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39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brillant und mutig ! - Das Buch für jeden, der nicht unwissend von der Elite für dumm verkauft werden möchte !
Spinnennetz der Macht: Wie die politische und wirtschaftliche Elite unser Land zerstört

Das Buch für jeden, der nicht unwissend von der deutschen Elite für dumm verkauft werden möchte !

Wie sagte man früher zu ganz besonderen Werken: Prädikat besonders wertvoll ! – Dieses Buch verdient dieses Prädikat, samt...
Vor 21 Monaten von Hardy Kaiser veröffentlicht

versus
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöne Geschichten, jedoch teils einseitige Betrachtung
Das Buch enthält durchaus interessante Geschichten. Jedoch ist mir persönlich die Fallschilderung zur einseitig und zu unkritisch. Das ist z.B. der Porsche fahrende und in Biogasanlagen investierende Anwalt, der angeblich durch die Staatsmacht in den finanziellen Ruin getrieben wird. Lediglich beiläufig wird erwähnt, dass besagter Anwalt über...
Vor 20 Monaten von einem Käufer veröffentlicht


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39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brillant und mutig ! - Das Buch für jeden, der nicht unwissend von der Elite für dumm verkauft werden möchte !, 24. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Spinnennetz der Macht: Wie die politische und wirtschaftliche Elite unser Land zerstört (Gebundene Ausgabe)
Spinnennetz der Macht: Wie die politische und wirtschaftliche Elite unser Land zerstört

Das Buch für jeden, der nicht unwissend von der deutschen Elite für dumm verkauft werden möchte !

Wie sagte man früher zu ganz besonderen Werken: Prädikat besonders wertvoll ! – Dieses Buch verdient dieses Prädikat, samt Extraauszeichnung *****.

Es gibt Journalisten, die sich von ihren Auftraggebern instrumentalisieren lassen. Bei Jürgen Roth besitzt der Leser hundertprotzentige Garantie, neutral und objektiv aufgeklärt zu werden. So auch mit seinem neuesten Sachbuch, das unsere `rechtsstaatliche` Misere gnadenlos dokumentiert, dass man stellenweise das Gefühl hat, man halte einen Krimi in der Hand. Mit „Spinnennetz der Macht“ beweist Jürgen Roth erneut, dass er in der Berichterstattung über Korruption, Filz und betrügerische Handlungsweisen, unersetzlich ist. Was seine jahrzehntelange Kompetenz und sein Wissen über die Betrugskultur Deutschlands betrifft, dürfte er die Nummer Eins unter den investigativen Journalisten sein. Gleichgültig, was Politik, Justiz und Wirtschaft um jeden Preis verschweigen möchte. Dieser Autor lässt keine Chance. Wenn Jürgen Roth aufklärt, dann tatsächlich im Namen des Volkes. – Unabhängig von jeder Presse oder Partei, zeigt Jürgen Roth anhand aktueller Beispiele, wie Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Gleichheitsprinzipien von denjenigen verletzt werden, die eigentlich durch ihr Amt dazu verpflichtet sind, diese Werte zu schützen.

Dieses Buch besticht einmal mehr, aufgrund der sachlich- fundierten Berichterstattung, die nicht davor zurückschreckt, Prominente mit zwielichtigem Handeln namentlich zu benennen. Anonymes Dunkel liegt Jürgen Roth nicht. Gerhard Schröder wollte den Rechtsweg nutzen, um Jürgen Roth Maulsperre zu erteilen. Doch Schröder konnte am Wahrheitsgehalt von Roths Berichterstattung nichts ändern. – Jürgen Roth hatte zu genau recherchiert. - Was man von ihm gewohnt ist. Auch Bundesfinanzminister Schäuble, auch Wolfgang Clement, Volker Kauder, Otto Schily, Helmut Kohl, oder Gerd Nobbe, … – das sind nur sechs, von vielleicht über einhundert Prominenten, die im `Spinnennetz der Macht` mit äußerst fragwürdigen Handlungsweisen dokumentiert sind, - werden sich auch dieses Mal nicht wehren können.

