliederung:
=================

Das Buch ist sehr übersichtlich gegliedert. Es ist in Farben eingeteilt, die das Navigieren zum Kinderspiel machen.

Orange: Säugetiere
Gelb: Vögel
Rot: Reptilien und Amphibien
Blau: Fischer
Hellgrün: Insekten und sonstige Wirbellose
Dunkelgrün: Bäume und Sträucher
Weiß: Blumen und Gräser
Lila: Farne, Mose, Algen, Flechten und Pilze

Jede Seite ist gleich aufgebaut. Auf den ersten Seiten, die dem eigentlichen Naturführer voran gestellt sind, kann man doppelseitig die genaue Gliederungsstrategie nachvollziehen, so dass ein Nutzen des Buches kein Problem darstellt. Genannt und gezeigt werden jeweils Größe, Wissenswertes, Foto, Lebensweise, Verbreitung, Deutscher Name und wissenschaftlicher Name der Familie (daneben befindet sich das Ting-Symbol), Lebensraum/Vorkommen, Farbcode, Symbol, wichtige Merkpunkte)

Weiterhin einführend bekommt man einen Überblick über die Merkmale der Tiere und Pflanzen. Es folgt dann die Auflistung der Arten beginnend mit den Tieren und weiterführend mit den Pflanzen. Hier muss man sagen, dass das Buch natürlich nicht komplett alle Arten zeigen kann, aber die wichtigsten – also sozusagen für den Hausgebraucht und noch weit mehr sind im Buch enthalten. Bisher hatten wir noch kein Tier bzw. keine Pflanze, die wir nicht gefunden haben.

Auch werden Fragen beantwortet, wie: „Was isst der Pilz?“ und zu jeder Art werden einführend in das Kapitel die Besonderheiten genannt, die diese kennzeichnen.

Da das Buch mit seinen mehr als 1000 Arten und 4000 Abbildungen sehr kompakt ist kann man sich vorstellen, dass es übersichtlich gestaltet sein muss, damit der Nutzer in der Natur auch damit arbeiten kann. Dies ist hier zu 100 Prozent der Fall. Auch kommen die sachlichen Infos auf den Punkt, sind teilweise fett gedruckt, um noch besser ersichtlich zu sein und sich vom Text abzuheben. Auf engstem Raum bekommt man in diesem aufschlussreichen Arbeitsbuch wirklich jede Menge Informationen geboten. Die Infos sind teilweise in Textform gegeben, aber auch in Stichpunkten vorhanden. Die Texte sind für Jedermann verständlich und erklären die Pflanzen und Tiere nachvollziehbar, sodass man diese auch wirklich zuordnen kann und zudem noch viel dazu nebenbei lernen kann. Auch sind die Abbildungen zu den Arten sehr aufschlussreich, sehr aussagekräftig und farbenfroh. Man kann auch wirklich erkennen, was abgebildet ist und dies in der Natur (Realität) zuordnen.

Sehr viele detaillierte Angaben zu Besonderheiten der Arten, wie z. B. Angaben zu Zugzeiten, Wuchshöhe und Blütezeit bei Pflanzen usw. sind integriert, so dass ich nach eingehender Betrachtung und vielfacher Nutzung sagen kann, dass man mit diesem Naturführer wirklich einen Glücksgriff getan hat. Hier gibt es absolut nicht zu bemängeln. Sogar an einen abwaschbaren und das Buch vor Regen schützenden Schutzumschlag (transparent) ist gedacht worden.

