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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist doch logosibel!
Laura Leander und ihr Bruder Lukuas leben nach dem rätselhaften Verschwinden ihres Vaters vor einem Jahr bei ihrer Stiefmutter. Allerdings verbringen sie ihre Schulzeit im Internat auf Burg Ravenstein. Als Lauras 13. Geburtstag immer näher rückt, bemerkt sie eigenartige Dinge, die um sie herum geschehen. Schließlich wird ihr eröffnet, dass sie...
Veröffentlicht am 6. Januar 2007 von denlia

versus
21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein denkwürdiger Ausflug ins Fantasyland
Eines Tages ging Saku durch das schöne Fantasyland. Da traf sie, unter einem Baum sitzend, eine kleine Gruppe von Menschen. In der Mitte saß ein Junge, der eine blonde Langhaarperücke auf dem Kopf trug, rechts daneben stand ein Mädchen, das sich eine große Brille aufgesetzt hatte, sich kleiner zu machen schien, als es eigentlich war, und sich...
Veröffentlicht am 14. Juli 2009 von Saku


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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist doch logosibel!, 6. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Laura und das Geheimnis von Aventerra: Laura - Teil 1 (Gebundene Ausgabe)
Laura Leander und ihr Bruder Lukuas leben nach dem rätselhaften Verschwinden ihres Vaters vor einem Jahr bei ihrer Stiefmutter. Allerdings verbringen sie ihre Schulzeit im Internat auf Burg Ravenstein. Als Lauras 13. Geburtstag immer näher rückt, bemerkt sie eigenartige Dinge, die um sie herum geschehen. Schließlich wird ihr eröffnet, dass sie eine Wächterin ist und eine spezielle Aufgabe zu erfüllen hat. Sie muss den Kelch der Erleuchtung, den die Dunklen gestohlen haben wiederfinden. Denn nur so können Aventerra und die Erde vor dem ewigen Nichts gerettet werden. Laura nimmt die Herausforderung mutig an und stellt sich den Dunklen.

Der erste Teil der Laura Leander Reihe zieht den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann. Obwohl als Jugendbuch geschrieben, können auch ältere Fantasy Freunde viel Spaß mit dem Buch haben. In diesem Buch geht es um Freundschaft und den ewigen Kampf Gut gegen Böse. Dabei ist der Erzählstil so lebendig und flüssig, dass es schwer fällt das Buch aus der Hand zu legen. Die Kapitel sind zweifarbig gestaltet. Ist die Schrift rot, liest man eine Episode aus Aventerra, ist die Schrift schwarz so befindet man sich auf der Erde. Diese farbliche Unterscheidung wirkt sich sehr postiv auf den Lesefluss aus, da man von Beginn an weiß, wo man sich befindet.