Richter, Staatsanwälte, Politiker, `Persönlichkeiten` aus der Wirtschaftselite, die alle im Verdacht stehen, aus selbstsüchtigen Gründen nicht immer zum Vorteil des deutschen Volks handeln zu wollen. Tatsachenberichte über eine verantwortungslose deutsche Justiz, der jedes Mittel Recht ist, wann immer eigene Fehler, Versäumnisse und Vorsätzlichkeiten kaschiert werden sollen. Die Deutsche Justiz, ein parteienabhängiges System? – Eine weitere Frage, die sich durch diese aufklärerische Lektüre ergibt. Ich kann dieses Buch nur jedem Bundesbürger anraten, der erfahren möchte, was tatsächlich hinter seinem Rücken geschieht. Dieses Buch zeigt in zahlreichen, übersichtlich gegliederten Berichten, weshalb es mit unserem weisungsgebundenen Rechtssystem und unseren politischen Volksvertretern bergab geht. Fazit: Wer in Justiz oder Politik beschäftigt ist, hat bei Verstoß gegen das Strafgesetz die allerbesten Chancen, völlig unbeschadet davon zu kommen.

Dieses Buch beschreibt straffälliges Handeln unserer Elite, das auf Kosten des deutschen Steuerzahlers ausgetragen wird. Entgegen der Mainstreampresse konzentriert sich dieses Buch auf das Wesentliche, was im Verborgenen geschieht. Nach welchen einfachen Prinzipien das `Spinnenetz der Macht` funktioniert, wenn die Elite glaubt, unter sich zu sein, wird in diesem Buch schonungslos aufgezeigt.