Ich empfehle das Buch und sage: Topp Preis-Leistungs-Verhältnis !!!
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Vorweg: Dieses kleine (und recht schwere), günstige Büchlein zur Flora und Fauna in ganz Europa strotzt nur so vor Informationen, das Konzept ist wohldurchdacht und zeugt von vielen Jahren der Vertiefung des Verlages in solche Nachschlagewerke, die kompakte Form und der durchsichtige Plastikumschlag machen es zu einem idealen Reisebegleiter, aber auch zur spannenden Unterhaltung beim Durchblättern auf der Couch, wo hoffentlich, infolge angemessener Wohnungshygiene, wenig bis keine Arten zu bestimmen sind. Sollte doch mal eine Zitterspinne hereinschauen, wäre auch sie in diesem nur zu empfehlenden Naturführer zu finden.
Das Buch ist logisch gegliedert, so gibt es z.B. einen Farbcode, der alles, was da kreucht oder rankt, in acht Kategorien unterteilt. Als da wären: Säugetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien, Fische, Insekten und sonstige Wirbellose, Bäume und Sträucher, Blumen und Gräser - und, zu guter Letzt: Farne, Moose, Algen, Flechten, Pilze (es gibt nur eine vergleichsweise kurze Übersicht über die wichtigsten Pilze, sonst würde der Rahmen dieses Nachschlagewerkes sicher gesprengt werden).
Um dies zu realisieren, sind die Seitenzahlen, die mit dem jeweils farbigen Streifen plus kleinem individuellem Piktogramm zur Kategorie unterlegt sind, in die Mitte der Seiten gerückt. So gibt es eine Zweiereinteilung auf jeder Seite, für je zwei Tiere oder Pflanzen. Auf jeden Fall wird dadurch die Übersichtlichkeit erhöht.
Beim ersten Aufschlagen ist man allerdings ein wenig irritiert, dass auf jeder Doppelseite gleich vier Tiere respektive Pflanzen präsentiert werden. Somit ist alles ein wenig klein geraten, mancher wird zur Entzifferung der recht kleinen Schrift eine Lesebrille oder eine Lupe benötigen. Hierzu noch ein kleiner ein Kritikpunkt: Bei giftigen Pilzen prangt ein Totenkopfsymbol in unübersehbarer Größe, doch gerade bei den Pflanzen, wo mancher argloser als bei den oft etwas "verdächtigen" Pilzen ist, ist der Totenkopf so mikroskopisch geraten, dass er erst auf den zweiten Blick erkennbar ist. Lobend ist aber zu erwähnen, dass Giftigkeit immer auch im Text erwähnt wird.
Aber: Irgendwie musste der Verlag diese Artenvielfalt und den Anspruch, kein Buch in Telefonbuchstärke herauszubringen, unter einen Hut bringen - da ist die kleine Schrift und die eine oder andere etwas klein geratene Abbildung der sinnvolle Kompromiss.
Eine besondere Angelegenheit, die sicherlich vor allem Kindern Spaß machen dürfte und prinzipiell den Lerneffekt erhöht, ist der TING-Stift. Dieser Stift, der nicht beiliegt, sondern zusätzlich erworben werden muss (um die 40€ müssen investiert werden), ermöglicht, bei entsprechend gekennzeichneten Stellen im Buch, durch Antippen Geräusche, Sprache oder Musik zum Thema zu hören. In diesem Falle sind es sicher Tierlaute, Vogelgesänge usw. (ich nenne noch keinen solchen Stift mein Eigen). Doch auch ohne Stift ist dieser Naturführer beindruckend!
Die Abbildungen sind mehr als zahlreich und variantenreich, die Erläuterungen zu den Tieren und Pflanzen sind erwartungsgemäß kurz und prägnant gehalten, dabei gibt es jeweils eine Unterteilung in Haupt- und Randtext.
Im Haupttext wird Interessantes über die Lebensweise der Tiere erzählt. - Zum Beispiel erfährt man, dass die Jungen des Feuersalamanders noch im Bauch der Mutter aus den Eiern schlüpfen und dann lebend geboren werden; oder bei einigen Pflanzen wird auf ihre frühere Verwendung als Heilkraut hingewiesen, auf ihre Inhaltsstoffe und andere Besonderheiten. - So fällt es leichter, einen Bezug herzustellen, das Vorgestellte wird einprägsamer.
Der Randtext fasst stichpunktartig wichtige Fakten zusammen. Bei den Tieren z.B: Vorkommen, Nacht-/ Tagaktivität, Brutzeit, Informationen zu Giftigkeit, Nahrung. Bei den Pflanzen: Vorkommen und Typisches/ Charakteristisches, wie Erscheinung, Unterscheidung, Geruch, etc. Die Blühpflanzen sind nach Blütenfarben; Sträucher und Bäume nach Blattformen sortiert. Dadurch kommt man schneller zu Ergebnissen bei der Bestimmung.
Zudem gibt es unter dem Namen und der dazugehörigen Familie stets Angaben zur Größe (gerade bei Insekten hilfreich) und weiteres Relevantes, wie z.B. Angaben zu Zugzeiten bei Zugvögeln, Blütezeiten der Pflanzen und so fort.
Eine kleine Landkarte zeigt Verbreitungsgebiete, weitere Zeichnungen/ Fotos zeigen charakteristische Unterscheidungs- oder Abgrenzungsmerkmale (hier gibt es oft kleine Erklärungstexte mit Pfeilen); so sird etwa auf die weiße Kehle des Steinmarders und die gelbliche des Baummarders hingewiesen (die sich sonst optisch nicht unterscheiden), oder eine Hilfe zur Differenzierung der verschiedenen Rabenvögel gegeben.
Manchmal werden Objekte, die im Stichwortverzeichnis auftauchen, als "Randnotiz" bei einer anderen Art erwähnt, so z.B. die Gnitze. Aber auch das ist in Ordnung (und was gibt es zu diesen absolut entbehrlichen Viechern auch schon anzumerken...).
Resümee: Siehe erste Zeilen.
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Der Kosmos Führer ist kein Naturlehrbuch für den heimischen Garten oder Wald, sondern deckt Flora & Fauna in Europa umfassend ab. Das führt natürlich zu einem Umfang von über 500 Seiten und einem entsprechenden Gewicht. Bei einer Bergwanderung in den Alpen habe ich natürlich auch das Wissen über Fische dabei und bei einem Italienurlaub nordische Arten. Zu einem sehr fairen Preis bekomme ich aber einen "All in One" Führer, der durch seine hochwertige Gestaltung mit wasserfestem Kunststoffeinband, hochwertigem Druck und Bindung gut mit nach draußen genommen werden kann, aber auch daheim ein kleines Lexikon darstellt.

