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Kundenrezensionen

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am 6. Februar 2006
Wer eine populärwissenschaftliche und unterhaltsam gestaltete Überblicksdarstellung vier antiker Großreiche (Ägypten, Persien, Karthago, Rom) und ihres Niedergangs sucht, dem mag diese Buch, dessen Verwandtschaft zu „Terra X“ deutlich erkennbar ist, empfohlen sein. Die reichhaltige Verwendung von Abbildungen tut ein übriges, um aus einem komplexen Thema leicht lesbare Lektüre zu machen.
Dies ist aber gerade die Schwäche des Buches: Wer auch nur ansatzweise eine differenzierte Darstellung des Themenkomplexes erwartet, wird enttäuscht.
Hierbei unterscheiden sich die vier Hauptkapitel deutlich in ihrem Niveau: Die Darstellung Persiens und Karthagos mit der Fokussierung auf die Personen Dareios III. und Hannibal ist sicher grob, stark vereinfacht und stereotyp, aber am Beispiel dieser beiden historischen Personen lässt sich der Niedergang der antiken Reiche zumindest sichtbar machen.
Die Darstellung Ägyptens leidet vor allem unter der Kürze, die das Konzept des Buches notwendig macht: Ägypten erweckt so den Eindruck einer jahrtausend während Kontinuität ohne fundamentale innere Umbrüche vom Alten Reich bis in die Zeit der Ptolemäer; mag dies oberflächlich gerechtfertigt sein, so dürfte es kaum noch dem zeitgemäßen Bild der ägyptischen Hochkultur entsprechen. Es wird jedoch zumindest bei der kurzen Darstellung der Reichseinigung und der Beschreibung historischer Personen (Echnaton, Ramses II.) versucht, sich von veralteten Überlieferungen zu lösen.
Jedoch darf der Versuch, den Niedergang Roms derart verkürzt und vereinfacht darzustellen, als völlig gescheitert angesehen werden: Hier ist es nicht nur die Knappheit, die es schwierig werden lässt, einen Prozess von den Anfängen des Bürgerkriegs bis zum Ende des Weströmischen Reiches zu skizzieren. Der Autor greift auf kaum noch akzeptable, stets einseitige Bilder der zentralen Persönlichkeiten zurück: Sulla als Gewaltherrscher, Cäsar als Machtpolitiker, dem dies - im Gegensatz zu Sulla - jedoch nicht zur Verdammnis wird, die frühen Kaiser als lasterhafte (Tiberius, Caligula, Nero) oder schwächliche (Claudius) Potentaten, usw.
Allein die so genannte Völkerwanderung germanischer Stämme wird zeitgemäß interpretiert, mündet aber gleichwohl im Bild des „dunklen Mittelalters“.
So verbleibt ein sehr zwiespältiges Bild des gesamten Buches: Die Themenwahl, vor allem die Einbeziehung Persiens und Karthagos, und die Gestaltung (Bilder, Zeittafeln) bieten eine kurzweilige Lektüre, jedoch darf auf Grund der erkennbaren inhaltlichen Vereinfachungen nicht der Anspruch eines Fachbuches erhoben werden.
Wer dies jedoch berücksichtigt, dem verbleiben unterhaltsame 380 Seiten.
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TOP 500 REZENSENTam 20. August 2004
Wer die "Sphinx" Buchreihe des selben Herausgebers kennt, der weiß bereits was ihn hier erwartet. In 4 Artikeln wird der Untergang des ägyptischen, persischen, karthagischen und schließlich römischen Reiches behandelt. Die Qualität der ersten drei Artikel ist überzeugend; sie sind kurzweilig geschrieben und voller Informationen. Lediglich der vierte Artikel zum Untergang des römischen Reiches will mir nicht recht "schmecken". Zu sehr erinnert der flapsige (und im Vergleich zum Rest des Buches unpassende) Stil und die teils mangelhafte Objektivität des Autors an Geschichtsdarstellungen zu Beginn des vorigen Jahrhunderts.
Ein weitere Kritikpunkt sind die Illustrationen. Fotos von Ruinen und Modellen sind durchaus angemessen und höchst interessant, jedoch sind die Hälfte aller Abbildungen Gemälde aus der Zeit zwischen Mittelalter und Neuzeit. Diese Bilder stehen da meist unkommentiert bzgl. ihrer zeitlichen Einordnung und sind allesamt nicht authentisch sondern eher unpassend. Anscheinend sind sie nur dazu da, das Buch bunter zu machen. Ebenso wie der exorbitante Rand, die große Schrift und der anderthalbfache Zeilenabstand den Eindruck aufkommen lassen, man wollte das Buch unter allen Umständen dicker machen.
Aber gut, Pragmatiker wird es stören, Bibliophile wird es freuen.
Insgesamt gebe ich dem Buch wegen der hervorragenden ersten drei Artikel, und dem vom Informationsgehalt immer noch hinnehmbaren vierten, 4 Sterne.
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am 6. April 2006
Ich habe dieses Buch zu Beginn einer Reise am Flughafen gekauft und kann vorweg sagen, dass es durchgehend spannend geschrieben udn abwechslungsreich ist.
Dennoch fielen mir einige ziemliche Fehler auf, die dann natürlich eine gewisse Unsicherheit bei mir erzeugten, ob denn nicht noch andere Fehler im Buch vorhanden sind.
So wird z.B. beim Thema Perser das Bild eines Reliefs von einem "persischen Krieger gezeigt, dessen Kurzschwert Sparabara deutlich zu sehen sei".
1. ist es kein persischer, sondern ein medischer Krieger, erkennbar an der runden Kopfbedeckung, während der gleich hinter ihm stehende persische Krieger die typische kronenförmige Kopfbedeckung trägt.
2. bezeichnet Sparabara keine Waffe, schon gar nicht das Kurzschwert. Sparabara wurden die Speerträgereinheiten des persischen Heeres genannt, die in der Regel mit Schild und Speer die vorderste Reihe abdeckten, während hinter mehrere Reihen Bogenschützen standen.
3. das Kurzschwert der Perser wurde Akinakes genannt und wurde am rechten Oberschenkel festgeschnallt. Da die Klinge nur um die 40 Zentimeter lang war, ermöglichte das den Reitern im Sattel und dann dem nach vorne gerichteten Oberschenkel die Waffe mit einer Bewegung leicht und schnell im Kampfgetümmel ziehen zu können.
Das Bild zeigt aber ein Profil des Kriegers von links. Sichtbar ist daher keineswegs ein Kurzschwert, sondern die gesamte Bogentasche, der sogenannte Goryt, der an der linken Seite getragen wurde. Dieses war weit verbreitet bei den Reitervölkern und beinhaltete Bogen und Ersatzbogen, sowie Pfeile und Sehnen.
Ein anderes Beispiel, wo ich beim Lesen gestockt hatte, war der Eintrag im ägyptischen Teil, wonach im Jahre 664 v.Chr. Pharao Psammetich das Land von den persischen Fremdherrschern vertrieben hätte.
Das Reich der Achaemeniden, das unter dem Großkönig Kambyses Ägypten erobern sollte, wurde aber erst 100 Jahre später gegründet. Kambyses eroberte Ägypten um 525 v.Chr. herum und erst ca. 400 v.Chr verloren die Perser kurzzeitig die Kontrolle über Ägypten, ehe Großkönig Artaxerxes III das Land zurückeroberte und es unter Darius III an Alexander dem Grossen endgültig verloren ging.
Wie gesagt - das waren einige Punkte, die mir auffielen und das Gefühl gaben, dass hier vielleicht noch mehr inhaltliche Fehler vohanden sein könnten.
Dennoch kann ich das Buch nur empfehlen, da es wirklich schön geschrieben und anregend bebildert ist.
Auch das Preis-Leistungsverhältnis spricht sehr für dieses Buch.
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am 11. Juni 2007
Das Buch ist zum Teil sehr lesenswert, aber eben nur zum Teil. Da ich mir das Buch "Aufstieg und Fall der großen Mächte" (Paul Kennedy) durchgelesen habe (zumindest bis Seite 555), hatte ich an das Buch gewisse Erwartungen gestellt! Der Teil über Karthago hat mir sehr gut gefallen. Es ist zwar mehr wie ein Geschichtsbuch als wie eine Analyse geschrieben, aber trotzdem sehr lesenswert. Doch der Teil über Persien ist nicht so toll geschrieben. Ich dachte, es würden die Gründe für den Untergang dieses Reiches sehr fasettenhaft beleuchtet. Stattdessen wird dieser einzig an einer Schlacht festgemacht (wenn das alles ist, sei es eben drum)! Und um bisschen Platz auszufüllen, werden archäologische Ausgrabungen beschrieben oder der Bau persischer Paläste.

