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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 31. Mai 2011
Dass der "Svensson" ein ausgezeichnetes Vogelbestimmungsbuch (wahrscheinlich das beste für Europa und die angrenzenden Gebiete)ist, braucht nicht weiter ausgeführt zu werden - ich schließe mich da den zahlreichen bisherigen Rezensionen an.

Nach nunmehr 12 Jahren erscheint die 2. Aufl. und diese ist genauso aufgebaut wie die von 1999. Warum sollte man sich also diese Neuauflage zulegen, wenn man die 1. Aufl. schon besitzt? Ich möchte im folgenden deshalb darauf eingehen, welche Erweiterungen dies Werk erfahren hat.

1. Mehr Seiten: offensichtlich ist das Buch um 48 Seiten erweitert worden; allerdings gehen davon 13 Seiten auf den hinteren Teil mit Literaturhinweisen und Register und 2 Seiten auf die Einführung. Der Anhang mit seltenen Ausnahmegästen (plus 2 Seiten), extremen Seltenheiten (1) und Gefangenschaftsflüchtlingen (2) trägt zur Erweiterung bei. 28 Seiten betreffen den "Hauptteil" (12 für die Sperlingsvögel, 16 für die übrigen Ordnungen).

2. Mehr Arten: es wurden zahlreiche neue Arten vorgestellt: 45, um genau zu sein. 27 davon "entstanden" aber durch die aufgrund neuerer Forschungsergebnisse durchgeführte Trennung einer bestimmten Art in jetzt 2 oder mehr eigenständige Spezies (z. B. Silbermöwen- oder Zilpzalp-"Komplex", Steppenkragentrappe, zahlreiche Steinschmätzer, Nachtigallengrasmücke o. ä.) - sind also nicht unbedingt "Neubürger". 8 Arten erreichen das Areal dieses Führers neuerdings und wurden in dem Hauptteil aufgenommen (z. B. Schopfwespenbussard, Seidenwürger oder Basrarohrsänger); die verbleibenden 10 Arten sind im Hauptteil neu aufgenommene Ausnahmegäste (davon 8 Enten auf Seite 46).

3. Von einigen Vogelarten wurden auch besonders markante Unterarten mit eigenständigem Kapitel neu aufgenommen (Falkenbussard, Pallasschwarzkehlchen oder Balearengrasmücke)

4. Vier Arten sind - leider - aus dem Hauptteil in den Anhang "verbannt" worden, obwohl sie als Gefangenschaftsflüchtlinge stabile Freilandpopulationen gebildet haben: Mandarin-, Brautente, Chileflamingo und Halsbandsittich

5. Sieben Arten erhielten neue Namen (z. B. Sepiasturmtaucher, Balkanmeise, Prärie-Goldregenpfeifer)

6. Einige Abbildungen wurden hinzugefügt: dies gilt insbesondere für die neuerdings abgetrennten eigenständigen Arten; es wurde aber auch der Großmöwen-Teil neu bearbeitet und die Lappentaucher sind jetzt mit einer Flugbild-Übersicht vorhanden.

7. Neue Nomenklatur: insbesondere für den Systematiker dürften die aktuellen Änderungen der wissenschaftlichen Namen interessant sein (so z. B. die Abgrenzung der Gattung Iduna von Hippolais oder die Trennung der Gattung Parus).

