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73 Rezensionen
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Durchschnittliche Kundenbewertung
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52 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Pflichtlektüre,
Von Mata Hari (am schönsten Ort Deutschlands) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: House of God (Taschenbuch)
Interessanterweise fällt beim Durchlesen der Rezensionen auf, dass alle diejenigen, die das Buch als unrealistisch oder als reine Satire bezeichnen, im nächsten Satz erwähnen, dass sie keine Mediziner sind. Das Buch ist nicht übertrieben, es ist die tägliche, immer wiederkehrende Wahrheit. Aber das ist nicht erschreckend, das ist tröstlich: man steht doch nicht alleine da, so, wie man ist und so wie man sich fühlt, und man sieht, es gibt für (fast) alle Probleme wenn schon keine endgültige Lösung, so doch ein Ventil. Man sollte das Buch lesen, als Mediziner und als Nichtmediziner, aber man darf sich durch das Buch nicht abschrecken lassen!! Das Buch ist auch eine Anweisung, wie man ein unmenschliches System als Mensch übersteht, und wie man versuchen kann, es etwas menschlicher zu gestalten. Auch und gerade jeder Medizinstudent sollte spätestens im PJ dieses Buch lesen! Denn Arztsein entspricht heute nicht mehr dem "Landarzt", der über Land von Patient zu Patient zieht und heilt! Aber es besteht auch nicht nur aus dem, was man in den Nachrichten über 36 Stunden Dienst hört, sondern aus viel mehr! Lest das Buch, und dann: geht hin, werdet Ärzte! Es gibt keinen besseren Beruf!! Denn auch das ist eine Aussage des "House of God": man kann Arzt sein, helfen und dabei Mensch bleiben!PS.: und nicht vergessen: Bei Herzstillstand zuerst den eigenen Puls fühlen!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Arzt im Praktikum,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: House of God (Gebundene Ausgabe)
„House of God" - so heißt ein prestigeträchtiges Krankenhaus, daß auch einer ebenso prestigeträchtigen Uni als Lehrkrankenhaus dient. Einer der Studenten, der hier seine Zeit als Praktikant beginnt ist Roy Bash. Er merkt recht schnell, daß der Alltag in der Klinik nicht so viel mit Vorstellungen von „Heilen und Helfen" zu tun hat, wie das vielleicht zu erwarten wäre. Vielmehr geht es um die ewig gleichen, oft unnötigen Handgriffe, um Versicherungen und um medizinische Massenabfertigung. Und um die Angst zu versagen. Denn obwohl sich Roy mit seinen jungen Kollegen und einigen Schwestern (dieses Klischee ist wohl der einzige Vorwurf, der dem Buch zu machen ist) eine unterhaltsame Zeit machen, verliert sich nie das Gefühl, es mit kranken Menschen zu tun zu haben, die bei Fehlern auch sterben können. Dazu kommt noch der Streß, quasi ständig im Dienst sein zu müssen und als Praktikant sich allen anderen unterwerfen zu müssen. Und diese anderen sind im Buch auch mehr als plastisch beschrieben. Vom Zyniker, der nach Jahren der Medizin ganz eigene Ansichten zum Thema entwickelt hat, bis zum Pedanten sind alle da. Und Shem verknüpft sie alle zu einer Geschichte, die witzig, spannend und fast absurd ist, ohne jemals unglaubwürdig zu werden. Auch wer „Emergency Room" nicht mag, sollte mal einen Blick hineinwerfen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Besser geht's nicht!,
Von Hauke Stammer "Phantasie ist wichtiger als Wi... (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: House of God (Taschenbuch)