Alles in allem ist dies ein wunderbares Buch für kleine und große Leser, dass auch mich sofort in seinen Bann geschlagen hat
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender als Harry Potter..., 19. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Laura und das Geheimnis von Aventerra: Laura - Teil 1 (Gebundene Ausgabe)
Uff, dieses Buch hat mich schon nach kurzer Zeit voll und ganz in seinen Bann gezogen. kaum hatte ich es in den Händen, da konnte ich es nicht mehr loslassen und habe es in einem Zug durchgelesen.
Die Geschichte um Laura, die an ihrem 13 Geburtstag erfährt, dass sie dazu bestimmt ist, die Welt vor dem schwarzen Fürsten Borboron und der Herrschaft des ewigen Nichts zu bewahren, könnte spannender kaum sein. Es wird geritten, gefochten, gezaubert, verfolgt, gezittert, und vieles mehr. Aber auch Freundschaft, Selbstvertrauen und Liebe sind essentielle Themen dieses Buches.
Die Sprache, vor allem die Beschreibungen der Parallelwelt Aventerra, sind wunderschön poetisch und absolut stimmungsvoll; man wird richtig in das Buch hineingezogen und vergisst alles um einen herum. Die Figuren, die einem während Lauras Reise begegnen sind unglaublich fantasievoll und kreativ, wie z.B. Portak der steinerne Riese, der nur in Reimen spricht; das dunkle Denkmal Reimar von Ravensteins, dass in der Nacht zum Leben erwacht; oder Silva, die Frau auf dem Gemälde, die ihrem Heinrich nachtrauert. Die Liste könnte ich noch lange weiterführen!
Kurzum gesagt, ein absolut in sich stimmiges Buch voller Freude, Fantasie und Magie, das einen für kurze Zeit all seine Sorgen vergessen lässt!
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für Jugendliche, 28. November 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Laura und das Geheimnis von Aventerra: Laura - Teil 1 (Gebundene Ausgabe)
Anfangs war ich skeptisch: ein Buch, das in aller Munde ist und von allen Seiten empfohlen wird - da ist häufig was faul! Zudem klang das alles nach einem reinen Jugendbuch. Ich war deshalb mehr als positiv überrascht, dass sich die Geschichte der Laura Leander als äußerst fantasievoll und überaus spannend entpuppte! Zum Schluss hin musste ich einfach weiterlesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Heldin das Unmögliche auch schafft! Dass gelegentlich Anklänge an Bekanntes durchschimmern, hat mich nicht im Geringsten gestört - und seit dem großen Mythenforscher Joseph Campbell wissen wir ja, dass wir Menschen uns seit Anbeginn der Zeiten die gleichen Geschichten erzählen - es kommt nur darauf an, sie originell zu variieren. Und originell, immer wieder überraschend und teilweise recht witzig ist die "Laura" allemal - da steht sie dem Potter in Nichts nach. Da über den aufregenden Plot hinaus auch so wichtige Themen wie Mut, Freundschaft und Selbstbewusstsein angesprochen werden, ist das Buch mehr als nur reine Unterhaltung - und selbst für Erwachsene empfehlenswert! Zudem: dass sich ein deutscher Autor an ein Thema herangewagt hat, das eine Domäne der angelsächsischen Welt zu sein scheint, finde ich sehr mutig. Das hat allen Respekt - und das Buch die 5 Sterne verdient!
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufregend und spannend, 27. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Laura und das Geheimnis von Aventerra: Laura - Teil 1 (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich wollte ich das Buch nicht lesen, weil ich dachte, es wär ein Mädchenbuch (wg. dem Titel). Zum Glück hab ich mirs anders überlegt - ich hab nämlich schon lange nichts mehr gelesen, was so aufregend und spannend ist wie die Abenteuer von Laura! Und Laura Leander ist auch mindestens so mutig wie ein Junge, wenn nicht noch mehr. Was ich nicht ganz verstehe: meine Freunde vergleichen das Buch immer mit "Harry Potter". Dabei ist das doch eine ganz eigene Geschichte. Es gibt zwar viele magische Figuren und Ereignisse. Aber Laura ist ganz anders - und das ist gut, weil sie viel aufregender ist und man dauernd was Neues erlebt. Ich werd das Buch auf jedenfall nochmal lesen - und bin schon ganz gespannt auf die anderen!
Jakob S., 13 Jahre
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine echte Alternative zu Harry Potter, 27. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Laura und das Geheimnis von Aventerra: Laura - Teil 1 (Gebundene Ausgabe)
Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist die Sprache des Autoren. Muss man wirklich alles sooo überdeutlich machen? Beispiel: Laura hatte Angst. Sie hatte wirklich grosse Angst. Aber Kinder verstehen diesen Kritikpunkt nicht als solchen, sondern finden das völlig in Ordnung und schließlich ist das Buch ja für Kinder geschrieben. Ein Trost ist, dass das Buch irgendwann so spannend wird, dass man solche Sätze glatt überliest. Wunderbar gelingt es dem Autoren vor allem einerseits den Alltag der Kinder zu beschreiben und andererseits die magischen Ereignisse so einzuflechten, dass es glaubhaft wirkt. Schön auch der unterschiedliche Druck für die Ereignisse auf dem paralel zur Erde existierenden Planeten Aventerra. Und die Geschichte von Laura, die an ihrem 13. Geburtstag erfährt, dass sie eine Hüterin des Lichtes ist, ist einfach atemberaubend spannend. Schade wiederum, dass der Mädchenname so groß im Titel steht. Dieses Buch ist nämlich durchaus auch was für Jungen, die aber dazu zu bekommen ein Buch mit einem solchen Titel zu lesen gestaltet sich schon schwieriger. Trotzdem 5 Sterne, weil dieses Buch ganz klar eine deutsche Alternative zu Harry Potter darstellt. Hoffentlich lassen die nächsten Bände nicht zu lange auf sich warten. Wie Harry Potter, macht auch Laura süchtig nach mehr.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Laura : was Harry Potter kann , kann sie auch, 19. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Laura und das Geheimnis von Aventerra: Laura - Teil 1 (Gebundene Ausgabe)
Laura , ein gnaz normales Mädchen im Internat , erfährt , dass es eine Paralellwelt zur Erde gibt , wo der Kampf zwischen Gut und Böse stattfindet. Elysion , Anführer der Guten oder auch Hüter des Lichts , ist sehr schwer krank , und kann nur mit der Hilde des heiligen Kelchs gerettet werden ,den Laura suchen. Professor Morgenstern , Mary Morgain und Percy Vailant helfen ihr dabei , indem sie ihr zum Beispiel Gedankenlesen , Traumreisen und Telekinese bebringen. Kaja , Laura's Freundin , und Lukas , ihr Bruder helfen ihr auch so gut es geht. Wird Laura den Kelch finden , und Elysion und die Erde vor dem Bösem retten ??? Lest lieber selbst.
Ein tolles Buch und super geschrieben ! Wenn euch der erste Teil gefällt , solltet ihr auch , den 2.Band kaufen : Laura und das Siegel der sieben Monde
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein denkwürdiger Ausflug ins Fantasyland, 14. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Laura und das Geheimnis von Aventerra: Laura - Teil 1 (Gebundene Ausgabe)
Eines Tages ging Saku durch das schöne Fantasyland. Da traf sie, unter einem Baum sitzend, eine kleine Gruppe von Menschen. In der Mitte saß ein Junge, der eine blonde Langhaarperücke auf dem Kopf trug, rechts daneben stand ein Mädchen, das sich eine große Brille aufgesetzt hatte, sich kleiner zu machen schien, als es eigentlich war, und sich recht plump als Junge verkleidet hatte, links daneben ein Junge, der ebenfalls eine Langhaarperücke trug, diesmal eine rote, sowie ein Kleid. Neugierig und über diesen Anblick erstaunt ging Saku auf die drei zu und erkannte alsbald, dass der Junge in der Mitte eine blitzförmige Narbe auf der Stirn hatte. Natürlich kannte sie seinen Namen.

