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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fachmännische Generalabrechnung als Finanzkrimi, 21. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Bank-Räuber: Wie kriminelle Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben (Gebundene Ausgabe)
Während Finanzakteure Milliarden verdienen, schwächeln andere im großen Stil. Während einige unverantwortlich handelnde "Bänker" die Welt in die Krise stürzten, kassierten sie weiter exorbitante Bonuszahlungen, ohne mit der Wimper zu zucken. Die gigantische Investentbank Lehman Brothers fällt plötzlich in sich zusammen wie ein Kartenhaus im Wind. Warum konnten Banken überhaupt Unsummen Geld verschleudern und eines der risikoreichsten Vabanque-Spiele der Finanzgeschichte anleiern, ohne dass Aufsichtsbehörden hellhörig wurden? Warum muss der deutsche Steuerzahler eigentlich den Löwenanteil der Rettungsgelder für solche Banken berappen, die skrupellose Finanz-Hasardeure an den Rand des Ruins spekuliert haben? Warum eigentlich stehen in diesem Land die meisten Bad-Banks der Welt? Was sind die politischen Hintergründe und menschlichen Abgründe hinter und unter den Geschehnissen, die eine derartige Finanzkrise heraufbeschworen haben?

Leo Müller beschreibt die schockierenden Hintergründe des Finanzdebakels als eine Mischung aus Unfähigkeit der politischen Entscheidungsträger und kriminellen Machenschaften gieriger Manager. Ausführlich spricht er über Täuschungsmanöver und politische Taktiken, die einen Wirtschaftsskandal ans Tageslicht befördern, der seinesgleichen sucht. Die Enthüllungen dieses Finanzkrimis zeigen, wie die Realiät die schlimmsten Befürchtungen irgendwann einholt. Erschütternd und erdrückend sind die Fakten, die Müller hier aufarbeitet und die vor allem die Politik als gefährliches Spiel der Mächtigen erscheinen lassen. Die These, dass bereits Jahre vor Ausbruch der Krise Finanzminister Eichel, Wirtschaftsminister Clement und Kanzler Schröder die Gefahr erkannt haben, die Reißleine des Verstands aber aus politischem Kalkül heraus nicht zogen, ist provokativ und in jedem Fall von höchster Brisanz. Auch und gerade seine Behauptung, die derzeitige politische Aufarbeitung der Pleite sei ein billiges Theaterstück, das uns teuer zu stehen kommt, wird manche nachdenklich stimmen.

Fazit: Dies ist die schonungslose aber fachmännische Abrechnung eines Wirtschaftsautors mit gierigen und unfähigen Entscheidungsträgern der Finanzwelt. Beeindruckende Sachkenntnis und engagierte Recherche verschiedenster Fakten verschmelzen hier zu einem anregend geschriebenen Finanzkrimi der besonderen Art. Hier wird Tacheles geredet - (fast) ohne Übertreibung. So rüttelt der Autor auf. Realität könnte nicht besser aufbereitet werden und wohl kaum nachhaltiger erschüttern.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Ende der Unschuld, 17. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bank-Räuber: Wie kriminelle Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben (Gebundene Ausgabe)
Es ist schwer, bei der Lektüre dieses Buches nicht in Wut zu geraten. In Wut über Politiker und Banker, die, manchmal ignorant, doch oft gewollt, die deutsche Bankenwelt in ein Desaster ohne gleichen geführt haben. Und man fragt sich, welcher Grössenwahn oder welche Geldgier diese Menschen, die dem Gemeinwohl des Landes verpflichtet sind, getrieben haben mag, als sie ein Stück Zukunft verzockten. Was die Menschen getrieben haben mag, was gar in der Gesellschaft schief gelaufen sein mag, davon handelt das Buch jedoch nicht. Vielmehr geht es um die Aufarbeitung der Fakten hinter dem Desaster, das mit dem Subprime-Debakel von Amerika wie eine Welle die Welt überrollte, vor allem aber Deutschland, dessen Banken sich mehr als alle anderen im Spiel ums Geld verrannt hatten.

