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Kundenrezensionen

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am 5. Mai 2008
Entgegen des etwas reißerischen Titels handelt es sich bei Frank Sierens neuestem Werk um eine Mischung aus sachlich-kühler Analyse und Reisebericht.
Nachdem er im Vorgänger China-Code vor allem die Vorgänge im Reich der Mitte beleuchtet hatte, widmet sich der Autor diesmal intensiv der Außenpolitik des Riesenreichs. Sieren bereiste daher Afrika und Chinas Nachbarn in Asien, sprach mit Politikern, Unternehmern und Einheimischen, immer auf der Suche nach Antwort auf folgende Frage: "Was will Peking und wie versucht es sein Ziel zu erreichen?" Eingebettet in die persönlichen Berichte Sierens, findet sich auch immer ein umfangreicher Abriss über die Geschichte und Entwicklung des jeweiligen Landes, so dass man die gewachsenen außenpolitischen Verflechtungen und Abhängigkeiten auch als Laie sehr gut nachvollziehen kann.
Anhand zahlreicher Beispiele aus Politik und Wirtschaft, wie etwa dem irakisch-iranischen Krieg, den chinesisch-afrikanischen Handelsbeziehungen, sowie zahlreicher Entwicklungsprojekte schildert er die vielfältigen Versuche Chinas, seine Rohstofflieferungen zu sichern und gleichzeitig an Prestige und Einfluss in der dritten Welt zu gewinnen.

Trotz Sierens gelegentlicher Neigung eigene Überlegungen und Theorien als Fakten auszugeben und einem recht deutlichen Fokus auf Wirtschaftsthemen, erhält der Leser ein sehr detailliertes und realistisches Bild über den langsamen, aber unaufhaltsamen Machtzuwachs Chinas, das dank seiner riesigen Devisenreserven und seiner Wirtschaftskraft gerade dabei ist, sich als Weltmacht zu etablieren. Jedem, der sich für das Politik- und Machtgleichgewicht im 21. Jahrhundert interessiert, ist Sierens Buch wärmstens ans Herz gelegt
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am 18. August 2011
Der alarmistische Titel is irreführend was der Autor selber am ende des Buches anspricht. Besonders gelungen ist die Analyse der Defizite der Westpolitik und der mangelnden Einsicht in die zunehmenden Herausforderungen der Globalisierung. Etwas erstaunlich kling die Beschreibung der Motive hinter der Chinesischen Wirtschahftsexpansion in der Dritten Welt, insbesondere die "Mutter Courage"-Vergleiche. Klingt fast wie ARD-Lotterie Logo: "Gewinnen und dabei was Gutes tun".
Der Vollständigkeitshalber sollte der Autor auch Chinas Rolle in Burma ansprechen bei der sich nur schwer noblen Motive erkennen lassen. Vielmehr handelt es sich um die Sicherung der militärischen Präsenz im Indischen Ozean und Unterstützung von Junta die, was Menschenrechtsverletzungen ung Genozidvorwürfe betrifft zu den top 5 der Welt gehört.
Auch die Tibetproblematik, die (zugegeben) im Westen oft emotional und ohne entsprechender Sachkunde geführt wird ist viel komplizierter als Chinesísches Vorgehen gegen ein paar Mönche.
Insgesamt kann man das Buch als empfehlenswert bewerten. Jeder der sich für dieses Thema interessiert sollte es lesen.Der China-Schock: Wie Peking sich die Welt gefügig macht
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am 4. Mai 2008
Der reisserische Titel geht wohl auf das Konto des Verlegers, da das Buch eine sehr kenntnisreiche und klare Analyse der chinesischen Aussenwirtschaftsstrategie darstellt. Speziell die Kapitel über die chinesischen Aktivitäten in Nigeria und im Sudan sind höchst aktuell und zeigen, wie China in die Lücken hineinstösst, die westliche Länder dort gelassen haben. Das Kapitel über den Iran ist vielleicht etwas langatmig geraten - dennoch: wir verstehen danach besser, wie China auch hier den Rückzug westlicher Firmen für sich nutzt und warum es eine Interessensharmonie zwischen beiden Ländern gibt.

