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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Also schrieb Angeleye
In diesem Buch arbeitet Ralf Isau ein nicht so schönes Thema auf, die Zeit der Judenverfolgung in Deutschland, Österreich und Italien in der Zeit von 1932 bis 1944.
Hauptperson ist Nico, der Sohn eines Uhrmachers, der mit ansehen mußte wie sein Vater wegen eines Dante-Zitates im Uhrendeckel getötet wurde.
Nico ist zu der Zeit 12 Jahre alt...
Veröffentlicht am 20. September 2004 von angeleye_de

versus
0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlechtestes Buch aller Zeiten
Ich habe dieses Buch vor mehreren Jahren gekauft und gelesen. Immer wenn ich es sehe, erinnere ich mich wie schlecht es war.
Keinen Stern vergeben geht leider nicht.
Vor 13 Monaten von Thomas Kaleske veröffentlicht


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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Also schrieb Angeleye, 20. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Unruhe (Gebundene Ausgabe)
In diesem Buch arbeitet Ralf Isau ein nicht so schönes Thema auf, die Zeit der Judenverfolgung in Deutschland, Österreich und Italien in der Zeit von 1932 bis 1944.
Hauptperson ist Nico, der Sohn eines Uhrmachers, der mit ansehen mußte wie sein Vater wegen eines Dante-Zitates im Uhrendeckel getötet wurde.
Nico ist zu der Zeit 12 Jahre alt. Er kann fliehen und findet Freunde, die ihm weiter helfen. Er wird selbst Uhrmacher und entdeckt die Gabe an sich, mit den leblosen Dingen kommunizieren zu können.
Das hilft ihm sehr, als er nach seiner Ausbildung zurück in seine Heimatstadt kommt um den Mörder seines Vaters vor Gericht zu bringen.
Ein schwieriges Unternehmen für einen Juden zu dieser Zeit...
Das Buch ist wunderbar geschrieben und die Wortgewalt Isau's zu lesen macht Freude.
Genauso schön ist es daß der Autor es versteht immer wieder Personen aus seinen früheren Romanen mit einzubauen. In diesem Fall ist es der Mönch Lorenzo aus dem Vatikan, der schon im "Kreis der Dämmerung" eine nicht unbedeutende Rolle spielte.
Ein sehr zu empfehlendes Buch...
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ralf Isau, Herr der Sterne, 7. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Unruhe (Gebundene Ausgabe)
Wieder einmal greift Isau auf das Szenario des 2. Weltkrieges zurück. Diesmal beleuchtet er diesen Meilenstein der Geschichte von seiten Italiens. Auch kommt das schwere Schicksal der Juden erneut zur Sprache, dadurch das auch Nico dieser Glaubensrichtung angehört – und im Verlaufe des Buches, deswegen viele Freunde verlieren muss. Auch bringt er dadurch dem Leser das Judentum und seine Lehren, wie das Wissen aus der Thora näher.
Fazit:
Wer sich für Uhren interessiert oder den 2. Weltkrieg aus einer anderen Perspektive beschrieben sehen mag, für den ist es auf jeden Fall lesenswert.
Und wer von uns wollte nicht schon mal einer Maschine gut zureden um sie wieder zum gehen zu bemühen, vor allem PC-Liebhaber werden wissen von was ich rede.
Es ist damit auf jeden Fall eine gute Kombination aus historischem und fantastischem, was kaum einen Wunsch offen lässt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein historischer Roman mit ganz kleinen Mängeln, 4. Juli 2009
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Unruhe (Taschenbuch)
Nico dei Rossi, Sohn eines jüdischen Uhrmachermeisters aus der italienischen Stadt Nettuno, hat die besondere Gabe, die Stimmungen von Maschinen, seien es Automobile, Uhren, Dampfwalzen oder Waffen, auffangen und sie beeinflussen zu können.

Das klingt erst einmal ein wenig albern, aber als geneigter Leser, der ein langes Wochenende vor sich hat, ist man bereit, sich auf solch einen Helden einzulassen, zumal der Roman im Jahre 1932 beginnt und eine dramatische Epoche - die des italienischen Faschismus - als Schauplatz anbietet.

