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5.0 von 5 Sternen Geschichten vom Leben
Wieder so ein Buch, das vor allem von denen zerzaust werden wird, die es gar nicht lesen. Jedenfalls machte ich den Test und legte, kaum erstanden, in der Cafeteria gut sichtbar neben meine Kaffeetasse. Die Kommentare liessen nicht auf sich warten: Machwerk, PR-Produkt, seichtes Geschwafel, Klatsch waren noch die harmlosesten Kommentare von Leuten, die viel auf ihre...
Veröffentlicht am 19. Juni 2003 von Fuchs Werner Dr

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwar Living History, aber kein lebendiges Buch!
Als Bewunderer der Politik von Bill Clinton habe ich dieses Buch begonnen zu lesen und wurde leider über weite Strecken entäuscht. Die politischen Vorgänge und ihr eigenen Leben erzählt Hillary über weite Strecken ziemlich dröge, katastrophal auf den Lesefluss wirken sich die unzähligen, absolut überflüssigen Namensnennungen...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2003 von O. Miller


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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichten vom Leben, 19. Juni 2003
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gelebte Geschichte (Gebundene Ausgabe)
Wieder so ein Buch, das vor allem von denen zerzaust werden wird, die es gar nicht lesen. Jedenfalls machte ich den Test und legte, kaum erstanden, in der Cafeteria gut sichtbar neben meine Kaffeetasse. Die Kommentare liessen nicht auf sich warten: Machwerk, PR-Produkt, seichtes Geschwafel, Klatsch waren noch die harmlosesten Kommentare von Leuten, die viel auf ihre akademische Bildung geben. Ich freute mich umso mehr auf die abendliche Lektüre - und verbrachte die laue Sommernacht lesend auf der Terrasse. Zum grossen Spass trug auch bei, dass ich dauernd die Leseperspektive wechselte. Mal setzte ich die Brille des Politmarketers auf, mal die des Historikers, dann wieder diejenige des Voyeurs, des Mannes oder des Europäers und Neugierigen. Hillary Clinton oder wer immer auch die vielen Seiten verfasst haben mag, hat absolut Spannendes zu bieten. Das allein wäre noch kein Verdienst, denn immerhin war die Autorin acht Jahre lang im Zentrum der Macht. Nachdem ich fast atemlos über die Seiten geflogen bin, war mir auch wieder klar, weshalb Amerika nichts von seiner Faszination eingebüsst hat und der Ort ist, an dem die grossen Mythen der Neuzeit und der Postmoderne geschrieben werden. Amerika, was ist das? Die Antwort nimmt uns Hillary Clinton glücklicherweise nicht ab. Das wäre die Vermessenheit, die Hybris, die ihr rechtskonservative und linksfrustrierte Gegner vorwerfen. Sie lässt ihre persönliche Kamera über das Land streifen, erweckt alte Zeiten zu neuem Leben und überrascht auch immer wieder mit ganz persönlichen Passagen. Man mag die Frau, die wohl nur wenige ihrer Leser persönlich kennen, immer besser und wünscht ihr insgeheim die nächste Präsidentschaft. Wer könnte die Rolle der ersten weiblichen Präsidentin der USA besser einnehmen als sie. Klug, politisch mit allen Wassern gewaschen, emanzipatorisch, machtbewusst, anpassungsfähig, emotional und berechnend. Das Gedankenexperiment, dass die "Welt" von einer Frau regiert wird, begleitete mich durch das ganze Buch und verlieh im eine zusätzlichen Reiz. An ihren Fähigkeiten wird es kaum liegen, wenn ihr ein erneuter Einzug ins Weisse Haus verwehrt wird. Vielmehr sind es die dunklen, gewaltbesessenen, skrupellosen, korrupten und rückwärts gewandten Kräfte, die im Buch immer wieder beschrieben werden. Allen schon diese beängstigenden Stimmungsbilder lohnen die Lektüre. Oder sind es die 75 Schwarz/Weiss-Bilder, die den Preis wert sind? Ich hätte mir noch viel mehr davon gewünscht, auch wenn die Auswahl recht gut getroffen ist. Und wem all das Persönliche egal ist, muss das Buch ohnehin lesen. Denn ein wichtiges Dokument der Gegenwart ist es auf jeden Fall.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwar Living History, aber kein lebendiges Buch!, 15. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Gelebte Geschichte (Gebundene Ausgabe)
Als Bewunderer der Politik von Bill Clinton habe ich dieses Buch begonnen zu lesen und wurde leider über weite Strecken entäuscht. Die politischen Vorgänge und ihr eigenen Leben erzählt Hillary über weite Strecken ziemlich dröge, katastrophal auf den Lesefluss wirken sich die unzähligen, absolut überflüssigen Namensnennungen von praktisch allen Personen, die ihr in ihrem Leben begegnet sind, aus. Ihr Leben und die Politik an sich sind sehr interessant, jedoch sorgt sie selbst dafür, dass aus einer Living History ein eher langweiliges Buch wird.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beeindruckende Biografie einer großen Frau, 28. Oktober 2003
Von 
Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gelebte Geschichte (Gebundene Ausgabe)
...und zwar so groß, dass die Rezension bei mir leider nicht in einen Absatz passt :-) Hillary erzählt angefangen bei ihrer Kindheit (*1947) zu je etwa einem Drittel über Studium, Bill und Arkansa, dann ihre 8 Jahre als First Lady und schließlich von ihrem eigenen harten Wahlkampf zur Senatorin von New York State. Das Buch schließt ab mit der umstrittenen Wahl von George W.Bush im März 2001, der 11.September wird nicht mehr angesprochen. Inhaltlich ist die "Living History" äußerst ausgewogen und nach allen Regeln der Political Correctness weitgehend entschärft, Überraschungen darf man nicht erwarten. Die großen Dinge kennt man aus der Zeitung, im Detail werden zig kleine Nettigkeiten mit Lob und Dank bedacht - was zuweilen ermüden kann. Trotzdem ist es höchst interessant, die Dinge aus erster Hand zu erfahren, und zwar nicht nur die Antwort darauf, weshalb sie trotz Lewinsky mit Bill zusammengeblieben ist, sondern insgesamt die politischen Abläufe Amerikas, die Organisation des Weißen Hauses, die rücksichtslosen Negativkampagnen während der Wahlkämpfe, die oft einseitige Berichterstattung der Medien und vieles mehr. Außerdem bekommt man die Biografie Bills gleich mitgeliefert.
Das Buch ist oder wirkt manchmal künstlich optimiert, doch es ist ein interessantes, durchdachtes und in Stil, Struktur und Inhalt perfektioniertes Kunstwerk. Hier waren Marketing-Profis am Werk, das Buch ist mit Sicherheit von Heerscharen an Lektoren geprüft worden - aber sie haben es wirklich schön gemacht! :-) Und ich sehe trotz allem oder gerade durch die Lektüre in ihr eine starke, emanzipierte und einzigartige Frau, die mehr soziale Verantwortung in sich trägt als die meisten Politiker dieser Welt. Die Clinton-Ära war eine der friedlichsten und wirtschaftlich erfolgreichsten Zeiten Amerikas - und hinter einem starken Mann steht wie so oft eine mindestens ebenso starke Frau. Hillarys lebenslanger Einsatz für das Gemeinwohl und insbesondere für die Frauenrechte ist unbestreitbar, wie u.a. ihre umstrittene Rede in China zeigt. Gefallen hat mir ihre zentrale Aussage "Freiheit, Frieden und Menschenrechte sind keine Selbstverständlichkeiten, sondern Werte, um die man kämpfen muss".
Mit Sicherheit soll dieses Buch auch ein Wegbereiter sein, mit dem sie aus dem Schatten von Bill heraustritt, doch es ist auch eine Verpflichtung. Sie kann und wird an ihren Aussagen gemessen werden. Ich jedenfalls hoffe, dass Hillary keine "Gelebte" sondern als "Living History" eher eine "Lebende Geschichte" bleibt und zur Präsidentschaftswahl kandidiert - sie wäre ein würdiger erster weiblicher Präsident Amerikas.