Dieses Buch ist es wert, gekauft, gelesen und verschenkt zu werden. Für jeden Wahrheitssüchtigen die richtige Medizin. Da kann man nur sagen: Respekt für einen weiteren mutigen Schritt dieses Autors. - Mehr davon ! - Und, weiter so !
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nadelstich ins System, 30. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spinnennetz der Macht: Wie die politische und wirtschaftliche Elite unser Land zerstört (Gebundene Ausgabe)
Wieder mal hat Jürgen Roth genau hingeblickt, wenn es um die Begriffe Gerechtigkeit und Ehre in Deutschland geht. Sein 300-Seiten-Buch „Spinnennetz der Mach“ ist Lektüre, die nachdenklich macht, ja, die einen fast verzweifeln lässt. Das Fazit am Ende: Wir haben keinen funktionierenden Rechtsstaat, untermauert durch viele Beispiele und Aussagen von befragten Richtern. Es zeugt von großem Interesse an Literatur und Kultur, dass Jürgen Roth sein Buch mit Worten des Dramatikers Heiner Müller enden lässt. Systemkritisch erlebte Müller radikale literarische Ausgrenzung durch die DDR-Diktatur, nie aufgebend, weiter für seine schwer zu fassenden Ideen kämpfend. Aus seinem Revolutionsstück „Der Auftrag“ zitiert Roth. „Die Welt wird, was sie war. Eine Heimat für Herren und Sklaven“. Die Herren hätten sich in Deutschland und Europa laut Roth etabliert. Aber was wird aus den Sklaven? Wieder passend formuliert der investigative Journalist Heiner Müller: „Auf Barbados ist ein Plantagenbesitzer erschlagen worden zwei Monate nach der Aufhebung der Sklaverei. Sie kamen zu ihm, seine Befreiten. Sie gingen auf den Knien wie in der Kirche. Und weißt du, was sie wollten? Zurück in die Geborgenheit der Sklaverei.“ Roth endet mit der Hoffnung, dass Heiner Müller nicht Recht behält. „Spinnennetz der Macht“ ist wie viele Bücher des Autors ein Aufschrei gegen die Ungerechtigkeit in der Welt, gegen die unselige in vielen Bereichen korrupte Verquickung von Wirtschaft, Justiz und Politik. Und wer Jürgen Roth als Mensch kennt, weiß, dass er es ernst meint und dass die Nadelstiche ins System Gefahren bergen.
Und die Opfer, die zumeist am Ende zu den Sklaven gehören? Jürgen Roth deckt auf, geht vertraulich und professionell mit den sauber recherchierten Fakten um und vergisst nicht.
Auch nicht den achtjährigen Jungen aus Lübeck. Es ist schon ein Unterschied, ob Erwachsene oder Kinder drangsaliert werden. Roth bringt die von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder initiierte Agenda 2010 ins Spiel. Das Lübecker Beispiel zeigt, wie gnadenlos Behörden Arbeitslose unter Druck setzen und nicht einmal davor zurückschrecken, sogar Schulden der Eltern bei deren minderjährigen Kindern einzutreiben:Das Kind bezieht die kargen Hartz-IV-Leistungen. Weil seine Eltern Schulden haben, wurde der Junge aufgefordert, innerhalb von einer Woche insgesamt 2163 Euro an das Lübecker Jobcenter zu bezahlen. Für die Tilgung der Schulden wurden tatsächlich die Hartz-IV-Leistungen vermindert. Skandalös, aber kein Einzelfall.
Jede einzelne Geschichte macht betroffen.
Wieder schaut Roth nach Sachsen. Und nicht nur hier macht Roth Angst, dass die Schutzmechanismen für Bürger als Schutz vor Ausbeutung und Rechtsbeugung immer mehr verloren gehen, wo den Bürgern erzählt wird, der Sparkurs zwinge zum Personalabbau von Landesbediensteten, von Lehrern, Hochschuldozenten, Richtern und Polizisten; wo zu viele ehrwürdige Herren aus Justiz und Politik in den sogenannten Sachsensumpf verstrickt seien, wo Ermittler angeblich suspendiert und zum Schweigen verdonnert werden.
