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Kundenrezensionen

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Wie ungeschickt deutsche Übersetzungen von Buchtiteln doch sein können. Ein Ende von Management gibt es nicht, solange komplexe Systeme gesteuert werden müssen. Aber Management kann sehr wohl neu definiert und erfunden werden. Daher heisst der englische Originaltitel auch "The Future of Management". Denn der Autor vertritt die Ansicht, das moderne Management habe den Gipfel der Effektivität noch nicht erreicht, weil es in Denkschemata, in der Kompromiss-Kultur der bürokratischen Klasse des 19. Jahrhunderts steckengeblieben sei.

Gary Hamel gilt als Strategie-Guru und schrieb zur Jahrtausendwende mit "Das revolutionäre Unternehmen" einen Bestseller. Nun will er nachdoppeln. Und es spricht vieles dafür, dass ihm dies gelingt. Aber paradoxerweise nicht, weil er viel Neues zu sagen hätte, sondern weil seine Leser genau das Verhalten an den Tag legen, das er verändern will. Menschen sind Gewohnheitstierchen und dürsten nach Sicherheit. Also werden sie auch den neuen Hamel kaufen. Mich überzeugte er allerdings nicht besonders. Zwar stellt er viele interessante Unternehmen vor und macht auf Innovationen aufmerksam, die in anderen Büchern nicht diesen Stellenwert geniessen. Aber Gary Hamel selber führt keines dieser Unternehmen, das er seinen Lesern als beispielhaft vorführt, sondern verdient sein Geld als Professor und Berater. Und die neigen fatalerweise zu einem Menschenbild, das zwar schöne Vorstellungen weckt, sich gegenüber der Realität als ziemlich sperrig erweist. Darüber helfen auch Selbstbeschwörungsformeln nicht hinweg wie: "Zwar müssen sich die Manager mit den instinktiven Verhaltensweisen auseinandersetzen, die im Menschen angelegt sind, aber das ist kein grosses Hindernis." Tja, so sprechen eher Berater als Leute, die Hamels Strategien umsetzen müssen. An einer anderen Stelle schreibt Gary Hamel: "Nach der ersten spontanen Erklärung, warum die Welt so und nicht anders funktioniert, beginnt dann die eigentliche Dekonstruktion der Orthodoxien."

Ich bin nicht der Meinung, Menschen könnten im Laufe ihres Lebens nichts mehr dazulernen. Aber Geschichte, Verhaltenspsychologie, Evolution und neuerdings die Neurowissenschaften bestätigen unsere Eigenbeobachtung, dass wir Gewohnheiten nicht einfach aufgeben, um unsicheres Neuland zu betreten und uns der Hamel'schen Revolution anzuschliessen. "Sicherheit zuerst" - so lautet eines der Erfolgsrezepte der Evolution. Und die weniger Aussenseiter, die das Ganze vorantreiben, gehen nicht ins Zentrum der Macht, um dort ihre Vorschläge zu präsentieren. Sie machen ihr Ding, weil sie nicht anders können. Und falls sie damit Erfolg haben, schaffen sie bei den Verlierern einen Leidensdruck, der dann zu Veränderungen führen kann. Es ist daher kein Zufall, dass die Paradebeispiele von Gary Hamel nicht bestehende Systeme von innen heraus veränderten, sondern selber ein Unternehmen gründeten. Und interessanterweise hängen in deren Büros auch keine Diplome renommierten Managementschulen oder Wirtschaftsuniversitäten. Die wichtigste Aussage in diesem Buch stammt von John Mackey, Gründer von Whole Foods Market und Vorzeigemanager des Autors: "Um dieses Unternehmen verstehen zu können, muss man wissen, dass seine Gründer nicht wussten, wie sie es aufbauen sollten."

Mein Fazit: Gary Hamel bleibt seinem Erfolgsrezept treu und propagiert erneut die Revolution im Management. Doch die Antwort auf die Frage, wie man Umsetzung und menschliche Natur zusammenbringt, bleibt er seinen Lesern auch diesmal schuldig. Die Lektüre lohnt sich trotzdem, wenn man neue Ideen sucht und sich als Erneuerer bestätigen lassen will.
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Manager stehen heute oft wegen ihrer Gehälter in der Kritik. Aber der eigentliche Skandal liegt laut Gary Hamel ganz woanders: nämlich in ihrem Festhalten an völlig veralteten Führungskonzepten. Es ist eine Wohltat, dass jemand diese Thematik endlich auf den Punkt bringt, und der renommierte Managementexperte tut es auf unterhaltsame Weise. Anhand einer Vielzahl von Beispielen aus der Unternehmenswelt veranschaulicht er die Probleme des modernen Managements und zeigt, wie eine revolutionäre Führung aussehen könnte. Zahlreiche Praxistipps bieten dem Leser zudem Hilfestellung bei der Umsetzung in der eigenen Firma. Einziger Wermutstropfen: 100 Seiten weniger hätten dem Buch gutgetan. Und was sich der Verlag bei der Übersetzung des Titels gedacht hat, der im Original "The Future of Management" lautet, bleibt rätselhaft. getAbstract ist der Meinung: Für alle Unternehmer und Manager, die nach neuen Wegen suchen, ihre Firma langfristig auf Wachstumskurs zu bringen, ist das Buch sehr zu empfehlen.
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am 4. Oktober 2011
Der Autor zeigt auf, wie Innovation in ein Unternehmen eingeimpft werden muss, um in der heutigen Zeit mit der schnellen Marktdynamik mithalten zu können. Hilfreich sind insbesodere die vielen Beispiele real existierender Unternehmen. Damit ist das Buch im Vergleich zu anderen Büchern deutlich praxisbezogener und damit umsetzbarer.
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am 1. Juli 2013
Schön, dass endlich mal das Management selber auf den Prüfstand gestellt wird. Wie oft wurde man immer aufs Neue
mit derselben Medaille abgespeist, mit grossem Anspruch, nun endlich die richtige Seite der Medaille beweisen zu können.
Gary Hamel zeigt an Beispielen sehr erfolgreicher Unternehmen, dass es auch anders geht. Und das macht neugierig - und kreativ.
Schon beim Lesen der ersten Hälfte des Buches führte die Ermutigung zu Innovation, zu neu denken, jede Menge kreativer
Gesichtspunkte zu notieren. Mein eigenes Berufsfeld wird erheblich davon profitieren!
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am 19. April 2008
Gary Hamel fokussiert auf eine unbekannte, fast geheime Art von Innovation. Denn: Innovation von Unternehmensprozessen, Produkt- oder Dienstleistungsinnovationen und selbst Business-Innovationen werden nicht mehr in einem Füllhorn gefunden. Wo könnte man also noch innovativ tätig werden? Managementmethoden an sich und damit die Organisationsstrukturen eines Unternehmens sind hierarchisch, streng choreografiert - und letztendlich "steinalt" und kaum in Frage gestellt. What a shame.

