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am 4. Januar 2002
Dieses Buch von Otl Aicher setzt sich kritisch
mit der Gestaltung von Produkten und Architektur auseinander.
Nicht das blinde Auseinandernehmen von Dingen
sondern eine gezielte Kritik, die Mut und Anregung
gibt, sich mit Dingen zu beschäftigen.
Statussymbole und Selbstdarstellung werden
Zweckmäßigen und emotionalen Dingen gegenübergesetzt.
Bereichert wird das Buch durch viele Querverweise
in die Philosophie, Naturwissenschaften und Geselschaft.
Einige Designerportraits geben auch Einblicke
in die Denkensweise und Zielsetzung bedeutender
aber nicht immer bekannter Designer.
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am 13. März 2013
Die Welt als Entwurf ist eine Sammlung von Essays aus etwa einem Jahrzehnt zum schöpferischen Prozess des viel zu früh verunfallten Grafikers Otl Aicher. Der frühere Rektor der Hochschule für Gestaltung in Ulm zeigt in einer Bandbreite von der durchaus zurecht selbstbewußten Leistungsbilanz seiner Zusammenarbeit mit ERCO bis hin zu kulturphilosophischen hochgelehrten Stücken wie dem Schlussaufsatz, der den Buchtitel trägt, seine ganz eigene Sicht auf Entwurf,Architektur und Design. Der schon im Deutschen Widerstand gezeigte kämpferische und unabhängige Geist proklamiert immer wieder das schöpferische Herangehen an die funktionale Entwurfsaufgabe. Dabei hat er eine wunderbare Fundierung in Philosophie, Geschichte und Baugeschichte. Konkrete Lösungen statt Manierismen, die er im Unterschied zum design als "Stil" zusammenfasst, werden immer wieder vorangestellt und auch an einzelnen designern und Entwurfbeispielen illustriert. So kritisiert er in der Architektur die Flucht in das Reich der Schönheit anstelle des uneitlen und arbeitsamen Bemühens um die optimale Gewährleistung der Gebäudefunktion bei einer Materialnutzung, die den Werkstoffen gerecht wird, die für die Aufgabe sorgsam ausgesucht gehören.
Daß er dabei mit seiner grafischen Gestaltungslinie für Olympia 1972, die Lufthansa oder den Geräteentwürfen für braun "stilbildend" war wie kaum ein deutscher Gestalter würde ihm selbst als Beschreibung eher missfallen, war aber so. Das Werk ist Muß für alle, die sich kritisch mit echter Entwurfsarbeit auseinandersetzen wollen und eine klare Kaufempfehlung!
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am 22. Juli 2012
Otl Aicher verheiratet mit Inge Scholl, war sein Leben lang ein - auch gesellschaftlicher - Gestalter. Er hat den zweiten Weltkrieg einzig deswegen überlebt, um im Nachkriegsdeutschland seinen Bildungsauftrag zu befördern. Ob ihm dies gelungen ist, sei im Angesicht der momentanen "Desinger" dahingestellt. Wir gestalten durch unser Tun unsere Welt! Schon der große Pädagoge Jean Piaget hat dies betont. Die heutige Quantenphysik gibt beiden Recht. Welchem Geist dienen wir durch unser Tun? Diese Frage bleibt bestehen.
Um tiefer in die Thematik einzusteigen, dem sei die Biographie von Eva Moser, "Otl Aicher, Gestalter" empfohlen.
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