Roth bringt den Fall Lothar König ins Spiel. Bei den Demonstrationen gegen den geplanten größten europäischen Nazi-Aufmarsch am 19. Februar 2011 soll dieser in der Dresdner Südvorstadt zu Gewalttaten und Durchbrüchen von Polizeiketten aufgewiegelt haben. Ausführlich berichtet die TAZ vom ersten Gerichtstag. Die 18-seitige Anklageschrift von Staatsanwältin Ute Schmerler-Kreuzer wirft dem Jenaer Stadtjugendpfarrer Lothar König schweren Landfriedensbruch, versuchte Strafvereitelung sowie Nötigung und Beihilfe zum Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vor. In der Summe drohte dem Stadtjugendpfarrer aus Jena bei einer Verurteilung damit ein Strafmaß von mehr als zehn Jahren. Der erste Tag dieses überregional beobachteten Prozesses geriet denn auch speziell für die Dresdner Staatsanwaltschaft zu einem Desaster. Bei der Verlesung der Anklageschrift brandete am Donnerstag wiederholt bei den 40 Journalisten und rund 70 Zuhörern Gelächter über die Vorwürfe auf. Denn die angeblichen Straftaten Königs würden überhaupt nicht konkret bezeichnet. Außerdem habe man sich gar nicht erst die Mühe gemacht, den Pfarrer als Beschuldigten zu vernehmen. Im Einzelnen blieb nach den Entgegnungen der Verteidigung von den fünf Tatziffern der Anklage fast nichts mehr übrig, weil die zugrunde liegenden Videoaufnahmen entweder bewusst selektiv oder schlampig ausgewertet wurden, Sachsensumpf pur
Roths Buch führt den Leser auch direkt nach Bayern. Dort greift er den fast skurrilen Fall von Gustl Mollath auf, der in der Presse und Internet heiß diskutiert wird. Am 26. April gab es dazu auch wieder aktuell und nach Erscheinen des Buches einen Beitrag in der Süddeutschen Zeitung. Gustl Ferdinand Mollath ist ein wegen Schuldunfähigkeit Freigesprochener in einem Strafverfahren, das in der Öffentlichkeit eine breite, kritische und bis heute andauernde Diskussion fand. Er ist aufgrund richterlicher Anordnung in der forensischen Psychiatrie im Bezirkskrankenhaus Bayreuth untergebracht. Die Anklage lautete auf gefährliche Körperverletzung und Freiheitsberaubung gegen seine frühere Ehefrau sowie Sachbeschädigung. Das rechtskräftige Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth stufte ihn 2006 als für die Allgemeinheit gefährlich ein und wies ihn in ein psychiatrisches Krankenhaus ein. Das Gericht begründete dies unter anderem mit einem paranoiden Gedankensystem, das Mollath entwickelt habe, und das sich teils in der Überzeugung äußere, seine frühere Ehefrau sei in ein komplexes System der Schwarzgeldverschiebung verwickelt. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde der Fall bekannt, nachdem „Report Mainz“ am 13. November 2012 einen Revisionsbericht der HypoVereinsbank aus dem Jahr 2003 veröffentlichte, der diesbezügliche Ausführungen Mollaths stützt. Schon ein Jahr zuvor hatte das Magazin die Frage aufgeworfen, ob Mollaths Schwarzgeldanschuldigungen zu Unrecht als Teil eines paranoiden Wahnsystems gedeutet worden seien und ob er sich daher fälschlicherweise in der forensischen Psychiatrie befinde. Derzeit beschäftigt sich ein Untersuchungsausschuss des bayrischen Landtages und die Justiz mit dem Fall.
Roth zeigt in seinem neuen Buch auf, dass der Fall Mollath kein Einzelfall sei. In einem Interview äußerte er dazu am 8. April: „Erinnert sei in diesem Zusammenhang an den Fall der vier Steuerfahnder aus Hessen. Da ging es um Gefälligkeitsgutachten von Psychiatern, um unliebsame Beamte zu neutralisieren. Gustl Mollath ist also durchaus kein Einzelfall. Es gibt inzwischen eine Vielzahl an Fällen der Psychiatrisierung unbequemer Bürger, auch Querulanten genannt, die häufig von den Gerichten abgesegnet werden und von denen die breite Öffentlichkeit nichts erfährt. Was den Fall ja auch auszeichnet, ist die jahrelange totale Ignoranz der bayerischen Justiz auf allen Ebenen gegenüber dem offensichtlichen Unrecht gegenüber Gustl Mollath.“
Eine weitere brisante Geschichte führt in den Schwarzwald. Branntweinhändler erfahren durch einen Brief von Finanzminister Wolfgang Schäuble, dass ein Ermittlungsverfahren gegen sie läuft. Ausführlich geschildert in der TAZ vom 5. April. Fatal