"Harry Potter!", rief sie. Er blickte finster auf und erklärte: "Nicht mehr. Hier nennt man mich aus irgendeinem Grund Laura Leander, obwohl ich immer noch an meinem Geburtstag von meinen magischen Fähigkeiten erfahren habe und auserwählt bin und meine Eltern weg vom Fenster sind." Saku gab zu: "Ohne die Brille hätte ich dich auch kaum noch erkannt." "Die darf ich hier nicht tragen, weil ich super aussehen muss", antwortete Harry missgelaunt. Saku sah zu den anderen beiden Gestalten. "Ihr seid entsprechend...", begann sie, wurde jedoch sofort unterbrochen. "...nicht mehr Ron und Hermine", gab da nämlich schon das als Junge verkleidete Mädchen zurück. "Jetzt heißen wir Lukas und Kaja." "Und mein Name wurde auch noch an Draco gegeben", grummelte Ron und zupfte peinlich berührt an seinen roten Korkenzieherlocken herum. Ärgerlich fuhr Hermine fort: "Und ich bin Harrys kleiner Bruder! Sie hätten uns ja wenigstens erlauben können, uns einen Vielsaft-Trank zu brauen, aber offenbar müssen Ron und ich hier Muggel spielen, während-" "Ach, halt doch die Klappe", schnappte Ron und sah weg.