Wer nicht gerade ausgewiesener Vogelliebhaber ist, Insekten sammelt oder sonst sehr tief in die Materie einsteigen will, bekommt mit einem einzigen Buch fast alles, was er braucht. Lediglich die Sparte "Fische" finde ich deutlich zu kurz geraten.

Das Konzept erinnert an die Beschreibungen aus Zoos oder botanischen Gärten. Neben einem größeren Bild oder Zeichnung des Objekts sind prägnante Ausschnitte, z.B. Blätter der Steineiche, oder Situationen dargestellt, wie man das Tier/Pflanze noch finden kann. Natürlich darf das Verbreitungsgebiet nicht fehlen oder wie es sich in verschiedene Umgebungen anpasst. Dazu kommt eine kurze Beschreibung mit Besonderheiten des jeweiligen Tiers/Pflanze oder typischem Verhalten.

Wer eher für die heimischen Regionen, z.B. Wanderungen ..., ein leichtes Buch dabei haben will, wählt besser den Kosmos Naturführer für unterwegs: 550 Arten und 730 Fotos.

Insgesamt bekommt man inhaltlich deutlich mehr als der Naturkunde- oder Biologieunterricht an der Schule vermitteln kann. Am besten lernt es sich, wenn man Pflanzen und Tiere live bei einer Wanderung oder im Urlaub sieht. Man erkennt auf einmal manche Pflanze wieder, an der man vorher achtlos jeden Tag vorbeigelaufen ist. Und auch alles mögliche am Boden krabbelnde ist nicht mehr nur irgendein Käfer. So ist die Natur spannend und wird umso interessanter je mehr man sich mit ihr mit Hilfe des vorliegenden Buchs beschäftigt. Und damit hat das Buch schon das wesentliche erreicht.
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TOP 500 REZENSENTam 13. September 2013
Man muß ein Bestimmungsbuch nicht unbedingt immer dabeihaben. Man es auch einfach als Nachschlagewerk für zuhause verwenden. Einmal hatte ich einen tag- bzw. dämmerungsaktiven Nachtfalter beobachtet, der mit seinem langen Rüssel Nektar saugte und dabei in perfektem Schwirrflug vor den Blüten in der Luft stand. Wie ein Kolibri dachte ich und siehe da: Die Autoren charakterisieren den Flug des Schmetterlings treffenderweise als "kolibriartig". Es handelt sich um das Taubenschwänzchen (S. 246) mit einer Spannweite von 3,5 bis 5 cm, das als Wanderfalter alljährlich aus dem Mittelmeerraum die Alpen überquert. Das Buch enthält also nicht nur nur schöne Bilder, sondern auch gute Beschreibungen.

