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4.0 von 5 Sternen Appell zum anders sein
Die Querdenker Anja Förster und Peter Kreuz rütteln mal wieder auf. Im Stile Tom Peters konfrontieren sie eingeschlafene Manager und Mitarbeiter mit den neuen Realitäten des Arbeitslebens und der Globalisierung. Beide Autoren begreifen diese Entwicklung als Chance, sich endlich aus der Gängelung und Bevormundung von Staat und starren Strukturen zu...
Veröffentlicht am 10. August 2007 von Stefan Merath (Unternehmercoac...

versus
33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts Konkretes - Nichts Anwendbares - Nichts Innovatives
Derzeit arbeite ich mich in das Thema Innovationsmanagement aus Unternehmenssicht ein und habe dazu schon viele Bücher gelesen, so z.B. das Buch "Different Thinking!" der beiden Autoren dieses Buches.
Im Unterschied zu "Different Thinking!" oder zu "Der blaue Ozean..", die
ich für mein Thema als sehr hilfreich und konkret empfand, kann ich aus diesem...
Veröffentlicht am 30. November 2007 von DI Josef Franz Schmid


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61 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Appell zum anders sein, 10. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Alles, außer gewöhnlich: Provokative Ideen für Manager, Märkte, Mitarbeiter (Gebundene Ausgabe)
Die Querdenker Anja Förster und Peter Kreuz rütteln mal wieder auf. Im Stile Tom Peters konfrontieren sie eingeschlafene Manager und Mitarbeiter mit den neuen Realitäten des Arbeitslebens und der Globalisierung. Beide Autoren begreifen diese Entwicklung als Chance, sich endlich aus der Gängelung und Bevormundung von Staat und starren Strukturen zu befreien. Ja mehr noch: Diese Selbstbefreiung ist der einzige Weg in die Zukunft.

Anhand vieler Beispiele werden Veränderungen aber auch Möglichkeiten gezeigt. Und das oft mit einem herrlich beißenden Humor. Das Lesen macht schlicht Freude.

Dennoch: Vieles bleibt auf der Appell-Ebene. Und das funktioniert weder bei Kindern noch bei Mitarbeitern noch bei Managern. Nach dem Lesen dieses Buches werde ich den Verdacht nicht los, dass die beiden immer dann von Großunternehmen geholt werden, wenn irgendein Manager merkt, dass man mal etwas wagen muss. Dann dürfen die beiden provozieren und aufrütteln. Und danach hat man ja etwas getan (nämlich sich aufrütteln lassen) und kann wieder zum Business as usual übergehen. Oder man spült die provozierenden Anregungen so weich, dass man es gleich hätte bleiben lassen können.

Und aus dem Gefühl, dass die Message nicht ankommt, werden dann bestimmte Punkte überzeichnet, bis sie kippen. Zum Beispiel ist die Aussage, dass morgen nichts so sein wird wie heute und man deshalb sein Geschäft jeden Tag neu erfinden müsse, so ein Punkt. Sicher, vieles ändert sich schnell. Aber man kommt schon ins grübeln, wenn man sich überlegt, dass der Kern wirklich erfolgreicher Unternehmen und Marken wie Aldi, Würth, Marlboro, IKEA etc. zum Teil seit Jahrzenhnten gleich geblieben ist. Ja, dass gerade die gleichbleibende Identität das Erfolgsrezept darstellt (zumindest dann, wenn die Identität was taugt und nicht einfach nur hohler, reglementierter Bullshit ist).

Kreuz und Förster brauchen den Gegenpart der einbetonierten Technokraten dringend. Nur so erscheint das, was sie mitteilen als wirklich revolutionär. Vieles ist jedoch alles andere als neu. Betrachtet man die Dinge genauer, so stellt man fest, dass bereits Peter Drucker vor über 20 Jahren gesagt hat, dass der Deal lebenslange Festanstellung im Tausch für Loyalität keine Zukunft hat. Oder dass Wolfgang Mewes bereits vor 40 Jahren gesagt hat, dass die größten Erfolge auf der eigenen Einzigartigkeit basieren.