Saku erkundigte sich: "Aber das Schloss dort drüben ist doch Hogwarts, oder nicht?" Aus dem Augenwinkel sah sie eine Bewegung und wandte sich um. Ein ehrwürdiger, großer alter Mann stand dort, mit einem langen silbernen Bart und einer Brille mit halbmondförmigen Gläsern. "Natürlich ist es das, junge Muggel", gab er ernst zurück. "Doch in diesem Universum trägt es den Namen 'Burg Ravenstein' und unterrichtet auch deinesgleichen. Abgesehen davon jedoch ist es mit seinen verschachtelten Gängen, den Ritterrüstungen und den sich bewegenden Gemälden, dem verbotenen Wald und dem gefährlichen See absolut identisch, und was sind schon ein Name und ein paar Formalitäten?" Unter seinem Bart lächelte er gütig. Überrascht rief Saku: "Professor Dumbledore!" "Aber nein", gab der jedoch zurück. "Wenn sich der Name der Schule ändert, muss sich wohl auch der Name des Direktors ändern. Sie nennen mich hier Aurelius Morgenstern, und während das zwar subtil klingt, muss ich zugeben, dass mir mein alter Name besser gefiel. Meine Aufgabe hier ist es, Fehler zu begehen, die Laura dann ausbügeln muss, und allen Leuten Dinge zu erzählen, die sie schon wissen, damit auch die Leser sie begreifen."

Langsam verstand Saku die Welt nicht mehr. Was war hier nur los? "Was ist mit Du-weißt-schon-wer? Und mit Sirius? Und Snape? Und Hagrid?" "Hagrid hat mir besser gefallen, als sie ihn noch nicht Attila nannten und er Krokodile statt Hippogreife Gassi führte", entschied Hermine mit einem Augenrollen. Ron klagte: "Wenn sie schon alles ändern müssen, wieso haben sie dann nicht wenigstens Filch feuern können? Stattdessen heißt er bloß Albin Ellerking und hat grüne Ohren, das war's! Sogar seine blöde Katze ist noch da. Harrys Onkel gibt es doch auch nicht mehr, nur noch seine Tante, und die heißt Sayelle und ist 'ne Stiefmutter." Unvermittelte bebte die Erde unter ihnen und sie mussten ihr Gleichgewicht halten, um nicht hinzufallen, während gleichzeitig ein gedämpfter, aber sehr lauter Schrei durch ihre Schädel hallte. Erschrocken fragte Saku: "Was war das?" "Das war Goethe, der sich mal wieder im Grab umdreht", erwiderte Hermine trocken. Auf einen fragenden Blick von Ron erklärte sie in herablassendem Ton: "Ein deutscher Dichter, der unter anderem den 'Erlkönig' verfasst hat. Wie leicht ersichtlich ist, ist 'Eller' nur eine Abwandlung von 'Erl', also 'Elf' oder auch 'Alb' genannt, und 'King'-" "Ja, ja, ist ja gut", schnitt ihr da jedoch Ron das Wort ab.

