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HALL OF FAMETOP 100 REZENSENTam 21. September 2008
In Großbritannien wird das Mittelalter traditionell mit der Zeit von 450 - 1485 angegeben (von der Zeit der Angelsachsen bis zur Schlacht von Bosforth, dem Ende der Rosenkriege). Diese Zeit ist in Großbritannien ähnlich verwirrend wie im "Römischen Reich deutscher Nation" - es herrscht ein ständiger Kampf um die Krone, Herrschaftshäuser entstehen und ringen miteinander um die Macht, England liegt im endlosen Clinch mit Schottland und Frankreich.
Der Autorin gelingt in diesem Buch ein Wunder: sie schafft es, die umfangreichen verwandtschaftlichen Beziehungen und abgesprochenen Bündnisse so gut strukturiert wiederzugeben, dass der Leser tatsächlich den Überblick behält und plötzlich ein Verständnis für die "innere Logik" der geschichtlichen Ereignisse entwickelt. Daran, ich erinnere mich gut, ist vor Jahren meine damalige Dozentin für englische Geschichte trotz besten Bemühungen gescheitert: der Großteil des Kurses musste nach den Vorlesungen selbst recherchieren, um etwas Licht in die verworrenen Verhältnisse zu bringen. Gablé dagegen schafft es mühelos, auch einem Laien verständlich zu machen, warum z.B. William the Conquerer einen Anspruch auf den Thron hatte und wie der Zwist zwischen King Stephen und Empress Maude entstand und ablief.

Persönlich habe ich in dem Buch keine falschen Fakten gefunden (beim Vergleich mit mir vorliegenden Geschichtswerken und wikipedia.en). Natürlich ist dies in erster Linie ein populärwissenschaftliches, kein akademisches Buch. Im Sinne der Unterhaltung bewertet Gablé recht flapsig Personen und Ereignisse, damit steht sie in der Tradition unterhaltsamer Geschichtsschreiber wie Joachim Fernau. Und natürlich ist das Buch durch die eigene Meinung der Autorin geprägt, woraus sie jedoch auch keinen Hehl macht, es wird nie vom Leser verlangt, alles Gesagte als die einzige "Wahrheit" zu verstehen, wie es oft bei unseriösen Pseudowissenschaftlern der Fall ist. Wenn die Autorin einen König als "echten Schurkenkönig" bezeichnet oder eine junge Dame als "lasterhafte Mätresse", so ist das auch oft ein ironisches Spiel mit den ohnehin schon verbreiteten Klischees über diese Person, die so einfach auf den Punkt gebracht werden.

Unbedingt lesenswert für Freunde angelsächsischer Historienromane und Mittelalter-Interessierte. Für erstere bietet sich als Folgelektüre Tanja Kinkels "Die Löwin von Aquitanien" an (hier erfährt man mehr über das Leben der "Skandalnudel" Eleonore von Aquitanien), für letztere Michael Maurers "Kleine Geschichte Englands".
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am 10. Oktober 2010
Das Sachbuch beginnt mit einer Eingrenzung des Begriffs "Mittelalter": In England herrschte es ziemlich genau von 450 bis 1485 nach gängiger Definition. Dementsprechend beginnt es mit den Angelsachsen, führt dann über die Normannen zu den Plantagenets, von diesen zu den Lancasters bis es schlussendlich bei den Yorks endet. Das alles wird passend illustriert mit Fotos, Gemälden und Grafiken. Am Ende gibt es dann noch einen chronologische Aufstellung der Könige und einen Stammbaum der Könige von England.

Das Buch konzentriert sich primär auf den jeweiligen König, ansonsten tauchen nur wichtige Unterstützer und Verschwörer und manchmal die jeweiligen Königinnen auf - das Leben des einfachen Volkes wird ungefähr alle 100 Jahre einmal kurz beschrieben. Rebecca Gablé schildert dabei immer mit einen Augenzwinkern die einzelnen Epochen und streut die ein oder andere Aknedote ein, der Ton bleibt dabei immer direkt und umgangssprachlich.

Am Anfang fand ich Rebecca Gablés Ton etwas zu plump, jedoch besserte sich dieser im Laufe der Zeit. Angesichts der Tatsache, dass das schmale Büchlein nur 240 Seiten umfasst und sehr viele Illustrationen - welche fraglos oftmals sehr hilfreich sind - beinhaltet, rast man nur so durch die Zeit und die Jahrzehnte jagen an einen vorbei. Dennoch hilft das Buch enorm dabei, geschichtliche Zusammenhänge zu verdeutlichen oder sogar erstmals zu erkennen. Ich habe nun große Lust, alle Werke von ihr mir noch einmal zu Gemüte zu führen. Insgesamt erfüllt das Buch die an sich gestellten Anforderungen, auch wenn es mir stellenweise etwas zu kurz und zu platt war, und ich vergebe

4 von 5 Sternen
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am 22. März 2010
Wer kennt das nicht...

