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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Wahrheit liegt wahrscheinlich in der Mitte
Ich habe das Buch mit Interesse gelesen. Vieles könnte auch tatsächlich so gewesen sein, einigen Passagen würde ich aber in die Welt der Märchen und Sagen reihen. Wer sich in der Szene auskennt wird das verstehen. Wie immer scheint die Wahrheit irgendwo in der Mitte zu liegen. Dass es bei internationalen MC's um viel Kohle geht, braucht man das Buch...
Veröffentlicht am 27. August 2010 von cyberboerni

versus
104 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wirkliche Einsicht oder Geschäftemacherei ?
Ich hab mir das Buch gestern Nachmittag gekauft und heute habe ich es schon durch. Liest sich recht flüssig, man ist schnell drin in der Story und möchte gern wissen , wie es weitergeht.
Enthüllungsbücher über die Hells Angels gibt es ja schon eine ganze Menge, aber die meisten sind aus der Perspektive von verdeckten Ermittlern geschrieben,...
Veröffentlicht am 28. Mai 2010 von King of Rogg


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104 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wirkliche Einsicht oder Geschäftemacherei ?, 28. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus (Broschiert)
Ich hab mir das Buch gestern Nachmittag gekauft und heute habe ich es schon durch. Liest sich recht flüssig, man ist schnell drin in der Story und möchte gern wissen , wie es weitergeht.
Enthüllungsbücher über die Hells Angels gibt es ja schon eine ganze Menge, aber die meisten sind aus der Perspektive von verdeckten Ermittlern geschrieben, die sich sich unerkannt eine Zeit in der Szene herum getrieben haben, oder von Journalisten, die unter dem Deckmantel des Enthüllungsjournalismus eher tendenziöse Ansichten breittreten.

Hier hat man es nun mit einem Ex-Angel zu tun, der nach eigener Aussage, aus dem Club herausintrigiert wurde, und nachdem sein Leben wie das seiner Schwester bedroht wurde, sich entschloss, mit der Polizei zusammen zu arbeiten und dann eben noch vorliegendes Buch zu verfassen, welches kaum ein gutes Haar an seinen ehemaligen Brüdern und der Organisation an sich läßt.
Interessant ist das alle mal, vorausgesetzt man interessiert sich für die Outlaw-Biker-Subkultur und damit verbundene Insight-Enthüllungen.

Der Autor läßt im Kurzverlauf seine Jugend passieren und wendet sich dann seiner Zeit als Bordellbesitzer, Bonemitglied bis hin zum Eintritt bei den Angels zu.
Man hätte sich hier vielleicht eine etwas detailiertere Beschreibung gewünscht. Alles wird recht kurz angeführt, und man merkt, das Hauptbedürfnis des Autors besteht darin, das ihm zugefügte Unrecht durch den Club anzuprangern, und jedem mal so richtig gegens Schienbein zu treten.

Das ist dann auch ein Problem , das ich mit dem Buch habe. Dass ich mich nämlich frage: würde der Autor all die Punkte gegen die Hells Angels genau so vertreten, wäre er nicht heraus geschmissen worden. Ob nun zu Recht oder aufgrund einer Intrige spielt da ja erst mal keine Rolle. Man muß sich einfach vor Augen führen, dass wir es hier nicht ,wie bei Neo-Nazi -Aussteiger Ingo Hasselbach, mit jemandem zu tun haben, der ein soziales Umfeld, aufgrund von Einsicht verlassen hat, um dann andere davor zu warnen, sondern der gezwungen wurde, es zu verlassen.
Das führt dann dazu, dass wenn auch nicht alles , so doch fast alles auf einmal als schlecht empfunden wird, und so auch dargestellt wird.
Bad Boy Uli führt zwar an, dass er auch schon zu seinen aktiven Zeiten beim Club, eine zunehmende Entfremdung des Ursprungsgedanken der Hells Angels erkannt haben will, und beruft sich gleichzeitig auf die amerikanischen Wurzeln und Auslebung der Angelsideale, die er als wesentlich wahrhaftiger und ehrhafter als die deutschen betrachtet.
In Deutschland gehe es nur darum , Geld zu machen, und jeder würde sein eigenes Süppchen kochen.
Das hindert ihn aber nicht daran, letztendlich alle in die Pfanne zu hauen- die deutschen wie die amerikanischen Hells Angels.
Er plaudert die World Rules aus, führt internationale Rassismusvorfälle an, verurteilt den Security -Einsatz beim Altamountfestival etc...

Letztlich muß ich sagen, dass ich etwas skeptisch bin , was den Wahrheitsgehalt angeht. Interessant zu lesen , wie gesagt , auf jedem Fall.
Man muß natürlich immer bei solchen Werken zwischen den Zeilen lesen. Wenn ich ein Buch von Sonny Barger lese , erwarte ich auch nicht , dass das alles so passiert ist, sondern ich weiß , dass Barger so schreibt, wie er möchte, dass die Wirklichkeit vom Leser wahrgenommen werden soll.

Der Autor von "Höllenritt" hat sich mit diesem Buch auf jedem Fall ganz schön in die Nesseln gesetzt. Es dürfte im Moment wohl kaum jemanden geben, der bei den Hells Angels unbeliebter ist als er. Ist das nun Mut oder Schwachsinn ?-Keine Ahnung !

Gut verkaufen wird das Buch sich sicherlich, so präsent wie das Thema Hells Angels in der Öffentlichkeit im Moment ist.
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51 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sex and Crime sells, 10. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus (Broschiert)
Durch Zufall habe ich den Enthüllungsbericht" des bösen Ulrich in einer Bahnhofsbuchhandlung entdeckt und dummerweise auch noch gekauft.
Die Kaufentscheidung wurde sicherlich auch dadurch herbeigeführt, weil ich mich selbst etliche Jahre in der 1%er Szene getummelt habe und so entsprechend neugierig war, was ein anderer Aussteiger / Ehemaliger so zu sagen respektive zu schreiben hat.
Was dann auf den knapp 250 Seiten geboten wird und durchaus an einem Abend gelesen werden kann, ist im Prinzip in wenige Worte kumulierbar: Hier schreibt sich einer seinen Frust von der Seele weil er, aus was für Gründen aus immer, aus dem Club herausbefördert wurde. Wieder und wieder diffamiert er seine ehemaligen Brüder und träumt sogar davon, dass einige ihre Karriere" im Zinksarg beenden und alle deutschen HA Charters aufgelöst werden. Er selbst sieht sich dagegen in der Personifizierung des Ur-Angels" den keiner das Wasser reichen kann. Seltsamerweise nimmt dann aber der finster dreinblickende und kampferprobte Schläger ohne erkennbare Gegenwehr die Wegnahme seiner Clubinsignien hin, betont aber immer wieder dass er ja der He-Man von Kassel ist und nur aus Sorge um seine Schwester mit dem ehemaligen Erzfeind paktiert, welcher ihn dann auch noch im Stich lässt, obwohl er selbst das heiligste des MCs, nämlich Auszüge der Statuten publiziert.
Ich selbst möchte hier den HAMC oder generell die 1%er MCs nicht verharmlosen, aber was hier vorliegt wirkt doch ein wenig zu yellow-press-mäßig pauschalisierend. Sicherlich ist nicht jeder Angel ein Engel, aber was hier verallgemeinert geschrieben wird, ist m.E. nur eine reine infantile Frustbewältigung. Das Nachfolgebuch welches der Bad Boy bereits angedeutet hat, werde ich mir sicherlich nicht antun. Nicht dass ich ihn eine Aufbesserung seiner Rente durch die Tantiemen missgönne, aber für mich ist das Ganze einfach zu einseitig gefärbt und schwimmt mit auf der Welle von anderen Enthüllungsbüchern" über den Hells Angels MC und dient letztendlich nur der Sensationsbegierde der breiten Masse.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Wahrheit liegt wahrscheinlich in der Mitte, 27. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus (Broschiert)
Ich habe das Buch mit Interesse gelesen. Vieles könnte auch tatsächlich so gewesen sein, einigen Passagen würde ich aber in die Welt der Märchen und Sagen reihen. Wer sich in der Szene auskennt wird das verstehen. Wie immer scheint die Wahrheit irgendwo in der Mitte zu liegen. Dass es bei internationalen MC's um viel Kohle geht, braucht man das Buch nicht. Große Organisationen setzten viel Geld um, die Klubhäuser und das Leben kosten Geld - auch nicht verwunderlich. Wo die Kröten schlussendlich herkommen ist vielschichtiger als im Buch dargestellt, einige Richtungen werden ausführlich geschildert. Für Außenstehende, die nichts mit der Szene zu tun haben ein zweischneidiges Schwert. Nicht alle 1% MC's handeln und denken so. Nicht alle sind zwangsläufig kriminell. Einige nutzen die vorhandenen Netzwerke sicherlich etwas intensiver. Wie immer und überall, man kann niemals alles pauschal über einen Kamm scheren. Ich habe es trotzdem nicht bereut, das Buch gekauft und gelesen zu haben. Es ist einfach, spannend und kurzweilig geschrieben, das richtige für verregnete Nachmittage. Bad Boy Uli war kein eingeschleuster Undercover-Agent, hat weiterhin die Deadheads eintätowiert - der Hells Angels MC kein Ministranten-Verein mit klar definierten Regeln. Wer sich so weit aus dem Fenster lehnt, muss mit dem Fall ins Bodenlose rechnen. Schon bemerkenswert...
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ausstieg nicht zu Ende gedacht, 31. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus (Broschiert)
Das Buch "Höllenritt" erzählt fragmentarisch die Biografie des "schweren Jungen" Bad Boy Uli, wie dieser sich selbst zu nennen pflegt. Dieser Bad Boy, im bürgerlichen Leben trägt er den Namen Ulrich Detrois, ist mittlerweile 52 Jahre alt und wohl einer Rocker-Club-Intrige zum Opfer gefallen, die ihm seiner selbstgewählten Outlaw-Existenz oder zumindest dem Grossteil seiner Einnahmequellen als chronischer Delinquent beraubt haben dürfte.