Was bleibt abschließend zu sagen: Ein Spinnennetz ist ein wunderbares Konstrukt, eine Schöpfung von einzigartiger Schönheit, aber absolut tödlich, wenn man sich darin verfängt. Verlockend, anziehend und tödlich ist es mit der Macht, wenn man sich darin verfängt, sie instrumentalisiert und nur zum eigenen Vorteil genutzt wird. Jedes Beispiel Roths dafür ist ein Skandal und von höchster Aktualität. Ein Muss für jeden, der sich dafür interessiert, wie unsere Gesellschaft funktioniert.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bücher von Jürgen roth sind alle empfehlenswert, 11. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spinnennetz der Macht: Wie die politische und wirtschaftliche Elite unser Land zerstört (Gebundene Ausgabe)
Hans-Günter Brasche - Sachverständiger für Kriminal- und Polizeiwissenschaften

Die Bücher von Jürgen Roth sind allesamt sehr empfehlenswert. Die Erkenntnisse, die er in seinen Büchern verarbeitet, kann ich praktisch generell bestätigen.

Es wäre wünschenswert, dass die zuständigen Behörden und Gerichte wenigstens einen Teil seiner Erkenntnisse hätten. Die Beamten und Richter fokussieren ihren Blick regelmässig nur auf Bereiche, die maximal die Grösse einer Briefmarke haben. Die überlagernden Verstrickungen blenden sie aus, weil ihnen u.a. schon ansatzweise die Zivilcourage fehlt. Vor allem wäre es aber wichtig, dass diese Erkenntnisse in der politischen Landschaft wahrgenommen werden und zu durchgreifenden Massnahmen führen. Ich habe bislang aber noch keinen einzigen Politiker getroffen, der die Themen und die Verstrickungen nur annähernd kannte, die Jürgen Roth in seinen Büchern beschreibt. Leider wird von den Bürgern auch kein Druck auf die Politiker ausgeübt. Die meisten Bürger streiten mit einer Politesse um 10 Euro, wenn sie die Parkzeit überschritten haben. Ihnen ist es aber offensichtlich völlig egal, dass ihnen während des Streitgesprächs schon wieder hundert Millionen durch kriminelle Machenschaften entzogen worden sind. Sie raffen es immer noch nicht, dass die Korruption im grossen Stil nur zu ihren Lasten abläuft. Egal ob das bei Banken, Industriekonzernen oder im Staatsapparat passiert, die Bürger verlieren insgesamt jedes Jahr mindestens einen sehr hohen zweistelligen Milliardenbetrag, der ihre eigenen Einkünfte deutlich schmälert.

Auf meiner im letzten jahr begonnen Website (der Aufbau ist bislang nur teilweise abgeschlossen) können sie weitere und nähere Informationen finden. Dort wird alles bestätigt, was Jürgen Roth in seinen Büchern beschreibt. Es wird Zeit, dass die Bürger in Deutschland begreifen, dass Korruption gar nicht "genltemenlike oder ladylike" ist. Dahinter verbergen nur einfach übelste kriminelle Aktionen, Verbrechen zum Schaden der Allgemeinheit, zum Schaden jedes einzelnen Bürgers.

Lesen sie die Bücher von Jürgen Roth und informieren Sie sich weiter und machen Sie Politikern deutlich klar, dass sie das alles nicht mehr wollen.

Hans-Günter Brasche
machtmissbrauch-willkuer-unrecht.org

"Spinnennetz der Macht" ist das kürzlich erschienene Buch von Jürgen Roth. Ich kann es jedem empfehlen, der hinter die Kulissen unseres gesamten Systems blicken will. Was Jürgen Roth beschreibt, deckt sich absolut mit meinen Forschungsergebnissen und weiteren Erkenntnissen. (April 2013)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwere Kost, 26. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spinnennetz der Macht: Wie die politische und wirtschaftliche Elite unser Land zerstört (Gebundene Ausgabe)
Aufmerksam wurde ich auf das Buch in einer Buchbesprechung mit Jürgen Roth in einer Ausgabe der 3Sat Sendereihe Kulturzeit.
Was man sonst nur so bruchstückweise aus besseren Tageszeitungen oder auch manchmal aus kritischen Fernsehmagazinen erfährt, bekommt der Leser schonungslos in vollem Umfang serviert. Natürlich kann so ein Buch nicht perfekt sein, aber es befindet sich dicht an der aktuellen Nachrichtenlage. Entstehende Ähnlichkeiten mit den aktuellen Vorgängen im ehemaligen Sowjetbereich sind wohl nicht nur rein zufällig; vielleicht nur nicht so brutal. Mein persönlicher Tipp: Nach jedem Kapitel und Unterkapitel eine Pause einlegen, um das Gelesene erst einmal zu verdauen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mutig quergedacht, gut recherchiert und unterhaltsam geschrieben - macht nachdenklich, manchmal etwas zu einseitig, 4. September 2014
Von 
Mark Letter "Letterman" (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Spinnennetz der Macht: Wie die politische und wirtschaftliche Elite unser Land zerstört (Gebundene Ausgabe)
Dem Autor Jürgen Roth gelingt es, überaus spannend und unterhaltsam über ein brisantes Thema zu schreiben. Mit viel journalistischer Akribie und Mut zu deutlichen Statements beschäftigt er sich mit unserem Rechtsstaat und schaut dabei auf die Stellen des Getriebes BRD, an denen es knirscht. Er dokumentiert, wo Wirtschaft, Justiz und Politik ihre Macht missbrauchen und wo der Staat versagt, wenn es darum geht, seine Bürger zu schützen. Eine seiner Grundthesen ist, dass ganze Netzwerke machtversessener Cliquen die Demokratie gefährden, weil sie individuelle Interessen verfolgen, statt das Gemeinwohl zu schützen. Dabei wird deutlich, dass auch unsere Demokratie nicht lupenrein ist, und dass Gleichheitsprinzip und Rechtssicherheit nicht immer gelten in diesem Land. Das mag gemessen an den Zuständen in anderen Ländern von manchen als „Jammern auf hohem Niveau“ verunglimpft werden. Letztlich ist es jedoch ein kritischer Blick auf dringend Verbesserungswürdiges.

Ich finde es sehr mutig, dass Roth bei seinen Geschichten Ross und Reiter nennt und damit den politischen Fehltritten ein prominentes Gesicht gibt. Wie so oft scheinen es die ganz menschlichen Schwächen zu sein, die das Rechts- und Demokratiesystem gefährden. Dargestellt werden falsche Handlungen so mancher Entscheidungsträger in systematisch gegliederten Geschichten. Darin wird deutlich, dass sich hinter dem Wort „Elite“ sehr wohl manchmal auch verbrecherisches Treiben verstecken lässt. Das Buch begibt sich auf den Weg, unangenehme Wahrheiten ans Tageslicht zu bringen. Ein Rezensent spricht von einem „Nadelstich ins System“. Ich stimme dieser Überschrift zu. Der Autor macht deutlich, wie weit Gerechtigkeit und Recht auseinanderliegen können, wenn Entscheidungsträger ihre Macht missbrauchen. Auch ist für ihn die Verabschiedung vom Sozialstaat durch die Agenda 2010 und die so genannte neoliberale Ideologie ein Faktum, das er als eines der Grundprobleme der Misere ausmacht.

Mich hat diese Lektüre zum Nachdenken und Zweifeln angeregt. Das Buch ist ein Schrei gegen die Ungerechtigkeit in der Welt. Um seine Thesen zuzuspitzen, verengt der Autor meines Erachtens manchmal die Perspektive ein wenig zu sehr. Auch wenn er an vielen Beispielen zeigt, dass es Rechtsbeugungen in diesem Land gibt, so glaube ich doch, dass das System in großen Teilen funktioniert. Ist es meine Feigheit, das auch nach der Lektüre dieses Spinnennetz-Buches zu tun? Ich hoffe nicht. Dies gilt für mich auch wenn klar ist, dass der Sparzwang beim Bund und den Kommunen merkwürdige Blüten hervortreibt. Und dies gilt auch, wenn manchmal bekannt wird, dass Personalabbau bei Polizei und Justiz zu schlampiger Arbeit verführt – und ebenso, wenn in den Ämtern und von Politikern dieser Republik Fehler aus Nachlässigkeit und Mutwillen gemacht werden. Trotzdem tun solche investigativen Bücher unserer Demokratie gut. Sie zeigen, wo in Sachsen oder Bayern Menschen und Behörden versuchen, unliebsame Mitmenschen zu ruinieren oder juristisch zu verunglimpfen. Fälle wie die des inzwischen allbekannten Gustl Mollath oder des Jenaer Stadtjugendpfarrers Lothar König zeigen, wo die Schwächen unserer Justiz und Politik liegen. Doch irgendwie zeigt der Ausgang der „Geschichten“ auch, dass letztendlich die Wahrheit eine große Chance hat in diesem Land. Das System mag große Schwächen haben, letztlich aber hilft der Druck der öffentlichen Diskussion dank kritischer Medien solche Fälle wieder zurechtzurücken.

