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4.0 von 5 Sternen 1. Band der Schlüssel-zum-Königreich-Reihe
Es ist Montag und es ist der 1. Schultag des zwölfjährigen Arthur Penhaligon in seiner neuen Schule. Alles andere als begeistert schlittert er durch seinen ersten Schultag, denn mal ehrlich, es ist alles andere als lustig, zwei Wochen nach allen anderen mit der Schule zu beginnen, aber seine Familie zog erst kürzlich in die Stadt. Es wäre sicherlich...
Vor 21 Monaten von Kerry veröffentlicht

versus
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Junge auf Mission in einem skurril-phantastischem Wunderland
Wenn die Hauptfigur einer auf sieben Teile angelegte Jugendbuchserie ein eher schmächtiger Waisenjunge ist, der eines Tages entdeckt, dass neben seiner Realität noch eine andere, magische Welt existiert und dass er als deren Retter auserkoren ist, dann drängt sich ein Vergleich zu J. K. Rowlings "'Harry Potter"'-Büchern förmlich auf. Liest man...
Veröffentlicht am 24. November 2008 von Fantasy News


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 1. Band der Schlüssel-zum-Königreich-Reihe, 2. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Montag (Gebundene Ausgabe)
Es ist Montag und es ist der 1. Schultag des zwölfjährigen Arthur Penhaligon in seiner neuen Schule. Alles andere als begeistert schlittert er durch seinen ersten Schultag, denn mal ehrlich, es ist alles andere als lustig, zwei Wochen nach allen anderen mit der Schule zu beginnen, aber seine Familie zog erst kürzlich in die Stadt. Es wäre sicherlich alles nicht so schlimm, wenn nicht jeden Montag die Siebtklässler einen Geländelauf machen müssten, was an sich sicherlich alles andere als angenehm ist, für Arthur jedoch lebensbedrohlich sein kann, denn Arthur hat Asthma. Doch der Sportlehrer lässt nicht mit sich reden, Arthur muss mitmachen, da er keine Sportbefreiung vorweisen kann (wie hätte er auch wissen sollen, dass montags solch eine Tortour auf ihn wartet?). Es geschieht das, wovor sich Arthur am meisten fürchtet - er erleidet einen Asthmaanfall und kein Lehrer ist in der Nähe. Lediglich zwei andere Schüler eilen ihm zu Hilfe, die zwölfjährige Blatt und ihr Bruder Ed. Beide versuchen, schnellstmöglich Hilfe zu organisieren, denn Arthur liegt im Sterben. Da taucht auf einmal ein Mann auf, der einen anderen in einem Badestuhl fährt.

Als wenn Arthur nicht da wäre, unterhalten sie die Beiden über seinen bevorstehenden Tod. Derjenige, der in dem Badestuhl sitzt, Herr Montag mit Namen, übergibt Arthur, kurz bevor er das Bewusstsein verliert etwas, doch was, das bekommt Arthur so gar nicht mehr mit. Lediglich irgendetwas von wegen Vermächtnis und Erbe - dann wird es dunkel um ihn. Wenig später kommt Arthur im Krankenhaus wieder zu sich - er hat überlebt. Doch das Krankenhaus ist alles andere als entspannend, denn seine Mutter Dr. Emily Penhaligon ist dort ebenfalls angestellt, sodass sich alle ganz besonders um ihn bemühen. Arthurs Vater Robert "Bob" war ein erfolgreicher Musiker und hatte vor fünfunddreißig Jahren große Erfolge mit seiner Band "Die Ratten". Arthur ist das jüngste Kind der Familie, er hat sechs ältere Brüder und Schwestern, wobei Arthur der einzige ist, der nicht genetisch mit seinen Eltern verwandt ist, denn er wurde als Säugling adoptiert. Seine leiblichen Eltern waren Ärtze gewesen und haben mit Emily zusammen gearbeitet, starben jedoch an einer Grippeepidemie, der Arthur wohl sein Asthma zu verdanken hat. Emily und Bob nahmen den kleinen Jungen auf und zogen ihn wie ihre übrigen Kinder groß.