Beispiel Sachsen LB aus dem Buch: Um in das Spiel vom grossen Geld einzusteigen, gründete die Bank 1999 die Sachsen LB Europe in Dublin, einem Offshore Zentrum mit niedrigen Steuern und lascher Regulierung. Ziel war, durch komlexe Deals mit Verbriefungsgeschäfte samt Refinanzierung durch Asset Backed Securities Gewinn aus Zinsdifferenzen der Papiere zu schlagen. Das Institut wurde zunächst nur mit 200 Millionen Eigenkapital ausgestattet. Doch gab die Heimatbank eine harte Patronatserklärung ab, die es dem Tochterinstitut erlaubte, sich bei Ratingagenturen Bestnoten zu sichern, und damit Glaubwürdigkeit im Markt zu erhalten - der erste Trick. Und der zweite: Als Tochter der Sachsen LB musste Dublin die verbrieften Hypotheken mit Eigenkapital unterlegen - und mit 200 Millionen kommt man da nicht weit. Abhilfe bot hier die Gründung von Zweckgesellschaften (Conduits), in diesem Fall die Georges Quay Funding, über die jene Geschäfte abgewickelt wurden, die nicht in den Büchern der Bank auftauchen sollten, um diese nicht zu belasten. Damit waren die Grundlagen für das Spiel ums Geld vorhanden - und die Voraussetzungen für die spätere Katastrophe: Am Ende machte das Gesamtrisiko der Sachsen LB 43 Milliarden Euro aus. 43 Millliarden Euro für eine kleine Landesbank. Und das unter der Aufsicht der Politik, die mit dem Ministerpräsidenten Milbradt immerhin vom Architekten der Sachsen LB geführt wurde. Und heute? Die 'toxischen' Papiere lagern heute in einem weiteren Conduit in Dublin. Zwischenbilanzen nicht vorhanden. "Geschäftsgeheimnis" heisst es vom Finanzminister. Damit sind es engültig die Politiker, die die toxischen Papiere verstecken.

Und dies ist nur ein Fall und nicht der schlimmste. Bestens informiert berichtet Leo Müller von der ganzen Breite des Desasters. Er zögert nicht, das Geschehen als Ergebnis von Täuschung, Veruntreuung, Bilanzälschung, etc. zu bezeichnen - und dies auch nachzuweisen. Einer der grössten Schwindel aller Zeiten. Politik und Bankenaufsicht haben nicht nur versagt, sie haben teils aktiv zu diesem Desaster beigetragen. Ihr Auftreten, allen voran Herr Steinbrück, haben dem Land geschadet.

Das Buch ist in drei Teile gegliedert: Im ersten Berichtet Müller von der Entwicklung der Bankenkrise in Deutschland und der Rolle der Politik. Teil zwei ist verschiedenen einzelnen Betrügern gewidmet: Den Wallstreet Gaunern, deutschen Hedgefonds Künstlern und schliesslich den Machenschaften der mittlerweile berühmten Händlern Leeson und Kerviel. Teil drei schliesst die deutsche Klammer, indem Müller wieder zu den spezifischen deutschen Banktricks zurückkehrt, die er Fall für Fall vorführt. Das Buch basiert auf dem Stand der Krise per Ende 2009. Seitdem hat sich wenig zum besseren gewendet.

Das Buch ist mit viel Schwung und journalistischer Sprachkompetenz geschrieben. Schade nur, dass Müller gerade im ersten Teil seine Wut nicht im Zaum halten kann. So sehr man ihm beipflichten möchte, ein wütender Redner ist oft auch ein unzuverlässiger Zeuge. Wut ist verständlich, dient aber der Sache nicht. Es hilft, dass Müller in gewohnter Manier seine Aussagen in Endnoten in Primär- und Sekundärquellen verortet. Erst in den Teilen zwei und drei kehrt er zu einer beherrschten Schreibweise zurück. Anders jedoch als in seinem höchst lesenswerten Tatort Zürich: Einblicke in die Schattenwelt der internationalen Finanzkriminalität gelingt es ihm dieses Mal nicht, die vielen fachlichen Begriffe und komplizierten Finanzkonstrukte verständlich zu machen. Mag sein, dass eine solche Darstellung die Möglichkeiten eines solchen Buches übersteigen. Ein wenig mehr Ruhe in der Darstellung und ein wenig mehr Erklärung der Begrifflichkeit hätten diesem Buch jedoch gut getan.

Die Krise ist nicht zu Ende. Dieses Buch ist jetzt zu lesen, wenn man wissen möchte, was noch auf uns zukommt.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kommt der Wahrheit offenbar näher, als man als Bürger eines demokratischen Landes für möglich halten möchte, 28. März 2010
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Bank-Räuber: Wie kriminelle Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben (Gebundene Ausgabe)
Leo Müller arbeitet für das Wirtschaftsmagazin "Bilanz" und gilt als ein wichtiger Experte für das grassierende Phänomen der Finanzkriminalität. Schon in seinen früheren Tätigkeiten beim STERN, bei Capital und bei Financial Times Deutschland hat er zahlreiche Wirtschaftsskandale enthüllt.