"Wer kam eigentlich auf die blöde Idee?", wollte Harry nun wissen. "Hör auf zu jammern, Potter", rief jedoch ein junger Mann, der sich nun in Sakus Blickfeld schob. Es war Draco Malfoy, der in diesem Kontinuum offenbar Ronnie hieß, doch die rote Perücke und die aufgemalten Sommersprossen ließen ihn eine erschreckende Ähnlichkeit zum Sams aufweisen. Ihm folgte jemand, der Crabbe und Goyle in einer Person zu sein schien. "Du kannst wenigstens noch ein bisschen zaubern, außerdem reiten und fechten! Wenn hier irgendwer kein Recht hat, sich zu beschweren, dann ja wohl du!" Eine weitere rothaarige Gestalt war plötzlich neben ihnen, doch ihre Haarfarbe war natürlich und sie funkelte aus violetten Augen wütend in die Runde.

Zornig schrie sie: "Ist denn das zu fassen? Die wollen meine und Harrys positive Eigenschaften nehmen und uns sozusagen einfach zusammen nähen! Sie haben mir einfach meine Fähigkeiten im Fechten und Reiten gestohlen und ihm gegeben. Oder sollte ich sagen 'ihr'?", fügte sie an Harry gewandt an, als ob der schuld an der ganzen Misere war. Harry gab energisch zurück: "Es ist nicht so, als hätte ich mir das ausgesucht! Und überhaupt, reiten - auf einem Hengst, den ich angeblich haben soll, seit ich zehn bin! Wer schenkt einer Zehnjährigen einen Hengst?" "Also, dieser Hengst ist sicher nicht gefährlich", warf Saku ein, als sie das Roboterpferd auf der Weide sah, das regungslos dastand und nicht einmal daran zu denken schien, etwas zu fressen. Irritiert wollte Ron von der Rothaarigen wissen: "Wer bist du denn?" "Ich bin Alanna die Löwin, auch bekannt als Sir Alanna von Trebond und Olau!", erwiderte die Rothaarige hitzig.

"Was soll ich denn dann sagen?", fragte da eine weitere Mädchenstimme, und ein hübsches blondes Mädchen mit Flügeln landete neben der Gruppe. "Und was bist du für ein Hühnchen?", wollte Draco wissen. "Ich bin Max, kurz für Maximum. Aus 'Der Tag, an dem der Wind dich trägt'." Auf das blanke Starren hin fügte sie nur rasch an: "Das müsst ihr nicht kennen. Auf jeden Fall sagen alle, Harry sähe so aus wie ich, von den Flügeln abgesehen. Er oder sie soll genauso hübsch, genauso sportlich, genauso klug und genauso etwas Besonderes sein wie ich. Sogar ihr Bruder", sie deutete auf die verkleidete Hermine, "sieht genauso aus wie meiner und ist genauso nett, aber nervig. Und das wollen sie hier offenbar vertuschen, indem sie gleich zwei der miesen Typen Max genannt haben, unter anderem den!" Sie zeigte auf die Crabbe-Goyle-Fusion. "Und mit Nachnamen Stinkefurz. Soll das irgendwie lustig sein?" Tatsächlich rümpfte Hermine die Nase. Wütend streckte Max die Flügel aus, stieß sich kraftvoll ab und schraubte sich wieder in den Himmel. Saku erkundigte sich bei Harry: "Bist du dann nicht eigentlich eine verdammte Mary Sue - eine von denen, die immer alles können und deren Ansicht die objektive Realität bestimmt und um die sich immer alles dreht und so?" "Ich mache das nicht freiwillig", grummelte er und kratzte sich unter seiner Perücke.

In einem tapferen Versuch, die Situation zu schlichten, wandte sich Dumbledore an die ratlose Saku. "Um deine Frage von vorhin zu beantworten: Voldemort existiert immer noch, doch er trägt hier den Namen Borboron. Um seine Gefährlichkeit zu zeigen, wählte man für ihn einen Namen, der eine Symbiose aus 'Borbarad' und 'Boron' darstellt - zwei böse Charaktere aus einem Muggel-Spiel namens 'Das Schwarze Auge'. Wir wollen diese Frage nicht unbeantwortet lassen, da wir ansonsten ganz offenbar Gefahr laufen, die beiden - oder nur einen - zu beschwören und zu einer Diskussion einzuladen, doch wir sollten es nicht so weit kommen lassen. Sirius indes erhielt eine Art Beförderung zu Harrys - oder vielmehr Lauras - Vater, Marius, doch ähnlich wie er wird dieser unschuldig in einer grausamen Festung gefangen gehalten. Snape unterrichtet hier das Fach Physik, und er heißt nicht mehr Snape, sondern Schwarz. Aber auch er ist ein Undercoveragent für die Dunkle Seite."