Wenig später kommen ihn Blatt und Ed im Krankenhaus besuchen und berichten von merkwürdigen Gestalten, die sie in der Schule gesehen haben, zumindest Blatt und die etwas zu suchen schienen. Arthur kann sich darauf erst einmal keinen Reim machen - spätestens jedoch auf der Fahrt vom Krankenhaus nach Hause weiß er: Etwas hat sich verändert. Plötzlich steht in seiner Wohngegend ein Haus, das nur er sehen kann. Als Arthur kurze Zeit später wieder in die Schule geht, muss er feststellen, dass diese merkwürdigen Gestalten, die aussehen wie Bluthunde auf zwei Beinen, anscheinend nur auf ihn gewartet haben. Es gelingt ihm, sich in die Schule zu flüchten, wohin ihm die Angreifer offenbar nicht folgen können. Was Arthur jedoch noch nicht weiß, die Bluthundleute, auch "Bringer" genannt, suchen nicht nur ihn, sie bringen auch eine Krankheit mit sich, die seiner Geschichte und der der Menschheit eine tragische Wendung geben wird. Arthur weiß, er muss in dieses ominöse Haus, das nur er sehen kann und dort in Ordnung bringen, was schief gelaufen ist, denn irgendwas läuft seit seiner Begegnung mit Herrn Montag ganz gewaltig schief und das nicht nur in seinem Leben ...

Ein gelungener Auftakt!!! Der Plot wurde ausgesprochen fantasiereich und detailliert erarbeitet, wobei wundervolle Zeichnungen in dem Buch das bildliche Verständnis noch unterstützen. Überrascht war ich vor allem, dass sich der Autor einen kleinen, kränklichen 12-jährigen Jungen als Helden seiner Buchreihe ausgesucht hat, wobei ich jedoch auch gestehen muss, dass das einen unheimlichen Reiz der Geschichte ausmacht. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, wobei mir die coole Blatt echt imponiert hat. Warum Blatt und nicht Arthur? Na ja, Blatt ist irgendwie anders, denn im Gegensatz zu Arthur, kann sie die Gestalten, die sich nach dem Angriff an der Schule rumtreiben, auch ohne magische Hilfsmittel sehen und die Kleine hat auch echt Mumm in den Knochen. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass der Entschluss feststand, diese Reihe mehr oder weniger am Stück zu lesen, was mir auch gelungen ist. Die Rezension zum 2. Band der Reihe "Grimmiger Dienstag" erfolgt also in Kürze.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Junge auf Mission in einem skurril-phantastischem Wunderland, 24. November 2008
Von 
Fantasy News "Darkstar" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Montag: Roman (Taschenbuch)
Wenn die Hauptfigur einer auf sieben Teile angelegte Jugendbuchserie ein eher schmächtiger Waisenjunge ist, der eines Tages entdeckt, dass neben seiner Realität noch eine andere, magische Welt existiert und dass er als deren Retter auserkoren ist, dann drängt sich ein Vergleich zu J. K. Rowlings "'Harry Potter"'-Büchern förmlich auf. Liest man jedoch die ersten paar Seiten von "Schwarzer Montag", dem Auftaktband von Garth Nix Reihe um die 'Schlüssel zum Königreich', wird einem sehr schnell klar, dass Harry und Arthur viel weniger gemeinsam haben, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.

Denn anders als Harry, der von heute auf morgen in der zauberhaften Schulwelt von Hogwarts willkommen geheißen wird, stirbt Arthur am Anfang des Romans beinahe bei einem schweren Asthma-Anfalls ' und wird nur dadurch gerettet, dass der pure Zufall ihn dazu ausersieht, der Reformator der geheimnisvollen Welt des 'Hauses' ' Mittelpunkt aller Schöpfung ' zu werden. Zu diesem Zweck erhält er einen wie ein Minutenzeiger einer Uhr gestalteten Schlüssel, der es ihm ermöglicht, Dinge zu tun, die eigentlich unmöglich sein sollten: Der Schlüssel erleichtert dem schwer asthmakranken Arthur nicht nur das Atmen, er verschließt auch Türen, heilt Wunden, erweist sich als leistungsstarke Waffe und sogar als Flugobjekt. Recht schnell stellt Arthur jedoch fest, dass nicht alle Wesen aus der Parallelwelt des 'Hauses' davon begeistert sind, dass er den Schlüssel erhalten hat. Herr Montag, der ursprüngliche Besitzer des Minutenzeigers, hetzt seine Handlanger auf den Jungen, um das Artefakt zurückzuerobern. Bald sieht sich Arthur von hundsgesichtigen Schlägern und engelhaften Wesen mit Flammenschwertern verfolgt. Als die zwielichtigen Gesellen dann auch noch eine gefährliche Seuche in Arthurs Welt einschleppen, ist für diesen das Maß voll. Er dringt in die Welt des 'Hauses' ein, um ein Heilmittel zu finden, Herrn Montag zu stellen und dem Spuk um ihn herum endlich ein Ende zu bereiten.