Der junge Nico wird eines Abends Zeuge, wie sein Vater von dem machtbesessenen Bürgermeister Manzini umgebracht wird, als dieser anscheinend wegen eines harmlosen Dante-Zitats in einer von ihm in Auftrag gegebenen Taschenuhr plötzlich in Rage gerät. Der sterbende Uhrmacher belegt seinen Mörder mit einem Fluch, der ihn - gleich seiner Uhr - zu ewiger Rastlosigkeit verdammt und festlegt, dass der Tag, an dem seine Uhr stehenbleiben wird, sein letzter Tag auf Erden sein würde. Auch dieser Fluch klingt ein wenig nach Buhuhu-Geschichten, aber was soll's?

Nico gelingt es, vom Mörder seines Vaters unbemerkt zu fliehen, und als er Jahre später incognito in die Stadt zurückkommt, um Rache zu nehmen, wird er prompt von Manzini angestellt, sich um einen Teil seiner Geschäfte und später - je mehr er das Vertrauen des Bürgermeisters erwirbt - um seine Uhr zu kümmern. Sein Drang nach Rache wird dabei allerdings von der schönen Tochter des Bürgermeisters, die ihrem Vater treu ergeben ist, in Frage gestellt, denn Nico verliebt sich Hals über Kopf in Laura.

Isau gelingt es meisterhaft, reale Ereignisse, die er detailreich erforscht zu haben scheint, mit den Früchten seiner Phantasie zu verknüpfen, so dass es für den Leser mitunter recht schwer - aber auch nicht wirklich von Belang ist - zwischen Dichtung und Wahrheit zu unterscheiden. Isaus eindrucksvolle Kenntnisse befähigen ihn darüber hinaus, mit wenigen Federstrichen eine äußerst dichte Atmosphäre zu schaffen, wozu auch die recht ansehnliche Anzahl der Figuren seiner Fabel beiträgt. So erfahren wir viel über das Schicksal des jungen Nico, der sich in Rom, später dann im antisemitischen Wien von einer Gefahr in die nächste flüchtet. Es gibt einen undurchsichtigen Chauffeur Manzinis, einen besten Freund des Helden, der sich dem Widerstand anschließt, und noch viele weitere Figuren, die allesamt für die Handlung wichtig werden. Gleichzeitig entfaltet die Hauptfigur ein durchaus differenziertes Innenleben, das ihn zu einem glaubwürdig dargestellten, sympathischen Helden macht.

Auch die Sprache Isaus unterscheidet sich wohltuend von dem einfallslosen 500-Wörter-Vokabular vieler moderner Autoren.

All dies trägt dazu bei, dass man das Buch nur schlecht aus der Hand legen kann. Dennoch möchte ich einen Stern abziehen, und dies hat zwei Gründe:

1) Die Fähigkeit Nicos, mit Maschinen zu kommunizieren, erlaubt es ihm meines Erachtens, sich zu mühelos aus manchen doch recht unangenehmen Situationen zu befreien.

2) Auf den letzten paar Seiten - die Antagonisten unseres Helden liegen längst zerstört am Boden - plätschert der Roman ein wenig belanglos und zäh dahin, so dass sich Ungeduld einstellt und man sich selbst ein wenig zum "Herrn der Unruhe" aufschwingen muss.

Dennoch kann ich Isaus Buch vollauf als unterhaltsame Lektüre empfehlen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, lehrreich, aber teilweise auch haarsträubend, 29. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Unruhe (Taschenbuch)
In '"Der Herr der Unruhe" geht es um Nico, den Sohn eines Uhrmachermeisters aus Italien. Er muss mit ansehen, wie Don Massimilliano Manzini, der ein mächtiger Mann in seiner kleinen Heimatstadt Nettuno ist, seinen Vater umbringt.

Damit beginnt für den jüdischen Uhrmacherssohn der Auftakt zu einer langen Reise durch Italien, Österreich und die Schweiz. Nico erlernt in Österreich das Handwerk seines Vaters und ebenso die deutsche Sprache. Immerzu muss er dabei aber seine wahre Identität und vor allem seinen Glauben verleugnen.

Eines Tages kehrt er zurück in seine Heimatstadt, wo er nicht nur den Mörder seines Vaters, sondern auch dessen Tochter wieder sieht, in die er sich (wie sollte es anders sein?! ;)) unsterblich verliebt.

Nico muss sich nun entscheiden: Will er Rache üben für den Tod seines Vaters, oder will er die schöne Tochter seines Erzfeindes erobern?

Wie es scheint, befindet sich der junge Mann in einer ausweglosen Situation, doch seine geheime Fähigkeit mit technischen Geräten zu sprechen, verhilft ihm nicht nur ein Mal dazu, alles zum Guten zu wenden.

Verwoben ist diese, an sich schon komplizierte, Geschichte mit dem Hintergrund des 2. Weltkrieges.

