Kundenrezensionen


6 Rezensionen
5 Sterne:
 (2)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal was anderes!
Vorweg, es ist kein wirkliches Managementbuch für welches es teilsweise beworben wird (s. Manager Magazin). Dennoch kann ich jedem wirtschaftlich interessierte mit einer gewissen Vorliebe für die USA das Buch nur empfehlen.
Es bietet einen ungeschminkten, oft humorvollen Einblick in die Welt der USA die uns Auswärtigen meist verdeckt bleibt.
Wer...
Veröffentlicht am 11. März 2009 von Mounti

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessante Geschichte - entspricht jedoch nicht den Erwartungen
Auf dieses Buch bin ich über "Freakonomics" aufmerksam geworden, dass im 3. Kapitel ("Warum leben Drogenhändler immer noch bei Ihren Müttern") die wirtschaftlichen Funktionsweisen innerhalb einer Gang anschneidet. In "Underground Economy" hab ich einen tieferen Einblick in "ökonomischer" Beziehung erwartet, da der Autor diese Einblicke anscheinend...
Veröffentlicht am 9. März 2010 von D. Bagaric


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal was anderes!, 11. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Underground Economy: Was Gangs und Unternehmen gemeinsam haben (Gebundene Ausgabe)
Vorweg, es ist kein wirkliches Managementbuch für welches es teilsweise beworben wird (s. Manager Magazin). Dennoch kann ich jedem wirtschaftlich interessierte mit einer gewissen Vorliebe für die USA das Buch nur empfehlen.
Es bietet einen ungeschminkten, oft humorvollen Einblick in die Welt der USA die uns Auswärtigen meist verdeckt bleibt.
Wer hat sich nicht mal auf einem NY Trip gefragt warum man mit der Bahn nicht nachts in gewisse Viertel fahren soll.....diese Frage klärt das Buch!!

Gespickt mit soziologischen Interpretationen ist dieses Buch eine schöne Abendlektüre!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessante Geschichte - entspricht jedoch nicht den Erwartungen, 9. März 2010
Von 
D. Bagaric (Heilbronn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Underground Economy: Was Gangs und Unternehmen gemeinsam haben (Gebundene Ausgabe)
Auf dieses Buch bin ich über "Freakonomics" aufmerksam geworden, dass im 3. Kapitel ("Warum leben Drogenhändler immer noch bei Ihren Müttern") die wirtschaftlichen Funktionsweisen innerhalb einer Gang anschneidet. In "Underground Economy" hab ich einen tieferen Einblick in "ökonomischer" Beziehung erwartet, da der Autor diese Einblicke anscheinend hatte. Gewisse Transfermöglichkeiten zwischen Gangkultur und der Wirtschaft sind mit Sicherheit abzuleiten, aber im Großen und Ganzen ist es mehr ein Erlebnisbericht, der nicht aus wirtschaftspolitischer Sicht gelesen werden sollte, sondern eher aus Neugier an einer wirklich interessanten Geschichte.
Hut ab vor dem Autor - Der Titel + der Untertitel versprechen jedoch mehr als tatsächlich ist. Insgesamt ein netter Blick über den Tellerrand - maximal 3 Sterne dafür.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterwelt und Unternehmen gut kombinierbar, 1. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Underground Economy: Was Gangs und Unternehmen gemeinsam haben (Gebundene Ausgabe)
Obwohl die Thematik sehr schwierig ist, weil man nie den vollständig Einblick in diese Art von Machenschaften hat ist das Buch sehr interessant und lesenswert. Auch die Art wie der Autor schreibt ist sehr angenehm. Mir hat allerdings mehr die wirtschaftliche Verbindung gefehlt... es ist zwar präsent im Buch allerdings oberflächlich. Außerdem ist das Buch soziologisch geprägt.... was eigentlich kein Wunder ist, da der Auto ein Soziolog ist!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Letztlich bleibt doch alles beim Alten, 20. Oktober 2008
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Underground Economy: Was Gangs und Unternehmen gemeinsam haben (Gebundene Ausgabe)
Der Immigrant aus Südasien hat es geschafft. Sudhir Venkatesh ist heute Professor und Institutsdirektor an der Columbia University, hat einen Eintrag auf Wikipedia, viel Medienpräsenz und laut Klappentexter den Ruf, einer der weltweit wichtigsten Sozialwissenschaftler zu sein. Wenn er nun diesen Bestseller mit dem Bekenntnis schließt, noch immer Schuldgefühle zu haben, dass er die Hauptperson J.T. im Glauben ließ, dessen Biografie zu schreiben, so ist dies zwar löblich aber letztlich doch traurig. Denn damit bestätigt er, was ich während der ganzen Lektüre vermutete: Auch Sudhir Ventaktesh benutzt das Vertrauen, das ihm die Bewohner der Sozialghettos entgegenbrachten vor allem dazu, Karriere zu machen. Im Unterschied zu anderen akademischen Feldforschern hält sich Venkatesh immerhin mehr zurück, seinen akademischen Voyeurismus mit den üblichen Rationalisierungen zu kaschieren.