Ähnlich wie Philip Pullmann im "Goldenen Kompass" greift Garth Nix mehr oder weniger subtil die Themen Religion und Freier Wille in seiner Erzählung auf. Das von der 'Architektin' entworfene 'Haus' und die von ihr geschaffenen 'Sekundären Welten' sind schon recht deutliche Anspielung auf christlichen Schöpfungsmythen, vor allem wenn der "Alte" aus dem Kohlenkeller noch ins Spiel kommt. Aber die Bibel ist nicht die einzige Quelle, von der sich der australische Autor hat inspirieren lassen. Für den geheimnisvollen 'Pfeiffer', der Kinder in das 'Haus' gebracht hat, stand wohl der Rattenfänger von Hameln Pate und auch wenn Arthur Penhaligon, als er das Haus betritt gänzlich andere Erfahrungen macht als seinerzeit die junge Alice nach ihrem Sturz durch ein Kaninchenloch, so findet sich der junge Protagonist doch in einem verwirrend-verrückten Wunderland wieder, im dem die Gesetze der Logik völlig außer Kraft gesetzt sind. Über das "Haus" regiert jedoch keine Herzkönigin, sondern sieben - nicht weniger biestige - Treuhänder, die diese Aufgabe von der "Architektin" übernommen haben, die vor langer Zeit verschwunden ist. Für ihre Stellvertreter hat sie zwar ein Vermächtnis zurückgelassen, das diese anleiten soll, doch über die Jahrtausende sind die Treuhänder - der Schwarze Montag, der Grimmige Dienstag und die anderen Morgigen Tage - schwach und korrupt geworden. Sie missbrauchen die Schlüssel, die sie erhalten haben und reformieren das "Haus" - und die "Sekundären Reiche" - nach eigenem Wohl und Weh.

Nix fabuliert richtig schön drauf los, wenn er von der kunterbunt-gefährlichen Welt des "Hauses" berichtet: da gibt es Aufzüge, die in Baumstämmen enden, Uhr-Männchen, die wie durchgeknallte Gewalttäter durch die Gegend streifen, sprechende Frösche, Unmengen an Papierakten und eine 'unmögliche Treppe'. Gottlob gibt es da noch Susi Türkisblau, eines der wenigen Kinder im 'Haus', die - zunächst unfreiwillig, dann bewusst - zu Arthurs Touristenführer und Helfer wird. Der weiß bald nich mehr, wo ihm der Kopf steht, und dadurch wird seine Quest auch für den Leser zu einem furiosen Abenteuertripp.

Die Taschenbuchausgabe aus dem Bastei Lübbe-Verlag ist übrigens sehr schön gestaltet. Besonders erfreulich dabei ist, dass sowohl das Nachwort von Michael Peinkofer als vor allem auch die zahlreichen illustrativen Bleistiftzeichnungen von Daniel Ernle in dieser Auflage enthalten sind.

Obwohl "Schwarzer Montag" - dem Alter seines Protagonisten entsprechend - eher jugendorientierte Fantasy ist, legt Garth Nix mit dem Auftaktband seines Siebenteilers einen spannenden Roman vor, der einen Einblick auf einen obskur-skurillen Kosmos gewährt, von dem wir noch lange nicht alles gesehen haben und der sicher auch unter älteren und erwachsenen Lesern seine Anhänger finden wird.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das nenne ich mal geschnitten!!!, 1. Mai 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Montag, 4 Audio-CDs (Audio CD)
Es handelt sich bei der Hörbuchversion von Schwarzer Montag um eine geschnittene" Version. Normalerweise wird bei solchen Versionen darauf geachtet, dass die Geschichte am stück bleibt und wichtige Informationen werden in zusammengefasster Form vermittelt.
Hier wurde aber auf alles was dem Hörer eine Chance geben könnte der Geschichte zu folgen verzichtet. Hätte ich das Buch nicht im Vorfeld gelesen würde ich sagen, dass die reihe kompletter mist ist und keinen Zusammenhang hat. Dieses Hörbuch dient besten Falls als Berieselungskulisse aber um die Geschichte zu verstehen fehlt über 60% und es wurde nur ein paar Kapitel aus dem buch 1 zu 1 übernommen.
Je weiter die Geschichte geht um so mehr fragt man sich was ist da gerade passiert?
Beispiel:
Der Held wird umstellt und flieht in den Aufzug, in der nächsten Szene wacht er kurz vorm ende des ersten teils wieder auf. Was ist hier passiert? Im buch wird er gefangen genommen, trifft den Alten" lernt viel über das Haus", wird gerettet, benutzt die Unwahrscheinliche Treppe", reist durch Raum und Zeit und kommt erst dann an in erwähnter Szene an.