Dem Leser werden Fakten des Faschismus` und die Auswirkungen des Nationalsozialismus` auf Italien- insbesondere auf die kleine Stadt Nettuno- beschrieben.

In gekonnter Manier schafft Ralf Isau den Spagat zwischen Fantasie und Wirklichkeit, so dass der Leser sich gegen Ende fragt, was nun Wirklichkeit und was hinzugedichtet sein mag.

Auch Isaus Schreibstil ähnelt sehr dem, seiner anderen Bücher. Wie immer kann man sich darauf verlassen, das eine oder andere bisher noch unbekannte Wort neu hinzuzulernen und viele Informationen über verschiedenste Wissensgebiete zu erfahren.

An manchen Stellen wird das Buch aber leider unübersichtlich, ob der vielen Personen, denen der Doctor Mechanicae, wie Nico von den Dorfbewohnern liebevoll genannt wird, begegnet.

Auch die fantastische Geschichte um den Herrn der leblosen Dinge wird so manches Mal ins beinahe unmöglich fantastische gezogen.

Wenn ein Mensch beispielsweise mit technischen Dingen kommunizieren kann und diese seinem Willen gehorchen, sei das einleuchtend; doch wenn er seine Begabung plötzlich auch auf Betonwände ausdehnen kann, die unter seinem Willen zerbersten, dann ist das für meinen Geschmack schon etwas an den Haaren herbeigezogen.

Was mir insgesamt an dem Roman gefehlt hat, war die Wärme der Protagonisten.

Jeder hat seinen Teil erfüllt, so wie ein Teil im Uhrwerk seine Arbeit tut, um die Zeit zu messen. Alle Protagonisten erfüllen ihre Pflicht, bleiben aber dennoch irgendwie blass und undurchschaubar.

Das ist mir allerdings schon häufiger bei Isaus Büchern aufgefallen und dürfte die, die seine vorherigen Bücher mochten, nicht weiter stören.

Insgesamt gesehen ist das Buch leicht und schnell zu lesen, interessant, manchmal etwas langatmig und an mancher Stelle unverständlich, aber dann doch wieder so spannend, dass man es bis zum Ende durchlesen muss.

Es ist ein Buch, das Fantasie und Realität zu verbinden sucht. Wer sich darauf einlässt, dem wird es sicherlich gefallen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne, wie immer, für Ralf Isau!, 23. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Unruhe (Gebundene Ausgabe)
Weil er sie einfach verdient! Mit "Der Herr der Unruhe" beweist Ralf Isau einmal mehr, dass er sein Handwerk einfach glänzend versteht. Er verstrickt die (grausame) Realität von 1938- 1944 so gekonnt mit seiner Geschichte und mit dem Leben von Nico dei Rossi, dass man dannach nicht mehr weiß was wirklich passiert ist und was Ralf Isaus Feder entsprungen ist:
Nico, der Sohn eines Urmachers musste mit ansehen wie sein Vater ohne sichtlichen Grund ermodet wurde. 6 Jahre später kehrt er zurück in seinen Heimaort in Italien um Rache zu nehmen... doch er lernt Laura kennen, die Tochter des Mörder seines Vaters und verliebt sich in sie. Mitten in den Wirren des 2. Weltkrieges muss Nico nun um sein Leben, seine Liebe und für seine Rache kämpfen! Was ihm jedoch durch seine Gabe, mit Maschinen zu sprechen ein klein wenig erleichtert wird!
"Der Herr der Unruhe" ist nur zu empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zum Schluss richtig spannend, 28. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Unruhe (Taschenbuch)
Der Herr der Unruhe ist das erste Buch, was ich von Ralf Isau gelesen habe und es hat mir sehr gut gefallen. Einerseits weil ich wieder etwas über den geschichtlichen Zeitraum des zweiten Weltkrieges in Italien erfahren habe, was mir so noch nicht bekannt war, z.B. die Einstellung des Papstes zur Verfolgung der Juden in Italien, und andererseits, weil es ein spannender Kriminalroman ist. Es ist zwar bekannt, wer der Mörder des Uhrmachermeisters ist aber nicht, warum. Das wird erst zum Schluss aufgedeckt. Man grübelt selbst, aber man kommt nicht drauf, obwohl im Nachhinein die Möglichkeit bestand. Das ganze wird noch von einer Liebesgeschichte umrahmt. Was will man also mehr: Geschichte, Krimi, Romantik. Tolles Buch. Ich werde wieder mal ein Werk von Ralf Isau lesen.
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5.0 von 5 Sternen Einfach wundervoll, 24. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Unruhe (Taschenbuch)
Nico dei Rossi, ein Uhrmachersohn, muss mitansehen, wie sein Vater wegen eines Dante-Zitats in einer Taschenuhr von Manzini, einem einflussreichen Mann, ermordet wird. Nico kann sich retten, doch er muss sich verstecken, da Manzini auch ihn umbringen würde. Jahre später kehrt Nico zurück, mit einer besonderen Gabe: er kann mit den Maschinen sprechen. Doch er hat nicht nur seine Gabe im Gepäck, sondern auch einen Racheplan: Er möchte den Tod seines Vaters rächen ...