Nach dem Wehrdienst träumt der angehende Zwanziger vom großen, schnellen Geld. Dieses verdient er nicht mit dem Angelladen, den er, auf Drängen seines Vaters hin, in Kassel eröffnet. Mehr Auskommen sieht der junge Herr Detrois schließlich in der Eröffnung von Bordellen, der Zuhälterei und schließlich auch dem Drogenschmuggel. Eine gewöhnliche, jedoch schwer kriminelle Laufbahn beginnt. Bad Boy Uli billigt sich dabei die Attribute "besonders hart" und "durchsetzungsfähig" großzügig zu.

Zum schnellen Geld, meist wohl auf illegaler und damit fragwürdiger Basis erworben, muss sich wohl die Leidenschaft des Motorradfahrens und eine Art Sehnsucht nach erweiterter Familienzugehörigkeit gesellt haben. Eine Rockerbande scheint da das passende Ideal zu verkörpern: es wird kurzerhand ein Kassler Rocker Club (die Bones) gegründet, der zunächst mit den überwiegend in den USA aktiven Hells Angels noch nichts zu tun hat. Vermutlich kommt es aus machtpolitischen und kommerziellen Abwägungen des Bad Boy Uli zur Fusion der Bones mit den Hells Angels - der mittlerweile nicht unerheblich verbrecherische Detrois biedert sich dem großen Club an und umgeht so das von ihm bei Anderen stets vorausgesetzte Aufnahmeprocedere, welches sich in absolut menschenverachtender Systematik wohl jährlich tausende Male wiederholen dürfte - nur eben nicht für Bad Boy Uli, denn der ist ja schon groß und stark.

