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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grundl geht ans Eingemachte
Grundl strikes again: Nach "Diktatur der Gutmenschen" legt er mit "Die Zeit der Macher ist vorbei" noch einmal nach. Hat man das Buch ein Mal in der Hand, kann man sich ihm nicht mehr entziehen. Man realisiert: Ja, Macher gibt es überall, und ja, dieses "Verantwortung-an-sich-ziehen-wollen" und "Anderen-zu-wenig-zutrauen" begegnet uns ständig. Nicht nur in der...
Veröffentlicht am 15. August 2012 von dokussen

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenig Substanz
Das Buch liest sich gut, ist aber doch sehr plakativ und erinnert mich sehr an Stammtischparolen. Es gibt nahezu keine Nachweise / Referenzen für irgendwelche Theorien, die Boris Grundl aufzeigt. Vermutlich ist das seine Art, für mich ist das zu dünn.
Veröffentlicht am 27. November 2012 von Jutta Eckstein


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenig Substanz, 27. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch liest sich gut, ist aber doch sehr plakativ und erinnert mich sehr an Stammtischparolen. Es gibt nahezu keine Nachweise / Referenzen für irgendwelche Theorien, die Boris Grundl aufzeigt. Vermutlich ist das seine Art, für mich ist das zu dünn.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grundl geht ans Eingemachte, 15. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit der Macher ist vorbei: Warum wir neue Vorbilder brauchen (Gebundene Ausgabe)
Grundl strikes again: Nach "Diktatur der Gutmenschen" legt er mit "Die Zeit der Macher ist vorbei" noch einmal nach. Hat man das Buch ein Mal in der Hand, kann man sich ihm nicht mehr entziehen. Man realisiert: Ja, Macher gibt es überall, und ja, dieses "Verantwortung-an-sich-ziehen-wollen" und "Anderen-zu-wenig-zutrauen" begegnet uns ständig. Nicht nur in der Führung. Auch in den eigenen vier Wänden, in der Schule, in der Politik. Auch ein Blick in den Spiegel unter diesem Aspekt lohnt sich. Wie tickt man eigentlich selbst? „Die Zeit der Macher ist vorbei“ ist ein absolutes Muss. Endlich mal einer, der sagt, wie es wirklich geht, Menschen zu entwickeln und groß zu machen. Fünf Sterne!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brennglas nicht Giesskanne, 17. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit der Macher ist vorbei: Warum wir neue Vorbilder brauchen (Gebundene Ausgabe)
Welches Führungsverhalten wird zukünftig den Erfolg bringen?

Boris Grundl deckt die Machenschaften von Machern und Führungslosen schonungslos auf
und erklärt auf eindrückliche Weise, weshalb deren Zeit vorbei ist. Er fasst zusammen
worauf es in der Führung wirklich draufankommt. Menschen entwickeln! Menschliche
Potentiale zu erkennen , entfalten, freisetzen und dadurch immer bessere Ergebnisse
produzieren. Die Frage lautet: Was haben andere davon, dass es mich gibt?
Dieses Buch beinhaltet eine geballten Ladung an Führungskompetenz, ist emotional verpackt,
spannend erzählt und kommt aus einem Guss. Das Buch gibt jedem die Chance sich selbst zu erkennen,
anzuerkennen und sich zu transformieren. Erst sich selber, dann die andern.
Endlich ein Buch das Lust auf Menschenführung macht
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich eine klare Aussage und ein Buch das unserer zeitlichen Realität entspricht, 14. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit der Macher ist vorbei: Warum wir neue Vorbilder brauchen (Gebundene Ausgabe)
Danke Herr Grundel,

Sie sprechen mir aus der Seele. Selbst vor Jahren ein "Macher in Perfektion" und des Zeitalters mehr, mehr, mehr und nochmals mehr. Bis ein Burnout mein "AUS" bewirkte und zum Umdenken in langsamen Ansätzen veränderte und ins Bewusstsein brachte. Heute bin ich dankbar dafür und mir auch bewusst das diese Krankheit wichtig und entscheidend war für mein Leben im Hier und Jetzt.