Im vorliegenden Buch beschreibt er haargenau und mit einer lockeren, manchmal auch etwas dahingeschluderten Sprache, "wie kriminelle Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben". Er nennt sie "Bankräuber", jene Menschen, die nicht nur halbe Welt durch die Finanzkrise seit 2008 in den Abgrund stürzten durch ihre gierige Zockerei, die den Hals nicht voll genug bekommen kann, sondern denen es auch mit Hilfe von unfähigen Politikern, die auf ihre Schliche hereinfielen, Milliardenbeträge kassierten und sie nun nicht zurückzahlen wollen, um ihre kurz vor dem Bankrott stehenden Instituten zu retten. Einige Zeit machten sie in Bescheidenheit, reduzierten ihre exorbitanten Bonuszahlungen, nur um ein Jahr später so viel zu verdienen wie nie zuvor.

Man könnte glauben, die kleinen Banken, Sparkassen oder Volksbanken seine vertrauenswürdig, aber gerade sie und ihre Berater waren es auch, die den kleinen Sparern risikoreiche Anlagen im vier- oder fünfstelligen Bereich als Alterssicherung verkauften und so viele Menschen ihrer Rücklagen beraubten.

Ich jedenfalls vertraue keinem Bankberater mehr. Das Buch ist erschütternd, liest sich wie eine Kriminalgeschichte der Finanzkrise, arbeitet, wie solche Enthüllungen meistens, mit der gelegentlichen Übertreibung, kommt der Wahrheit aber offenbar näher , als man als Bürger eines demokratischen Landes für möglich halten möchte.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Lehmann-Legende, 1. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Bank-Räuber: Wie kriminelle Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben (Gebundene Ausgabe)
Ist die Lehmann-Pleite tatsächlich einer Naturkatastrophe gleich über die Welt hereingebrochen, wie deutsche Politiker behaupten? Mitnichten. Leo Müller, Investigations-Publizist mit Sitz in Zürich, analysiert kenntnisreich in der Sache, akribisch in der Zusammenstellung und Aufbereitung der Fakten und im spannenden Reportagestil vornehmlich das Versagen der politisch Verantwortlichen bei der Entstehung des größten Wirtschaftscrash seit 1929. Die Arroganz der in Berlin Mächtigen wird in diesem Wirtschaftskrimi ebenso angeprangert wie die mit dieser Arroganz verbundene Verschleierungsstrategie jener Fakten, unter deren schwerwiegenden Folgen die Bürger Deutschlands über viele Generationen hinweg zu leiden haben werden. Dabei wurden bereits im Februar 2003, 67 Monate bzw. 22 Quartalsberichte und 6 Jahresabschlüsse vor der Lehmann-Pleite, wie Müller akkurat vorrechnet, im Berliner Finanzministerium über Bad Banks in Deutschland diskutiert. Teilnehmer der Runde unter anderem Bundeskanzler Gerhard Schröder, Wirtschaftsminister Wolfgang Clement, Finanzminister Hans Eichel sowie führende Repräsentanten der Deutschen Bankenlandschaft. Schon damals ging es um die Wackelkandidaten unter den systemrelevanten Geldhäusern in Deutschland.

Unter Vermeidung des heutzutage so gerne praktizierten, undifferenzierten Banken-Bashing recherchiert und schildert Müller überzeugend, dass etwas nicht stimmen kann mit der Legende, die die Politiker gerne um die Lehmann-Pleite vom 15. September 2008 herumstricken. Müllers Forderung: Die Ursachen und Fehler müssen systematisch und umfassend untersucht werden. Und zwar von unabhängigen Experten, wie andere Länder dies beispielhaft vorexerzieren. Genau diese Untersuchung jedoch sei in Deutschland politisch nicht gewollt. Was den Steuerzahler die Bankenrettung insgesamt gekostet hat, liegt demzufolge im Dunkeln. Zu Recht kritisiert Müller denn auch den parlamentarischen Untersuchungsausschuss um das dramatischste Ereignis in der deutschen Wirtschaftsgeschichte als billige Posse.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal das große Rad drehen, 23. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Bank-Räuber: Wie kriminelle Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben (Gebundene Ausgabe)
Mit dem Verstehen kommt die Wut. Weil deutsche Banker auf "global player" machen wollten und Schrott kauften, den die Cracks an der Wall Street nur noch loswerden wollten. Weil Möchtegerns der Landesbanken "Junk" kauften, der angeblich Milliarden wert war. Und die Politiker das klasse fanden. Bis herauskam, dass Junk eben doch Schrott ist. So recht schelten mochte das kein Politiker, schließlich stand ja sogar im Koalitionsvertrag der Bundesregierung, mehr auf den Verbriefungsmarkt setzen zu wollen. Genau: Das war der Markt, der 2008 explodierte und jede Menge Schrott herumschleuderte. Der meiste kam in Deutschland herunter. Und liegt hier bis heute herum. Das Aufräumen bezahlt der Steuerzahler.

