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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Luftig, leichtes Historie-Drama mit Liebe und viel Amüsement.
Padua 1601. Die recht selbstbewusste, junge Celestina zieht mit ihrer Stiefschwester Arcangela, nach dem Tod ihres Mannes, zu Verwandten nach Padua. Kaum angekommen, findet sie sich inmitten einer blutigen Ausschreitung zweier Familien wieder. Die Bertolucci, ihre Verwandten, und die Familie Caliari sind schon seit Jahren verfeindet. Noch während sie tatkräftig...
Veröffentlicht am 15. Juli 2011 von Marion

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur für den Urlaub eine nette Lektüre
Ich habe mir den Roman für den Urlaub gekauft. Grundsätzlich hat mir das Buch gefallen, wobei mir allerdings einige Dinge nicht wirklich stimmig vorkamen und die Charaktere etwas flach blieben. Die Todesfälle gehen ohne große Emotionen oder Konflikte einher. Im Gegenteil wurden Treffen mit den Liebsten zu detailreich geschildert. Hier wurde der...
Veröffentlicht am 10. Juli 2012 von Manta


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Luftig, leichtes Historie-Drama mit Liebe und viel Amüsement., 15. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Mädchen aus Mantua: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Padua 1601. Die recht selbstbewusste, junge Celestina zieht mit ihrer Stiefschwester Arcangela, nach dem Tod ihres Mannes, zu Verwandten nach Padua. Kaum angekommen, findet sie sich inmitten einer blutigen Ausschreitung zweier Familien wieder. Die Bertolucci, ihre Verwandten, und die Familie Caliari sind schon seit Jahren verfeindet. Noch während sie tatkräftig und vor allem unwissend, aus einer spontanen Sinneswandelung heraus, in das brutale Geschehen mit eingreift, wurde mir klar, dass sich Celestina wohl noch viel mehr zwischen den beiden verfehdeten Familien verstricken wird. Vor allem, da die junge Witwe ihrem großen Traum entgegeneifern möchte. Einem Traum, der Frauen zu jener Zeit verwert wurde und sie in höchste Gefahr bringen könnte. Denn die sympathische, in Venedig geborene Italienerin, möchte heimlich an der renommierten medizinischen Universität von Padua studieren. Dazu schlüpft sie in die Rolle ihres imaginären Bruders Marino. Ein Wagnis, welches sie verbissen verfolgt, dass aber gleichsam viele neuen Perspektiven und Freundschaften für sie bereithält. Richtig schwierig wird es dann aber für die junge Studentin", als diese erkennen muss, dass ihre Gefühle für den taffen Studenten Timoteo erblühen. Zu dumm nur, dass Timoteo bereits eine andere liebt - eine Bertolucci. Und noch dazu ist Timoteo einer der Caliari.