Ganz eindeutig übt der Autor durch seine gut recherchierten Geschichten mit diesem Buch eine massive Systemkritik. Auch halte ich es für ein großes Verdienst, zu zeigen, wo kriminelle Menschen und Institutionen an den Grundfesten unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung rütteln. Am Ende geht der Autor meiner Meinung nach dann teilweise auch zu weit und argumentiert manchmal zu eindimensional. Zwar belegt er sehr gut, wie viele Fehler das System hat und wie anfällig es für den Missbrauch durch Egomanen, Engstirne und korrupte Beamte ist. Doch was nicht übersehen werden sollte, ist doch auch, dass manch fragwürdige Handlung von Funktionsträgern in Politik, Justiz oder Wirtschaft so manchen der illegal handelnden Damen und Herren den Kopf gekostet hat.

Meine Zusammenfassung: Ziel dieses 300 Seiten starken Buchs ist es, dem illegalen Treiben von Machtcliquen in unserem Land die schönfärberische Maske abzunehmen. Es lugt hinter die Kulissen des gesetzeswidrigen Handelns mancher Angehörigen der Elite. Es zeigt, welche unheilvollen Verflechtungen zwischen Politik und Wirtschaft teilweise existieren. Damit ist es ein Buch für Querdenker und Kritiker, die sich abseits des unreflektierten Einheitsbreis bewegen. Jürgen Roth verdeutlicht mit Verve und Engagement, welch fragwürdige Praktiken unsere Politprominenz, Juristen und Leute aus der Wirtschaftselite teilweise an den Tag legen. Er führt vor, was fehlgeleitete und instrumentalisierte Macht für fatale Folgen für den Einzelnen haben kann. Er legt schonungslos offen, wo fragwürdige Handlungen unsere Demokratie und den Rechtsstaat gefährden. Letztlich gilt für mich aber auch eines: Solange solche Bücher und andere kritische Medien in diesem Land erlaubt sind und bei kritischen Geistern Gehör finden, solange darf man wohl hoffen, dass die Fehlfunktionen dieses Staats aufgedeckt und behoben werden …
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sollte jeder lesen!, 13. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spinnennetz der Macht: Wie die politische und wirtschaftliche Elite unser Land zerstört (Gebundene Ausgabe)
Absolute Empfehlung. Jeder politisch interessierte sollte dieses Buch lesen. Den Verdacht über diese Zusammenhänge von Gazprom mit der hiesigen Politik hegt man ja schon länger, jetzt ist es in diesem Buch dokumentiert. Danke Jürgen Roth!!!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ???, 3. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Spinnennetz der Macht: Wie die politische und wirtschaftliche Elite unser Land zerstört (Gebundene Ausgabe)
Nach diesem Buch fragt man sich nur noch eins.
" Wieso wird hier von wirtschaftlicher und politischer Elite gesprochen "?
Die wirtschaftliche politische und auch geistliche Elite, die im scholastischen mechanistischen Materialismus die Welt auf Basis von These und Antithese beHERRscht ist wohl eher erst gar nicht elitär genug um sich Elite nennen zu dürfen. ALL/ES was mit dialektischem Materialismus zu tun hat, wird im Spinnennetz der Macht von den selber instrumentalisierten schwarzen Witwen ( Lagarde, Merkel, von der Leyen, Leutheuser Schnarrenberger, Nahles,Schröder etc. ) der Frauenquote überwacht, um unter zu Hilfe nahme von Gender Mainstreaming die Generation der Invitrovertilisierten und Präimplantationsdiagnostizierten dazu zu mißbrauchen diesen Ansatz schon im Keim zu ersticken.