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36 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keinesfalls peinlich privat, 23. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Gelebte Geschichte (Gebundene Ausgabe)
Das bißchen amerikanischen Pathos, das sich zuweilen auch in dem knapp 670 Seiten langen Werk wiederfindet, verzeiht man der ehemaligen First Lady und New Yorker Senatorin schnell. Mit Humor, scharfer Beobachtungsgabe und nicht ohne Selbstkritik erzählt Hillary Rodham Clinton sowohl private wie auch politische Geschichten aus ihrer Sicht. Schwerpunkt sind die acht Jahre im weißen Haus und ihre Tätigkeiten dort. An die Gesundheitsreform, die Hillary Clinton federführend betreute, mag sich auch der europäische Bürger erinnern. Andere Details und Namen sind hierzulande weniger bekannt und zuweilen etwas ermüdend.
Die Frau, die zu Lewinsky-Zeiten so tapfer die Fassade gewahrt hat, gibt Einblick in ihren Part der Affäre und das im richtigen Maße - erklärend, aber nicht zu voyeuristisch. Auf keiner Seite wird es für den Leser peinlich privat, aber das hat ja auch niemand wirklich erwartet. Denn schließlich hat die Juristin Stil und strebt darüber hinaus auch zukünftig hohe politische Ämter an. Es darf als durchaus schlauer Schachzug angesehen werden, eine solche Autobiografie gerade jetzt auf den Markt zu bringen. Nächstes Jahr (2004) wählt Amerika und man hört es munkeln, dass sich Hillary Clinton aufstellen lassen will. Eine weitere Chance gäbe es 2008, denn in Amerika darf jeder Präsident bekanntlich nur zwei Legislaturperioden ans Steuer.
Der Bildteil mit zahlreichen Fotos aus dem Privatarchiv der Clintons gibt ebenfalls einen interessanten Eindruck der Familie abseits der Paparazzi- und der offiziellen Bilder.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Einblicke in Leben und Politik, 20. Juli 2004
Von 
Brian Peschke "bribupe" (Husum, Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gelebte Geschichte (Gebundene Ausgabe)
Zwar beginnt das Buch etwas langsam und für mich eher uninteressant mit den Schilderungen der Jugendjahre und der damaligen
Betätigungsfelder (u.a. für die Republikaner), aber das gehört eben auch zu ihrer Biografie. Es steigert sich dann aber ab dem zwei-
ten Drittel. Vor allem die Schilderungen der Ränkespiele hinter den Kulissen und die unvergleichlichen Schmutz- und Demontage-
kampagnen der fanatischen Republikaner sind doch ebenso erschreckend wie fesselnd. Gerade die Rollen von Kenneth Starr und
Newt Gingrich werden gnadenlos entlarvt. Natürlich spricht hier eines der Opfer und deshalb ist 100%ige Objektivität nicht voraus-
zusetzen, aber auf jeden Fall ein interessanter Einblick.
Was das Buch etwas abwertet, ist der Hang von Hillary Clinton, fast alle Begegnungen mit politischen und gesellschaftlichen Perso-
nen zu glorifizieren, alles waren bedeutende Menschen, unglaublich toll und wurden enge Freunde. Das nervt dann mit der Zeit ein
wenig.
Ansonsten ist es ein nach dem ersten Drittel ein lesenswertes und interessantes Buch mit vielen Photos (wer hätte gedacht, dass
Bill Clinton in seiner Jugend mal so ausgesehen hat; und die damalige Brillenmode war ja erschreckend...), das ich nur zur Lektüre
empfehlen kann.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Äusserst aufschlussreich, 10. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Gelebte Geschichte (Gebundene Ausgabe)
Natürlich interessiert es uns alle: Wie war das für Hillary, damals, als Bill mit Monica...?