Im Laufe seiner Laufbahn als Outlaw scheinen ihn die Ereignisse auf unkontrollierbare Weise einzuholen, Detrois wird schlicht das Opfer einer clubinternen Intrige, seine Brüder lassen ihn (ebenfalls, aber in diesem Milieu wohl kaum überraschend, hochkriminell) auflaufen, er fliegt aus dem Club. Dramatischerweise nimmt diese Intrige genau dort ihren Lauf, wo er einst die Keimzelle der Aktivitäten bildete: just in Kassel. Seine Ex-Brüder begnügen sich leider nicht mit dem Rauswurf ihres einstigen Alphatieres, sie scheinen ihm nach dem Leben zu trachten und beauftragen dafür wohl Subjekte, die das Handwerk des gezielten Auftragsmords beherrschen. Um das noch an Tragik zu überbieten, wird der Mordauftrag auch auf seine Schwester ausgeweitet. Erst als dem Bad Boy das klar wird, bekommt er es mit der Angst zu tun. Es ist, nach eigenem Bekunden, lediglich die Angst um seine Schwester, für sich selbst mimt Detrois weiterhin den Helden, den unbeugsamen Outlaw eben.

Soviel zur Story: umgesetzt, gemäß Genre und Milieu, in dem sich der Autor die meiste Zeit seines Lebens tummelte, eher als Trivialliteratur einzustufen, geht vom Umstand der Geschichte doch eine Faszination (den Willen zur literarischen Erniedrigung vorausgesetzt) aus, die zum schnellen Lesen des Werks animieren. Einem "zivilisierten" Normalbürger, der mit hoher Wahrscheinlichkeit an die Festigkeit der Demokratie und des Rechtsstaat glauben kann, wird hier die parallel existierende Schattenwelt einer Subkultur wie die von kriminell aktiven "Pseudo-Rocker-Gangs" (Detrois selbst stellt fest, dass viele seiner Brüder nicht einmal richtig in der Lage sind, eine Harley zu beherrschen und zu Treffen bevorzugt Ihre Maschinen transportieren lassen) im unromantisch derben Jargon vor Augen geführt. Von grandiosem Enthüllungsjournalismus ist das Buch allerdings sehr weit entfernt. Die einzige Quelle der Recherchen ist Bad Boy Uli selbst. Hieb- und stichfeste Episoden werden immer wieder mal angedeutet aber weder in Tiefe und Breite deutlich ausgeführt. Die Offenlegung der ansonsten gralsmässig gehüteten "World Rules" erfolgt ebenfalls nur in zweifelhaften Anhängen aus einer Sammlung von E-Mails, in denen durch Anmerkungen zur Streichung diverser Passagen aus den Regeln die ein oder andere sogar als obsolet gelten könnte. Hier erfahren wir recht wenig über die Gesamtheit der geheimen Vereinssatzung der Hells Angels. Der Anhang mit den weltweit gegründeten Charters scheint eher belanglos, da dieser auch auf entsprechenden Websites längst kursiert.

Letztlich noch zur Rolle des inzwischen wild die Pflichten des Rechtsstaat mahnenden Herrn Detrois. Hier seien folgenden Fragen legitim:

In welchem Umfang darf sich der Outlaw ohne jegliche Reue gegenüber seiner unbestreitbar kriminellen Vergangenheit wohl auf diesen Rechtsstaat berufen?
Wäre es nicht an der Zeit konsequent die Tiraden der Rache zumindest partiell auch einmal den Gedanken an Reue gegenüber zu stellen und zu überlegen, wie man all den Schaden, den man als Bad Boy Uli angerichtet hat (z.B. wie viele Drogenkarrieren sind durch Detrois ins Rollen geraten?), ein wenig eindämmen könnte?
Evtl. verbleibt Bad Boy Uli nur wenig Zeit, um irgendetwas zu bewerkstelligen, wenn alle von ihm aufgestellten Thesen zutreffen. Nichtsdestotrotz wäre es in diesem Sinne nicht wichtig, sich der Prävention für den Wiederholungsfall einer Biografie, wie sie Herr Detrois, offensichtlich selbstgewählt, eingeschlagen hat, zu widmen?

Arbeitsfelder gäbe es diesbzgl. genug. Es wäre erfreulich, wenn sich im fortgeschrittenen Alter von über 50 auch langsam so etwas wie Erkenntnis im Leben eines Altrockers breit machen würde.