Aber auch das ziellose Herumschmökern ist kurzweilig. Hier ein paar Beispiele aus dem Insektenteil:
• Das Silberfischchen, so kann man lernen, frißt Hausstaubmilben, ist eher Problemindikator als daß es selber ein hygienisches Problem wäre (ganz im Gegensatz zur Küchenschabe oder Kakerlake).
• Bei den stechenden oder beißenden Blutsaugern wie Mücken und Bremsen erfährt man, daß beim Massenauftreten von Kriebelmücken Weidevieh zu Tode kommen kann. Die Rinder-Bremse sticht und die Goldaugenbremse beißt, was aber nicht weniger schmerzhaft ist als ein Bremsenstich. Nur die gefährliche Tigermücke habe ich vermißt, von der es heißt, daß sie bedingt durch den Klimawandel bereits die Alpen überwunden hätte.
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Praktisch, handlich, nicht zu schwer : von der Abgestutzten Klaffmuschel bis zum Zinnoberroten Pustelpilz werden in diesem Kompakt-Naturführer auf über 500 Seiten etwa 1.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten aus ganz Europa vorgestellt und mit 2.666 Farbfotos und 1.302 Detailzeichnungen (sowie 362 Verbreitungskarten) illustriert. Die Mischung aus Foto und Zeichnung ist für einen Naturführer nicht selbstverständlich; mancher aber kann sich an (idealisierten) Zeichnungen besser orientieren als an Fotos.
Nach einer klaren und knappen Einführung in die Benutzung des Buches geht’s sofort los, ohne Sonntagsreden und geschwurbelte Einleitungen. Pro Doppelseite werden je vier Arten vorgestellt. Da bleibt nicht viel Platz. Trotzdem ist alles übersichtlich gegliedert. Bei Tieren wird auf die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Tieren eingegangen, auf Verbreitung, Lebensbedingungen, Besonderheiten wie markante Körperteile oder das Flugbild bei Vögeln, bei Pflanzen natürlich auf Blüten und Früchte. Bei der Knappheit der Informationen ist klar: dieser Naturführer richtet sich an Naturliebhaber, die keine Experten sind und sich mit einer reinen Bestimmung begnügen – zu Hause kann man ja dann an anderer Stelle mehr über einen bestimmten Vogel oder eine schöne Blume nachlesen, wenn man erst mal weiß, worum es sich handelt. Daher auch die recht unwissenschaftliche, aber für die Zielgruppe doch sehr hilfreiche Sortierung der Bäume nach Blattarten sowie der Blumen nach Blütenfarben und der Anzahl der Blütenblätter.
Für die praktische Verwendung spricht auch die Ausstattung mit einem Lineal und die Tatsache, dass das Buch wirklich in jede Tasche passt. Der Schutzumschlag verträgt auch mal einen Nieselregen oder den Morgentau.
Das Buch kann auch in Kombination mit dem (extra zu erwerbenden) TING-Hörstift genutzt werden. Wir haben einen solchen Stift, da er auch für Wörterbücher etc. genutzt werden kann. Hier dient er dem Anhören von 251 Tierstimmen – im Wald könnte es aber passieren, dass man damit die Tiere, die man beobachten will, verscheucht. So ist es wohl eher ein schönes Gimmick für zu Hause.
Ich sammle Naturführer. Dieser ist in seiner Übersichtlichkeit und Fülle momentan einer meiner Favoriten. Er ist vollkommen ausreichend, um die Natur vor der eigenen Haustür oder im Urlaub kennen- und schätzenzulernen.
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Mit der Neuauflage des Kosmos Tier- und Pflanzenführers hat Kosmos ein völlig neu überarbeitetes Bestimmungsbuch herausgegeben, das mit der Vorausgabe nicht vergleichbar ist.

Wo früher auf der rechten Seite kleine Fotos und gezeigt werden, die links kleingedruckt und etwas unübersichtlich beschrieben werden, wird nun mit 2 Arten pro Seite einschließlich Fotos und Beschreibung ein ganz neuer Aufbau gezeigt.
Welcher besser ist? Schwer zu sagen, nun muss mehr geblättert werden, da eben nicht mehr eine Fotoseite für bis zu 8 Arten verglichen werden können, dafür ist die Beschreibung sehr viel besser und vor allem übersichtlicher.

Jede Art hat viele Einzelfotos, auf besondere Merkmale wird besonders detailliert hingewiesen, Seitenzahlen sind groß mittig und fallen ins Auge. Das Stichwortregister zeigt sowohl die deutschen wie auch die lateinischen Namen.

Allerdings werden auch im Vergleich zur Vorauflage 200 Arten weniger gezeigt, dafür sind 25 mehr Tierstimmen zu hören, wenn man den TING-Stift besitzt.