Wem diese Punkte wichtig sind, der sollte sich diese Neuauflage zulegen. Am hervorragenden Gesamtkonzept, den außergewöhnlich guten Abbildungen und dem gut strukturierten Text hat sich nichts geändert: für mich weiterhin der beste Vogel-Bestimmungsführer.
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am 21. November 1999
Dieser neue Kosmos-Vogelfuehrer umfasst aller Arten Europas, Nordafrikas und Vorderasiens, das sind 758 Vogelarten! Jede Art wird ausfuehrlich beschrieben mit Vorkommen, Groesse, Kennzeichen, Stimme, Verhalten und farbigen Verbreitungskarten. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale sind im Text kursiv gedruckt und in den Zeichnungen wird auf sie noch einmal extra hingewiesen. Zu jeder Art gibt es eine Vielzahl von farbigen Zeichnungen, die Männchen, Weibchen, Jungtier, Schlichtkleid, evtl. Varianten in anderen Gegenden sowie das Verhalten der Tiere verdeutlichen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit betraechtlich, dass man das Tier aus der Natur im Buch auch wiederfindet, ein grosser Vorteil gegenueber anderen Buechern! Darueberhinaus wird jede Familie noch kurz eingefuehrt und Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufgezeigt. Zwei kleine Kritikpunkte trotz allem: Der gesamte Bereich des Bruetens ( Nest, Anzahl und Aussehen der Eier, Brutdauer, Nestlingszeit, wer bruetet, wer fuettert etc) fehlt seltsamerweise und es werden nur die deutschen und die lateinischen Bezeichnungen angegeben, nicht andere europaeische. Ansonsten ueberzeugen die Autoren wieder einmal mit hoher Qualitaet - sehr empfehlenswert insgesamt! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 3. März 2004
Wer möglichst viel Wissenswertes über unsere Vogelwelt erfahren möchte oder eine Einstiegshilfe in die Kunst der Vogelbestimmung sucht, wird von diesem Buch möglicherweise enttäuscht sein. Aber dafür ist dieses Buch auch nicht da. Das Ziel der Verfasser war es, "das perfekte Bestimmungsbuch" zu schaffen, und soweit das überhaupt möglich ist, ist es ihnen gelungen: alle Arten der Westpaläarktis (bis hin zum seltensten Irrgast) sind vollständig erfaßt. Die Daten sind auf dem neuesten Stand (der natürlich auch wieder bald veraltet sein wird). Für jede Vogelart gibt es zahlreiche exzellente Zeichnungen und einen ausführlichen und dennoch übersichtlichen Text, dem man anmerkt, daß er von Praktikern stammt. Verbreitungskarten, Größenangaben in cm, Stimmbeschreibungen, Zugzeiten (in Mitteleuropa) - alles da. Dazu kommt das handliche Format und ein Layout, das zum Schmökern einlädt, obwohl das Buch eigentlich eine andere Funktion hat. Besser geht es eigentlich kaum.
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am 10. August 2011
Über die Vorzüge des Svensson/Mullarney/Zetterström braucht eigentlich nicht mehr viel gesagt werden. Das haben bereits viele andere Rezensenten getan. Hier noch einmal meine kurze Zusammenfassung: 1. Die Qualität der Zeichnungen ist unglaublich gut. Die Vögel sind nicht einfach starr auf das Papier gebannt, sondern wirken lebendig, wie in natürlicher Bewegung festgehalten. Deshalb verdienen die beiden kongenialen Maler Killian Mullarney aus Irland und Dan Zetterström aus Schweden das eigentliche Hauptlob zu diesem Buch. (6 Sterne bis hierher) 2. Die Texte sind sehr präzise und die direkten Hinweise mittels "Pfeil" direkt in den Zeichnungen erlauben auf praktische Weise den schnellen Überblick über die wesentlichen Bestimmungsmerkmale eines Vogels. 3. Im Literaturverzeichnis fällt positiv auf, dass Svensson auch einige deutschsprachige Titel berücksichtigt hat (u.a. das hervorragende Eulenbuch von Mebs/Scherzinger und die umfangreiche Vogelstimmensammlung von Schulze). Die lange vermisste Darstellung von Steppen- und Mittelmeermöwe ist jetzt endlich nachgereicht worden (Artensplit aus ehemals Weißkopfmöwe).

Bei all dem Lob sollen einige Kritikpunkte jedoch nicht verschwiegen werden. Da wäre 1. die unpraktische Aufmachung zu nennen. Das Buch ist für einen Feldführer eindeutig zu sperrig. Der harte und unflexible Einband mit seinen spitzen Ecken ist eine Gefahr für andere Ausrüstungsgegenstände im Rucksack. Packt man das Buch in eine Jackentasche, läuft man Gefahr, dass diese von einer der vier spitzen Ecken des harten Buchumschlags durchstoßen oder anders beschädigt wird. Praktischer wäre ein flexibler Einband, am besten mit Kunststoffschutzhülle, wie es ihn z.B. bei BLV "Der große BLV Pilzführer für unterwegs", gibt - ein noch umfangreicheres Buch als der Vogelführer. Es scheint so, als hätte sich der Kosmos-Verlag nicht entscheiden können zwischen einem Feldführer (dafür ist das Buch zu sperrig) und einem Nachschlagewerk für das Bücherregal im Haus (dafür sind viele Detailzeichnungen zu klein abgedruckt, Beispiele s. Mäusebussard, die Wespenbussarde). In der Vorauflage gab es eine Ausgabe im DIN A5-Format und eine größere im DIN A4-Format. Ein größeres Buchformat wird den hervorragenden und viele hilfreiche Details enthaltenen Zeichnungen zweifellos eher gerecht. Deshalb wäre es besser, wenn es auch diesmal oder in Zukunft wieder zwei verschiedene Ausgaben dieses Werkes gäbe: Ein Feldführer im Format DIN A5 und weichem aber wasserfestem Einband (Softcoverausgabe) und eine großformatige Ausgabe mit festem Einband. Bei dieser könnte man dann auch mit einer etwas besser lesbaren Schrift arbeiten.

Weiter finde ich 2. die Verbreitungskarten nach wie vor zu klein und unübersichtlich und von der Farbwahl nicht intuitiv verständlich. Hier bleibt Jonssons "Die Vögel Europas und des Mittelmeerraumes" das Maß der Dinge. Die Karten dort sind viel genauer und benutzen gelb für Sommergäste, blau für Wintergäste und die Mischfarbe grün für Arten, die sich ganzjährig in einem Gebiet aufhalten. Svensson arbeitet nur mit verschiedenen Orange- und Blautönen. 3. Die neuen Erkenntnisse zur Taxonomie wurden nicht konsequent umgesetzt (Singvögel). Was soll der Wachtelkönig bei den Hühnervögeln? 4. Es ist zwar gut, dass der Svensson nun endlich auch englische Vogelnamen enthält (gab es im Jonsson schon 1992). Inkonsequenterweise wurde es aber versäumt, auch einen englischen Index zu erstellen, obwohl dafür auf den hinteren Seiten ausreichend Platz gewesen wäre. Aprospos Index: bei den deutschen Artennamen fehlen einige Arten, z.B. Mäusebussard.

Fazit: Wenn man noch eine der alten Ausgaben hat, ist die neubearbeitete Auflage verzichtbar. Die wesentlichen Schwächen betreffen die praktische Handhabbarkeit und gehen auf das Konto des deutschen Verlages.
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am 8. Dezember 2006
Von allen Bestimmungsbüchern über Vögel, die ich besitze, oder mir angeschaut habe, ist dieses das Beste, hauptsächlich weil es das umfassendste ist. "Alle Arten Europas" meint auch wirklich alle, dazu reicht die kleine Karte , in der das Verbreitungsgebiet jeder Art farblich gekennzeichnet ist zusätzlich noch bis in den Norden Afrikas und nach Vorderasien, etwa bis zum Kaspischen Meer.

Hier wurden mir Vogelarten präsentiert, von denen ich zuvor nie etwas gehört hatte.

Am Ende werden zusätzlich noch kurz Arten vorgestellt, die nur seltene Durchzügler durch Europa sind, oder die schon irgendwann mal als seltene Gäste hier gesichtet werden oder wurden, als Beispiel der Weißkopf-Seeadler, vor ca. 20 Jahren in Island und Irland.

Ein Teil behandelt regelmäßige Gäste und Durchzügler aus (hauptsächlich) Amerika und Sibirien.

Die Zeichnungen der Vögel sind einzigartig, so etwas detailgetreues habe ich selten gesehen. In manchen Bestimmungsbüchern kommen die Zeichnungen ja wirklich an debile Kritzeleien heran, erscheinen verwaschen und geben wenig Hilfe zur Bestimmung. Im vorliegenden Buch kann davon überhaupt nicht die Rede sein.

Außerdem wurden, wo es zur Bestimmung nötig ist, auch alle (oder zumindest viele) unterschiedliche Gefiederkleider abgebildet.

Die Beschreibungen der Lautäußerungen sind passend. Wobei der Punkt natürlich von jedem selber erfahren werden muss. Die Arten sind nach Gattungen sortiert, was es einfach macht, sich schnell zurechtzufinden und bestimmte Vögel im Buch zu finden. Auch wenn einem diese geläufige Ordnung unbekannt ist, daran gewöhnt man sich sehr schnell.

Angaben über den Gefährdungsgrad sind vorhanden. Und selbstverständlich auch der ganze Rest, der dazu gehört, Angaben über Lebensraum, eventuelle Zugzeiten, kurze Verhaltensbeschreibungen etc.

Meiner Erfahrung nach ist das Buch sehr gut anwendbar. Es gibt z.B. spezielle Hinweise zur Beobachtung von Seevögeln. Bei der Greifvogelbestimmung war es mir neben einem Bestimmungsbuch speziell für Greifvögel zusätzlich noch ziemlich hilfreich zur eindeutigen Bestimmung. Gute Erfolge hatte ich damit bei der Zuordnung einiger Spechtarten.

An solcher Detailgenauigkeit merkt man, dass die Macher sich für die Zusammenstellung des Buches die größte Mühe gegeben haben und (wie auch im Vorwort erwähnt wird) viele Jahre bis zur Fertigstellung benötigten. Meinen höchsten Respekt.

Sehr empfehlenswert für Freunde der Vogelbeobachtung.
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am 19. November 2003
Das in der Fachwelt sehr positiv aufgenommene Buch vertritt den Anspruch, sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene geeignet zu sein. Das ist aber leider nicht der Fall. Schon die Vielzahl der ausgewählten Arten übersteigt den Bedarf eines Anfängers um mehrere Hundert Vogelarten und Unterarten, die überwiegend aus dem Nahen Osten oder Nordafrika stammen. Man hat hier versucht, zu viele Informationen auf genau 400 Buchseiten unterzubringen. Die Seiten wirken deshalb sehr überladen und unübersichtlich. Bei den Spechten wurde das Problem durch kreuzweise Anordnung der Arten besser gelöst. Dieses Buch mag dem Seltenheitsfan oder ornithologischen Globetrotter gefallen, der mit einem einzigen Buch möglichst viel abgedeckt sehen möchte. Statt vieler Exoten hätte man sich mehr auf Varianten der in Europa vorkommenden Arten konzentrieren sollen, die öfter leider jedenfalls in bildlicher Form fehlen. Für die Bestimmungspraxis sei empfohlen, bei diesem Buch immer auch den Text zu konsultieren, da sich viele wichtige Informationen nur dort finden und leider nicht auch bei den Abbildungen. Der meistens recht knappe Text konzentriert sich fast ausschließlich auf Bestimmungsfragen. Für weitergehende Fragen (Nahrung, Lebensweise, Zug) müssen andere Bücher herangezogen werden.
Das Buch ist für den Einsatz im Feld wegen Sperrigkeit und spitzer Ecken leider nur bedingt geeignet. Einige Hersteller (blv) bieten mittlerweile auch Bestimmungliteratur mit abgerundeten Ecken an.
Die Zeichnungen sind von guter Qualität, wenn auch etwas klein und im Druck erkennbar - besonders bei hellen Farben - gerastert. Von diesem Führer gibt es auch eine großformatige Ausgabe, die dem Werk optisch eher gerecht wird. Bei den Vogelstimmenbeschreibungen hat man sich spürbar viel Mühe gemacht. Gut, wenngleich nicht immer konsequent genug durchgeführt, sind die vom Peterson inspirierten Pfeilhinweise bei den Abbildungen. Die Verbreitungskarten reichen nicht an die Qualität im Jonsson heran.
Für den Anfänger ist das Buch somit zu unübersichtlich, der Profi wird so manche Variante und ausführlichere Texte vermissen.
Dem Anfänger seien (in dieser Reihenfolge) empfohlen:
- Taschenführer Vögel. Alle Arten Mitteleuropas
- Der alte Kosmos-Vogelführer
- Pareys Vogelbuch
Dennoch hat das Werk in der Qualität der Zeichnungen neue Maßstäbe gesetzt, die bis heute nicht übertroffen wurden.
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am 17. Januar 2000
Keine Frage: Am neuen Kosmos-Vogelführer von Svensson, Grant, Mullarney und Zetterström kommt kein Feldornithologe mehr vorbei. Vergleichbar bleibt nur Lars Jonssons "Die Vögel Europas", der mir bei einigen Arten (z.B. Calidris sp.) immer noch besser gefällt. Im Unterschied zum "Jonsson" ist die Qualität der Abbildungen im "neuen Svensson" jedoch gleichbleibend hervorragend. Es erstaunt mich immer wieder, daß ein Buch, in dem so unendlich viel Arbeit und Erfahrung steckt, doch so vergleichsweise preisgünstig angeboten wird. Für alle ernsthaft an der Vogelkunde Interessierten, die dieses Buch noch nicht haben sollten, kann ich nur eine Empfehlung geben: Sofort kaufen! Doch sollte man sein Exemplar gründlich durchblättern, denn es gab zumindest in den ersten Chargen eine Menge (Farb-)Fehldrucke!
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am 30. Juli 2000
Lars Svensson hat sich einen Traum erfüllen können und wir alle profitieren davon! Perfekter kann ein Bestimmungsbuch kaum noch sein. Klar waren Kompromisse nötig, so sind viele Abbildungen recht klein, dafür ist das Buch trotz seiner vielen Details noch handlich genug für den Gebrauch im Feld. Eine leicht kompaktere Paperbackausgabe wäre dennoch wünschenswert. Die beschrifteten Hinweispfeile tragen das bewährte Peterson-System noch eine Stufe weiter. Bei ein paar wenigen fehlt die Beschriftung, was wohl in einer nächsten Auflage korrigiert werden dürfte. Ebenso sind wenige aber ärgerliche Druckfehler vorhanden, z.B. auf S. 63 ist die Samtente als Trauerente beschriftet.
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TOP 1000 REZENSENTam 17. September 2010
Zur Neuauflage von 2011 hier meine aktualisierte Rezension (28.04.2011):

Fakt ist: mit dem 'Svensson' wurde 1999 ein Meilenstein in Sachen Bestimmungsbücher für die europäischen Vögel geschaffen und 2011 auf einen neuen Stand gebracht! Da mit den Rezensionen der Kolleginnen und Kollegen schon vieles gesagt ist, hier die Vorzüge und die Nachteile des 'Svensson' aus ganz persönlicher Sicht, und im Vergleich der Auflagen 1999 und 2011:

Die Zahl der beschriebenen und gezeichneten(!) Arten ist bemerkenswert. In der Neauflage 2011 sind es rund 900 Arten (so der Verlag) gegenüber 758 Arten in der Auflage von 1999. Die Seitenzahl ist von 400 auf 448 angewachsen. Auf diesen Seiten diese Artenzahl unterzubringen, verursacht nach wie vor ein ziemliches 'Gedränge', das sich nur wenig entspannt hat. Dabei sei die Frage erlaubt: muss diese Artenfülle (Nordafrika, Vorderasien ...) in einem Bestimmungsbuch sein? Immer eine Frage des Anspruchs.

Die Gliederung richtet sich nach einer älteren, leider nicht nach der seit 2005 geltenden Systematik. Lediglich die Stellung der Enten- und Hühnervögel an den Anfang entspricht dem aktuellen Stand. Die aktuellen Erkenntnisse hinsichtlich neuer Artenteilungen sind eingearbeitet, so beruht die Neuaufnahme von 41 Arten bei 33 davon auf taxonomischen Neueinstufungen (Vorwort, S. 7). Viele Textpassagen sind aktualisiert und ergänzt.

Die einführenden Erläuterungen im Bestimmungsteil zu jeder Ordnung und Familie, vor den jeweiligen Bestimmungsabschnitten, sind sehr wertvoll. Die Texte zu den einzelnen Arten beschränken sich im Wesentlichen auf eine Kurzbeschreibung der Lebensräume, der Stimme und auf die Bestimmungsmerkmale. Hier sind sie sehr ausführlich und lassen eigentlich kaum Fragen offen! Aussagen zur Biologie und zur Ökologie oder zum Verhalten der Vögel fehlen jedoch fast vollständig. Mitunter sind solche Informationen aber auch zur Bestimmung hilfreich und wichtig.

Ganz besonders hervorhebenswert: die Zeichnungen. Fotos werden nicht verwendet. Die Zeichnungen sind in der Qualität und in der Detaillierung herausragend! Hier haben wohl mit die besten Zeichner (Mullarney und Zetterström) rund 4.000 wahrhaftige kleine Meisterwerke geschaffen! Wohl das Beste, was es an Darstellungen in der Bestimmungsliteratur gibt. Auch die Zahl der Darstellungen je Vogelart mit den verschiedenen Federkleidern (Männchen, Weibchen, Pracht- und Schlichtkleider, Jugendkleider) und Flugbildern ist hervorhebenswert und ohne Konkurrenz. Nachteil: die Zeichnungen sind wegen des begrenzten Raums oft klein. Manchmal auch kleiner, als man es sich wünschen würde. Details gehen mitunter verloren oder kommen zu wenig zur Geltung, was dann sehr schade ist. In den Zeichnungen sind viele Hinweise auf besondere Kennzeichen oder Merkmale enthalten, die auch im Text beschrieben werden, so aber nochmal deutlicher hervorgehoben werden.

Die farbigen Verbreitungskarten sind gut und wurden vielfach aktualisiert. Sie zeigen die Ganzjahres-, Sommer- und Winterlebensräume, Durchzugsgebiete und Hauptzugrichtungen. Jedoch sind sie wiederum recht klein und damit teilweise ungenau bzw. schwer erkennbar.

Fazit:
Das Buch ist als Bestimmungsbuch vor allem wegen der Qualität der Zeichnungen und aufgrund der Berücksichtigung der aktuellen taxonomischen Erkenntnisse wohl ziemlich konkurrenzlos. Die Vollständigkeit und die Detailgenauigkeit der Zeichnungen sind herausragend! Zur Bestimmung fehlen m. E. aber auch in der Neuauflage Angaben zur Biologie und zur Ökologie der Arten. Des Weiteren hätte die aktuelle Systematik berücksichtigt werden können. Die - an sich genialen - Zeichnungen sind leider oft sehr klein - das alte Manko. Trotz der genannten Mängel vergebe ich für die Neuauflage 5 Sterne.
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am 4. November 1999
(Entschuldige mich für mein Deutsch) Gerade Bereich von Vogelführer gibt es große Auswahl. L. Johnsson war lange das beste Buch, findet sich aber geschlagen dürch dieses. Die Kwalität von den Bilder ist sehr hoch und mit viel detail. Jeder Vogel ist dann auch noch mal in seinen natürlich Umgebung abgebildet, mit gerade die Feldkennzeigen, die wichtig sein.
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