So kann ich dieses Buch nur weiter empfehlen, denn es ist nicht erforderlich erst im "AUS" zu landen, um die Weichen für eine neue Sicht- und Lebensweise zu erreichen. Das Kontroll- und Antriebswesen zu durchbrechen und das "Geschehen lassen" im Vertrauen zu erleben. Dasein für Menschen, im Vertrauen und Glauben, das es gut ist so wie es die Menschen sind ..........
und ich mische mich ein, ohne mich einzumischen (Worte im Buch) und wie es darin auch steht, Reifung heißt: Reduktion, Tiefenwirkung, Intensität, Sensibilität und die Wirkung stellt sich automatisch ein........

Mit diesem Buch wurde etwas angestoßen was viele neue Vorbilder hervorbringen wird, nochmals DANKE dafür.
"Lass geschehen was geschehen will und schließe Frieden damit!"

Gerold Harant
Mentor für NEUE Potenziale
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Transformation zum Inspirator, 21. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit der Macher ist vorbei: Warum wir neue Vorbilder brauchen (Gebundene Ausgabe)
"Ein Unternehmen, das allein auf die Kreativität und Initiative eines einzigen Menschen oder nur weniger Menschen setzt und das in den Mitarbeitern schlummernde Potenzial ungenutzt verkümmern lässt, hat heute keine Aussichten mehr, im Wettbewerb langfristig zu bestehen. (S. 95)"

Eine Tatsache, die, sobald sie zur Sprache gebracht wurde, von allen geschulten Führungskräften zustimmend abgenickt wird. Manchmal aus Überzeugung, oft zum Wahren des Scheins.
Denn "wenn wir die Macher [das sind jene, die zum Wahren des Scheins nicken, J.G.] nach den Ergebnissen ihres Handelns beurteilen, (...) sind sie diejenigen, die Schwäche produzieren. Macher machen ohnmächtig. (S. 100)"
Diese Schwäche, diese Ohnmacht, diese Zentralisierung (und damit auch Abgabe) der Verantwortung dürfen und können wir uns nicht leisten. Nicht in einer Welt, in der Ideen, in der Vertrauen, in der Zuversicht, Unternehmertum und hochwertige Partnerschaft und Zusammenarbeit ausschlaggebend, ja, Bedingung für das Überleben am Markt sind.

Unterstützung, um dies zu schaffen, bietet Boris Grundl mit diesem großartigen Werk: um Systeme der Zuversicht, des Wachsens, der Selbstverantwortung, des unternehmerischen Erfolges zu gestalten, um Menschen darin zu unterstützen, groß zu werden. Es bietet das Wissen zur Transformation zum Inspirator.

Das Buch gliedert sich in drei Teile: Der Pol der Macher - Der Gegenpol der Macher - Die neuen Vorbilder. Sozusagen These - Antithese - Synthese.

Zuerst beschreibt Boris Grundl, was Macher ausmacht: Warum überhaupt Macher? Was war die Frage, auf der "Macher" die Antwort war? Welche Stärken zeichnen sie aus? Welche Überzeugung tragen sie in sich? Wie sehen sie die Welt, wie Unternehmen? Wie sehen sie andere Menschen? Wie sich selbst? Wie erkennt man einen Macher?
In diesem Abschnitt erfährt der Leser also Wichtiges über den Macher.
Wichtiges, das ihn zum Beispiel im Umgang mit dem Macher unterstützt.
Wichtiges, das den Macher mehr über sich selbst und seine Gründe erfahren lässt.

Im Gegenpol der Macher geht es um die Ohnmächtigen und aggressiven Opfer.
"Die Ohnmächtigen erwachen und lassen sich nichts mehr gefallen. (...) Sie suchen nach Schuldigen, anstatt mehr Selbstverantwortung zu übernehmen. (S. 127)"
In diesem Abschnitt erfährt der Leser zum Beispiel Erhellendes über die Überlegenheitsillusion, über die Unterschiede zum Macher, die Abhängigkeit zur Schuld der Anderen, über ihre Macht, und er erfährt auch, wie man sie dazu bringt, ihr destruktives Spiel zu beenden.