Es war für mich eine gelungene Komposition. Eine Mischung aus spannendem Historie-Drama, rund um die Anatomie-Stunden der medizinischen Universität Paduas, herrlichen Liebesgeschichten und einer Tragik-Kömodie zweier verfeindeter Familiensippen. Dabei trumpfte dieser fünfte historische Roman von Charlotte Thomas vor allem mit seiner luftigen Leichtigkeit bei mir auf. Wobei sich die flotte, angenehm leicht zu lesende Sprache der amüsanten Handlung trotz der dramatischen Umstände, um die ominöse Häufigkeit der auftauchenden Selbstmordleichen, spielerisch anzupassen wusste. So bereitete es stets Freude, den spritzigen Dialogen der Protagonisten durch die verschlungenen Handlungsstränge hindurch zu folgen. Auch machte es Spaß mit den unterschiedlichsten Figuren an dieser ausgeklügelten Geschichte dranzubleiben, ohne dass ich die Entwicklung wirklich vorausahnen konnte. Beinahe zu herzig waren die Situationen rund um die stets eigenwillige Celestina, die Gewagtes tat um ihrem großen Ziel, dem Doktortitel, zuzustreben. Immer wieder fesselnd, informativ und amüsant empfand ich diesen Roman als angenehmes Spiel mit meinen Gedanken. Diese waren stets auf der Suche nach der Täterschaft um die anatomischen Leichen, über die sich die dozierenden Professoren erfreuen konnten. Aber auch die ominösen Umstände um die Erkrankung ihrer Tante Marta stimmten neugierig. Ein Buch welches durch all seine Verstrickungen herrlich zum Spekulieren einlud, um dann am Ende einen runden und plausiblen Schluss zu bieten. Dabei will ich nicht unerwähnt lassen, dass Charlotte Thomas auch diesmal wieder bekannte Persönlichkeiten der Geschichte gekonnt ins Plot mit eingebunden hat. Ein Leckerli für welches ich immer zu haben bin. Auch hatte ich immer wieder die Gelegenheit, bei gewissen, anatomischen Eingriffen hautnah mit dabei zu sein. Das war für mich sehr spannend und aufschlussreich, auch wenn es mir ab und an einen kurzen Schauer über den Rücken jagen konnte.
Das Mädchen aus Mantua" war für mich ein etwas anderer, eher untypischer Mädel schlüpft in Hosen"-Roman. Von seiner flotten Note glich er eher der Historie-Komödie Der König der Komödianten", stand in seiner lebendigen Art um das Leben rund um Venedig den drei ersten, viel ernsteren Romanen aus Charlottes Feder aber nur wenig nach.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur für den Urlaub eine nette Lektüre, 10. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Mädchen aus Mantua: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir den Roman für den Urlaub gekauft. Grundsätzlich hat mir das Buch gefallen, wobei mir allerdings einige Dinge nicht wirklich stimmig vorkamen und die Charaktere etwas flach blieben. Die Todesfälle gehen ohne große Emotionen oder Konflikte einher. Im Gegenteil wurden Treffen mit den Liebsten zu detailreich geschildert. Hier wurde der Fantasie des Lesers alles vorweggenommen. Positiv sind die humorvollen Details aufgefallen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Mädchen aus Mantua ...., 3. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... ist eigentlich eine erwachsene Frau, die aber leider kein selbständiges Leben führen darf und schon gar nicht studieren. Kein Wunder, dass sie sich in einen haufen Geheimnisse und Verwicklungen verstrickt, als sie dennoch versucht, ihren Traum wahr zu machen.
Überhaupt Geheimnisse: in dieser Geschichte hat JEDER Geheimnisse und kennt auch mehr oder weniger die Geheimnisse der anderen, was zu wunderbar amüsanten Verwicklungen führt. Verschärft wird das noch durch eine Familienfehde à la Romeo und Julia. Dazu dann noch geheimnisvolle Todesfälle....
Die verschlungene Handlung spielt vor dem gut ausgestalteten Hintergrund der Universitätsstadt Padua zu Beginn des siebzehnten Jahrhunderts. Der wissenschaftliche Hintergrund ist sauber recherchiert und unterhaltsam an den Mann bzw. die Frau gebracht, die Sprache passt (was nicht in jedem sogenannten "historischen" Roman der Fall ist), die Charaktere sind ebenfalls passend und gut ausgearbeitet.
Wer in erster Linie einen historischen Kriminalroman lesen möchte, ist vielleicht nicht so gut bedient, da hier der Schwerpunkt eher auf der Liebesgeschichte liegt. Die im Übrigen auch recht explizit dargestellt wird - also vielleicht nichts für jüngere Leser(innen).
Eine klare Empfehlung an alle, die einen gut recherchierten historischen Liebesroman (ja, sowas gibts tatsächlich) lesen wollen, der Unterhaltungswert liegt bei 100%! Ich konnte das Buch jedenfalls nicht aus der Hand legen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das mädchen aus Mantua, 3. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Von Anfang an ist man im Geschehen drinn und es gibt keine Stelle an der man denkt jetzt ist es zu langatmig. Gute Urlaubslektüre.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die eigensinnige Celestina, 5. Juli 2012
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Mädchen aus Mantua: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Mädchen aus Mantua von Charlotte Thomas ist Celestina. Sie wird im Jahr 1601 nach Padua gesandt, weil sie so schicklich ist. Sie ist jung und schon Witwe. Aber sie hat ihren eigenen Kopf und eigentlich möchte sie ihr Leben in Mantua nicht aufgeben, hier war sie selbstständig, was wohl in Padua nicht mehr der Fall sein würde. Aber sie hatte sich ein Ziel gesetzt, wenn schon Padua, dann möchte sie dort an der Universität Medizin studieren. Aber damals war es Frauen bekanntlich untersagt zu studieren. Aber sie weiß sich zu helfen. Die Anatomiebücher ihres verstorbenen Mannes, der Arzt war, hat sie bei sich und auch Männerkleidung ' Timoteo allerdings bemerkt, dass sie eine Frau ist ' nun muss Celestina sich mit ihm verbünden, damit er ihr Geheimnis nicht verrät. Celestina aber verliebt sich in Timoteo, der ein Caliari ist und eine Bertolucci liebt. Celestina hat sich als ihr eigener Bruder ausgegeben, den es gar nicht gibt.

