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am 6. September 2015
Die ehemalige Helmut Kohl-Beraterin fordert mehr Frauen in die Vorstandsetagen, lehnt jedoch Förderungsmaßnahmen wie die Quotenregelung ab. Ein antifeministisches Plädoyer für Business-Frauen?

Eines vorweg: Prof. Dr. Gertrud Höhler beschreibt in ihrem Essay nicht die Alpha-Mädchen, die in, sondern um erfahrene Alphafrauen, die durchsetzungsfähig, klug, ehrgeizig und selbstbewusst sind. Sie sind gebildet, machen Karriere, haben sich Gestaltungsräume erkämpft und Einfluss und Macht haben sie gezielt angestrebt. Ihr Auftreten ist weiblich bis damenhaft. Als Vorbilder und aktive Subjektfrauen stehen sie gerne vorne an der Spitze, auch wenn noch keine Frau diese Position vor ihnen erklommen hat. Gertrud Höhler plädiert: "Wenn der Feminismus nicht ein Aufbruch ohne Ankunft bleiben soll, müssen die Frauen jetzt aus der Deckung kommen. Wo Frauen nicht mitspielen, haben Männer auch keine Zukunft." Ihr Ratschlag für die zukünftigen Powerfrauen ist, sich nicht von Männern oder sich selbst behindern zu lassen und endlich auch wirklich Karriere machen zu wollen.

Die Autorin beschreibt den Aufstieg der ersten starken Frauen in Führungspositionen wie z.B. Madeleine Albright, Außenministerin der USA von 1997 bis 2001 oder Carme Chacón, die spanische Verteidigungsministerin, als Chance für beide Geschlechter und fordert, alte Rollenspiele zu verlassen. Die Botschaft der Alphafrauen lautet: Frauen können es genauso gut oder noch besser. Nicht nur inhaltlich, sondern auch was Aufmerksamkeit, Empathie und Multi-Tasking anbelangt, sind Frauen stärker. Die männliche Dominanz, meint Gertrud Höhler, sei ohne Alphafrauen zum Scheitern verurteilt. Frauen müssen mehr Spitzenämter besetzen und ihre Erfolge nicht wie in der Vergangenheit hauptsächlich Undercover feiern. Ihr Spezialistinnentum für die heimliche Herrschaft ist, so Höhler, an ein altes Rollenverständnis aus den Sechzigern geknüpft und hat ausgedient. Alphafrauen haben aus der Erfahrung der wenigen Vorgängerinnen auch gelernt, dass sie es nicht ganz alleine nach oben schaffen.

"Keine Sonderkonditionen mehr, strategische Offenheit statt Opferpower"
Die Thesen von Prof. Dr. Gertrud Höhler sind durchaus anregend, doch greifen sie streckenweise zu kurz. Die Autorin glaubt, dass Alphafrauen durch "Mixed leadership", als Führungsmodell der Zukunft, ganz alleine den Wandel anschieben. Eine wichtige Erkenntnis der zweiten Welle des Feminismus ist jedoch, dass gesellschaftliche und individuelle Freiheiten gemeinsam überdacht werden müssen. Frau Höhler lehnt in diesem Zusammenhang das Instrumentarium der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten als unnötigen Schonraum mit Sonderkonditionen ab. Das ist angesichts der noch bestehenden strukturellen Ungleichheiten in der Gesellschaft – sowie in der freien Wirtschaft - eine deutlich antifeministische Haltung.

Know-How, Kompetenz und Klugheit lassen die gestaltenden Subjektfrauen angeblich attraktiv und belastbar werden. Doch das allein reicht nur für individuelle Lösungen. Daher ist es wichtig, frauenpolitische Veränderungen mit Instrumenten zu flankieren, um so Schritte in Richtung auf eine konsequente Gleichstellung zu erreichen.

Auch die erfolgreiche Ausübung von Machtrollen führt zu einer erhöhten Normalität. Diese mächtige Frauen können durchaus charmant und weiblich sein und in der Sache kompromisslos. Alphafrauen müssen sich in den nächsten Jahren noch auf vielen Gebieten durchsetzen und da Machtinhaber ihre Position selten freiwillig abtreten, sind die gesetzliche Förderung der Gleichstellung und andere "Privilegien", wie Höhler es sieht, heute noch notwendig und keinesfalls eine 'Loserinnen-Perspektive'.

Das Essay lädt zur Auseinandersetzung ein. Die Leserin wird verschiedene Thesen von Gertrud Höhler sicher kritisch überdenken wollen, so unter anderem, dass Frauenförderung oder Quotenregelung "Privilegien" sind, die unter dem Benachteiligungsverdacht den Frauen schaden.
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am 5. März 2010
Dieses Buch plädiert für ein neues Frauenbild, tritt uns Frauen gewaltig in den Allerwertesten und motiviert zu mehr Lebensfreude: "Feiert den Unterschied!". Es sollte Pflichtlektüre für alle Frauen werden, denn es räumt gründlichst mit einem auf: Dass wir Frauen immer nur Opfer sind.
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am 26. August 2014
Mein Mann hat es gelesen war aber nicht so begeistert. Ich bin noch nicht dazu gekommen.
Hab mal von Getrud Höhler gelesen und wollte mal ein buch von Ihr lesen
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