Die Story an sich ist weniger spektakulär, als sie Autor und Klappentexter darstellen. Ein ehrgeiziger Student mit indischen Wurzeln will sich nicht damit abfinden, dass die Realitäten amerikanischer Sozialghettos mit Fragebogen erfasst werden sollen. Also lässt er das untaugliche Instrument zu Hause und verbringt während der nächsten zehn Jahre einen Teil seiner Lebenszeit mit den Bewohnern solcher Sozialsiedlungen, erwirbt sich das Vertrauen, macht sich Notizen und schreibt schließlich seine Doktorarbeit. Am Schluss wird die Siedlung abgerissen und Sudhir Venkatesh Professor. Bei Pretty Woman kehrt Richard Gere wenigsten zurück, überwindet seine Höhenangst und nimmt mit den Rose im Mund das Aschenputtel Julia Roberts in sein Märchenreich mit. Aber das ist Hollywood. Hier geht es um Soziologie und die Befriedigung eigener Eitelkeiten.

Bleibt die Frage, was der Leser von der Lektüre dieses speziellen Steigbügelhalters für eine akademische Karriere hat. Erstaunlicherweise weiß er am Schluss nicht mehr, was ihm gute Dokumentarfilme ebenfalls zeigen können. Auch in Ghettos gibt es geschriebene und ungeschriebene Gesetze, wird geliebt, geschlagen, gewirtschaftet und gehofft. So wie jedes System organisiert sich auch ein auf dem Papier entworfenes Sozialprojekt selber und nicht unbedingt nach den Vorstellungen seiner Planer. Zuerst das Fressen, dann die Moral. Das wird nur deshalb klarer, weil das Fressen knapper ist als bei denen, die Karten für die Dreigroschenoper kaufen. Der Leser, und das überraschte mich am meisten, erfährt herzlich wenig über die Schlüsse, die ein akademisch geschulter Beobachter wie Sudhir Venkatesh aus seinen Beobachtungen zieht. Und weil dem Leser auch keine Einblicke in die Arbeitsweisen von Soziologen geboten werden, fragte ich mich am Schluss, ob es nicht besser wäre, einen gut geschriebenen Roman zu diesem Thema zu lesen. Denn die gibt es. Sogar von Autoren, die aus diesen Sozialklassen stammen, ihre eigenen Lebensgeschichten literarisch aufarbeiten und mit ganzem Herzen dabei sind.

Mein Fazit: Letztlich blieb bei mir das Gefühl hängen, ich hätte es mit einer besonders raffinierten Variante des Topos "Oberschicht grüsst Unterschicht" zu tun. Der Autor schaffte es, dank seiner nicht ganz gewöhnlichen Feldforschung, seine akademische Karriere zu beschleunigen, während die Beobachteten sich einmal mehr damit abfinden müssen, dass solche Berichterstattungen herzlich wenig an ihrer Situation ändern. Und wenn ich die Publikationen und die Arbeitsweisen der akademischen Zunft betrachte, zweifle ich sogar daran, dass sich an der Liebe zu Fragebögen viel ändern wird.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Irreführendes Cover, mieser Titel, tolles Buch, 22. Januar 2009
Von 
M. Schueler (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Underground Economy: Was Gangs und Unternehmen gemeinsam haben (Gebundene Ausgabe)
Spannend wie ein Roman, trotzdem informativ und allgemeinbildend - Einblick in eine bis dato überwiegend unbekannte Welt - aber kein Wirtschaftsbuch. Schade, Umschlagbild und Titel werden dem Inhalt nicht gerecht und verprellen womöglich die Zielgruppe. Wer sucht Spannung in einem "Wirtschaftsbuch"? Wer einige Klischeevorstellungen über Armut, (Drogen-) Kriminalität und die USA überdenken möchte - gepaart mit Spannung pur - der greife zu! Das Buch richtet sich eher an Leser, die packende Unterhaltung mit Realitätsbezug suchen, als an (Wirtschafts-) Wissenschaftler. Ein wunderbares Buch!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erlebnisbericht, 21. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Underground Economy: Was Gangs und Unternehmen gemeinsam haben (Gebundene Ausgabe)
Das Buch handelt davon, wie Sudhir Venkatesh als Soziologiestudent in die Parallelwelt der Ghettos eintaucht und was er dabei erlebt.

Positiv: Das Buch liest sich sehr spannend und gibt einen authentischen Einblick in das Leben im Ghetto.

Negativ: Der Titel ist irreführend, da ausschließlich das Ghettoleben dargestellt wird. Ein Vergleich zu Unternehmen wird nicht geführt.

Fazit: Underground Economy richtet sich nicht an ein akademisches Publikum, es ist aber ein spannendes und interessantes Buch, das als Erlebnisbericht begeistert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xbb9322dc)

Dieses Produkt

Underground Economy: Was Gangs und Unternehmen gemeinsam haben
Underground Economy: Was Gangs und Unternehmen gemeinsam haben von Sudhir Venkatesh (Gebundene Ausgabe - 9. Oktober 2008)
Gebraucht & neu ab: EUR 4,74
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen