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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vampire mal anders ..., 14. September 2008
Von 
S. Kapper (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Peeps: So süß, dass ich ihn fressen musste (Gebundene Ausgabe)
Nach der Lektüre der "Midnighters"-Trilogie bin ich ein großer Fan von Scott Westerfeld, der mit "Peeps" nun etwas ganz anderes zu Papier gebracht hat.
Vampirismus tritt hier als Parasit auf, der sich über Körperflüssigkeiten verbreitet.

Einige unerwartete Wendungen und die Vermischung der Realität mit der Fantasie machen das Buch sehr lesenwert, auch wenn die Charaktere eher oberflächlig bleiben. Nachdem man sich in die Geschichte eingelesen hat und die üblichen Vorstellungen von Vampiren über Bord geworfen hat, kann man dennoch mit der Hauptfigur und dem Ich-Erzähler Cal und seiner Freundin Lacey mitfiebern und ist am Ende erstaunt, wie sich das Ganze zusammensetzt.

In jedem Kapitel mit gerader Nummer erzählt der Autor mit Hilfe der Hauptfigur Cal etwas Interessantes über Parasiten und ihre Wirte und deren bizarres Verhältnis zueinander. Er gibt sozusagen neben der eigentlichen Story einen kleinen Einblick in die Biologie und Evolution und zwar so gelungen und spannend, dass sich die sachlichen Fakten flüssig in die Handlung einfügen. Er erzählt von realen Lebewesen wie Hakenwürmern, Bandwürmern und Leberegeln und erklärt genau, wie sich diese verbreiten und welche Folgen sie haben. Diese sind manchmal fast unheimlicher als die Story selbst und erhöhen so die Spannung und das Lesevergnügen. Im Nachwort des Buches erläutert der Autor noch einmal geballt die Gefahren von Parasiten und die Vermeidung mit deren Ansteckung. Außerdem empfiehlt er einige Sachbücher zu Parasiten, Ratten und der Evolution.

Ein etwas anderes Jugendbuch, aber dennoch gut zu lesen und auf seine Art ziemlich gruselig.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der etwas andere Vampirroman, 2. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Peeps: So süß, dass ich ihn fressen musste (Gebundene Ausgabe)
Cal jagt Peeps, das ist sein Job. Peeps sind Wesen, die man früher als Vampire bezeichnet hätte oder die unwissende immer noch so nennen würden, wenn sie sie jemals zu Gesicht bekämen. Aber damit genau das nicht passiert und man die Menschen, die zu Monstern geworden sind, unter Kontrolle bekommt, gibt es die "Night Watch", für die Cal seinen Kopf riskiert. Diese Arbeit kann er nur machen, weil der Peep-Parasit sich auch in ihm selbst festgesetzt hat. Den sonst hätte er weder die Sinne, einen Peep aufzuspüren, noch die Kraft, sich ihm entgegenzustellen.

Doch Cal ist anders als die, die er jagt, denn er ist ein Träger. Er zeigt nicht sie Symptome der Krankheit, beziehungsweise nur die, die ihm etwas nützen, nicht die animalischen, und hat seine Gefühle unter Kontrolle. Das muss er auch, denn der Parasit in ihm verbreitet sich über Körperflüssigkeiten. Obwohl Cal ständig Lust verspürt, darf er sich keinem Mädchen nähern, denn schon ein Kuss würde auch sie in einen Peep verwandeln.

Doch plötzlich entwickeln sich die Dinge ganz anders, als es der junge Mann erwarten würde. Es gibt immer mehr Peeps, die normal erscheinen, so wie er selbst, obwohl rein statistisch nur ein Prozent der Infizierten Träger sein dürften. Außerdem trifft er durch einen Zufall auf Lace, die sich seiner Suche nach der Wahrheit anschließt. Wird es den beiden gelingen, die Peeps unter Kontrolle zu halten, damit die Welt so bleiben kann, wie sie ist?