Wer also ein Buch wie das von Paul Kennedy hier erwartet (rein analytische Betrachtungen von Machtpolitik), der wird von diesem Buch enttäuscht!!!
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am 21. Juli 2012
Wer vom Fach ist, kennt anderes und ist mit dieser Zusammenfassung nicht einverstanden.
Wer als Laie sich für diese Reiche interessiert und eine spannende und zugleich lehrreiche Lektüre sucht, ist bestens bedient.
Die vielen Bilder gefallen mir, die Gemälde aus neuerer Zeit passen aber definitiv nicht.
Gerne hätte ich das Buch größer, auch die Schrift.
Trotdem, ich habe noch nichts besseres für Laien gefunden.
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am 26. Mai 2014
Ich habe den zweiten Teil gelesen und vor dem ersten geschenkt bekommen. So habe ich mir auch den ersten nachträglich gekauft und muss aber leider sagen, dass meine Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden. Es war wahrscheinlich gut gemeint das Schicksal von großen Reichen exemplarisch an einigen wenigen Persönlichkeiten aufzuzeigen aber mir griff das etwas zu kurz.
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am 27. Februar 2014
Das Buch beschreibt den Aufstieg und den Fall verschiedener Imperien der Antike in kurzen Kapiteln. Für den Geschichtsinteressierten ohne Hintergrundwissen bietet es einen kleinen Überblick. Brauchbar.
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am 4. Februar 2013
Ein sehr gutes Buch wenn man Geschichtlich interressierte ist, da viele Epochen zur Weltgeschichte angesprochen werden.
Ich habe es sehr genossen und es wie einen Roman gelesen.
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am 13. Februar 2008
Ich bin kein Historiker und kann die Kritikpunkte der anderen Rezensenten nicht beurteilen: Dennoch: das grosse Plus dieses Buches ist, dass es in einer wunderbar fesselnden Art und Weise geschrieben ist und einfach Lust auf "mehr" macht. Wer dann an der Stange bleibt, wird auch sicher früher ode später auf die vermeintlichen Fehler stossen. Abgesehen davon wimmelt es in wohl allen Geschichtsbüchern nur vom Fehler (inhaltlich, versehentliche falsche Illustrationen etc.)

Fazit: Sehr anregend !!!
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am 6. August 2011
das buch ist gut geschrieben ich lese seh
r gern weil es für normale leser geeignet ist hier wird versucht geschicht auf das wesentliche zusammen zufassen und einen überblick zu geben
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