Meine Meinung:
============

Schon allein der Rückentext hat mich verleitet dieses Buch zu lesen. Charlotte Thomas lese ich eh gern und da habe ich nicht lange überlegt und zum Buch gegriffen. Ich kann nicht sagen, welches ihr Bücher das Beste ist, eines steht fest, dieses ist eines der besten.

Die junge, Witwe Celestina ist so richtig nach meinem Geschmack, sie setzt sich gegen alle Traditionen durch, nimmt viel auf sich, um ihr Ziel zu erreichen. Man erfährt sehr viel von der damaligen Zeit, von den medizinischen Errungenschaften, von den vielen kleinen und großen Dingen der Medizin, die man aber sehr gut versteht, weil die Autorin sie für den Otto-Normal-Leser geschrieben hat.

Die Geschichte Celestinas wird in diesem Roman sehr bildhaft beschrieben. Sie wird als Frau, die mutig ist und ihren Weg uneingeschränkt geht, die sich die Steine, die man ihr in den Weg legt, selbst wegräumt geschildert. Die Charakterdarstellung ist perfekt.

Auch Celestinas Verwandte, zu denen sie von ihrer Mutter geschickt wurde, werden in die Handlung hinein gezogen, hier herrscht absolute Spannung und man weiß bis zum Schluss nicht, wie alles zusammenhängt.

Es kommt zu zahlreichen Verwicklungen, wegen derer ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Einige Nächte hat es mich gekostet, wo ich lange nicht geschlafen hatte.

Das Buch ist mit einem Lesebändchen versehen ' man benötigt also kein Lesezeichen.

Die Idee und deren Umsetzung sind perfekt zu nennen. Charlotte Thomas schreibt in ihrem unnachahmlichen Schreibstil sehr spannend, sie hat einen Spannungsbogen über die Handlung gespannt, den sie ständig ausbaut. Die Geschichte ist überaus faszinierend geschrieben. Die Autorin wird ausschweifend, wo es notwendig ist für das Verständnis, bringt aber auf den Punkt, wenn es der Leser auch als richtig erachtet.

Schön auch, wie die Beziehung zu ihrer Stiefschwester Arcangela geschildert wird. Ihre Verwandten sind die Bertoluccis, die mit einer anderen Familie verfeindet sind, was das alles auf sich hat, bringt absolute Spannung. Es ist ein guter Spagat zwischen Liebesroman, medizinisch-historischem Roman und Drama.