Wichtig zu erkennen: "Pol und Gegenpol zerren aneinander. Wer beide Pole durchlebt hat, schafft es auf eine höhere Ebene - auf der die Probleme dann gelöst werden. (...) Wir müssen in diesem Sinne inkonsequent zu unserer früheren Einsicht werden. (S. 184)"

Im abschließenden Teil geht es um die höhere Ebene - das neue Vorbild: der Inspirator.
Hier erzählt Boris Grundl zuerst von einem mitreißenden Vortrag mit einer Top-Führungskraft und deren Essenz von Führung eines Inspirators.
Dann erfährt der Leser, was persönliche Autorität ausmacht und Respekt verschafft, weshalb und welche Differenzierungen für den Inspirator wichtig sind, aus welchen Gründen An-Erkennung der Beginn des Erkennens ist, wie man andere darin unterstützt, groß zu werden und noch mehr, um alles Wesentliche zu wissen, um die Reise zum Inspirator (an)gehen zu können.

Denn: Ein Unternehmen mit Inspiratoren, ein Unternehmen, welches das in den Mitarbeitern schlummernde Potenzial wachsen und (aus)leben lässt, hat heute die besten Aussichten, im Wettbewerb langfristig zu bestehen.

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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Vorbild inspiriert: Mit seinem Leben und in seinem Buch, 27. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit der Macher ist vorbei: Warum wir neue Vorbilder brauchen (Gebundene Ausgabe)
Die Art und Weise, wie geführt wird, ist nicht statisch. Und es gibt nicht nur eine Art und Weise. Und, was jeder Führende spürt und weiß: Die Art, wie heute geführt wird und werden muss, ist drastisch im Umbruch. Dabei geht es nicht nur um das eine oder andere neue Führungs-Tool, sondern um eine neue Philosophie.

Ich glaube, solange man diese unterschiedlichen Philosophien nicht kennt, läuft man Gefahr, sich in der Vielfalt der Führungsliteratur zu verlieren und allzu schnell zu verzetteln. Insofern leistet Boris Grundl einen ganz wichtigen Beitrag, um die Typen von Führung auseinanderzuhalten. Da gibt es den Macher, dann den Führungslosen als Gegenpol und zuletzt die Inspiratoren als neue Vorbilder.

Im Inhaltsverzeichnis - leider nirgendwo sonst - werden diesen drei Gruppen Farben zugewiesen: rot, grün, gelb. Auch wenn dies nirgends explizit erwähnt wird, bezieht sich diese Einteilung wohl auf das Modell der Spiral Dynamics (Spiral Dynamics - Leadership, Werte und Wandel: Eine Landkarte für das Business, Politik und Gesellschaft im 21. Jahrhundert), einem wesentlich komplexeren Modell, das zwar viel mehr erklärt, aber dafür in der praktischen Anwendbarkeit auf unsere heutige Situation nicht so ganz einfach ist. (In der Anwendung der Spiral Dynamics bei Grundl vermute ich, dass er mit den Machern jedoch weniger den roten als viel mehr den orangen Typ beschrieben hat).

Die Macher kennen wir alle: Das sind die Adam Opels, die Familienunternehmer des großen deutschen Mittelstands. Sie bringen die Dinge voran, sie fühlen sich für alles verantwortlich und ohne sie gäbe es viele der heutigen Errungenschaften nicht. Zugleich nehmen sie aber ihren "Untergebenen" die Luft zum Atmen, halten sie klein und versuchen sich mit aller Macht im Zentrum zu halten. Das geht bis da hin, dass sie selbst periodisch Krisen erzeugen, um dann im letzten Moment die Kuh vom Eis zu holen und als der große Held dazustehen. Diese Menschen waren im Großen wichtig. Und sie sind es auch heute noch in einigen Randbereichen. Aber insgesamt sind sie nicht mehr zeitgemäß.

Die Führungslosen kennen wir auch - als Unternehmer weniger aus eigenem Erleben, sondern vielmehr aus eigenem Erleiden. Das sind die, die gegen alles sind. Die alles "gerecht" verteilen wollen. Die, wenn sie Hilfe brauchen, jammern oder die moralische Keule schwingen, aber merkwürdigerweise nie da sind, wenn Hilfe gebraucht wird. Die Führungslosen zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie keine persönliche Verantwortung übernehmen. Die Führungslosen sind in gewisser Weise der Gegenpol und das Produkt der Macher.

Zuletzt gibt es die Inspiratoren. Das sind die, die Verantwortung übernehmen, aber weniger dafür, dass etwas geschieht wie die Macher, sondern dafür, dass sich Menschen so entwickeln, dass sie etwas geschehen lassen können. Das heißt nicht, dass die Inspiratoren weich sind, sondern dass sie sich fragen, was die anderen Menschen jetzt im Moment brauchen und sie da hin führen. Das kann weich sein, kann aber auch sehr hart sein. Boris Grundl lehrt, wie man ein solcher Inspirator wird.

Inspiratoren sind vor allem Menschen, die aus dem Weg gehen, sobald etwas in Bewegung gekommen ist. Im Gegensatz zu den Machern können sie los lassen, wenn es so weit ist und dann neue Aufgaben übernehmen. Sie sterben nicht auf ihrem Posten.

Zum Thema Menschenführung gibt es meines Erachtens nach derzeit kaum jemand Besseren in Deutschland. Zumal Boris Grundl durch seine eigene Geschichte und was er daraus gemacht hat, selbst ein Vorbild ist und dadurch Menschen inspiriert.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für mich entäuschend, flach, eine Ansammlung von Allgemeinplätzen, 28. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit der Macher ist vorbei: Warum wir neue Vorbilder brauchen (Gebundene Ausgabe)
Aus meiner natürlich rein persönlichen Sicht war das Buch eine Entäuschung, viele Allgemeinplätze, seitenlang gezogen und wenig mitreißend. Zwischendurch richtig langweilig (habe immer wieder mehrere Seiten übersprungen) kam auch am Schluss wenig Erhellendes, was über Titel und Untertitel des Werks hinausreicht. Schade. Fazit aus meiner Sicht: Die Zeit von Boris Grundl ist vorbei.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Narzisst schreibt über Narzissten, 27. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit der Macher ist vorbei: Warum wir neue Vorbilder brauchen (Gebundene Ausgabe)
Nach all diesen guten Beurteilungen habe ich mich für den Kauf entschieden und prompt ist es mir doch passiert, dass ich damit reingefallen bin.
Ich habe keine Ahnung, was die anderen aus diesem Buch herausgelesen haben.
Für mich handelt es sich einfach um ein Buch, ihn dem ein Mann mit allen möglichen platten, zurechtgebogenen Argumenten versucht, seine eigene subjektive Sichtweise als die Wahrheit zu verkaufen.
Von Anfang bis Ende total subjektiv und dadurch völlig unsachlich. (Watzlawick lässt grüßen!!!)
Für seine Argumente bedient sich der Autor dann auch an allem, was ihm so in die Finger kommt und nützlich erscheint. Von früheren Unternehmern bis hin zu Alice Schwarzer und die Frauenbewegung. Er bemüht sich noch nicht einmal um eine Perspektivenübernahmen, unterschiedliche Sicht auf Dinge ect. - hat er ja auch nicht nötig, denn er weiß ja nun, wo der Hase läuft. (dabei weiß doch in der Zwischenzeit jeder, dass alles zwei Seiten hat und die Wirklichkeit nicht so einfach ist wie schwarz und weiß.)