Das Buch ist für die Bestimmung gut geeignet und man erhält viele Zusatzinfos. Alle Fotos sind scharf und farblich einwandfrei abgebildet. Die Beschreibung ist ausführlich, die Bilder aber zum Teil etwas klein, da viele Infos zu vielen Tieren und Pflanzen geliefert werden.

Zu jedem Vogel und einigen Säugetieren und Amphibien gibt es neben dem Namen gedruckt ein ca. 1cm großes Symbol, das mit dem TING-Stift berührt wird.
Dieser gibt dann in einer erstaunlich guten Qualität die Tier-/Vogelstimme wieder. Dies funktioniert stundenlang akkubetrieben überall, man kann also gleich vor Ort die dazu gehörende Stimme hören und/oder entsprechend vergleichen.
Voraussetzung ist, wie gesagt der TING-Stift und das Herunterladen der zum Buch gehörenden TING-Datei. Die 347 MB fordern für den Dorf-DSLer Geduld (etwa 2 1/2 Stunden), aber dann halten Sie die Tierwelt in den Händen.

Die Bindung des Buches ist sehr gut, nicht zu fest, aber fest genug und daher überbiegt man das Buch nicht. Zusätzlich ist erfreulicherweise ein Schutzumschlag dabei.

Fazit:
Sehr gutes "Allround-Bestimmungsbuch" für überall (auch ohne TING-Stift).
Das frühere Kapitel "Tiere und Pflanzen der Urlaubsgebiete Europas" ist nicht mehr dabei und die paar Pilze hätte man auch weglassen können, aber gerade als erstes Bestimmungsbuch (auch für die Jugend) ist es absolut empfehlenswert.
Der Kauf des Ting-Stiftes lohnt sich meines Erachtens. Ich habe ihn nun seit fast einem Jahr im Einsatz [...]
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. April 2013
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Der Kosmos Tier-und Pflanzenführer hat satte 544 Seiten und steckt in einen durchsichtigen Plastikumschlag, falls man ihn mal auf Touren mitnehmen will.

In 8 farbigen Unterteilungen von: Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Amphibien, Fische, Insekten u sonstige Wirbellose, Bäume und Sträucher, Blumen und Gräser, sowie Farne, Mose, Algen, Flechten und Pilze.

Werden pro Seite 2 Exemplare kurz und prägnant vorgestellt, somit bekommt man einen guten Überblick, was da draußen alles keucht und fleucht.
Zugegeben die Bilder sind schon etwas klein, aber wenn sie größer wären, hatte der Führer noch mehr Seiten, man kann eben nicht immer alles haben.
Sehr spannend fand ich auch die Bestimmung unserer Vögel, die im Garten beheimatet sind und eine uns bis dato völlig unbekannte Bienenart mit extrem rötlicher Behaarung, die sich neuerdings in die Wohnung verirrte, war dank des Tierführers schnell bestimmt, denn eine rote Mauerbiene haben wir bisher noch nie gesehen.

Als zusätzliches Gimig kann man sich noch den Ting-Hörstift zulegen, falls man die Tiergeräusche hören möchte, allerdings ist der Stift m.E. Auch nur empfehlenswert, wenn man noch andere Bücher die mit dem Ting-Stift arbeiten, zuhause hat, denn der Stift kostet satte 45 Euro.

Alles in allem ein gut strukturierter Tier-und Pflanzenführer mit allen wichtigen Tier und Pflanzengruppen für den hausgebraucht.
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am 6. Juni 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Der Kosmos Tier- und Pflanzenführer ist ein umfangreiches und fast umfassendes Werk. 1000 Arten und 4000 Fotos und Zeichnungen informieren den Leser. Das Buch ist auch nicht allzu groß, man kann es mit 11 x 18 cm gut im Rucksack unterbringen. Die Arten sind mit einem "Kosmos Farbcode" unterteilt, in Säugetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien, Fische, Insekten und sonstige Wirbellose, Bäume und Sträucher, Blumen und Gräser sowie Farne, Mose, algen, Flechten und Pilze. Innerhalb der einzelnen Arten gibt es weitere sinnvolle Unterscheidungen.

Trotzdem komme ich mit den sinnvollen Unterscheidungen nicht ganz klar. Ich fand es verwirrend, dass beispielsweise die Vögel nicht alphabetisch aufgeführt werden. So findet sich die Rauchschwalbe vor der Mehlschwalbe. Warum und wieso hat sich mir nicht erschlossen. Das Register am Ende des Buches ist so winzig klein gedruckt, dass man es ohne Lesebrille kaum entziffern kann. Und wer nimmt schon eine Lesebrille mit auf die Wanderung?