Langsam wurde es Saku zu viel. Peinlich berührt fragte sie: "Äh... ist das da drüben nicht Phantásien? Ich denke, ich gehe mal dort hinüber..." Da kam jedoch ein hübscher junger Mann mit blondem Haar auf die Gruppe zugelaufen und rief: "Nein, nicht doch! Auf die Entfernung sieht man es nicht gut, aber nur, weil sich die dort stattfindenden Teile farblich von den hier stattfindenden unterscheiden und jede Menge seltsamer Wesen vorkommen, heißt das noch längst nicht, dass es Phantásien ist. Eigentlich ist es eher seltsam mit seiner klar festgelegten, aber völlig verschrobenen Karte, und diese merkwürdigen Wesen treten ständig auf, sind aktiv lustig oder nervig - je nach Geschmack - und verschwinden dann meistens auf Nimmerwiedersehen. -Schau mich nicht so an, Saku, ich bin nicht Bastian! Wenigstens nicht hier. Man nennt mich Alarik."

Verzweifelt fragte Saku: "Aber, äh, ist das da hinten nicht Mittelerde?" Wieder wurde ihre Hoffnung zunichte gemacht: Ein hochgewachsener Waldläufer und eine wunderschöne, anmutige Frau an seiner Seite näherten sich der Gruppe. Ersterer sagte: "Du meinst, weil du das Auenland sehen kannst? Lass dich nicht täuschen, das ähnelt dem Auenland Mittelerdes nur im Namen. Ich komme gerade aus Gondor und-" "Du meinst aus dem Hhelmland, Estel", unterbrach ihn die Elbenfrau mit sanfter Stimme. "Richtig, es heißt hier Hhelmland... Und ich heiße nicht mehr Aragorn, sondern Paravain!" Der Mann spuckte den Namen geradezu aus. "Und du, Arwen - dich nennen sie hier Morwena! Du bist die Tochter von Elrond, dir gebührt Respekt! Das ist völlig-" "Gegen Wind und Sturm anzukämpfen, brachte noch niemanden weiter", unterbrach Arwen ihn erneut.

"Dort hat sich alles verändert", fuhr Aragorn mit Bedauern im Blick fort. "Mittelerde wird nun Aventerra genannt." "Wie Aventurien, das Land aus 'Das Schwarze Auge'?", wollte Dumbledore wissen, Aragorn aber sah ihn leicht verwirrt an. "Ich weiß nicht, wovon Ihr sprecht, Herr." "Fahr fort", bat Dumbledore nur, und Aragorn tat es. "Es wird bevölkert von Wesen, die aus Bastians Land hier, Phantásien, zu kommen scheinen, aber auf dem Weg dorthin in etwas völlig... Blödsinniges verwandelt wurden." Es missfiel ihn sichtlich, dieses Wort zu benutzen, aber eine bessere Beschreibung kam ihm wohl nicht in den Sinn. "Vielleicht vertragen sie das Klima nicht..."

"Saruman der Weise ist nun eine Frau namens Syrin, und Grimar Schlangenzunge wird Fhurhur genannt", erzählte an seiner Stelle Arwen weiter. "Auch der Hexenkönig von Angmar kam nicht gut weg. Man nennt ihn Reimar von Ravenstein." Sie richtete ihren Blick auf Harry. "Mich wundert doch, woher du ein Bild von Frodo Beutlin mit braunen Augen nahmst", sagte sie, wandte sich aber gleich wieder ab; sie schien keine Antwort zu erwarten.