Man liest eine Geschichte mit historischem Hintergrund. Auf einmal taucht die Frage auf, wie war denn das damals wirklich...
Welche großen Ereignisse haben die Menschen dieser Zeit geprägt. Wer war denn da wirklich an der Macht. Wieso haben sich die herrschenden Engländer mit den Franzosen über die Jahrhunderte immer wieder die Köpfe eingeschlagen.
Klar, all dieses Wissen kann man sich in dicken 1000 seitigen Geschichtsbüchern zusammensuchen, aber das was dann an Information geboten ist, das sprengt sowohl das Interesse des Belletristikkonsumenten" als auch das Zeitbudget eines durchschnittlichen Lesers...
Hier hat Frau Gable das ideale Werk geschaffen!
Es liest sich kurzweilig wie eine ihrer wunderbaren Mittelaltergeschichten und ist trotzdem sehr informativ. Der Aufbau ist hervorragen, so dass man ganz schnell einen Einstieg findet und wenn man mal wieder beim Lesen vor der Frage steht, wie war das jetzt nochmal genau, dann findet man sehr schnell das richtige Kapitel. Ein Kapitel über die passende Epoche und schon hat man das passende Rüstzeug um einen Roman im richtigen Kontext einwerten zu können.
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am 3. Oktober 2008
Das Buch war ausgesprochen leicht und amüsant zu lesen. Das Beste ist aber, dass es bei künftiger Lektüre von englischen Mittelalter-Romanen die Einordnung der Handlung und Personen in den geschichtlichen Hintergrund deutlich vereinfachen wird.
Bisher habe ich schon zum Teil Gablés Informationen auf ihrer Internetseite zu diesem Zweck benutzt, oder die Stammbäume in ihren Romanen, mit diesem Buch aber ist es einfacher und umfassender. Und so betrachtet, geht dann auch der Preis in Ordnung.
Beeindruckend an dem Buch ist neben der Leichtigkeit, mit der es lesbar ist, dass Gablé es schafft, Ordnung in die oft chaotisch und unverständlich erscheinenden Thronansprüche und Thronfolgen zu bringen. Insgesamt eine lohnende Anschaffung.
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Zu Schulzeiten habe ich Geschichte gehasst! Dieses Thema war für mich eine staubtrockene Aneinanderreihung unübersichtlicher Namen und Zahlen. Warum gab es damals dieses Buch noch nicht?
Rebecca Gable berichtet ausführlich, aber nicht langweilig, informativ, aber nicht überfrachtet, humorvoll, aber nicht komisch über das englische Mittelalter. Sämtliche Wilhelms, Edwards, Henrys und Margareths werden abgehandelt, die Errungenschaften der jeweiligen Regierungsperiode dargestellt, über die Eigenschaften des entsprechenden Regenten berichtet. Trotz humorvoller Einlagen ("das Wasser stand ihm bis zur noch nicht erfundenen Halskrause") ist diese "Geschichtsstunde" immer seriös und gleitet niemals in platte Komik ab.
Was ich besonders schön finde: Es wird nicht nur über das Leben der Adeligen berichtet. Frau Gable macht immer wieder Abstecher zum einfachen Volk, erzählt über die Lebensumstände der Bauern, über die Situation der Frau im Mittelalter und auch über den Bildungsstand des Volkes. Und wie in ihren Romanen schafft sie es, dass der Leser trotz der ständig gleichen Namen (Henry, Edward, Margareth - konnten sich die Engänder nicht mehr Vornamen leisten?) nicht den Überblick verliert.
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am 30. Dezember 2010
Grundsätzlich finde ich es gut sehr und wichtig, Geschichte populärwissenschaftlich zu vermitteln. Dies gelingt Rebecca Gablé auch weitestgehend sehr gut, das Buch liest sich sehr flott, manchmal für meinen Geschmack aber etwas zu flott.
Sie beschränkt sich auch nicht auf eine Beschreibung der Herrschaftshäuser und der wichtigsten Adelsgeschlechter (manchmal vielleicht etwas zu parteiisch), sondern schreibt auch über das Leben der kleinen Leute.

Ich finde auch gut, dass Frau Gablé eine Lanze für das Mittelalter bricht und gleich zu Beginn erklärt, warum es finster genannt wird, aber gar nicht unbedingt war.

In der Kürze der Darstellung liegt aber auch immer die Gefahr der Verkürzung.
Auf S. 182 schreibt sie, "die furchtbare Hysterie der Hexen- und Ketzerverfolgung, die wohl wie kein anderer Themenkomplex für den schlechten Ruf des Mittelalters verantwortlich ist, hat im Mittelalter de facto niemals stattgefunden - weder in England noch anderswo."
Und damit endet das Kapitel.