Das Buch selbst werde ich wohl weiter verschenken, da ich es aus sozioökonomischen Abwägungen heraus wenig sinnvoll finde, dem Buch zu einen kommerziellen Erfolg zu verhelfen, der letztenendes nur darin besteht einem Outlaw Rentenersatz zu gewähren - diese Überlegung sollte jeder anstellen, der mit dem Kauf des Buches liebäugelt.

Zudem empfiehlt sich, und hier wirklich zum Kauf das ebenfalls neu erschienene Buch der kürzlich auf tragische Weise aus dem Leben geschiedenen Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig mit dem Titel Das Ende der Geduld: Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter - in diesem Werk wird sehr anschaulich dargestellt wohin der unkontrollierte Konsum von Drogen, Alkohol, Schmerzblockern gepaart mit dem Wunsch eines Glamour-Lebens ohne viel Lern- und Arbeitsaufwand führen wird: zur nächsten Generation Total-Outlaws - diese müsste dann wohl selbst Bad Boy Uli fürchten!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Flüssiger als Wasser, nämlich überflüssig, 25. Dezember 2010
Von 
Herbert Enders (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus (Broschiert)
Es ist nicht zu fassen, dass ein solches Buch (ich bezeichne es wegen der Einfassung als solches) heraus gegeben wird. Es schreibt ein Mann (ich gehe davon aus, dass er erwachsen ist) einen Roman auf Hilfsschulniveau. Aufzählungen und Gedankensprünge reihen sich aneinander, derart viele Widersprüche in den Texten, dass man glauben kann, dass das meiste frei erfunden ist. Es ist wohl so, dass erwachsene Menschen sich zu so einer kriminellen Vereinigung hingezogen fühlen und sich angeblichen Aufnahmeregeln unterwerfen, nur um später in der Gruppe oder Vereinigung Straftaten begehen zu können. Anlaßbezogen (Vorkommnisse in Zusammenhang mit diesen Menschen) habe ich dieses Buch gekauft. Ein Buch das ich nicht brauche und die Welt wohl auch nicht.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bad Boy Uli ein gefallener Engel, 29. Oktober 2011
Das Buch ist sehr informativ und bringt viele einsichten über die "Hells Angels" aber die Frage bleibt: Wie glaubwürdig ist Bad Boy Uli?
Und dazu muss ich ganz klar sagen das es glaubwürdigere Personen gibt...

Wie glaubwürdig kann ein Hells Angel sein der "gefeuert" wurde und nicht freiwillig ging? Wie reden sie morgen über ihren Chef wenn er sie plötzlich kündigt?

Man merkt in dem Buch das Uli gerne ein Hells Angel war und der Rausschmiss aus der Bruderschaft in schwer getroffen hat. Ohne seine Kutte ist Uli nur ein alter dicker Mann und kein Höllenengel mehr.

Über die Reaktion ein Buch zu schreiben und so gut wie über jeden zu hetzen finde ich ein wenig kindisch und unpassend.
Aber er versucht uns dauernd zu zeigen wie Einflussreich,Beliebt und Cool er ist.

Das Buch im Allgemeinen ist interessant aber man sollte manche Dinge hinterfragen und nicht zusehr ernst nehmen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lohnt nicht; armselige Selbstüberschätzung des Autors, 25. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus (Broschiert)
Dieses Buch ist ganz offensichtlich eine Sammlung mehr oder weniger tatsächlich stattgefundener Ereignisse, die geradezu "märchenhaft" sprich nicht glaubhaft ausgeschmückt wurden, während gleichzeitig der Schreibstil des Autors das Niveau der fünften Klasse selten überschreitet.

Bad Boy Uli gibt ausgesprochen wenig neue Erkenntnisse zu den HAs, die angepriesenen World Rules sind schon lange nicht mehr so streng geheim wie behauptet, Verfahrensweisen u.ä. allgemein bekannt. Uli hat ein enormes Selbstbewußtsein, man kann hier auch gut von totaler Selbstüberschätzung sprechen ("Ohne mich gibt es kein Charter.", "Sie werden es nicht wagen, mich anzugreifen"). Er glaubt also allen Ernstes, dass man in den Reihen der HAs Angst vor ihm hat.

Einzig der Hinweis darauf, dass die extreme Expansionsbestrebung der deutschen Charter dafür sorgt, dass zahlreiche Member aufgenommen werden, die nicht die Regeln und "Ideale" der HAs verkörpern (wollen), ist vergleichsweise neu und zutreffend. Gerade in Bezug auf die Nomads stellt dies (verbunden mit den Interessen der einzelnen Personen und ihrer Nationalitäten) ein großes Problem dar.

Insgesamt ist Bad Boy Uli ein verurteilter Krimineller, der sich selbst für den einzigen deutschen HA hält, der zu den amerikanischen Rules und seinen Brüdern steht, der die deutschen Sicherheitsbehörden konsequent beleidigt, sich selbst (von Politik, Justiz und seinen Brüdern) unverstanden fühlt, seine Gewalttaten keinesfalls bereut und sich dabei selbst als "geradlinig, offen und korrekt" bezeichnet. Er ist einfach jemand, der in seinem Gespinst aus kriminellen Machenschaften verloren hat und nun eine Abrechnung versucht, in dem er den Rechtsstaat zu utilisieren sucht, den er ansonsten ablehnt und verhöhnt.

Was völlig außen vor bleibt, und im Endeffekt an dieser Stelle auch nicht erwartet werden konnte, dass sind die positiven Aspekte; ja, auch die gibt es. So haben die HAs in Hannover erreicht, dass die Partymeile in der Innenstadt (Steintor) wieder gefahrlos besucht werden konnte. Dabei traten sie stets sehr freundlich, hilfsbereit und wirklich "korrekt" auf. Etwas, das vorher undenkbar gewesen wäre, da die Polizei leider nicht in der Lage war, den Bezirk "zu befrieden und zu sichern".

Ich bin heilfroh, dass ich dieses Buch in die Hand gedrückt bekam und keinen Cent dafür bezahlt habe, denn dieses armselige Machwerk ist es nicht wert, dass dafür Bäume gefällt werden...
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuscht, 29. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus (Broschiert)
Habe in der Frankfurter Rundschau ein Interview mit dem Autor gelesen und habe mir daraufhin das Buch zu Weihnachten gewünscht.. Innerhalb von 2 Stunden war das Buch gelesen! Von den 250 Seiten sind ca. 200 der eigentliche Text. Der Rest ist Anhang oder leer. Darüber hinaus ist die Schrift relativ groß und der Rand vom Text auch eher breit. Wenn man also die Menge des Textes ins Verhältnis zum Preis setzt, dann ist das ein verdammt teures Buch!

Weiterhin ist es eher flach geschrieben erhält wenig Informatives und ist auch nur bedingt spannend! Ansonsten schließe ich den anderen negativen Rezensionen an: da ist einer sauer, weil er seinen Lolli weggenommen bekommen hat.

Der Autor hätte wenigsten die Nacht mit den beiden Backpackerinnen etwas ausschmücken können. Aber auch hier Enttäuschung auf ganzer Linie.
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18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich bin enttäuscht, 6. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus (Broschiert)
Die Erwartungen an dieses Buch, welche im Vorwort und auf dem Cover geweckt werden, werden in keinster Weise erfüllt. Das Buch beschreibt einen Mann, der sich für den tollsten Kerl der Welt hält und hat derart viele Widersprüche in den Texten, dass man glauben kann, dass das meiste frei erfunden ist. Ein Buch das die Welt nicht braucht.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Danke - die angekündigte Fortsetzung ist nicht nötig, 27. Dezember 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus (Broschiert)
Ich schließe mich den "Vor-Rednern" an. Es bleibt der Eindruck, dass Bad Boy Uli, sein möglicherweise einziger Lebensinhalt und seine Identität genommen wurde, als er in Abwesenheit aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wurde und er deshalb schmollt. Und weil er nimmer mitspielen darf, schreibt er jetzt ein "Enthüllungs-Buch".
Eigentlich traurig, wenn ein 52-jähriger Mann anscheinend weder wahre Freunde noch menschliche Nähe kennt, sondern nur Gewalt, Drogen und Prostitution.
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Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus
Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus von Bad Boy Uli (Broschiert - 25. Mai 2010)
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