Unbedingt lesenswert.
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Seit einigen Jahren präsentiert sich China als aufstrebende Nation. Westliche Industriestaaten haben zwar durchaus Interesse an einer Zusammenarbeit, doch die Politik verbindet ein Engagement meist mit moralischen Forderungen nach mehr Demokratie und der Wahrung der Menschenrechte. Mit dieser Haltung befördert sich der Westen ins Abseits, argumentiert China-Kenner Frank Sieren. Denn China ist längst nicht mehr auf den Westen angewiesen, sondern sucht sich seine Partner anderswo. Während sich der Westen in seinem alten Ruhm sonnt, ist eine neue Weltordnung im Entstehen, in der er keine Rolle mehr spielt. Der China Schock ist eine schonungslose Analyse der gegenwärtigen Weltlage. Sieren, der seit Jahren in China lebt, fragt nicht danach, wann China reif für die Demokratie ist. Stattdessen befasst er sich damit, welche Rolle China bereits in der Welt spielt, wie sich die Lage entwickeln wird, und was das für den Westen bedeutet. Ein spannendes Buch! getAbstract empfiehlt es allen Entscheidungsträgern, die wichtige Entwicklungen nicht verschlafen wollen.
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am 8. Juni 2016
Selten, das ein Journalist so ein zutreffendes Bild gelingt. Informiert und fundiert, unerschrocken und scheinbar ohne jegliche Gängelei legt der Autor ein reales asiatisches Gesamtbild vor, was ich dem deutschen TV und der übrigen Schar an halbseidenen Print Journalisten dringend empfehle vorher zu lesen, bevor man seinen unqualifizierten Mund aufmacht.

Hartmut Landwehr
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am 1. Februar 2013
sehr kompetent und hervorragend recherchiert. Nach einem Jahr beruflich in Nordchina kann ich das Buch als 100 % authentisch nur empfehlen
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am 18. Mai 2009
Hochgeschraubte Aengste und reisserisches Mitlaeufertum als Angestellter Deutscher Wirtschaftsjournaillen, dafuer steht, wie viele deutsche Journalisten, Sieren. Wer seine inzwischen anschwellenden Buecherprodukte liest, stellt fest, dass er andaurnd dabei ist, sich selbst revidieren zu muessen, manchmal noch im selben Buch. In angeblich "achttausend Kilometern Entfernung endscheidet sich Deutschlands Zukunft" so Sieren, doch er steht vor dem Debakel, dass dies wohl nicht stimmt. Diese Literatur ist unsachlich, schaedlich, die Situationen stets verzerrend und verschiebend und allein angepasst der jeweiligen Stimmung in Deutschland und deutscher Politik. Wer nach sachlichen Produkten sucht, sollte sich als wohltuend Ausgleich Buecher wie "China heute - das Chinageschaeft" (Hajo Mueller /Burkhard Eiswaldt) zu Gemuete ziehen, von Autoren, die nicht vom Sog des grossen Buchmarktes und Literaturgeschaeft abhaengig sind.
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am 13. September 2008
Der Titel und Untertitel des Buches können einem Angst machen. Wie Herr Sieren aber im letzen Kapitel selbst schreibt, sollte der Untertitel eigentlich eher heißen "Nicht China versucht sich die Welt gefügig zu machen, sondern der Westen." Es ist auf die asiatischen Staaten und hier vor allem auf China zurückzuführen, dass dies nicht mehr so funktioniert wie die vergangenen 200 Jahre. Wie das Buch zeigt, müssen wir vor den Chinesen nicht mehr "Angst" haben wie vor den Amerikanern.

Das Buch ist ein Schritt für die Annäherung zwischen China und dem Westen. Es ist jedem, der keine richtige Vorstellung von den Chinesen hat zu empfehlen. Politiker sollten es lesen, damit sie ihre Meinung über China überdenken und es uns in Deutschland auch in Zukunft weiterhin gut geht.
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am 15. Juni 2011
Bin seit 1994 Biotech-Professor an der (seit letzter Woche) "Uni No. 1

Asiens".

Habe deshalb schon den "China-Code" verschlungen und Sierens scharfe Analyse

und profunde Geschichtskenntnis bewundert.

Nun der zweite Paukenschlag: unseren lieben verschlafenen deutschen

Provinzpolitikern ;-) sei der "China-Schock" dringend als Pflichtlektuere

empfohlen!

Sieren, der selber in China lebt und China offenbar liebt, spricht glasklar

aus, was hier abgeht und wie wir GEMEINSAM MIT CHINA Wege finden

koennen. Danke, dass es solche Journalisten gibt!
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am 30. Dezember 2010
was an dieser und anderen Publikationen des Autors (sowie anderer Alarmisten) nervt, ist der Mythos eines einheitlichvorgehenden, finster entschlossenen, raffiniert-strategisch handelnden Chinas - der Asiate als amorphe geschlossene Masse im Gegensatz zu den ständig streitenden Europäern. Hätten wir doch auch einen großen, durchsetzungsfähigen Führer oder zumindest ein Politbüro, so die unterschwellige Schlussfolgerung, dann könnten wir dieser homogenen Horde, diesen Ameisen, etwas entgegensetzen.
(wer wirklich Informationen will, sh. zB. Jakobson, Linda /Knox, Dean (2010),
New Foreign Policy Actors in China,SIPRI Policy Paper no. 26, 26. September 2010.
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