Keine Empfehlung wenn man nicht enttäuscht werden möchte, lest lieber das Buch.

Ich fange heute an den zweiten Teil zu hören mal sehn ob es besser wird... ;)

Aber von den Büschen ist die Story bisher bis Samstag schlüssig und lesenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wow...Ich konnte nicht mehr aufhören..., 14. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Montag: Roman (Taschenbuch)
Ich habe die erste Seite gelesen und war erst ein wenig verwirrt, aber sie versprach ein
abenteuerlichen Start. Als ich dann weiter gelesen habe konnte ich nicht mehr aufhören, ich konnte mich richtig
gut in die Rolle von Arthur hineinfühlen und gebe der Rezension am Ende vom Buch voll Recht.
In diesem Buch findet man eine Fantasy Geschichte, die mit Harry Potter, Narnia und Alice im Wunderland
viel gemeinsam hat. Alles wunderbare Bücher, aber diese Reihe mischt eben alles und macht das lesen so zu einem unvergesslichen Erlebnis
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3.0 von 5 Sternen Düstere Atmosphäre, 21. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Montag: Roman (Taschenbuch)
Arthur ist in eine neue Stadt gezogen und sein erster Schultag dort ist für den Siebtklässler der Beginn eines gefährlichen Abenteuers. Stark unter Asthma leidend bekommt er beim Geländelauf keine Luft mehr und fällt um. Zwei altertümlich gekleidete Männer, Herr Montag und sein Diener, übergeben ihm nun einen Schlüssel und einen Atlas, die ihm brutale Gestalten aber gleich wieder abnehmen wollen. Diese 'Bringer' bringen dabei eine Seuche unter die Menschen, für die es kein Heilmittel gibt.

Gleich von Anfang an herrscht nach meinem Empfinden eine eher düstere Stimmung in der Geschichte. Menschen werden krank und in Quarantäne gebracht und gerade diese Angst vor der tödlichen Seuche bestimmt sehr Arthurs Angst, da er früher schon seine leiblichen Eltern durch eine Krankheitsepidemie verloren hatte.

Die 'Bringer' dieser Krankheit verstärken die Stimmung noch, denn sie sind grausam und Angst einflößend geschildert. Sie verfolgen und bedrängen Arthur auf unangenehme Weise.

Im Haus kommen dann unglaublich viele seltsame und märchenhaft Situationen vor, die mich oft an Alice im Wunderland erinnert haben. Zum einen durch die lustigen und skurrilen Figuren, die Arthur dort trifft und die Dialoge die sie führen und zum anderen durch die unwirklich anmutenden Szenen in einer bunten und unwirklichen und sich immer wieder wechselnden Umgebung des Hauses, das von innen gar nicht wie ein Haus wirkt. Dazu kommt die Grausamkeit der Figuren, die ohne mit der Wimper zu zucken, andere quälen, ihnen die Köpfe abreißen oder sonstigen Schaden zufügen. Aber auch andere Anspielungen auf z. B. Literatur und Märchen ist zu finden, während Arthur sich mithilfe der Magie des Schlüssels durch das Haus kämpft.

Es ist ein Kinder- /Jugendbuch, was die Sprache auch vermittelt, aber die fiesen Charaktere im Haus und die brutale Art und Weise, wie sie teilweise miteinander umgehen, ließ mich schon das ein oder andere mal schlucken. Es gibt viele humorvolle und spannende Situationen, jedoch liegt über allem die ganze Zeit diese düstere, dringliche Atmosphäre, die ich oft auch etwas bedrückend empfand. Trotzdem hat mir die Geschichte auch viel Spaß gemacht.

3,5 Sterne
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3.0 von 5 Sternen Mein Freund, das Testament, 14. Dezember 2011
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Montag (Gebundene Ausgabe)
Sie hatten versucht, das Testament zu zerstören. Da sich dies jedoch als unmöglich erwies, zerrissen sie es in und verteilten seine Fragmente durch Raum und Zeit.