Ich denke, so kann man das nicht im Raum stehen lassen. In der Tat ist die Verfolgung von Hexen eine Erscheinung der frühen Neuzeit, also tatsächlich kein mittelalterliche Thema.
Für die Verfolgung der sog. Ketzer sieht das aber etwas anders aus. Man kann aufgrund der unzureichenden Quellenlage keine seriöse und wissenschaftlich belegte Schätzung der Gesamtzahl der Todesopfer der mittelalterlichen Inquisition machen. Und sicher hat nicht jeder Prozeß der im 13. Jahrhundert einsetzenden Inquisition mit einem Todesurteil geendet. Sofern man schnell bereit war abzuschwören, kam man meistens mit einem "blauen Auge" davon. Aber nur dann. Ansonsten drohte Folter, Kerker und die Todesstrafe.
Die Bewegung der Katharer und der Waldenser hat das Mittelalter nicht überlebt und insbesondere bei der Bekämpfung und Vernichtung dieser Gruppierungen sind zahlreiche Todesurteile und Verbrennungen bekannt.
Das alles hat vielleicht nicht begleitet von einer "furchtbaren Hysterie" stattgefunden, aber ich finde, dass diese furchtbare Epoche des Mittelalters eine etwas differenziertere Darstellung verdient hätte.
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am 12. August 2008
Das Buch hält was es verspricht und ist eine kurzweilige Zusammenfassung der englischen Geschichte im Mittelalter. Es ist sehr unterhaltsam, super-leicht zu lesen und durchgehend interessant. Also genau das richtige für gemütliche Lesestunden. Das Buch hätte meiner Meinung nach aber viel ausführlicher sein müssen...also mindestens das doppelte an Seiten...da es so einfach viel zu schnell durchgelesen ist und eben vieles auch zu kurz kommt. Trotz der Kürze würde ich das Buch jedem empfehlen, aber vielleicht sollte man es eher später als Taschenbuch kaufen (wegen der doch geringen Seitenzahl).
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am 14. August 2008
Bin ein begeisterter Rebecca-Gable-Leser und dieses Buch passt sich gut in die Reihe ihre historischen Romane ein. Es ist eine schöne Zusammenfassung der regierenden englischen Köngishäuser im Mittelalter und der Lebensumstände ihrer Untertanen. Schade nur dass sie so kurz ausgefallen ist - da wäre sicher mehr drin gewesen ...
Gut gefallen hat mir jedenfalls der witzige Schreibstil und die ironischen Bemerkungen an und ab.
Ich muss meinem "Vorredner" allerdings recht geben, dass die Vorliebe bzw. Abneigung gegen gewisse Herscherhäuser ein klein wenig die Objektivität vermissen lässt ...
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Auf den Spuren des englischen Mittelalters mit Frau Gablé; an sich ist das nichts Neues mehr. Aber statt einen Roman zu schreiben, hat sich Frau Gablé hier an einem Sachbuch versucht und dies auch mit Bravour gemeistert. Das Buch trägt den Untertitel "Eine kurzweilige, aber nützliche Geschichte des englischen Mittelalters", und genau das ist es: unglaublich kurzweilig und dabei trotzdem vollkommen nützlich! Wir hören von den Angelsachsen, dem Einfall der Normannen unter William the Conqueror, dem 100-jährigen Krieg und den Rosenkriegen. All diese Begebenheiten werden mit unglaublich viel Charme und Geschick erzählt, ab und zu verliert man den Überblick, aber Frau Gablé schafft es immer wieder mit kleinen Querverweisen zu zeigen, wo wir uns befinden und mit wem wir uns beschäftigen. Ihr Schreibstil ist wieder einmal total mitreißend, besonders, dass sie den Leser persönlich anspricht, gefiel mir gut. Das Beste aber an diesem "Geschichtsbuch" ist, dass Frau Gablé Geschichte lebendig werden lässt durch kleine Anekdoten über die Personen in der damaligen Zeit. Zudem trifft man auf liebgewonnene Personen aus ihren Romanen, die natürlich auch hier ein Rolle spielen; somit kann man sich noch besser in das Mittelalter in England hineinversetzen. Ein Muss für Geschichtsinteressierte und Gablé-Fans.
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am 22. Oktober 2008
Ich habe "Von Ratlosen und Löwenherzen" mit gemischten Gefühlen gelesen. Einerseits konnte ich mich ab und an über die lockere Sprache amüsieren, andererseits war sie mir viel zu oft deutlich zu flapsig. Auch ist mir die Autorin gelegentlich zu subjektiv in ihren Schilderungen. Zum Glück normalisieren sich sowohl Sprache als auch Subjektivität immer mal wieder.

Auch wenn die vereinfachte Darstellung der historischen Ereignisse gut nachvollziehbar und verständlich ist, ist sie mir deutlich zu kurz geraten. 237 Seiten für 1000 Jahre englischer Geschichte reichen einfach nicht aus, von daher sind die Ereignisse für meinen Geschmack oft zu oberflächlich beschrieben, auch wenn Rebecca Gablé den Kern der Sache getroffen haben mag.

Um einem englische Geschichte wirklich näher zu bringen, eignet sich das Buch leider nicht. Dafür ist die Geschichte Englands zu kurz, oberflächlich und leider auch zu subjektiv geschildert. Als Appetizer eignet es sich jedoch hervorragend, denn ich kann mir gut vorstellen, dass man durch dieses Buch richtig Lust bekommt, mehr über die englische Geschichte zu erfahren.

Insgesamt ein unterhaltsamens, wenn auch wenig sachliches Buch, das sich gut lesen lässt. Mit den Romanen von Rebecca Gablé aber keinesfalls vergleichbar.
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