Der daraus konsultierende Paradigmenwechsel ist eine Zeitbombe deren kritische Masse schon längst erreicht ist. Eine mögliche Supernova wäre das Ereigniss und Ergebniss einer Politik die durch Zins und Zinseszins bei den Bankstern so hoch in der Kreide stehen, dass Ihnen das Wasser nicht mehr nur bis zum Halse steht.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöne Geschichten, jedoch teils einseitige Betrachtung, 16. April 2013
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Rezension bezieht sich auf: Spinnennetz der Macht: Wie die politische und wirtschaftliche Elite unser Land zerstört (Gebundene Ausgabe)
Das Buch enthält durchaus interessante Geschichten. Jedoch ist mir persönlich die Fallschilderung zur einseitig und zu unkritisch. Das ist z.B. der Porsche fahrende und in Biogasanlagen investierende Anwalt, der angeblich durch die Staatsmacht in den finanziellen Ruin getrieben wird. Lediglich beiläufig wird erwähnt, dass besagter Anwalt über Jahre keine Buchführung und keine Steuererklärungen gegenüber dem Finanzamt vorgelegt hat. Folglich musste das Finanzamt Schätzungen vornehmen. Das er ausschließlich deswegen Pleite gegangen ist, halte ich jedoch für fragwürdig. Zum einen kann ich dagegen Rechtsmittel einlegen, was jedoch voraussetzt, das ich eine ordnungsgemäße Buchführung anfertigen bzw. nachreichen kann. Andererseits sehe ich da ein gewisses Gesamtbild. Porsche fahren, keine Buchführung machen (somit keinen Überblick über finanzielle Verhältnisse bzw. Steuerverpflichtungen) und als Anwalt in Biogasanlagen investieren. Fazit: Es ist wohl eher ein komplexes Bündel von Ereignissen, die im Ergebnis zu einem finanziellen Ruin geführt haben. Auch in anderen vom Autor genannten Fällen widerholen sich diese einseitigen, teils unkritischen Betrachtungen.
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5.0 von 5 Sternen Tolles Buch!, 13. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gebraucht und trotzdem wie neu! Liest sich gut! Enthält Tatsachen aus meiner Wohngegend, die ich total nachvollziehen kann! Für jeden der hinter die saubere Fassade sehen möchte!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenig zusätzlichen Nutzen, 21. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Spinnennetz der Macht: Wie die politische und wirtschaftliche Elite unser Land zerstört (Gebundene Ausgabe)
In "Spinnennetz der Macht" stellt Jürgen Roth eine sehr große Menge an Fällen dar, in denen gezeigt wird, wie Eliten aus Politik, Wirtschaft, Justiz und organisierter Kriminalität zu gegenseitigem Nutzen zusammenarbeiten und somit den Rechtsstaat ad absurdum führen. Dies ist ohne Zweifel gut gelungen und zeichnet damit ein glaubwürdiges und erschreckendes Bild unseres heutigen Gesellschaftssystems.
Ob man dafür allerdings ein extra Buch benötigt hätte, halte ich für zweifelhaft. Viel der Geschichten sind bekannt, wenn man regelmäßig kritische Medien und Magazine verfolgt. Auch müsste man sich mit vielen der Fällen aufgrund der Komplexität näher befassen, um sie wirklich einschätzen zu können.
Mein Fazit: durchaus lesenswert, wenn man die realen Verhältnisse in Deutschland mal in geballter Form vor Augen haben will. Wer sich regelmäßig mit diesen Themen auseinandersetzt, wird allerdings wenig Zusatznutzen haben. 3(,5) Sterne.
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