Arthur Penhaglion ist der Adotivsohn eine Virologin und eines Musikers. Seine Eltern starben kurz nach seiner Geburt an einer schweren Influenza Infektion, die auch Arthurs Lungen angriff, seitdem leidet er unter starkem Asthma. Als er im Schulsport zusammenbricht, glaubt er zunächst an eine durch Sauerstoffmangel ausgelöste Halluzination als aus dem Nichts ein Mann in einem Rollstuhl und sein Diener erscheinen und ihm einen Minutenzeiger und ein Buch in die Hand drücken. Als bald darauf jedoch ein riesiges Haus in der Nachbarschaft erscheint, dass außer ihm niemand zu sehen scheint und hundeartige Wesen mit Flügeln ihn zu jagen beginnen und die Menschen in seiner Stadt mit einer Schlafkrankheit infizieren, erkennt Arthur, dass es an ihm ist, die Welt zu retten und die Lösung scheint in diesem seltsamen Haus zu liegen, das keiner außer ihm sehen kann.

Dieses Buch zu beschreiben fällt mir schwer. War schon die Alcatraz Reihe extrem abgedreht, so ist diese Reihe nicht weniger verdreht. Garth Nix entwirft eine faszinierende Mythologie, die teils auf der christlichen, teils auf der griechischen Mythologie basiert und doch so verändert wird, dass diese nur anklingen. Das ist die größte Stärke und auch di größte Schwäche des Buches. Die Welt, die Garth Nix erschafft erinnert in ihrer Art an Alice im Wunderland, voller seltsamer Wesen, die seltsame Dinge aus selbst ihnen unbekannten Gründen tun und in dieser ihm und dem Leser unverständlichen Welt, muss Arthur ein Heilmittel für die Schlafkrankheit finden, die die Hundeartigen in seine Welt geschleppt haben.
So faszinieren und interessant die Welt des Weltenhauses auch sein mag, so langweilt die Suche doch irgendwann und die Geschichte wird zäh. Lustige verquere Ideen sind nicht alles, ein Buch sollte mehr ausmachen als nur Queste. Ab dem Zeitpunkt an welchen Arthur das Haus betritt, wirkt das Buch wie eine Rollenspielequeste mit verschiedenen Hindernissen, die überwunden werden müssen und die entsprechend ausgewalzt und ausgespielt werden. Einerseits ist das sicherlich notwendig, um diese Welt kennenzulernen, andererseits hätte man da durchaus straffen und kürzen können. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich schon zu Alice im Wunderland nie einen Zugang hatte und mit dieser Art von Geschichte nicht viel anfangen kann.