Ralf Isau beweist wieder einmal, dass er ein wunderbarer Schriftsteller ist. Er beschreibt Nico und seine Welt wunderbar. Das Buch spielt in der Zeit zwischen 1932 und 1945. Man sieht einmal die andere Seite des Krieges, aus der Sicht der Italiener.
Der Herr der Unruhe ist ein wunderbares Buch, in dem Ralf Isau Fantasy mit wirklichen Ereignissen so verwebt, dass man sich manchmal fragt, was erfunden und was war ist.
Sehr empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen sehr interessantes und spannendes buch!, 10. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Unruhe (Taschenbuch)
schauplatz des romanes ist ein kleines dorf in italien im zeitraum des 2. weltkrieges.
die geschichte um den herr er unruhe ist mitreisend geschrieben und durch isaus recherchen bekommt man einen sehr guten, bildhaften und glaubhaften hintergrund der geschichte.
obwohl mir das buch "der siberne sinn" besser gefällt, bekommt dieses buch trotzdem von mir 5 sterne.
für jeden, den die geschehnisse des 2. weltkriegs interessieren und einen einblick der damaligen zeit als roman in kombination mit fantastischen einfällen (im bezug auf die eigenschaften der hauptfigur) erleben möchte, sollte dieses buch lesen. dieses buch arbeitet das thema 2. weltkrieg etwas anders auf, nicht als reine dokumentation, sondern mit einer spannenden geschichte drumherum.
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5.0 von 5 Sternen Gefällt mir sehr, 5. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Unruhe (Gebundene Ausgabe)
Sehr gutes Buch! Eine Mischung aus Historie, Mafia, Romanze mit einem Hauch Fantasie. Alles abgerundet durch einen echt gutem Schreibstil. Man möchte gar nicht mehr aufhören :-)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der mit den Maschinen spricht, 30. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Unruhe (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:

Der Jude Nico dei Rossi ist Sohn eines Uhrmachermeisters, kurz vor dem zweiten Weltkrieg. Als sein Vater vor seinen Augen ermordet wird, flüchtet der Junge erst nach Rom, dann nach Wien. Dort erkennt er zum ersten Mal bewusst seine Fähigkeit mit Maschinen zu sprechen. Sie tun, was er möchte.
Jahre später kommt er in seine Heimatstadt in Italien zurück. Er sinnt auf Rache. Dann trifft er ein Mädchen in das er sich augenblicklich verliebt. Und natürlich ist sie die Tochter seines Widersachers.
In den Wirrungen des Krieges versucht er jetzt, seine Liebe zu Laura und die Rache an ihrem mächtigen Vater unter einen Hut zu bringen.

Meinung:

Ich fand dieses Buch ausgesprochen anspruchsvoll. Nicht vervollständigte Gedankengänge des Protagonisten, und (zugegebenermaßen mein Fehler) geringe Geschichtskenntnisse machen das Buch nicht gerade zu einer leichten Lektüre.
Dennoch war die Geschichte ausgesprochen spannend. Die Charaktere (vor allem Nico selbst, aber auch seine Freunde) sind schön gezeichnet und haben ihre Eigenarten.
Der Autor hat versucht, alle Begriffe und geschichtlichen Ereignisse, die man eventuell nicht kennen könnte (auch jüdische Begriffe) zu erklären. Aber auch dieser Teil wirkt nicht langatmig.
Am Ende konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es war spannend, ich musste zeitweise lachen, aber weinen zum Glück nicht. =)

Fazit:

Klasse Buch. Vielleicht versteh ich auch die restlichen Teile besser, wenn ich sie ein zweites Mal lese.

Merlinsdaughter von Mexxbooks
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Der Herr der Unruhe
Der Herr der Unruhe von Ralf Isau (Gebundene Ausgabe - 2004)
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