Ich vergebe volle Punktzahl und absolute Leseempfehlung, weil das Buch sehr kurzweilig und unterhaltsam ist.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anatomie & Leichen, 3. April 2011
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Mädchen aus Mantua: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Padua 1601: Die junge Witwe Celestina erreicht die Universitätsstadt Padua, um im Haus ihrer Tante nach dem Tod ihres Mannes nach neuen Perspektiven zu suchen. Mit ihr reist ihre Stiefschwester Arcangela, deren amouröse Eskapaden einen längeren Aufenthalt -weit entfernt der Heimat- sinnvoll machen. Gleich zu Beginn geraten die beiden mitten in die Fehde der Caliaris und Bertoluccis, die weit in die Vergangenheit reicht: Soll doch ein Bertolucci, die Frau eines Caliari ermordet haben ...
Während Celestina ihre Tante mit ihren diversen Wehwehchen versorgt und als Junge verkleidet ihre Immatrikulation an der medizinischen Fakulät vorantreibt, vertreibt sich die schöne Stiefschwester die Zeit mit diversen Schäferstündchen. Doch nicht genug, weiterhin sterben auf einmal merkwürdig viele Menschen, scheinbar Selbstmörder mit Hilfe von Gift, die dann letztlich in der Anatomie der Uni landen ... Celestina alias Marino ist gefragt ...

Fazit: Ein Lichtblick seit den "Liebenden von San Marco" (dieser Roman erinnerte mich zu sehr an die beiden vorausgegangen ...der letzte liegt noch ungelesen im SUB).
Angesprochen durch die Wahl der Thematik kaufte ich das Buch und hab es nicht bereut, denn es bietet interssante und informative Einblicke in die Geschichte der Anatomie. Gekonnt schildert die Autorin Autopsien und medizinische Sachverhalte und untermalt das Ganze mit diversen Gerüchen und plastischen Beschreibungen. Auch Ausführungen zum Thema Blutkreislauf, sowie die Darstellung der diversen Berufsbilder im medizinischen Bereich (Chirurgen, die z.B. nur niedere Arbeit im Vgl zu den studierten Medizinern ausüben ...) sind die Stärken dieses Romans. Leider gerät dies m.E. nach, zu Gunsten der sich entwickelnden Liebesgeschichte zwischen Celestina und ? (ich will ja nix vorwegnehmen;)) , zu sehr in den Hintergrund: eine nette kleine (etwas seichte) Liebegeschichte, die der Leser weit im Voraus erahnt, während, ?(der Liebhaber) noch über die seltsame Anziehung rätselt. Vor allem detaileiche Schilderungen auf S. 330 waren etwas platt und klischeehaft ("Augen wie unergründliche Seen", "sein Verstand löste sich in einem rasenden Wirbel auf" usw).

Da wären wir auch schon bei den Kritikpunkten: dadurch, dass die Zeitspannen recht "groß" sind- meisten Sprünge im Wochenintervall o. länger- leidet die Kontinuität. So war ich ab der Hälfte (300+) leicht gelangweilt, was denn Arcangela anderes macht, als "diverse Schäferstündchen" mit ihren beiden Liebhabern zu verbringen- was macht sie an den anderen Tagen??? ... auch die Stelldicheins zwischen Celestina und ? überzeugen nicht wirklich. Hier fehlt Tiefe. Auch weiteren Charakteren fehlt dies teilweise. Viele bleiben recht blass, wirken "unfertig"- werden immer mal wieder kurz ins Geschehen geworfen- wie Guido, Chiara, Ludovico ... Manche Handlungsstränge sind "etwas" vorhersehbar, zu Lasten des Spannungsverlaufs. Weiterhin bleibt die Atmosphäre -außerhalb der Uni und den Schäferstündchen- auf der Strecke- Schilderungen Paduas wären wünschenswert gewesen. Ebenso wie ein Nachwort/Quellennachweis der Autorin am Ende.