Fazit: Innovativ, faszinierend anders aber dennoch, über lange Strecken extrem zäh zu lesen.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine absolut erbärmliche Hörfassung, 12. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Montag, 4 Audio-CDs (Audio CD)
Wenn man eine Geschichte nicht sinnvoll und verständlich kürzen kann, sollte man es lassen und statt dessen eine ungekürzte Lesung herausbringen. Was bei dieser Hörfassung herausgekommen ist ist auf jeden Fall eine absolute Zumutung für den Hörer, der, wenn er nicht vorher das Buch gelesen hat, leider relativ schnell den Überblick verliert und der durch die Verstümmelung völlig zusammenhanglos gewordenen Geschichte leider nicht mehr folgen kann.
Nicht kaufen, das Hörbuch ist Geldverschwendung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöner Start in ein Fantasy-Marathon, 28. Juli 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Montag: Roman (Taschenbuch)
Es ist Fantasy die einen ergreift.
Ein junger Held, der einem auf Schlag sympatisch ist und mit Susi Türkisblau einer der besten Sidekicks des Genre.
Die nächsten Bände können da mithalten und werden sogar noch besser.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Tagewerk der Kreativität, 20. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Montag (Gebundene Ausgabe)
Arthur Penhaligon ist ein Junge der lieber ein normales Leben führen würde, doch er kann nicht. Er hat schweres Asthma das ihn in allen Lebenslagen einschränkt.
Eines Tages bricht er im Sportunterricht zusammen und plötzlich erscheint ihm ein seltsamer Mann mit seinem Butler. Der seltsame Mann stellt sich als Herr Montag vor und gibt Arthur einen Schlüssel und einen Atlas, in der Hoffnung, dass Arthur stirbt und der seltsame Mann wieder zum rechtmäßigen Besitzer der Gegenstände wird. Doch der Schlüssel rettet Arthur das Leben. Kurze Zeit später passieren seltsame Dinge, Wesen tauchen auf die nur von bestimmten Leuten gesehen werden können. Dann tauchen Anhänger von Herrn Montag auf und verlangen den Schlüssel zurück. Doch Arthur verweigert die Herausgabe und schließlich muss der Junge fliehen. Kurz darauf bricht eine Seuche aus, die alle Menschen in der Stadt bedroht und töten könnte. Arthur weiß, dass er als einziger ein Heilmittel gegen die Seuche finden kann und so macht er sich auf in die Welt des seltsamen Herrn Montags und seinem Gefolge. Dort angekommen, erwartet ihn eine sehr bizarre Welt aus seltsamen Flügelwesen, Menschen die aus einer anderen Zeit zu stammen scheinen und einem Chaos ohne Ordnung.
Arthur macht sich auf die Suche nach Antworten auf seinen Fragen und muss sich auf seinem Weg vielen Gefahren und der Zeit stellen.
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Schwarzer Montag ist der Auftakt zur Reihe "Die Schlüssel zum Königreich", der neuen Trilogie von Garth Nix. Das Cover der TB-Ausgabe ist sehr mysteriös und das Buch ist recht düster gestaltet, was es aber auch zu einem Blickfang macht. Die Inhalte sind in kleine Kapitel unterteilt, die gut aufstrukturiert sind und auch schöne Bilder enthalten.
Die ersten 10 Seiten sind so fesselnd und kreativ geschrieben, dass ich einfach nur staunend dem Inhalt folgen konnte. Die Kreativität und Ideenvielfalt die Garth Nix in seinem neuen Buch verwendet ist wirklich sehr beeindruckend! Tausend Dinge passieren und passieren wieder nicht und es wird eine Welt erschaffen, die es so bisher noch nie gab.
Eine Mischung aus SIFI und Fantasy. Das Buch sprüht vor verrückten Ideen und interessanten Charakteren und Begebenheiten, ja sorry, aber ich kann einfach nur schwärmen. An dem Buch ist nichts was mir übel aufgestoßen ist. Die Story ist so verrückt, dass man sie glatt für wahr erachten könnte. Garth Nix hat wirklich eine tolle Welt erschaffen und ein Abenteuer dem man einfach folgen muss. Eine Reise durch Zeit und Raum, voller Gefahren und Geheimnissen. Also wenn dieses Buch bei einem Leser nicht die Phantasie anregt, ich glaube dann regt bei demjenigen gar nichts mehr die Phantasie an.
Ich gebe dem Buch 6 Punkte!!! Einfach genial!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klassische Kinderunterhaltung, aber mit guten Einfällen, 12. Januar 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Montag, 4 Audio-CDs (Audio CD)
Diese neue Fantasyreihe von Garth Nix wartet mit einem recht gut durchdachten Paralleluniversum auf, das erstens die Bestimmung des Helden bereithält und zweitens natürlich die Lösung zu allen Rätseln. Aber diese Bestimmung fällt dem denkbar ungeeigneten Asthmatikerhelden nicht in den Schoß, wie man sich leicht denken kann, sondern muss in sieben Kämpfen errungen werden.

Da sich diese Kämpfe auch auf die Welt des Helden erstrecken, gerät er mit seiner Familie in alle möglichen gefährlichen Situationen. Eine Schlafseuche, die im ersten Abenteuer seine Welt heimsucht, dürfte nur ein laues Lüftchen im Vergleich zu dem sein, was noch folgen wird. Die nächste Folge trägt den vielsagenden Titel "Grimmiger Dienstag" (Hörbuch folgt im März).

Mit hat das Hörbuch viel Spaß gemacht, denn der Autor überrascht mit einigen doch recht interessanten Einfällen, wie etwa den Bibliophagen: schlangenförmige Bücherfresser, die jedes bisschen Text zur Auflösung bringen - und ihren Träger gleich mit ...

Der Sprecher Oliver Rohrbeck bietet dem Hörer, vor allem dem kindlichen Zuhörer ab zwölf bis dreizehn Jahren, eine breite Palette von stimmlichen Tonlagen und Klang-Effekten, die zu einer Charakterisierung verschiedenster Wesen beitragen. Mit ein wenig Phantasie kann sich der Zuhörer daher die fremde Welt des HAUSes viel besser vorstellen. Am Schluss möchte man am liebsten gleich wieder zurück.
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Schwarzer Montag
Schwarzer Montag von Garth Nix (Gebundene Ausgabe - 18. Dezember 2006)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,50
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