Innovative Organisationsveränderungen bergen starke, einmalige Wettbewerbsvorteile. Das zeigt Hamel phantastisch auf. Sachlich leicht nachzuvollziehen. Mit Hinweisen unterlegt. Mit Beispielen gespickt. Viele klassische, angestellte Top-Manager haben sich mit Managementinnovationen bisher nicht hervorgetan. Doch das spricht für Hamels Ansatz und nur gegen ein stromlinienförmiges Standardmanagement.

Hamel erläutert Ziel und Prinzip der Managementinnovation mit vielen Hinweisen. Ein Workbuch zur Umsetzung wollte er nicht liefern. Man sollte also nicht vermissen, was nie geliefert werden sollte. - Zu empfehlen ist dieses Buch für alle Manager und Unternehmer, die Durchbruchs- und keine Banalinnovationen entwickeln wollen und dafür einen Basisansatz suchen. Sie werden ihn finden.
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am 8. September 2012
Im Kern geht es in diesem Buch über die Etablierung von marktlichen Koordinationsmechanismen in Unternehmen. Es ist geschrieben wie ein Roman, fertige Konzepte findet man nicht. Als Urlaubslektüre sehr zu empfehlen.
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am 14. August 2008
Gary Hamels neues Buch war für mich als Urlaubslekture gerade richtig. Sich einmal zurückziehen und über allerlei "übliche Managementpraktiken" nachdenken. Dafür ist dieses Buch eine ausgezeichnete Motivationsgrundlage. Einfach und flüssig geschrieben, ermuntert uns Gary Hamel einmal etwas neues auszuprobieren bzw. sogenanntes Bewährtes bewusst über Board zu werfen. Mit den 3 im Buch genannten Beispielen (Supermarktkette (Whole Food Market), Mischkonzern: Gore(tex) und Technologieunternehmen: Google) liefert er eine gute Argumente, dass Managementinnovation in allen Branchen möglich ist.

Andererseits erfüllt das Buch nicht alle im ersten Kapitel suggerierten Versprechen. Man hat zuerst den Eindruck, dass man Neuigkeiten zu allen Bereichen der Unternehmensführung erfahren wird. Im Verlauf des Buches geht es jedoch hauptsächlich um Innovation im Unternehmen.

Mir würde daher der Buchtitel "Radikales Innovationsmanagement" wesentlich besser gefallen um den Inhalt des Buches zu charakterisieren. Und hier liefert das Buch sehr viel Wertvolles. Insbesondere, dass Innovation nicht im Workshops und Vorstandsmeetings stattfindet, sondern eher von "unten" kommt und von den Vorgesetzten großzügig unterstützt aber weniger geleitet werden muss. (Daraus kommt vielleicht der deutsche Titel: Das Ende des Managements.) Die im Buch beschriebenen Beispiele haben tatsächlich eine ziemlich flache Managementstruktur!

Fazit: Gute Ideen für Unternehmenslenker, die mit Innovationsschwäche im Unternehmen zu kämpfen haben. Für viele jedoch werden die Ideen zu radikal klingen, schließlich könnte es Ihnen den Job kosten.
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am 31. August 2008
Der Management Guru Gary Hamel weisst in diesem Buch darauf hin, dass die Innovation der Managementprozesse lange Zeit vernachlässigt wurde, langfristiger Erfolg zukünftig aber nur durch ein Umdenken im Management sichergestellt werden kann. Daher auch die Zukunft des Managements, wie der englische Titel lautet und nicht das Ende!
Das Buch ist sehr unterhaltsam und äusserst interessant geschrieben. Viele Beispiele von erfolgreichen Unternehmen untermauern die Theorie von Hamel. Das Buch regt zum Umdenken an und liefert viele hilfreiche Informationen.
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am 6. Januar 2009
Gary Hamel hat die Gabe, denken UND schreiben zu können. Seine unkonventionellen Ansätze - mit zahlreichen Beispielen belegt - sind immer wieder inspirierend und anregend. Sie befruchten immer wieder von Neuem die Arbeit an dem eigenen Denkgebäude.
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