Fashion Sale Hier klicken indie-bücher Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More sommer2016 designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen135
4,6 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:19,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Tausend Jahre Mittelalter in England will die Autorin zahlreicher historischer Romane schildern, vom Ende der Römerzeit und Einmarsch der Angeln bis zum Ende der Rosenkriege. Löwenherzen und Hasenfüße, Ratlose und Gewitzte regierten das Land und vieles war nicht so, wie wir uns das Mittelalter vorstellen. Lange hat es gedauert, doch so finster, wie die Humanisten es nannten, war es nicht. Dafür aber sehr unterhaltsam - jedenfalls für die, die nur darüber lesen und nicht die Tollheiten mancher Herrscher erdulden mussten. Obwohl nicht alle furchtbar waren - wie heute gab es mittelmäßige, schlechte und geniale Politiker auf dem Thron. Manches liest sich wie die neueste Polit-Skandalstory der Bildzeitung. Rebecca Gablé erzählt es vergnüglich, mit Augenzwinkern, kann aber auch den roten Faden deutlich machen und die Motive hinter der Geschichte.

Natürlich kann niemand auf 230 Seiten tausend Jahre in allen Einzelheiten schildern. Das Alltagsleben der Engländer wird immer wieder angerissen, nimmt aber nur einen kleineren Raum des Buches ein. Die hohe Politik verlangt nun mal ihren Raum. Und sie ist gewiss auch abwechslungsreich genug. Von Eleanore , der unterhaltsamsten Skandalnudel, die je auf dem englischen Thron gesessen hat, dem Familienkrach mit ihrem königlichen Gemahl Henry bis hin zu dem Früchtchen John ohne Land. Robin Hood kommt nicht vor, er machte den Fehler, dass es ihn vermutlich nicht gab und wenn doch, kämpfte er nicht gegen John ohne Land.

Rebecca Gable jedenfalls hat ein Sachbuch geschrieben, das sich spannender liest, als so mancher historische Roman.

(C) Hans Peter Roentgen
0Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juni 2009
... wenn man sich für Geschichte interessiert und die Romane von Frau Gablé verschlingt.

Ihr Humor, mit dem sie die Ereignisse des englischen Mittelalters würzt, lassen einen inneren Abstand zu und erleichtern die Verdauung der teilweise - aus heutiger Sicht - ethisch und moralisch verwerflichen Handlungen der agierenden Personen.

Bevor ich das Buch öffnete beschlich mich die leise Furcht, hier eine ganz andere Autorin kennenzulernen. Ernst, gemässigt, trocken. Immerhin hat sie das studiert!
War aber nicht so. Ein kurzer aber leicht zu lesender Überblick.
Was zu meinem einzigen Kritikpunkt führt:
Ein KURZER Überblick.

Von Frau Gablé lese ich gerne mehr als 1.000 Seiten in einem Buch.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. November 2010
Ich hatte beim Kauf gar nicht darauf geachtet, dass es sich nicht um einen Roman, sondern um eher um ein Sachbuch handelt. O je, dachte ich, aber dann die Überraschung:
Die mittelalterliche Geschichte Englands liest sich wie ein Roman. Rebecca Gablé ist es gelungen sonst doch eher schwer verdauliche Historie in leicht und locker geschriebene Unterhaltung zu verwandeln.
Immer wieder huscht mir ein Schmunzeln übers Gesicht.
Ich habe es nicht bereut das Buch gekauft und gelesen zu haben.
Ach, wenn nur mehr Geschichtsbücher so wären.
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Wunderbar humorig geschrieben und als Übersicht zu einer fast tausend Jahre andauernden Epoche in England und Frankreich durchaus hilfreich, auch stört mich die "flapsige" Sprache in diesem Zusammenhang nicht. Dieses Buch wäre eines der wenigen literarischen Werke, die ich mir auch mal als Hörbuch (sonst nicht mein Ding)vorstellen könnte. Als Vortrag stelle ich es mir richtig gut vor.
Was mich stört ist der relativ hohe Preis für ein schlankes Werk, das inhaltlich in vergleichbaren Umfang auch schon in Wikipedia nachzulesen ist, nur nicht ganz so witzig. Leider erfährt man auch vergleichsweise wenig über das eigentliche Leben der Menschen im Mittelalter, die historischen Romane der Autorin sind in dieser Hinsicht deutlich besser. Das vorliegende Buch könnte ich mir eher als Ergänzung zu den hervorragenden anderen Romanen dieser Autorin vorstellen.
Fazit: Lesenswert als Appetizer für eigene geschichtliche Recherchen und als Hintergrund zu den historischen Romane über diese Zeit.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. November 2008
Sehr schnell steht beim Hören allerdings fest, dass der Untertitel des Sachbuchs - "eine kurzweilige, aber nützliche Geschichte des englischen Mittelalters" - keine Untertreibung ist. Denn auch - oder vor allem - in der Lesung durch Andreas Fröhlich erweisen sich die Fakten und Anekdoten, die Gablé zusammengetragen hat, als sehr unterhaltsam. Alles andere als trocken führen Gablé als Autorin und Fröhlich als Sprecher den Zuhörer im Schnelldurchlauf durch sowohl signifikante als auch relativ irrelevante, aber amüsante Ereignisse aus dem dunklen Zeitalter. Dabei, das erfährt man gleich eingangs, ist es gar nicht so leicht, überhaupt festzulegen, wann überhaupt das Mittelalter stattgefunden hat. Rebecca Gablé beginnt schließlich mit Alfred dem Großen und arbeitet sich von dort aus munter und beschwingt durch die Lebens- und Regierungszeiten von über dreißig Königen, unter ihnen so schillernde Gestalten wie etwa Richard Löwenherz und zahlreiche Edwards, Williams und Henrys. Doch auch die Frauen kommen nicht zu kurz: Das Leben der Kaiserin Matilda wird geschildert sowie ihrer berühmten Schwiegertochter, Eleonore von Aquitanien, Gablé erzählt davon, wie die selbstbewusste Godiva der Legende nach nackt durch eine mittelalterliche Stadt geritten ist, und teilt ihren Lesern beziehungsweise Hörern mit, was sie vom göttlichen Ruf der Johanna von Orleans hält.