Ich kann bis heute nicht verstehen, warum ich dieses Buch überhaupt gekauft habe. Noch nie haben mich Arzt-Romane oder -TVSerien interessiert.Aber ich kann versprechen: dieses Buch fesselt jeden, auch Leser wie mich, die dem Thema bis dato nichts abgewinnen konnten. Die Hauptperson Roy Basch und seine (späteren) Freunde bilden ein interessantes und spannendes Gemenge verschiedener Persönlichkeiten. Ihre unterschiedlichen Einstellungen, die im Verlauf des Buches auch drastischen Wandlungen unterworfen sind, fesseln von der ersten bis zur letzten Seite. Die Eindrücke aus dem Alltag junger Assistenz Ärzte sind erschreckend, bedrückend, beeindruckend. Der wachsende Zynismus der Protagonisten ist wohl das Einzige Mittel gegen aufkeimenden Wahnsinn, der schnelle und vom Rausch des Augenblicks beseelte Sex die letzte Fluchtmöglichkeit vor dem Jetzt. Das Beziehungen unter diesen Vorraussetzungen nicht mit dem modernen Idealbild mithalten können, erscheint verständlich. Man sollte bei all dem aber nicht vergessen, daß der Roman nicht in den 80ern oder 90ern angesiedelt ist, sondern einige Jahre zuvor "spielt". Mittlerweile mögen sich die Misstände zumindest teilweise geändert (zum Teil angeblich auch aufgrund dieses Romans, der in den USA wohl einschlug wie eine Bombe) haben. Aber House of God bleibt eine unglaublich beeindruckendes Werk. Gebe es die Möglichkeit, eine Rezension besonders hervorzuheben, dieses Werk wäre mein Kandidat! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
pflichtlektüre - das wirklich kranke ist das system ...,
Rezension bezieht sich auf: House of God (Taschenbuch)
nach nun doch schon einigen jahren klinischer arzttätigkeit fällt mir hierzu nur folgendes ein :lesen sie dieses buch, es entspricht in den meisten punkten der wahrheit! - vielleicht nicht jedes detail - aber zu 100% bezüglich der gesamtstimmung mit der es den arbeitsalltag junger ärzte skizziert.... wenn sie hin und wieder den kopf schütteln, dann vergegenwärtigen sie sich: dieses buch ist zwar manchmal etwas überzeichnend, ich würde aber den prozentsatz der übertreibung höchstens bei 10 prozent anstezten - nicht mehr, und ich denke tausende mediziner geben mir hier recht. man muß ausserdem berücksichtigen daß es bereits "vor AIDS" geschrieben wurde. ein buch nicht nur für ärzte sondern auch für patienten die vielleicht dann den jungmediziner an ihrem bett, mit den augenringen und viel zu wenig zeit, anderst sehen können. denn fast alle bemühen sich bis zum umfallen - und resignieren dann doch irgenwann im kampf gegen die windmühlen eines für patient und arzt unmenschlichen systems. was bleibt ist der zynismus, der in diesem buch den laien so erschreckt, daß er es nicht wahrhaben möchte. lesen denken weitergeben...... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Zynisch und superkomisch,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: House of God (Taschenbuch)
Die Hauptfigur Dr. Roy Basch geht nach seinem theoretischen Teil des Medizinstudiums auf der Hochschule nun zum praktischen Teil im Krankenhaus namens "House of God" über.Er ist, wie auch die anderen frisch gebackenen "Interns" von der Einstellung geprägt, dass der Patient in der Medizin absolut im Mittelpunkt steht, maximal gut versorgt, und respektiert werden muss. Doch um durch die Fülle an erschütternden Eindrücken und Vorfällen im "House" nicht unterzugehen schwenkt diese positive Grundeinstellung rasch in Zynismus, Sarkasmus und den Glauben an äußerst seltsame "Behandlungsmethoden" um. Die Situation spitzt sich allmählich zu und es droht die Eskalation.... Das Buch liest sich ziemlich flüssig, und man erwischt sich nicht selten bei einem herzhaften (wenn auch "bösem" *g*) Lacher ;-) Für Leute die in irgendeiner Weise mit Medizin zu tun haben bzw daran interessiert sind SEHR zu empfehlen !!! !!! 5 STERNE !!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Einfach realistisch genial!,
Von Jinger (Frankfurt/Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: House of God (Taschenbuch)