Schlimm genug. Worüber sich Leo Müller fast noch mehr aufregt: Wie Bundes- und Landespolitiker das Vorgehen der Landesbanken decken - weil diese Banken ja in ihrer Obhut stehen. Sie sagen, sie hätten von nichts gewusst. Oder: Das wäre ja nicht absehbar gewesen.

Peer Steinbrück, damals Finanzminister und bald eventuell Kanzlerkandidat, war der eifrigste Vertuscher und - so stellt es der renommierte Journalist Müller da - profilierte sich als ignoranter Großkotz. Was seinem Ansehen im Rest der Welt, überraschenderweise aber nicht in Deutschland geschadet hat. Was daran liegen könnte, dass kaum ins öffentliche Bewusstsein gerückt ist, dass Deutschland nach der USA das Land mit den meisten Schrott-Verbriefungen ist. Und dass das meiste davon in Depots von Landesbanken lagert, die endlich mal das große Rad drehen wollten. Und mit Karacho auf die Schnauze geflogen sind. Und wieder gilt: Die Krankenhausrechnung zahlen wir Steuerzahler.

Es ist dies eine Geschichte von Gier und Selbstüberschätzung. Das wussten wir vorher - und meinten die Banker. Leo Müller macht klar: Auch diverse Politiker haben sich in ihrer Gier derbe selbstüberschätzt. Und arbeiten daher Hand in Hand beim Banalisieren und Vertuschen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie unsere Zukunft verzockt wird, 29. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Bank-Räuber: Wie kriminelle Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch beschreibt, wie wir alle für die Fehler der Politiker und Bankster unfreiwillig haften. Finanzielle Disaster werden uns als "Naturkatastrophen" verkauft, für die wir Steuerzahler geradezustehen haben.
Das Buch an sich ist sehr gut recherchiert, liest sich sehr flüssig und ist auch für den Laien verständlich ohne dabei allzu sehr in den Boulevard-Stil abzudriften.
Neben vielen interessanten Details und Fakten ist auch ein Personen-Verzeichnis enthalten. Meiner Meinung fehlt darin allerdings der Name Bernd Knobloch.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen macht Angst!, 29. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bank-Räuber: Wie kriminelle Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist sehr gut und flüssig geschrieben, der Autor eindeutig vom Fach (ich kann das beurteilen, ich bin es auch). VORSICHT: der Klartext kann einem Uneingeweihten schon Angst einjagen! Wer die Finanzkrise in ihrer ganzen Mächtigkeit sehen will, sollte das Buch lesen (und dann seine Ersparnisse umschichten...)
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternd, 10. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Bank-Räuber: Wie kriminelle Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben (Gebundene Ausgabe)
Da sind wir in was Nettes reingeritten worden. Leo Müller belegt minutiös anhand von über 500 Referenzen, wie, nun ja, eben unfähige Politiker und kriminelle Manager dem deutschen Staat, sprich den Bürgern, ein Zig-Hundert-Milliarden-Euro Risiko aufgebürdet haben. Der Autor beschreibt u.a., wie per "Conduits" die Papiere und Risiken in Irland usw. außerhalb der Bankbilanzen ausgelagert wurden, und erzählt auch die Geschichte und Methoden einiger Betrüger wie Madoff. Dabei ist das Buch nicht dröge formuliert, sondern stets so unterhaltsam, wie es bei diesem ernsten Thema möglich ist. Natürlich kann man nach der Lektüre nichts an der Situation ändern, trotzdem sollte man informiert sein, denn wir werden an diesen Schulden und Risiken laaaange keine Freude haben. Also: Lesen!
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