Trotz ihres doch teilweise arg satirischem Stils, der das Buch einerseits zum Hörgenuss macht, andererseits jedoch ein bisschen plakativ wirkt, merkt man Gablé an, dass sie weiß, wovon sie schreibt. Nicht umsonst hat sie sich als Mittelalter-Expertin einen Namen gemacht. Obwohl sich der Text hauptsächlich auf die königlichen Persönlichkeiten jener Zeit konzentriert, fließen immer mal wieder Kommentare über das Leben der einfachen Bevölkerung zu jener Zeit ein und über die Auswirkung der zahlreichen Fehden auf die Einwohner Britanniens.

Ob es nun an den Kürzungen gegenüber der Buchvorlage liegt oder dem generell schnellen Durchschreiten der Ereignisse und Jahrhunderte - so unterhaltsam Von Ratlosen und Löwenherzen" auch ist, man muss schon aufmerksam zuhören und aufpassen, damit man nicht den Anschluss verliert. So schlaglichtartig sind manche historische Gestalten und Vorkommnisse beleuchtet, dass man sich so manches Mal wünscht, Gablé wäre länger bei ihnen verblieben. Unterm Strich stellt man allerdings dadurch auch fest, dass keinerlei Langeweile aufkommt. Insofern ist die Idee einer Hörbuchversion eines historischen Sachbuchs zwar etwas gewöhnungsbedürftig, dank des perfekten Zusammenspiels von Rebecca Gablé, Andreas Fröhlich und, was Produktion und Aufmachung betrifft, des Lübbe Verlags allerdings für Freunde des englischen Mittelalters - und solche, die es werden wollen - durchaus empfehlenswert.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 16. März 2016
Es ist kein Sachbuch, kein Fachbuch, aber auch bestimmt kein Roman. Wie bewertet man so etwas?

Frau Gable erklärt uns die Welt. Die des englischen Mittelalters. Das tut sie temporeich, etwas flapsig, durchaus gewitzt und dabei schafft sie es, das komplizierte einfach zu machen. Ich habe mich bisher immer schwer damit getan zu verstehen, wer mit wem und warum verbandelt war. Jetzt bin ich einen Schritt weiter.

Die Autorin konzentriert sich wirklich sehr auf das "wer mit wem". In der Folge fallen englische Meilensteine, wie die Schlachten von Crecy oder Azincourt irgendwie unter den Tisch, die nur mit einigen Sätzen abgehandelt werden.