Gegen Ende des Buches habe ich mich gefragt, für wen das Buch überhaupt geschrieben ist. Die Betonköpfe werden sich durch das Buch nicht ändern (Betonkopfideen sterben, wie Max Planck schon treffend bemerkte, dadurch aus, dass ihre Träger aussterben). Die Innovatoren fühlen sich bestätigt. Und die Indifferenten werden ein bisschen indifferent bleiben ;-)

Fazit: Das Buch enthält das, was jeder, der mit offenen Augen durch die Welt geht, sowieso schon weiß. Das aber auf eine oft witzige Weise. Das Buch kann sicher bestärken oder einen kurzfristigen Kick geben. Wer mehr davon erwartet, wird enttäuscht.
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts Konkretes - Nichts Anwendbares - Nichts Innovatives, 30. November 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alles, außer gewöhnlich: Provokative Ideen für Manager, Märkte, Mitarbeiter (Gebundene Ausgabe)
Derzeit arbeite ich mich in das Thema Innovationsmanagement aus Unternehmenssicht ein und habe dazu schon viele Bücher gelesen, so z.B. das Buch "Different Thinking!" der beiden Autoren dieses Buches.
Im Unterschied zu "Different Thinking!" oder zu "Der blaue Ozean..", die
ich für mein Thema als sehr hilfreich und konkret empfand, kann ich aus diesem Buch nichts konkretes und praktisch Umsetzbares entnehmen. Es beleuchtet vielleicht die personenbezogene Perspektive in Zeiten der Globalisierung und des personenbezogenen "Sich verkaufen" , liefert allerdings auch dazu nur allgemeines und vages.
Schade, nach "Different Thinking!" habe ich mir eine konkrete Fortsetzung und Fortführung des spannenden Themas "Innovation" aus der Perspektive jedes Einzelnen erwartet, leider wurde ich dabei enttäuscht.
Wer also Konkretes zu diesem Thema erfahren möchte, sei es aus personenbezogener Sicht oder aus Unternehmenssicht, sollte sich nach einer anderen Lektüre umsehen, in diesem Buch wird man mit Sicherheit nicht fündig.
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53 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kennt man alles schon!, 7. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Alles, außer gewöhnlich: Provokative Ideen für Manager, Märkte, Mitarbeiter (Gebundene Ausgabe)
Wie funktioniert das Buch? Auch dieses baut wieder ein Gerüst und füllt dieses mit Fundstücken aus der Welt des Business auf. Würde man auf die Beispiele verzichten, wäre das Buch so lang wie das Inhaltsverzeichnis und man wüßte trotzdem alles. Kein Wunder, daß dieses Buch den getAbstract Wirtschaftsbuchpreis 2007 gewonnen hat. Es gibt keine Hinweise, was man besser oder anders machen sollte. Es gibt nur Beispiele, wie andere Menschen Dinge anders machen.
Hier wurde weder quer, noch sonstwie gedacht. Hier wurde gesammelt, gegliedert und moderiert.

Das neue Buch funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie das erste, obwohl mir doch schon in der Überschrift des ersten Kapitels gesagt wird: "FALLE: DER ERFOLG VON GESTERN IST DER FEIND VON HEUTE UND DER KILLER VON MORGEN".
Hören die beiden also nicht auf ihre eigenen Ratschläge? Oder ist es ihnen nicht aufgefallen? Oder kann man gar nicht so pauschal sagen, daß 'der Erfolg von gestern der Feind von heute' ist?
Vielleicht kann man all das, was im Buch gesagt wird, nicht so pauschal sagen, wie es gesagt wird und unkommentiert stehen lassen.
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87 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bullshit, 6. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Alles, außer gewöhnlich: Provokative Ideen für Manager, Märkte, Mitarbeiter (Gebundene Ausgabe)
Die Autoren ziehen ihre Kunden, die ja immerhin ihre (angeblichen) Brötchengeber sind, permanent durch den Kakao.

Wenn man das Buch liest, hechelt man mit den Autoren von einem Workshop zum nächsten Kundentermin; immer mit dem gleichen Ergebnis. In allen Firmen sitzen die größten Versager auf den höchsten Posten. WOW! Welch' weise Erkenntnis! Und diejenigen, die namentlich und beispielhaft genannt werden, haben immer allesamt das Rad in der jeweiligen Branche neu erfunden. Da fragt man sich, wieso gibt es eigentlich andere Firmen, die überhaupt noch am Markt bestehen? Und sogar konkurrenzfähig (!!!) sind und es auch bleiben! Gleich zu Beginn wird kräftig abgelästert über "Innovatiönchen" wie das beheizte Lenkrad - vielleicht hätte man hier der Fairness halber erwähnen sollen, dass dieses bestverkaufte Zubehörteil von BMW einer Idee eines Kunden entstammte!

Ich jedenfalls brauche kein solches Buch, das einem der zahllosen Motivations-Teambuildings-Workshops gleicht, um zu wissen, dass ich jeden Tag das beste bei der Arbeit geben muß. Dass ich querdenken und über den Tellerrand hinausschauen muß, um die Firma (und mich) voran zu bringen und vollen Einsatz zeigen muß, um meinen Arbeitsplatz zu rechtfertigen und meinen Job zu behalten. Das ist nicht neu.
DAS IST SELBSTVERSTÄNDLICH!

"Wenn Ihnen die Arbeit keinen Spaß macht, dann kündigen Sie!" Toll. Das ist genau der richtige Ratschlag für einen 3-fachen Familienvater in einer von Deutschlands "Problemzonen", in der es auch so unwahrscheinlich einfach ist, einen anderen Job zu finden. Hut ab. Auf solche advisories hat das deutsche Volk gewartet.

Fazit: wenn alle Firmen, Manager und Mitarbeiter so wären, wie die Autoren beschreiben, dann gute Nacht, Deutschland! Dann hätte dieses Land jedenfalls keinen Tag im internationalen Wettbewerb bestehen können. Und dieser Feldzug der Autoren würde auch rein gar nichts nutzen, da wir uns sowieso alle auf der deutschen Wirtschaftstitanic befinden würden. Wir gehen unter, prophezeien Förster und Co. - ob wir nun noch an Deck eine letzte gute Performance abliefern oder nicht. Warum um alles in der Welt ziehen sie dann durch Firmen und erklären den dort Arbeitenden "Ok., Sie sind zwar gegen einen Eisberg gefahren, aber es ist noch nicht zu spät, das Ruder herum zu reißen!" Ha ha. Prima, dass man sich und seine Worte selbst so in Frage stellt.

Einen Stern gibt es für die lockerleichte Sprache, in der das Buch geschrieben ist. So kann man das Buch wenigstens an einem regnerischen Nachmittag durchlesen, ohne sich zu ärgern, dass man seine Zeit verschwendet hat.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Alles, außer weitergedacht, 16. Dezember 2008
Von 
Klemens Walter (Jünkerath, Eifel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Alles, außer gewöhnlich: Provokative Ideen für Manager, Märkte, Mitarbeiter (Gebundene Ausgabe)
Ich habe gelernt: "studiere vorhandene Rezensionen, ehe Du bestellst!"
1 Stern vergebe ich für attraktive Verpackung in Material, Schreibstil und Struktur. Sonst bleibt Nichts; Woher rührt die Zuschreibung von "neuer Generation von Wirtschaftsvordenkern"? Nirgendwo Querdenker, nirgendwo Aufrüttler, nirgendwo Innovationskraft! Nichts ist neu- oder weiterentwickelt, systemische Bezüge was-ist-das?, einzig: bereits lange und vielfach getrunkener Wein in attraktiver Verpackung... und ich bin in diese "Plörre" gefallen! ...Kopiert wie die Chinesen ...
Schade!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thema verfehlt und trotzdem hervorragend, 13. Oktober 2008
Von 
Robert Knitt (Burgkunstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Alles, außer gewöhnlich: Provokative Ideen für Manager, Märkte, Mitarbeiter (Gebundene Ausgabe)
Der Buchtitel macht neugierig. Vom Marketing kann ich nur sagen: "Treffer, Ziel erreicht."

Dann kommt der Untertitel: Provokative Ideen für Manager, Märkte und Mitarbeiter. Unter provokativen Ideen verstehe ich mögliche Lösungen, Impuls und Anregungen. Wer auch diese Vorstellung hat, der ist vom weiteren Inhalt dieses Buches höchstwahrscheinlich erst einmal enttäuscht.

Warum dann 5 Sterne? Die 5 Sterne gebe ich für die Courage, die wirklich wesentlichen Themen, die noch in vielen deutschen Unternehmen im Argen liegen, auf den Punkt zu bringen, klar und deutlich an- und auszusprechen.

Warum? Nach meinen Erfahrungen als Berater wird in vielen Unternehmen lieber etwas Schöngeredet, Window-Dressing betrieben, die Zeit lieber in Begründungen investiert, warum eine Veränderung nicht möglich ist, da teilweise Ego und Abteilungsdenken wichtiger ist als ein gemeinsames attraktives Ziel herauszuarbeiten und es mit Leidenschaft und Begeisterung zu verfolgen.

Das Buch führt Inhaber, Geschäftsführer und Manager dort hin, wo sie normalerweise stehen sollten - in ihre Verantwortung für das Unternehmen bzw. für sich selbst.
Die Botschaft: Suche die Lösungen Deiner Aufgaben und Herausforderungen nicht durch das Kopieren des Verhaltens anderer erfolgreicherer Unternehmen oder Menschen. Besinne Dich stattdessen auf die individuellen Stärken und Talente - von Dir selbst und von allen Beteiligten (Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, etc.) - stärke Stärken, inspiriere und stehe dabei ehrlich zu Deinen Schwächen.

Der Schreibstil ist locker zu lesen, kreativ von der Wortwahl und meist wirklich provokativ. Ganz meine Wellenlänge. An einigen Stellen jedoch gefährdet meines Erachtens die Flappsigkeit die Ernsthaftigkeit der Inhalte. Doch dies ist bekanntlich wie alles eine Geschmacksache.

Interessant finde ich Rezessionen wie: "Das kenne ich doch schon alles". Diese Aussage begegnet mir als Berater auch immer wieder. Konkretes Hinterfragen wird hier meist peinlich für den Sprecher. Hierbei wird oft der Unterschied zwischen "e" und "ö" verkannt. Kennen ist nicht gleich können. Und selbst da kommt noch das "Wollen" vor dem wirklichen "TUN".

Mein FAZIT: Für mich ist der Inhalt eine sehr gelungene Aufzählung möglicher Optimierungspotentiale für viele deutsche Unternehmen. Hier kann ein Unternehmen, dass den Wert "Ehrlichkeit" auf einem chicen eingerahmten Plakat stehen hat den ehrlichen Praxisbeweis erbringen. ... denn noch viel zu viele Unternehmen in Deutschland sind alles, außer außergewöhnlich.

Mit schönen Grüßen aus Burgkunstadt, Robert Knitt
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amüsantes Werk dass einem die Augen öffnet, außergewöhnlich vor zu gehen, um Erfolg sein eigen nennen zu können. Toll!, 23. Februar 2010
Von 
Clemens Liepert "Hell yeah!" (Götzis, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Alles, außer gewöhnlich: Provokative Ideen für Manager, Märkte, Mitarbeiter (Gebundene Ausgabe)
Hallo zusammen!

Ich darf mich zu diesem Buch so äußern, dass es wirklich Spaß macht, es zu lesen. Inhaltlich gefällt es mir sehr gut. Und jetzt kommt das große ABER. Im Zuge meiner Ausbildung und privatem Interesse, habe ich schon etliche andere Bücher gelesen, die im Literaturverzeichnis angeführt werden, auch die entsprechenden Autoren im Personenverzeichnis, Zeitschriftenverzeichnis sind mir bekannt. Somit bin ich hin und her gerissen ob es nun super toll ist, oder doch nur wirklich gut :-D

Deswegen schreibe ich es so: Das Buch ist wirklich unterhaltsam und öffnet einem die Augen in einem speziellen, eigenen Weg. Es handelt sich nicht um ein komplett trockenes Sachbuch. Jene Sachbücher habe ich eben zuvor erwähnt; mir persönlich haben diese dann auch besser zugesagt, da diese mehr ins Detail gehen. Einige Stellen, da sich die Autoren meist auf aktuelle "Helden" der Wirtschaft, oder sogenannte Gurus stützen, sind in den anderen Werken bereits erwähnt. Es war stellenweise eine Art Zusammenfassung in eigenen Worten, die sehr gut gelungen ist. Für jemanden der dieses Buch als eines der ersten (gegenüber ähnlichen Büchern) liest, um in Richtung "Veränderung" was zu unternehmen, so wage ich zu behaupten, dass es zu wenig ins Detail geht. Dieses Buch sollte auf jeden Fall gelesen werden, doch so schätze ich, kommt man unter 10 guten Büchern nicht Drumherum, um überhaupt mal einen gewissen Rundumblick zu erhalten.

Sehr positiv und amüsant ist die Art, wie die Wörter die Sätze bilden. Ich konnte sehr oft vor mich hin schmunzeln und der Inhalt ist sehr gut verständlich.