Bei vielen Arten findet sich neben den Fotos und Zeichnungen auch ein kleines Lautsprecher Symbol. Auf der vorletzten Seite des Buches findet sich dazu eine Erklärung. Man kann mit Hilfe eines sogenannten TING-Stiftes Klänge hören. Den muss man erst einmal über den USB-Anschluss eines internetfähigen Computers aktivieren. Danach soll die Sache auch in freier Wildbahn während der Wanderung funktionieren. Nun suchte ich in der Verpackung des Buches nach dem TING-Stift. Er war nicht zu finden. Dann stellte ich fest, dass ich den Zusatz übersehen hatte, der TING Stift ist nicht im Lieferumfang enthalten. Man muss ihn zusätzlich kaufen. Aha, dachte ich, dann bestelle ich den Stift mal bei Amazon. Aber dann sah ich den Preis: 33,95 Euro. Das überstieg den Preis des Kosmos Tier- und Pflanzenführers aber erheblich. Also verzichtete ich auf den Erwerb des TING-Stiftes und dachte mir, diese Technik gibt es vielleicht in einem Jahr wesentlich preiswerter.

Insgesamt ist der Tier- und Pflanzenführer ein sehr umfangreiches, ausführliches und gut bebildertes Werk. Der Preis ist günstig - von dem Zusatz TING Stift einmal abgesehen. Ich halte das Buch für empfehlenswert.
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TOP 100 REZENSENTam 17. Mai 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Inhalt und mein Eindruck:
Im 'Kosmos Tier- und Naturführer' findet man 1000 Arten, die durch 4000 Abbildungen veranschaulicht werden. Nach Säugetieren, Vögeln, Reptilien, Amphibien und Fischen werden Insekten, Spinnen, Schnecken und Muscheln und schließlich Bäume, Sträucher, Blumen, Gräser, Farne, Moose und Pilze vorgestellt. Zu jeder Art gibt es mehrere Fotos, die zwar oft recht klein, aber meiner Meinung nach dennoch ausreichend sind, da die einzelnen Abbildungen gut gewählt wurde, um eine Art identifizieren zu können.

Ausführliche Informationen erhält man zu den einzelnen Arten natürlich nicht, aber so ist das auch nicht gedacht. Stattdessen beinhaltet der Kosmos-Führer die wichtigsten Pflanzen und Tiere Europas und ist durch die Quantität der Arten selbstverständlich limitiert, was die Ausführlichkeit der Beschreibungen angeht.

Ich habe schon länger überlegt, mir einen Naturführer zuzulegen, da ich mich beim Spazierengehen und beim Fotografieren oft frage, um welche Pflanze, um welches Tier es sich handeln könnte. Hierfür ist der Kosmos-Führer perfekt, ich habe bereits einige Pflanzen erfolgreich identifiziert und mich gefreut, wie einfach und zuverlässig das funktioniert hat. Die Farbcodes und Symbole helfen sehr bei der Orientierung und sorgen vor allem bei den Pflanzen für eine einfache Bestimmung der Art. Die knappen Informationen zu den Arten gefallen mir, wenn man mehr wissen möchte und muss, kann man in anderen Büchern oder im Internet nachschauen.

Das Buch ist zwar nicht gerade ein Fliegengewicht, aber meiner Meinung nach auch nicht zu schwer zum Herumtragen. Da ich meistens mit der Kamera unterwegs bin, kann ich mir auch gut vorstellen, unterwegs ein Foto zu schießen und daheim nachzuschlagen, auf was ich da gestoßen bin (vorausgesetzt ich war mit der Kamera schnell genug, ein Tier zu fotografieren...).

Der Ting-Stift, der mit dem Buch benutzt werden kann, aber extra erworben werden muss, war für mich eigentlich nie ein Thema, da mich der Preis ziemlich abgeschreckt hat. Seit ich das Buch zum ersten Mal in den Händen gehalten habe, finde ich diesen Ting-Stift jedoch immer attraktiver und überlege mir ernsthaft, ob er sich nicht doch lohnt, weil er das Bestimmen sicherlich noch einfacher und noch spannender macht.

Mein Eindruck:
Ein tolles Buch, das sich für all jene lohnt, die gerne wissen wollten, was da am Wegesrand steht oder was gerade vorbeigeflogen ist.
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