Im Hintergrund fiel Saku etwas auf. Sie schnappte erschrocken nach Luft. "Sind das nicht Todesser?", fragte sie und deutete in Richtung des Horizonts. "Ach was, das sind die Dunklen", gab Ron abschätzig zurück. Harry erklärte: "Vor denen muss man keine Angst haben, die sind so schlau wie Trolle und lassen sich von mir fertig machen, als würden sie dafür bezahlt werden." "Es sind bemitleidenswerte Kreaturen", warf da jedoch Dumbledore ein. "Offenbar hat man ihnen eine tüchtige Gehirnwäsche verpasst. Laut eigener Angabe wollen sie das Ewige Nichts beschwören und scheinen gar nicht zu bemerken, dass das ihren eigenen Tod bedeuten würde."

Saku verstand gar nichts mehr. "Aber müsste hier dann nicht ein eigenes Fantasyland entstehen, statt dass Teile von anderen genommen und zu so einer kruden Flickendecke zusammengefügt werden?" Wieder war es Dumbledore, der versuchte, alles zu erklären: "Wie er in einem Interview sagte, liest der Autor dieses Buchs kaum Fantasy-Bücher. Dies sollte offenbar ein Versuch sein, diesen Plagiarismus, mit dem du dich hier konfrontiert siehst, von vornherein abzustreiten, allerdings stellt s natürlich auch seine Qualifikation zum Fantasy-Autor gewaltig in Frage."

"Und was ist das?", fragte Aragorn und hielt sich gegen die Sonne eine Hand über die Augen, während er in die Ferne sah. Harry erklärt düster: "Das ist Mr Cool, in den ich mich offenbar irgendwann verknallen soll." Saku folgte seinem Blick. Was sie dort sah, war ein krude bemalter zweidimensionaler Pappaufsteller. Ein Windstoß erfasste ihn und trug ihn mit. Nachdenklich fügt Ron an: "Vielleicht war es aber auch Magda Schneider oder Kevin Teschner oder Caro Thiele oder Alain Schmid oder Rika Reval. Es fällt mir immer so schwer, sie alle auseinander zu halten."