Im Großen und Ganzen bezieht der Inhalt sich sehr gut auf den Titel - man soll anders sein als die anderen, alles aber eben - nur nicht gewöhnlich. Durch Benchmarking in der gleichen Branche wird man dem Wettbewerb nur immer ähnlicher und ähnlicher. Das bringt keinen Vorteil gegenüber den Kunden, und kein Alleinstellungsmerkmal. Das ist es, was in diesem Buch erkannt werden soll. Das man einzigartig sein muss, etwas riskieren soll, und auch muss! Ein passendes Zitat ist folgendes: "Aber etwas Neues oder gar Eigenes entsteht nicht, indem man versucht, einen Wettbewerber bis ins kleinste Detail zu kopieren." (Seite 49)

Und hier hinkt das Ganze auch schon wieder (der bekannte Pferdefuß) - die Mentalität, speziell auf das Deutsche Unternehmertum bezogen, kann mit dem ganzen nicht Schritt halten. Zwar wird von der obersten Etage kopfnickend zugestimmt, es sollte doch was geändert werden, doch es wird eben NICHTS getan. Durch viele Beispiele, die beim Durchlesen einem total logisch erscheinen und die Lösungen nahezu auf dem Silbertablett präsentiert werden, soll der Leser erkennen, wie "einfach" es doch wäre, und dennoch macht man lieber nichts. (Vgl. Seite 146 - 151)

Weil es mich doch sehr beindruckt hat, was Herr Steve Jobs (Unternehmen Apple) gesagt hat, und auch hier im Buch auf den letzten Seiten angeführt worden ist, ist am Schluss wirklich noch mal ein richtig motivierender Kick, den man erhält. Ich nehme an, jeder der entsprechend etwas verändern möchte, wird durch diese letzten Seiten eben genau dazu motiviert! Ein super Abschluss für dieses Buch, echt toll gelungen!

Ich hoffe, ich konnte den möglichen Käufern etwas die Entscheidung abnehmen. Wie gesagt, dies als einziges Werk im Bücherregal stehen zu haben, wird sicherlich zu wenig sein um in diesem Bereich (Thema) einen Überblick zu erhalten. Als wichtiger I-Punkt würde ich es, treffend formuliert, bezeichnen. Das ist meine persönliche Meinung zu diesem Werk, es soll nicht dazu dienen, die Verkaufszahlen in die Höhe zu treiben.

mfg Clemens Liepert

Meine Empfehlungen zu diesem Themagebiet sind noch folgende Bücher, Magazine und Autoren:

Bücher:
+ Der Blaue Ozean als Strategie (W. Chan Kim)
+ Kopf schlägt Kapital (Günter Faltin)

Zeitschriften:
+ Harvard Business Review (eigentlich alle Ausgaben)

Werke von den Autoren:
Garry Hamel; Warren Bennis; Tom Peters; Charles Handy;
Michael Porter; Peter Drucker; Kenichi Ohmae;
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Alles, außer 'außergewöhnlich', 13. September 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Alles, außer gewöhnlich: Provokative Ideen für Manager, Märkte, Mitarbeiter (Gebundene Ausgabe)
"Alles außer gewöhnlich" ist alles, außer 'außergewöhnlich'. Es ist, liebevolle formuliert,' unteres Mittelmaß, ziemlich lauer Kaffee, eine alte, viel zu laute geplärrte Leier und daher wie ein Kochbuch ohne Kochrezepte. Wer das gut findet, hat wahrlich noch nicht viele gute Wirtschaftsbücher gelesen!

Im Grunde ist es deshalb nur zum Ärgern und Staunen: Staunen darüber, dass so ein Haufen Plattitüden Wirtschaftsbuchpreise gewinnt, Staunen darüber, dass man mit Marketing offenbar wirklich alles verkaufen kann, Ärger darüber, dass ich darin Geld und Zeit investiert habe.

Die Hoffnung bleibt, dass sich nicht viele Führungskräfte an solchen Seichtigkeiten orientieren. Sonst: Armes Deutschland!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch anders als ihr letztes Buch, 2. April 2007
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Alles, außer gewöhnlich: Provokative Ideen für Manager, Märkte, Mitarbeiter (Gebundene Ausgabe)
Anders als "Different Thinking". Also war ich zuerst schockiert, dann enttäuscht und schliesslich angenehm überrascht. Anderen Lesern des letzten Förster-Kreuz-Buches wird es wohl genau so ergehen. Wenn nach A nicht B kommt, sind wir verwirrt. So ticken wir Menschen eben. Und das ich auch gut so, meinen die Evolutionswächter. Allerdings gibt es Jobs, in denen das weniger gut ist. Zu ihnen gehören Manager, Märkte und Mitarbeiter. So definieren die beiden Autoren ihre Zielgruppen, was zumindest leicht gewöhnungsbedürftig ist. Aber wer das Erfolgsrezept seines letzten Bestsellers über den Haufen wirft, darf auch mal Märkte zu Lesern machen, Mitarbeiter zu Unternehmern und die Kreativbranche irgendwo subsumieren. Er darf auf die beliebten grauen Textkästchen, Regeln, Tipps und lustigen Icons verzichten. Er darf durchlöcherte Bleiwüsten setzen und sich der Gassensprache bedienen, wenn ihm danach ist. Er darf von Ewiggestrigen plaudern und sie mit Schalk verhöhnen. Er darf die Menge eigener Beispiele durch geschickte Verknüpfung mit fremden fiktiv ausdehnen. Und er darf zu guter Letzt sogar suggerieren, dass mit dem Engagement des Beraterduos Förster/Kreuz alles aussergewöhnlich und besser wird. Und wieso dieser Freipass? Weil solche Bücher notwendig sind.