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Vampir-Romane gibt auf dem aktuellen Büchermarkt zuhauf, doch "Peeps - So süß, dass ich ihn fressen musste" ist anders. Der Autor Scott Westerfeld hat aus Vampiren Menschen gemacht, die von einem Parasiten befallen wurden. Damit lässt sich der komplette Mythos mit wissenschaftlichen Fakten erklären. Er nimmt unseren Aberglauben als Standbein und entwickelt daraus eine Krankheit, von der man schnell glauben kann, dass es sie so tatsächlich geben könnte. Damit bekommen Vampire ein komplett neues Gesicht.

Jedes zweite Kapitel des Buches erzählt von realen Parasiten, die sich in Schnecken, Ameisen, Kühen, Affen, Wespen und natürlich auch Menschen einnisten können. Da es die alle wirklich gibt, bekommt die Geschichte einen fast erschreckenden Bezug zur Realität. Ganz nebenbei bekommt man als Leser so auf äußert fesselnde Art faszinierendes Wissen vermittelt, denn hier hat man es keineswegs mit trockenen und sachlichen Informationen zu tun, sondern mit kurz und spannend geschilderten Berichten.

Cal ist ein Protagonist mit dem man sich schnell identifizieren kann. Gerade junge Leser werden von der direkten Schreibweise schnell eingenommen sein und sich sofort angesprochen fühlen. Von der ersten Seite an befindet man sich in einer aufregenden Jagd und ist neugierig darauf, wie es weitergeht. Einige überraschende Entwicklungen verleihen dem Roman zusätzliche Spannung.

Fazit: "Peeps" ist der etwas andere Vampirroman, nach dem viele Fans des Genres vielleicht schon eine Weile gesucht haben. Er ist weit entfernt von den kitschigen Liebesgeschichten, die gerade so modern sind, aber auch kein Horror. Sowohl Jugendliche als auch Erwachsene Leser dürfen sich hier über einen wirklich spannenden Roman mit einer neuen und gut umgesetzten Idee freuen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cover schreckt leider ab!, 27. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Peeps: So süß, dass ich ihn fressen musste (Gebundene Ausgabe)
Zur Aufmachung

*räusper*
Jaaa, also ich finde ja, dass das deutsche Cover irgendwie nicht so super gewählt worden ist. Ich mache da den deutschen Verlegern keinen Vorwurf, da es auch eine englische Version mit diesem Cover gibt, aber ich finde einfach, dass es den Ton des Buches nicht treffen kann. Besonders der Humor bleibt bei jedem Cover, das ich bisher gesehen habe, einfach auf der Strecke...