Als Fazit kann ich sagen, dass man gleich bemerkt, dass die Autorin einen Riesenspaß beim Schreiben hatte und dieser Spaß überträgt sich direkt auf den Leser.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. August 2011
Vorn weg, soviel Humor hätte ich Rebecca Gable gar nicht zugetraut!
Habe ich schon ihre anderen Bücher, vorallem die Waringham-Trilogie, mit Vergnügen gelesen, so hat mich diese Schilderung des Mittelalters gefesselt und beeindruckt.
In aller Bescheidenheit möchte ich anmerken, dass 1100 - 1250 meine Zeit ist. Da kenne ich mich schon ein bißchen aus.
Die Einschätzung Gabbles der dortigen Personen stimmt mit meinen Nachforschungen vollständig überein, was bei einer Romanautorin nicht unbedingt selbstverständlich ist.
Zwei wichtige Frauenfiguren, Eleonore von Aquitanien und Johanna von Orleans, werden umfassend behandelt.
Ich kann mich auch hier kompromisslos ihrer Auffassung anschließen, und dass sie Johanna nicht als Heilige tituliert, finde ich mehr als symphatisch.
Das hat mir schon im Roman gefallen.
Alles in allem ein sehr empfehlenswertes, unterhaltsames Buch, das ich jedem ans Herz legen kann, der ihre Romane mag.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Die Autorin Rebecca Gablé ist in erster Linie für historische Romane bekannt. Mit diesem Buch versucht sie sich erstmals als Sachbuchautorin. Ich habe dieses Buch übrigens als Hörbuch erworben (Beachten Sie bitte meinen Tipp in der Kommentarleiste). Das Hörbuch besteht aus rund sechs einzelnen Kompakt – Discs, wobei ein weiter erklärendes Booklet z.B. mit einer bebilderten Zeitleiste leider fehlt. Thema des Buchs ist das Mittelalter, welches die Engländer als einziges Volk zeitlich recht eng umrissen bzw. eingegrenzt haben, was evtl. daran liegen mag, dass die Rosenkriege sie ein wenig beim Eintritt in die Renaissance aufgehalten haben. Umschrieben wird somit der Zeitraum zwischen den Jahren 450 und 1485, wobei einiges auch über die ursprüngliche Bevölkerung der Angeln und Jüten inklusive der römischen Besatzung erzählt wird. Am Ende schließt der Redner mit der Thronbesteigung von Henry VII (Heinrich VII), dem ersten Tudor König, der auch der Vater vom berühmten Heinrich VIII ist, der uns vor allem für seine sechs unglücklichen Frauen und durch die Erfolgsserie “Die Tudors“ bekannt sein dürfte. Unter seiner Tochter Elisabeth I stieg England zur Seemacht auf und blühte in Glanz und Gloria. Das wird im Hörbuch aber nicht mehr thematisiert.

Im ersten Kapitel definiert uns Andreas Fröhlich den Zeitraum des Mittelalters aus englischer Sicht. Dann erzählt er uns vom Abzug der Römer und von der Verbindung zwischen den Angeln und den Sachsen, wobei auch die Überfälle und Besatzungen durch die Wikinger berücksichtigt werden und das zweite Kapitel endet mit der Eroberung Englands durch die Normannen (450-1066).

Das dritte Kapitel umfasst den Zeitraum zwischen 1066 und 1154. Im Mittelpunkt steht William der Eroberer und die damit verbundenen kulturellen Veränderungen, welche die Normannen vom Festland mit nach England brachten. Wer England selbst einmal ausgiebiger besucht, wird noch einige architektonische Spuren der Normannen entdecken wie z.B. in der Kathedrale von Winchester. Der North Transept ist dort noch fast original wie zur Normannenzeit erhalten. Die englischen Könige regierten damit sozusagen nicht nur England, sondern auch ihr Herkunftsgebiet, welches uns heute unter der Bezeichnung Normandie vertraut sein dürfte, später durch Mitgift auch Aquitanien. Kaum einer weiß, dass z.B. der Zauberer Merlin oder auch das Schwert Excalibur, allesamt Mythen, eben auch nicht in England, sondern im Gebiet der heutigen Bretagne in Frankreich gespielt haben. Das wird aber hier im Buch auch nicht thematisiert.

Im vierten Kapitel steht die französischstämmige Herrscherdynastie des Hauses Anjou – Plantagenêt im Mittelpunkt der Betrachtung. Diese stellten zwischen 1154 bis 1399 in erster Linie und bis 1485 in den Nebenlinien Lancaster und York die Könige von England. Der erste König dieses Hauses war Henry II.

Im fünften Kapitel glänzen die Lancasters. Die Geschichte dieses Hauses beginnt 1399 und schließt im Jahr 1461 mit dem Ende der Rosenkriege. Im letzten Kapitel betritt das Haus York die Bühne. Andreas Fröhlich berichtet uns von den Ereignissen zwischen den Jahren 1461 und 1485. Das Hörbuch endet somit praktisch mit dem Tod Richard III in der Schlacht von Bosworth Field. Im Sturz vom Pferd soll Richard die Krone verloren haben, die man dann sofort Henry aufsetzte, so dass dieser praktisch schon auf dem Schlachtfeld gekrönt wurde. Richard III ist den Engländern als Bösewicht bekannt, vor allem wegen des doppelten Kronprinzenmordes im Tower (es ist nie bewiesen worden, gibt aber dafür eindeutige Indizien), dem nicht nur Shakespeare in seinem Drama Richard III Aufmerksamkeit schenkt, sondern auch mittlerweile eine eigene Ausstellung im Tower of London. Leider wird diese ganze brisante Geschichte wie eben auch viele andere historische Details, die mir besonders vertraut sind, nur angerissen. Rebecca Gablé geht zwar auch auf Richard Löwenherz ein und widerlegt den Mythos um Robin Hood, verschweigt aber auch wiederum viele interessante Details. So ist mir mal zu Ohren gekommen, dass vermutet wird, dass Löwenherz in der Burg Trifels bei Anweiler eingesessen haben soll. Ebenso erhält man bei Shakespeares Drama Henry V, welches sogar recht spannend verfilmt wurde, eine Fülle mehr an Informationen über den schwarzen Prinzen, dessen Rüstung heute in der Kathedrale von Canterbury (sozusagen der englischer Petersdom) ausgestellt ist. Allerdings war es mir beispielsweise bisher unbekannt, dass der Beiname “Löwenherz“ kein positiv besetzter Begriff für die Tapferkeit des Königs war.