Anja Förster und Peter Kreuz gehören zur Horde jener, die sich im Klassenzimmer so pubertär aufführen, dass wenigstens etwas Bewegung in die lähmende Atmosphäre kommt. Pubertär? Ja, denn ohne pubertäre Verweigerungsumverknüpfungen am Übergang zum Erwachsenenstatus würden wir heute noch kalt essen und zwei Zentimeter Hornhaut an den Fusssohlen haben. Bücher wie dieses sind Schüttelbecher, keine Ratgeber. Ihre Wirkungskraft ist unsichtbar, schleichend, zersetzend und unwiderrufbar. Und zu ihren Ingredienzien gehören Geschichten, Geschichten und nochmals Geschichten. Neudeutsch heisst dies Storytelling. Wenn uns die Geschichten von aussergewöhnlichen Menschen besser gefallen als die alten Märchen, geraten unsere neuronalen Netzwerke automatisch aus ihren Verankerungen. Wir wissen zwar nicht, was aus ihnen wird, haben aber zumindest die Gewissheit, dass die alten Befestigungsösen verrosten.

Mein Fazit: Förster & Kreuz haben mich überrascht. Sie nutzen den Erfolg ihres Querdenkerregelbuches und ihres Unternehmens, um selbstbewusst eine Streitschrift zu verfassen, um ungerecht und grossmäulig eine neue Aufführung zu inszenieren, um elefanphantös durch den Dschungel menschlicher Verfehlungen zu schweifen und breite Spuren zu hinterlassen. Am Eingang steht: Achtung! Dies ist kein Regel- oder Rezeptbuch, sondern eine Tragikkomödie mit berauschenden Dialogen und einem Happyend in ferner Zukunft.
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3.0 von 5 Sternen Guter Inhalt, schlechtes Design, 24. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Alles, außer gewöhnlich: Provokative Ideen für Manager, Märkte, Mitarbeiter (Gebundene Ausgabe)
Das Buch hat mir ausserordentlich gut gefallen. Viele gute Ideen, viele Anregungen, das ganze auch noch flott geschrieben, so dass das lesen wirklich Spaß macht.
Zwei Punkte muss ich allerdings abziehen, und zwar 1. fing die Formulierung "einer von uns" nach dem 298. Mal allmählich an zu nerven. 2. Einen Punkt Abzug gibt es wegen - ja genau, wegen der äusseren Aufmachung. Auch wenn das der eine oder andere jetzt nicht verstehen wird - ich finde, dass für den Gesamteindruck eines Buches auch das Design eine Rolle spielt.
Und in diesem Fall muss ich sagen, dass es mich jedesmal, wenn ich das Buch in die Hand genommen habe, massiv gestört hat, auf diese beiden Konterfeis zu schauen. Die haben mich einfach genervt. Die Frau mit dem starren Blick und den weit aufgerissenen Augen (hat mich jedesmal an eine Geisterbahn erinnert) auf der Frontseite, der Mann auf der Rückseite mit einem Gesichtsausdruck, in den sich alles mögliche hineinintrepretieren lässt - das ganze dann noch in dieser seltsamen Farbkombination - störend und ablenkend. Weniger ist oft mehr, und ein neutrales Design wäre hier schöner gewesen, damit würde ich dieses Buch vielleicht sogar noch einmal lesen. Aber nun habe ich einfach von diesen beiden Gesichtern die Nase voll. Sorry Frau Förster, sorry Herr Kreuz.
Aber um es noch einmal zu unterstreichen - inhaltlich ist das Buch - mit einigen Abstrichen - sehr lesenswert!
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