Hillary Clinton macht keinen Hehl aus ihren Gefühlen und auch nicht aus vielen andern Begebenheiten und Erlebnissen, die sie als First Lady erleben oder erdulden musste.
Das Buch bietet einen äusserst gelungenen Blick hinter die Kulissen einer Welt, die sonst für uns verschlossen bleibt. Es zeigt aber auch das Bild einer sehr engagierten und eloquenten Frau, die um Lichtjahre mehr zu sagen hat als all die Bohlens, Effenbergs oder Beckers. Hillyry Clintons Buch mag ja von einigen als Vor-Wahlkampf ausgelegt werden, dies muss uns in Europa aber nicht gross bewegen. Und ich traue dieser Frau die Rückkehr ins Weisse Haus durchaus zu. Schlimmer als der Sohn eines ehemaligen Präseidenten kann die Ehefrau eines anderen ehemaligen wohl nicht sein...
Ein spannendes, interessantes Buch, gut geschrieben.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Multa, non multum, 20. August 2003
Von 
Ulrich Hartmann (Mulfingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gelebte Geschichte (Gebundene Ausgabe)
Eine Menge Informationen findet der Leser auf den über 600 Seiten dieses Buches: den Speiseplan von Kater Socks wie auch den beim Galadiner, die Daten von Friseurbesuchen wie von Staatsbesuchen, Urteile über ausländische Politiker (sie werden fast alle als "beeindruckend" geschildert, einschließlich Helmut Kohl), sämtliche Mitglieder eines Gebetskreises mit Foto und Namensnennung usw., alles in bunter Reihenfolge. Die Autorin wäre gut beraten gewesen, ihre Stoffülle nicht einfach chronologisch, sondern nach Themen zu ordnen. So gehen auch interessante Details unter. Auf jeden Fall erfährt man aus dem Buch, daß für Hillary Clinton vor allem eine Person wichtig ist: Hillary Clinton. Und doch: nicht einmal von ihr bekommt man als Leser einen wirklichen Eindruck, weder von ihrer Person noch von ihren politischen Ansichten. Summa summarum: multa, non multum, zu deutsch: vielerlei, aber nicht viel steht in diesem Buch.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Viele Worte um nicht Vieles, 19. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Gelebte Geschichte (Gebundene Ausgabe)
Vorab gesagt, ich bewundere Frau Rodham Clinton. Ich habe auch die Administration Clinton bewundert. Ich hab auch nichts gegen die USA (seit der Machtübernahme durch Herrn G.W. Bush jedoch nicht sehr viel für die USA übrig).
Nun zum Buch:
Zusammengefasst gibt es einen interessanten Einblick in das Leben im Weissen Haus und des amerikanischen Politsystems. Doch weiter ist es nur noch Werbung für die politische Karriere von Frau Rodham Clinton und was noch viel krasser, eine Beweihräucherung Amerikas. Ich habe in keinem Ansatz des Buches wirkliche kritische Hinterfragung des amerikanischen Politsystems gefunden. Nur Kompromisse, Komplottverdächtigungen und Selbstmitleid. Was Frau Rodham Clinton aber - sicher unbeabsichtigt - aufgezeigt hat in ihrem Buch, ist die Tatsache, dass die USA weit weg sind eine wahre Demokratie zu sein (die letzten Präsidentschaftswahlen haben es überdeutlich gemacht), weit weg davon eine Vorbildfunktion für die verrirrten undemokratischen Länder (sprich: fast die gesammte übrige Welt) zu sein.
Es ist schade, dass Frau Rodham Clinton nur über die bösen Republikaner und den bösen Kenneth Starr herzieht, die eigenen Fehler in der vorpräsidialen Zeit und während der Präsidentschaft von Bill Clinton als einzige Verläumdungs- und Putschabsichten abtut.
Was Frau Rodham Clinton für die Frauen wirklich getan hat, kommt im Buch niergends wirklich zum tragen. Was sie für die Armen im In- und Ausland getan hat kommt nur im Microkreditsystem zur Sprache (was ja alle feministischen und humanitären Probleme lösen kann).
Was die Administration Clinton für Amerika getan hat bleibt mir schleierhaft, da doch die bösen Republikaner sämtliche Vorstösse abgeblockt haben. Was Clinton im Ausland bewirkt hat will ich nicht beurteilen. Jedoch seiner angeblichen präsidialen Machtfülle entsprechend zu wenig, zu sehr haben sich die Clintons ins Washingtoner Politkarussel verliebt und auch in die Macht und das Ansehen.
Fazit meines Verrisses: Das Buch "Gelebte Geschichte" sollte gratis in alle Briefkästen (ohne "Stop Werbung" - Aufkleber)verteilt werden, da es gelinde gesagt nur Werbung in eigener Sache ist.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als nur Erinnerungen, 6. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gelebte Geschichte (Gebundene Ausgabe)
Grundsätzlich ist Gelebte Geschichte eine der interessantesten politischen Biographien der letzten Jahre. Sehr lesenswert sind Mrs. Clintons Erläuterungen zum Ablauf politischer Willensbildungsprozesse in den USA, ebenso wie die Entstehungsgeschichten vieler Gesetze (sehr empfehlenswert ist die Parrallel-Lektüre von Stupid White Men). Selbst wenn man der Familie Clinton skeptisch gegenüber steht, nach diesem Buch muss man sie einfach lieben. Gerade in der derzeitigen politischen Situation in den USA kann man nur hoffen, dass Hillary Clinton Präsidentschaftskandidatin wird, dieses Buch ist nicht nur eine Biographie einer aussergewöhnlichen Frau, es es ist definitiv auch ein Wahlprogramm.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine 890 Gramm-Lektüre, die es wert ist., 10. Mai 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gelebte Geschichte (Gebundene Ausgabe)
Gespannt war ich schon ziemlich, als ich dieses 670 Seiten-Buch aufschlug und zu lesen begann. Die Clintons sind für mich der bessere Teil Amerikas und ich wollte unbedingt lesen, was Hillary "in her own words über Gott und die Welt" zu sagen hat.
Es hat mir gefallen, wie offen und ehrlich sie über ihr privates und öffentliches Leben schreibt und das nicht ohne Witz und Charme! Es war interessant für mich im O-Ton zu lesen, mit welchen erbärmlichen, unfairen und bösartigen Mitteln die republikanischen, politischen Gegner die Clintons bekämpft haben. Hierbei gab es so manchen "Aha-Effekt". Ich bewundere Hillary Clinton für ihre bisherige Lebensleistung, insbesondere für ihre Bemühungen für ein gerechteres Gesundheitssystem und für ihre Hilfe den Schwächeren auf dieser Welt gegenüber. Schade finde ich allerdings, dass sie nach all dem immer noch eine "rückhaltlose" Befürworterin dieses US-amerikanischen Systems ist. Ein wenig mehr Kritik an diesem aggressiven, größenwahnsinnigen Staate, der schon so viel Leid in die Welt gebracht hat (hier sei nur an die aktuellen Folterungen im Irak erinnert), hätte ich mir schon gewünscht. Aber wahrscheinlich erwarte ich da etwas zu viel von einer amerikanischen Senatorin.
Fazit:
Das Buch ist eine interessante, spannende Lektüre über US-Politik und Weltgeschichte der letzten drei Jahrzehnte. Der Leser erhält einen detaillierten Einblick in die Gepflogenheiten und Ränkespiele der US-amerikanischen Politik-Elite. Ich wünsche mir für den US-Staat, dass sich "das kleinere Übel" - die Demokraten - in Politik, Wirtschaft, Diplomatie und Militär durchsetzen können. Und das zum Wohle der Schwächeren innerhalb und ausserhalb des Landes und zur Wiedergutmachung an einer bisher übelst geschundenen Umwelt.
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Gelebte Geschichte
Gelebte Geschichte von Hillary Rodham Clinton (Gebundene Ausgabe - 1. Juni 2003)
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