Ich selbst habe das Buch schon an die 10 Mal durchgelesen und finde es immer wieder toll und seit ich selbst ein Praktikum in Krankenhaus gemacht habe auch durchaus realistisch. Das Buch ist deshalb toll, weil es mal ausnahmsweise keine verklärte Arztwelt wiedergibt in der ein Onkel Doktor der Gott in Weiß ist. Diese Ansicht ist fälschlicherweise noch viel zu oft verbreitet, was man an den meisten Studi-anfängern sieht.Dieses Buch ist gewissermaßen ein Aufklärungsbuch über die Medizinwelt und auf jeden Fall lesenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Kultig!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: House of God (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch wird zu Recht als Klassiker der Medizinliteratur bezeichnet. Völlig offen geht es mit den Missständen um, die im amerikanischen Gesundheitssystem vorherrschen. Roy Basch, der Medizinstudent, der voller Tatendrang sein Praktikum in einem Krankenhaus beginnt, muss schnell lernen, dass auch hier Geld die Welt regiert. Sein Wandel zu einem zynischen und zornigen Mann ist sehr plastisch dargestellt und wirkt absolut glaubwürdig. Oft lebt das Buch von einem sehr, sehr sarkastischen Ton. Makabere Scherze über Patienten, die schon längst tot wären, wenn nur die Versicherungen nicht so viel Geld für ihr Überleben zahlen würden, strapazieren zwar häufig das Feingefühl des Lesers, aber in Anbetracht der Realität des Ganzen nimmt man diesen makaberen Ton gern hin. Und oft erwischt man sich bei einem lauten Lachen über eine Situation, die ja nun so gar nicht witzig ist. Unbedingt lesenswert! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Erschreckend realistisch,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: House of God (Taschenbuch)
Samuel Shems Buch " House of God " schildert den Alltag junger Ärzte in einem amerikanischen Krankenhaus. Seine Sprache ist sehr direkt. Ohne grosse Umschweife spricht der Autor aus, worum es eigentlich geht, welche Gefühle, Ängste und Hoffnungen die jungen, noch in der Ausbildung befindlichen Ärzte bewegen. Ein jeder junge Medizinstudent sollte sich einmal dieses Buch vornehmen und Seite für Seite den Klinikalltag erforschen. Obwohl es in Deutschland wohl noch nicht so kompetitiv zugeht, gibt es doch einen guten Einblick in die Arbeit, die nach dem Universitätsstudium folgt. Und da wird dann der ein oder andere doch nachdenklich. Das Buch ist gut und flüssig geschrieben. Die Sprache ist manchmal ein wenig zu direkt. Für meine Begriffe wenigstens. Daher gibt es auch " nur " vier Punkte. Dennoch ist die Darstellung fesselnd und eindringlich. Ein Must für jeden Medizinstudenten und solche, die sich für das Leben eines Arztes im Praktikum interessieren. Sehr empfehlendswert für alle, die nicht zu zartbeseitet sind! Realismus pur. Ein Buch, das seinesgleichen auf dem deutschen Markt bisher suchte und noch immer sucht. Ich glaube, dass es das absolute Zeug dazu hat, ein echter Bestseller zu werden. So, wie auch schon zuvor in den USA. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Hart an der Wahrheit,
Rezension bezieht sich auf: House of God (Gebundene Ausgabe)
Die Facharztausbildung in Österreich im Jahre 2002 ist derart nahe an diesem nun doch schon "verjährten" Klassiker aus den USA. Viele der Mißstände des damaligen US-Gesundheitssystems wurden hier mittlerweile übernommen. Burn-Out ist kein Thema, aber er geschieht. Der einzige krasse Gegensatz zu den USA ist, dass die Ärzte, die dort ihre Ausbildung abgeschlossen haben wenigstens auf eine gesicherte Existenz vertrauen können. Bei uns bezahlt man Ärzte mittlerweile schlechter als ungelernte Hilfskräfte im Reinigungsdienst...Eine ABSOLUTE Pflichtlektüre für all die Wahnsinnigen, die Jahr für Jahr ins Medizinstudium drängen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Genial und (leider) realistisch,
Von Calicivirus "Doktorfrau" (Nahe Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: House of God (Taschenbuch)
Wer im Gesundheitssystem arbeitet, egal ob GB, US oder Deutschland, kann die Augen nicht davor verschließen, dass das Buch die knallharte Realität im Klinikalltag beschreibt. Voller Zynismus und schwarzem Humor (ohne diese kann man kaum lange "überleben") wird ein Bild der Praxis geschaffen, die sich Otto Normalverbraucher kaum vorstellen kann. Ich liebe dieses Buch, habe es von Medizinern wärmstens empfohlen bekommen und kann diese Empfehlung nur begeistert weitergeben!
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House of God von Samuel Shem (Gebundene Ausgabe - 1996)
Gebraucht & neu ab: EUR 24,79
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