Zum Buch

Worum geht es also? Na, habt ihrs erraten? Richtig: Vampire. Allerdings kann man das Buch trotzdem nicht wirklich als Fantasybuch bezeichnen, da ausnahmsweise mal alles komplett logisch ist. Auch wenn ich immer dachte Vampire und logische Erklärungen passen nicht zusammen, so ist es aber! Der Vampirismus ist in diesem Buch keine mystische Verwandlung, sondern ganz einfach: Ein Parasit. Eine Krankheit sozusagen.
Zum Glück gibt es aber Menschen, die gegen diese Krankheit immun sind. Sprich: Sie haben die negativen Symptome nicht, wie die Abneigung gegen alles, das sie in ihrem vorherigen Leben geliebt haben oder der Kannibalismus, dafür aber sowas wie: Ein langes Leben, die Nachtsicht und ein besseres Gehör. Leider können diese Menschen die Krankheit trotzdem noch weitergeben, nämlich (genau wie HIV) durch ungeschützten Sex.
Und da entsteht das Problem des Hauptcharakters: Cal (19) muss alle Frauen finden mit denen er geschlafen hat seid er infiziert wurde, und sie einfangen.
Ein kleiner Fakt am Rande, mit dem ich niemals gerechnet hätte:
Das Buch ist extrem komisch!
Besonders Cal hat eine total sympathische, humorvolle Art. Ihn schließt man während des Lesens richtig ins Herz... Auch ist das Buch so ungefähr das Gegenteil von einem typischen Vampirroman und das hat mir besonders gut gefallen. Keine mysteriösen, anziehenden Kerle hier also. Das hat das Ganze sehr viel glaubwürdiger gemacht als das Durchschnittsvampirbuch. Außerdem hält das Buch grundsätzlich eine Überraschung bereit. Ich war so häufig über den Verlauf der Handlung geradezu erschrocken! Echt genial.
Was ich auch toll fand, waren die kleinen biologischen Erläuterungskapitel, die zwischendurch immer eingeschoben wurden. Zwar war es ab und an doch ein wenig ekelerregend zu hören, wie irgendwelche Parasiten, die Augen von Schlangen zerfressen, damit sie schön blutig sind, aber ich habe wirklich was über Parasiten, Krankheiten und Evolution gelernt und das hat mir echt gut gefallen. Vor allem aber hat es mir gefallen, dass Scott Westerfeld auf diese Weise zeigt wie sehr er sich mit der Materie beschäftigt hat um durch Logik, nicht durch glitzernde, wunderschöne "Vampire" zu überzeugen...
Man kann es übrigens auch ganz leicht einfach bei diesem ersten Teil belassen, wenn man mag. Der zweite Band ist hier also nicht so aufgezwungen wie das durch Cliffhanger manchmal passieren kann.

Fazit

Schreibstil: 4 Sterne
Charaktere: 5 Sterne
Spannung: 5 Sterne
Emotionale Tiefe: 4 Sterne
Humor: 4 Sterne
Originalität: 5 Sterne

Für mich sowohl besser als die Midnighters- als auch als die Ugliesreihe und damit bisher das beste, was ich von Scott Westerfeld gelesen habe!

4,5 Sterne!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der etwas andere Vampir-Roman, 23. Februar 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Peeps: So süß, dass ich ihn fressen musste (Gebundene Ausgabe)
Ich war sehr erstaunt als ich dieses Buch gelesen hatte. Eingestellt war ich auf die typische Vampirgeschichte. Aber nix da !!!
Es ist komplett anders.

Es geht um den jungen Mann Cal der ein sogenannter ,,Träger'' des Vampir-Parasiten ist. Das bedeutet er ist infiziert, hat aber keine Symptome. Er arbeitet bei der Night Watch, die die sogenannten Peeps(parasiten-positive also infizierte Vampire) sucht um sie zu heilen und die Krankheit unter Konntrolle zu bekommen. Sie verbreitet sich nur durch Körperflüssigkeiten wie z.B. Sputum. Cal muss also in totaler Enthaltsamkeit leben da schon ein einziger Kuss aus einer seiner Freundinnen einen Peep machen kann. Doch da lernt er die schöne Lace(Lacey) kennen und verliebt sich in sie. Auf der Suche nach der Frau die ihn zu einem Peep gemacht hat(seiner Stammmutter) kommen er und Lace sich näher und Cal findet einige Zusammenhänge zwischen dem Appartment-Haus in dem Lace eine Wohnung hat und dem Haus seiner Stammmutter.

Es ist ingesamt eine spannend, teils auch lustig geschriebene Geschichte und sehr zu empfehlen !!!
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Peeps-Scott Westerfeld, 21. August 2008
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: Peeps: So süß, dass ich ihn fressen musste (Gebundene Ausgabe)
Midnighters - Der Riss
nach dem was ich im dritten teil der midnighter serie gelesen habe ist dieses buch nur etwas für sehr mutige leseratten.Scott westerfeld hat hier genau wie in seinen anderen büchern erzählt:Aufregend und gruselig.
Ich würde mir das buch auf jeden fall kaufen!
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Peeps: So süß, dass ich ihn fressen musste
Peeps: So süß, dass ich ihn fressen musste von Scott Westerfeld (Gebundene Ausgabe - 7. August 2008)
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