Ergo: durchwachsener 5. Roman- der durch Thematik und Ausführungen dazu, besticht und eine wünschenswerte Länge im Vgl zu den Vorgänger-Romanen besitzt. Lässt sich an einem Wochenende locker und leicht weg lesen. Manko sind die etwas blassen Charaktere, die weder zum Schmunzeln noch zum Weinen anregen ... und die Vorhersehbarkeit mancher Handlungsstränge und das extreme Abflachen gegen Ende.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Liebe und Leichen in Padua, 3. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Mädchen aus Mantua: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Celestina, einundzwanzig, jung verwitwet und frisch bei den Verwandten in Padua eingetroffen, träumt vom Medizinstudium. Das ist im 17. Jahrhundert zwar reine Männersache, hält Celestina aber nicht davon ab, sich die Haare zu schneiden, in Hosen zu steigen und fortan an ein Doppelleben als Marino zu führen. Dummerweise entpuppt sich der eine oder andere neue Bekannte als scharfäugiger als gedacht. Weitere Schwierigkeiten: Eine kränkelnde Tante, eine alte Familienfehde und ein unheimlicher Mörder, der die anatomische Abteilung der Universität mit ungeahnten Mengen an Nachschub versorgt.

Da könnte man spontan sagen: Nein danke, bitte nicht noch ein Mädchen, das sich als Junge verkleiden und gegen hunderttausend Widrigkeiten durchsetzen muss, um einer bösen, ignoranten Männerwelt zu zeigen, dass Frauen die besseren Heilerinnen und Hebammen sind.
Aber nein, keine Sorge - Celestinas "Hosenrolle" bildet nur einen von mehreren Handlungssträngen und wird nicht mit großer Ernsthaftigkeit, sondern mit augenzwinkerndem Humor beschrieben. In der Hauptsache ist "Das Mädchen aus Mantua" nämlich eine Liebesgeschichte, angereichert mit gruseligen Details aus dem Anatomie-Vorlesungssaal (über die ich großzügig hinweg gelesen habe, was ein Hinweis darauf ist, dass sie gut recherchiert sind und anschaulich beschrieben werden).
Die "Krimi"-Nebenhandlung bildet wirklich nichts weiter als eine Nebenhandlung, deren Auflösung niemanden überrascht, und auch die Familienfehde dient nur dazu, die eine oder andere Verwicklung zu ermöglichen.

Einen großen, finsteren, allzu offensichtlichen Bösewicht sucht man angenehmerweise vergeblich, die Hauptpersonen sind sympathisch, die Nebenfiguren teilweise interessant, teilweise etwas blass (auch ich habe mich gefragt, was Schwester Arcangela eigentlich tut, wenn sie sich nicht gerade die Haare bürstet oder montags und freitags mit einem Liebhaber trifft). Im letzten Drittel entwickeln sich Längen, etwa wenn Familiengeheimnisse quasi in einem Nebensatz aufgelöst werden und die beiden Protagonisten sich zur x-ten detailliert beschriebenen Liebesnacht treffen, während der Leser denkt: Nööö, bitte nicht schon wieder - ich will doch jetzt endlich wissen, ob ich von Anfang an recht hatte und XY wirklich der Mörder ist!

Fazit: Gute Unterhaltung, flüssig, intelligent und mit einer Prise Humor geschrieben. Nicht ganz so liebenswert wie "Der König der Komödianten", aber auf jeden Fall eine nette Variante der Geschichte vom Mädchen, das auszog, in Männerkleidern zu beweisen, dass Frauen die besseren Heilerinnen sind.
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5.0 von 5 Sternen Mantua, 8. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich ein Freund von historischen Romanen bin, werde ich die Schriftstellerin gern weiteremppfehlen. Sie hat mir einige vergnügliche Stunden beschert.
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5.0 von 5 Sternen toll, 5. April 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Mädchen aus Mantua: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Tolles buch von chalotte tho as, liesst sich sehr gut und laesst einen eintauchen in die historische zeit. Wie im er eine sehr gute hanxlung um eine junge frau die sich durchkaempft.
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5.0 von 5 Sternen Das Mädchen von Mantua, 10. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Unterhaltsamer Roman. Manches erscheint doch sehr unwirklich - aber es ist eine Phantasiefigur. Die Erotik kommt nicht zu kurz. Ende gut - alles gut.
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Das Mädchen aus Mantua: Historischer Roman
Das Mädchen aus Mantua: Historischer Roman von Charlotte Thomas (Gebundene Ausgabe - 17. März 2011)
EUR 19,99
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