Da wurde es Saku zu bunt und sie biss die Zähne aufeinander. "Wisst ihr was?", schrie sie. "Ich gehe nach Pemberley oder Wuthering Heights und bleibe da erst einmal, bis sich dieser Wahnsinn in Fantasyland gelegt hat!" Damit kehrte sie um und überließ die so grotesk entstellte Personengruppe ihrem grausamen Schicksal als Crew von Peter Freunds Laura-Büchern.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein billiges Harry Potter Plagiat - Spannung pur!, 6. Dezember 2002
Von 
Steffis Bücherkiste (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Laura und das Geheimnis von Aventerra: Laura - Teil 1 (Gebundene Ausgabe)
Der erste Roman über die 13jährige Laura Leander, hat mir außerordentlich gut gefallen. Es ist keineswegs ein Harry Potter Plagiat, sondern weiß mit einer sympathischen Heldin zu überzeugen. Laura erfährt nach und nach, das sie im Zeichen der Dreizehn geboren wurde und eine schicksalhafte Aufgabe übernehmen muss. Sie muss den Kelch der Erleuchtung finden, sonst geht die Menschheit auf der Erde und auf Aventerra unter. Ihr zur Seite stehen ihr neunmalkluger kleinerer Bruder und ihre Freundin Kaja, die man meist mit einer Tafel Schokolade antrifft. Hinzu kommen noch andere mysteriöse Gestalten, wie der Riese Portak, die Laura erst nach und nach entdeckt. Denn um so mehr die Geschichte fortschreitet und Laura an sich glaubt und ihre Fähigkeiten erprobt, um so mehr Geheimnisse entdeckt sie. Die Geschichte ist dazu wirklich sehr spannend. Besonders am Ende stockte mir manchmal förmlich der Atem.
Wie Harry Potter ist dies ein Roman, an dem sowohl Jugendliche, als auch Erwachsene ihre Freude haben werden. Peter Freund verzichtet auf extreme Brutalität, steigert die Spannung dafür am Ende ins Unermeßliche. Sicher findet man in dem Buch einige Dinge wieder, die vielleicht an Harry Potter erinnern (das Ganze spielt in einem Internat) oder auch an Herr der Ringe, aber erstens kann man das Rad nicht neu erfinden und zweitens ist es wirklich nicht sehr auffällig.
Hinzu kommt die wunderbare Aufmachung des Buches. Da die Geschichte auf der Erde und auf Aventerra spielt, wurde das Geschehen in zwei Schriftfarben gedruckt. Das Geschehen auf Aventerra ist rot gedruckt, das auf der Erde schwarz. Hinzu kommen schöne Verschnörkelungen am Anfang der Kapitel.
Das Buch wird nächstes Jahr fortgesetzt und ist bereits für eine Verfilmung vorgesehen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Geschichte..., 16. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Laura und das Geheimnis von Aventerra: Laura - Teil 1 (Gebundene Ausgabe)
Laura Leander erfährt zu Ihrem 13. Geburtstag, daß sie zu dem Kreis der Auserwählten gehört, die den Kelch der Erleuchtung vor den Bösen Mächten Borborons schützen soll. Doch ersteinmal gilt es diesem Kelch zu finden, denn der ist irgendwo auf dem Gelände von Ihrem Internat Ravenstein versteckt. Aber auch die "Bösen" versuchen den Kelch der Erleuchtung in Ihre Macht zu bringen. Laura muss es schaffen den Kelch nach Aventerra zu bringen, sonst stirbt Elysion, der Hüter des Lichts. Außerdem ist Ihr Vater schon bereits seit einem Jahr verschwunden, wird es Laura zusammen mit den anderen Hütern gelingen Ihren Vater aus dem Mächten Borborons zu befreien?
Vor Laura Leander liegt ein turbulentes und auch gefährliches Schuljahr, das so manche Überraschung birngt. Zum Glück hat Sie Ihren Bruder Lukas, der Ihr zur Seite steht.

Ich habe "Laura und das Geheimnis von Aventerra" innrhalb von zwei Tagen durchgelesen. Das Buch ist voller Spannung und Überraschungen und man fiebert jeder neuen Seite entgegen. Absolut empfehlenswert für jeden Fan von phantasievollen Geschichten. Ich hoffe, daß Laura noch viele weitere Abenteuer erlebt und Ihre Leser daran teilnehmen lässt.

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Liebloser Fantasy-Flohmarkt, 14. September 2009
Man nehme eine Portion Harry Potter, mische sie mit anderen bekannten Fantasy-Elementen und etwas Kitsch ... Voilá: Schon braucht man keinen spannenden Plot mehr und auch keinen gut ausgearbeiteten Protagonisten. "Laura" ist (zumindest meiner Meinung nach) ein Abfallprodukt aus bekannten Fantasy-Werken und kann nicht mit eigenen Ideen überzeugen. Die Charaktere bleiben blass, die Geschichte hat massive Längen und die Idee mit den zwei Welten ist so abgenutzt, dass man als Leser nur gähnen kann.
Für mich war es die unspektakulärste Lektüre des Jahres. Ich muss allerdings zugeben, dass ich es mit 12 Jahren eventuell noch spannend gefunden hätte. Kinder, die noch nicht viel Fantasy-Erfahrung haben, werden mit "Laura" sicherlich deutlich zufriedener sein als ich.
Erwachsenen Lesern, die sich im Fantasy-Genre gut auskennen rate ich von der Lektüre ab.
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Laura und das Geheimnis von Aventerra: Laura - Teil 1
Laura und das Geheimnis von Aventerra: Laura - Teil 1 von Peter Freund (Gebundene Ausgabe - 14. Februar 2007)
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