Und so liest man eine Hälfte des Buches über die Macher und die, die mit sich Machen lassen, also die Führungslosen. Alles zusammen hätte auch auf 20 Seiten gepasst und hätte nicht auf 150 ausgedehnt werden müssen.
Die andere Hälfte (natürlich auch 150 Seiten, man ist ja gerecht) ist natürlich dem gewidmet, wie man es - dem Autor nach- richtig machen sollte. Dabei sind genügend Beispiele, die zeigen, wie toll doch der Autor selbst dazugelernt hat und wie toll er nun ist.
Das besonders Lächerliche an dem Buch ist jedoch, dass Herr Grundl genau das kritisiert, was er in dem Buch selbst ständig macht. Subjektiv sich alles zurechtbiegen, unselbstkritisch urteilen, die andere Seite nicht einbeziehen.... Aber dies hat er wohl nicht nötig, ist er sich doch so sicher, Recht zu haben.
Und so kommen auch so Plattheiten, wie da wären: Man solle seinen Eltern ehren.
Hat er sich mal überlegt, dass es tatsächlich Eltern gibt, die die Bezeichnung "Eltern" nicht verdienen und ganz bestimmt nicht die Ehrung ihrer in die Welt gesetzten Kinder?

Ich bin Vielleser, trotzallem ist es mir schon lange nicht mehr passiert, dass ich Geld ausgegeben habe für ein Buch, dessen ich mich schäme. Dies ist eines der schlechtesten Bücher, die ich in den letzten 10 Jahren in der Hand hatte.
Am Ende bekommt man mit diesem Buch fast keine wirklichen sachlichen Hinweise sondern, wie sollte es bei Narzissten sein, sehr sehr viel Info über Herrn Grundl selbst.
Trotz Behinderung möchte er auf Augenhöhe mit anderen Nicht-Behinderten stehen. Also muss er sich auch Kritik gefallen lassen. Ich habe nicht den Eindruck, dass er sich selbst wirklich als achtenswert empfindet, wie alle anderen auch, sondern sich ständig beweisen muss. - Er behauptet das Gegenteil - doch: man erkennt den Mann an seinen Taten, nicht an seinen Worten. Und dies lässt das Gesagte einfach peinlich erscheinen.

Zusammengefasst: Wer sich für die Person Boris Grundl interessiert, ist hier ganz gut bedient. Seine gewollten und ungewollten Ich-Offenbarungen sprühen aus jedem Satz.
Wer wirklich fundiertes Wissen über Führung haben möchte, sollte sich "Radikal führen", von Reinhard K. Sprenger anschauen. Hier bekommt man sachlich genau
aufgezeigt, welches die Mechanismen sind und keinen moralischen Fingerzeig eines Besserwissers. Das heißt, man lernt tatsächlich und kann das Gelernte gleich anwenden, da man die Hintergründe verstanden hat.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Zeit der Macher ist vorbei!, 7. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit der Macher ist vorbei: Warum wir neue Vorbilder brauchen (Gebundene Ausgabe)
Was ist schon ein Macher? Dies sind meistens Menschen die glauben sie seien als Führungsperson geeignet weil sie grosskotzig durch das Unternehmen ziehen und vielleicht fachlich überzeugen können aber mit Führung def. nichts am Hut haben. Es ist jammer schade, dass es die Unternehmen nicht einsehen welche Art Menschen Führung leben. Unternehmen mit einer Fluktuationsrate von mehr als 60 % sollten doch irgendwann realisieren woran es in ihrem Unternehmen liegt. Leider nein man gibt isch immer noch als "führendes" Unternehmen obwohl Stabilität und Qualität das höchste Gut des Unternehmens sind. Dies aber nur dank langjähriger Mitarbeitender! Auch dieses Buch ist ein gelungener Beitrag zur Führung! Ich habe es schon Unternehmen zur Verfügung gestellt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch, 27. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit der Macher ist vorbei: Warum wir neue Vorbilder brauchen (Gebundene Ausgabe)
Das Buch von Boris Grundl ist ein Meilenstein für alle Menschen denen es um Tiefgang im leben geht! Danke für dieses Werk!!!! Absolut Lesenswert
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Die Zeit der Macher ist vorbei: Warum wir neue Vorbilder brauchen
Die Zeit der Macher ist vorbei: Warum wir neue Vorbilder brauchen von Boris Grundl (Gebundene Ausgabe - 10. August 2012)
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