Im Buch werden die rund 1000 Jahre englischer Geschichte auf 237 Seiten abgehandelt, was auch schon wenig ist. Ich weiß nicht, ob für das Hörbuch ein zusätzliche Kürzung vorgenommen wurde, ist aber anzunehmen. Der zügig fortschreitende thematische Wechsel von König zu König stört den Hörgenuss und auch die Aufmerksamkeit, ganz zu schweigen von der möglichen Gedächtnisleistung. Der Vorleser kompensiert dies teilweise, indem er sich teilweise mit lockerer Sprache über die dargestellten Charaktere amüsiert und auch oftmals recht ironisch mit den bösen und übelsten Taten der Protagonisten von “Verrat und Mord bis Totschlag“ umgeht. Nebenbei erfahren Sie dann auch noch etwas von der Anekdote, wie das Wort Spanner bzw. Peep Show entstand.

Vom Hocker gerissen hat mich dieses Hörbuch sicher nicht, denn es schwappt zu sehr an der Oberfläche und schafft über die abrupte Vorgehensweise eben keinen richtigen Höhepunkt oder durchgehende Spannung, sondern beschäftigt sich vorwiegend mit der Auflistung von historischen Fakten, wobei die ironischen Anmerkungen zumindest zu amüsieren versuchen. Ich denke, dass dieses Buch als Appetithappen dienen kann, z.B. Jugendliche mehr für Geschichte zu interessieren. Auch ich habe, obwohl ich ein wenig historisch versiert bin, noch Neues vernehmen können und habe zumindest noch mal meine Kenntnisse mit den Angaben der Autorin abgeglichen.

Fazit: Das Hörbuch würde ich qualitativ als interessante Durchschnittsware kennzeichnen. So etwas verfasst ein erfahrener Autor in wenigen Tagen mit Hilfe komprimierter Geschichtsbücher und Zeitleisten. Daher vergebe ich jetzt nur drei Sterne (befriedigend als Schulnote), wobei für Neueinsteiger in das Thema “Englische Geschichte“ auch vier Sterne (gut) adäquat wären. Bereut habe ich den Erwerb des Hörbuchs nicht.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juli 2015
Sehr unterhaltsam und peppig geschriebene Kurzfassung der Geschichte des englischen Mittelalters und eine super Ergänzung zu den Romanen von Rebecca Gablé. Ich nutze das Buch während ich die Romane lese immer mal wieder um die Handlung ins große Ganze einzuordnen und bin begeistert von dem Buch. Es liest sich selbst fast wie ein Roman!
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Januar 2013
1000 Jahre englische Geschichte in 237 Seiten - das kann kein ausführliches Geschichtsbuch sein, habe ich mir gesagt. Als Verschlinger der historischen Romane aus ihrer Feder war ich ziemlich gespannt, was Rebecca Gablé sich hier vorgenommen hat.

Ein unterhaltsames Werk sollte es sein. Ist es auch, obwohl es sprachlich deutlich schwächer ist als die Romane. Ist ja auch nicht so einfach, einen romanhaften Stil in ein eigentliches Sachbuch zu bringen welches ja auch möglichst wertneutral sein soll. Neutralität kann sie dann auch nicht immer wahren, aber sie bezieht auch nicht immer so deutlich Stellung zu einer bestimmten Partei (wie den Lancastrianen) wie sie es in ihren Romanen natürlich tun muss.

Heraus gekommen ist ein Buch, welches sich zum Vermitteln eines grundlegenden Wissens des englischen Mittelalters bis zu einem gewissen Grade eignet, aber keinesfalls als akademisches Werk gelten darf. Dazu fehlt es an der Schilderung geschichtlicher, soziologischer bzw. gesellschaftlicher Prozesse und Zusammenhänge. Sowas sucht man hier vergebens, allerdings wollte Rebecca Gablé ja auch unterhalten und den Leser nicht zu Tode langweilen.

Für einen echten Fan ihrer historischen Romane ist dieses Buch eine wertvolle Ergänzung.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden